Posts mit dem Label Champignons werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Champignons werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 6. April 2015

Heute ist wieder Suppentag, ja, auch Ostern isst man Suppe und Champignons gehen immer, auch als Suppe…

…wie man es macht, macht man´s verkehrt. Besonders gut sollte es werden, das Süppchen. Du weißt ja, einmal in der Woche ist im Büdchen Suppentag. Etwas Leichtes aber Genussvolles muss her. Diesmal eine Suppe aus Champignons. Wie ich gelesen habe, soll es bis zu 50 verschiedene Arten von Champignons geben unterteilt in giftige und essbare. Wir kennen nur zwei verschiedene Sorten und zwar die Weißen und die Braunen, auch Cremechampignons genannt aus dem Supermarkt, oder wie wir sie kaufen, vom Markt. Angeblich sollen die Braunen aromatischer sein und genau da lag die Falle in die ich hinein getappt bin. Eine aromatische, leckere Suppe sollte es werden, also kauft man logischer Weise die Besten, die Braunen. Die Suppe sollte auf jeden Fall als Einlage geräuchertes Forellenfilet bekommen. Forellenfilet geräuchert ist jetzt nicht gerade ein geschmackliches Leichtgewicht und deshalb mussten es Champignons sein die dagegenhalten konnten. Die Braunen konnten geschmacklich mithalten, aber farblich! Ich hätte es mir ja denken können, dass die braune Farbe der Pilze, das Süppchen nicht gerade in ein farblich ansprechendes Frühlings-Highlight verwandeln würde. Eine euphorisch ansprechende Farbkombination sieht etwas anderes aus, aber wie so oft, es war trotz des Aussehens sehr schmackhaft und nicht ein Löffel ist übrig geblieben.
Champignoncremesuppe mit geräuchertem Forellenfilet:
500 g Champignons, in Blätter geschnitten, einige Pilze für die Dekoration zurück halten
1 Zwiebel fein gehackt
1 Esslöffel Butter
1 gehäufter Esslöffel Mehl
750 ml Gemüsebrühe
100 ml Milch
100 ml Sahne
2 - 3 Esslöffel Frischkäse
4 Esslöffel fein gehackte glatte Petersilie
1 geräucherte Forelle, filetiert
Die Butter erhitzen und die Zwiebelwürfel zusammen mit den Champignon-Blätter in der Butter andünsten. Die Zwiebel soll glasig sein. Das Gemischt mit Mehl bestäuben und leicht anbräunen.
Mit Gemüsebrühe, Milch und Sahne ablöschen. Die Suppe 15 bis 18 Minuten garen. Nach der Garzeit die Suppe pürieren. Den Frischkäse und 2 Esslöffel der gehackten Petersilie unterrühren. In Suppentassen jeweils ein Stück Forellenfilet geben und mit Suppe aufgießen. Zurückbehaltene Championblätter in etwas Butter anbräunen und auf die Suppe geben, noch etwas Petersilie aufgestreut und schnell servieren, weil Cremesuppen schnell kalt werden.

Dienstag, 13. August 2013

Wo man auch hinschaut, eine wahre Blütenpracht, gefüllte Zucchiniblüten…

…der Gemüsehändler ist der Schuldige, er hatte sie da herumliegen. Ja was hätte ich denn da machen sollen? Vielleicht ohne Blumen meinen Marktbesuch beenden? Hätte ich, hab ich aber nicht. Der einzige Nachteil an diesen Blumen, Du hast wirklich nur einen Tag etwas von ihnen. Mit Frischblumendingenszeuchs brauchste erst gar nicht anfangen und über Nacht komplett in Wasser legen?! Vergiss es! Bringt alles nichts, aber Du kannst sie essen! Jawohl, und sie sind wirklich sehr schmackhaft und obendrein auch noch eine Schau fürs Auge. Ist doch immer mein Reden, lasst Blumen sprechen.
Im Büdchen plapperten gefüllte Zucchiniblüten….
Gefüllte Zucchiniblüten als Vorspeise (4 Pers.)
Pro Person 2 Zucchiniblüten mit Miniaturzucchini
Olivenöl
250 g Cremechampignons
1 Schalotte, fein gehackt
50-100 ml spritzigen Weißwein
½ Bund glatte Petersilie, fein gehackt
250 g Mascarpone
2 Esslöffel geriebenen Parmesan
1 Ei
Pfeffer, Salz
Etwas Öl für die Auflaufform
Champignons reinigen und in feine Würfel schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die feingehackte Schalotte kurz andünsten bis sie glasig ist. Die Champignonwürfel dazugeben und auf kleiner Temperatur garen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Den Weißwein angießen und die Champignons damit ablöschen. Den Wein einkochen. Die Hälfte der Pilze abkühlen lassen. Die anderen warmhalten.
Mascarpone mit dem Ei und dem geriebenen Parmesan verschlagen und die abgekühlten Champignons zur Mascarpone geben. Großzügig einen Teil der gehackten Petersilie untermischen.
Die Zucchiniblüten vorsichtig säubern und den Blütenstempel aus der Blüte herausbrechen. Das sollte wirklich ganz behutsam geschehen, nicht das die Minizucchini abbricht. In jeweils eine Blüte 1-2 Esslöffel Pilzmasse geben und die Blütenblätter an der Spitze leicht zusammendrehen, damit die Masse nicht herausfließt. Eine Auflaufschale mit etwas Öl einfetten und die gefüllten Zucchini hineinlegen.
Die Blüten 15-20 Minuten bei 160°C Umluft im vorgeheizten Backofen garen. Die restliche Petersilie unter die warmgestellten Champignons mischen. Die gegarten Blüten zusammen mit den Champignons anrichten.


Montag, 29. Juli 2013

Eine Überraschung nach der Anderen, Spaghettisalat...

…ich habe mal wieder alte gesammelte Rezepte durchstöbert und was da zum Vorschein kam löste eine Lawine von Erinnerungen und Überraschungen aus. Als erstes viel mir eine Sonderbeilage aus dem Jahr 1993 einer bekannten Frauenzeitschrift in die Finger. Ganze 20 Jahre war die Zeitschrift dem Trend *Köstlich Essen ohne Fleisch* voraus. Das überraschte mich jetzt nicht wirklich, denn ich kenn die Zeitschrift ja und weiß dass sie durchaus das Näschen für Trends hat, auch wenn die erst 20 Jahre später richtig zum Ausbruch kommen. Aber weder ist eine Frauenzeitschrift heute mein Thema noch soll es hier heute fleischlos zugehen. Doch ich verspreche Dir, dass es demnächst hier im Büdchen etwas Leckeres aus diesem kleinen Extra geben wird. Aber wie gesagt, ich habe in alten Rezepten geschnüffelt und dabei ist mir nicht nur diese besagte Extrabeilage in die Finger gefallen, sondern auch ein Rezept von einem Spaghettisalat. Dieser Spaghettisalat war einer der Salate der schnell mal eben gemacht wurde, wenn wir von unerwartetem Besuch überrascht wurden. Der Salat wurde sehr gerne gegessen, wer mag nicht gerne mal einen Nudelsalat?! Warum er im Büdchen ausgestorben ist hat Herr GB zu verantworten. Herr GB verabscheut kalte Dosenchampignons. Die verabscheue ich zwar heutzutage auch, aber vor 25 oder 30 Jahren waren frische Champignons eine Seltenheit und selbst Champignons aus der Dose waren nun nicht wirklich die preiswertesten Zutaten, vorausgesetzt man nahm die erste Wahl und ganze Köpfe. Außerdem war es sehr praktisch so ein Döschen im Vorratsregal zu haben. Und wenn nur schon alleine für diesen geliebten Spaghettisalat und um den Überraschungsbesuch mit einem Überraschungssalat zu überraschen. Um das dieser Salat in die heutige Zeit passt musst Du nur zwei Dinge beachten.
Erstens frische Champignons und zweitens den Salat in einem Glas servieren und schon hast Du fast ein Festmahl.
Heutzutage wo es schon in jedem Supermarkt täglich frische Champignons aus der Zucht gibt und Dosenchampignons, ob man sie mag oder auch nicht, eh verpönt sind, ist es schon besser sich die Mühe zu machen die Champignons frisch zu verarbeiten.
Der Salat schmeckt natürlich aus Gläsern nicht anderes wie von einem Teller, aber das Auge ist mit und die Präsentation ist alles. Übrigens der Rest schmeckt überraschender weise sogar aus der Schüssel.
Ich will Dich nicht länger auf die Folter spannen, hier kommt jetzt das Rezept:
Spaghettisalat:
250 g Spaghetti
500 g Champignons
5 Eier, hart gekocht
3 Gewürzgurken
120 g gekochten Schinken
250 g Mayonnaise
2 Esslöffel Remoulade
1 Esslöffel Tomatenmark
Champignons putzen und blättrig schneiden. In etwas Salzwasser gar kochen. Abgießen und abkühlen Lassen. Die Spaghetti in 3-5 cm lange Stücke brechen und in Salzwasser bissfest kochen. Die Eier, Schinken und die Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden. Aus Mayonnaise, Remoulade und Tomatenmark ein Dressing rühren. Mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken.
Spaghetti, Champignons, Eier, Schinken und Gurken in eine Schüssel geben und mit dem Dressing vermischen.
In Gläser füllen und mit einem Fleischspießchen oder Gehacktesbällchen servieren.
Übrigens für die Gehacktesbällchen habe ich auch einen Tipp. Ich brate immer gleich die Bällchen aus einem ganzen Kilo. Die Frikadellen forme ich extra als kleine Bällchen, weil ich dann gleich mehr in ein Einkochglas bekomme. Ja, Du hast richtig gelesen! Ich fülle die übriggebliebenen Bällchen in ein Einkochglas und koche sie für den Vorrat ein. Ist doch total praktisch und genauso genial wie damals die Dosenchampignons, nur dass die Fleischbällchen einfach total fantastisch schmecken und auch Herr GB sie nicht verschmäht.


Mittwoch, 17. Juli 2013

Tatar vegetarisch, aber nix mit Soja oder so…

…nee, einfach mit Kartoffeln. Mit schönen frischen festkochenden Kartoffeln und frischen Champignons, die Pfifferlinge waren aus. Die Champignons kamen aus der Zucht aus NRW so hat es mir mein Gemüsedealer gesagt. Ja und die Kartoffeln waren aus dem Münsterland. Ich hätte welche aus Israel, von Zypern oder sogar von Arizona haben können, aber nein, ich entschied mich für die aus dem Münsterland. Als Beilage gab es eine Blattsalatmischung. Natürlich frisch!!! Nicht diese Mischungen aus dem Beutel, wobei ich mir vorstellen kann, dass diese Beutelmischungen für Singlehaushalten so verkehrt nicht sind, denn selbst bei zwei Personen isst Du eine Woche Salat, meinst Du es mal gut und machst Dir eine Mischung selber. Für meine Mischung benötigte ich schon gleich drei Sorten. Der Radicchio ist ja recht klein, aber da er auch viele Bitterstoffe hat ist er jetzt bei uns nicht der Favorit Nummer eins, also gibt’s von ihm nur einige Blättchen. Der Feldsalat in meiner Mischung ist mal ebenschnell auf dem Markt gekauft, dort bekomme ich ihn fast blätterweise. Nicht nur hübsch sondern auch wirklich lecker ist der Endiviensalat, allerdings hat auch er Bitterstoffe. Um die Bitterstoffe etwas zubinden eignen sich übrigens ganz hervorragend Kartoffeln. Sicher hast Du schon mal von einer Kartoffel-Vinaigrette gehört, aber auf die habe ich verzichtet, denn als Beilage gab es ja das Kartoffeltatar.
Für das Tatar brauchst Du auch nicht viel, vor allem brauchst Du wenig Zeit.
Kartoffeltatar mit Pfifferlinge Champignons
200 g Kartoffeln in feine Würfel geschnitten
500 g Pfifferlinge Champignons fein gehackt
1 Esslöffel Knoblauchöl von den confierten Zehen
Ein Zwiebel, in feine Würfel gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Salz, Pfeffer, 1 Bund glatte Petersilie fein gehackt
Olivenöl
Gemischter Salat
Salatvinaigrette aus Olivenöl, Akazienhonig und Zitronensaft
Die Kartoffelwürfel zusammen mit der gehackten Zwiebel und den Knoblauchwürfeln im Knoblauchöl anbraten und auf kleiner Temperatur garen. In einer weiteren Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Champignonwürfelchen darin gar braten. Die Pilzwürfel zu den Kartoffelwürfeln geben uns alles gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte der gehackten Petersilie unterheben.
Das Tatar mit Hilfe von Portionsringen auf Teller geben, mit dem Salat anrichten und das Dressing auf den Salat geben. Das Kartoffeltatar mit Petersilie bestreuen, mit etwas größeren gebratenen Pilzen dekorieren und servieren. Total vegetarisch, es fehlt nichts und man benötigt auch keinen sogenannten Fleischersatz.


Mittwoch, 31. Oktober 2012

Herzliche Pilztörtchen…

Im Moment kreist hier noch der Federweiße und gelegentlich muss er auch mal Platz für den Apfelcidre machen. Beide sind süffig und in den Flaschen stecken kleine Teufelchen die beim Einschenken ins Glas springen. Während des Trinkens lassen sie sich aufschlürfen und dann ist ihr Weg vom Mund in den Kopf auch nicht mehr weit. Je mehr man von diesem Teufelszeug trinkt, umso mehr nimmt man von diesen kleinen Teufelchen zu sich und umso größer wird der Klamauk den sie im Kopf veranstalten. Sie klopfen und hämmern, sie schlagen und pochen und verstecken sich gerne hinter der Bezeichnung Kopfschmerzen.
Aber ich habe jetzt ein Gegenmittel. Du musst nur ausreichend von diesen kleinen herzigen Pilztörtchen essen und die Chance der kleinen Teufel minimiert sich locker auf die Hälfte dich ärgern zu können. Ich vermute mal dass sie auf den saftigen gehaltvollen Törtchen ausrutschen und es deshalb nicht in den Kopf schaffe. Ich meine ganz genau kann ich es jetzt nicht sagen, aber ich bleibe an dem Thema dran, opfere mich noch einige Male für einen Selbstversuch und sobald ich zu neuen Erkenntnissen gekommen bin, werde ich wieder von den Teufelchen berichten.
Solltest Du auch den Versuch machen wollen, dann backe Dir die Törtchen und besorge Dir Federweiße oder Apfelcidre. Ach ja, ich würde mich freuen mal zu hören, ob in Deinen Getränken auch diese komischen Teufelchen waren und Du sie in Schach halten konntest.
Herzige Pilztörtchen
375 g Mehl
½ Hefewürfel
½ Teelöffel Zucker
200 ml Wasser, lauwarm
1 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Speiseöl
Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und die Hefe hinein krümeln. Den Zucker zugeben und mit etwas Wasser angießen. Gehen lassen bis die Hefe leicht aufschäumt. Dann alle weiteren Zutaten zufügen und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Gehen lassen bis er sich um das Doppelte vergrößert hat. Nochmals kräftig durchkneten und in 12 Portionen teilen. In kleine Herzformen, oder Torteletts, die mit Backpapier ausgelegt sind, jeweils eine Portion Teig geben und glatt hinein drücken. Nochmals gehen lassen.
Für die Füllung 3 würzige Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und 750 g braune Champignons in Blätter.
Beides in etwas Öl ca. 15 Minuten bei geringer Wärme dünsten.
In einer Schüssel drei Eier mit 200 g Creme fraiche, Salz, Pfeffer, Thymianblättchen und Muskatnuss verschlagen. Das Pilz-Zwiebelgemisch und 100 g geriebener Parmesan in die Eiercreme mischen.
Die Mischung auf die, mit Teig ausgelegten, Formen verteilen.
Bei 180°C im vorgeheizten Backofen 35 bis 40 Minuten backen. Sie sollen goldbraun sein.


Dienstag, 30. Oktober 2012

Kennst Du einen Kürbis für die Mikrowelle?

Das war ja mal wieder genau das Richtige für mich zum ausprobieren, ein Mikrowellenkürbis. Kennst Du nicht? Kannte ich auch nicht! Ich habe schon so manch einen Kürbis in der Büdchenküche gebrutzelt, aber ein Mikrowellenkürbis ist mir bisher auch noch nicht untergekommen. Doch neulich sind mir diese kleinen Kürbisse beim Einkauf in die Hände gefallen und das Schild mit dem Verweis dass es sich um einen sogenannten Mikrowellenkürbis handelt machte mich neugierig. Also Schwupps waren sie auf dem Weg ins Büdchen. Im ersten Stepp wusste ich nicht wirklich was ich mit Ihnen anstellen sollte, im Zweiten kam die Idee zum füllen. Herrn GB konnte ich damit auch umgarnen, ich füllte die kleinen Kürbisse mit einem Gemisch aus Fleisch und Pilzen. Zusammen mit einem Salat serviert war es ein super leckeres Mittagsmahl.
Für die Füllung von zwei Mikrowellenkürbissen benötigt man 350 g Tatar, 500 g Champignons, 2 Zwiebeln, 4 Esslöffel geriebenen Parmesan, Kürbisfleisch, Pfeffer, Salz, Ingwer, Muskatnuss.
An den Kürbissen jeweils einen Deckel abschneiden. Kerne und haarige Fasern entfernen. Als Hilfsmitte funktioniert ein Eisportionierer super. Die Kürbisse in der Mikro bei 600 Watt ca. 5 Minuten garen. Nun mit einem Löffel oder Eisportionierer aus den Kürbissen das weichgekochte Kürbisfleisch ausschaben. Es soll nur eine dünne Wand stehen bleiben. Das Kürbisfleisch fein hacken und zur Seite stellen. In einer Pfanne etwas Öl erwärmen, die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Zwiebelwürfel in dem Öl glasig dünsten. Das Tatar zufügen und anbraten. Die Champignons putzen und in feine Stücke schneiden. Champignons und Kürbisfleisch zum Tatar geben. Alles zusammen anbraten und leicht bräunen. Mit etwas (150 ml) Gemüsebrühe ablöschen und alle gar dünsten. Mit Salz Pfeffer, Ingwer Muskatnuss und einer Prise Zucker abschmecken. Das Fleischgemisch in zwei Teile teilen und jeweils einen Kürbis mit einer Hälfte füllen. In eine feuerfeste Form geben. Jeden Kürbis mit 1-2 Esslöffeln Parmesan bestreuen.
Die Kürbisse in die Feuerfeste Form setzen und bei 160°C im vorgeheizten Backofen, mit Zuschalten des Grills, ca. 15 Minuten garen und gratinieren…. und schon hat Herr GB seinen Kürbisstreik wieder eingestellt


Dienstag, 28. August 2012

Verboten gute Geschenke, oder Schweinefilets räkeln sich in Honigpfeffer.

Vor kurzem trudelte hier im Büdchen ganz unverhofft ein Päckchen ein. Also eigentlich vergeht keine Woche in der nicht ein Päckchen hier bei uns abgegeben wird, doch in 99,9% der Sendungen handelt es sich um erwartete bzw. bestellte Waren. In aller Regel sind es Bücher, doch diesmal war es alles ganz anders. Das Päckchen hatte die Größe einer Armbanduhrenbox. Also eher kein Buchformat. Außerdem hatte es einen wunderschönen Duft, es roch etwas nach Weihnachten. Hallo, wir haben Sommer! Meine Geruchsnerven spinnen. Herr GB drängelte, was ist es denn, erwartest Du ein Wichtelpaket? Nein Schatz, im Winter wird gewichtelt. Außerdem steht in aller Regel kein Absender auf Wichtelpaketen, doch auf dieser Sendung war ein Absender und zwar von "Verboten gut"
Also nicht jetzt die Adresse des Blogs, sondern von der Kerstin, der Autorin von "Verboten gut"
In Windeseile habe ich das Päckchen geöffnet und was zum Vorschein kam seht ihr hier:
Da war nicht nur der leckere Tannenspitzenhonig drin auf dem ich im letzten Jahr schon so scharf war, eine liebevoll geschriebene Karte und kleine Tütchen gefüllt mit verschiedenen Zucker und Gewürzen kamen noch zum Vorschein.
Ein X-mas-Zucker löste das Rätsel des Weihnachtsduftes und das Tütchen mit Waldmeisterzucker ist gleich in die Kiste für meine Pralinenherstellung gewandert. Zitronentrüffel in Waldmeisterzucker gewälzt wird bestimmt köstlich.
Das dicke fette Glas mit dem Tannenspitzenhonig war kaum zu übersehen und ein innerer Zwang drängte mich es zu öffnen. Ich kann gar nicht beschreiben welch prachtvoller Duft mir entgegen kam. Eins stand fest, diesen Honig musste ich umgehend vor Herrn GB verstecken.
Ganz unten im Kästchen lag noch ein kleines Beutelchen. Honigpfeffer!!! Also darunter konnte ich mir nun wirklich nichts vorstellen.
Gleich als ich mich bei Kerstin bedankte habe ich bei ihr um Aufklärung gebeten und um ein Rezept wie ich den Honigpfeffer am Besten verwende.
Schweinefilet in Champignonrahmsoße sollte ich damit zubereiten. Es ist Jahre her wann im Büdchen Schweinefilet in Sahne eingelegt wurde um es am nächsten Tag zu garen, doch ich habe es genau nach Kerstins Anleitung gemacht und es war schweineoberlecker. Hat schon was so ein Sahnesößchen.
Obendrein musste ich eine neue Bratpfanne einweihen und da kam mir das Schweinefilet gerade recht.
Die Kerstin hat gesagt ich darf Euch das Rezept geben, allerdings wie der Honigpfeffer gemacht wird muss sie erklären vorausgesetzt er ist nicht selbstgekauft und solange wie Du diesen Honigpfeffer nicht hast, brauchst Du das Nachkochen gar nicht erst starten.
So liebe Kerstin, rück das Honigpfeffer-Rezept raus oder verrate uns Deine Bezugsquelle, ich steh auf heißen Kohlen, Herr GB will es noch mal essen ;-)

Für alle die nachbasteln wollen:
Schweinefilet mit etwas Öl einreiben und mit dem Gewürz von allen Seiten ordentlich würzen.
Anschließend in einer Pfanne kross anbraten, heraus nehmen und zum Parken auf einen Teller geben, oder wie Kerstin rät, in eine Auflaufform legen. Frische Pilze und 2 Schalotten in die Pfanne geben, weich dünsten und Sahne angießen.
Zu einem Sahnesößchen einkochen und wieder mit dem guten Honigpfeffer würzen. Die heiße Soße abkühlen lassen und über das Filet geben, oder das Filet in die abgekühlte Soße legen. Nun über Nacht durchziehen lassen und am nächsten Tag bei 160°C im Backofen fertig garen. Den Tipp von Kerstin dazu Spätzle zu essen haben wir direkt in die Tat umgesetzt und ich muss sagen, auf Anhieb würde mir nichts einfallen was besser passen könnte.
Nochmals herzlichen Dank an Kerstin.

Montag, 9. Juli 2012

Büdchentortilla…

Hast Du schon einmal Champignons zusammen mit Spinat gegessen? Wir auch noch nicht, deshalb musste ich das mal unbedingt ausprobieren. Irgendwo hatte ich mal von dieser Kombination gelesen und fand es sehr interessant. Da ich mir aber nicht aufgeschrieben hatte wo ich von dieser Zusammensetzung gelesen hatte, stellte es sich jetzt schwierig da, die passenden weiteren Zutaten hinzuzufügen.
Ich habe mich für Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Krabben, Eier und Höhlenkäse entschieden. Höhlenkäse, weil dieser Käse ganz offiziell von Herrn GB akzeptiert wird. Herausgekommen ist eine Art Tortilla.
Gestartet habe ich mit den Champignons die die geputzt und gewürfelt habe. Eine Zwiebel geschält und ebenfalls in Würfel geschnitten. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Champignons, Frühlingszwiebeln  und Zwiebelwürfel in etwas Öl andünsten.
Feinen geputzten Babyspinat zufügen und zusammen fallen lassen. Alles zusammen in eine gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte, Auflaufform geben. Einige Pellkartoffeln häuten und in feine Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben auf die Spinat-Champignons-Kombi legen und Nordseekrabben nach Geschmack auf den Kartoffelscheiben verteilen.
Eier mit etwas Sahne, Pfeffer, Salz, Muskatnuss und geraspelten Höhlenkäse vermischen und über die Krabben gießen. Die Tortilla bei 180°C im vorgeheizten Backofen 30 bis 40 Minuten stocken lassen.
Die Tortilla entweder Warm als Hauptmahlzeit servieren, oder abkühlen lassen und in kleine Häppchen schneiden. Zu einem Glas Wein ist das ein wirklich schöner kleiner Snack an einem lauen Sommerabend. Ob man diese Zusammenstellung in Spanien auch kennt, ist mir jetzt nicht bekannt und glaube ich auch nicht wirklich, denn Nordseekrabben sind sicher im Süden von Europa sicher eher eine Seltenheit.