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Freitag, 6. Januar 2012

Baby, es ist Freitag und es gibt Fisch…

Kaum hat das Jahr angefangen, schon hat man das Gefühl man ist wieder mittendrin. Die Weihnachtskugeln sind bereits im Keller in Kisten und Kästen gut verpackt und vor Staub geschützt. Engel, Elche und Glitzerglimmer haben zusammen den Sommerschlaf angetreten. Im Regal ist alles gut sortiert nach Weihnachtskram, Frühlingsdinges, Ostergedöns, Sommerzeugs und Herbstplunder, ach und fast noch vergessen, den Halloweenkrempel.In den Wintermonaten habe ich ja mehr Lust auf Heimdeko, im Sommer stürzen wir uns eher auf Blumenbeete und jedes lebendige Pflänzchen das wir in die Finger bekommen, wird von uns gehegt und gepflegt. Manchmal bekommen sie sogar mehr Pflege als sie brauchen. So gut wie das Kellerregal sortiert ist, so unübersichtlich ist die Gefriertruhe gefüllt. Gemüse im Fleischfach, Fisch im Gemüsefach und Fleisch im Fischfach, schon ist alles wieder an seinem Ort, man muss nur die Fächer umbenennen. Wobei das Gemüsefach bis auf zwei Kaisergranaten leer ist. Da ich eh auf dem Markt war konnte ich ja gleich mal eben einen Wolfsbarsch mitbringen, das leere Fach würde sich vielleicht freuen.
Der Wolfsbarsch sah so klasse aus, er hatte die Tiefkühlung einfach nicht verdient und mein Schatz hatte es verdient so einen schönen Fisch frisch auf den Tisch, ähhh auf den Teller zu bekommen.
Also hatte diese Schönheit seinen Liveauftritt hier und jetzt. Auf Wurzelgemüse und halbierten Drillingen, fertig gegart war er in 40 Minuten, gegessen, ich glaube in 14 Minuten…
Ging wirklich ganz einfach, Möhren, Kohlraben, Knollensellerie und Petersilienwurzel in Stifte schneiden, mit gehackter glatter Petersilie bestreuen. Drillinge ankochen und pellen. Halbieren und wie ein Nest auf das Gemüse legen. Alles mit Pfeffer und Salz würzen, 150 ml Weißwein angießen und Butterflöckchen auflegen. Einen geschuppten und mit Salz und Pfeffer gewürzten Wolfsbarsch auflegen. Bei 160°C im vorgeheizten Backofen in ca. 40 Minuten garen. Es kommt natürlich auf die Dicke des Fisches an wie lange er es sich im Ofen gemütlich machen muss. Ein kleiner Tipp: lässt sich die Rückenfloss leicht aus dem Fisch ziehen ist er gar.


Freitag, 22. April 2011

Heute tu ich mal Seezungenfiletröllchen machen...

Hier im Büdchen bin ich ja oft am Scheideweg, tu ich es oder tu ich es nicht. Wobei meine Lehrerin in der Grundschule früher immer sagte, das Wort „tu“ gibt es nicht, das steht noch nicht einmal im Duden! Soll ich Euch was sagen, die hat gelogen!!! Das steht drin! Ich meine, ich muss zwar etwas kleinlaut zugeben, dass meine Grundschulzeit schon etwas länger, ähhhm, oder vielleicht auch etwas sehr lange her ist, aber kann es denn echt möglich sein, dass dieses Wort erst später in den Duden aufgenommen wurde und ich es heute erst finde? Eh irgendwelche Fragen kommen, ja zu meiner Grundschulzeit gab es schon den Duden! Wenn ich das damals gewusst hätte das es das Wort doch gibt und in ihm steht, na ich kann Euch was verraten, dann hätte ich ihr aber den Duden auf die Nase gesetzt. Naja, eigentlich ist es ja auch egal, durch sie habe ich ja doch das eine oder andere gelernt. Ich kann es ja auch anders formulieren. Wie z.B.: nicht ich habe es getan, sondern, ich habe ihn gedämpft und zwar in meinem geliebten Dampfgarer. Genau, ich habe mir nicht einfach nur die Zeit in der Küche vertrieben, nein, ich habe für das leibliche Wohl im Büdchen gesorgt und weil der Gatte gerne Fisch ist, gab es Zunge. Seezunge, wie immer selbstverständlich Filet.
Mit Grätengedöns hat mein Schatz es ja nicht so, also gab es gefüllte Seezungenfiletröllchen auf grünem Spargel mit Weißweinsauce und Drillingen. Eigentlich isst der Gatte auch keinen Spargel, aber der Grüne ist ja nur so ein entfernter Verwandter, der schmeckt ja nicht so penetrant nach Spargel wie der Weiße (Worte des Gatten).
Damit mein Schätzchen sich langsam an den Spargelgeschmack gewöhnt, bekommt er natürlich nur die ganz zarten Spitzen, aber ich fange mit dem Rezept mal von Vorne an.
8 Seezungenfilets
120 g Lachsfilet
100 ml Sahne
1 - 2 Esslöffel Milch
Salz, Pfeffer
Grüner Spargel pro Person ca. 5-6 Stangen
Drillinge gekocht mit Schale
150 ml Weißwein
150 ml Fischfond
1 Esslöffel Zitronensaft
100 ml Sahne
2 - 3 Esslöffel eiskalte Butter
Pfeffer, Salz, Zucker


Aus dem Lachsfilet, der Sahne und der Milch eine Face herstellen. Wie das genau funktioniert habe ich hier schon mal erklärt. Nun die Seezungenfilets damit einstreichen und aufrollen. Mit Rouladennadeln feststecken oder mit Schnittlauch umwickeln und verknoten. Die Fischröllchen bei 85°C im Dampfgarer garen. Den Spargel kochen wie gewohnt, ich habe ihn auch im Dampfi gemacht, und wer einen Dampfgarer hat, kann sich schon denken, dass die Kartoffeln auch dorthinein gewandert sind.
Die Kartoffeln habe ich anschließend in Olivenöl gebraten, das war so lecker, noch schön gesalzen und fertig.
Für die Sauce Weißwein, Fischfond, Zitronensaft auf ca. 150 ml einkochen. Die Sahne zugeben und leicht köcheln lassen. Mit Pfeffer, Salz und Zucker würzen. Die Butter unterschlagen bis die Sauce bindet. Ggf. nochmals mit den Gewürzen abschmecken.
Den Spargel auf Teller anrichten, die Seezungenfiletröllchen aufsetzen, die gebratenen Drillinge auf dem Teller anrichten und mit der Sauce garnieren.

Mittwoch, 6. April 2011

Ostern auf Probe, ein Ei im Nest...

Ostern ist wie Weihnachten, Geburtstag oder sonstige lang bekannte, meist wiederkehrende Feste, die mit einem Mal ganz plötzlich vor der Tür stehen.
Aber in diesem Jahr überrascht mich Ostern nicht, auch nicht der Karfreitag. Ich habe nämlich schon mal das Mittagessen zur Probe gekocht. ;-)
Ist nix Aufwändiges sonder einfach, lecker und ruck zuck fertig und wenn man mit der Portionsgröße nicht über die Stränge schlägt, hat man sogar noch Platz für Kuchen am Nachmittag. Außerdem sind es leichte Zutaten.
Einige Drillinge, Spinat, Frischkäse, etwas Milch, Spagetti, Eier und natürlich noch etwas Öl oder Butter und Gewürze wie Salz, Pfeffer und Muskat. Es werden noch Portionsauflaufschalen benötigt und ein Pürierstab würde das Equipment perfektionieren.
Tja und da es auch noch gut vorzubereiten ist, ist noch jede Menge Zeit fürs Eierfärben übrig. Und nun verrate ich Euch was ich mit den Zutaten zusammengekocht habe.
Drillinge in der Schale kochen, pellen, abkühlen lassen und in feine Scheiben schneiden. Die Auflaufschalen mit Öl oder Butter ausfetten und den Boden fächerartig mit den Kartoffelscheiben belegen.
Spinat kurz blanchieren und grob hacken. In einem Topf etwas Butter auslassen und den Spinat dazugeben. Mit etwas Milch ablöschen und Frischkäse darin auflösen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Zwischenzeitlich Spagetti kochen und die gekochten Nudeln mit etwas Öl mischen, damit sie nicht zusammenkleben. Aus den Nudeln mit einer Zweizinkengabel (z.B. Fleischgabel) Nudelnester drehen. Den Spinat nun ebenfalls in die Auflaufschalen geben und die Nudelnester oben aufsetzen.
In die Mitte jedes Nestes vorsichtig ein rohes Ei geben. Etwas salzen, dabei aber das Eigelb aussparen damit es nicht fleckig wird.
Die Auflaufschalen in den auf 160°C Vorgeheizten Backofen geben und sobald das Ei gestockt hat servieren.
Noch ein kleiner Tipp: Mit dem Spinatwasser kann man auch gut die Eier färben.