Mittwoch, 29. Juni 2011

Das hätte sich der Wolfsbarsch im Leben nicht träumen lassen…

Es ist noch immer warm, aber wir haben Hunger und wollen mal was Richtiges essen. Gemüse und Obst ist leicht und beschwingt, aber Fleisch, Geflügel und Fisch machen satt. Klar machen Gemüse und Obst auch satt, aber eben anders. Wer eine Fleischfressendepflanze kennt, oder gar selbst eine ist, weiß was ich meine. Ich habe ja so eine Fleischfressendepflanze hier im Büdchen. Wobei meine Pflanze den Fisch auch nicht verschmäht. Neulich auf dem Markt haben wir ja mal wieder Wahllosshopping betrieben. Ihr wisst nicht was das ist? Ganz einfach, es wird gekauft was einen anlacht und danach werden Zuhause Rezepte gesucht, findet man nichts passendes, wird das gute Stück eingefroren.Ich schlich mal wieder um den Fischstand rum und dann sah er mich und ich sah ihn. Ich bin davon überzeug, dass ganz besonders schöne Fische sich ihre Käufer aussuchen. Sie wollen ihr Koch-Brat-Dampfdasein beeinflussen. Tja, und ich denke, sie denken, sie sehen es ihren Käufern an, ob sie vom Käufer einfach nur in die Pfanne gehauen werden, oder ob sie noch liebevoll gefüllt und auf Gemüse gebettet werden. Sicherlich haben sie eine Vorahnung, ich meine die Fische, sie haben sicherlich eine Vorahnung. Unserem Fisch ging es sicher ganz genauso, wobei da gehörte er uns ja noch nicht. Also, wie ich ja schon erwähnte, ich schlich um den Fischstand herum und blinzelte den einen oder anderen Fisch an und dann plötzlich lag da dieser wirklich hübsche Wolfsbarsch, ich meine die Taille war jetzt nicht wie bei Twiggy, aber das wollten wir ja auch nicht. Nee, ganz im Gegenteil, wir mögen es lieber etwas molliger auf den Gräten, aber nicht zu fett, lieber schönes saftiges Fleisch. Hmmm, wie heißt das eigentlich bei Fischen, nennt man das Fischfleisch? Bei Geflügel redet man ja auch vom Gänse-, Enten oder Hühnerfleisch. Na ja, auf jedem Fall ist der gutgebaute Fisch in unsere Einkaufstasche gewandert, okay, beim Wandern haben wir ihm geholfen, weil er bereits geschuppt und ausgenommen war. In so einem Zustand ist es durchaus zu entschuldigen, wenn man nicht mehr ganz so sicher auf den Flossen ist. Zuhause angekommen habe ich ihn erstmal in den Kühlschrank gelegt, gegen Abend stand dann fest, es wird etwas anderes gegessen. Also musste er in die Gefriertruhe umziehen. Da konnte er jetzt erstmal liegen bis ich mich dann jetzt an ihn erinnerte. Plötzlich wie aus heiterem Himmel fiel mir dieser hübsche Wolfsbarsch wieder ein und jetzt kommt er auch noch ins Internet, das hätte sich der Wolfsbarsch im Leben nicht träumen lassen…

Ein Wolfsbarsch hat ca. 500 bis 600 g und reicht für ca. 2 Personen.
Wolfsbarsch im Folienbett mit spanischen Backofenkartoffeln
1 hübscher Wolfsbarsch
Einige Zweige Rosmarin
Einige Zweige Thymian
2 frische Lorbeerblätter
Schwarze und grüne Oliven in Stücke geschnitten
Drillinge
1 rote Paprikaschote in kleine Würfel
1 rote Chilischote, fein gehackt
Confierte Knoblauchzehen
Einige Esslöffel Knoblauchöl
4 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
2 rote Zwiebeln in Scheiben geschnitten
Einige Basilikumblätter
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
Evtl. Minzeblätter
Ein Backblech mit Alufolie auslegen und die Seitenränder wie eine Schale hochklappen. Die Folie mit Öl einpinseln.
Die Drillinge mit der gesäuberten Schale gute 15 Minuten vorkochen und dann einmal quer durchschneiden.
Den Fisch mit Rosmarin, Thymian, einem Lorbeerblatt und confierten Knoblauch füllen und auf die Folie legen.
Die durchgeschnittenen Drillinge um den Fisch legen. Auf die Kartoffeln sämtliche anderen Zutaten geben, mit Salz und Pfeffer würzen, darauf nochmals Kräuter wie Rosmarin und Thymian verteilen.
Einige Esslöffel Knoblauchöl aufträufeln und Basilikumblätter ausgeben.

Den Fisch in den Backofen schieben und bei 120°C ca. 40 Minuten garen.

Wer den Fisch nicht so gerne innen glasig mag, sollte ihn bei 140°C garen, ich bin überzeugt er wird es niemanden übel nehmen...

Montag, 27. Juni 2011

Hippen haben weder etwas mit Ziegen noch mit Schafen gemein…

Bei den Temperaturen geht ja nicht wirklich viel, also in der Küche kochen geht gar nicht. Viel trinken und innerlich kühlen ist angesagt. Auch wenn man keinen Hunger hat, aber man muss ja was essen. Am besten irgendetwas was einfach nur so flutscht. In den Medien warnen sie ja auch eh vor Überanstrengung. Also könnte ich mal wieder einen Eiscafé machen, oder wie hier den Erdbeerbecher. Sind alles Speisen die kühlen und bei denen man sich während des Essens nicht überanstrengt. Erdbeeren sind so verkehrt ja nun wirklich nicht, zumal… -ach Ihr wisst schon, Herr GB und die Erdbeeren, man spricht in Insiderkreisen vom Dreamteam. Ich könnte ihm den Erdbeersirup von neulich hinstellen und dazu ein Päckchen Quark, den Rest schafft er selbst. Aber ich hatte ja schon von dem Erdbeereis erzählt von dem Herr GB schwärmt. Außerdem ist Juliane auf das Rezept ganz gespannt. Also habe ich mal eben schnell Hippen gebacken, Quark mit Waldmeistersirup angerührt, mit Erdbeersirup unprofessionelle Graffitis auf Teller gemalt und natürlich Gina, die Eismaschine angeschmissen. Gina rührte in ca. 45 Minuten super leckeres Erdbeereis zusammen. Die Wärme wirbelt meine Gedanken durcheinander und da das Rezept vielleicht mal nachgemacht werden soll, werde ich es jetzt mal etwas strukturierter aufschreiben.
Also:
Die Hippen haben weder etwas mit Ziegen noch mit Schafen gemein. Die Hippen, die ich backe, gehen total einfach. Einen Teig aus 100 g Mehl, 100 g Puderzucker und 50 ml Sahne anrühren. Auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, runde Kleckse geben und die im Durchmesser von ca. 8 cm ausstreichen.
Je dünner sie sind, umso schneller sind sie gar gebacken. Wer gleichgroße Teigteller möchte sollte sich eine Schablone anfertigen. Also diese ausgestrichenen Teigplatten zwischen 3 und 8 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180°C backen, sie sollten an den Rändern goldgelb bis leicht gebräunt sein.
Für das Erdbeereis 300 ml Erdbeermark mit 100 ml Sahne und 80 g Akazienhonig mischen. Im Kühlschrank herunter kühlen und in die laufende Eismaschine geben. Die Figurbewussten sollten den Akazienhonig durch 3 Esslöffel Streusüße austauschen.
Die 300 ml Erdbeermark bekommt man, in dem ca. 400 g Früchte püriert und durch ein Sieb gestrichen werden. Als Alternative für frische Früchte bietet sich Erdbeersirup an. Dafür folgende Mischung ansetzen: 100 ml Erdbeersirup, 150 ml Sahne und 150 ml Milch. Ebenfalls in einer Eismaschine gefrieren.
Für “mein“ Dessert wird noch Waldmeisterquark benötigt. 250g Sahnequark mit 3 Esslöffeln Waldmeistersirup verrühren. Für die Dekoration jeweils mit Erdbeersirup und Waldmeisterquark Kreise ziehen.
Von der Mitte aus mit einem Holzstäbchen Linien nach außen ziehen, dadurch erhält man einen Stern auf dem Teller, allerdings nur, wenn man es richtig macht, ansonsten wird es eher ein unspektakuläres Graffiti, ich hatte es ja bereits erwähnt.
In die Mitte des Tellers eine Hippe legen, darauf eine große Kugel Erdbeereis verstreichen. Nun die nächste Hippenscheibe auflegen und wieder mit einer großen Kugel Eis bestreichen. Die dritte Hippenscheibe auflegen, diese mit Waldmeisterquark bestreichen, kleine Erdbeeren aufsetzten, einen Klecks Quark auf die Erdbeeren geben und mit Minzblättchen verzieren. Auch wenn man sich bei hohen Temperaturen nicht gerade viel und schnell bewegen soll, müssten in diesem Fall die Teller die Esser schon recht schnell erreichen.

Also ja, ich habe es wieder getan und auch noch Erdbeersirup gemacht!!!

Ich wollte es ja nicht, aber Herr GB hatte mich mehrmals darauf hingewiesen, dass im Moment Erdbeerzeit ist und dann konnte ich nicht mehr anders. Ich habe damit argumentiert nicht genügend Zucker im Hause zu haben, diese Hürde war schnell überbrückt, mein Schatz zauberte wie aus dem Nichts Zucker aus dem Ärmel. Mein Einwand dass die Vorratsregale im Keller eigentlich schon überlaufen, zog nicht wirklich. Eh ich mich versah war ein Stück im Regal freigeräumt. Ich äußerte meine Bedenken nicht genügend Flaschen zu haben. Schwupps standen leere feingesäuberte Flaschen in der Küche. David Copperfield könnte sich Tipps holen. Ich weiß zwar nicht was den David veranlasst zu zaubern, aber Herr GB´s Antrieb sind die Erdbeeren. Hab ich ja schon erzählt, mein Schatz ist ein Erdbeerbärjunkie und deshalb kann ich ihm auch einfach keinen Erdbeerwunsch abschlagen. Letzte Woche leerte er die letzte Flasche Erdbeersirup vom letzten Jahr, natürlich nicht ohne diese Tatsache laut bekanntzugeben. “Ach, sieh an, hat der Sirup so lange gehalten, hat wohl nicht geschmeckt?“ Diese Aussage von mir wurde natürlich sofort vehement abgestritten. “Nein, ich war mit der letzten Flasche nur besonders sparsam“ Okay, das glaube ich ihm sogar, da sind wir beide ähnlich. Wenn ich etwas ganz besonders gerne mag und ich weiß es geht zur neige, hebe ich mir auch den Rest lieber auf bis ich Nachschub besorgen konnte. Was den Sirupnachschub angeht, da ist Herr GB eindeutig auf mich angewiesen. Also ich gebe es zu, ich habe mich erweichen lassen.
Wem der Sirup bereits aus den Ohren kommt, der sollte spätestens jetzt den Büdchenblog verlassen und zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen.
Also ja, ich habe es wieder getan und auch noch Erdbeersirup gemacht!!! Aber nur auf Wunsch einen einzelnen Herrn! Ehrlich gez!
Aber den Erdbeesirup mache ich ganz anderes als Rhabarber-, Holunderblüten-, oder Waldmeistersirup. Ist also jetzt wirklich mal was ganz Neues, oder man kann auch sagen etwas ganz Anderes.
Ich erklär mal wie ich den Erdbeersirup mache.
Man braucht nicht viel, lediglich 2 KG Erdbeeren, 500 g Gelierzucker 1:1 und 500 g Haushaltszucker.
2 kg Erdbeeren reinigen und von den Blättchen entfernen. Die Erdbeeren entsaften. Das habe ich mit einem elektrischen Entsafter gemacht.
Man kann sie auch pürieren und durch ein Sieb streichen. Auf diese Art entkernt man die Beeren. Durchs Sieb streichen ist allerdings sehr mühsam. Also wie gesagt die Erdbeeren durch den Entsafter, übrigbleibt knapp 1,5 Liter Erdbeersaft.
Den Saft mit 500 g Gelierzucker und 500 g Zucker mischen. Die Zucker-Saftmischung ziehen lassen und immer wieder umrühren bis der Zucker aufgelöst ist. Nun das Gemisch langsam aufkochen. Während des Aufkochens immer wieder rühren.
Vorsicht, nicht das es überschäumt. Nun den Zucker-Erdbeersaft auf kleiner Temperatur 30 Minuten köcheln lassen, bis er etwas eingekocht ist. Jetzt in gut gesäuberte Flaschen füllen und sofort verschließen.
Herr GB mag den Erdbeersirup gerne im Quark, Joghurt oder in Milch, der Sirup ist super geschmacksintensiv. So intensiv, dass meinem Schatz selbst das Erdbeereis das ich mit diesem Sirup mache besser schmeckt, wie in seiner Lieblingseisdiele. Das Erdbeereis gibt es dann demnächst, versprochen.

Freitag, 24. Juni 2011

Hmmm, sehr seltsam, Maisplätzchen die also verdunsten…

Nach der ganzen Völlerei mit unserem Besuch in den letzten Tagen muss jetzt mal wieder etwas Gemüse auf den Tisch. Außerdem will ich schon seit Wochen das Rezept vom Bill ausprobieren. Okay, Mais ist jetzt nicht ganz so sehr figurfreundlich, aber sehr lecker und in Kombination mit Avocado ein vollwertiges Mittagessen, außerdem sooo lecker da bleibt nichts übrig.Ich habe mich genau ans Rezept gehalten und es sind einige Maisplätzchen zusammengekommen, die konnte man unmöglich mit zwei Personen verkonsumieren, wir konnten scheinbar! Erst natürlich mit der schönen Avocado-Salsa die ich auch nach Rezept gebastelt habe, die restlichen Plätzchen habe ich in eine Schale zur Aufbewahrung gegeben. Dann, ja dann standen sie da in der Küche so herum und irgendwie müssen sie wohl verdunstet sein. Natürlich gestehe ich, dass ich mich nicht bremsen konnte und zwischendurch auch eins, zwei oder drei Mal zugegriffen habe, aber wo die ganzen anderen hin sind ist mir völlig schleierhaft, ehrlich. Auch Herr GB war völlig ratlos. Hmmm, sehr seltsam, Maisplätzchen die also verdunsten…


Maisküchlein mit Avocado-Salsa
500 g Maiskörner gegart
1 rote Zwiebel in feine Würfel gehackt
2 Eier
gehackte Korianderblätter, ca. eine Hand voll
125 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
Salz, frischer Pfeffer und Öl zum Braten
400 g Maiskörner, Korianderblätter, Zwiebelwürfel und den Eiern in einen Blender (Mixer) geben und auf höchster Stufe pürieren. Mehl mit Backpulver mischen und zu den pürierten Mais-Eiern geben. Alles gut vermengen und die restlichen Maiskörner unterheben. Den Teig mit Pfeffer und Salz würzen und in heißem Fett kleine Plätzchen ausbacken.

Avocado-Salsa
1 reife Avocado entsteint und gewürfelt
gehackte Korianderblätter, ca. eine Hand voll
2 Esslöffel Zitronensaft
1 Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
Salz und Pfeffer
Avocadowürfel mit Korianderblätter, Zitronensaft und Frühlingszwiebeln mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und gute 30 Minuten ziehen lassen. Die Zutaten sollten sehr behutsam gemischt werden.

Maisküchlein und Avocado-Salsa auf Teller anrichten und servieren.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Da heute Feiertag ist mache ich gleich mal mit den Schokoerdbeeren weiter…

Ich hätte es mir ja denken können, Herr GB ist gestern mit dem Erdbeerbecher erst mal richtig auf den Geschmack gekommen. Mein Schatz ist ein Erdbeerjunkie, ab Mai ist keine Speisekarte in Eisdielen vor im sicher. Selbst in Restaurants spekuliert er damit, dass mindestens bis Dezember ein Erdbeerdessert auf der Karte steht und sollten die Erdbeeren tatsächlich im August schon aus sein, ist er sehr enttäuscht bis grantig. Ich versuche für ihn den Erdbeersommer einzufangen und koche Erdbeersirup für Erdbeereis oder Erdbeersoßen. Auch gegen Erdbeergelee hat Herr GB nichts einzuwenden. Aber solange es frische Erdbeeren gibt muss ich mir schon Zubereitungsarten überlegen wobei sie schön knackig bleiben. Den Erdbeerbecher mit Vanilleeis habe ich ihm bereits serviert. Jetzt stehen noch Erdbeertörtchen, Vanillepudding mit Erdbeeren und Schokoerdbeeren an. Da heute Feiertag ist mache ich gleich mal mit den Schokoerdbeeren weiter…
Dafür brauche ich nur Erdbeeren, Zartbitterkuvertüre einen Eierkarton und Holzstäbchen.
Die Erdbeeren putzen und gut abtrocknen. Die Kuvertüre schmelzen. Die Erdbeeren auf Holzstäbchen stecken.
Die Erdbeeren in die geschmolzene Kuvertüre tauchen, die Holzstäbchen mit den Schokoerdbeeren in einen Eierkarton zum trocknen stecken.

Die Erdbeeren nach dem trocknen im Kühlschrank aufbewahren und auch gekühlt servieren.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Vanilleeis mit marinierten Erdbeeren gehen immer…

Seit Monaten haben wir uns auf unseren Besuch aus Österreich gefreut und das Gefühl der Vorfreude steckt noch in den Knochen, da sind sie schon wieder weg und etwas Wehmut macht sich breit. Ach es war aber auch so schön, endlich hatten wir mal die Gelegenheit sie zu verwöhnen. Diesmal wurde nicht die Büdchenküche angeschmissen, wir wollten so viel Zeit wie möglich mit unserem lieben Besuch verbringen und deshalb waren wir auswärts essen. Herr GB der diesmal den Eventmanager mimte hatte wirklich alles bis ins Detail geplant und eigentlich klappte auch alles super gut. Pflichtprogram war natürlich ein Besuch des Starlight Express in Bochum. Das Wetter war zwar nicht so sonnig wie gebucht, aber wiederum auch nicht so schlecht, dass wir unter Tage hätten fahren müssen, also haben wir einen Besuch des Bergbaumuseums ausgelassen. Ich denke wir konnten das Ruhrgebiet unseren Gästen auf diese Art nahebringen wie es wirklich ist und mit evtl. vorhandenen negativen Erwartungen aufräumen. Sicherlich haben wir die nicht so schönen Ecken die es in jeder Stadt gibt, nicht verstecken können, aber für jeden unschönen Winkel konnten wir Ihnen mindestens einen Ort zeigen, den sie in positiver Erinnerung halten. Jetzt schauen wir uns die Bilder von unserem Besuch an und weil Herr GB ja der absolute Erdbeerfreak ist und er in den letzten Tagen nicht wirklich von mir verwöhnt wurde, habe ich ihm schnell einen Erdbeerbecher gezaubert. Vanilleeis mit marinierten Erdbeeren gehen immer…
Vanilleeis:
250 ml Milch
150 ml Sahne
100 g Honig (idealerweise Akazienhonig)
Mark einer Vanilleschote
Milch, Sahne, Honig und Mark der Vanilleschote vermischen und aufkochen. Creme abkühlen lassen und dabei mehrmals rühren damit sich keine Haut bildet. Anschließend in den Kühlschrank geben und auf gute 5°C herunter kühlen. Die gekühlte Creme in die laufende Eismachine gießen und ca. 30 Minuten gefrieren lassen. Bei gefrieren sollte die Bedienungsanleitung der eigenen Eismaschine berücksichtigt werden.
Marinierte Erdbeeren:
500 g geputzte Erdbeeren
30 ml Himbeer-Likör (oder einen anderen Likör)
50 ml Erdbeersirup
Die gesäuberten Erdbeeren mit dem Likör und dem Sirup vermischen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.
Zwischenzeitlich 250 ml Sahne mit einem Esslöffel Vanillezucker fürs Topping schlagen.
Große Gläser erst mit einigen Erdbeeren füllen, dann mit Vanilleeis, nun wieder Erdbeeren und zum Schluss eine Sahnehaube aufsetzen, diese mit Melissenblättchen und Erdbeeren verzieren.
Wichtig: Das Ganze mit einem langen Löffel servieren, damit auch noch der letzte Rest aus dem Glas geschleckert werden kann.