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Dienstag, 25. Februar 2014

Birnentarte für die Kuchenesser unter uns…

…eine Birnentarte ist nicht irgendein Birnenkuchen, oder gar mit einer Apfeltarte zu verwechseln. Wie heißt es doch so schön, man soll nicht Äppel mit Birnen vergleichen.
Also kein Kuchen, sondern eine Tarte.
Als Tarte wird ein Kuchen bezeichnet, der aus einer besonderen Art Mürbeteig hergestellt wird. Der Teig beinhaltet weder Salz noch Zucker und sollte geschmacksneutral sein. Diese Tatsache kannst Du bei meiner Tarte heute getrost vergessen.
Tarten gibt es süß belegt, aber auch in der herzhaften Variante. Ein weiteres Merkmal, die Tarte wird in einer speziellen flachen Form gebacken die mit einem geriffelten Rand ausgestattet ist. Okay, wer keine Tarteform hat kann natürlich auch eine Springform nehmen, aber es ist dann doch eben keine original Tarte mehr. Aber ist meine ja auch nicht.
Wie bereits erwähnt, gibt es unzählige Varianten von würzig mit Fisch, Fleisch oder Gemüse, übergossen mit einer Mischung aus Eiern, Milch oder Sahne, aber auch manchmal mit geriebenen Käse in der Eiermischung, bis hin zu den Süßen die mit Obst, Cremes, Puddings oder sonstigen Pasten gefüllt sind. Herzhafte Tartes werden durchaus als richtige Hauptmahlzeit serviert, sind sie doch oft üppig. Was nicht heißt, dass eine Süße nicht satt macht, ganz im Gegenteil. Oft sind sie so reichhaltig, da ist man froh vorher nichts gegessen zu haben. Ich erinnere da an diesen und jenen Gaumenkitzel.
Doch heute gibt es nichts pompöses, nur eine schlichte einfache Birnentarte, Du weißt schon, für den süßen Zahn von Herrn GB.
Der Countdown läuft, in etwa einer Wochen ist Aschermittwoch und dann geht der Run auf die Fastenzeit wieder los, der Süßkonsum wird in den Keller gefahren. Der Alkohol wird bis Ostern verteufelt, Fleisch steht eh auf der roten Liste und am besten wird das Essen ganz eingestellt.
Ob es am kommenden Frühling liegt, dass es Leute gibt die sich von innen und von außen reinigen möchten und dabei auch gleich alle Welt verändern wollen? Auch wenn Frühling ist wird es im Büdchen auch dann nicht anders zugehen. Sicherlich halten wir hier nicht an alten Zöpfen fest, aber das Rad wird auch nicht neu erfunden. Sollte es dem Chef oder der Chefin vom Büdchen auf etwas Besonderem gelüsten, ist es total egal welche Zeit gerade angesagt ist. Generell denke ich, ist es nicht verkehrt mal etwas kürzer zu treten, wobei ich das nur für mich persönlich entscheiden kann. Ich muss auch nicht etwas veranstalten, nur weil es auf dem Kalender steht, irgendeinen Zweig in der Industrie förderlich ist oder gar von Gutmenschen inszenierte Kampagnen unterstützt.
Was mich allerdings immer wieder amüsiert, sind Mitmenschen die etwas verändern wollen weil es Trend ist, aber sobald sie merken sie müssen einen gewissen Aufwand betreiben, genau diesen Kurs, wenn sie nicht mehr wollen, verteufeln.
Aber lassen wir das, mir geht es schlicht und einfach nur um eine schlichte einfache Birnentarte mit Birnen aus der Region. Da ich den Markt nur samstags besuche musste ich mitten in der Woche zum Supermarkt in meinem Dorf. Sag ich doch, Birnentarte mit Birnen aus der Region und das im herannahenden Frühling…
Frei nach dem Motto von Udo Lindenberg: "und ich mach mein Ding, egal was die Andren sagen…"
Birnentarte und dann auch noch mit gekauftem Blätterteig:
300 g Blätterteig aus der Kühltheke
40 g Butter
125 g Mascarpone
3 Esslöffel Zucker
Schale einer kleinen Bio-Orange
75 g gemahlene Mandeln
1 Eigelb der Größe L
4 reife Birnen, ohne Kerngehäuse und in schmale Spalten geschnitten (ich habe die Sorte Abate genommen)
4 Esslöffel Aprikosenkonfitüre
4 Esslöffel Mandelblätter trocken in der Pfanne geröstet 
Eine Tarteform mit Backpapier auslegen und anschließend mit den Blätterteigblättern auskleiden.
Mascarpone,  Zucker, Schale der Orange, die gemahlenen Mandeln und das Eigelb zu einer glatten Creme vermischen. Die Creme auf den Blätterteig geben.
Die Birnenspalten auf der Mascarponecreme drapieren und die überstehenden Teigränder umklappen.
Die Butter schmälzen und die ganze Tarte, inkl. der  Teigränder, mit der Butter bepinseln. Noch mit etwas Zucker bestreuen, dann werden die Ränder auch schön knusprig.
Nun im vorgeheizten Backofen bei 220°C  ca. 25 – 30 Minuten goldgelb und knusprig backen.
Die Tarte auf einem Rost legen, die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen und die Birnenspalten damit bestreichen. Nun noch die Mandelblätter aufstreuen und auskühlen lassen. 

Dienstag, 12. Februar 2013

Hast Du Lust auf BBC Schweinefilet mit Birnenbohnenragout…

…jahrelang war ich ein Gegner von Birnen und Bohnen, doch frag mich nicht warum. Heute kann ich mir es beim besten Willen nicht erklären, weil ich die Kombination total lecker finde. Sicher kennst Du das bekannte Rezept Birnen, Bohnen undSpeck. Tja und genau mit diesem Gericht bin ich auf den Trichter gekommen und habe mich regelrecht in diese Geschmackszusammensetzung verguckt. Bei dem bekannten Bohnengericht kommt die Raffinesse noch obendrein von dem Speck. Das ist schon etwas ganz Besonderes, diese dreier Kombi ist unglaublich geschmackvoll. Doch jetzt habe ich für den Speck einen Ersatz gefunden. So ein richtiger Speckfreund bin ich ja nun auch nicht wirklich, deshalb kommt mir das Schweinefilet gerade recht. Ja richtig, Schweinefilet! Aber nicht etwa nur einfach rundum braun gebraten und fertig. Nöö, also rundum wird es schon braun gebraten, aber nur leicht angebraten das es etwas Farbe bekommt und dann wird es mariniert. Du machst eine köstliche Sauce und ich erzähl Dir wie.
Die Sauce:
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Zwiebel und Knoblauch dünstest Du in etwas Öl an. Du löschst mit 50 ml Orangensaft ab. 300 ml Ketchup und 125 g Rübensirup wird untergerührt. 1 Esslöffel Senf, 1 Teelöffel Chilisauce, 2 Esslöffel Worcestershiresauce, 1 Zimtstange, 2 Sternanis und 1 Prise Cayennepfeffer verfeinern das ganz noch. Du vermischt alles gut miteinander und lässt die Sauce gute 30 Minuten leicht köcheln. Du entfernst Zimtstange und Sternanis. Die angebratenen Schweinefilets verteilst Du entweder zusammen in eine Auflaufschale, oder wenn Du hast, gibst Du jeweils ein großes Stück angebratenes Schweinefilet in eine Mini-Cocottes.
Die Sauce verteilst Du auf den Filets und eh Du es weitergarst lässt Du es aber mindestens 30 Minuten marinieren. Du kannst es auch für den nächsten Tag vorbereiten und über Nacht marinieren.
Wenn Du einen Dampfgarer hast, garst Du die Cocottes 25 Minuten auf 90 °Grad. Willst Du im Backofen garen, würde ich 25 Minuten auf 160° Grad garen. Es soll noch schön rosa sein.
Das Birnenbohnenragout machst Du ganz einfach. Etwas Fett in eine Pfanne und darin einen Teelöffel Zucker karamellisieren. Pro Person eine geschälte, entkernte und geachtelte Birne im Zucker-Fett andünsten.
Gekochte Bohnen dazugeben und alles zusammen kurz durch schwenken. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Das Birnenbohnenragout zusammen mit dem BBC Schweinefilet anrichten und wenn Du noch Spätzle dazu serviert, ist es eine perfekte Speise.


Dienstag, 29. Januar 2013

Gaumenkitzel zur Kaffeezeit, Birnenkuchen mit Sirup…

…Du weißt, ich backe jede Woche zum Wohlwollen verschiedener Schleckermäulchen die sich dienstags schon auf den nächsten Montag freuen. Irgendwie versuche ich zwar jede Woche mindestens ein Rezept zu posten, das in die süße Richtung geht, aber trotz unerschöpflicher Emsigkeit meinerseits habe ich das Gefühl der Stapel mit den Süßrezepten nimmt kein Ende. Jetzt sach mal, hier im Büdchen gibt es doch eher herzhafte Dinge, wo kommen die ganzen Süßgeschichten her? Ich hinke mit mindestens 5 bis 10 Süßrezepten hinterher, deshalb gibt’s heute wieder was Süßes, Kuchen bis zum abwinken. Nur bei diesem Kuchen winkt keiner. Selbst mir schmeckt er gut. Eigentlich ist trockener Kuchen ja nun gar nicht mein Ding, aber bei diesem entscheidest Du wie trocken oder wie saftig Dein ganz persönliches Stückchen ist. Magst Du es lieber saftig nimmst Du einfach ein Löffelchen mehr vom Sirup. Solltest Du lieber sparsam mit dem Sirup umgehen, rührst Du den restlichen Sirup einfach in Naturjoghurt oder Du verfeinerst Deinen Quark damit. Na Dir wird schon was einfallen, aber eh Du Dir Gedanken über Sirupreste machen musst, solltest Du erst einmal den Kuchen backen und den dazugehörigen Sirup. Also fangen wir mal an:
Du brauchst 3 Birnen, ich habe die Sorte Abate genommen, die bleiben schön schnittfest und werden nicht so matschig.
750 ml Weißwein, nimm einen den Du auch so trinken würdest.
500 ml Wasser
250 g Zucker
4 Gewürznelken
3 Sternanise
2 große Stücke Zimtstange
grüne Kardamomkapseln
Diese Zutaten vermischt Du und kochst die Mischung einmal auf. Du schälst die Birnen, lässt das Birnengehäuse wo es ist und auch den Stiel lässt Du dran. Du entfernst lediglich die Blüte unten an der Frucht. Die Birnen legst Du in den Weinsud und lässt die sie innerhalb 30 bis 35 Minuten gar ziehen. Nun nimmst Du die Birnen aus dem Weinsud und lässt sie abtropfen.
Jetzt hast Du Zeit für den Teig.
200 g Butter mit
200 g Zucker schaumig schlagen.
4 Eier nach und nach in den Teig geben und mit dem Butterzuckergemisch verschlagen.
200 g Mehl mit 2 Teelöffeln Backpulver und 1 Esslöffel Kardamompulver vermischen und in den Teig geben. Alles gut verrühren.
Eine Kastenform ausfetten und mit Backpapier auskleiden.
Den Teig füllst Du in die Form. Die drei abgetropften Birnen schneidest Du vorsichtig von der Blüte in Richtung Stiel bis ca. 1,5 cm kurz vor dem Stiel auf. Du entfernst das Kerngehäuse, das geht am besten mit einem Melonenausstecher.
In die Aushöhlung wo vorher das Kerngehäuse saß legst Du eine Praline, einen Trüffel oder ein Stück Schokolade. Oder einfach das was Du am liebsten magst.
Klappst die Birnen fest zusammen und drückst sie tief in den Teig. Achte darauf dass du so Pi mal Daumen die Abstände zwischen den Birnen gleichmäßig einhältst.
Den Backofen hast Du auf 170°C aufgeheizt. Du backst den Kuchen jetzt gute 40 Minuten. Hin und wieder wirfst Du einen Blick auf die Birnen, die kippen gerne mal um und Du solltest sie dann einfach wieder aufrichten.
Du prüfst mit einem Holzstäbchen nach 40 Minuten ob der Kuchen gar ist. Ist die Garprobe erfolgreich, nimmst Du den Kuchen aus dem Backofen und lässt ihn in der Form erst einmal auskühlen. Jetzt läutest Du den vorletzten Schritt ein, du schmilzt im Wasserbad ca. 100 g weiße Kuvertüre und bestreichst die Birnen und die Oberfläche des Kuchens damit.
Während die Schokolade auskühlen kann kochst Du den Sirup etwas ein. Du erinnerst Dich!? Der Weinsirup in dem Du die Birnen gekocht hast. Diese Flüssigkeit kochst du jetzt auf gut die Hälfte ein.
Den Kuchen schneidest Du in Scheiben, gibst jeweils ein Kuchenstück auf einen Dessertteller und beträufelst das Stück mit Sirup ganz nach Bedarf. Na, was sagst Du, ist doch echt lecker.


Dienstag, 8. Januar 2013

Leichte Küche, oder doch Birnen-Brownies?

Ganz klar der Trend geht in Richtung Frühling und leichte Küche, aber was würdest Du machen wenn Du einen Schatz hättest der Kuchen liebt und eine Kollegin für die die Woche gelaufen ist, wenn sie am Montag keinen Kuchen bekommt? (Ihr erinnert Euch)
Genau, Du würdest es auch nicht übers Herz bringen diesen beiden gegenüberzutreten, ohne dich nicht vorher mal in der Küche getummelt zu haben und mit der Küchenmaschine, wie auch mit dem Backofen eine Liaison eingegangen zu sein.
Der Hammer war dann allerdings auch noch als Madam nach dem Verspeisen so ganz nebenbei meinte, sie wäre ja etwas skeptisch gewesen. Zum Ersten ist sie jetzt nicht der Birnenfan und zum Zweiten ist Schokolade im Kuchen ja jetzt auch nicht unbedingt ihr Favorit. Doch dieser Kuchen hätte ihre ganzen Bedenken zerschlagen und bei einem Stück kommt man ja gerade erst mal auf den Geschmack.
Na klasse!
Vielleicht bringt sie es ja mal übers Herz und traut sich auch an dieses Rezept, ist wirklich ganz einfach. Die Brownies sind schnell gemacht und die Zutaten kann man auch gut immer im Vorrat liegen haben, abgesehen von den Birnen. Die Anleitung ist so einfach, da werde ich dieses Rezept auf die Liste „schnelle Lieblingskuchen“ setzen, denn ich denke die Birnen sind gut gegen andere Obstsorten, der Jahreszeit entsprechend, austauschbar. Also ran an den Speck….ähhh Kuchen.
Birnenbrownies:
1,5 kg Birnen Williams Christ hatte ich leider nicht bekommen, deshalb verwendete ich eine aromatische Tafelbirne, die zwar weich, aber nicht matschig war, doch recht aromatisch.
200 g Zartbitterschokolade geschmolzen
250 g Butter
250 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
180 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
100 g gehackte Mandeln
100 g Kokosraspeln
20 g Kakao
4 Esslöffel Milch
100 g Aprikosenkonfitüre
Die Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Viertel teilen.
Butter, Zucker und die Prise Salz cremig schlagen. Die Eier nach und nach zugeben und gut unterrühren. Das Mehl mit Backpulver Kokosraspeln, Mandeln und Kakao vermischen und zur Buttereiermischung geben. Die Milch noch zufügen und alles gut verrühren. Nun noch die geschmolzene Schokolade einrühren und den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Die Birnen auf dem Teig verteilen und das Blech in den vorgeheizten  Backofen auf 170°C Umluft ca. 35 Minuten backen.
In einem Topf die Aprikosenkonfitüre erwärmen und der fertig gebackenen Kuchen, sobald man ihn aus dem Backofen holt, mit der flüssigen Konfitüre bestreichen. Den Kuchen auskühlen lassen und in gleichgroße Stücke schneiden.
Nach 35 Minuten Backzeit ist er noch sehr saftig, so soll er auch sein.


 

Freitag, 23. November 2012

Nörgelnde Kuchenliebhaber…

Die Meisten wissen es ja dass ich keine „Süße“ bin. Gelegentlich mal ein Stück Kuchen oder auch mal eine Ecke Bitterschokolade, natürlich geht auch ein Keks oder ein Pralinchen, doch so einen süßen Zahn wie Herr GB hat, habe ich bei weitem nicht. Ich kann mir meine süßen Köstlichkeiten auch einteilen, für Herrn GB ist das Utopie! In aller Regel backe ich immer am Wochenende und zwar am Sonntagmorgen. Das fand ich früher bei meiner Mutter schon immer so herrlich, der Kuchenduft der durchs Haus zog machte Appetit auf Gebäck. Bei allen, nur nicht bei mir. Ja, den Duft, den fand ich hervorragend. Am schlimmsten war immer Marmorkuchen. Obwohl meine Mutter eine hervorragende Köchin und auch Bäckerin war, ich war und bin immun. Diese Kuchenimmunität bringt natürlich Probleme mit sich. Allerdings mehr für Herrn GB als für mich. Herr GB kann ja nicht jedes Wochenende einen ganzen Kuchen verspeisen, wobei können kann er schon! Also verteilt er montags immer noch Kuchen an die Kollegen, die sich bereits als dankbare Abnehmer erweisen. Jetzt hat sich bei mir in der Firma aber auch vor einigen Monaten etwas verändert und in unseren Bereich ist eine kleine, ganz reizende Person gekommen. Diese zierliche zarte Frau mit einer Figur wie eine vollgefressene Fahrradspeiche liebt Kuchen! Erst hatte ich es ja nicht für möglich gehalten, aber mittlerweile bin ich 100% überzeugt dass es wirklich so ist, denn so ein strahlendes Lächeln dass ihr der Montagskuchen auf ihr Gesicht zaubert, kann man nicht spielen.
Aber wie es so im Leben ist, des einen Freud des anderen Leid, haben jetzt die Kollegen von Herrn GB herumgenörgelt. Ob meine Backformen die Schwindsucht hätten. Also nein meine Herren, ich habe jetzt nur einen Kuchenkostgänger mehr, da muss man eben mal teilen, auch dies schöne Birnen-Pie:
Für den Teig benötigt man 500 g Mehl, 100 g Zucker, eine Prise Salz, 300 g Butter, 6 Esslöffel Creme fraiche, ein Esslöffel geriebenen Ingwer.
Aus allen Zutaten einen gleichmäßigen Teig kneten und in Frischhaltefolie wickeln. So eingewickelt wie er ist mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
Für die Füllung 1 Kg reife aromatische Birnen schießen schälen und in Scheiben schneiden. Mit 2 Esslöffel Zitronensaft beträufeln.
Mit zwei Esslöffeln Speisestärke und 2 Esslöffel Zucker bestäuben. Nun noch eine Prise Nelkenpulver und eine Prise Muskatnuss frisch gerieben zugeben. Alles gut vermischen.
Den Teig in zwei Teile teilen. Den einen Teil ausrollen und eine Tarte-Form damit auslegen. Das Birnengemisch auf den Teig geben.
Den restlichen Teig ebenfalls ausrollen und auf die Birnen geben. Die ganze Tarte-Form mit dem Teig abdecken und die Ränder fest verschließen. Die Teigdecke mehrmals mit einer Gabel einstechen. Ein Eigelb mit einem Esslöffel braunen Zucker vermischen und die Teigdecke damit einpinseln.
Den Backofen auf gut 200°C vorheizen und in dem warmen Backofen ca. 15 Minuten backen.
Dann die Hitze auf 180° C reduzieren und weitere 20 bis 30 Minuten backen, bis die Pie goldgelb ist.




Dienstag, 17. Januar 2012

Birnencrumble gegen Urlaubsstress...

Kennt Ihr das, die Koffer sind gepackt, die Fingernägel manikürt, die letzten Blüschen gebügelt und im Schrank verstaut, der ganzen Wohnung noch den letzten Feinschliff verabreicht und zum guten Schluss wird noch eben ein Blick in den Kühlschrank geworfen, um ggf. Verderbliches noch irgendwie einzufrieren oder anders loszuwerden. Ihr fragt Euch gerade, ob ich irgendwie Fieber habe oder sonst wie geistig auf Abwegen taumel? Natürlich nicht, das ist die allübliche Situation im Büdchen kurz vor Abreise in den Urlaub. Als es neulich, also vor knappen 14 Tagen, mal wieder soweit war, fand ich bei der Überprüfung des Kühlschranks noch 3 Birnen. Hmmm, was soll ich jetzt mit diesen drei Birnen anfangen? Herr GB hatte die Idee sie für die Reise einzupacken. Was bitte schön soll ich mit Drei Birnen im Gepäck? Wenn ich Obst auf der Reise esse, dann in Form von einem Obsttörtchen mit einem Tässchen Kaffee und zwar in einem schicken Gasthaus auf Einladung von Herrn GB, und nicht einfach mal so auffe Hand! Ich kenn das doch, ich packe das Obst ein, Herr GB rührt es nicht an und wer isst es? Ich, einer muss sich ja opfern! Aber ich mag kein herumkutschiertes Obst, das vom ständigen transportieren Druckstellen bekommt. Gerade Birnen sind dafür ja sehr gerne anfällig und dann werden sie matschig und glitschig. Das hat nun keine Birne verdient! Also habe ich mal eben kurzerhand noch schnell umdisponiert und eine Leckerei für Herrn GB und mich gezaubert.
Birnenmarzipancrumble:
3 Birnen
4 Teelöffel Zitronensaft
4 Teelöffel Vanillezucker
110 g Mehl
70 g Butter, flüssig
60 g Zucker
50 g Marzipanrohmasse
Birnen schälen, in kleine Würfel schneiden und auf vier kleine Auflaufportionsformen verteilen.
Jeweils einen Teelöffel Zitronensaft und einen Teelöffel Vanillezucker über die Birnen streuen.
Mehl, mit Zucker und der flüssigen Butter verkneten. Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke teilen und unter den Teig kneten. Den Teig in Krümel zerteilen und über die Birnen streuen. Bei 180°C im vorgeheizten Backofen 30 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen mit Zimt bestäuben und warm servieren.
Dazu schmeckt Zimtsahne oder ein Zimtquark. Solche Eskapaden gab es bei uns natürlich nicht, wir standen schließlich kurz vor der Abreise in unsere Ferien.