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Freitag, 13. Januar 2012

Zum Frühstück vielleicht was Süßes? Cranberrygelee…

Im Dezember war schlemmen angesagt und zwar reichlich. Also muss man Prioritäten setzen. Ich habe es ja schon mal erwähnt, im Winter setzen sich die ureigenen Gene in Szene und der Körper schreit nach Kalorien, nur was er nicht kapiert, dass er sie auch entsprechend verbraucht. Also ist gegensteuern angesagt und an der einen oder anderen Mahlzeit muss gebastelt werden. In Deutschland hat das umfangreiche Frühstücken ja schon Tradition. Na, was sagt uns das? Hier kann man gut etwas einsparen. Das geliebte Frühstück ist aber nicht nur umfangreich es ist auch vielseitig und auf Vielseitigkeit mögen wir jetzt wirklich nicht verzichten. Die Wurst und der Käse blieben mit den anderen Leckereien im Kühlschrank, dafür wanderten Quark, Marmeladen und Gelees auf den Tisch.Von einem Gelee muss ich Euch unbedingt berichten, es ist zwar eine megamäßige Schweinearbeit, aber es lohnt sich, ganz bestimmt.
Die Rede ist von Cranberrygelee. Von dem Zucker und dem Essig habe ich ja schon erzählt, doch vor Weihnachten wollte ich unbedingt noch Geschenke fertigen, die es nicht an jeder Ecke gibt. Mein erster Versuch sie durch pressen zu entsaften war nicht sehr ergiebig.
Also habe ich einen nächsten Versuch gestartet und die Beeren wieder eingefroren, aufgetaut und diesmal durch die Zentrifuge meines Entsafters gejagt. Das Ergebnis war erschütternd, weniger Saft als beim Pressen. Alle guten Dinge sind drei! Wieder Beeren einfrieren, auftauen, mit etwas Zucker Saft ziehen lassen, Pürieren und durch ein Sieb streichen.
Warum denn nicht gleich so, jetzt hatte ich Saft und er reichte für Gelee.
Der Cranberrysaft ist durch die eigene Säure so aromatisch, daher habe ich mich dazu entschlossen ihn schlicht und einfach nur mit Gelierzucker einzukochen. Durch die hohe Eigensäure wird weniger Zucker für die Gelierung benötigt.
Normal benötigt man für Gelee immer ein Viertel mehr Zucker als Saft, in diesem Fall habe ich die Mischung 1:1 verwendet, selbst in dieser Variante war das Gelee etwas fest, also darf durchaus mehr Saft verwendet werden.


Montag, 19. Dezember 2011

Nach Zucker kommt Essig, Cranberryzeit…

Noch 4 Tage und den Rest von heute, dann kommt das Christkind. Hier im Büdchen kommt kein Weihnachtsmann! Wenn man Glück hat, kommt hier im Büdchen am 6. Dezember der Nikolaus, bisher hat es auch immer geklappt, aber wenn man sich nicht anständig benimmt, kann man auch mal Pech haben und Knecht Ruprecht kommt. Der bringt natürlich keine Süßigkeiten mit, die bekommen nur die Braven und eben vom Nikolaus.Ich habe kleine mit Alkohol gefüllt Schokoladenfläschchen bekommen, boah waren die lecker. Ich muss sagen der Nikolaus hat Geschmack. Einen Schokoladennikolaus aus Zartbitterschokolade, woher der das nur immer weiß, was ich gerne mag. Jetzt kommt mir nicht mit dieser Story, das steht alles in seinem dicken Buch. Habt ihr eine Ahnung wie es in diesem Buch aussehen müsste? Wollte er das alles aufschreiben was ich mag, müsste er dafür schon alleine ein Buch schreiben. Aber vielleicht hat er ja auch nur das aufgeschrieben, was ich nicht mag? Na, da hätte er jetzt nicht viel zu schreiben. Aber wie ist das denn bei dem Christkind? Hat das auch ein Buch? Steht das Christkind eigentlich mit dem Nikolaus und dem Knecht in Verbindung? Was ist wenn der Knecht Mist erzählt? Kommt das Christkind dann trotzdem?
Kennt jemand von Euch den Knecht Ruprecht und hat ihn schon einmal gesehen, oder womöglich nähere Bekanntschaft mit ihm und seinen Foltermethoden gemacht? Jetzt feier ich schon seit einigen Jahrzehnten Weihnachten und ich habe noch immer Fragen über Fragen.
Ich glaube ich mache mir mal lieber Gedanken wozu ich meinen neuen Cranberryessig verwenden könnte, vielleicht hat jemand einen Tipp?!
Ah ja, ihr müsst wissen wie ich den Essig gemacht habe!
300 g pürierte Cranberrys
4 Esslöffel Zucker
750 ml weißen Balsamicoessig
250 ml Weißweinessig
Alle Zutaten in ein großes Glas geben und verschießen. 4 Wochen ziehen lassen, abseihen und in kleinere Flaschen abfüllen.
Das Bild von den kleinen Flaschen stelle ich dann in einigen Wochen ein, aber jetzt bewacht der Weihnachtsmann erst einmal den Essig…


Mittwoch, 7. Dezember 2011

Eine Woche gewonnen...

Letzte Nacht wurde ich blitzartig wach und auf meinem Wecker stand 2:40 Uhr. Nicht das ich Schlafstörungen hätte, nee eher im Gegenteil, ich hab eher Wachstörungen, oder besser gesagt Aufstehstörungen. Würde dieser dämliche Störenfried mich nicht morgens aus dem Bett schmeißen, ich würde sicher locker bis 8:00 Uhr durchschlafen wie ein Baby. Aber eben nicht in der vorletzten Nacht. Wie bereits erwähnt, um 2:40 Uhr wandelte sich die Nacht zum Tag. In Gedanken ging ich die bevorstehenden, oder besser die restlichen Tage bis Weihnachten durch. Was wollte ich alles erledigen, was habe ich bereits erledigt und was muss ich noch erledigen. Meine gedankliche Liste wurde abgehakt. Dann stand da Weihnachtsmenü......
WIEEEE Weihnachtsmenü??? In Klammern dahinter, zusammenstellen.

Gedanklich habe ich gekreischt und stand senkrecht vor Schreck in meinem Bett. Gut dass ich das nicht real gemacht habe, sonst wäre spätestens zu diesem Zeitpunkt die Nacht von Herrn GB auch beendet.
Jetzt aber weiter in meinen Gedankengängen! Moment, den wievielten haben wir heute, okay, es ist der 6.te Dezember. 24 minus 6 sind 18, eine Woche vorher muss ich das Fleisch bestellen, also noch mal 7 Tage abziehen, dann müsste es der 15.te sein, der 15.te ist kein Samstag, der Samstag vor dem 15.ten ist der 10.te und der ist in 3 Tagen!!! Alles in allem habe ich noch 3 Tage Zeit, dann muss ich mein Weihnachtsmenü geplant haben, noch mal kreisch.
Halt Stopp, da ist doch ein Rechenfehler, bis Samstag sind es noch 3 Tage, 7 Tage weiter ist der 17.te, also habe ich noch 10 Tage, plus 7 weitere Tage bis zum 24.ten dürften zusammen 17 Tage machen. Volle 17 Tage Zeit um ein Weihnachtsmenü zu kochen, das wird doch wohl reichen, aber was koche ich?
Zum Dessert wird es irgendetwas geben, wozu ich meinen selbstgemachten Cranberryzucker verwenden kann. Der ist so schön fruchtig und durch die vielen Vitaminen die reinste Gesundheitsbombe. Dieser Zucker ist eigentlich aus Abfall ein Nebenprodukt geworden, das aber so schmackhaft ist, dass es auch gerne als Geschenk angenommen wird.
Cranberryzucker:
500 g frische Cranberry
200 g Zucker
Die frischen Cranberry`s mit dem Messer zerteilen und durchgeschnitten in Beutel verpacken und ein bis zwei Tage einfrieren. Die Beeren auftauen, pürieren und durch ein Sieb streichen.
Den Saft auffangen und die Kerne wie auch die Schalenreste kräftig ausdrücken. Idealer weise mit einer selbstgebauten Pressvorrichtung (siehe Bild) ausfiltern.
Bei meinem nächsten Versuch werde ich die Beeren in meinem elektrischen Entsafter entsaften, ich bin auf das Ergebnis gespannt.
Die ausgepressten Schalen und Kerne auf Backpapier streichen und im Backofen einige Stunden über längere Zeit auf geringer Hitze 70-80°C trocknen, oder wie ich es gemacht habe, bei 70°C im Dörrautomat.
Die getrocknete „Fruchtmatte“ mit Zucker in einen Blender geben und kräftig mahlen und vermischen. Je länger man das Gerät laufen lässt, umso feiner wird die Beeren-Zucker-Mischung.
Der zartrosa Zucker eignet sich für Desserts, für Obstsalat, zum Abschmecken von Salatdressings usw.



Nachtrag: habe am 11.12.2011 das vergessene Bild meiner selbstgebauten Saftpressvorrichtung eingestellt.