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Mittwoch, 1. Dezember 2010

Früher gab es Prickel pit, heute gibt’s Champagner...

Neulich beim Einkauf bin ich mal am Süßigkeitenregal vorbei geschlichen,man muss sich ja mal informieren, was es alles so neues gibt. Ich gebe zu, ich bin ja doch sehr eingefahren wenn es um Süßigkeiten geht. Irgendwie greife ich ja doch immer zu den gleichen Naschereien. Aber diesmal sollte es anders sein, also habe ich mir mal etwas mehr Zeit genommen und die riesige Regalwand studiert. Tja, und dann wurden da Kindheitserinnerungen wach. Da ist mir ein Curlywurly in die Hände gefallen, ich kenne ihn zwar noch unter Musketier oder Leckerschmecker, aber beides sind Karamelriegel. Ein ganzes Packet mit Ahoi Brause, natürlich verschiedene Geschmacksrichtungen. Rolo im Dreierpack, Esspapier, Schokoladenzigaretten, aber wo ist die Telebar geblieben? Diese quadratische Pappschachtel, gefüllt mit verschiedenen drageeartigen Nüssen, die in den 70gern auf keinem Wohnzimmertisch fehlen durfte, wenn die Samstagabendshows mit Kuhlenkampf und Fuchsberger kamen.
Oder wo bitte schön sind die Muscheln , diese kleinen Dinger gefüllt mit, na ich sage mal, Honigbonbonmasse? Was ich auch vermisse, sind die kleinen mini Plastikpokale, gefüllt mit Schokolade die mit einem Winziglöffel gegessen wurden. Dieses Löffelchen war seitlich an dem Plastikpokal angebracht und man konnte ihn einfach abbrechen und Schwupps hatte man eben gleich das richtige Werkzeug zum speisen. Tja und dann gab es noch das Prickel pit oder auch PEZ , diese kleinen winzigen Brausesteinchen die in diese hübschen Disney Figuren bzw. Stangen füllt wurden. Drückte man den Kopf der Figur nach hinten gab es ein Brausesteinchen, war man etwas zu forsch, ist der Kopf abgebrochen und man musste mit viel Mühe diese Steinchen aus dem Rest der Figur heraus fummeln. Außerdem haben diese Brausesteinchen gar nicht richtig gebraust, nix da mit prickelndem Genuss, aber heute weiß ich was prickelt, wie wäre es mit ein bisschen Champagner???


Champagnercreme mit Granatapfel:
1 Granatapfel
4 Eier
6 Blatt Gelatine
75 g Zucker
200 ml Champagner oder Sekt
1 Esslöffel Zitronensaft
200 ml Sahne


Den Granatapfel aufschneiden und die Kerne aus der Schale in ein Schüsselchen klopfen. Zur Seite stellen.
Die Gelatine in etwas Wasser nach Vorschrift einweichen. Während die Gelatine quillt, die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Zucker zu einer schaumigen Creme schlagen. Den Champagner und denn Zitronensaft unter die Eigelbcreme rühren. Die ausgedrückte Gelatine erwärmen bis sie flüssig ist und auch unter die Creme rühren.

Die Eiweiße zu Schnee schlagen und ebenfalls die Sahne schlagen.
Erst die Sahne unter die Creme heben, dann den Eischnee.
Auf kleine Portionsgläser die Granatapfelkerne verteilen, einige für die Dekoration zurück halten. Anschließend die Creme auf die Gläschen verteilen. Die Creme für mindestens 2-3 Stunden kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit den restlichen Granatapfelkernen dekorieren.

Mittwoch, 10. November 2010

Au Backe, Gold in der Küche…

Vor knappen 5 Wochen kamen wir ja mit unserer Fischkühlbox aus dem Urlaub zurück und ich war stolz wie Oskar über meinen Fang, ähm, Kauf meine ich natürlich.
Ich hatte mich ja im Hieb in den Teufel verlieb, nein ich schreibe nicht über mein Kennenlernen damals, als Herr GB in mein Leben traf, ich meine den Seeteufel in der Fischauslage in Cuxhaven. Wenn ich es noch genauer beschreiben soll, hatten es mir seine Bäckchen angetan. Richtig schön zart und zum anbeißen, oder besser zum Braten, einfach lecker sahen sie aus.
Nun ja, dann wurde er erstmal in der Gefriertruhe zwischengelagert, bis mir ein würdiges Rezept für die Seeteufelbäckchen in die Hände fallen sollte. Das ist ja schon fast wie mit dem Lottogewinn, wartet man drauf, passiert eh nichts.
Dann wurde im kochopf.today zu einem Champagner-Event aufgerufen. Genau das war die Idee, die Bäckchen bekamen eine Champagnersoße und als Würze nicht nur einfach Salz und Pfeffer, nein, zum Champagner gehört das Goldgewürz der Küche, Safran. Und der restliche Champus kam in die Köchin…

Blog-Event LXII - Festliche Champagnermenüs (Einsendeschluss 15. November 2010)

Seeteufelbäckchen mit Safran-Champagner-Schaumsoße an Wildreis und Feldsalat

Fisch:
Pro Person ca. 200 g Seeteufelbäckchen
Salz und Pfeffer
Etwas Mehl
Bratfett
Die Teufelsbäckchen salzen und pfeffern und anschließend in Mehl wenden. Das Bratfett erhitzen und die mehlierten Bäckchen von beiden Seiten goldbraun braten.
Warm stellen.


Soße:
50 g Schalotten in kleine Würfel
20 g Butter zerlassen
200 ml Fischfond
100 ml Champagner
Ca. 1 g Safranfäden
150 ml Sahne
20 g eiskalte Butter
Salz und Pfeffer
Die Schalottenwürfel in der zerlassenen Butter glasig dünsten, mit dem Fond und dem Champagner ablöschen, die Safranfäden hinzugeben und auf die Hälfte einkochen.
Den Sud durch ein Sieb filtern, zu dem gefilterten Sud die Sahne geben und wiederum auf die Hälfte einkochen. Die eiskalte Butter kurz vor dem Anrichten mit einem Pürierstab unter die Soße schlagen und dabei die Soße schaumig aufmischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Salat:
1 Mango in Würfel geschnitten
4-6 Esslöffel Granatapfelkerne
100 g Feldsalat
4 Esslöffel Orangen-Balsam-Essig mit Champagner
1 Teelöffel Salzchips
Frisch gemahlener Pfeffer
Feldsalat waschen und putzen, auf Teller anrichten. Die Mangostücke auf dem Salat verteilen, ebenfalls die Granatapfelkerne. Auf jeden Teller ein Esslöffel Essig geben, mit Salzchips und frischem Pfeffer würzen.

Den Fisch mit Wildreis und der Schaumsoße anrichten, als Beilage den Feldsalat reichen.



Tipp: den Orangen Balsam-Essig kaufe ich immer hier, (er ist zwar nicht billig, aber es lohnt sich)