In den Skiorten schwingt Hochstimmung und keine Piste ist mehr sicher. Der Skiservice hat Hochkonjunktur und muss sämtliche Skier schleifen und polieren. Der Schnee war wie Butter und die einzelnen Flocken staubten nur so durch die kalte Luft. Nach dem grandiosen Schneefall traute sich die Sonne durch die Wolken, wir wurden mit dem sogenannten Kaiserwetter verwöhnt. Jeder der mal im tiefsten Winter in den Bergen war und den Sonnenschein genießen durfte, weiß wovon ich spreche. Ist doch mein reden, blau-weiß ist einfach schön und ich bin immer begeistert von diesem sagenhaften blauen Himmel. Aber mal so ganz unter uns, ich glaube ja die Österreicher streichen den Himmel in der Nacht extra für die Touristen an, so ein Blau gibt es doch eigentlich gar nicht.
Genauso die vielen leckeren Speisen mit denen man in einigen Restaurants und Hütten verwöhnt wird. Das machen die doch extra, damit man im nächsten Jahr auf jedem Fall wiederkommt.
Wir kommen wieder! Müssen wir doch auch, sonst würden uns doch die schönen Zwischenübernachtungen auf Hin-und Rückweg entgehen. Gerade diese Übernachtungen die wir gerne unter dem Aspekt Genuss in unterschiedlichen Gasthäusern, Hotels oder sonstigen Unterkünften buchen, bereichern das Büdchen ungemein. Unsere Zwischenstopps kombinieren wir gerne mit schönen Menüs, und prompt rutscht die eine oder andere Anregung zum nachbasteln ins Gepäck. Diesmal hatten wir sogar das große Glück, die eine oder andere in Gläser gefüllte, Komposition des Kochs zu erstehen. Dabei war ein Tomatenpesto und da mir mein Tomatenpesto in diesem Jahr frühzeitig ausgegangen ist, war es regelrecht das gefundene Fressen.
Tomatenpesto auf geröstetem Brot ist einfach genial und schnell gemacht. Gerade wenn man so frisch aus dem Urlaub zurückkommt und gedanklich noch gar nicht wirklich sich ins Kochen finden kann, zumal wenn man vorher morgens, mittags und abends kulinarisch verwöhnt wurde.
Nach so einem Urlaub möchte ich ja Herrn GB jetzt auch nicht nur einfach mit Tomatenpesto-Schnittchen abspeisen, also gab es auch noch eine Omelette dazu. Aber nicht irgendein Omelette, nein, ein Zwiebelomelette mit feinem Balsamico-Essig. Sehr geschmackvoll aber schnell.
Zwiebelomelette mit Balsamico-Essig:
1 Esslöffel Olivenöl
4 Eier
1 Esslöffel Mehl
3-4 Esslöffel Milch
120 g Zwiebeln
Pfeffer frisch gemahlen
Balsamico-Essig
Eier, Mehl, Milch gründlich verschlagen. Zwiebel in hauchfeine Ringe hobeln.
Olivenöl erhitzen und die Zwiebelringe auf niedriger Hitze darin leicht dünsten. Wenn die Zwiebelringe glasig sind, die Eiermasse über die Ringe gießen und stocken lassen. Sobald die Masse angezogen hat, das Omelette wenden und von der anderen Seite ebenfalls garen.
Das Omelette auf einen Teller stürzen, in Portionsgrößen teilen und mit Balsamico-Essig beträufeln. Geröstetes Brot mit Tomatenpesto bestreichen und zusammen mit Omelettestücken auf Teller anrichten.







Guten Morgen,
AntwortenLöschenmei,das schaut lecker aus. :) Ich werde es gleich nach"kochen", aber ich muss mir eine Alternative für das Tomatenpesto überlegen. Aber da findet sich schon was.
Wo holst du eigentlich immer deine Ideen her? Hast du da ein Lieblingskochbuch? Ich liebe ja diverse Kochzeitschriften, aber so ein richtig gutes Kochbuch fehlt mir leider noch. Kaufe eher die "billigere" Kochbücher.
Liebe Grüße ,
Maraike
P.S.: Der Urlaub war anscheinend spitze,aber hättest du nicht etwas Schnee mitbringen können? :)
@liebe Maraike, vielleicht statt Pesto confierten Knoblauch auf geröstetem Brot!?
AntwortenLöschenEin Lieblingskochbuch habe ich keins, dafür habe ich wohl etwas zuviele. Meine Anregung hole ich mir gerne in Restaurants, oder auch einfach als Blitzgedanken weil gerade nichts anderes da ist ;-)
Der Urlaub war wirklich toll aber bei Schnee im Gepäck hätte Herr GB gestreikt :)
LG
Klärchen