Dienstag, 29. November 2011

Ein Tipp für den Weihnachtswunschzettel...

Ja ich weiß, ich wiederhole mich wenn ich jetzt zum x-ten Mal auf die Bücher von Herrn Rafael Pranschke aus dem Becker Joest Volk Verlag hinweise. Doch dieses Buch habe ich Euch noch nicht vorgestellt. Diesmal geht es ums Dessert. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit wird doch geschlemmt und schnabuliert. Ein Menü ohne Dessert ist kein Menü. Ein Dessert sollte der krönende Abschluss einer unvergessenen Speisefolge sein und mit Unterstützung von Herrn Pranschke gelingt es auch. Also Herr Pranschke kommt jetzt nicht persönlich vorbei und zaubert Euch mal eben das Weihnachtsdessert, nööö, wenn ich von Unterstützung rede meine ich natürlich dieses Dessertbuch. Wieder so ein Schmöker den man einfach nicht aus der Hand legen will. Mit leichten Handgriffen demonstriert er wunderbar, wie einfach essbare Dekoration herzustellen ist. Nachvollziehbare Megatipps zur Vorbereitung, damit es am "Feiertag“ schnell geht.Auch dieses Buch ist kein Kochbuch im eigentlichen Sinne, sondern auch wieder ein Ratgeber.
Der gut kochende Freundeskreis von Herr Pranschke hat ihn zu seinen Büchern animiert. Ich erwische mich auch häufig dabei lecker zubereitete Speisen etwas trist zu servieren, so war es wohl auch bei den Freunden. Mit Liebe gekochtes Essen, köstlich aber ohne Antlitz. Geschmackvolle Gerichte haben eine schöne Anrichte verdient, okay Herr Pranschke, ich habe es kapiert. Und stelle es auch gerne unter Beweis, aber dazu später.
Jetzt erzähle ich erstmal noch etwas über das informative Buch:
Aufgebaut ist es wie die drei anderen Bücher von ihm. Kalte..., warme..., Party...
Schon das Cover macht Appetit und beweist wie simpel kochen sein kann. Einfach kleine Krokantkekse backen, eine Mouse herstellen, die Mouse zwischen die Kekse spritzen, alles zu kleinen Türmchen stapeln, ausdekorieren und fertig.
So könnte ich jetzt ellenlang die Beschreibung seiner Anleitungen fortsetzen. Natürlich beschreibt Herr Pranschke seine Erläuterungen professioneller und präziser, nur wollte ich Euch demonstrieren mit welcher Leichtigkeit seine Ausführungen umzusetzen sind.
Er startet mit Dekoideen, präsentiert Mehlspeisen, rührt Cremes und Mousse, kocht Pudding, Flammeri und Götterspeise, demonstriert wie Parfaits, Sorbets und Eis gelingen, backt Cupcakes. Tarte und Törtchen, Pralinen und Knopfkekse nicht aus. Zum guten Ende gibt es noch Tipps wie Gelatine aufgelöst wird, man Schokolade richtig temperiert, Eier richtig behandelt und, und, und… Damit auch alles gut wiedergefunden wird gibt es einen übersichtlichen Index. Genauso perfekt wie ich es von seinen anderen Büchern gewohnt bin.
Mein Fazit:
Ich hoffe Herr Pranschke hat jetzt so richtig Spaß am Bücher schreiben gefunden und er wird mich, uns noch mit einigen Ratgebern überschütten, ich bin überzeugt, er hat noch so einiges auf Lager.
Und das sagt der Verlag:
schöner kochen – Desserts
Die Kunst der perfekten Zubereitung – Rezepte und Tipps für Desserts
Süße Kreationen perfekt in Schale – mit den notwendigen Tricks und Handgriffen vom Meister des Foodstylings
„Nur kochen“ war gestern. Wer wirklich ambitioniert den Kochlöffel schwingt, will auch mit grandioser Optik auf dem Teller überzeugen. Und genau da machen herkömmliche Kochbücher Schluss.
Wie der Foodstylist die Sachen so schön auf dem Foto umgesetzt hat, blieb bisher als Geheimnis im Fotostudio.
Wie man Süßes so auf den Tisch zaubert, dass selbst mancher Profi staunt, zeigt Meisterkoch und Fooddesigner Rafael Pranschke in seiner „Hexenküche“. Ob lockere Mousses, verführerische Parfaits und Sorbets, liebevoll dekorierte Cupcakes, klassische Mehlspeisen oder Puddingvariationen:
Rafael Pranschke lädt Sie ein, mit Aromen und Texturen zu spielen und dabei immer neue Geschmackserlebnisse zu komponieren.

ISBN 978-3-938100-68-4
24, 95 EUR (D), 39,90 CHF, 25,70 EUR (A)
192 Seiten, Großformat 24,5 x 24,5 cm,

Auf 200 Seiten zeigt Ihnen der erfolgreiche Foodstylist und Koch alle Facetten seiner süßen Koch- und Dekokunst: Er erklärt, wie Sie aus Grundrezepten durch Abwandlungen und unterschiedliche Anrichteweisen Spitzendesserts kreieren, und verrät seine Berufsgeheimnisse, die auch Sie zum Dessertkünstler erheben werden.
Das Sahnehäubchen: mehr als 30 kreative Deko-Ideen aus Zucker, Früchten und Schokolade mit viel Aha-Effekt, die wirklich auch zu Hause gelingen. Hubertus Schüler hat die süßen Kompositionen wieder eindrucksvoll in Szene gesetzt. Praktische Step-by-Step-Fotos zeigen die Tricks, mit denen Rafael Pranschke seine Gäste verblüfft.

Autor Rafael Pranschke
Text Doreen Köstler
Fotografie Hubertus Schüler
Mich hat der Mangopudding mit Kokossoße angesprochen und das Rezept hat mich nicht enttäuscht.
300 g reife Mango
100 g Zucker
350 ml Wasser
7 Blatt eingeweichte Gelatine
Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Stein lösen. Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden mit Zucker und Wasser 5 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Mit dem Mixstab sehr fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Die gequollene Gelatine ausdrücken und in dem Fruchtmus auflösen. Die Mangomasse in eine Puddingform geben und mindestens 6 Stunden kühlen bis der Pudding fest ist.
Für die Kokossoße
500ml Kokosmilch mit Mark einer Vanilleschote und 125 g Zucker aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. auf die Hälfte einkochen 50 ml Kokoslikör angießen und die Soße auskühlen lassen.
Der Pudding auf eine Platte stürzen, mit Mangospalten dekorieren und mit Kokossoße servieren.


0 x Trinkgeld:

Kommentar veröffentlichen