Freitag, 29. Juni 2012

Wette verloren, Erdbeerbuttercremetorte gewonnen…

Nöö, es ging nicht um das Fußballspiel Deutschland gegen Italien gestern. Bei der Wette die ich verloren habe, handelte es sich um die Fußhocker unserer Gartenstühle. Ja, Du hast richtig gelesen, ich hätte Arm und Bein schwören können, dass genau die Fußhocker die ich mit Herrn GB im Gartencenter gesehen habe, die Gleichen waren wie die, die bei uns herumstehen. Herr GB behauptete ganz souverän unsere Hocker haben keine rechteckigen Beine, sondern runde und die Griffe sind auch nicht so abgeflacht, wie die Griffe von denen im Center. Ich habe es ihm nicht geglaubt, also was lag da näher wie mal eben eine Wette abschließen, zumal wenn man auch noch so überzeugt ist wie ich es war. Lange Rede….ja, ich habe die Wette verloren. Als Gewinn hatte sich Herr GB ein Erdbeertörtchen gewünscht.
Mal so ganz unter uns, hätte ich gewonnen wäre Herr GB nicht ganz so schnell damit fertig gewesen. Meine Gewinnwünsche sahen etwas anders aus. Aber er hätte sogar selbst auswählen können welchen Wunsch er mir hätte erfüllen wollen. Auf meiner Liste stand ein Ausflug zur Kochbuchhandlung nach Köln, oder nach Münster. Ein Besuch an einem Samstag auf dem Rüttenscheider Wochenmarkt in Essen, oder einen Samstag zum Markt nach Düsseldorf auf den Carlsplatz und wenn ihm das nicht gefallen hätte, wäre ich auch mit einer verlängerten Ausflugsfahrt zum Gardasee einverstanden gewesen, evtl. mit einem kleinen Abstecher in Südtirol. Aber nach dem Spiel gestern ist es wohl besser erst einmal Gras über die Sache wachsen zu lassen und Italien erst wieder anzufahren wenn die EM in weiter Ferne liegt. Gut dass ich die Wette verloren habe, so konnte ich wenigstens die enttäuschte Stimmung mit dem Törtchen aufheitern, für was Wetten alles gut sind…
Erdbeerbuttercremetorte:
Tortenboden
125 ml Sahne
110 g Zucker
150 g Mehl
2 Eier
¾ Päckchen Backpulver
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verschlagen und in eine kleine Backform von 20cm Ø füllen. Bei einer Silikonform ist das Fetten nicht erforderlich. Andere Formen bitte mit Backpapier auslegen oder ausreichend einfetten.

Bei 180°C Heißluft im vorgeheizten Backofen ca. 15 – 20 Minuten hellbraun backen. Auf jedem Fall die Probe mit einem Holzstäbchen machen.
Den Kuchen gut auskühlen lassen und erst dann einmal durchschneiden.
Den unteren Boden kräftig mit Brombeergelee einstreichen.
Erdbeerbuttercreme:
500 ml Milch
100 ml Erdbeersirup
2 geh. Essl. Speisestärke
2 Eigelb und etwas Milch (1-2 Esslöffel)

Milch mit Erdbeersirup aufkochen. Die Speisestärke mit dem Eigelb und etwas Milch glattrühren. Die Sirup-Milch von der Wärmequelle nehmen und die verschlagene Speisestärke einrühren. Den Topf wieder auf die Wärmequelle geben und mit wenig Hitze wieder erwärmen und unter ständigem Rühren binden.
Nun den Pudding restlos abkühlen lassen und damit sich keine Haut bildet ständig den Pudding rühren. Als Kinder stellte meine Mutter immer eins ihrer Kinder zum Pudding kaltrühren ab. Manchmal ist man doch tatsächlich mit den Fingern in den Topf gerutscht, ich denke meine Mutter hatte schon mit solchen kleinen Missgeschicken gerechnet und von vorneherein mehr Pudding gekocht, denn zu wenig war es nach dem Kaltrühren trotzdem nie.

250 g Süßrahmbutter mit einem Esslöffel Zucker schaumig schlagen. Löffelweise den Pudding mit der Butter verschlagen bis der gesamte Pudding mit der Butter vermischt ist.. Sollte die Buttercreme etwas rosiger sein, einfach ein bis zwei Esslöffel Brombeermarmelade unter die Creme rühren. Wer es nicht ganz so süß mag kann auch ein bis zwei Esslöffel Erdbeersaft, statt der Brombeermarmelade, verwenden.
Knappe 500 g Erdbeeren waschen und putzen. Einige Erdbeeren halbieren und den, mit Brombeermarmelade, eingepinselten Boden belegen.
Auf die Erdbeeren eine dicke Schicht Buttercreme aufstreichen und den oberen Boden auflegen und fest andrücken. Mit der restlichen Buttercreme die ganze Torte einstreichen.
Einige Erdbeeren in Scheiben schneiden und die Torte so mit diesen "Erdbeerblättern" belegen, dass es aussieht wie eine Blüte.
Die Torte gute 4 bis 5 Stunden im Kühlschrank auskühlen lassen eh sie serviert wird.


Mittwoch, 27. Juni 2012

Eine Idee von Mario Kotaska und trotzdem ganz anders…

Vor Wochen, jetzt frag bloß nicht wann das war, habe ich mit einem Auge freitags abends den Lanz geschaut als er wieder kochen ließ. Neben den üblichen verdächtigen Fernsehköchen, ob mit oder ohne Stern, kochte auch Mario Kotaska. Ich hörte nur etwas von geräucherten Forellen und schon schnellte mein Blick vom Buch, das ich gerade las, hoch zum Fernsehbildschirm. Er servierte die Forellen auf Bratkartoffeln mit Kopfsalat, Radieschen und Wachteleier…. Na das hörte sich doch mal echt wiederholungsbedürftig an. Jetzt sind natürlich so viele Wochen vergangen und ich habe hier nur einen kleinen Schmierzettel auf dem einzelne Bestandteile stehen. Eine Große Anleitung und den Rest musste ich mir selbst zusammenbasteln. Die Bastelstunde hat sich gelohnt und es war wirklich sehr schmackhaft, allerdings habe ich die Wachteleier weggelassen, das war auch so sehr köstlich. Ich sag Dir, es ist garantiert eine schöne Vorspeise wenn Du diese Zusammenstellung in Miniformat anrichtest und wer es gerne als Hauptgang serviert, darf die Portion ruhig etwas größer machen, alles schreit förmlich nach mehr. Es ist übrigens ein sehr schönes Sommergericht und wenn die Sonne mal wieder scheint, wie man es im Sommer erwarten darf, dann zeige ich wie ich meine Forellen selber räucher…
Geräucherte Forelle auf Kartoffelsalat:
3 Esslöffel Schmand
1 Esslöffel Essig
Saft und Schalenabrieb einer Zitrone
Salz, Pfeffer, Zucker, Muskatnuss, etwas Senf
Forellenfilets
Kartoffeln, Salz und etwas Kümmel
Sonnenblumenöl
Zwiebeln
Kopfsalat
Radieschen
Frühlingszwiebeln in Ringe
Aus Schmand, Essig, Saft und Schalenabrieb der Zitrone, und den Gewürzen eine Salatsoße herstellen. Den gewaschenen und trocken geschleuderten Kopfsalat in die Marinade geben. Die Radieschen fein hobeln und mit dem Kopfsalat vermischen.
Die Kartoffeln schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. In etwas Sonnenblumenöl garen und dabei schön bräunen.
Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und zu den Kartoffeln, zum braten geben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf kleiner Temperatur bräunen bis alles schön kross ist. Nun die Ringe der Frühlingszwiebeln unter die Kartoffeln mischen und die Forellenfilets oben auf die Bratkartoffeln legen, die Pfanne mit einem Deckel abdecken und die Filets leicht Temperatur annehmen lassen.
Die Bratkartoffeln zusammen mit den Forellenfilets und dem Kopfsalat anrichten und wer mag kann noch Wachteleier dazu braten.


Dienstag, 26. Juni 2012

Zwiebelkuchentörtchen, das Gewinnergeheimnis der deutschen Elf…

Könnt Ihr Euch an das Fußballspiel am letzten Freitag erinnern? Unsere Elf gegen die Griechen. So ein Match kann ich mir unmöglich entgehen lassen, aber wiederum hatten wir natürlich nach einem langen Arbeitstag und Hunger bis unter die Arme. Also musste es mal eben schnell etwas für den hungrigen Zahn geben. Ihr wisst schon, irgendetwas Leckeres das einfach so auf die Hand passte. Nur keine Messer-Gabel-Speise, im allerhöchsten Fall noch mit Löffel essbar. Die Verletzungsgefahr ist einfach zu hoch wenn es beim Spiel hochhergeht. Also habe ich kurzerhand kleine Zwiebelkuchentörtchen gebacken, die rutschten während des Spiels einfach so hinunter und mit jeden Törtchen gab es ein weiteres Tor. Sechs Tore sind gefallen, aber glaub jetzt bloß nicht sechs Törtchen pro Person, nach drei bist Du granatensatt. Ich bin ja überzeugt dass die Jungs nur wegen der Törtchen gewonnen haben.
Jetzt brauche ich allerdings noch einen guten Rat für kommenden Donnerstag, Da spielen wir, also nicht wir hier im Büdchen, sondern wir die ganzen Deutschen mit unserer Elf  gegen die Italiener. Zwiebelkuchentörtchen ist auf jedem Fall ein Gewinneressen.  Doch jetzt bin ich ja am kommenden Donnerstag echt in der Zwickmühle. Was ist wenn ich die Törtchen jetzt nicht mache, ist dann das Büdchen Schuld für die Niederlage einer ganzen Nation? Was ist wenn jeder der diesen Artikel liest Zwiebeltörtchen machen muss, damit die Jungs gewinnen? Kannst Du die Schuld des Verlierens auf Dich nehmen wenn Du keine Zwiebenkuchentörtchen backst und unsere Elf verliert? Also ist schreib mal jetzt mein Rezept auf und bis Donnerstag hast Du genug Zeit die Zutaten zu besorgen und die Törtchen zu backen. Die schmecken übrigens auch super wenn sie kalt und ein Tag alt sind. Also am Donnerstag etwas anderes als Zwiebelkuchentörtchen auf den Tisch zu bringen ist schon mächtig mutig. Sollte unsere Elf verlieren, kannst Du Dir die gesamte Schuld an die Fersen heften, ich würde es mir an Deiner Stelle nochmal reiflich überlegen…
375 g Mehl
½ Hefewürfel
½ Teelöffel Zucker
200 ml Wasser, lauwarm
1 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Speiseöl
Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und die Hefe dahinein krümeln. Den Zucker zugeben und mit etwas Wasser angießen. Leicht gehen lassen bis die Hefe leicht aufschäumt. Dann alle weiteren Zutaten zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Gehen lassen bis er sich um das Doppelte vergrößert hat. Nochmals kräftig durchkneten und in 12 Portionen teilen. In kleine Tortelettformen Backpapier geben und jeweils eine Portion hineindrücken. Nochmals gehen lassen.
Zwischenzeitlich die Zwiebelmasse vorbereiten. Dafür knapp 1 kg würzige Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Mit etwas Öl und gute 100 g magere Schinkenwürfel in einer Pfanne andünsten. In einer Schüssel drei Eier mit 300 g Creme fraiche, Salz, Pfeffer, etwas gemahlenem Kümmel verschlagen. 150 g geriebener Parmesan oder Höhlenkäse unter die Eiercreme mischen.
Die Zwiebel-Schinken-Mischung ebenfalls zugeben und alles gut verrühren.
Portionsweise in die Tortenförmchen geben die bereits mit Hefeteig ausgelegt sind.
Nun die Förmchen in den vorgeheizten Backofen geben und ca. 35 Minuten bei 180°C Umluft gar backen.
Das ein Glas Wein der ideale Begleiter ist muss ich jetzt wohl nicht ausdrücklich erwähnen, oder?


Montag, 25. Juni 2012

Kapern ohne Klopse…

Gegen ein deftiges Mittagessen hätte doch jetzt sicher keiner etwas, oder? Ich meine so herrliche Königsbergerklopse gehen doch eigentlich immer. Vor allem wenn ich an unseren diesjährigen Sommer denke, hatten wir eigentlich in diesem Jahr schon einen einzigen Tag der gefühlte Wüstentemperaturen ins Land brachte? Na komm lassen wir das, ich habe nun beim besten Willen keine Lust übers Wetter zu reden,, das Dilemma kannst Du Dir täglich auf den Wetterkarten sämtlicher Fernsehsender anschauen und wenn es Dir dann noch immer nicht reicht, dann schalte doch das Radio an. Bei mir bekommst Du nur die neuesten Nachrichten aus dem Büdchen und da kann ich Dir sagen es war mal wieder lecker. Ach so ja, es gab Kalbskoteletts mit Ruccola und na?! Genau, meine geliebten Kapern. Mit diesen eingelegten Blüten des Kapernstrauchs kann ich auch Herrn GB kapern. Er mag sie genauso gerne wie ich deshalb gebe ich von vorneherein schon immer gleich mehr von diesen kleinen Kugeln in meine Speise. Die Kalbskoteletts habe ich auf dem elektrischen Grill in der Küche gemacht. Ihr wisst schon, Stichwort "Außentemperaturen". Bestreut mit Meersalz und Pfeffer durften sie auf dem heißen Grill entspannt bräunen.
Jetzt hatte ich Zeit für eine leichte Kapernsauce. Saft und abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone mit 5 Esslöffeln Olivenöl und 2 Esslöffeln Kapern und zwei Esslöffeln Sud der Kapern vermischen und etwas ziehen lassen.
Sobald die Koteletts fertig gegrillt sind geht es ans Anrichten. Den geputzten Ruccola in mundgerechte Stücke reißen und auf Teller anrichten. Jeweils ein Kotelett auf den Salat legen und das Kaperndressing auf den Koteletts und den Salaten verteilen.
Dazu passen Western Kartoffeln aus dem Backofen oder schlichtes Weißbrot. Du wirst Dir schon etwas aussuchen, da bin ich mir ganz sicher. Aber vielleicht hast Du auch einen Vorschlag was man sonst noch als Beilage dazu essen könnte…


Freitag, 22. Juni 2012

Pflege, ähhh Würze für gebräunte Fische…

Kannst Du Dich erinnern, ich habe im letzten Jahr Salzzitronen gemacht. Eine Zutat die in der marokkanischen Küche nicht wegzudenken wäre. Ich gebe sie ja super gerne an Fischgerichte oder auch an Salate die einen nordafrikanischen Einschlag haben. Diese sauer-salzige Zutat ist einfach so herrlich frisch, die gehört in ein Sommeressen. Am letzten Samstag habe ich zwei Doraden auf dem Markt gekauft, der Fischhändler wollte sie filetieren!!!
Ich freute mich diese hübschen Fischchen in einem Stück zu bekommen und er will sie auseinander schnippeln, ich fasse es nicht. Nicht nur dass sie ihr Leben lassen mussten, nein, bis zur Unkenntlichkeit sollten sie sich verändern.
Nee, ein Fischfilet ist zwar mal ganz schön, aber die zwei sahen schon so etwas sehr grimmig aus, ich wollte sie nicht noch mehr verärgern.
Als Belohnung wurden sie mit Pfeffer und Salz gewürzt und in ihren Bauch habe ich einige Löffelchen von dem Salzzitronensud geträufelt.
Dann legte ich sie unter den Grill im Backofen, wo sie sich aufwärmen konnten. Allerdings ist mir ein Missgeschick passiert, ich habe sie im Backofen doch tatsächlich vergessen und als ich sie wieder befreien wollte, waren sie so appetitlich braun und die Haut knusprig, da mussten wir sie leider essen.
Ach komm, jetzt sag nicht Du hättest es nicht übers Herz gebracht.
Eine innere Stimme hatte mir vorher schon gesagt, mach mal einen Couscous-Salat und stelle ein Salzzitronendressing bereit, die beiden Dinge wirst Du noch benötigen. Spätestens beim Anblick dieser hübsch gegarten Badenixen wusste ich wofür ich den Salat und das Dressing brauchte.
Der Salat passte vorzüglich und die Würzsoße war auf die leicht gebräunte Haut der Badenixen abgestimmt. Mit der Soße konnte ich die Höhensonnengebräunte Haut pflegen aromatisieren.
Doraden mit Couscous-Salat und Salzzitronendressing
Pro Person eine Dorade mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Haut dreimal einschneiden und mit wenig Olivenöl beträufeln. Bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Freiluftgrill garen, ansonsten auf ein Backblech legen und im Backofen den Grill bemühen. Geht aber auch ganz gut.
Für den Salat 125 g Couscous in Gemüsebrühe garen und abkühlen lassen. Während er abkühlt zwischendurch mal mit einer Gaben durchrühren damit er nicht klumpt.
Ein halbes Bund Petersilie fein hacken, zwei bis drei Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und zwei Minigurken mit der Schale Achteln und anschließend in Scheiben schneiden. Eine rote Chilischote fein hacken.
Alle Zutaten mit dem Couscous vermischen. 5 Esslöffel gutes Olivenöl und 4 Esslöffel Zitronensaft untermischen. Mit der abgeriebenen Schale einer Zitrone, ein Teelöffel Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen bzw. abschmecken. Den Salat gute 30 Minuten ziehen lassen.
Die Zitronensauce wird aus vier Esslöffeln Olivenöl, zwei Esslöffeln Salzzitronensud und zwei Esslöffeln Wasser hergestellt. Die Hälfte einer Salzzitrone in schmale Streifen schneiden und zusammen mit frisch gemahlenem Pfeffer in das Ölgemisch rühren. Die Blätter von einem halben Bund Oregano abzupfen und zum Dressing geben.
Die Fische zusammen mit dem Salat auf eine Platte oder auf einen großen Teller anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Ein tolles Sommeressen wenn jetzt nur noch die Temperaturen ansteigen würden und ich meine jetzt nicht die Temperaturen auf dem Grill…


Mittwoch, 20. Juni 2012

man kann sagen es ist Nudelsalat asiatisch...

Heute habe ich beim besten Willen keine Zeit, ich bin total in Eile, ich muss das trockene Wetter nutzen und meine Tomatenpflanzen auseinanderpflanzen. Sonst wird das in diesem Jahr nichts mehr mit meinen Tomaten. Die Pflänzchen habe ich geschenkt bekommen und der Samen stammt von Monstertomaten aus der Türkei. Tja und jetzt sind die Pflanzen hier bei mir im Büdchen und haben sogar schon Blütenansätze, hoffentlich kann ich die überhaupt noch umsetzten. Ich werde ihnen mal gut zureden. Ich werde mal die Teddybärensonnenblumen in ihre Nähe stellen, Tomaten mögen ja Sonne. Weil die Sonne sich aber im Moment etwas rarmacht versuche ich es mal mit Sonnenblumen, das wird schon. Ach ja und essen müssen wir zwischendurch ja auch noch was, und da die Tomaten erst noch wachsen müssen gibt´s heute mal nichts mit diesen roten Paradiesäpfeln.
Auf die Schnelle gab es einen Nudelsalat mit asiatischem touch. So ruck zuck wie ich den Salat gemacht hatte, so schnell war er auch gegessen. Er ist eine wunderbare Ergänzung zum gebratenen Hähnchenbrustfilet oder auch gebratenem Fisch.
Nudelsalat asiatisch
150 g feine asiatische Eiernudeln
1 Esslöffel Sesamöl
5 Esslöffel Sojasoße (kräftig)
2 Esslöffel Reisessig
1 Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
200 g Zuckerschoten in schräge Stücke geschnitten
2 Stangen Staudensellerie in kleine Würfel
1 Esslöffel geröstete Sesamkörner
Die Eiernudeln kochen, abgießen und in eine große Schüssel geben. Aus dem Öl, der Sojasoße und dem Reisessig ein Dressing rühren. Das Dressing über die Nudeln gießen und gut vermischen. Die übrigen Zutaten zu den Nudeln geben und alles vermischen. Die gerösteten Sesamkörner aufstreuen und noch etwas ziehen lassen.
Im Büdchen gab es Geflügelbrust dazu.