Im Büdchen wird ja mit allen Sinnen genossen und da ist man auch empfänglich für die schönen Dinge im Leben außerhalb der Küche.
Frau GB trägt ja auch gerne mal ein chices Blüschen wenn es ins Musical oder auch ins Restaurant geht. Vor gefühlten hundert Jahren waren ja auch diese eleganten Samthosenanzüge sehr im Trend, war man ja auch immer ganz ladylike gekleidet. Samtröcke oder ganze Samtkostüme waren angesagt. Samt war so in, meine Tante Paula hatte sogar ein Samtkissen auf der Polstergarnitur. Immer nett und adrett in der Couchecke liegend. Zu dieser Zeit muss ich wohl eine Samtaversion entwickelt haben. Selbst Pfirsiche und Aprikosen habe ich keines Blickes mehr gewürdigt.
Dieses ganze Samtgedöns verfolgte mich soweit, dass ich es einfach nicht fertig brachte, in so einen Pfirsich zu beißen mit dieser komischen Samthaut. Ich hätte ja auch im Leben nicht in Tante Paulas Kissen gebissen.
Ich verschmähte über Jahre Pfirsiche und ihre Kumpanen, wie z.B. die Aprikosen. Ich weiß nicht wann ich die erste Nektarine gegessen habe, aber der Einzug in unsere Gemüseabteilungen war eigentlich festivalwürdig.
Endlich kein Samtkissen mehr im Mund.
Und doch schmecken die Nektarinen nicht so wie die Pfirsiche. Und die Aprikosen schmecken ja eh ganz anders als die Nektarinen-Pfirsich-Geschwister.
Frau GB trägt ja auch gerne mal ein chices Blüschen wenn es ins Musical oder auch ins Restaurant geht. Vor gefühlten hundert Jahren waren ja auch diese eleganten Samthosenanzüge sehr im Trend, war man ja auch immer ganz ladylike gekleidet. Samtröcke oder ganze Samtkostüme waren angesagt. Samt war so in, meine Tante Paula hatte sogar ein Samtkissen auf der Polstergarnitur. Immer nett und adrett in der Couchecke liegend. Zu dieser Zeit muss ich wohl eine Samtaversion entwickelt haben. Selbst Pfirsiche und Aprikosen habe ich keines Blickes mehr gewürdigt.
Dieses ganze Samtgedöns verfolgte mich soweit, dass ich es einfach nicht fertig brachte, in so einen Pfirsich zu beißen mit dieser komischen Samthaut. Ich hätte ja auch im Leben nicht in Tante Paulas Kissen gebissen.
Ich verschmähte über Jahre Pfirsiche und ihre Kumpanen, wie z.B. die Aprikosen. Ich weiß nicht wann ich die erste Nektarine gegessen habe, aber der Einzug in unsere Gemüseabteilungen war eigentlich festivalwürdig.
Endlich kein Samtkissen mehr im Mund.
Und doch schmecken die Nektarinen nicht so wie die Pfirsiche. Und die Aprikosen schmecken ja eh ganz anders als die Nektarinen-Pfirsich-Geschwister.
Das Gournet-Büdchen ist ja samtfreie Zone, da liegt kein Samtsofakissen in der Ecke, da gibt’s keine Samtvorhänge und hier läuft auch keiner im Samtaufzug durch das Büdchen. Selbst die Aprikosen und Pfirsiche müssen ihren Samtanzug ablegen.Genau dieses Schicksal ereilte neulich einigen Aprikosen. Die wurden gehäutet und dann sind sie mit einigen anderen Zutaten in die Eismaschine gerutscht. Das Ergebnis war sahnig-cremig, einfach genial abgestimmt, ebenso wie Samt und Seide…
Rezept: Aprikoseneis250 ml Milch
250 ml Sahne
50 ml Holunderblütensirup
50 ml neutraler Honig
50 ml Aprikosen
Mark einer ½ Vanillestange
Milch, Sahne, 50 ml Holunderblütensirup, Honig und Vanillemark verrühren. Die Aprikosen in Stücke schneiden und mit dem Pürierstab pürieren. Das Püree mit dem Milch-Sahne-Gemisch verrühren und in die Eismaschine geben. Ca. 40 Minuten in der Eismaschine gefrieren. (Die Gebrauchsanweisung des Eismaschinenherstellers beachten.)























Aber die kochen da nicht so einen Eintopf wie wir, die kochen da ganz anders, außerdem heißt der Eintopf da auch Curry. Dann haben die auch solche Köstlichkeiten, die heißen Chutneys.
Rezept: Kirschchutney







