Posts mit dem Label Asiatisches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Asiatisches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 9. Mai 2014

Keulchen in der Sonne und Ananas auf dem Teller…

Da hab ich ja was angestellt. Ich wusste gar nicht dass es so viele Ananas-Liebhaber gibt. Wie ich auf diese Idee komme? Pass auf, ich erzähl es Dir mal von Anfang an. Letztes Wochenende gab es Hähnchenkeulen im Büdchen. Ja richtig „nur“ Keulen, Du weißt doch, ich kaufe immer ganze Hähnchen, lasse sie mir zerteilen und je nachdem welches Gericht ich basteln möchte, wird der Rest, den ich vom Ganzen nicht brauche, eingefroren. Also habe ich mal Keulen gesammelt und sie waren jetzt fällig. Eingelegt in einer leichten asiatisch angehauchten Marinade durften sie über Nacht entspannen.
Aber nur Keulen finde ich jetzt nicht so prickelnd, ich brauche etwas dazu, nur was?
Asiatische Keulen und Kartoffelsalat –muss nicht sein.
Asiatische Keulen und Nudelsalat – nee, das ist auch nicht das was ich will.
Es muss etwas Frisches her, etwas mit Obst, etwas mit Gemüse. Irgendetwas was man auch in Asien zu Keulchen essen würde. Ananas wäre z.B. ein Obst was passen würde.
Die Idee war geboren, die Idee musste jetzt nur noch umgesetzt werden. Du weiß ich habe Kochbücher, viele Kochbücher, eigentlich sehr viele Kochbücher und aus dieser ganzen Sammlung habe ich aus zig Rezepten eins zusammengeschraubt und eins meiner Lieblingsbücher hat mich bei der Geschmacksfindung noch so ganz nebenbei unterstützt.
Also gab es gegrillte Keulen mit Ananassalat. Ich habe die Vorarbeit gemacht und Herr GB hat gegrillt, zwar nur auf dem Elektrogrill, aber für so kleine Schenkel verheizen wir doch nicht  unsere ganze Kohle.
Leichtsinnig wie ich war habe ich meinen Mitstreitern bei FB (Du weißt dieses Social Network) ein Bild von unserem Frühlingsschmaus gegönnt und dann nahm alles seinen Lauf. Jetzt frag mich nicht wer alles das Rezept haben wollte, am liebsten sofort und noch besser gleich und gestern. Sie ließen auch nicht eher locker bis ich ihnen versprach, noch diese Woche wird das Rezept freigeschaltet. So und jetzt ist es soweit, aber dass im Moment kein Grillwetter ist, dafür kann ich bitteschön auch nichts.
Grillkeulchen asiatisch mit Ananasgurkensalat
Pro Person 2-3 Hähnchenkeulen
4 Esslöffel Rapshonig (der ist wunderbar aromatisch)
2 Esslöffel Fischsauce (Asialaden)
1 ½ Esslöffel helle Sojasauce
Saft einer Zitrone
2 Esslöffel Reisessig (Asialaden)
1 ½ Esslöffel Sesamöl (Asialaden)
Aus allen Zutaten eine Marinade herstellen und die Keulen einige Stunden, oder über Nacht, einlegen. Die Keulen grillen oder im Backofen garen, geht also doch auch bei schlechtem Wetter.
Den Salat solltest Du frisch machen, denn je länger er steht umso schärfer wird er. 
Ananasgurkensalat
1 große Ananas geschält, den Strunk entfernt und in kleine Würfel geschnitten
1 große Salatgurke, geschält und ebenfalls in kleine Würfel geschnitten
1 rote Chilischote, entkernt und fein gehackt
Von einem ½ Bund Koriandergrün die Blätter fein hacken
1 Handvoll Minze-Blätter fein gehackt
1 Esslöffel Sesamöl
2 Esslöffel Olivenöl
1 ½ Teelöffel vietnamesische Chilisauce (Asialaden)
1 Teelöffel Worcestersauce
½ Teelöffel Honig
Saft und Schale einer ½ Bio-Limette
Alle Zutaten vermischen und ziehen lassen, wie schon gesagt, je länger der Salat zieht umso schärfer wird er.

Freitag, 25. Januar 2013

Brokkoli-Hähnchen mit Cashewnüssen aus DEM Asiabuch…

…das ist mir ja noch nie passiert, vor Monaten ist hier ins Büdchen ein Buch aus dem Kosmos-Verlag eingezogen und ich habe es vergessen. Wobei ich es gar nicht vergessen habe, wie sollte ich auch denn es ist eins der besten Asiakochbücher die ich kenne. Hier, hier und hier habe ich schon jeweils daraus gekocht und wenn Du mal den Blog durchkämmst, wirst Du noch mehr Speisen finden die ihre Anlehnung in diesem Buch finden. Wie Ihr wisst, stehe ich Kochbüchern mit dem Begriff asiatisch im Titel sehr kritisch gegenüber. Was ist mit asiatisch gemeint? Ich denke diese Küchen kann man genauso wenig in einen „Topf“ schmeißen, wie man von einer europäischen Küche sprechen kann. Du verstehst was ich mein!? In meinen Augen ein mutiges Projekt. Bei diesem wirklich schönen Buch das vor mir liegt verhält es sich etwas anderes.
Das Kochbuch mit dem Titel „asiatisch gut gekocht“ ist als Grundkochbuch für die verschiedenen Küchen Asiens gedacht. Die Idee ist gelungen. Elf Länder Asiens wurden kulinarisch, mal mehr  und mal weniger, durchreist und den örtlichen Gaumenfreuden entsprechend porträtiert. Sicher sind es nur kleine Einblicke, doch Du wirst weder die üblichen Küchenwerkzeuge, Küchentechniken, noch Erklärungen zu ortsüblichen Obst- und Gemüsesorten, oder gar die Erläuterungen zu den regionstypischen Aromen, Pasten und Gewürzen, vermissen. Du wirst über verschiedene Reissorten informiert und lernst die Vielseitigkeit der asiatischen Nudeln kennen.
Das Buch startet mit einer Länderübersicht und einem Vorwort, und setzt sich nach den bereits erwähnten Erläuterungen zu Werkzeuge und Techniken mit Rezepten der elf verschiedenen Länder fort. Jedem Land wurde ein Bild ihrer Länderkarte zugewiesen. Bei jedem augenscheinlich realen Rezept ist ein entsprechendes Bild des Landes abgedruckt, zu dessen Land das Rezept gehört. So kannst Du gleich sehen, ob es aus Thailand, Indonesien, China, oder, oder, oder stammt. Mein Kompliment hat Frau Szwillus. Der Autorin, MalisaSzwillus, ist ein sehr ansprechendes Buch gelungen. Mit interessanten Länderreportagen und eindrucksvollen Fotos. Die Fotografien stammen aus der Hand von Herrn Alexander Walter. Du wirst mitgenommen auf eine kleine Reise in unterschiedliche Kulturen. In den Berichten, wie auch in den Rezepten verdeutlicht die Autorin Asiens kulinarische Traditionen und versucht Überlieferungen zu veranschaulichen.
Das Buch „Asiatisch gut gekocht“ ist garantiert eine Bereicherung, gerade wenn Du frisch in die Thematik einsteigen willst.
Erschienen ist das Buch mit dem Titel: „Asiatisch gut gekocht“ im Kosmos-Verlag.
Autor: Malisa Szwillus
ISBN: 978-3-440-13271-5
Diese Kochlektüre hat einen flexiblen Einband und kommt mit 224 Seiten daher. Mein geliebtes Lesebändchen hat es übrigens auch. Im vorderen Teil gibt es ein Inhaltsverzeichnis nach Gruppierungen der Menüspeisen und im hinteren Teil ist das Register nach Alphabet zu finden. Wie üblich habe ich wieder Gedächniszettelchen in das Buch geklebt, damit ich nicht vergesse was ich noch alles nachkochen will.
Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)
Bei dem Gedanken ans Nachkochen musste ich gleich an Zorra´s Kochtopf denken. In diesem Monat steht der Kochevent auf ihrem Blog unter dem Motto Wok. Ausrichter des Wok-Events ist Sandra von from-snuggs-kitchen. Sie hätte gerne ein Gericht das im Wok gegart wird. Nichts leichter als das. Gleich das erste tolle Rezept in dem vorgestellten Buch wird im Wok gemacht. Wie immer habe ich es abgewandelt, aber die Grundzüge bildeten das Gerüst. Außerdem ist es für Sandra vielleicht ein guter Tipp sich das Buch zu besorgen, dann hat ihr Wok vielleicht die Option aus dem Hinterzimmerdarsein hervorzutreten und der Star der Küche zu werden.
Mit Brokkoli-Hähnchen an Cashewnüssen müsste das doch eigentlich gelingen.
400 g Hähnchenbrustfilet, in Streifen geschnitten
500 g Brokkoli in kleine Röschen zerteilt
3 Schalotten grob gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Stück Ingwer, daumendick und ca. 2 cm lang, geschält und auch in feine Würfel geschnitten
100 ml Hühnerbrühe
3 Esslöffel Sojasauce
2 Esslöffel Reiswein
100 g Cashewnüssen
2 Esslöffel Erdnussöl, es ist für hohe Temperaturen ideal
Salz, Pfeffer, Schnittknoblauch (wenn Du keinen Schnittknoblauch bekommst, könntest Du den Anteil an Knoblauch etwas erhöhen und dir mit gängigem Schnittlauch aushelfen)
Alle Zutaten hast Du hoffentlich wie angegeben vorbereitet. Das Einzige was beim Wokken dauert, ist das vorbereiten der Zutaten. Du solltest auch schon mal den Reis kochen, der kann ruhig auf das Hähnchen warten, umgekehrt ist eher schlecht.
Du heizt Deinem Wok ein und gibst das Erdnussöl hinein. Jetzt in das heiße Öl die Cashewnüsse von allen Seiten dünsten, herausheben, Öl in den Wok tropfen lassen und die Nüsse auf einem Teller zur Seite stellen.
Im verbliebenem Öl die Hähnchenstreifen anbraten, sobald sich das Fleisch vom Boden gelöst hat, wirbelst Du die Streifen durch den Wok bis sie von allen Seiten Farbe bekommen haben. Die Fleischstreifen schiebst Du an die Seitenwände des Woks hoch. Nun Brokkoli, Schalotten, Knoblauch und den Ingwer in den Wok. Mit schnellen Handbewegungen schubst Du auch diese Zutaten im Wok hin und her, ob den das jetzt passt oder nicht. Die Hühnerbrühe hast Du bereits mit der Sojasauce und dem Reiswein gemischt und gießt die Mischung jetzt in den Wok.
Du vermischt alles gründlich und gibst die wartenden Cashewnüsse dazu. Du lässt alles aufkochen und eine Minute garen. Diese Minute nutzt du indem Du Reis auf angewärmte Teller gibst und den Schnittknoblauch, den Du in feine Ringe geschnitten hast, großzügig auf und neben dem Reis verteilst. Jetzt noch das Brokkoli-Hähnchen zum Reis geben und servieren, fertig.

Dienstag, 22. Januar 2013

Thailändische Küche mitten im Ruhrgebiet, Hühnchenbrust in Ingwersauce…

…hättest Du mir vor 10 Jahren gesagt ich würde sämtliche Zutaten für ein thailändisches Gericht in meinem kleinen Dörfchen bekommen, ich hätte Dich für verrück erklärt. Abseits der Ruhrgebietsmetropolen und ihren vielseitigen ausländischen Geschäften war das undenkbar. Schon alleine durch die Nationen Vielschichtigkeiten gibt es eine Vielzahl kulinarischer Unterschiede und es ist eine Bereicherung für das ganze Ruhrgebiet. Die Ruhrgebietler sind ein Volk das kulinarischen Erweiterungen von jeher immer offen gegenüberstand. Gerade Menschen aus östlichen Gegenden fühlten sich seit Menschgedenken vom Ruhrgebiet angezogen und ließen sich hier nieder. Der Grund war früher das Überangebot von Arbeitsplätzen. Generationen aus allen Herrenländern prägten die Ruhrgebietsküche und die sah in Duisburg schon ganz anders aus als in Dortmund, Essen, oder Bochum. Das Überangebot von Arbeitsplätzen ist schon längst Geschichte, aber dass sich die Zutaten in den Kochtöpfen mal wieder weiterentwickeln sieht man ja an meinem "Dorfsupermarkt" bei dem bekomme ich Zitronengras, Chilischoten, Limettenblätter, Ingwer und auf Bestellung sogar Korianderwurzeln. Das sind genau die Zutaten die ich für mein thailändisches Huhn benötige. Sojasauce, Fischsauce und Reisessig steht im Regal bei den asiatischen Zutaten. Das Regal ist im Dorfladen so eine Selbstverständlichkeit wie das Regal mit Fertigprodukten.
Dieses Hühnchengericht ist genial wenn Du keine Zeit hast, oder Du Dich bei Schweinebäckchen und Co. verausgabt hast. Ich erkläre Dir mal eben schnell wie Du es zubereitest.
Hühnchenbrust in Ingwersauce…
2 Zitronengrasstängel

1/2 Chilischote, rot
2 Limettenblätter (frisch im Asialaden oder aus dem Glas)
2 Thai-Schalotten (zur Not gehen 2 uns gebräuchliche Schalotten)
1 Knoblauchzehe
500 ml Hühnerbrühe (die habe ich immer im Keller in Twist-off Gläsern eingekocht)
500 g Hühnchenbrustfilet
Alle Zutaten mit der Brühe vermischen und aufkochen. Das Hühnchenfilet in die Brühe legen und auf kleiner Hitze 20 Minuten garziehen lassen.
In der Zwischenzeit machst Du die Ingwersauce
2 Frühlingszwiebeln, in Ringe
50 bis 60 g Ingwer in feine Würfel geschnitten
die andere Hälfte der roten Chilischote in schmale feine Streifen schneiden.
Eine Korianderwurzel fein gehackt.

2 Esslöffel Erdnussöl
Das Öl erhitzen und die Frühlingszwiebelröllchen, wie auch die Würfel des Ingwers, die Chilistreifen und die feingehackte Korianderwurzel darin anschwitzen.
Mit 5 Esslöffel heller Sojasauce, 3 Esslöffel Reisessig und 2 Esslöffel Fischsauce ablöschen. Noch 2 Teelöffel Palmzucker (ersatzweise Rohrzucker) zugeben und in der Sauce auflösen.

Die Hühnchenbrust aus der Hühnerbrühe heben und warm stellen. Die Brühe gut auf die Hälfte reduzieren. Die Reduktion zur Ingwersauce geben und nochmals aufkochen lassen.
Die Hühnchenbrust in Scheiben schneiden und zusammen mit Reis und Ingwersauce servieren.


Mittwoch, 21. November 2012

Jetzt geht es vom Wasser in die Luft, Tandorihähnchen…

So musste es ja kommen, jetzt habe ich Herrn GB dauernd Fisch vorgesetzt und nun will er nicht mehr. Er ist in den Fischstreik getreten und jetzt bist Du dran. Was hättest Du gemacht? Ich habe die Gefriertruhe überfallen und die Geflügelkeulen die ich gesammelt habe aufgetaut. Ja richtig, gesammelte Geflügelkeulen! Ich kaufe immer ganze Hühner / Hähnchen und die werden in entsprechende Teile geschnitten. Das Brustfilet gare ich sehr gerne in Frischhaltefolie bei 80°C, die Flügel und Karkassen müssen für ein Süppchen herhalten und die Keulen werden besonders schön, wenn sie mariniert werden. Wie bereits erwähnt, extra für Herrn GB habe ich diese schönen Keulchen aufgetaut und in einer Tandoorimarinade baden lassen. Das Rezept hatte ich aus einem ganz besonderem Buch aus dem ich in letzter Zeit schon öfters gekocht habe. Die Anschaffung lohnt sich und ich bin noch lange nicht durch mit allen Rezepten die ich nachbasteln möchte. Um welches Buch es sich handelt werde ich Euch in den nächsten Tagen erzählen, doch heute müsst Ihr Euch mit dem Rezept der Tandoorikeulen zufrieden geben.
Für 4 Personen brauchst Du ca. 1,2 Kg Geflügelkeulen. (Du kannst aber auch Brust und Schenkel verwenden)
Aus 300g Naturjoghurt, 2 Esslöffel Tandooripaste, 2 Esslöffel frischen Limettensaft, einer feingehackten Knoblauchzehe, 1 Teelöffel Garam Masala, 1 gestrichenen Teelöffel Chilipulver, ½ Teelöffel Rosenpaprika, Salz und Pfeffer eine Marinade herstellen. Die Keulen in die Marinade legen und nach Möglichkeit über Nacht ziehen lassen, aber mindestens 3 Stunden.
Ein großes Stück Alufolie mit etwas Öl einpinseln, die Keulen aus der Marinade nehmen und nebeneinander auf die Folie legen. Mit etwas Öl beträufeln und bei 220°C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten garen. Die Keulen drehen und weitere 15 Minuten garen. Sie sollen schön braun und knusprig werden.
Herrn GB hat es geschmeckt und er hat schon angekündigt, dass wir wieder Keulen sammeln müssen und er, bis wir genügend zusammen haben, sich auch mit Fisch und Gemüse über Wasser halten kann.


Montag, 22. Oktober 2012

Vegetarisch am Montag

Eigentlich will ich seit Wochen bei Kerstin von "VerbotenGut" mitmachen und mit einem Rezept mitmischen. Bei "Verboten gut" läuft so ein Event zum Thema Veggitag. Im letzten Jahr hatte ich dieses Kochbuch zum selbigen Thema vorgestellt und seitdem ist es zum Standard geworden, mindestens einmal in der Woche ohne Fleisch über den Tag zukommen. Bei Kerstin gibt es meistens Donnerstag kein Fleisch, bei uns im Büdchen oftmals montags. Gerade wenn man am Wochenende essen war oder selbst mal etwas üppiger gekocht hat, gefällt mir ein Veggitag.
Heute gab es deshalb auch ein Gericht mit Eiern, ein Eierkokoscurry!
Für ein Curry für 4 Personen braucht man folgende Zutaten:
8 Eier
1 Zwiebel
1-3 Knoblauchzehen
250 g schnittfeste Tomaten
2 Esslöffel Butterschmalz
1 Esslöffel rote Currypaste
200 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
200 g tiefgekühlte Erbsen
Salz, Zucker
Chilipulver
2 Esslöffel Limettensaft
Die Eier hart kochen, abschrecken und pellen.
Die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, häuten und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden.
Im Butterschmalz die Zwiebel- und Knoblauchwürfel glasig dünsten, die Tomatenwürfel zugeben und die Brühe angießen. Die Currypaste zufügen und alles gut verrühren. Die Kokosmilch angießen und nochmals aufkochen. Die tiefkühl Erbsen in die Sauce geben und innerhalb von 5-7 Minuten garziehen lassen. Die Sauce mit Salz, Zucker, Chilipulver und Limettensaft abschmecken.
Die Eier halbieren und in die Sauce legen.
Zusammen mit Duftreis servieren.


Mittwoch, 20. Juni 2012

man kann sagen es ist Nudelsalat asiatisch...

Heute habe ich beim besten Willen keine Zeit, ich bin total in Eile, ich muss das trockene Wetter nutzen und meine Tomatenpflanzen auseinanderpflanzen. Sonst wird das in diesem Jahr nichts mehr mit meinen Tomaten. Die Pflänzchen habe ich geschenkt bekommen und der Samen stammt von Monstertomaten aus der Türkei. Tja und jetzt sind die Pflanzen hier bei mir im Büdchen und haben sogar schon Blütenansätze, hoffentlich kann ich die überhaupt noch umsetzten. Ich werde ihnen mal gut zureden. Ich werde mal die Teddybärensonnenblumen in ihre Nähe stellen, Tomaten mögen ja Sonne. Weil die Sonne sich aber im Moment etwas rarmacht versuche ich es mal mit Sonnenblumen, das wird schon. Ach ja und essen müssen wir zwischendurch ja auch noch was, und da die Tomaten erst noch wachsen müssen gibt´s heute mal nichts mit diesen roten Paradiesäpfeln.
Auf die Schnelle gab es einen Nudelsalat mit asiatischem touch. So ruck zuck wie ich den Salat gemacht hatte, so schnell war er auch gegessen. Er ist eine wunderbare Ergänzung zum gebratenen Hähnchenbrustfilet oder auch gebratenem Fisch.
Nudelsalat asiatisch
150 g feine asiatische Eiernudeln
1 Esslöffel Sesamöl
5 Esslöffel Sojasoße (kräftig)
2 Esslöffel Reisessig
1 Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe geschnitten
200 g Zuckerschoten in schräge Stücke geschnitten
2 Stangen Staudensellerie in kleine Würfel
1 Esslöffel geröstete Sesamkörner
Die Eiernudeln kochen, abgießen und in eine große Schüssel geben. Aus dem Öl, der Sojasoße und dem Reisessig ein Dressing rühren. Das Dressing über die Nudeln gießen und gut vermischen. Die übrigen Zutaten zu den Nudeln geben und alles vermischen. Die gerösteten Sesamkörner aufstreuen und noch etwas ziehen lassen.
Im Büdchen gab es Geflügelbrust dazu.


Montag, 8. August 2011

Ingwerknoblauchpaste für Asiagerichte…

Letzte Woche war ich ja in Bochum in meinem Lieblingsasialaden und habe mich mal wieder mit einigen Produkten, die ich eben nicht in jedem Supermarkt bekomme, eingedeckt. In diesem Laden bekomme ich aber auch wirklich alles Denkbare aus fernen Ländern die ganz neue Kochmöglichkeiten eröffnen. Eigentlich ist im Büdchen Regionale Kost angesagt, aber meinen Reis muss ich schon hier im Laden kaufe, denn so sehr ich mich regional orientiere, so sehr kann ich hier im Ruhrgebiet nach Reisterrassen suchen, bis ich schwarz werde und finden werde ich wohl keine. Also hat der Asialaden seine volle Berechtigung. Beim letzten Asiaschoppingtag hatte ich ja die Schokischwester im Schlepptau und Herrn GB ist es gleich aufgefallen, die Schwestern sind ziemlich gleich. Unsere Ausdauer durch die Regale zu schleichen ähnelt eineiigen Zwillingen. Bin ich mit Herrn GB alleine unterwegs im Asialaden versucht er meinen Einkauf immer damit zu beschleunigen, indem er nach ca. 30 Minuten schauen und schnüffeln einen leichten Schwächeanfall vortäuscht und diesen damit begründet, dass diese fremden Gerüche der Gewürze ihm Kopfschmerzen bis zum Schwindel unterbreiten. Ganz entspannt biete ich ihm dann immer schnell an ruhig draußen zu warten. Dann steht wenigstens keiner hinter mir mit dem „das kaufst Du eh nicht Blick“. Naja, beim letzten Asiashopping war es dann ganz ähnlich, nur diesmal hatte Herr GB einen Verbündeten, den Gatten der Schokischwester. Nach wenigen Minuten flüchteten der Gatte und der Schwager aus dem Laden und das richtige Regaleschnüffeln konnte beginnen. Da sind so viele Köstlichkeiten in den Einkaufskorb gewandert und was soll ich sagen, zum guten Schluss sogar noch ein Asiakochbuch das Rezepte aus ganz verschiedenen Regionen beherbergt. Wunderschöne Rezepte. Tja und jetzt habe ich hier dieses wirklich schöne Buch und schon einige Rezepte ausgesucht die ich Euch hier demnächst vorstellen werde. Alles schmackhafte und leichte Rezepte die genau in mein Konzept passen. Aber in den Rezepten steht oft als Zutat Ingwerknoblauchpaste und wie sollte es anders sein, natürlich gleich am Anfang gibt es schon ein Rezept für diese besagte Paste. Also was liegt da näher als das ich mir erst einmal die Pasten zusammenrühre die ich demnächst für meine Rezepte brauche. Ich habe mit der Ingwerknoblauchpaste angefangen.
Für die Paste benötigt man genau 2 Zutaten, Ingwerwurzel und Knoblauchzehen zu gleichen Teilen. Die Ingwerwurzel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Knoblauchzehen schälen und zusammen mit den Ingwerwürfeln mit einem Mixstab fein pürieren. Anschließend die Paste in Gläser füllen und verschließen. Da ich mir nicht sicher war, ob die Paste so länger haltbar ist habe ich sie vorsichtshalber 30 Minuten bei 100°C eingekocht.
Aus 200 g Ingwerwurzel und 200g Knoblauchzehen habe ich 2 Gläser á 125 g und ein Glas mit 50 g bekommen.