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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Jetzt ist es raus, ich koche mit Brühpulver...

Jeder Mensch hat ja irgendwie einen Tick bzw. eine gewisse Vorliebe für irgendwas. Ich bin unter anderem ein Küchenelektrogerätejunkie. Es ist fürchterlich, kommt etwas auf den Markt, beliebäugle ich es gleich mit großem Interesse. Nein, ich kauf jetzt nicht jedes Gerät, es wird schon immer einer genauen Prüfung unterzogen und ich kauf es auch nicht sofort. Denn eins ist sicher, die Konkurrenz schläft nicht und der Wettbewerb ist gnadenlos. Ruckizucki, eh man sich versieht wird das gleiche Gerät von zig anderen Firmen auch angeboten, natürlich mit noch mehr Funktionen die man evtl. gar nicht braucht, dafür aber um die Hälfte billiger und evtl. auch unsicherer. Elektrogerät sagt ja schon der Begriff, das hat was mit Elektro- zutun, tja, und da braucht man Strom und Strom ist nicht ungefährlich. Also kauf ich immer nur die Guten, also die Sicheren, die, die geprüft sind und dann dürfen sie in meine Küche einziehen.
Das macht schon Spaß mal wieder was Neues auszuprobieren. Eins meiner Lieblinge ist mein Dörrautomat. Erst hab ich ja so gedacht, ach so was brauchste doch im Büdchen nicht, aber jetzt würde ich ihn nur sehr ungern hergeben, aber zum Hergeben besteht ja auch kein Grund.
Im Sommer hab ich ja das schöne Tomatenmus gemacht, das war zwar Arbeit, aber das ist so lecker und geht jetzt schon langsam zur Neige, dabei ist der Winter noch gar nicht da. Meine Produktion war eindeutig zu mager. Das passiert mir mit dem getrockneten Gemüse für mein Brühpulver garantiert nicht, da mach ich mal gleich mehrere Dörrnetze mit Gemüse voll, soll sich ja auch lohnen. Vielleicht kaufe ich auch nochmals Dörrnetze nach, dann kann ich mit dem Zeug auch meine Verwandtschaft versorgen.
Steph vom Kuriositätenladen hat hier mal geschrieben >Es gibt Rezepte und Küchentipps, die können gar nicht oft genug wiederholt werden, damit irgendwann auch wirklich jeder Hobbykoch weiß, wie simpel sie in der Umsetzung sind. <>
Rezept: Grundrezept für Brühpulver aus dem Dörrautomat 800 g Möhren 500 g Knollensellerie mit Selleriegrün 500 g Lauch (Porree) 1 Bund Liebstöckel 1 Bund Petersilie Salz Mischungsverhältnis 1:5 Pfeffer und Muskatnuss Die Möhren und den Sellerie schälen, anschließend in kleine Würfel schneiden. Den Lauch waschen und in kleine Stücke schneiden. Das Selleriegrün der Knollensellerie, Liebstöckel und Petersilie waschen und gut abtrocknen. Die Blätter abzupfen und die Stiele ebenfalls in kleine Stücke schneiden oder für eine Gemüsesuppe verwenden. Mit Küchenrolle gut abtrocknen und die Blätter (+Stiele) auf Dörrgitter verteilen. Bei 40°C ca. 2 – 6 Stunden trocknen. Nach dem Trocknen zur Seite stellen. Anschließend die Gemüsewürfel von Sellerieknolle und Möhren und auch die Lauchstückchen auf den Dörrgittern verteilen und diese wiederum bei 70°C ca. 6-10 Stunden trocknen. Die Dörrzeit ist wirklich abhängig von der Größe der Gemüsestückchen. Wenn alles getrocknet ist abwiegen und in einen Mixer, man nennt ihn auch Blender, geben. Nun 1/5 des getrockneten Gemüsegewichts an Salz zufügen. Noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer und Muskatnuss hinzugeben und auf hoher Stufe alles zermahlen bis ein feines Pulver entsteht.
Es ist unglaublich wie das Gemüse und die Kräuter dufteten, durchs ganze Büdchen zog der Wohlgeruch. In Gläser abfüllen und griffbereit in der Küche lagern.