Am letzten Wochenende habe ich mich mal wieder ausschließlich mit den Genussfreuden beschäftigt. Habe mir den Markt der Kochbuchneuerscheinungen angesehen, die Vorratsregale im Keller inspiziert, meine "schon immer wollte ich das Nachkochliste“ aktualisiert und nicht zu letzt gekocht. Klar, zwischendurch war ich noch schnell auf dem Markt, in diversen Läden zum Einkauf, wurde eingeladen und mit einer Paella bespaßt. Eine meiner Lieblingsaufgaben ausgeführt und zwar alles für die neue Arbeitswoche vorbereitet. Man kann ja nicht wie Schlunzensminna ins Büro gehen. Na als ich dann so alles fertig hatte, sich das Rundumzufriedengefühl breitmachte, war es auch schon wieder vorbei mit den schönen freien Stunden und siedendheiß fiel mir ein, ich wollte Euch doch noch von meiner Zitronenforelle erzählen.

Nicht das das gute Stück jetzt so ein megabahnbrechendes Rezept voraussetzte, nööö, aber sie war super lecker. Das Schöne, man braucht nicht viel und könnte das Forellengericht auf die Liste für spontane Küche setzen.
Normal gibt es im Büdchen nur frischen Fisch, abgesehen jetzt von dem Geräucherten oder Eingelegten. Also Fisch der gekocht oder gebraten wird, kommt bei uns überwiegend direkt frisch vom Fischhändler. Soweit so gut. Doch diesmal war der Fischhändler nicht greifbar und ich hatte mir unbedingt diesen Kartoffelsalat in Kombination mit einer Forelle in den Kopf gesetzt. So und jetzt bist Du dran. Was hättest Du gemacht? Genau das gleiche habe ich auch gemacht, ich habe zwei gefrorene Regenbogenforellen gekauft.
Die waren ruck zuck aufgetaut und eh sich einer der Fische überlegen konnte, ob er sich zum Leben wieder erwecken lässt, waren sie auch schon von innen und von außen mit Pfeffer und Salz gewürzt. Pro Fisch eine Bio-Zitrone in dünne Scheiben geschnitten, die auf Alufolie auslegen (die Fischkes sollten ja gut liegen) und die Forellen auf die Zitronenscheiben betten.
Eine weitere Zitrone ausgepresst und jeweils jede Forelle mit dem Saft einer halben Zitrone, auch hier wieder von innen und von außen, beträufelt.
Bei 180° C von jeder Seite 10-15 Minuten im Backofen garen. Ein sicheres Garungszeichen ist, wenn sich die Rückenflosse samt Gräten ganz leicht herausziehen lässt, aber das wusstet Ihr sicher schon. Was wir dazu gegessen haben könnt Ihr hier nachlesen...