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Montag, 29. Oktober 2012

Verdammt wo ist denn Sonntagsüß?

Das ist mal wieder so typisch für mich, das Klärchen. Monatelang lese ich von der Initiative Sonntagsüß und wenn ich es, im wahrsten Sinne des Wortes, gebacken bekomme, ist die Aktion eingestellt.
Also nicht jetzt wirklich eingestellt, nur in veränderter Form. Die Rezepte werden jetzt nicht mehr auf dem Blog gesammelt, sondern auf einer Seite bei Facebook sind sie zu finden.
Jetzt fragst Du dich was mein Montagsbeitrag mit Sonntagsüß zutun hat? Den Kuchen gab es natürlich sonntags, aber da im Gourmet-Büdchen sonntags die Tastatur still liegt, kann sonntags eben auch nichts gebloggt werden.
Außerdem habe ich mir ja fast einen Wolf gesucht bis ich endlich kapiert habe, dass man eben nur noch bei FB Sonntagsüß lebt und auf den organisierten Blog´s die Initiative eingestellt ist.
Euch kann es ja auch egal sein, denn Ihr wollt sicher nur das Rezept von der leckeren holländischen Marzipanapfeltorte haben. Übrigens, das Backen klappt bei mir immer besser und deshalb gibt es für Herrn GB zukünftig auch immer Sonntagsüß, mal sehen wie lange ich die Backerei durchhalte…
 
 
Holländische Marzipanapfeltorte
300 g Mehl
125 g feiner Zucker
1 Prise Salz
200 g kalte gute Butter
1 Eigelb
50 g getrocknete Aprikosen in kleine Würfel gehackt
50 g getrocknete Datteln in kleine Würfel gehackt
100 ml Orangensaft
1 kg Äpfel (Elstar), geschält und in Scheiben geschnitten
2 Esslöffel Speisestärke
2 Teelöffel Zimt
2 Esslöffel feiner Zucker
200 g Marzipanrohmasse
3 Esslöffel Aprikosenkonfitüre
Mehl mit Zucker, Salz, Butter und Eigelb zu einer Teigkugel verkneten. Diese Teigkugel in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank lagern. Eine Springform mit Backpapier auskleiden, oder einfetten. Die Aprikosen – und Dattelwürfel in einen Topf geben und mit dem Orangensaft mischen. Das Obstgemisch aufkochen bis die Obstwürfel den Saft aufgesogen haben. Nun die gut gekühlte Teigkugel in zwei Teile halbieren. Eine Hälfte des Teiges in die Form geben und ausrollen. Den Teig an den Seitenrändern hochziehen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die Apfelstücke auf den Teig verteilen, darüber die Aprikosen- und Dattelwürfel geben.
Speisestärke mit Zimt und Zucker mischen und auf die Äpfel streuen.
Die zweite Hälfte des Teiges in Streusel zerbröseln und über die Äpfel-Speisestärke-Mischung verteilen.
Nun die Marzipanmasse in kleine Stücke krümeln und über den ganzen Kuchen bröckeln.
Die Kuchenform in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 175°C 45 bis 50 Minuten backen bis er goldbraun ist. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit der Aprikosenkonfitüre bestreichen.
Jetzt den Kuchen noch 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, aus der Form nehmen und servieren. Er schmeckt warm sehr gut, aber auch abgekühlt am nächsten Tag ist die Torte noch herrlich saftig. Sonntagsüß eben ;-)


Dienstag, 23. Oktober 2012

Basmatireis verwandelt in ein indisches Dessert…

Im Moment ist Reis angesagt, gestern das Eiercurry mit Reis und heute gibt es Mandelreis. Aber nicht nur einfach gekochter Reis mit Mandeln, nee, nee. Etwas aufwendiger ist es schon, aber nicht schwierig.
Wir haben es als Dessert gegessen und es schmeckt mal ganz anderes als der Reis den wir in üblicher Form, wie z.B. Milchreis kennen.
In dem originalen Rezept kamen Rosinen mit hinein, doch Herr GB ist ja ein Rosinenverweigerer und deshalb habe ich ihm getrocknete Datteln und Aprikosen in den Reis gemischt. Um getrocknetes Obst, abgesehen Äpfel, reißt sich Herr GB jetzt nicht wirklich, doch ist es erst einmal gut mitverarbeitet und noch besser getarnt dann geht’s. Mal ganz unter uns, Rosinen habe ich ihm auch schon ins Essen gemischt, z.B. bei Mohnkuchen und soll ich Euch was sagen, ihm schmeckt´s.
Dieser Mandelreis bekommt durch Kardamon und Rosenwasser einen indischen Touch. Die Granatapfelkerne geben noch das i-Tüpfelchen. Ach was, was soll ich Euch hier die Zutaten einzeln aufzählen, ich gebe Euch das Rezept.
Mandelreis mit Rosenwasser
2 Esslöffel gehackte Datteln (getrocknet)
2 Esslöffel gehackte Aprikosen (getrocknet)
4 Esslöffel Mandelstifte
½ Liter Milch
2 Teelöffel Butterschmalz
130 g Basmatireis
2 Esslöffel Palmzucker (ersatzweise Rohrzucker)
¼ Teelöffel Kardamon
1 Esslöffel Pistazien (ungesalzen)
2 Teelöffel Rosenwasser
1 kleiner Granatapfel
Die Mandelstifte ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten. Die gehackten Datteln und Aprikosen mit dem Rosenwasser marinieren.
Die Milch erwärmen. In einem weiteren Topf Butterschmalz erhitzen und den Reis darin glasig andünsten, er sollte aber nicht bräunen. Den Reis mit der erwärmten Milch übergießen. Kardamon, Zucker, das marinierte Trockenobst und die Mandelstifte untermischen. Zusammen solange ausquellen lassen bis die Milch komplett aufgesogen ist. Die Temperatur sollte möglichst gering sein.
Die Pistazien fein hacken und als Deko bereitstellen.
Nun noch die Granatapfelkerne aus der Schale lösen und ebenfalls zur Seite stellen.
Zum Servieren den Reis in Glasschalen füllen mit Pistazienkernen bestreuen und in einem separatem Schälchen die Granatapfelkerne reichen.


Montag, 27. August 2012

Butterkuchen mit Aprikosen und Ingwergeschmack…

Herr GB ist eine Zuckerschnute, aber die Stammleser wissen das ja bereits. So ganz beiläufig hat er mal wieder passend zum Wochenende erwähnt das ein Butterkuchen neulich in irgendeiner Zeitung abgebildet war. Der sah natürlich super lecker aus und vor allem so sehr saftig. Kurzerhand habe ich das Altpapier durchsucht und das Blättchen gefunden. Mein Schatz hatte Recht, der Kuchen sah wirklich sehr saftig aus. Die Zutaten hatte ich im Haus und laut Rezept dauerte die Zubereitung 15 Minuten. Ich habe zwar jetzt nicht auf die Uhr geschaut, aber mit Hilfe meiner Kitty brauchte ich gefühlte 10 Minuten.

250 g Mehl, 175 g feinen Zucker, 1 Prise Salz und 225 g Süßrahmbutter (schön kalt und in kleine Würfel geschnitten) hat die Kitty zu einer Teigkugel geknetet.
Diese Teigkugel habe ich in zwei Teile geschnitten. Mit einem Teil habe ich eine Tarteform ausgekleidet.
Den zweiten Teil habe ich zwischen zwei Seiten Frischhaltefolie zu eine glatten Platte, in Größe der Tarteform ausgerollt.
Während die Kitty am Teig arbeitete habe ich 100 g getrocknete Aprikosen mit zwei Esslöffeln Ingwersirup und 50 g Mandelblätter vermischt. Die Aprikosen habe ich vorher schön fein gehackt, dann nehmen sie besser den Ingwersirup auf. Diese Aprikosenmasse in die mit Teig ausgekleideten Form geben, gleichmäßig verteilen und mit der ausgerollten Teigplatte abdecken. Am Rand der Form den überstehenden Teig in die Form drücken. Mit der stumpfen Seite, also dem Rücken eines Messers ein Kreuzmuster in den Teig drücken.
Als Abschluss die Oberseite mit einem Esslöffel Milch bepinseln und bei 180°C gute 20 Minuten im vorgeheiztem Backofen goldbraun backen.
Das Längste was an diesem Kuchen dauert ist das Abkühlen bis man ihn essen kann.

Montag, 6. August 2012

Pesto mal ganz anders…

Seit Wochen hatte ich mir ein Pesto für heiße Zeiten vorgenommen und was war dann in der vorletzten Woche? Die Außentemperaturen waren heißer als heiß und Klärchen sucht verzweifelt ihr Tomaten-Aprikosen-Dattel-Pesto im Vorratsregal. Aber der angestammte Platz ist angestaubt und leer. Es ist mir doch tatsächlich durchgegangen dass auch das letzte Glas bereits Verwendung gefunden hatte. Kennst Du den blöden Spruch „wer schön sein will muss leiden“? Wer hungrig ist muss es auch, ich meine jetzt leiden. Ich habe mich geopfert und bei 30°C im Schatten Pesto gemacht. Also ich habe das Pesto in der Büdchenküche gemacht, da war auch Schatten. Der Schatten im Büdchen war allerdings um keinen Deut kühler. Aber das Pesto ist klasse geworden und wenn in den nächsten Wochen die Temperaturen wieder kurz vor Hitzefrei stehen, stehe ich wieder vor meinem Vorratsregal, aber diesmal greife ich nicht ins Leere, nee, jetzt bin ich wieder vorbereitet.
Ich erzähl Dir noch eben schnell wie Du es nachbasteln kann, ich meine ja nur, vielleicht hast Du auch noch Platz im Vorratzregal und willst hamstern für heiße Zeiten.
Du brauchst 120 g getrocknete Tomaten, die übergießt Du mit 200 ml kochendem Wasser und lässt sie quellen.
Dann hackst Du 75 g getrocknete Aprikosen und 50 g getrocknete Datteln ohne Stein klein. Wenn Du einen Blender hast, gibst Du jetzt die gehackten Aprikosen und Datteln mit einem Esslöffel Zitronensaft, einer Messerspitze gemahlene Fenchelkörner, einen Esslöffel Lavendelhonig, einer Prise Cayennepfeffer, einer gehackten Knoblauchzehe, vier Esslöffel Olivenöl und den Tomaten samt Quellwasser in diesen Blender und pürierst alles miteinander.
Das fertige Pesto füllst Du in Gläser und läst einen knappen Zentimeter unter dem Deckel frei. Eh Du die Gläser verschließt schüttest Du noch eine Schicht Olivenöl oben auf das Pesto, dann hält es sich länger.
Das Pesto eignet sich sehr gut auf warmen Ciabatta, Fladenbrot oder Baguette. Doch zu Spagetti ist es im Büdchen der Favorit.


Dienstag, 31. August 2010

Ein Genuss wie Samt und Seide

Im Büdchen wird ja mit allen Sinnen genossen und da ist man auch empfänglich für die schönen Dinge im Leben außerhalb der Küche.
Frau GB trägt ja auch gerne mal ein chices Blüschen wenn es ins Musical oder auch ins Restaurant geht. Vor gefühlten hundert Jahren waren ja auch diese eleganten Samthosenanzüge sehr im Trend, war man ja auch immer ganz ladylike gekleidet. Samtröcke oder ganze Samtkostüme waren angesagt. Samt war so in, meine Tante Paula hatte sogar ein Samtkissen auf der Polstergarnitur. Immer nett und adrett in der Couchecke liegend. Zu dieser Zeit muss ich wohl eine Samtaversion entwickelt haben. Selbst Pfirsiche und Aprikosen habe ich keines Blickes mehr gewürdigt.
Dieses ganze Samtgedöns verfolgte mich soweit, dass ich es einfach nicht fertig brachte, in so einen Pfirsich zu beißen mit dieser komischen Samthaut. Ich hätte ja auch im Leben nicht in Tante Paulas Kissen gebissen.
Ich verschmähte über Jahre Pfirsiche und ihre Kumpanen, wie z.B. die Aprikosen. Ich weiß nicht wann ich die erste Nektarine gegessen habe, aber der Einzug in unsere Gemüseabteilungen war eigentlich festivalwürdig.
Endlich kein Samtkissen mehr im Mund.
Und doch schmecken die Nektarinen nicht so wie die Pfirsiche. Und die Aprikosen schmecken ja eh ganz anders als die Nektarinen-Pfirsich-Geschwister.

Das Gournet-Büdchen ist ja samtfreie Zone, da liegt kein Samtsofakissen in der Ecke, da gibt’s keine Samtvorhänge und hier läuft auch keiner im Samtaufzug durch das Büdchen. Selbst die Aprikosen und Pfirsiche müssen ihren Samtanzug ablegen.
Genau dieses Schicksal ereilte neulich einigen Aprikosen. Die wurden gehäutet und dann sind sie mit einigen anderen Zutaten in die Eismaschine gerutscht. Das Ergebnis war sahnig-cremig, einfach genial abgestimmt, ebenso wie Samt und Seide…

Rezept: Aprikoseneis
250 ml Milch
250 ml Sahne
50 ml Holunderblütensirup
50 ml neutraler Honig
50 ml Aprikosen
Mark einer ½ Vanillestange

Milch, Sahne, 50 ml Holunderblütensirup, Honig und Vanillemark verrühren. Die Aprikosen in Stücke schneiden und mit dem Pürierstab pürieren. Das Püree mit dem Milch-Sahne-Gemisch verrühren und in die Eismaschine geben. Ca. 40 Minuten in der Eismaschine gefrieren. (Die Gebrauchsanweisung des Eismaschinenherstellers beachten.)