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Donnerstag, 17. Juli 2014

Bratkartoffelsalat, im Trio mit Nürnberger und Apfelsenf…

Guten Tag, ich bin die Alte und komme jetzt wieder öfters. Vorab mal ein herzliches Dankeschön an die lieben Leser dessen Mails mich in meiner kreativen Schaffenspause erreicht haben.
Mir geht es wirklich sehr gut und auch auf allen Nebenschauplätzen in meinem Leben ist alles in bester Ordnung. Mir ist irgendwie wohl nicht wirklich klar gewesen wie viele Menschen da draußen auf meine Beiträge und auf ein Lebenszeichen aussem Büdchen warten und warteten. Als mich dann aber beim Einkaufen eine Dame ansprach und sagte „sagen Sie mal, Sie sind doch Frau Gourmet-Büdchen, da bin ich aber froh dass ich sie jetzt hier treffe, ich dachte schon es wäre etwas passiert“, war mir klar, jetzt muss etwas geschehen.
Mensch, Mensch, Mensch Klärchen, hab ich so bei mir gedacht, die Phase der Schreibunlust und des Lotterlebens ist jetzt vorbei, Punkt, Aus!!!
Du kannst mir glauben, hier und jetzt die Kurve zu kriegen ist gar nicht so einfach. Ist ja nicht so, als würde Herr GB nichts mehr zu essen bekommen, oder dass ich nicht mehr kochen würde. Nein ganz und gar nicht, aber es gab ständig Anlässe die meine Schreibträgheit förmlich heraufbeschworen, also ich konnte echt nix dafür.
Als dann der Urlaub vorbei war, war der Juni auch schon so gut wie gelaufen, aber nun war die WM in vollem Gange. Du kannst Dir vorstellen, jetzt hatte ich erst recht keine Zeit, denn schließlich ging es ja um den Pott.
Der Mai war vollgepackt mit Arbeit, der Schreibtisch musste also leer gefegt werden, denn schließlich wollte ich für 4 Wochen ins Trainingslager in Urlaub nach Südtirol. Du weißt schon, da wo unsere Weltmeister waren, na okay fast, aber an dessen Hotel in Südtirol sind wir vorbei gefahren.

Ja und jetzt ist die WM vorbei, wir sind Weltmeister, unsere Jungens sind wieder alle Zuhause, wir haben abgefeiert und noch immer das Lachen im Gesicht wie eingemeißelt.
Und jetzt bist Du dran! Bei den ganzen Argumenten hast Du doch Verständnis dass ich mich jetzt mal nicht so ums Büdchen kümmern konnte, oder.
Als kleine Entschädigung habe ich selbstverständlich auch etwas Essbares mitgebracht und das Rezept zum nachbasteln. Ach ja und ich gelobe Besserung und werde mich wieder mehr ums Büdchen kümmern, geht ja nicht, dass hier alles verstaubt.
Bratkartoffelsalat mit Nürnberger und Apfelsenf:
Kartoffeln festkochend 
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Esslöffel gekörnten Senf
Butterschmalz
Mayonnaise (selbstgemacht, Rezept siehe unten)
Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Das Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheiben von beiden Seiten goldbraun braten. Die fertigen Scheiben auf Küchenpapier entfetten.
Die Frühlingszwiebeln in Stücke schneiden und zusammen mit den Kartoffelscheiben in eine Schüssel geben. Mit der Mayonnaise mischen und etwas zeihen lassen.
Mayonnaise:
1 Eigelb
100 ml Pflanzenöl
2 Esslöffel Weißweinessig
Salz, Zucker und frischer schwarzer Pfeffer
1 Zehe frischer Knoblauch ganz fein gehackt
Alle Zutaten bis auf den Knoblauch in einen hohen Schlagtopf geben und mit einem Mixstab zu einer Mayonnaise schlagen. Nun noch den Knoblauch untermischen. 
Apfelsenf für die Nürnberger:
50 g Senf
100 g Rapsöl
1 Esslöffel Zucker
25 ml Apfelessig
½ Bund Dill
Salz und Pfeffer
1 Apfel, Sorte Braeburn, in feine Stückchen geschnitten
Alle Zutaten bis auf den Apfel gut verrühren. Anschließend die Apfelstückchen untermischen. Ach übrigens, ich habe eine Hälfte des Apfels mit Schale und eine Hälfte ohne Schale in feine Stücke geschnitten. Das sah nicht nur hübsch aus, das war auch herrlich von der Konsistenz. Durch die Schale wurde der Senf sommerfrisch und wunderbar knackig.

Na und wie Du Nürnberger grillst oder brätst muss ich Dir ja jetzt nicht nochmal erklären, oder?

Montag, 4. April 2011

Jägerklößchen ohne Jäger...

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei auch der Resturlaub und wer schwer arbeitet, muss auch was Richtiges essen! (Sagte meine Mama immer) Also gab es bei uns mal wieder Fleisch im Büdchen. War aber nichts Wildes.
Ich hatte auf dem Markt eine richtig schöne lange Bratwurst gesehen. Die reicht locker für 2 Personen in der Fastenzeit, also Schwupps, gekauft. Die wurde fachgerecht in die 0°C Schublade des Kühlmonsters gepackt und konnte erst mal warten bis sie dran war. Irgendwie wollte mir erst nichts so richtig einfallen. Hab ja einige Kochbücher, aber außer eine Bratwursttarte, die eher auch noch für die Nachbarschaft gereicht hätte, habe ich nichts Ansprechendes gefunden. Außerdem wäre für die Bratwursttarte wiederum die Bratwurst etwas zu kurz gewesen.
Ein Blick in die Gefriertruhe offenbarte mir das Rezept des Tages, ferner musste ich auch noch an einen Bericht von Herrn Gote denken. Man muss wissen Herr Gote ist Journalist mit Kocheigenschaft und gibt im Radio beim WDR Rezepte zum Besten. Ein Kochbuch gibt es auch schon von ihm. Es ist kaum zu fassen, es steht sogar bei mir im Regal und dieser Herr Gote hat in NRW Koch-Kult-Status.
Nun aber wieder zu diesem Bericht mit Rezept, dort gab er etwas zu „Huhn mit Pilze“ von sich. Laut Herrn Gote also „Huhn Jägerart“ wie er meint, wäre alles mit Pilze, Jägerart.
Na okay, dann gibt es bei mir eben Bratwurst Jägerart, weil der Blick in die Gefriertruhe, den ich ja schon erwähnte, mir ein schönes Päckchen Steinpilze offenbarte.
Aus der Wurst wurden auf die Schnelle Klößchen gemacht und die Pilze passten hervorragend dazu. Was habt Ihr denn gedacht? Stinknormale Bratwurst mit Pilzsauce, womöglich noch einen Jäger verheizt? Neee, sicher nicht, aber sagte ich doch schon, Jägerklößchen ohne Jäger...
Jägerklößchen:
Bratwurst pi mal Daumen pro Person.
Butterschmalz zum Anbraten
Ca. pro Person 150 g Steinpilze (bei mir waren sie gefroren).
1 Zwiebel in kleine Würfel geschnitten
Lorbeerblatt
2-3 Thymianzweige
Pfeffer, Salz
5 Frühlingszwiebeln in kleine Röllchen schneiden.
Bratwurstklößchen aus dem Bratwurstbrät rollen und im ausgelassenem Butterschmalz von allen Seiten anbraten. Die Pilze und Zwiebelwürfel zufügen und mit braten. Die Gewürze zufügen und alles zusammen gute 15 Minuten garen. Die Frühlingszwiebeln auch noch zugeben und weitere 3-5 Minuten ziehen lassen.
Mit Spätzlen servieren.