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Mittwoch, 13. März 2013

Seelachsfilet mit Couscouskruste, alles nur nicht trocken...

...jetzt frag mich nicht wie lange ich schon keinen Seelachs mehr gegessen habe. Als Kind habe ich den geliebt, also jetzt nicht wirklich geliebt, aber ich habe ihn gegessen und am liebsten mochte ich die Panade. Den panierten Seelachs gab es immer mit Kartoffelpüree und Senfsauce. Ach ja und nicht zu vergessen ein Schälchen grünen Salat und jetzt halt Dich fest! Das Dressing hat meine Mutter mit der heutzutage allseits verpönten Kondensmilch zubereitet. Soll ich Dir was sagen, es war total lecker, in die Salatsauce hätte ich mich hineinlegen können. Ich hab auch mal versucht diese Kondensmilchsauce zu fabrizieren, aber sie ist mir nicht gelungen. Nicht gelungen ist schon fast ein Kompliment, sie schmeckte eher ekelhaft. Bewundernswert was meine Mutter damals hinbekommen hat. Auch den Fisch hat sie immer super hinbekommen. Der Fisch mit Paniermehlpanade war nicht etwa trocken, nee, überhaupt nicht. Richtig saftig war er immer und in blendender Erinnerung, bis ich ihn dann mal selber gebraten habe. Von Stund an habe ich Seelachsfilet mit Paniermehlpanade und grünen Salat mit Kondensmilchdressing vom Speiseplan verbannt. Tja und ausgerechnet jetzt fällt mir dieses Rezept von dem Seelachsfilet mit Couscous-Kruste in die Hände. Ich war versucht den Seelachs in saftigen Rotbarsch auszutauschen, aber letztendlich dachte ich mir, ich mach es jetzt so wie im Rezept und fertig. Soll ich Dir was sagen? Das war eine super Entscheidung und von Trockenheit keine Spur. Zum Fisch gab es eine Gemüsepfanne, nur auf den grünen Salat mit der besagten Sauce hab ich verzichtet.
Mit den folgenden Zutaten müsstest Du für 4 Personen hinkommen.
Seelachsfilet mit Couscouskruste:
Pro Person ca. 200 g Seelachsfilet
2 gehäufte Esslöffel Couscous
75 ml heiße Gemüsebrühe
1 Esslöffel gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer
1 Ei, getrennt
4 Teelöffel Senf
Den Couscous mit der Brühe übergießen und gute 10 Minuten quellen lassen. Etwas abkühlen lassen und den Senf mit der Petersilie untermischen. In die abgekühlte Couscousmasse das Eigelb unterrühren und mit Pfeffer und Salz würzen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig schlagen. Den Eiweißschaum ebenfalls in die Couscousmasse geben.
Das Seelachsfilet in eine Auflaufschale geben und mit der Couscousmasse bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft gute 20 bis 25 Minuten garen.
Ich habe dazu eine Gemüsepfanne mit Kartoffel-, Karotten- und Zucchiniwürfel serviert. Die Pfanne wurde mit reichlich Thymian gewürzt. Als i-Tüpfelchen gab es noch einen Kräuterquark dazu.

Montag, 14. Januar 2013

Schaschlik herrlich leicht und doch gemütlich…

...so zwischendurch muss man ja auch mal wieder was Frischeres essen. Also ich meine jetzt nicht was Frisches, frisch ist ja alles was es im Büdchen gibt, ich meine etwas Frisches das auch gleich erfrischt. Natürlich soll es auch satt machen, aber eben frisch satt machen. Nicht so satt machen ohne erfrischt zu sein. Wisst Ihr jetzt was ich meine? Ich rede mich gerade um Kopf und Kragen, dabei versteht Ihr mich womöglich gar nicht. In der Weihnachtszeit füllt man sich ja gerne mit warmen molligen Speisen, die dieses gemütliche, heimelige Gefühl in uns wach rufen. Man neigt zur Völlerei weil es so wohlig macht. Warme Gewürze in den Speisen vertiefen den Geschmack des Wohlgefühls.
Doch jetzt so frisch im neuen Jahr angekommen, will man nicht nur den Muff der letzten Weihnachtszeit aus den Räumen haben, so schön die Zeit auch war, jetzt will man auch Frische in die Kochtöpfe einziehen lassen.
Einen kleinen Start habe ich mit Schaschlik auf Couscousgemüse in die frische Richtung getan, aber ich könnte mir vorstellen bis der richtige frische Frühling Einzug hält, verfalle ich sicher noch das eine oder andere Mal in die warme Winterzeit.
Schaschlik auf Couscousgemüse für 2 Personen
250 g Schweinefilet
Je eine rote und gelbe Paprika
1 Zucchini
4 kleine Schalotten
Das Schweinefilet in Würfel schneiden, die Paprika und die Zucchini in gleich große Stücke schneiden und die Schalotten schälen. Alles abwechselnd auf Holzstäbchen spießen.
In einer Pfanne mit Öl rundherum braun braten.
In eine Schale geben und im Backofen warm halten.
Für das Couscousgemüse ca. 100 g Couscous mit 250 ml Gemüsebrühe aufgießen und quellen lassen.Hier solltest Du Dich an der Anleitung auf Deiner Couscous-Packung orientieren.
Das Gemüse das von den Spießen übrig geblieben ist in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.
Hier bietet sich die Pfanne natürlich an in der Du vorher die Spieße gebraten hast. Die Gemüsewürfel nach dem anbraten gar dünsten und anschließend den Couscous unter das Gemüse mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Couscousgemüse mit Spieße anrichten und einen Knoblauchquark wie Zaziki dazu reichen.


Freitag, 22. Juni 2012

Pflege, ähhh Würze für gebräunte Fische…

Kannst Du Dich erinnern, ich habe im letzten Jahr Salzzitronen gemacht. Eine Zutat die in der marokkanischen Küche nicht wegzudenken wäre. Ich gebe sie ja super gerne an Fischgerichte oder auch an Salate die einen nordafrikanischen Einschlag haben. Diese sauer-salzige Zutat ist einfach so herrlich frisch, die gehört in ein Sommeressen. Am letzten Samstag habe ich zwei Doraden auf dem Markt gekauft, der Fischhändler wollte sie filetieren!!!
Ich freute mich diese hübschen Fischchen in einem Stück zu bekommen und er will sie auseinander schnippeln, ich fasse es nicht. Nicht nur dass sie ihr Leben lassen mussten, nein, bis zur Unkenntlichkeit sollten sie sich verändern.
Nee, ein Fischfilet ist zwar mal ganz schön, aber die zwei sahen schon so etwas sehr grimmig aus, ich wollte sie nicht noch mehr verärgern.
Als Belohnung wurden sie mit Pfeffer und Salz gewürzt und in ihren Bauch habe ich einige Löffelchen von dem Salzzitronensud geträufelt.
Dann legte ich sie unter den Grill im Backofen, wo sie sich aufwärmen konnten. Allerdings ist mir ein Missgeschick passiert, ich habe sie im Backofen doch tatsächlich vergessen und als ich sie wieder befreien wollte, waren sie so appetitlich braun und die Haut knusprig, da mussten wir sie leider essen.
Ach komm, jetzt sag nicht Du hättest es nicht übers Herz gebracht.
Eine innere Stimme hatte mir vorher schon gesagt, mach mal einen Couscous-Salat und stelle ein Salzzitronendressing bereit, die beiden Dinge wirst Du noch benötigen. Spätestens beim Anblick dieser hübsch gegarten Badenixen wusste ich wofür ich den Salat und das Dressing brauchte.
Der Salat passte vorzüglich und die Würzsoße war auf die leicht gebräunte Haut der Badenixen abgestimmt. Mit der Soße konnte ich die Höhensonnengebräunte Haut pflegen aromatisieren.
Doraden mit Couscous-Salat und Salzzitronendressing
Pro Person eine Dorade mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Haut dreimal einschneiden und mit wenig Olivenöl beträufeln. Bei hochsommerlichen Temperaturen auf dem Freiluftgrill garen, ansonsten auf ein Backblech legen und im Backofen den Grill bemühen. Geht aber auch ganz gut.
Für den Salat 125 g Couscous in Gemüsebrühe garen und abkühlen lassen. Während er abkühlt zwischendurch mal mit einer Gaben durchrühren damit er nicht klumpt.
Ein halbes Bund Petersilie fein hacken, zwei bis drei Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und zwei Minigurken mit der Schale Achteln und anschließend in Scheiben schneiden. Eine rote Chilischote fein hacken.
Alle Zutaten mit dem Couscous vermischen. 5 Esslöffel gutes Olivenöl und 4 Esslöffel Zitronensaft untermischen. Mit der abgeriebenen Schale einer Zitrone, ein Teelöffel Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen bzw. abschmecken. Den Salat gute 30 Minuten ziehen lassen.
Die Zitronensauce wird aus vier Esslöffeln Olivenöl, zwei Esslöffeln Salzzitronensud und zwei Esslöffeln Wasser hergestellt. Die Hälfte einer Salzzitrone in schmale Streifen schneiden und zusammen mit frisch gemahlenem Pfeffer in das Ölgemisch rühren. Die Blätter von einem halben Bund Oregano abzupfen und zum Dressing geben.
Die Fische zusammen mit dem Salat auf eine Platte oder auf einen großen Teller anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Ein tolles Sommeressen wenn jetzt nur noch die Temperaturen ansteigen würden und ich meine jetzt nicht die Temperaturen auf dem Grill…