Samstag, 30. Juli 2011

Ein Award der besonderen Art der BRIGITTE-Award

BRIGITTE-Food-Blog-Award
Habt Ihr es auch schon gehört, bei den Foodbloggern ist helle Aufregung. In allen Ecken ein Getuschel und Gemurmel und irgendwie geht es überall zu wie auf dem Hühnerhof. Nein, es ist niemand vorbeigekommen und hat den Bloggern ihr wichtigstes Utensil, die Lebensmittel stibitzt, sondern die Rede ist von einem Award um genau zusagen, um den BRIGITTE Food-Blog Award 2011. Selbst die Foodblogger die sonst von Award´s Abstand nehmen, liebäugeln jetzt mit ihm, weil dieser Award ist ja auch etwas ganz anderes wie die Award´s die sonst unter den Foodbloggern vergeben werden. Nein dieser Award ist keine Art Kettenbrief, dieser Award ist eine Auszeichnung von höchster Bedeutung. Nicht mit der Auflage behaftet noch 10 oder 20 weitere, bisher unbekannte Blog´s zu benennen, sondern mit der Option zu gewinnen. Gewinnen an Präsenz, Akzeptanz, Lob und das Wichtigste, mit einem Auftritt in der Frauenzeitschrift BRIGITTE. Was da genau hinter steckt könnt Ihr hier lesen.
BRIGITTE-Food-Blog-Award
Ich kenne die BRIGITTE eigentlich schon so lange wie unsere Tageszeitung und sie ist um einiges älter als ich, aber ohne Fältchen, interessant wie eh und je und der Lack ist noch lange nicht ab. Sie hat in mehr als fünf Jahrzehnten so manch einer Frau(enzeitschrift) den Schneid abgekauft. Sie ist immer topmodern, auf dem aktuellsten Stand, zeitgemäß und mit Ihren Themen dicht am Puls der Zeit, wie kaum eine andere Zeitschrift, die ähnlich aufgebaut ist, wie sie. Wie schon erwähnt, ich kenne die BRIGITTE schon aus Kindheitstagen und sie begleitete mich mit ihren Themen in jeder Lebensphase. Noch heute lese ich die Rubrik „die kleine BRIGITTE“ gerne. Die Suche nach der Maus  hat nie aufgehört.
Den Übergang von der Pubertät ins schicke Berufsleben habe ich mit ihren Tipps nahtlos geschafft. Meine ersten Ratschläge in Richtung, wie bleibe ich schlank, bekam ich mit tollen Rezepten aus der BRIGITTE Diät. Ich könnte hier jetzt unzählige Themen aufführen, doch das wisst Ihr ja alles selber. Wer kennt die BRIGITTE nicht? Wie aktuell ihre Inhalte immer sind, beweist sie wieder mal mit ihrem derzeitigen Glanzthema. Ein Thema an das sich bisher nur wenige herangetraut haben, wenn nicht sogar versuchen es totzuschweigen. Ohne Zaudern greift sie das Thema der Foodblogs auf.
Was sind eigentlich Foodblogs? Eine Gruppe, mit ständigem Wachstum, die sich dem Berichten über Essen und Trinken verschrieben hat. Eine Szene die sich mit Begeisterung, Leidenschaft und Kreativität Themen widmet, die jeden angehen, oder wer isst und trinkt nicht? Eine Fraktion die über „alltägliches“ aus ihrem Leben schreibt, was wiederum nicht immer alltäglich ist. Schreiber die Nahrung und alles was damit in Zusammenhang steht, thematisieren.
BRIGITTE-Food-Blog-Award
Die BRIGITTE bittet jeden Leser und Schreiber seinen Lieblingsblog vorzuschlagen um die besten Foodblogs mit dem Award auszuzeichnen. Man kann sich natürlich auch mit dem eigenen Blog bewerben. Die Redaktion hofft innerhalb eines Jahres auf Eure Hilfe die Glanzstücke unter den Foodblogs zu finden und nominieren zu können. Jeden Monat werden jeweils fünf besonders augenfällige Blogs ernannt. Jeden Monat kann man über Online-Abstimmung seinen Favoriten wählen. Nach einem Jahr wird aus allen Monatssiegern der Beste ausgewählt. Der Sieger gewinnt eine Rezeptstrecke mit seinen eigenen Rezepten, die er in Zusammenarbeit mit der BRIGITTE-Küche produzieren und im Heft veröffentlichen darf.
Die Jury freut sich auf viele Vorschläge und sicherlich ist auch die eine oder andere Neuentdeckung dabei. Alle weiteren Bedingungen und Informationen bekommt Ihr in der aktuellen Ausgabe Nummer 17 vom 27.07.2011 oder natürlich online unter:
www.BRIGITTE.de Food-Blog Award wer das Gourmet-Büdchen vorschlagen möchte, klickt hier und schlägt das Büdchen vor.

BRIGITTE-Food-Blog-Award

Freitag, 29. Juli 2011

Neue Folge: Ravioli aus Hartweizengrieß - das Dreamteam!!! Oder wie mache ich Nudelteig?

Habt Ihr ne Ahnung wie oft ich in meinem Leben schon Nudeln gemacht habe? Ha, viel öfter! Habt Ihr ne Ahnung wie oft ich schon an diesem ...... hmm, sagen wir mal Hartweizengrieß gescheitert bin? Ha, noch öfter! Doch damit ist jetzt Schluss!
Ich habe ihn gefunden, jawohl, in einem kleinen italienischen Laden. Ich wollte es erst nicht glauben, aber dort waren sogar zwei unterschiedliche Hersteller im Angebot. Die junge Frau in diesem wunderschönen Laden riet mir zu dem Preiswerteren. Ich konnte es kaum glauben, diesen Laden gibt es bereits seit 30 Jahren und immer in derselben Straße und im selben Haus. Leider hatte ich wenig Zeit und konnte nicht richtig durch die Regale schnüffeln, aber was ich so auf einen Blick erkennen konnte, war schon klasse. Verschiedene Käse und Wurstsorten im Angebot, das alleine ist ja jetzt nicht so spektakulär, aber es waren alles Produkte aus Italien, wie sollte es auch anders sein, wenn es ein italienischer Laden ist. Salze von verschiedenen Regionen, Reis für Risotto, die unterschiedlichsten Oliven, gesalzene Kapern, Sardellen und eben Hartweizengrieß. Ich stehe mit Hartweizengrieß bei meiner Nudelherstellung ja sehr auf Kriegsfuß. Er mag mich nicht und ich ihn eigentlich auch nicht. So gerne wie wir Nudeln aus Hartweizen essen, so sehr verabscheu ich die Nudelherstellung mit ihm. Das war bisher so, wie schon erwähnt, ist das Vergangenheit. Mit dem richtigen Mehl und den richtigen Tipps von lieben Bloggerkollegen klappte es wie am Schnürchen. Sach ich doch immer, es kommt auf die richtigen Zutaten an und diesmal waren sie richtig.
Allerdings darf ich meine leichte Kost nicht aus den Augen verlieren und trotz lauter Euphorie lauert täglich der Lügenbaron auf mich und will mir einen Dämpfer geben. Das lasse ich erst gar nicht zu und fabriziere direkt wieder etwas für die Figur, aber leicht muss es sein.
Das Rezept ist für 4 Personen

Schafskäseravioli mit Tomatensauce
Für den Nudelteig:
260g Hartweizenmehl
1 Ei
½ Teelöffel Salz
max. 120 ml Wasser
Etwas Mehl zum ausrollen
Das Mehl mit dem Ei und dem Salz vermischen und nach und nach etwas Wasser angießen. Alles zu einem elastischen, aber festen Teig verkneten. Bei der Wasserzugabe muss man selbst entscheiden wann genug ist, je nach Mehl benötigt man mehr oder weniger Flüssigkeit. Wenn der Teig fertig zu einer Kugel geknetet ist, in Frischhaltefolie verpackt in den Kühlschrank legen. Dort sollte er eine gute Stunde ruhen. Ich habe mir sagen lassen, noch besser wäre es über Nacht.
Für die Füllung;
10 grüne entkernte Oliven
120 g Frischkäse
120 g Schafskäse
2 Esslöffel Creme fraiche
1 Teelöffel Honig
1 gehäufter Teelöffel fein gehackter frischer Rosmarinnadeln
Oliven hacken. Frischkäse, Schafskäse, Creme fraiche und Honig mit den fein gehackten frischen Rosmarinnadeln glatt rühren.
Für die Tomatensauce:
8 mittelgroße Tomaten
200 ml Gemüsebrühe
1 gehäufter Esslöffel fein gehackter frischer Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei, Basilikum, glatte Petersilie)
Pfeffer, evtl. Salz
1 Esslöffel Balsamicoessig
1 Prise Zucker
1 confierte Knoblauchzehe
Tomaten würfeln, Knoblauch zerdrücken und zusammen mit der Gemüsebrühe in einen Topf geben. Aufkochen lassen und nun die Kräuter, den Balsamicoessig und die Prise Zucker zufügen.
Mit Pfeffer und vielleicht etwas Salz abschmecken. Nun weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Ravioli-Herstellung:
1 verschlagenes Eiweiß
Zwischenzeitlich den Nudelteig ausrollen und die Füllung auf die Nudelplatten geben.
Die Ränder mit dem Eiweiß einpinseln, die nächste Nudelplatte auflegen und den Teig fest aufeinander drücken. Jetzt Ravioli ausstechen oder ausradeln.
Die Ravioli in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten garen. Ravioli mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und mit der Tomatensauce anrichten.
Wenn es figurfreundlich sein soll versteht sich die Verwendung von fettreduzierten Produkten wohl von selbst.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Genussmoment der Stille...

Seerosensehen sooo schön aus............wenn sie bei Sonnenschein geöffnet sind

Mittwoch, 27. Juli 2011

Filetpfanne

Ich habe es Euch ja angedroht, hier kommt die Fortsetzung vom Lügenbaron und seinen Attacken. Unverändert schlage ich mich mit meinen kneifenden Hosen herum. Herr GB hat ja Lieblingshosen, ich nicht, bei mir kneifen sie und wie sage ich immer so schön: wenn was kneift, dann kneift es und es ist egal in welcher Größe es kneift, es ist einfach unangenehm und vom Wohlfühlgefühl weit entfernt. Punkt!!!
Herr GB schmunzelt über meine Emsigkeit Gewicht zu verlieren, aber er macht mit. Auch er hat Hosen die kneifen, doch er macht sich da keinen Stress, zieht er eben die an, die gut sitzen. Lässt die auf Taille gearbeiteten Hemden al a Jogi Löw im Schrank und widmet sich der locker leichten Kleidung, die jedes Pölsterchen ggf. umspielt.
Ganz so entspannt bin ich nicht, ich habe noch eine Schlacht zu gewinnen. Um genau zu sagen, ein Duell zwischen dem Baron und mir. Täglich holt er mich auf den Boden der Tatsachen zurück und reibt mir mal wieder unter die Nase wie mühselig es ist 2-3 kg zu verlieren. Er erinnert mich an diese Zeitgenossen, die es immer nur gut mit einem meinen und nur das Beste wollen, sich aber mit ihrer Art wie die Axt im Walde benehmen und ihren Mitmenschen mit ihrer Wichtigtuerei gehörig auf die Nerven gehen. Fast hätte ich gesagt er ist ein „Tatsachenmensch“. Er sieht misst nur das was er will, aber manchmal muss man auch mal fünfe gerade sein lassen, oder zwischen den Zeilen lesen. Doch der Lügenbaron ist ja nur so ein Digitaldingen, der kann das nicht und lernen erst recht nicht....
Also ich habe schon etwas gelernt, will man sich mit dem Lügenbaron anfreunden, muss man nach seiner Nase tanzen sich nach seinen Vorgaben richten, deshalb serviere ich weiter leichte Kost...
Filetpfanne
250 g Rinderfilet
1 Esslöffel Senf
4 rote Paprika
2 Zwiebeln
2 Teelöffel Olivenöl
4 Esslöffel mildsüßen Orangenessig
Salz, Pfeffer, getrockneter Thymian;
Frische Thymianzweige
Rinderfilet und Paprika in Streifen schneiden, Zwiebel in halbe Ringe. Öl erhitzen und erst das Fleisch mit dem Senf kurz anbraten und dann noch das Gemüse zugeben und alles zusammen ca. 5 Minuten anbraten. Mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Thymian kräftig würzen. Mit dem Essig ablöschen und noch 2 Minuten dünsten.
Die Filetpfanne mit dem Reis zusammen anrichten und mit frischen Thymianzweigen garnieren.

Dienstag, 26. Juli 2011

Wieder etwas Leichtes, Paprikakartoffeln mit Garnelen und falscher Remoulade

Ich habe es ja bereits erzählt, ich stehe mit unserem Lügenbaron auf Kriegsfuß. Der Kerl lügt und lügt so vor sich hin und ärgert mich täglich aufs Neue. Genau beschrieben hatte ich es ja gestern.
Ich hatte mich also auf anraten von Herrn Baron, dem Verlogenen, entschlossen etwas für meine Figur zu tun. Eins weiß ich ganz genau, ich werde es ihm zeigen!
Letzte Woche habe ich beschlossen es wird abgenommen! Der Frühstückstisch wurde etwas magerer gedeckt als es sonst üblich war. Abgewogenes Brot, mageren Schinken, Butter………..blieb im Kühlschrank. So die erste Mahlzeit war geschafft, knappe 3 Stunden später knurrte der Magen, laut meinem Gefühl müsste ich 200 g schon runter haben. Mist der Baron war Zuhause, ich hätte mich ja gerne mal gewogen. Ich könnte meine Freundin anrufen, ihr mitteilen dass laut meinem derzeitigen Gefühl ich Stündlich 50 g abnehme. Sie war zum Glück nicht da, man ich hätte da ganz schön in Zugzwang kommen können. Bei einem derartigen Gewichtsschwund könnte ich überlegen, ob ich nicht vielleicht als Zwischenmahlzeit ein klitzekleines Stückchen Kuchen essen sollte. Boah, was ist das denn jetzt für eine blöde Idee, ich esse total selten Kuchen, wieso denn jetzt? Ich bin von der herzhaften Fraktion, also wie wäre es mit einem Scheibchen Wurst? Wieder Glück gehabt, ich saß im Büro und dort liegen keine Würste rum. Mein Schreibtisch wurde immer voller, mein Magen immer leerer und das komische undefinierbare Geräusch immer lauter. Ich konnte es mir nicht erklären, meine Gedanken kreisten nur ums Essen. Irgendwann war es dann soweit, ich überprüfte mein Bürolunchpaket das immer von Herrn GB gepackt wird. Jaahaa, er ist für das Frühstück und die Tagesverpflegung außer Haus zuständig und ich essenstechnisch für alles Andere. Nanu, das sah aber an diesem Tag etwas anders aus! Obst und Gemüse soweit das Auge reicht und irgendwo dazwischen ein magerbelegtes Schnittchen. Okay er hatte auf Anweisung gehandelt. Es war bereits Mittag und ich stürzte mich auf meine edlen Speisen. Plötzlich war auch das komische Geräusch weg, mein Magen war wieder zufrieden gestellt und knurrte mich nicht mehr an. Gesättigt hieß es jetzt den Nachmittag überstehen. Meine Gedanken schweiften zu meinem Auto auf dem Parkplatz, dort lagen in der Ablage seit Wochen Lakritzschnecken! Hilfeeee, wieso musste ich ausgerechnet jetzt daran denken! Bis zum Feierabend erhalte ich mich mit Wasser und Tee am Leben.
Irgendwann am späten Tag fahre ich nach Hause. Laut meinem Gefühl müsste ich mindestens 500 g weniger wiegen, bei so einem Erfolg lass ich die Schnecken links liegen, ignoriere die Eisdielen auf meinem Weg und die ganzen Bäckereien beachte ich erst gar nicht.
Zuhause angekommen ein kurzes "Hallo" an meinen Schatz dann aber schnurstracks, wie magisch angezogen, Richtung Baron. Blitzgedanken und Hasswörter wie Gehirnwäsche gehen mir durch den Kopf, was hatte er nur mit mir gemacht.
Was soll ich Euch sagen, trotz meiner Disziplin, trotz des Ignorierens der Schnecken und der Missachtung der Bäckereien zeigte mir dieser verdammte Kerl mehr an wie morgens! Hallo Du Blödmann, ich habe abgenommen, ich bin mindestens 750 g leichter!!! Mein Magen knurrte mich auch schon wieder an. Okay ich brauchte einen richtigen Plan und ich wollte lecker kochen. Der Plan war schnell gemacht und so ganz nebenbei habe ich wieder etwas Leichtes, aber Leckeres gekocht…
Ich versprech Euch, Fortsetzung folgt…
Paprikakartoffeln mit Garnelen und falscher Remoulade
2 Teelöffel Öl
20 Garnelen
2 confierte Knoblauchzehen
600 g Kartoffeln
2 rote Paprika
Salz, Pfeffer, Majoran getrocknet
300 ml Gemüsebrühe
200 g Cocktailtomaten
einige Zweige frischen Oregano.
Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, die Knoblauchzehen zerdrücken und mit den Garnelen in der Pfanne von allen Seiten ca. 3-5 Minuten anbraten. Die Garnelen auf einen Teller zur Seite stellen.
Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Paprika in Streifen. Im Bratenfond von den Garnelen die Kartoffelwürfel mit den Paprikastreifen andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen, die Brühe angießen und zugedeckt 10 Minuten garen. Anschließend weitere 5 Minuten ohne Deckel. Tomaten halbieren und zusammen mit den Garnelen in die Pfanne geben und alles kurz zusammen erwärmen.

Falsche Remouladensauce
8 Teelöffel Mayonnaise
4 Esslöffel Frischkäse
1 Teelöffel scharfen Senf
2 große Gewürzgurken
Pfeffer, Salz
Die Gurken in kleine Würfel hacken. Die Mayonnaise mit dem Frischkäse und dem Senf glatt rühren, die Gurkenwürfelchen untermischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Paprikakartoffeln mit den Garnelen auf Teller anrichten, mit frischem Oregano bestreuen und die Remoulade dazu reichen.
Die Angaben sind für 2 Personen gedacht und wer auch einen Lügenbaron hat nimmt selbstverständlich fettreduzierte Produkte!

Montag, 25. Juli 2011

Der Lügenbaron und die leichte Küche

Man ich kann Euch was erzählen, im Büdchen ist große Panik ausgebrochen. Obwohl wir allem Genießerischen frönen achten wir trotzdem so ein ganzkleines winziges Bisschen auf unsere Figur. Aber echt nur aus Gesundheitsgründen. Wirklich jetzt! Ja und dann war da letzte Woche dieser Tag. Jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen geht Herr GB und auch ich auf die Waage. Nacheinander natürlich! Es ist so ein neumodisches Digitaldingen dieser Gewichtmesser. Die Gewichtsanzeige relativ zuverlässig und im Großen und Ganzen kaum Veränderungen. Nichts abgenommen, aber auch nicht draufgelegt. Gut jetzt muss ich zugeben wir sind keine Kostverächter und schnell ist da mal ein Pfündchen mehr auf den Hüften, aber um das im Auge zu behalten haben wir ja diesen Lügenbaron. Der zeigt immer ein Gewicht an, das unmöglich stimmen kann, aber daran haben wir uns ja bereits gewöhnt. Ich bin überzeugt, der Lügenbaron haut jedem von uns mal eben schlappe gefühlte 10 kg mehr drauf, sicher nur um uns zu ärgern und uns alles Köstliche zu vermiesen. Aber nicht mit uns, wir ignorieren das einfach. Aber jetzt an diesem besagten Tag, da hat er es einfach übertrieben. Ich denke mal das war die Quittung dafür, dass ich ihn neulich bei meiner grandiosen Putzaktion mit einem triefendnassen Lappen gesäubert habe. Das er wasserscheu ist der Lügenknilch wusste ich ja von Anfang an, stand ja in seiner Beschreibung, aber ich wusste auch , irgendwann kommt der Tag X und ich zerdeppere seine hübsche Glasplatte oder ich überprüfe in andere Richtung seine Haltbarkeit. Die Sache mit dem nassen Lappen hat ihn eindeutig in die Knie gezwungen, ihm seine Grenzen aufgezeigt und uns zu einer Neuanschaffung gezwungen.
Herrn GB hatte der Lügenbaron ja mal als allerersten geschockt. Nichtsahnen stieg mein Schatz auf die Waage und der Lügenbaron zeigt ihm mal kurz und knapp locker 36 kg mehr als üblich an! Ich kann Euch sagen, mein Schatz ist gesprungen wie ein Känguru! Vorsichtig probierte er das Ganze noch mal. Jetzt waren es knappe 40 kg mehr! Ein leichtes Kichern konnte ich nicht wirklich unterdrücken! Zu mir war der Lügenbaron da noch nett, dachte ich. Er zeigte mir 2 kg weniger an als sonst. Nanu, eigentlich kneift der Hosenbund, aber wenn der Lügenbaron 2 kg weniger anzeigt wird das schon stimmen, ganz so unsympathisch ist er ja doch nicht.
Der nächste Tag war dann mal richtig nett. Bei Herrn GB zeigte die Anzeige noch ganze 16,8 kg an. Hilfe große Panik, über Nacht hat er Magersucht bekommen, sah man meinem Schatz gar nicht an. Mit mir spielte der Baron auch sein Spiel, in den folgenden Tagen nahm er mir täglich ein Kg meines Gewichtes ab, fast hatte ich mein Traumgewicht erreicht. Nur der Spiegel und meine Hosen gingen mit dem Lügenbaron nicht konform und spielten deshalb das Spiel nicht mit. Nun war klar, ich habe den Lügenbaron geschafft. Mein Schatz hatte die gewinnbringende Idee, wir lassen einen neuen Lügenbaron ins Büdchen einziehen. Einen jungen dynamischen der Alles kann. Den Gedanken haben wir in die Tat umgesetzt und jetzt haben wir das Dilemma, der neue Zeitgenosse ist schlimmer wie der Alte. Behauptet ich hätte zugenommen! Reibt mir den Fett-, Wasser-, Muskelanteil meines Körpers unter die Nase und erklärt mir wie hoch mein Kalorienverbrauch ist.
Ja klasse, wirklich höchst interessant und sehr sympathisch das neue Gerät in unserem Hause, aber ich sag Euch gleich, der findet hier keine Freunde und ich gehe jetzt mal was Leichtes kochen...
Hähnchenpfanne mit Mango und Broccoli
500g Broccoli
Salz
250 g Hähnchenfilet
1 Mango
1 Chilischote
2 Teelöffel Pflanzenöl
Pfeffer
400 ml Wasser
2 Esslöffel Gemüsebrühe (die Eigene)
2 Esslöffel Creme fraiche
2 Esslöffel Cashewkerne gehackt
Gekochter Reis
Broccoli in Röschen teilen und bissfest garen. Hähnchenfilet in Würfel und die Mango in Spalten schneiden. Aus der Chilischote die Kerne und die Trennwände entfernen und die Schote fein hacken.
Öl in einer Pfanne erhitzen Fleischwürfel darin anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, die Brühe angießen und 10 Minuten garen. Pro Person 3 Spalten von den Mangos auf Teller anrichten und den Rest der Mango pürieren. Das Püree mit dem Creme fraiche mischen und die Sauce damit binden. Nun noch die Broccoliröschen und die gehackten Kerne in die Sauce geben. Reis zu den Mangospalten auf die Teller geben und noch die Hähnchenpfanne anrichten.
Die Angaben reichen für 2 Personen und wer es auch lieber etwas leichter mag, nimmt einfach Creme legere und weniger Cashewkerne.

Freitag, 22. Juli 2011

Sommerzeit, Grillzeit, Kokosnusszeit

Neulich beim Einkauf sind mir doch tatsächlich zwei Ananas in den Korb gefallen, na wie das passieren konnte kann ich mir auch nicht erklären, zumal im Büdchen ja fast nur regionale Produkte verarbeitet werden. Nur die Ananas kenn ich schon seit meiner Kindheit, allerdings da gab es die nur aus der Konserve, aber seitdem mag ich nicht mehr drauf verzichten. Es war früher schon etwas besonderes, wenn es einen Tortenboden gab, der mit Ananas belegt war. Jeden Sonntag wurde gebacken und wenn es eben nur ein Tortenboden war der dann wie gesagt belegt wurde. Ich weiß gar nicht mehr wann ich meine erste frische Ananas gegessen habe, aber ich weiß meine erste Ananas frisch vom Feld habe ich auf einer unserer fernen Reisen in den 80igern kosten dürfen. Das war eine der ersten Situation bei der mir bewusst wurde, was es heißt sich von regionaler Nahrung zu ernähren. Anfang der 80iger machte ich bereits diese Erfahrungen mit Bananen auf den Kanaren. Dort wurden sie nicht nur pur gegessen sondern flambiert serviert, ein Genuss der unbeschreiblich ist. Mal so ganz im Vertrauen, flambierte Bananen mit einer zarten Orangensoße und Vanilleeis, ist eines der Lieblingsdesserts von Herrn GB.
Seit neulich hat er noch ein weiteres, nee, nichts mit Bananen. Ich habe ihm Ananas serviert! Die wurde gegrillt und mit zartschmelzendem Kokosnusseis serviert. Wirklich ein richtiger Sommergenuss. Passte doch wunderbar. Sommerzeit, Grillzeit, Kokosnusszeit…
Kokosnusseis:
200 ml Kokosnussmilch
200 ml Sahne
70 g Akazienhonig
2 Esslöffel Puderzucker
Alle Zutaten vermischen und leicht erwärmen damit sich der Honig auflösen kann. Im Kühlschrank wieder gut abkühlen lassen und anschließend in die Eismaschine geben. Meine Gina braucht gute 50 Minuten bis das Eis schön cremig zum Verzehr fertig ist.
Eine Ananas durchschneiden, den Strunk in der Mitte keilförmig herausschneiden und in Zwölftel teilen. Ganz leicht mit etwas Puderzucker bestäuben und grillen bis sie leicht gebräunt sind.
Pro Person einen Esslöffel Kokosraspel in einer Pfanne anrösten bis auch er leicht gebräunt ist.
Nun Eis mit gegrillter Ananas anrichten, das Eis mit den Kokosraspeln betreuen und servieren.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Marmite und Gelato al Aceto Balsamico Tradizionale

Es war ja irgendwie abzusehen, denke ich jetzt mal so. Ich meine nach der Vorspeise, kam ein Hauptgericht und was kommt nach dem Hauptgericht, klar jetzt könnten wir noch einen Zwischengang einbauen und diverse andere Leckereien, aber wir belassen es mal bei der drei Gang-Version und servieren heute das Dessert. Natürlich wieder aus der Marmite, genauso wie die anderen Gänge schon zuvor.
Zwar passen die Gänge jetzt nicht so wirklich zueinander, aber alles für sich war wirklich klasse und wir haben sie ja auch nicht hintereinander gegessen. Was das Dessert angeht, da kam von Herrn GB schon die Frage, ob sich die Zeitschrift denn nicht mit Desserts beschäftigt. Na den Wink mit dem Zaunpfahl habe ich schon verstanden. Wenn er wüsste welch tolle Nachtischvarianten dort vorgestellt werden, er würde sicher nur noch den Fleisch- und Dessertgang ordern. Ich muss sagen das Magazin gefällt mir immer besser, sehr schöne Rezepte leicht nachzuarbeiten, aber immer mit dem gewissen Aha-Effekt. In den mir vorliegenden Ausgaben sind mindestens noch 15 Rezepte die bei mir für Interesse sorgen.
Sicher wird es nicht einfach sein alle Zutaten auf Anhieb hier in meiner Region zu bekommen, aber ich bin überzeugt es gibt durchaus schöne Alternativen die sich in den Rezepten einbauen lassen.
Heute habe ich ein Dessertrezept mit ganzen 4 Zutaten und die gibt es garantiert überall auch wenn der Aceto Balsamico nicht so ganz hier aus unserer Region ist, aber ich kann Euch sagen, Italien ist ein schönes Reiseland und man kann sich ja auch selbst mal ein Geschenk aus dem Urlaub mitbringen.
Die Marmite hat mich mit einer Anleitung für Balsamicoeis gelockt und prompt musste ich an den Essig denken, der bei mir auf besondere Rezepte wartet. Na und jetzt war genau der Moment mit dem Eis für seinen Auftritt gekommen und wir finden es so klasse, das wollte ich Euch nicht verschweigen.
Aber auf eins muss ich bestehen, bitte wirklich nur gute Zutaten verwenden. Ich bin überzeugt, sonst kommen Klagen.
Gelato al Aceto Balsamico Tradizionale
250 ml Milch
250 ml Sahne
4 Esslöffel Puderzucker
10 ml Aceto Balsamico Tradizionale di Modena
Sahne mit Milch erwärmen und den Puderzucker darin auflösen. Das Milchgemisch gut abkühlen lassen und in die Eismaschine geben. Das Eis nach Anweisung der Eismaschine gefrieren. Meine Gina braucht ca. 40 Minuten dafür. Dann den Aceto Balsamico dazugeben und die Maschine noch ein bis zwei Umdrehungen rühren lassen.
Wir haben dieses Eis pur gegessen, ganz einfach ohne zusätzlichen Schnickschnack und es war ein absoluter Gaumenkitzel.

Dienstag, 19. Juli 2011

Dieses Dingsda nach Teufelsart…

Ich hatte es ja schon erwähnt, gestern als ich die marokkanischen Möhren gemacht habe. Im Moment koche ich aus den Heftchen von Marmite.
Tolle Dinger diese Heftchen und auch die Hefte, muss ich echt sagen. Wirklich sehr schöne Rezepte und selbst ich kapiere was ich machen soll. Ihr braucht jetzt nicht die Augen zu verdrehen oder missverständlich zu schauen, das ist mein voller ernst. Schließlich arbeite ich nach Rezepten in einer Fremdsprache. Der Verlag der Zeitschrift befindet sich in der Schweiz und die Auflage wird überwiegend auch in der Schweiz vertrieben. Natürlich gibt es auch Auslands-Abos, aber im Zeitschriftenhandel ist sie in Deutschland nicht erhältlich. Im großen “Hauptheft“ widmet man sich um Themen die den ganzen kulinarischen Bedarf abdecken.
Einzelne Produkte oder auch Produktgruppen, dessen Ursprungsland bzw. Herkunftsland, Anbau und Verarbeitung werden dem Leser nahe gebracht. Das passende Rezept fehlt natürlich auch nicht.
Doch das ganz Besondere an diesen Heften sind für mich diese kleinen eigentlichen Rezept-Heftchen die auf den großen Heften mit einer lösbaren Klebemasse angesteckt sind. Ich mag diese Heftchen deshalb ganz besonders gerne, weil sie so ein herrliches Format haben. Das ist mal schnell in die Tasche gesteckt und der Einkaufszettel ist überflüssig. Auch beim kochen liegt nichts Unnützes in der Gegend, das man von eine Ecke in die Andere schiebt. So regional die eigentliche Zeitschrift daher kommt, so weltoffen sind die Rezepte. Sicherlich ist einiges sehr gewöhnungsbedürftig, z.B. die Maßangaben. Da ist es nicht schlecht zu wissen was dl ist, oder was ist Vollrahm und was ist Halbrahm? Ich habe beschlossen wenn mir das Internet auch nicht mehr helfen kann, spreche ich einfach "meinen persönlichen" Übersetzer, den Robert an, der hilft mir sicher weiter und ich wie ich weiß, kennt er die Zeitung und vielleicht auch dieses Rezept, dieses Dingsda nach Teufelsart...
Rindsfilet nach Teufelsart mit Kartoffelgratin
500g Kartoffeln
150 ml Milch
200 ml Sahne
1 Esslöffel Butter
1 Knoblauchzehe
2 Thymianzweige
2 Rosmarinzweige
Pfeffer, Chili (Piment d’Espelette), Muskatnuss gerieben
Die Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. In Salzwasser angaren. Milch, sahne, Butter, Knoblauch und Gewürze mischen und aufkochen. Die Kartoffelscheiben abgießen und in eine gefettete Auflaufform schichten. Die Sahnemilch durch ein Sieb auf die Kartoffelscheiben gießen. Die Auflaufform in den vorgeheizten Backofen geben und auf 160° C ca. 20 Minuten überbacken, anschließend den Backofen auf 100° C herunterschalten und weiter 30 Minuten garen.
4 Esslöffel Traubenkernöl erhitzen und ein Stück Rinderfilet (bei 4 Personen 800 g) rundherum darin braun anbraten.
Das Fleisch in eine hitzebeständige Form geben und 30 Minuten zusammen mit dem Kartoffelgratin bei 100°C im Backofen garen.
Zwischenzeitlich einen Esslöffel schwarze Pfefferkörner grob mahlen, oder mörsern und in einer Pfanne anrösten, bis der Pfeffer zu riechen beginnt. Dann 50 g Butter darin schmelzen und mit 40 ml Noilly Prat und 40 ml trockenen Weißwein ablöschen. Leicht einkochen lassen und nun 100 ml Creme fraiche einrühren. Nochmals etwas einkochen lassen. Die Sauce mit dem Fleischsaft anreichern.
Das Fleisch, das nach dem Aufenthalt im Backofen in Alufolie zum Entspannen eingeschlagen wurde, wird jetzt in Scheiben geschnitten und mit der Sauce auf Teller angerichtet. Dazu reiche ich das Kartoffelgratin.

Montag, 18. Juli 2011

Marmite und der marokkanische Karottensalat...

Hat jemand von Euch so eine schöne Tajine? Das sind diese wunderschönen Keramikteile, die z.B. aus Marokko kommen. Dort gehört in jede Küche so ein Kochgerät. Gerne würde ich so ein Teil ja mal in Aktion sehen oder gar selbst ausprobieren. Man kann sie wohl sogar auf Ceranfeldern benutzen, im Backofen oder auf dem Grill. Nur auf dem Induktionsfeld wird dieser "Kochtopf" dann wohl endgültig an seine Grenzen kommen. Herrn GB brauche ich erst mal nicht mit so einem modernen, uralten, fremdländischen Schnickschnack kommen, bei meinem Schatz muss ich schon durchschlagende Argumente liefern. Ach Ihr denkt jetzt er hält mich an der kurzen Leine und ich muss erst einmal fragen ob ich so was anschaffen darf? Na da liegt Ihr aber total falsch. Herrn GB geht es eher darum, wenn er etwas nicht kennt sieht er dem, was da im Anschluss auf ihn zukommen könnte, skeptisch entgegen. Wenn ich ihm erkläre mein sehnlichster Wunsch ist es so ein Teil für Dekorationszwecke, um Blumen rein zu pflanzen, anzuschaffen, würde er eher für mich ein Wellness-Entspannungswochenende buchen, aber mir sicher nicht vorschreiben es nicht zu kaufen. Erkläre ich ihm aber, darin werden zukünftig unsere Eintöpfe gekocht, sieht er Bedrohlichem entgegen. Also muss ich es wieder taktisch klug anstellen. Ich muss ihm meine Wünsche suggerieren, bis er auch der Meinung ist, dass ein Leben ohne Tajine schon fast nicht mehr möglich ist. Aber ich weiß auch, dass die Marokkanische Küche sehr gewürzhaltig ist. Vor allem Gewürze die für uns nicht unbedingt alltäglich sind. Da ich meinen Schatz ja nicht verärgern möchte, serviere ich heute erst mal einen marokkanischen Karottensalat und mit dem können wir schon mal geschmacklich üben.
Diesen tollen Salat habe ich aus der legendären Kochzeitschrift Marmite. Eine Kochzeitschrift die mir bisher nicht bekannt war, da sie in Deutschland nur über ein Abo erhältlich ist. Seit über 50 Jahren hat sie einen festen Platz in den schweizerischen Küchen und spricht die etwas außer der Norm kochenden Hobbyköche an.
Der Hobbykoch mit einem gewissen Anspruch wird bei den vielen interessanten Rezepten garantiert fündig. Sehr interessant fand ich wie diese Zeitschrift aufgebaut ist. Zu jedem Hochglanzexemplar gehört ein kleines Rezeptheftchen.
Das Cover ist minimalistisch aufgebaut und es erschlägt einen nicht gleich mit zig Highlight Überschriften, bei denen man oft mehr erwartet wie hinterher im eigentlichen Artikel preisgegeben wird. Reportagen über Regionen und ihre Produkte, wie sie hergestellt bzw. angebaut werden, bis hin zu Rezepten erstklassiger Köche die mit etwas Kochverständnis nachgearbeitet werden können. Sehr interessant kamen die Weinempfehlungen zu den einzelnen Gerichten an. Inwieweit diese Weine auch in anderen Ländern erhältlich sind, kann ich nicht beurteilen. Zu meinem heutigen marokkanischen Karottensalat gab es einen kühlen Weißwein, ich habe mich für einen Riesling entschieden. Der Salat war als Vorspeise für vier Personen gedacht, aber wir haben ihn als Hauptgericht mit 2 Personen geschafft. Da ich mir noch jede Menge Rezepte aus den kleinen und großen Heften gesucht habe, werde ich Euch noch Einiges vorstellen, Ihr könnt gespannt sein....
Marokkanischer Karottensalat:
1 kg Karotten schälen, halbieren und in kleine Scheiben oder Halbmonde schneiden. Diese 10 Minuten in Salzwasser langsam gar kochen aber mit Biss.
1 Zwiebel in kleine Würfel schneiden.
4 Esslöffel Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin bei schwacher Wärme dünsten.
3 confierte Knoblauchzehen zugeben und zerdrücken.
1 Teelöffel Zucker zugeben
2 grüne Chilischoten entkernen, Trennwände entfernen und in kleine Würfel schneiden
1 Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, das Grüne zur Seite stellen, das Weiße mit in die Pfanne geben.
Nun mit ¼ Teelöffel Ingwer gemahlen, 1/8 Teelöffel Nelken gemahlen, ½ Teelöffel Koriander gemahlen, ¼ Teelöffel Zimt gemahlen, 1 Teelöffel Paprika edelsüß, 1 Teelöffel Kreuzkümmelpulver und einem Esslöffel Weißweinessig würzen. Evtl. noch einen kleinen fein gehackten Schnitzer von einer Salzzitrone und etwas Salz zugeben.
Dazu gab es bei uns Joghurt verrührt mit etwas Zitronensaft, Olivenöl und eine Handvoll gehackter Minzblätter.
Ein wirklicher Genuss und Herr GB war auch ganz begeistert, ich würde sagen die Schienen sind gestellt Richtung Tajine....

Freitag, 15. Juli 2011

Folgen eines australischen Käsekuchen, Crêpes mit Mangofuellung...

Na das war ja mal so ein richtiges Fiasko, ich meine das neulich mit meinem australischen Käsekuchen. Klar höre ich jetzt wieder diverse Stimmen im Hintergrund die rum moppern und tönen „ohhh hat die das noch immer nicht vergessen“ Neeeeeee, hat se nich!!!! Ich kann auch ganz genau sagen warum, weil mir ein Teil von dem Zeug noch einige Tage hinterher gelaufen ist. Um ganz genau zu sagen, es waren die 12 Eier die ich geschrottet hatte. Also sie sind jetzt nicht richtig gelaufen, so schlecht waren sie jetzt auch wieder nicht, aber erst standen sie aufgeschlagen und gut verpackt im Kühlschrank und anschließend zu Crepes verarbeitet in der Warteschleife liegend auf einem Teller in der Küche herum. Hat irgendjemand eine Ahnung wie viele Crepes man aus 12 Eiern backt??? Naaaa??? Mutige vor!!!
Ich kann es Euch sagen, es sind so viele, dass selbst wenn sich 2 Personen an 10 Tagen, täglich für 2 Crepes opfern, ein Ende noch nicht in Sicht ist. Damit Crepes nicht das Unwort des Büdchens wird, ist ein Teil erst einmal in die Gefriertruhe gewandert.
Als Erstes wurden Crepes gefüllt, dann Crepes überbacken und für Crepes-Suzette liegen, wie bereits erwähnt, jetzt noch welche im Gefrierfach und warten auf die Verarbeitung für die Geliebte. Das mit der Geliebten erkläre ich ein anderes Mal.
Um Crepes zu füllen muss man sie erstmal backen, das habe ich genau nach diesem Rezept gemacht.
Irgendwo habe ich mal gelesen Crepes sollte man, wenn es original sein soll, mit Buchweizenmehl backen. Das habe ich mir geschenkt, bei mir kam ganz schlichtes Weizenmehl zum Einsatz, denn ich wollte nicht das nächste Gebäck versemmeln.
Also, wie gesagt, mit diesem Rezept klappen die Crepes.
Für die Füllung habe ich eine süße Mango in kleine Würfel geschnitten. Diese mit einem Esslöffel Rohrzucker, den ich in 2 Esslöffel Pfirsichlikör aufgelöst habe, mariniert. 250 g Sahnequark mit 2 Esslöffel Schmand cremig gerührt und die marinierte Mango untergehoben.
Mit Vanillezucker abgeschmeckt und die einzelnen Crepes mit der Mangomasse gefüllt.
Die Crepes aufrollen und einmal durchschneiden. Mit einen kleinen Klecks Quark auf Teller angerichtet und mit Minze dekoriert. Schwups hat man ein schönes Dessert.
Ob Ihr es jetzt glaubt, oder nicht, der Käsekuchen wird mir langsam sympatisch...

Donnerstag, 14. Juli 2011

Knoblauch, ein einsamer Arbeitstag...

Ich weiß nicht warum, aber im Sommer essen wir viel mehr Knoblauch wie im Winter, vielleicht liegt es daran, dass wir im Winter mehr traditionelle deutsche Gerichte essen und im Sommer eindeutig mehr mediterrane Kost zu uns nehmen. Im Sommer gibt es ja auch diesen schönen französischen Knoblauch, ganz frisch und saftig, da kann man ja auch gar nicht anders. Allerdings ist Knoblauchschälen manchmal auch etwas müßig, gerade dann wenn er ganz frisch ist klebt die Schale so fest und hat man sie erstmal von der Knoblauchzehe ab, klebt sie wie verrückt am Messer und an den Fingern.
Obendrein ist Knoblauch frisch verzehrt sehr lecker und verhilft gelegentlich auch zu einem Arbeitstag in der Einsamkeit. Knoblauch ist meine geheime Waffe, wenn mein Schreibtisch im Büro mal wieder überläuft und ich meine vier Wände für mich alleine haben möchte, um mal in Ruhe arbeiten zu können. Ihr könnt es Euch schon sicher denken wie das mit der geplanten Einsamkeit funktioniert, oder? Richtig, läuft mein Büro vor Arbeit über, laufe ich zur Hochform auf und koche erstmal was Leckeres. Natürlich mit Knoblauch, versteht sich doch von selbst, sonst funktioniert der Plan doch nicht. Also, da gibt es solche Sachen wie karamellisierte Knoblauchtarte, oder das Brathühnchen mit 40 Knoblauchzehen.
Das wurde sogar schon bei Bioleck gekocht, aber ich weiß nicht mehr von wem, aber ich habe es auch in einem Kochbuch und es ist klasse. Witzig fand ich auch, dass ausgerechnet der Bio darunter leiden musste, der isst zwar Knoblauch, aber wie er immer betonte, nur als Gewürz, aber das Huhn hatte ihm sogar prima geschmeckt.
Na, was gibt es noch mit Knoblauch, Eine Aioli, ich meine jetzt die, die auf Grundlage von Knoblauchzehen gemacht wird, nicht die auf Mayonnaisebasis, oder nicht zu vergessen meine geliebten Knoblauchscampi in Öl. Nur bei dem Gedanken schmelze ich schon wie Butter in der Sonne. Auch total lecker sind confierte Knoblauchzehen auf frischem geröstetem Brot, aber die haben eindeutig einen Nachteil, die verfehlen das Ziel meines Plans. Klar, eindeutig sind sie lecker und zu allem erdenkliche zu gebrauchen, aber eben nichts für die Einsamkeit. Da muss man, glaube ich, schon ein ganzes Glas leer putzen eh man von Chefs und Kollegen gemieden wird. Mit den Dingern funktioniert es einfach nicht!!! Aber sie sind genial für die schnelle Küche. Egal ob man Knoblauch zum Kochen benötigt oder einem Salat das i-Tüpfelchen aufsetzen möchte. In meiner Küche ist er nicht mehr wegzudenken. Aber das Tolle an ihm ist, er macht sich praktisch von selbst, einfach 2-3 dicke frische Knoblauchknollen in einzelne Zehen teilen und mit kochendem Wasser übergießen, 2 Minuten warten, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Nun lassen sich die Zehen super schälen, da klebt nix.
Die geschälten Zehen in einen Topf geben und mit gutem Olivenöl bedecken. Ich nehme immer mein Öl vom Nachbar Willi das ich hier in dieser schönen Amphore lagere. Nun das Öl langsam erhitzen, sobald es heiß wird die Wärmezufuhr sofort drosseln bis das Öl eine Temperatur von 75° bis 80° erreicht hat. Den Knoblauch bei dieser Temperatur nun gute 60 bis 90 Minuten ziehen lassen. Mit der Zeit wird er etwas glasig, dann ist er genau richtig und kann in Gläser abgefüllt werden. Die Zehen sollten immer komplett mit Öl bedeckt sein, so halten sie dann fast ewig.
Ich sag mal guten Appetit und wenn Ihr ein Rezept für die Einsamkeit braucht, gebt mir einfach einen Tipp ;-)

Mittwoch, 13. Juli 2011

Amphoren, Öl und Porzellan

Eigentlich ist dieser Bericht schon seit einem Jahr überfällig und ich kann mir auch nicht erklären wieso ich jetzt solange damit gewartet habe. Wobei es gibt ja Menschen die sitzen lieber etwas aus, eh sie sich mit den Dingen beschäftigen. Diese Menschen sind mir suspekt, ich fühle mich eher von den Unternehmungslustigen, Agilen angesprochen. Nein, nein, nicht etwa das ich Ruhe nicht ausleben kann, ganz im Gegenteil. Ein gutes Buch, ein schöner Wein, ein leckeres Essen, schönes Ambiente ist für mich und Herrn GB das A und O. Aber um im Büdchen diese Stimmung einfangen zu können, muss man halt auch mal in die Puschen kommen. Man braucht die Hektik um Stille genießen zu können. Es heißt nicht umsonst, man möchte immer das, was man gerade nicht hat. Umso schöner ist die Erkenntnis das zu schätzen was man hat. Aber dann kommt auch wieder der Moment in dem man mal was anderes braucht. Könnt Ihr mir noch folgen?
Also es war so: Im letzten Jahr waren wir zur Landpartie auf Schloss Lembeck, habe ich ja hier erzählt. Wir hatten ein ausgesprochen super tolles Wetter erwischt und die Atmosphäre auf diesem schönen Fest versetzte uns förmlich in Urlaubsstimmung. Rundherum war alles so wunderschön und auf dem Heimweg schwärmten wir, wie gut uns dieser Ausflug gefallen hat. Dort auf dem Schloss haben wir uns ausgetauscht, probiert und Anregungen bekommen. Auf unserer Schnabulierungstour sind wir dann auch irgendwann bei Contrada Malopasso gelandet. Ein Stand, der seines Gleichen sucht. Öle aus Sizilien direkt vom Ätna, Tomatenpesto, feinstes Leinen und Porzellan oder besser gesagt Keramik.
Handgearbeitetes Geschirr bei dem ein Teller nicht dem Anderen gleicht. Im letzten Jahr stand ja noch die Renovierung vom Büdchen auf dem Plan und eine richtige Tendenz war noch nicht wirklich zu erkennen, deshalb hielt ich mich bei dem Tellerkauf auch lieber etwas bedeckt. Das sah in diesem Jahr natürlich gleich ganz anders aus. Doch im letzten Jahr konnte ich auch schon nicht widerstehen. Ich habe Euch ja mal erzählt, dass wir von unserem Nachbarn und seinem Schatz immer Öl aus Griechenland bekommen und diese sind in großen Kanistern verpackt. Na ja, diese Kanister stehen zwar im Keller, aber so richtig praktisch sind die nicht. Immer muss man das Öl erst in eine Kanne umfüllen eh man es dann in die Ölflaschen füllen kann. Das ist nicht nur umständlich, das ist manchmal auch eine riesige Sauerei, wenn im Kanister z.B. eine Luftblase ihre Späßchen treibt. Tja und im letzten Jahr haben wir sie dann gesehen, nein nicht die Luftblase im Kanister, sondern die Amphore die förmlich wie für unser Öl gemacht war.
Ein wunderschönes Keramikbehältnis für Wein, Wasser oder bei uns für Öl!!! Handgetöpfert mit leichten Unebenheiten, strahlenden Glanz der aufgebrannten Lasur, einem kompakten Ablasshahn aus Edelstahl und wenn man über das Gefäß streicht, spürt man eine gewisse Geschmeidigkeit und Feinheit der Keramik. Wir haben unser Öl in dieses wunderbare Gefäß gefüllt und es ist schon alleine ein Genuss das Öl über den Ablasshahn in die Ölflasche laufen zulassen.
Ja und in diesem Jahr haben wir diesen Stand natürlich wieder besucht, denn ich erinnerte mich an das wunderschöne handgetöpferte Geschirr in allen möglichen Farben. Neben den großartigen Keramiken wurde auch wieder Wein, Tomatenpesto und Öl angeboten. Ganz neu habe ich Mandelgebäck gesehen und probiert. Knallgelbe Zitronen lagen herum und traumhafte Olivenbäume, ob die auch zum Verkauf standen, wenn ich das mal wüsste. Tja, und wie sollte es auch anders sein, in unsere Taschen sind wunderschöne Teller, köstliches Mandelgebäck und herrliches Öl gewandert.
Nein wir haben keine weiteren Amphoren gekauft, waren jeweils nur kleine Flaschen Öl die wir kauften. Einmal Öl weißes Land und einmal Öl schwarzes Land, so nennt es sich. Wie man uns erzählte, ist das Öl schwarzes Land (Lavaboden) vom Olivenhain Contrada Malopasso ) persönlich und das Öl weißes Land vom Nachbarn von Contrada Malopasso. Ob der Nachbar von Contrada Malopasso die Ölgewinnung jetzt auch mit seinem Schatz zusammen betreibt, so wie mein Nachbar Willi und sein Schatz, kann ich nicht sagen, doch auch diese Öle sind wunderbar und verfeinern so manches Essen und versüßenölen einige Genießerstündchen.

Dienstag, 12. Juli 2011

Jetzt gibt es erstmal gebratene Jakobsmuscheln mit Möhrenrösti und Joghurt…

Im Moment jagt ein verplantes Wochenende das Andere und es bleibt einiges im Büdchen liegen. Jedes Mal wenn wir zurückkommen holt uns wieder eine Kleinigkeit mehr ein. Aber Herrn GB und mir ist das reichlich schnuppe, dann müssen wir eben in der Woche mal wieder etwas mehr aufräumen und erledigen. Also was liegt da näher als Gerichte die schnell von der Hand gehen und obendrein schnell auf dem Tisch stehen. Herr GB war ja erst etwas skeptisch was die Möhrenrösti anging, weil er eigentlich eher der Spezialist für diese Art von „Plätzchen“ ist. Genau aus diesem Grund musste er die ersten Rösti auch probieren. Begeistert hat er Nachschub gefordert, aber nix da, erst musste ich auch noch die Jakobsmuscheln braten und damit das Gericht auch komplett war, noch schnell Joghurt anrühren.
Das Rezept habe ich wieder aus dem Buch von Bill Granger. Ihr erinnert Euch, das war der Typ aus Australien mit dem Käsekuchenrezept das in die Hose gegangen ist. Abgesehen von dem Käsekuchen sind seine Rezepte sehr schön und nicht ganz so alltäglich. Das Buch ist von mir schon vollgepackt mit kleinen Erinnerungsschnipseln und Ihr werdet hier bestimmt noch einiges von ihm lesen können. Die nächsten Gerichte stehen schon in der Pipeline, aber jetzt gibt es erst mal gebratene Jakobsmuscheln mit Möhrenrösti und Joghurt…
Möhrenrösti:
80 g Mehl
¼ Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
¼ Teelöffel gemahlener Koriander
¼ Teelöffel gemahlener Kurkuma
1 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
125 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
1 Ei, verquirlt
1 kleine rote Chili ohne Samen und Trennwände, fein gehackt
250 g geraspelte Möhren
8 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
25 g gehackte Minzblätter
60 ml Öl
Alle Zutaten bis auf das Öl verrühren und etwas quellen lassen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und kleine Plätzchen backen. Sie sollten von beiden Seiten schön goldbraun sein. Küchenpapier auf einen Teller legen und die gebratenen Plätzchen auf dem Küchenpapier abtropfen lassen. Den Backofen auf 100°C aufheizen und die Plätzchen dort warm stellen.
Joghurtdressing:
125 g Joghurt
1 Esslöffel Limettensaft
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Esslöffel Olivenöl
Alle Zutaten gut verrühren.
Pro Person 3 Jakobsmuscheln von beiden Seiten in Olivenöl goldbraun braten.
Möhrenplätzchen mit Jakobsmuscheln auf Teller anrichten, dazu das Joghurtdressing reichen und servieren.

Montag, 11. Juli 2011

Walnusseis mit gebrannten Walnüssen schmeckt sogar wenn die Sonne sich hinter den Wolken versteckt…

Es war warm und ich war unternehmungslustlos. Am Freitag war Herr und Frau GB zum Geburtstag eingeladen und dort haben wir uns richtig schön verwöhnen lassen. Wir sind über die Grenzen hinaus ins Ruhrpottstädtchen Dortmund gejettetfahren und mussten natürlich auch wieder zurück. Ganz selbstlos wie Herr GB nun mal ist, durfte ich mich dem Alkohol widmen und er sich nach der Feier wieder dem Lenkrad und der Autobahn. Dieses Vergnügen wollte ich ihm ja auch nicht verderben, also habe ich mich mal wieder geopfert und geholfen den Alkohol zu vernichten. Selbstverständlich genauso selbstlos, wem sollte man es auch sonst zumuten Alkohol zu vernichten, ne ne, ich kann doch nicht Freunde und Familie im Stich lassen. Eh Fragen kommen, klar habe ich ein Helfersyndrom. Und genau dieses Helfersyndrom tauchte prompt gestern wieder auf. Nein ich habe nicht schon wieder Alkohol getrunken, sonder ich habe geholfen. Es war doch so warm obwohl die Sonne irgendwie nicht richtig zum Vorschein kommen wollte, na und gegen Abend hatte es sich dann eh erledigt. Aber am Nachmittag, ja da musste ich helfen. Ich musste meinem Körper beim herunter kühlen helfen. Herrn GB war auch warm und prompt fand er die Idee auch genial und machte mit. Aber vor dem Herunterkühlen musste ich erst mal einige Vorbereitungen treffen. Womit kann man besser abkühlen als mit Eis? Wie wäre es mit Walnusseis mit gebrannten Walnüssen? Dafür habe ich diese gebrannten Walnüsse gemacht, denn davon brauchte ich unbedingt 100 g.
Dann noch schnell Cappuccinos gekocht und diese kalt werden lassen. Für das eigentliche Eis habe ich 250 ml Milch und 250 ml Sahne mit 100 g Rohrzucker gemischt, dann die feingehackten gebrannten Walnüsse hinein und um den Rest hat sich dann wieder Gina die Eismaschine gekümmert.
Nach guten 45 Minuten war es fertig gerührt und wurde dann noch 30 Minuten gekühlt.
In hohe Eisgläser habe ich einige Eiskugeln gegeben und mit dem kalten Cappuccino aufgefüllt.
Einen kleinen Schuss Baileys hinein und mit einem Strohhalm serviert. Walnusseis mit gebrannten Walnüssen schmeckt sogar wenn die Sonne sich hinter den Wolken versteckt…