
Es ist Sommer und was für einer, man o man, mit Temperaturen von 30 bis 35°C im Schatten, jaaa im Schatten und nicht etwa im sonnigen Süden von Europa, nein mitten im Kohlenpott. Weit und breit keine Nordsee, Ostsee oder vielleicht das Mittelmeer, evtl. mal ein Stausee die die kühlen Flüsschen des Sauerlands stauen und die Ruhrpottler mit dem kühlen Nass versorgen. Bei den Hitzeschüben ist trinken, trinken, trinken angesagt und gelegentlich mal einen Happs auf die Gabel. Tja, und da geht es schon wieder los. Was essen wir bei 35°C??? Im Urlaub hat man es da ja einfach, man geht einfach in ein Restaurant, bestellt sich was leckeres, egal wie der Koch in der Küche schwitzen muss, lässt es sich gut schmecken und fertig. Koche ich selber gehe ich dann ja doch etwas überlegter an die Sache heran. Es soll nicht zuviel gekocht werden, denn sonst heizt der Ofen mir ja auch noch ein. Es soll leichte Küche sein. Der Abwasch und die Aufräumaktion sollte so gering wie möglich gehalten werden.
In solchen Fällen fallen mir immer Spaghetti ein. Spaghetti die in einem Basilikumpesto baden und mit geschmolzenen Tomaten serviert werden. Das Basilikumpesto habe ich im Vorrat obwohl es ja rucki zucki zusammengezaubert ist. In mein Basilikumpesto wird ja seltenst Knoblauch gemischt, aber was ein totales Muss ist, das ist der geriebene Parmesan. Der Gatte mag ja kein Parmesan und isst ihn auch nicht, auf jedem Fall nicht offensichtlich. Er hat eine schlechte Kindheitserinnerung und basta...pasta. Aber Basilikumpesto selbstgemacht von seinem Schatz, da könnte er drin baden, ebenso wie die Spaghetti.

Zur Pestoherstellung eignen sich ja diese Blender, einfach Öl, Pinienkerne, Mandeln, Basilikum etwas Salz ab in den Blender und Knöpfchen drücken. Anschließend den geriebenen Parmesan noch dazu, kurz aufmixen und fertig
Das Pesto eignet sich auch für geröstetes Brot. Einfach etwas Weißbrot rösten und dann das Pesto richtig dick aufgeschmiert, das mit einem leichten Tomatensalat, hmmmm lecker, das könnte auf meiner Sommerspeisekarte stehen und der Gatte wüste sich zwischen Spaghetti mit Pesto und Brot mit Pesto nicht zu entscheiden. Aber ist doch auch egal, Hauptsache das aromareiche Pesto ist dabei.
Ach ja, die Parmesanaktion mache ich aber nur wenn der Gatte nicht in der Nähe ist, der isst ja keinen Parmesan........
Rezept: Basilikumpesto100 g Basilikumblätter
45 g Pinienkerne
25 g gemahlene Mandeln
Salz
50 g Parmesan gerieben
100 ml gutes Olivenöl
Basilikumblätter mit den Pinienkernen, den Mandeln, dem Salz und dem Öl in einen Mixer geben und pürieren.
Den Parmesan zufügen und nochmals kurz mischen.
Das Pesto in Gläser füllen und obenauf etwas Olivenöl für die Haltbarkeit geben.
Gekühlt gut 6 Monate haltbar.








