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Dienstag, 5. Februar 2013

Liebes Backbuch oder Liebesbackbuch…

Was stellst Du Dir unter einem Liebesbackbuch vor? Genau, Alles!!!
Aber irgendwie sollte es auf jedem Fall mit Backen zutun haben, ich weiß wovon ich spreche ;-)
Ist es nur einfach ein liebes Backbuch, ist es unbrauchbar, ich weiß wovon ich spreche ;-)
Auch sollte es keine Anleitung sein, wie man sich den Partner fürs Leben backt, das klappt nie, ich weiß wovon ich spreche ;-)
Wobei sind die richtigen Rezepte im Buch, könntest Du es durchaus mal probieren, zumindest mal das Formen und stellst Du dich dann auch noch etwas geschickt und diplomatisch an, könnte es tatsächlich gelingen, ich weiß wovon ich spreche ;-)
Du verstehst gerade nicht wovon ich eigentlich rede? Okay, also mal ganz langsam.
Ins Büdchen ist ein Backbuch eingezogen mit dem Buchtitel „Zuckersüß“. Auf dem pinkfarbigen Cover steht „Das Liebesbackbuch“ Die leicht bekleideten Damen, die durchaus einer Torte entsprungen sein können, könnten auf verheißungsvolle Sünden hinweisen. Das ganze Buch ist voll mit mal mehr, mal weniger witzigen, appetitlichen, einladenden, humoristischen, neckischen, verführerischen Bildern. Die Backrezepte sind nicht ganz so verheißungsvoll. Für eine Apfeltarte aus 3 Zutaten, Äpfeln, fertig Blätterteig und Aprikosenkonfitüre braucht es doch eher kein Rezept. Die Ausbeute von 21 Rezepten ist eher etwas mager für ein Buch mit dem stolzen Preis von 20:- €. Gelegentlich ist es gespickt mit „weisen“ Sprüchen, oder die zumindest weise sein sollen. Zum Anschauen eine nette Idee, kreativ sehr wertvoll, bunt und farbenfroh.
Das eine oder andere Liebesrezept gefällt mir, mit den Backrezepten konnte ich mich nicht richtig anfreunden. Und um die frische Liebe über die erste Verliebtheitsphase zu retten, wirst Du wohl mit anderen Süßigkeiten auftrumpfen müssen, mit diesen Rezepten wird dir der Ofen auf halber Strecke ausgehen. Aber wenn Du Bücher sammelst die hübsch anzuschauen sind, solltest Du schon einmal ein Plätzchen frei machen.
Das Buch ist im 99 pagen Verlag erschienen mit der
ISBN 978-3942518048
zum Preis von 20;00 €

Für die Rezepte und das Foodstyling zeigt die Autorin Christine Bergmayer Verantwortung, unterstützt beim Text durch Rainer Schilling, von Ansgar Pudenz in Sachen Food-Fotos und bei den Fotokompositionen Manuel Jacob.
Einige Bücher aus dem 99 pagen Verlag wurden ausgezeichnet und auch dieses Buch wir sicher durch seine Gestaltung in die nähere Auswahl kommen und Preisverdächtig sein.
Trotz der 104 Seiten und der 62 Farbfotos ist es kein zweckmäßiges Backbuch. Leider musste jedes interessante Rezepte nachgearbeitet werden.
Diese Lektüre kommt mit 190 x 257 mm Größe daher und präsentiert sich mit Hardcover und Schutzumschlag.
Zu meinem Proberezept habe ich die Liebestörtchen "Freche Früchtchen" von Seite 20 ausgewählt.
Mürbeteigtörtchen die mit Pudding aus der Tüte befüllt wurden und mit Beerenobst verziert. Die Mürbeteigtörtchen waren schnell gebacken und der Teig war auch wirklich schmackhaft. Dem Pudding aus der Tüte habe ich mich verweigert und selbst einen Vanillepudding mit Speisestärke, Eier und echter Vanillestange gekocht.
Obwohl wir Winter haben, ließ ich mich zu frischen Blaubeeren hinreißen, mit denen ich die Törtchen verzierte. Allerdings mussten sich die Blaubeeren den Platz auf dem Puddingbett mit kleinen runden Mangotalern teilen.
Die Mangotaler kannst Du super mit einem Apfelausstecher herstellen. Schau Dir einfach die Bilder an, dann verstehst Du schon die Herstellung. Für die Mürbeteig-Torteletts benötigst Du 300 g Butter, 150 g Zucker, 60 g gemahlene Mandeln, 1 Ei, 420 g Mehl, 1 Prise Salz und 1 Teelöffel Backpulver. Diese Zutaten verknetest Du zu einem Mürbeteig. Diesen Teig verpackst Du in Klarsichtfolie und kühlst ihn im Kühlschrank mindestens 1 Stunde.
Den Teig backst Du in gebutterten Torteletts aus. Nach 12 bis 15 Minuten bei 180° C backen. Die Füllung machst Du dann wie ich, ganz nach Wahl.


Samstag, 11. September 2010

Blaue Zähne

Wer kennt es nicht, zu bestimmten Speisen fallen einem bestimmte Geschichten ein. Pflaumenmus verbinde ich mit dem tapferen Schneiderlein. Nur das süße Mus verhalf ihm zu Ruhm und Ehre. Es waren eben die 7 Fliegen die er dank des klebrigen Brotaufstrichs mit einem Streich erlegte.
Denk ich an Blaubeeren fällt mir automatisch die Geschichte vom dicken fetten Pfannkuchen ein. Die schönste Stelle war für mich immer wenn er kanntapper, kanntapper weiter lief und so gibt es noch einige Geschichten.



Pfannkuchen und Blaubeeren gehören für mich zusammen wie Pfeffer und Salz oder Essig und Öl. Nur was ich bis heute nicht verstanden habe, warum werden die Zähne so extrem Blau von den Blaubeeren? Warum werden Zähne von Erdbeeren nicht rot oder von schwarzen Johannisbeeren nicht schwarz, warum färben diese Blaubeeren nur so sehr und keine andere Beere?
Jetzt stellt sich aber noch eine Frage ein, macht Blaubeereis auch blaue Zähne?



Rezept: Blaubeereis
300 ml Blaubeermus (ca. 400g Blaubeeren)
100 ml Sahne
100 ml Joghurt
100 g Wiesenblütenhonig

Blaubeeren säubern, mit dem Pürierstab pürieren und durch ein Sieb zu einem feinen Mus streichen.
Sahne mit Joghurt, Honig und Blaubeermus verrühren und in die Eismaschine geben.



Ca. 40 Minuten gefrieren lassen, evtl. im Gefrierfach nach gefrieren.
Mit einem Sahnehäubchen besprenkelt mit Blaubeerlikör und garniert mit einigen Blaubeeren servieren.