Dienstag, 31. Mai 2011

Präsente kann man doch auch selber essen…

 Irgendwie habe ich den Eindruck alle sind im Geschenkewahn, wenn ich es nicht besser wüsste würde ich annehmen wir haben kurz vor Weihnachten. Vor Weihnachten springe ich gelegentlich mal von einem Laden zum anderen und im Moment springe ich von einem Blog zum anderen. Dauernd zwischen Küche, Schlepptop, Keller und Büro. Überall liegt irgendwie Bastelkram herum, oder ich suche nach einem Rezept. Mal muss ich Etiketten ausdrucken, bringe gerade fertiggestellte Geschenke in den Keller, suche nach neuen Anregungen oder stehe in der Küche und probiere neue Geschenke aus. Herr GB der fleißig die Wände im Esszimmer aufreißt und alles unter Strom legt, weil ich mehr als 2 Steckdosen zukünftig in Beschlag nehmen will, ist sehr geduldig und kostet jeden Löffel den ich ihm zum Probieren gebe. Also bekommt er auch indirekt Geschenke für seine Arbeit. Aus dem Geschenkebuch  hatte ich ja das eine oder andere Rezept schon nachgebastelt und jetzt stand das Caponata Siciliana und die Mozzarellakugeln im Kühlschrank und lachten uns an. Klar hätte ich jetzt irgendein leckeres Brot bei unserem Bäcker kaufen können, aber das wäre stillos gewesen. Also habe ich das erste Buch von Frau Stich hervorgekramt und die super köstlichen Pittole gemacht. Einfach so als kleines Geschenk für meinen Schatz der mal wieder unser „Nest“ so herrichtet, dass ich mich wohlfühle.Die wundervollen Pittole passten hervorragend zu meinen Geschenkevorräten und da ich in dieser Woche wohl kaum zu einem Besuch komme, bei dem ich ein Mitbringsel loswerden könnte, essen wir es eben selber. Präsente kann man doch auch selber essen…
Die Pittole waren schnell gemacht.

300 g Mehl und etwas Mehl zum Kneten
1 Teelöffel Salz
20 g frische Hefe
1 Prise Zucker
2 Esslöffel Olivenöl
200 ml lauwarmes Wasser

Zum Frittieren:
2 Knoblauchzehen
Einige Zweige Rosmarin
Olivenöl

Die Hefe mit dem Zucker und dem Wasser auflösen. Mehl mit dem Salz mischen und die aufgelöste Hefe dazugeben. Ebenfalls das Olivenöl. Aus diesen Zutaten einen geschmeidigen nicht klebenden Teig kneten. Sollte er kleben,, ggf. etwas Mehl zufügen. Wenn man ihn gut durchgeknetet hat zu einer Kugel formen mit etwas Mehl bestäuben und mit einem feuchten Tuch abdecken und gehen lassen. Der Teig sollte sich gut um das doppelte vergrößern.
Zwischenzeitlich den Knoblauch schälen und den Rosmarin waschen und trocknen. Das Öl, mindestens so viel dass es 3 cm hoch im Topf steht, erhitzen. Es sollte die 180°C nicht überschreiten. Die Knoblauchzehen und den Rosmarin zum Öl geben und das Öl damit aromatisieren.
Den Teig fingerdick auf einer bemehlten Fläche ausrollen und Quadrate schneiden von 4x4 cm.
Diese Teigstücke in das heiße Öl geben und frittieren bis sie goldgelb sind.
Richtig sind sie wenn sie aufgehen wie ein kleines Kissen. Während des Frittierens die Teigstücke mehrmals wenden. Wenn sie die gewünschte Farbe haben, aus dem Öl heben und auf Küchenpapier das überschüssige Fett abtropfen lassen.
Warm gegessen sind sie natürlich sowas von lecker, dass man sich kaum bremsen kann, aber auch kalt sind sie ein Hochgenuss. Übrigens, die kann man auch wunderbar verschenken, gerade die Grillzeit bietet sich an. Pittole kombiniert mit eingelegten Mozzarellakugeln und Caponata Siciliana, da wird das Grillwürstchen zur Nebensache.

Sonntag, 29. Mai 2011

Geschenkideen aus der Küche....

Das Prinzip Kochen & Verwöhnen
Geschenke zum Aufessen sind doch die Schönsten. Wenn die Ideen dazu von der bekannten Foodbloggerin Nicole Stich (www.deliciousdays.com) kommen, kann sich der Beschenkte besonders glücklich schätzen. Bisher kam ausschließlich ihr Bekanntenkreis in den Genuss ihrer hübsch verpackten Köstlichkeiten. In Geschenkideen aus der Küche hat sie ihr Verwöhnprogramm für Freunde aufgeschrieben und liefert gleich noch die schicksten Ver-packungsvarianten mit. Auch Fotografin Coco Lang hat das Prinzip Kochen & Verwöhnen wörtlich genommen und vorbildlich in Szene gesetzt.Geschenke aus der Küche haben den großen Vorteil, dass sie nicht mit einem höflichen Danke bedacht werden, sondern echte Begeisterung ernten. Zur Auswahl stehen zum Beispiel Leckereien wie Pfirsich-Mango-Konfitüre, Müslibrot oder Knusper-Granola für Frühstücks-fans, erfrischende Zitronen-Basilikum-Limonade oder BBQ-Chili-Sauce als Mitbringsel für die Sommerparty, extrafeiner Kürbiskern-Karamell-Likör oder unwiderstehliche Chocolate Chip Cookies, Antipasti-Überraschungen wie Kräuterzucchini oder Frischkäsebällchen und für Gourmets selbstgezauberte Kalbsleber-Paté, hausgemachte Nudeln oder Nektarinen-Koriander-Salsa.Eilige Köche schrauben das Gläschen mit dem feinen Inhalt einfach zu. Wer seinem Küchen-geschenk zusätzliche eine persönliche Note geben will, steigert die Wertigkeit deutlich mit einer liebevollen Verpackung. Ob Tüten, Päckchen, Gläser, Flaschen, Etiketten, Schleifen oder Anhänger – was dazu passt, steht direkt beim Rezept, und wie es richtig schön wird, findet man in ausführlicher Anleitung im letzten Kapitel zusammen mit Download-Angeboten und Bezugquellen.Nicole Stich hat sich mit ihrem Foodblog www.deliciousdays.com einen Namen als Frau mit gutem Geschmack gemacht. Vom TIME Magazine ist ihr Blog bereits kurz nach Erscheinen zu einer der 50 schönsten Webseiten gekürt worden. Das gleichnamige Kochbuch zum Blog veröffentlichte sie 2009 auf Deutsch und Englisch bei GU. Zudem bloggt sie regelmäßig für www.küchengötter.de.
Coco Lang arbeitet als Fotografin in ihrer Werkstatt am Münchner Viktualienmarkt. Mit ihrem Blick auf die schönen Dinge des Lebens und ihrem Gespür für das Wesentliche hat sie aus den feinen Rezepturen von Nicole Stich kleine Kunstwerke geschaffen und mit großer Leidenschaft unglaublich variantenreiche Verpackungsideen verwirklicht. Nicole Stich & Coco Lang
Geschenkideen aus der Küche
168 Seiten, mit ca. 120 Farbfotos.
Format 26 x 21 cm (Querformat)
Hardcover mit Lesebändchen
Preis 16,99 € (D) / 17,50 € (A) / 29,90 sFr
ISBN 978-3-8338-2166-0
Erscheinungstermin: Februar 2011

Und so sehe ich das Buch Geschenkideen aus der Küche…
Selbstgemachte Geschenke können nur von kreativen Menschen kommen, denkt man erstmal. So muss es nicht sein, das zeigt das neue Koch/Bastelbuch von der Buch- und Blogschreiberin Nicole Stich. Coco Lang hat alles super schön fotographisch aufs Papier gebracht. Damit will ich nicht sagen, dass Frau Stich nicht schöpferisch ist, sondern eher ihr Buch regelrecht ein Muss ist, für jeden nicht so einfallsreich Begabten unter uns. Das ganze Buch eine Augenweide mit Ansteckungspotenzial. Geschenke sind eindeutig emotionale Handlungen und wer sie nach diesen Vorlagen arbeitet, wird jedes Genießerherz im Sturm erobern.
Während ich das Buch durchblätterte ging ich gedanklich schon meine Vorratsschränke und Bastelkisten durch. Ich überlegte wann ich die nächsten Anlässe hatte, um meine Präsente zu verteilen, denn ich wollte unbedingt sofort mit Backen, Rühren, Kneten, Kochen, Mischen und was weiß ich nicht noch alles anfangen. Hier wird der gewandte Kochlöffelschwinger wie auch die eher ungeübten Gelegenheitsköche und -köchinnen fündig. Mitbringsel in süßer oder herzhafter Auswahl, alkoholisch wie auch protzentefrei, flüssig oder fest, Kräuter-, Tee-, oder Gewürzmischungen. Essige, Öle, Gebäckmischungen, aber auch Kekse und Pralinen.
Wenn man die Rezepte ausprobiert hat, ist die Verpackung dran. Tipps stehen schon direkt bei den Rezepten, allerdings kommen auch Verweise auf Bezugsquellen, Bastelanleitungen aus dem Internet nicht zu kurz. Auch an jeden Geldbeutel wurde gedacht. Wobei ich glaube viele Dinge sind auch in den hintersten Ecken der Schränke zu finden. Vielleicht auch einfach mal beim ausmisten von alten Wohnungen helfen.
Auch der Zeitaufwand hält sich beim Zubereiten der Rezepte, wie auch der Verpackungen, meistens in Grenzen. Gute Erklärungen machen es relativ einfach wobei natürlich der Schwierigkeitsgrad je nach Rezept variiert.
Ein liebevoll gestaltetes Buch das selbst kochunfreudige gerne durchblättern. Also auch für diese Herrschaften durchaus ein akzeptables Geschenk. Hiermit könnte man sie auf den Geschmack bringen.
Super tolle Hinweise bezüglich der Haltbarkeit, die man in anderen Büchern zu suchen weiß, hier sind sie direkt bei jedem Rezept aufgeführt.
Das ganze Buch ist inspirierend für eigene Ideen, macht Lust auf Küchenexperimente und ein guter Geschenkeratgeber zu jeder Jahreszeit und nahezu allen möglichen Anlässen. Genial auch die Internetadressen auf denen man Etiketten zum ausdrucken findet und Bastelanleitungen für kleine Geschenkkistchen. Das Buch trieft förmlich voller Tipps und Ratschläge.
Ich habe vier Rezepte nachgekocht bzw. nachgearbeitet. Alle vier Rezepte waren total leicht verständlich und sehr schnell zubereitet.
Ich habe das Kürbiskernkonfekt,






die Camponata Siciliana








und den Bunten Mini-Mozzarella gemacht.




Und als Krönung noch die super leckeren Kokos-Keks-Kugel eigens für den Geschenkeevent den ich in diesem Monat bei Zorra auf dem Blog 1xümrühren bitte als Gastgeberin begleiten darf. Natürlich war Herr GB der Erstbeschenkte, ich brauchte einen Kritiker. Allerdings weiß ich schon jetzt, es ist besser jedes Rezept in doppelter Menge zu fabrizieren, sonst verlässt hier nicht ein Geschenk das Büdchen, denn die Geschenke kommen an meinen Schatz nur vorbei, wenn ich ihn vorher abgefüttert habe.
Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche
Abschließend möchte ich sagen, es ist ein Buch das sein Geld wirklich wert ist und es lohnt sich Platz im Regal zu schaffen.

Samstag, 28. Mai 2011

Nach dem ganzen süßen Sirupzeugs wird´s hier sauer, Holunderblütenessig…

Eigentlich wollte ich ja noch Gurkensirup machen, so als extra Highlight für Arthurs Tochter. So als kleines Geschenk, ich dachte darüber freut sie sich garantiert. Außerdem sollen ja Gurken im Moment besonders preiswert sein, vor allem nachdem die Presse alle Welt verrückt gemacht hat und zum Gurkenboykott mehr oder minder aufrief. Aber darauf will ich hier nicht weiter eingehen. Wer interessiert ist findet genug Lektüre im Internet darüber.
Nun aber zurück zu meinem Gurkensirup den ich nicht habe. Damit hätte man z.B. hervorragend Espuma aromatisieren können, oder eine Salatsoße aufhübschen. Nur warum sollte ich den machen? Für die Tochter? Neee, willse ja nich, hat wohl was gegen Sirup. Na ok, dann eben nicht. Aber mal so ganz unter uns, ich habe gar kein Rezept von Gurkensirup, doch ich experimentiere und wenn es was wird, dann komme ich im kommenden Jahr damit aussem Gebüsch, ähhh natürlich aussem Büdchen.
Jetzt habe ich mir was ganz anderes überlegt, jetzt ist erst mal Siruppause, dafür greif ich jetzt den Essig an. Obendrein sind Essige, die etwas außergewöhnlich sind und die man nicht überall kaufen kann, beliebte Geschenke. Das kommt mir wiederum gut zu Passe, da ich ja in diesem Monat Gastgeberin bei Zorra auf ihrem Blog, 1xumrühren bitte, bin und den Blog-Event durchführen darf.
Das Thema lautet "Geschenke aus meiner Küche“ das passt zu mir. Ich schenke gerne und stehe nicht minder gerne in meiner Küche und kümmere mich um Leckereien. Da war das Thema wohl vorprogrammiert. Aber an dieser Stelle möchte ich mich mal ganz herzlich bei Zorra bedanken das ich auf ihrem Blog mein Geschreibsel veröffentlichen darf.
Logischer Weise beteilige ich mich selbst natürlich auch an diesem Event, ich habe so viele Ideen die müssen raus sonst platze ich.
Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche
Ich fange heute mal mit Holunderblütenessig an, weil ich ja noch einige Blüten vom Sirup kochen übrig hatte. Mein Schatz hat so viele gepflückt, würde ich die alle zu Sirup verarbeiten, könnte ich wirklich einen Sirupshop eröffnen und die Tochter würde sich kaputt lachen. Aber nach dem ganzen süßen Sirupzeugs wird´s hier sauer, Holunderblütenessig…
Für den Essig benötigt man 6 bis 10 Holunderblütendolden
750 ml Balsamessig
2 Esslöffel Zucker
Die Dolden in ein großes Glas mit Deckel geben, den Zucker zufügen und den Essig aufgießen. Das Glas verschließen und gut schütteln. Das Glas kühl stellen und gute 4 Wochen ziehen lassen. Dann den Essig durch ein Tuch abseihen und den Essig in hübsche Flaschen füllen. Ich binde gerne eine Blume an die Flasche und ggf. ein Schildchen aufkleben oder anbinden.

Freitag, 27. Mai 2011

Das Büdchen ein Kloster-, Saft-, ähhh Sirupladen...

Heute habe ich Euch mal etwas ganz anderes mitgebracht, ich dachte eh er in voller Blüte steht ernte ich ihn und mache na, was daraus??? Salat? Nein! Marmelade? Nein! Naaa? Was bleibt da noch übrig?
RICHTIG, Sirup!
Ja Ihr könnt ruhig rum moppern, das Moppern kenn ich schon von Herrn GB, zwar bei anderen Dingen, aber moppern ist moppern. Und wenn es dann um leckeres Eis geht für das ich den Sirup z. B. benutze, oder Sirup in Mineralwasser, oder im Sektchen, oder, oder, dann hat keiner seltsamerweise etwas zu moppern, dann essen und trinken alle mit.
Außerdem habe ich hier einen guten Namen zu vertreten, Klärchen Kompott alias Hildegard v. Bingen die heilige, the Queen of Sirup, also bitte, noch Fragen?
Damit ich Euch nicht zu sehr mit diesem Schlabberwasser auf die Nerven gehe, mache ich es heute kurz und schmerzlos. Allerdings möchte ich mir doch noch eine gewisse Großzügigkeit vorbehalten.
Großzügig wie ich bin, habe ich Euch heute gleich zwei Siruprezepte mitgebracht, da freut Ihr euch jetzt aber sicher alle wie Bolle.
Zwei bestimmte Sorten Sirup sind im Büdchen so oder so Pflicht, zum Ersten Holunderblüten- und zum Zweiten Waldmeistersirup. Die Holunderblüten stehen hier in voller Blüteknapp schon vor der Abblühte und der Waldmeister blüht auch schon in einem Eckchen, aber im anderen Eckchen treibt er noch und die ersten Triebe zur Blüte lassen noch etwas auf sich warten. Also wird der Holunderbusch geplündert und der Waldmeister im Eckchen gemäht.
Welche Gesundheitswerte jetzt die Holunderblüten oder der Waldmeister haben kann ich Euch leider nicht sagen, denn ich bin weder die Hl. Hildegard noch eine Enkelin von ihr. Das letztere ist wohl selbsterklärend und ach ja , hier wir sind hier nicht im Kloster, nicht im Saft und auch nicht im Sirupladen. Nööö, wir sind noch immer im Büdchen…
Holunderblüten pflücken, mindestens 30 Dolden, ach ja und nur bei Sonnenschein. Die Dolden gut ausschütteln und von allem Getier befreien. Nach Möglichkeit nicht waschen, sonst wäscht man den ganzen Blütenstaub ab. Die Dolden in eine große Schüssel geben und mit 3 Liter abgekochtem Wasser übergießen. Dieses Gemisch abgedeckt gut 2 Tage in der Sonne stehen lassen. Nach 2 Tagen die Blüten durch ein Tuch filtern und das Blütenwasser auffangen. Mit 2 kg Zucker und 20 g Zitronensäure mischen und aufkochen. Abschäumen und gute 45 bis 60 Minuten auf mittlerer Temperatur zu einem Sirup einkochen.
Heiß in Flaschen füllen und sofort verschließen.
Für den Waldmeistersirup ein dickes Bund Waldmeister (ca. 30g) entweder einfrieren und mindestens 3 Tage bis zum Verbrauch eingefroren lassen,
oder ein Bund Waldmeister gut 2 Tage welken lassen eh er Verwendung findet.
Ein Liter Wasser mit 750 g Zucker zu einem Sirup aufkochen und abkühlen lassen. Eine Zitrone gut waschen halbieren und in feine Scheiben schneiden. Den eingefrorenen oder angewelkten Waldmeister mit den Zitronenscheiben in eine Schüssel geben und mit dem Sirup übergießen. Im Kühlschrank abgedeckt gut 1 Woche ziehen lassen. Das Waldmeistergemisch durch ein Tuch filtern, den Sirup aufkochen und ggf. abschäumen.
Wer ihn gerne richtig grün haben möchte sollte einige Tropfen grüne Lebensmittelfarbe in den Sirup mischen.
Dann aber auf jedem Fall heiß in Flaschen füllen und gut verschließen. Auf diesem Erfolg kann man aber auch sofort eine eiskalte Berliner Weiße trinken…

Mittwoch, 25. Mai 2011

Der Kopf ist leer und die Backen voll Roastbeef...

Ist es nicht grausig, ich sitze hier und mein Kopf ist leer. Die Zeit zu unserem Arbeitsurlaub rückt immer näher und ich merke so langsam geht mir der Zustand, tagsüber arbeiten, nach der Arbeit im Chaos Ordnung zu schaffen, auf die Nerven. Irgendwann hat man echt keine Lust mehr diese blöden Kartons, die im Weg stehen, von links nach rechts zu schieben.Außerdem wird mein Essensplan langweilig wenn ich wenig Zeit habe, allerdings Herr GB freut sich.
Ganz spontan gab es gestern nochmals dieses leckere Roastbeef aber nicht als Frühlingsgedöns, nööö, also etwas Abwechslung muss schon sein, ich habe zwar einen Salat dazu gemacht, aber Herr GB wollte auch eine Sauce dazu haben, Aber da es schnell gehen musste, gab es eine kalte Meerrettichsauce auf Mayonnaisebasis, schnell aber lecker.
Ein Ei mit 3 Teelöffeln Sahnemeerrettich in einen hohen Mixtopf geben. Salz und Pfeffer zugeben, 2 Esslöffel frisch geriebenen Meerrettich ebenfalls dazu. Mit ca. 150 ml Rapsöl auffüllen.
Mit dem Pürierstab alles zu einer Art Mayonnaise aufmixen.
Das Fleisch in feine Scheiben schneiden mit der Sauce anrichten und servieren.
Ich kann Euch sagen, da kann der Kopf ruhig mal leer sein, aber Hauptsache die Backen sind voll...