Montag, 31. Januar 2011

Bitterer Salat geht gar nicht…

Eine meiner ersten Amtshandlungen im frisch geputzten Büdchen war die Erstellung einer Kochliste. Es gibt Rezepte die will ich schon ewig und drei Tage ausprobieren, aber man kommt ja einfach zu nichts. Damit ich mein Ziel nicht aus den Augen verliere, ich meine jetzt kochtechnisch, erstelle ich mir gelegentlich mal wieder eine Liste.
Natürlich klaue ich meine Anregungen aus meinen Lieblingsbüchern, dafür habe ich sie ja.
Manchmal stelle ich Rezepte auch um bzw. ändere sie nach Geschmack ab, aber aus meinen Lieblingsbüchern eher selten, da passen die Rezepte zu meinen Geschmacksknospen.
Eins meiner absoluten Favoriten ist das Buch von Anneliese Kompatscher und Tobias Schmalzl aus dem Folio Verlag mit dem Titel – Südtirols Küche /raffiniert einfach – ein wirklich wunderschönes Buch mit hervorragenden Rezepten, leicht und verständlich und fantastischen Rezepten.
Meine geliebten Spätzchen habe ich auch nach diesem Buch gebastelt.
Die Zutaten in den Rezepten sind überschaubar und eigentlich überall zu erhalten. Vegetarische Gerichte, leicht und deftig, aber auch die Fleischesser kommen nicht zu kurz. Tolle Braten gut erklärt, ich möchte mal sagen, auch für Anfänger.
Eben ein wunderschönes Buch das ich sehr gerne verschenke oder empfehle. Und wer lieber Bilderbücher mag, da sind super tolle Fotos drin.

Diesmal hatte es mir das Rezept mit gebratenem Chicorée angetan. Der bittere Salat der von Herrn GB gerne verschmäht wird. Mein Ziel war es dieses lichtempfindliche Gemüse an den Mann zu bringen.


Im Rezept stand, ich soll ihn wässern. Okay, habe ich ihn nach Vorschrift gebadet, natürlich nicht zu lange wegen den Vitaminen und so. Badewasser soll ja nie zu kalt sein, also schön lauwarm. Soll ich Euch was sagen? Es hat funktioniert! Der Salat hatte nur noch gerade eben so viel Bittergeschmack, dass mein Schatz ihn gegessen hat, geht doch...


Wer es genau wissen will, für den habe ich hier das Rezept:
Gebratener Chicorée mit Walnüssen und Balsamico
500 g Chicorée
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel Puderzucker
Saft einer halben Zitrone
6 Esslöffel Olivenöl
40 g Walnüsse
Je Portion 2 Teelöffel alter Balsamico

Für die Deko:
Kresse
1 rote Paprikaschote

Den Chicorée im warmen Wasser 20 Minuten wässern. Herausnehmen, trocknen, halbieren. Zitronensaft mit dem Zucker mischen und über den halbierten Chicorée träufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Öl erhitzen und den Chicorée auf allen Seiten goldbraun braten. Bei 170° C im Backofen ca. 5-8 Minuten weitergaren. Die Nüsse grob hacken, die Paprikaschote in kleine Würfel schneiden.
Den Chicorée auf Teller anrichten, die Nüsse und die Paprikawürfel aufstreuen, ebenfalls die Kresse darauf verteilen. Mit dem Balsamico beträufeln.
Dazu schmeckt Weißbrot und auch geräucherter Fisch, wie auch alles Kurzgebratene.

Sonntag, 30. Januar 2011

Die Lorbeerblätter gehen aus...

Na, da hatte ich ja neulich mal ein richtiges Problem. Käferbohnensalat sollte es geben.
Käferbohnen waren eingeweicht, alle anderen Zutaten meines Wissens im Hause und etwas mehr als ne knappe Stunde um die Bohnen zu kochen. Sobald die gar waren musste ich wegen einem Termin aus dem Haus, war aber nach gut zwei Stunden wieder zurück. Zwischenzeitlich konnten die Bohnen in der Marinade abkühlen. Außerdem kann ich dann auch noch im Blog darüber berichten und im Gärtnerblog beim Lorbeer-Event mitmachen.
Der Plan war nicht nur gut, der war genial!
Lange Rede… blablabla…

HILFE!!! Ich hatte keine Lorbeerblätter im Haus, die waren Pflicht, ohne Lorbeerblätter ging nichts. Das war schon früher bei den alten Griechen bzw. bei den Olympiaden so. Jeder Sieger bekam einen Lorbeerkranz. Ach du Schande, wenn denen der Lorbeer ausgegangen wäre.
So und jetzt ist es auch raus, dass ich bei der Olympiade in Griechenland nicht mitgemacht habe und auch keine Erfolge einheimste, sonst hätte ich ja einen Lorbeerkranz an der Wand hängen, wo ich gelegentlich ein Blättchen abzupfen könnte.
Aber da ich keinen Kranz habe musste ich noch schnell in den Supermarkt. Eigentlich greife ich sonst auf andere Bezugsquellen für meine Gewürze, aber wenn die Gewürze halt mal "aus“ gehen, ist der Supermarkt meine spontane Lösung.
Jetzt stand ich vor einer riesigen Wand mit Gewürzen. Drei verschiedene Hersteller mit Lorbeerblättern im Programm. Da ich es eilig hatte und mich bei so einer wahnsinns Auswahl wieder nicht entscheiden konnte, habe ich mal alle drei Beutel gekauft. 1,29 €, 1,49 € und 1,89 €
Was ist bei so einem Megaeinkauf naheliegender als ein Lorbeerblättertest??? Allerding habe ich vor dem Test aus jeder Tüte einige Blätter stibitzt und meine Bohnen gekocht und natürlich noch meinen Termin wahrgenommen.
Dann habe ich den ultimativen Test gemacht.
Ich hatte nun je eine Tüte von den Firmen Ostmann, Fuchs und Hartkorn.
Hartkorn, 5 g zu 1,29 € 1 g kostet 0,258 €
Ostmann, 5 g zu 1,49 € 1 g kostet 0,298 €
Fuchs, 7,5 g zu 1,89 € 1 g kostet 0,252 €


Hartkorn hatte große und kleine Blätter in der Tüte und die Blätter hatten einen intensiven aromatischen Duft.
Ostmann hatte nur große gleichmäßige Blätter, aber relativ duftlos, erst wenn man Blätter zischen den Fingern zerrieb entwickelte sich etwas Wohlgeruch.
Fuchs bestand komplett aus kleinen Blätter, nur total geruchslos, selbst beim zerreiben der Blätter entwickelte sich nichts was annähernd darauf schließen ließ, dass es sich um Lorbeerblätter handelte.
Bedauerlich fand ich, dass kein Hersteller Angaben zu der Herkunft der Blätter auf seinen Beuteln machte.
Unterm Strich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass Hartkorn in diesem Fall für mich die beste Entscheidung war. Es war weder der billigste, noch der teuerste Anbieter und wenn ich ganz ehrlich bin, ist Hartkorn mir jetzt nicht so bekannt gewesen, wie die anderen beiden Firmen.
Zukünftig werde ich allerding wieder auf meine alten Quellen zurückgreifen, mal sehen, vielleicht wiederhole ich den Test dann nochmal und nehme lediglich noch meinen eigentlich bevorzugten Anbieter dazu.


Zum Geschmack kann ich jetzt leider nichts sagen, da mir nicht danach war Lorbeerblätter zu lutschen. Sollte jemand eine gute Idee haben wie man einen geschmackvollen, nicht zu aufwendigen Test durchführen könnte, würde ich mich über Anregungen freuen.


Alles in allem, man kann sich auf seinen Lorbeeren einfach nicht ausruhen und immer dran denken, auch Lorbeerblätter gehen mal "Aus"...

Samstag, 29. Januar 2011

Noch ein Award…

Na das war ja wieder eine Freude, da hat das Büdchen doch tatsächlich schon wieder eine Auszeichnung bekommen. Bereits zum dritten Mal wurde der Büdchenblog zum
gewählt.

Ganz herzlichen Dank an Schnuppschnuess ihr Manzfred


Wobei ich habe die Auszeichnung von ihr bereits am 13. Januar bekommen, da ich aber im Urlaub war, muss ich es übersehen haben.
Jutta, ich hoffe Du kannst mir verzeihen. Wäre es mir früher aufgefallen hätte ich mein Dankeschön bereits hier ausgesprochen, aber so möchte ich das jetzt nachholen.

Meine Nennungen und die Regeln könnt ihr ebenfalls dort lesen.

Ich danke nochmals allen und würde mich freuen Euch weiterhin „zu bespassen“, außerdem Danke auch für Eure Kommentare, es ist so schön etwas Trinkgeld zu bekommen.


Schönen Gruß aussem Büdchen...

Freitag, 28. Januar 2011

Sicher kein Ungeziefer, Käfer-Bohnen im Gepäck…

Ich kann es einfach nicht lassen, selbst im Urlaub schleiche ich durch Genussläden, aber auch durch ganz normale ortsansässige Supermärkte, weil man gerade dort die Dinge findet, die in der Region typische sind. So ist es mir auch in Österreich gegangen. Das steirische Kürbiskernöl ist im Gourmet-Büdchen schon Standardprodukt, aber was ich auf meiner Shoppingtour noch fand, waren Käferbohnen. Die kommen zwar auch aus der Steiermark, aber der Name Käferbohnen ist jetzt nicht wirklich appetitlich, oder!? Eigentlich ist doch jeder froh nichts käferartiges, oder gar insektenähnliches und schon gar nichts in Richtung Ungeziefer, in seinem Haus zu haben, natürlich auch nicht im Gepäck, aber ich habe sie eigens extra gekauft.


Ich will Euch ja nicht auf die falsche Fährte locken, denn Käferbohnen haben nichts, aber auch gar nichts mit dem beschriebenen Getier zutun. Sie sind zwar so groß wie, na ich sag mal, Maikäfer, haben eine wunderschöne Zeichnung und durch ihr lebhaftes Aussehen sah der Salat, den ich gemacht habe, richtig dekorativ aus. Die Käferbohne heißt auch Feuerbohne und ist eine Steirische Dickebohne die ihren Ursprung in Amerika findet. Aber das alles war mir eigentlich erst einmal egal, mir kam es auf den Geschmack an, er ist etwas maronig. Tja was soll ich sagen, der Salat war mal richtig lecker, ich habe in der Pipeline noch ein weiteres Rezept für die Dicken, mal sehen wann ich es ausprobiere. Aber eins weiß ich, im nächsten Urlaub in Österreich werde ich wieder Käferbohnen kaufen und wie werde ich sie transportieren? Natürlich im Gepäck…


Außerdem habe ich mir gedacht mein Rezept könnte ein schöner Beitrag für den Lorbeer-Event, der von Sus aus dem Gärtnerblog arrangiert wurde, sein.Vielleicht sogar ein Anreiz für den einen oder anderen, mal die Käferbohnen im eigenen Garten zu setzen.

Garten-Koch-Event Januar 2011: Lorbeer [31.01.2011]

Eventuell gibt es auch mal ein Event zu Käferbohnen, wenn es so einen nicht schon gab. Vermutlich gibt es mehr Rezepte als die Zwei die ich kenne.


Käferbohnensalat:
250 g Käferbohnen
1 Teelöffel Kümmel,
2 Knoblauchzehen
3 Lorbeerblätter
Salz
1 Zwiebel
2 Esslöffel Weißweinessig
3 Esslöffel Kürbiskernöl (wirklich gutes Öl aus der Steiermark)
2 Esslöffel gehackte Petersilie


Die Käferbohnen 12 Stunden im lauwarmen Wasser einweichen.
In frischem Wasser mit Kümmel, Knoblauch, Lorbeerblätter und Salz ca. 1 Stunde gar kochen. Die Bohnen abgießen, Knoblauch und Lorbeer entfernen. Die Bohnen in eine Schüssel geben. Die Zwiebel in kleine Würfel hacken. Aus Zwiebelwürfel, Essig, Öl, Pfeffer, Salz und der Petersilie ein Dressing herstellen. Das Dressing mit den Käferbohnen vermischen und etwas ziehen lassen.
Dazu schmeckt Weißbrot und etwas Gegrilltes.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Es sollte eigentlich eine Überraschung werden, Donuts oder so…

Kennt Ihr das, Überraschungen die voll in die Hose gehen? So ist es mir am Montag gegangen. Es sollte eine Überraschung für Herrn GB werden, aber ich fange mal ganz von vorne an.
Also, ich hatte jede Menge Überstunden und kam dadurch in den Genuss eines freien Tages. Mein Schatz musste früh aufstehen und aus dem Haus gehen wie immer, ich hatte also sturmfreie Bude. Wie das so bei Berufstätigen ist, wird so ein Tag natürlich auch für dies oder das genutzt wo man sonst nicht zu kommt. Irgendwann an diesem Tag, es war so gegen 11:00 Uhr, waren die wichtigsten Dinge getan, was fange ich nun mit dem Rest des Tages an???

Das Wetter, Nebel über Nebel, lud nicht zu einem Spaziergang oder zu einem Shoppingausflug ein. Die Mädels die ich kenne, treiben sich um diese Zeit alle an ihren Arbeitsplätzen rum. also auch kein längerer Plausch am Telefon oder gar kurzfristig im Cafe. Für das Mittagessen war es zu früh, wir essen immer abends.
Da kam mir die Blitzidee, die Granitarbeitsplatte in der Küche soll seit Monaten (leicht untertrieben) neu imprägniert werden, das Zeug dafür steht schon ewig im Kämmerchen, eigens dafür wurde eine Poliermaschine angeschafft, noch nie benutzt steht sie eben solange im Keller rum, die Garantie ist schon abgelaufen, hoffentlich funktioniert das Ding überhaupt. Herr GB wird sich freuen, wenn er nach Hause kommt und alles wird glänzen und strahlen, denn eigentlich hatte er sich das zur Aufgabe gemacht, aber immer wieder verschoben und heute sollte er überrascht werden! Sollte noch Zeit übrig bleiben, backe ich ihm Donuts, nein nicht die Fettigen aus der Fritteuse sondern die mageren aus dem Donuteisen.


Ja, heute ist mein Tag! Nach Anweisung habe ich die Arbeitsplatte und die Rückwände mit einem speziellen Reinigungsmittel gesäubert. Während ich das machte, kam schon die Überlegung, ob später noch Zeit für die Fingernagelpflege blieb. Das Zeug war jetzt nicht wirklich Haut- und Nagelschonend. Ich arbeitete natürlich ohne Handschuhe. Anschließend alles gut trocknen und nun wurde das eigentliche Mittel aufgetragen, die Imprägnierung. Das Mittel wurde auf die Platte gegossen und sollte mit einem Pinsel verteilt werden, also wieder in den Keller und Pinsel holen, der war schnell gefunden denn da unten ist ein Arsenal wie im Baumarkt. Man glaubt nicht wie lange es dauern kann eine Arbeitsplatte und Rückwände einzupinseln. So fertig, nun die Anleitung weiterlesen.
Ich traute meinen Augen nicht!!! Dort stand 12 bis 24 Stunden trocknen lassen, während der Bearbeitung und der Trockenzeit nicht mit Lebensmitteln hantieren!!! Nach 72 Stunden hat die Platte die eigentliche Imprägnierung erreicht!!!
Kreeeeeiiiisch!!! Frau GB hat einen arbeitsfreien Tag und darf nicht kochen, das hat es noch nie gegeben.
Das Gesicht von Herrn GB habe ich schon vor mir gesehen, ich kenne diesen Blick der sagt, warum hast Du nicht einfach nur gekocht, an Deinem Block geschrieben, oder die Anleitung einfach mal vorher komplett gelesen.
Als mein Schatz nach Hause kam, sah es aus wie auf einem Schlachtfeld und wir haben uns von auswärtigem Essen verwöhnen lassen. Mein Schatz hatte ganz anders reagiert als ich gedacht habe, es hat ihm gefallen, freiwillig hat er am nächsten Tag das Polieren übernommen und Donuts gab’s dann heute. Also doch eine Überraschung, nur etwas anders als geplant…


Donuts im Eisen:
250 g Mehl
125 g Zucker
250 ml Milch
Mark einer Vanillestange
3 Eier
50 ml Pflanzenöl
5 gestrichene Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz


Alle Zutaten mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig gut verschlagen. Etwas ziehen lassen und dann in einem Donuteisen abbacken. Ich gebe in jede Ausbuchtung jeweils einen guten Esslöffel Teig. Gibt man zu wenig in das Eisen, werden die Donut leider nur an einer Seite braun und auch nicht ganz so schön fluffig.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Anmerkung: Diese Donut sind nicht zu vergleichen mit den aus der Fritteuse, eher mit Waffeln aus dem Waffeleisen. Allerdings sind sie dafür auch etwas figurfreundlicher ;-)

Montag, 24. Januar 2011

Der Alltag hat mich noch nicht ganz zurück, gut dass es Vorräte gibt…

Also die Koffer sind ausgepackt, die Wäsche ist gewaschen und nun höre ich komische Geräusche!!! Ups, das war wohl der Magen des Herrn GB, der scheint Hunger zu haben. Ich bin es gar nicht mehr gewohnt zu kochen, ich wurde im Urlaub ja täglich wundervoll verwöhnt. Nein, nein, mein Schatz hat im Urlaub nicht das Kochen übernommen. Das kulinarische Verwöhnprogramm haben ansässige Köche und Köchinnen in Tirol übernommen.
Aber nun wieder zurück zum Magenknurren.
Während ich mir Gedanken über besagte Geräusche machte, überlegte ich mir so, ich könnte mal was kochen. Mit Entsetzen fiel mir ein es ist Sonntag und ich habe nichts eingekauft! Wo auch, auf der Autobahn? Okay, Okay, ich weiß, dass es durchaus Zeitgenossen gibt die ein komplettes Menü an der Tanke kaufen, die verwöhnten Schnuten aus dem Büdchen aber nicht.
Also, das Shoppen haben wir uns bei den Spritanbietern geschenkt, stattdessen habe ich die Gefriertruhe überfallen.
Ihr glaubt nicht welch ein edles Fleischstückchen mir in die Hände fiel! Ein bereits fertiggegartes Kalbsnüsschen! Na wenn das nicht für ein geniales Mittagessen herhalten könnte.
Mein Schatz liebt Vitello tonnato. Thunfisch lag noch im Keller rum, Sardellen und Kapern waren auch im Hause. Also rucki zucki eine Mayonnaise gemacht, die restlichen Zutaten untergemischt, das Nüsschen aufgetaut und noch etwas gefrorenes Weißbrot aus der Gefriertruhe gekramt, das konnte auch noch schnell auftauen.
Tja, was soll ich sagen, die komischen Geräusche waren nach dem Essen auch weg. Gut dass es Vorräte gibt…

Vitello tonnato:
Eine gekochte Kalbsnuss (ca. 400g bis 500g)
1 Glas Thunfisch in Olivenöl (Fischgewicht ca. 230 g netto)
2 Sardellenfilets
2 Eigelbe
1 Teelöffel Zitronensaft
Salz
Frisch gemahlenen Pfeffer
2 Esslöffel trockenen Weißwein
2 Esslöffel Kapern
2 Teelöffel Kapernlake
1 Teelöffel Weißweinessig
Olivenöl
Zitronenscheibe
Weißbrot


Die Kalbsnuss nach Möglichkeit mit einer Aufschnittmaschine ganz fein aufschneiden. Die dünnen Scheiben auf einem Teller auslegen.
Für die Soße den Fisch abtropfen lassen und dabei das Olivenöl auffangen. Das Olivenöl vom Fisch mit einem guten anderen Olivenöl auf 200 ml auffüllen.
Eigelbe mit Zitronensaft, Weißwein, Lake, Essig, Salz und Pfeffer mit dem Olivenöl zu einer Mayonnaise mit einem Pürierstab verrühren. Einen Esslöffel Kapern und den Thunfisch in die Mayonnaise geben und mit dem Pürierstab zerkleinern. Die Soße dabei geschmeidig glatt rühren.
Die fertige Soße auf die Fleischscheiben streichen, sie sollen komplett bedeckt sein. Mit dem restlichen Esslöffel Kapern bestreuen, die Zitronenscheibe darauf anrichten und gut eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
Mit Weißbrot servieren.

Sonntag, 23. Januar 2011

Ich habe mich sooo gefreut...


So kurz nach Weihnachten war ich ja komplett aus dem Häuschen, okay erst war ich tieftraurig wegen der ausgefallenen Biathlonveranstaltung, aber kaum hatte ich die verdaut, da ereilte mich Wolkenfees schöne Nachricht.
Boa, was habe ich mich gefreut, das kleine Gourmet-Büdchen bekommt eine Auszeichnung. Mir fehlen heute noch fast die Worte und dann auch noch von so einem schönen Blog wie der von Wolkenfee. Natürlich habe ich den Award sofort angenommen und mir auch Gedanken gemacht, ob ich auch nennenswerte Blogs kenne, aber da wir direkt vor unserer Winterauszeit standen, hatte ich leider keine Zeit mich sofort darum zu kümmern.
Na klasse!
Und dann, hatte ich prompt durch „keine Zeit“ den Erfolg, dass ich von einer anderen lieben Schreiberein gleich nochmals einen Award bekam. Ausgerechnet von der, die ich im stillen Kämmerlein schon nominiert hatte. Charlotte ist mir einfach zuvor gekommen. Sie veröffentlicht genauso wunderbare Beiträge in ihrem Blog wie Wolkenfee. Sie gehören für mich auf jedem Fall zu den ganz Großen!
Nun gut, aber ich habe mir trotz meines Urlaubs viele Gedanken gemacht wer noch diese Auszeichnung verdient hat. Natürlich kenne ich viele wunderbare Blogs, allerding auch einige mit einem hohen Besucheraufkommen und vielen Kommentaren. Aber Sinn dieses Awards ist ja die zu finden, die etwas mehr Beachtung verdient haben und die sich, wie wir alle, über jeden Kommentar freuen. Auch ich bin fündig geworden und habe etwas Besonderes gefunden. Warum besonders? Sie müssen einfach besonders sein, sonst würde ich mir in der täglichen hektischen Zeit nicht die Ruhe nehmen, in ihnen zu lesen. Ja, ich weiß, auch ich sollte mehr Kommentare abgeben. Wolkenfee und Charlotte haben mich mit ihrem Geschenk wach gerüttelt. Bitte beachtet auch die ganz Kleinen Blogs, wenn sie Euch gefallen, meldet Euch bei ihnen an und verfolgt ihre Einträge. Schön wäre auch gelegentlich ein Kommentar. Der Kommentar im Blog ist der Applaus für eine gelungene Vorstellung. Folgende Blogs sind mir aufgefallen und ich denke Ihr teilt meine Meinung:

http://widmatt.blogspot.com/

http://noplainvanillakitchen.blogspot.com/

Ich hoffe sie freuen sich genauso sehr über diesen Award und kennen in den Tiefen des Internets Blogs, die bekannt gemacht werden sollten und machen mit.
Ich würde mich so freuen...

Hier noch die Anleitung bzw. die Regeln für meine Ausgewählten damit sie wissen wie es geht:

Dir wurde der Award verliehen und du möchtest ihn gerne weitergeben?
Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen. Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst und die Besitzer jeweils per Kommentar – Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

"Liebe Bloggerinen: Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an’s Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind."

Widda daha...

So, den Winterurlaub haben wir schon mal geschafft. Eigentlich ja ganz schön wie wir unser neues Jahr angefangen haben. Von den ganzen Schlemmereien die wir in Tirol, als auch auf den Hin- und Rückwegen genossen haben, will ich besser nicht schwärmen. Aber ich verspreche Euch, ich habe da so die eine oder andere Anregung bekommen, die ich unbedingt nachbasteln muss. So ein wirklich bahnbrechendes Rezept auf dass die Küche glüht, habe ich Euch heute noch nicht mitgebracht, aber eine Anleitung für ein Kaffeelikörchen. Okay, es ist ein Rezept mit Wartezeit, um genau zusagen, richtig lecker ist er erst im nächsten Winter. Aber mit diesem edlen Tröpfchen freut man sich über jeden Schneetag den der Winter uns schenkt. Außerdem schenke ich Euch auch noch einige Wintereindrücke, da wolln wir widda hin…



Rezept Kaffeelikör:
500 Kaffeebohnen (bitte abzählen) und der Kaffee sollte sehr aromatisch sein
500 g brauner Kandis
0,7 Liter Zinn 40 (Korn)
1 Vanillestange aufgeschlitzt
Alle Zutaten in eine große Flasche füllen und gut 12 Monate kühl und dunkel stellen. In den ersten Wochen häufig schütteln damit sich der Kandis auflöst.
Vor Verzehr den Likör durch ein Sieb filtern.
Wir trinken den Kaffeelikör gerne als Wintergetränk mit einem Sahnehäubchen.
Kommt man durchgefroren von einem Spaziergang zurück, den Likör in Gläser geben kurz in der Micro erwärmen und dann das Sahnehäubchen zugeben, das wärmt und ist total lecker.
Im Sommer ein Schuss vom Kaffeelikör in Eiskaffee geben ist auch ein "heißer" Tipp.

Montag, 10. Januar 2011

Wir sind mal eben wech…


Hier im Pott ist man nicht weg, nee nee, hier ist man wech, ganz genau W E C H einfach wech. Also um gez ma so ganz äährlich zu sajen, wir sind gez im Urlaub, deswejen kannze gez hier auch keine Rezepte lesen, weil im Büdken gerade nix gekocht wird, abber wir kommen wieda, bald, also tüsskes bis neulich…

Ach ja, schönen Gruß noch aussem Urlaub…

Freitag, 7. Januar 2011

Fast alles geklaut, aber nicht die Vanilletrüffel…

Ich weiß ja nicht wie es Euch so geht, aber im Büdchen entstehen oft neue Gerichte aus Mangel an Zutaten die gerade nicht im Vorrat sind, nicht in die Jahreszeit passen,, oder beim Einkauf vergessen wurden. Manchmal auch aus einzelnen Bestandteilen verschiedener Gerichte aus verschiedenen Kochbüchern, die dann so lange gemischt werden, bis eben eine neue Speise, oder eine neue Speisenzusammenstellung gebastelt ist.
Manchmal klaue ich auch bei Bloggern, aber das ist von den Bloggern auch gewollt. Bisher ist mir noch kein Blogbetreiber untergekommen der enttäuscht war, wurde von ihm ein Rezept, oder ein Bestandteil eines Rezepts nachgekocht. Selbst wenn es als Anregung gedient hat, ist es doch schon ein Kompliment.
Ja und so habe ich es mir auch neulich im Blog bei Lamiacucina gedacht. Kurzerhand habe ich bei ihm geklaut, na so richtig geklaut ja nun auch nicht, ich habe etwas abgekupfert und zwar eine Trüffelabkühlhalterung. Er hatte die Halterung aus Zucchini für seine Tonkabohnentrüffel gebaut. Ich habe sie aus Schlangengurke für meine Vanilletrüffel hergestellt und die Vanilletrüffel sind nicht geklaut, die habe ich mir ganz alleine ausgedacht…


Vanilletrüffel:
200 g weiße Kuvertüre, grob gehackt
Mark einer Vanillestange
90 ml Sahne
30 g Butter
Ca. 100 g Zartbitterkuvertüre
2 Esslöffel Kakaopulver
Zahnstocher
Eine Schlangengurke oder eine Zucchini oder ein Apfel oder sonst irgendein Obst/Gemüse das als Halterung dienen könnte ;-)


Sahne, Butter, Vanillemark in einem Topf aufkochen, vom Herd ziehen und die grob gehackte weiße Kuvertüre darunter rühren. Dabei muss die Masse evtl. nochmals leicht erwärmt werden. Nun die Masse glattrühren. Abkühlen lassen, gut abdecken und im Kühlschrank erkalten lassen. Sollte sich die Creme trennen, mit etwas Sahne und dem Handrührer langsam wieder zu einer einheitlichen Masse rühren.
Nun mit einem kleinen Löffel Portionen abstechen und mit kalten Händen zu Kugeln (normale Trüffelgroße) formen.
Die Kugeln nochmals abgedeckt für ca. 2 Stunden zum kühlen in den Kühlschrank geben.
Zwischenzeitlich die Zartbitterkuvertüre schmelzen, die Gurke oder ähnlich halbieren und auf ein Brettchen legen. Zahnstocher in jede Kugel stecken. Jetzt jede Kogel in die Zartbitterkuvertüre tauschen und mit dem anderen Ende in die vorbereitete Gurke stecken. Nach dem Trocknen durch das Kakaopulver rollen bis sie gut bestäubt sind.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Resteessen mit Kürbis, Crevetten und Safran…

Ach wie grausig, kaum hat das Jahr angefangen, schon holen mich kleine Einkaufssünden vom letzten Jahr ein. Um genau zusagen handelt es sich um einen Kürbis und um eine Tüte mit gefrorenen Crevetten. Der Kürbis sah so schön aus und eh ich mich versah, habe ich das ganze Ding gekauft, frei nach dem Motto, der hält sich ja. Klar hält der sich, aber eben auch nicht ewig und Kürbis gehört jetzt nicht zu dem Gemüse, das ich jede Woche auf den Speisezettel bringen mag. Jetzt steht aber der Winterurlaub vor der Tür und der restliche Kürbis liegt hinter der Tür und zwar hinter der Kühlschranktür und muss noch vor den Ferien verarbeitet werden. Beim Blick in die Gefriertruhe ereilte mich dann gleich die nächste Einkaufssünde, eine große Tüte mit den besagten gefrorenen Crevetten. Die waren natürlich auch fällig.
Zu Crevetten passt geschmacklich Safran recht gut, aber wie passt Safran zu Kürbis, farblich ausgezeichnet. Das helle Gelb einer Safransoße zu einem orangen Kürbistörtchen mit leicht gebräunten Crevetten, also farblich schon nicht schlecht. Jetzt kam es auf die richtige Zubereitung an damit die Zusammenstellung nicht nur gut aussah, sondern auch noch gut schmeckte.
Ich habe dann mal wieder in Rezepten gestöbert und dachte ein Kürbistörtchen mit Crevettenspieß auf Safranschäumchen könnte ein schönes Resteessen werden…


Kürbistörtchen:
500 g Kürbis, geschält und entkernt
2 Eier
100 g Blauschimmelkäse
2 Esslöffel Creme Double
1 ½ Teelöffel gesiebtes Mehl
Salz, gemahlene Nelken
Butter für die Form

Den geputzten Kürbis in kleine Stücke schneiden und in Salzwasser ca. 25 Minuten garen. Die Eier trennen. Die Kürbisstücke pürieren. Die Eigelbe mit dem Creme Double und dem Blauschimmelkäse aufschlagen. Das Kürbispüree in die Eigelbcreme mischen, das gesiebte Mehl auch in die Masse geben und unterrühren. Nun mit Salz und Nelkenpulver würzen. Die Eiweiße mit etwas Salz zu Schnee aufschlagen und anschließend unter die Eigelbkürbismasse heben.
Souffléförmchen oder Muffinförmchen mit Butter ausfetten und die Teigmasse in die Formen füllen.
Bei 100°C im Dampfgarer abgedeckt 25 Minuten garen oder im vorgeheizten Backofen in einer mit wassergefüllten Fettpfanne bei 200°C etwa 25 Minuten backen.


Crevetten am Spieß
5 Crevetten pro Person (wenn gefroren, dann vorher auftauen)
Etwas Chilipulver
1 Esslöffel Butterschmalz
4 kleine Spieße (z.B. Holz oder Bambus)

Jeweils 5 Crevetten auf einen Spieß aufspießen, leicht mit etwas Chilipulver bestäuben. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Spieße von beiden Seiten je ca. 3 Minuten braten.

Safranschäumchen:
1 Schalotte
1 Esslöffel Butter
Einige Fäden Safran (ein Tütchen)
50 ml Weißwein
1 Cognac
200 ml Sahne
Salz, Cayennepfeffer, 1 Teelöffel Zitronensaft

Safran in den Wein geben und darin etwas auflösen. Die Schalotte schälen und in ganz feine Würfel schneiden. Butter in einem kleinen Topf erwärmen und die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Mit dem aufgelösten Safran, dem Wein, dem Cognac und der Sahne die Schalotten ablöschen. Die Soße aufkochen und anschließend durch ein Sieb filtern. Nun die Soße mit Salz, Cayennepeffer und dem Zitronensaft abschmecken. Im Anschluss mit dem Pürierstab aufschäumen.

Das Kürbistörtchen mit einem Crevettenspieß und dem Safranschäumchen hübsch auf einem Teller anrichten und servieren.

Montag, 3. Januar 2011

Gestern machten die frischen schnellen Madeleines das Rennen…

Jetzt nach den ganzen Feiertagen möchte man ja gerne etwas Frisches essen, also unsere Speisen werden schon immer frisch hergestellt, aber ich meine einfach etwas ohne dicker Sahne, nicht so schwere Kost die länger im Magen verweilt als es einem lieb ist. Nicht etwa das wir Gänsebraten, geschmorten Kohl mit Schmalz oder gar Cremetorten verabscheuen, nee nee, das ist schon alles so ganz nach unserem Geschmack, aber nicht mehr jetzt nach den Feiertagen, nein, jetzt mag man das nicht mehr. Jetzt will man auch keinen Kuchen oder Plätzchen in Reichweite haben.
Da in nächster Zeit unser Winterurlaub ansteht musste gestern eh groß aufgeräumt werden. Es wurden nicht nur die restlichen Süßigkeiten in den Schrank geräumt, nein, auch der Tannenbaum hat sich aus unserem Wohnzimmer verabschieden müssen. Man darf es ja gar nicht laut sagen, auf einem Sonntag einen kleinen Hausputz zu veranstalten schickt sich ja eigentlich nicht.
Aber im Büdchen geht es recht locker zu und wenn etwas erledigt werden muss dann ist es egal welcher Tag es ist.
Als dann alles wieder so herrlich weg- und aufgeräumt war, konnten wir den Sonntag so richtig genießen, oder doch nicht?! Irgendetwas fehlte. Im ersten Moment haben wir ja wirklich überlegen müssen, doch während wir so unseren Nachmittagskaffee schlürften war uns klar, ein Sonntag ohne Gebäck ist auch nicht das Wahre, ja klar eigentlich wollten wir ja nichts mehr Gebäckartiges sehen, aber so ganz ohne?!
Nur was konnte ich jetzt so auf die Schnell zaubern? Da kam der Blick in den Kühlschrank gerade recht, da stand noch die Schüssel mit dem Teig für Madeleines.
Dieser Teig ist so genial, man bereitet ihn zu, kann ihn bis zu 5-6 Tagen im Kühlschrank aufheben und nach und nach abbacken, ebenso wie man gerne frische Madeleines essen möchte. Da die Madeleines nur 10 bis 12 Minuten backen müssen, waren wie zeitgleich mit der zweiten Tasse Kaffee fertig und der Sonntag war gerettet. Also schneller und frischer geht es nun wirklich nicht mehr, und ab morgen wird frischer als frisch gekocht…


Rezept Madeleines:
250 g Butter
250 g Puderzucker
75 g Mehl
250 g Eiweiß (von ca. 7 Eiern Gr. L)
100 g Mandeln, fein gemahlen


Die Butter auf geringer Hitze in einem Topf erhitzen und langsam zur Nussbutter kochen. Das heißt die Molke setzt sich irgendwann am Boden ab und wird leicht gebräunt, das darf aber wirklich nur langsam geschehen, nicht zu schnell sonst verbrennt die Butter und wird nicht nussig sondern verbrannt und bitter.
Die Butter durch einen Filter geben und die braunen Ablagerungen abfiltern.


Puderzucker mit dem Eiweiß verrühren, nicht schaumig schlagen. Die feinen Mandeln untermischen und anschließend das Mehl auf die Teigmasse sieben und auch untermischen. Zum Schluss die etwas abgekühlte flüssige Butter zugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
Nun den Teig abdecken und in den Kühlschrank stellen.
Der Teig muss mindestens eine Nacht stehen eh er gebacken werden kann, allerdings kann man ihn auch durchaus bis zu 5-6 Tagen im Kühlschrank aufheben und nach Bedarf abbacken.
Zum Backen eine Madeleinesform gut mit Butter fetten, jeweils nur so viel in eine Madeleinesmulde geben, bis die Mulde gerade gefüllt ist. (der Teig geht noch gut hoch, also nicht zu viel einfüllen)
Bei Ober- und Unterhitze 180°C im vorgeheizten Backofen 10 bis 13 Minuten backen.

Die Madeleines goldgelb mit einem bräunlichen, knusprigen Rand backen. So schnell wie möglich servieren, je frischer desto besser.