WIEEEE Weihnachtsmenü??? In Klammern dahinter, zusammenstellen.
Gedanklich habe ich gekreischt und stand senkrecht vor Schreck in meinem Bett. Gut dass ich das nicht real gemacht habe, sonst wäre spätestens zu diesem Zeitpunkt die Nacht von Herrn GB auch beendet.
Jetzt aber weiter in meinen Gedankengängen! Moment, den wievielten haben wir heute, okay, es ist der 6.te Dezember. 24 minus 6 sind 18, eine Woche vorher muss ich das Fleisch bestellen, also noch mal 7 Tage abziehen, dann müsste es der 15.te sein, der 15.te ist kein Samstag, der Samstag vor dem 15.ten ist der 10.te und der ist in 3 Tagen!!! Alles in allem habe ich noch 3 Tage Zeit, dann muss ich mein Weihnachtsmenü geplant haben, noch mal kreisch.
Halt Stopp, da ist doch ein Rechenfehler, bis Samstag sind es noch 3 Tage, 7 Tage weiter ist der 17.te, also habe ich noch 10 Tage, plus 7 weitere Tage bis zum 24.ten dürften zusammen 17 Tage machen. Volle 17 Tage Zeit um ein Weihnachtsmenü zu kochen, das wird doch wohl reichen, aber was koche ich?
Zum Dessert wird es irgendetwas geben, wozu ich meinen selbstgemachten Cranberryzucker verwenden kann. Der ist so schön fruchtig und durch die vielen Vitaminen die reinste Gesundheitsbombe. Dieser Zucker ist eigentlich aus Abfall ein Nebenprodukt geworden, das aber so schmackhaft ist, dass es auch gerne als Geschenk angenommen wird.
Cranberryzucker:
500 g frische Cranberry
200 g Zucker
Die frischen Cranberry`s mit dem Messer zerteilen und durchgeschnitten in Beutel verpacken und ein bis zwei Tage einfrieren. Die Beeren auftauen, pürieren und durch ein Sieb streichen.
Den Saft auffangen und die Kerne wie auch die Schalenreste kräftig ausdrücken. Idealer weise mit einer selbstgebauten Pressvorrichtung (siehe Bild) ausfiltern.
Bei meinem nächsten Versuch werde ich die Beeren in meinem elektrischen Entsafter entsaften, ich bin auf das Ergebnis gespannt.
Die ausgepressten Schalen und Kerne auf Backpapier streichen und im Backofen einige Stunden über längere Zeit auf geringer Hitze 70-80°C trocknen, oder wie ich es gemacht habe, bei 70°C im Dörrautomat.
Die getrocknete „Fruchtmatte“ mit Zucker in einen Blender geben und kräftig mahlen und vermischen. Je länger man das Gerät laufen lässt, umso feiner wird die Beeren-Zucker-Mischung.
Der zartrosa Zucker eignet sich für Desserts, für Obstsalat, zum Abschmecken von Salatdressings usw.
Nachtrag: habe am 11.12.2011 das vergessene Bild meiner selbstgebauten Saftpressvorrichtung eingestellt.







Guten Morgen,
AntwortenLöschenich liebe Cranberries, habe bis jetzt aber immer nur getrocknete bekommen. Hast du vielleicht einen Tipp, wo man frische bekommt?
Der Apfelkuchen vom "WDR" war superlecker. Nur den Guss werde ich beim nächsten Mal erst nach vollständigem Kühlen auftragen. Aber sonst könnte ich jetzt noch ein Stück davon verdrücken. :D
LG Maraike
@Maraike, ich kaufe sie auf dem Markt oder im Rewe, aber auch Edeka hat sie im Programm...
AntwortenLöschenJa, der Apfelkuchen ist wirklich der Hammer, bei mir schafft er es in die Kategorie Familenverwöhnrezept...Hat etwas mit dem Guss nicht geklappt?
LG
Klärchen
Hallo Klärchen, tolle Idee! Was hast du denn mit dem Saft gemacht. Einfach getrunken? Aber so wie ich dich einschätze, hast du auch daraus was Raffiniertes gezaubert :-)
AntwortenLöschenLiebe Grüße mit dem Kochlöffel von
Barbara
Guten Morgen Klärchen,
AntwortenLöschenda werde ich mal wegen den Cranberries die Augen offen halten.
Der Apfelkuchen wird definitiv nochmal gebacken. Der Guss hat auf der einen Seite nicht so eine schöne Schicht gebildet, sondern wurde vom warmen Kuchen noch aufgesogen!?! So erkläre ich es mir zumindest.
LG Maraike
@Barbara, du kennst mich schon ganz gut ;-) aber verraten tu ich noch nix!
AntwortenLöschen@Maraike, hmmm, ist ja echt seltsam, vor allem weil er nur an einer Seite den Guss gesoffen hat :) aber ich denke so ganz falsch liegst Du da nicht...
LG
Klärchen