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Dienstag, 6. Mai 2014

Ananas-Zitronen-Marmelade, oder alles zu seiner Zeit…

Erst das Riesling-Chili-Gelee und jetzt auch noch Marmelade. Tja was soll ich machen, so ist der Terminkalender nun mal, im Sommer habe ich nur Zeit für Sirups und Konfitüren. Du denkst das Klärchen spinnt! Was faselt sie da von Marmelade und Konfitüre? Ist das nicht das Gleiche! Ja, es gleicht sich, aber es ist doch anders. Hab ich zwar schon einmal erklärt, aber manche Dinge sind so kurios, die kann man nicht oft genug erwähnen. Also laut Konfitürenverordnung, ja, so etwas gibt es, wird der Unterschied wie folgt erklärt:
Erzeugnisse mit einem Zuckergehalt von mindestens 55% werden als Konfitüre oder Marmelade bezeichnet.
Allerdings heißen die Erzeugnisse nur dann Marmelade, wenn sie aus Zitrusfrüchten hergestellt wurden bzw. auf örtlichen Märkten, Bauern- oder Hofmärkten zu erstehen sind. Was soll mir das sagen, ich bin etwas verunsichert. Kann ich dann also meine Erdbeerkonfitüre weiterhin Marmelade nennen ohne dass sie mir das übel nimmt? Das muss wohl so sein, denn schließlich habe ich sie ja nicht im Supermarkt oder was weiß ich wo gekauft sondern selbstgebastelt. Aber was ist jetzt mit meiner Ananas-Zitronen-Marmelade, könnte ich die auch Konfitüre nennen? Konfitüre hört sich auch viel eleganter und vornehmer an als Marmelade. Außerdem gab es doch auch mal diesen Witz mit dem Breitmaulfrosch der Konfitüre sagen sollte, doch stattdessen nur ein Marmelade herausbrachte, wobei doch jeder weiß das Frösche eh nicht reden können, ob mit Breitmaul oder ohne. Es sei denn, er ist Froschkönig, aber das würde jetzt zu weit führen. Doch eins ist Dir mit meiner Ananas-Zitronen-Marmelade gewiss, wenn Du sie auf den Frühstückstisch stellst, wird es geradezu ein Froschkönigliches Schmausen. Vergiss Käse, Wurst und sonstige Aufstriche.
Besorge Dir einfach einen leckeren frischen Stuten, ein Stück gute Butter, eine frische Tasse duftenden Kaffees und dann streichst Du ganz genüsslich die Ananas-Zitronen-Marmelade auf Dein Brot. Spätestens nach dem ersten Bissen ist es Dir egal ob es eine Konfitüre oder eine Marmelade ist und von der Konfitürenverordnung hast Du auch nicht mehr und nicht weniger.
1 frische Ananas geschält, den festen Strunk aus der Mitte entfernt und in kleine Würfel geschnitten. Die Ananaswürfel mit dem Saft von 3 Zitronen marinieren. Die Ananaswürfel samt Zitronensaft wiegen und genau die gleiche Menge Gelierzucker 1:1 zufügen. Du kochst das Ananas-Zucker-Gemisch auf und lässt es nach Anleitung einige Minuten kochen.
Mach auf jedem Fall eine Gelierprobe. Es könnte sein dass Du noch Gelierzucker zufügen musst. Du weißt schon, Säure verändert das Verhalten von Pektin und da kann es vorkommen, dass die gleiche Menge Gelierzucker in diesem Fall nicht ausreichend ist.
Sobald Du Deine Marmelade für gelungen erklärst füllst Du sie in sterile Twist-off-Gläser und verschließt sie mit den, ebenso sterilen, Deckeln.


Donnerstag, 24. April 2014

Eine Reise nach Wintrich, oder Riesling-Weingelee mit Chili…

Jetzt frag mich nicht wie wir auf die Idee kamen nach Wintrich zu reisen, zumal sich der Aufenthalt ganz ohne Absicht ergab, aber dafür richtig schön war. Der Ort ist klein, beschaulich und nett. Ach Du kennst Wintrich nicht!
Wintrich ist ein niedlicher kleiner Ort an der Mosel und gehört zur Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues in Rheinland-Pfalz. Herr GB und ich lieben die Mosel, die Landschaft, den Wein, die Weinberge, die kleinen und größeren Orte und die Menschen die dort leben. Sie sind sonnenverwöhnt und das spiegelt sich in ihren Gemütern wieder. Es ist eine Region in der gut gegessen und getrunken wird, halt wie überall auf der Welt wo Wein angebaut wird. Sind Herr GB und ich mit dem Auto auf Urlaubsreisen in den Süden, verschlägt uns die Rückfahrt meistens auf einen Abstecher an die Mosel. Und wie schon gesagt, der letzte Abstecher führte uns nach Wintrich, zwar nur für eine Nacht, aber es reichte für eine Idee die ich zuhause umsetzten wollte.
Zum Abendessen hatte es uns in eine nette kleine Straußenwirtschaft verschlagen. Nichts großes, aber gemütlich und das Essen war lecker. In einer Ecke stand ein kleines Regal mit verschiedenen selbsthergestellten Leckereien. Rate mal wer das Regal entdeckte! Richtig, mein Schatz hat ja ein Auge für unübersehbare Genüsse. In diesem Fall handelte es sich um selbstgemachte Marmelade, Konfitüren und Gelees. Eine richtig tolle Auswahl, doch wie du weißt, stelle ich die süßen Brotaufstriche im Büdchen gerne selber her, also wanderten nur zwei, drei verschiedene Gläser ins Einkaufskörbchen. Unter anderem ein Riesling-Weingelee mit Chili. Schlicht und einfach nur TOLL. Die feine Säure des Rieslings, die zarte Schärfe der Chilischote und zusammen abgerundet mit der Süße des Gelierzuckers. Ich musste so manch ein Fläschchen Riesling opfern bis ich die richtige Kombination an Säure, Schärfe und Süße heraus hatte. Schließlich sollte die eigentliche Spritzigkeit des Rieslings nicht ganz verloren gehen.
Nach einigen kleinen Pannen bin ich zu folgender Aufstellung gekommen:
Wichtig um sich in dem Geschmack wiederzufinden, verwende den Riesling den Du als Deinen Favoriten ausgewählt hast.
Für die Schärfe besorgst Du Dir rote Chilischoten und zwar die süßlich scharfen. Die winzig kleinen lass liegen, die versauen Dir den Geschmack, die sind zu scharf.
Als Zucker benutze Gelierzucker für Gelee, alle anderen Sorten werden nicht fest.
Der Wein darf nicht zu Säurehaltig sein, Säure beeinträchtigt die gelierende Wirkung des Pektins. Außerdem verwende einen Riesling dessen Alkohol eher niedrig ist. Zum einen, es soll ein Gelee für Frühstücksbrötchen werden, zum anderen, Alkohol am Morgen bringt Kummer und Sorgen ist auch keine Lösung. Ach ja, und so ganz nebenbei, hoher Alkoholgehalt kann die Gehirnfunktion Gelierung mindern, das wollen wir nicht.
Also ich fasse nochmals zusammen:
750 ml säurearmen Riesling mit minderen Alkoholgehalt
2 süßlich scharfe Chilischoten mittlerer Größe
750 g Gelierzucker für Gelee
Die Chilischote wird in mega feine Würfel geschnitten bzw. gehackt. Vergesse nicht Einmalhandschuhe anzuziehen.
Den Riesling mit dem Gelierzucker mischen und den Zucker vollständig auflösen. Nach Packungsanleitung das Riesling-Zuckergemisch aufkochen und nach Vorschrift das Gemisch einige Minuten kochen.
Nun die Chiliwürfelchen untermischen, aber nicht mehr kochen lassen. Sofort in sterilisierte Gläser füllen, mit Twist-off Deckeln verschließen und abkühlen lassen.
Der ultimative Schnabulierungstipp aus dem Büdchen: Streiche das Gelee mit Frischkäse auf knackig frische lauwarme Brötchen, oder aber auch mit etwas Quark auf Stuten oder Hefezopf und als Krönung zu einem deftigen Käse auch der Renner.

Freitag, 13. Juli 2012

Jetzt gibt es echte Beeren…

Wir im Büdchen mögen ja nun absolut keine Konfitüren oder Gelees in denen Kerne enthalten sind. Also Herr GB isst sie schon, nur ich bin da etwas zickig. Die einzigen Früchte die ihre Kerne mit ins Glas nehmen dürfen sind Erdbeeren, aber das sind ja auch gar keine Kerne sondern Nüsschen und zum gefühlten tausendsten Mal, es sind auch keine Beeren. Irgendwie hat mich das ganze Beerenthema jetzt aber doch sehr interessiert und deshalb durften Stachelbeeren in den Einkaufskorb springen.
Prompt kam natürlich die unvermeidbare Frage: Was soll aus ihnen werden? Die Dame am Obststand erwähnte eine Kombination aus Stachelbeeren und Bananen. Die Idee fand ich gar nicht so übel. Also habe ich erst einmal die Stachelbeeren geputzt und mit Zucker vermengt, aufgekocht und garen lassen bis die Haut der Beeren aufplatzte.
Dann den Beerenbrei in ein Sieb gegeben und durchgestrichen.
Das kernige Beerenmus auf Backpapier aufgestrichen und im Dörrautomaten trocknen lassen.
Die getrockneten Brocken in Stücke gebrochen, in einen Blender gegeben, einige Esslöffel Zucker zugefügt und zerkleinert, bis aromatisierter Puderzucker übrig blieb.
Den Zucker nochmals durch ein Sieb gegeben und komplett kernlos in einem Glas, gut verschlossen und beschriftet, ins Vorratsregal gestellt.
Nun aber wieder zu meinem kernlosen Stachelbeer-Mus. Zu dem saftigen Brei habe ich die gleiche Menge Gelierzucker gegeben. Alles einmal aufgekocht. Vorher hatte ich noch Bananen geschält und diese in Scheiben geschnitten. Die Scheiben sollten nicht zu dünn sein, denn sonst zerfallen sie sehr schnell.
Sobald das Stachelbeer-Mus einmal aufgekocht ist, die Bananenscheiben zufügen, gute zwei Minuten kochen und heiß in Twist-off-Gläser füllen. Die Gläser umgedreht mit dem Deckel nach unten auf ein feuchtes Küchentuch stellen.
Stachelbeergelee mit Bananen, eine Leckerei für den Frühstückstisch.


Donnerstag, 12. Juli 2012

Rosen oder Erdbeeren, ist doch eh alles eine Sippe…

Ja, da bist Du jetzt platt, nee! War ich auch! Neulich als ich dachte, jetzt mach Dich mal schlau kommst ja vom Bau und informiere Dich mal, was die Erdbeere wohl eigentlich für eine Frucht ist.
Nicht nur das sie eine Sammelnussfrucht ist, nein, sie ist auch noch eine Scheinfrucht und zur Krönung gehört sie obendrein noch zu den Rosengewächsen. Ganz schön dick aufgetragen dieses Früchtchen.
Aber ich muss es ja auch eingestehen, diese roten Beeren was ja gar keine Beeren sind, sind mir unter den Beeren die Liebsten. Sie sind so vielseitig verwendbar und nicht nur für Süßspeisen. Hast Du schon einmal einen Spinatsalat mit Holunderblütenessig und Erdbeeren gegessen, dazu kleine Frischkäsekugel und etwas Weißbrot? Kennst Du nicht? Na dann lass Dich mal überraschen, mach ich mal die Tage. Aber jetzt werden die Erdbeeren erstmal zu Sirup verarbeitet. Soll ich Dir sagen warum? Weil genau der Juli der Rosenmonat ist. Sämtliche Rosensträucher stehen in voller Blüte und in diesem Jahr kommen in meinen Sirup auch noch Rosenwasser und Rosenblätter. Aber nicht irgendwelche Rosen, nöö. Für Rosengelee, Rosenwasser oder Rosenlikör haben wir eigens eine ganz bestimmte Rose ins Rosenbeet gepflanzt.
Die Rose de Resht versorgt mich mit einer fantastischen Blüte die einen betörenden Duft entwickelt und sich für Rosenspeisen hervorragend eignet. Selbst die Parfumindustrie hat sie sich schon wegen ihrem traumhaften Duft zu Eigen gemacht.
Ich verwende sie für einen aromatischen Erdbeer-Rosen-Sirup. Die Farbe und das fruchtige Aroma bringt die (Nicht)Beere mit und für den dezenten Rosengeschmack und Duft sorgen die Rosen. Für meinen Sirup benötige ich Erdbeeren, Zucker, Wasser, Duftrosenblätter und Rosenwasser.
Rosenwasser herzustellen ist eine meiner leichtesten Übungen. Man benötigt 150 g Rosenblütenblätter aus denen der weiße Blattansatz herausgeschnitten wird. Der schmeckt bitter und das wollen wir nicht.
Nun werden 50 g  Blütenblätter mit einem Liter siedenden Wasser übergossen und eine Stunde stehen gelassen. Nach einer Stunde das Wasser abseihen, wieder zum Kochen bringen und die nächsten 50 g Blütenblätter mit diesem Wasser übergießen. Wieder eine Stunde ziehen lassen und anschließend abseihen. Nochmals das Wasser erhitzen, die letzten 50 g Rosenblütenblätter mit dem heißen gefilterten Wasser übergießen und weitere 60 Minuten ziehen lassen. Wieder das Wasser filtern und zum aufbewahren in eine dunkle Flasche füllen.
Hast Du erst einmal Dein Rosenwasser fertig, ist der Rest vom Sirup schon fast in Flaschen.
Für den Sirup 500g geputzte Erdbeeren in einen Topf geben (ich viertel die Früchtchen) 300 g Zucker zufügen und mit 300 ml Wasser übergießen. Alles aufkochen lassen und 3 Minuten köcheln lassen. Nun 200 ml Rosenwasser und 2 Händevoll Duftrosenblätter zugeben. Nochmals aufkochen lassen und weitere 2 Minuten köcheln lassen. Den Sirup durch ein feines Sieb filtern und heiß in sterilisierte Flaschen füllen die bitte sofort verschlossen werden.
Der Erdbeer-Rosen-Sirup schmeckt fantastisch in Prosecco, in Erdbeerbuttercreme, über Eis oder Pudding und wer damit mal Erdbeeren mariniert hat, möchte sie fast nie mehr anders genießen.
Ach, fast hätte ich es vergessen, die abgefilterten Erdbeeren auf keinem Fall entsorgen, die brauchen wir noch, für was zeige ich in den nächsten Tagen.
Ich liebe Abfallprodukte, Du wirst schon sehen. ;-)


Mittwoch, 6. Juni 2012

Glaskuchen, ist der gut verschlossen kommt da so schnell keiner dran…

Im Büdchen habe ich ja so gewisse Lager für verschiedene Leckereien die nur mir bekannt sind, dachte ich! Ich glaube Herr GB kennt jedes von mir angelegte Arsenal und will bei mir aber als Unschuld vom Lande erscheinen. Falls ich mal etwas vermissen sollte ist er ja aus dem Schneider, denn er weiß ja angeblich von nichts. Neulich hatten wir im Hofladen in Wattenscheid nicht nur Spargel gekauft. Neben Eier, Tomaten und Schinken sind auch noch drei Weckgläser mit Kuchen in den Einkaufskorb gewandert. Blaubeer-, Rotwein- und Apfelkuchen. Ich weiß dass man ihn auch selber machen kann und dass er schnell gemacht ist, aber manchmal ist kaufen eben doch noch ein Ideechen schneller. Außerdem wollte ich mal ausprobieren wie dieser Kuchen hier so schmeckte und ob ich mir auch mal wieder die Mühe machen sollte Kuchen einzukochen.
Wie teuer jetzt so ein Glas jeweils war weiß ich nicht mehr, aber sie sahen sehr appetitlich aus und da ich meine Zuckerschnute gerne mal mit solchen Leckereien überrasche, musste ich nicht lange überlegen und habe sie gekauft. Eigentlich ist es eine sehr einfache Art der Haltbarkeit und diese Kuchen sind so "pflegeleicht" in ihrer Aufbewahrung, dass es normal Pflicht sein müsste diese Süßigkeit im Vorrat zu haben. Wie ich gelesen habe, kann jeder feste Kuchen verwendet werden, Hauptsache er ist auch schön saftig. Der Einkauf in diesem besagten Laden ist ja jetzt nun schon einige Wochen wieder her und am Sonntag erwähnte Herr GB etwas eindringlich, das es das letzte Glas Kuchen ist das wir haben! Ach was er nicht so alles weiß! Das war kein Wink mit dem Zaunpfahl, das war schon ein ganzer Lattenzaun! Oki,  ich habe verstanden, also backe ich jetzt Glaskuchen, oder besser gesagt Möhrenkuchen mit Kürbiskernen, schön saftig. Natürlich genauso hermetisch abgeriegelt wie der Gekaufte. Nur müsste ich mir mal wieder eine neue Lagerstätte suchen, die alten Geheimplätzchen scheinen nicht mehr richtig geheim zu sein…
Möhrenkuchen mit Kürbiskernen im Glas
(der Teig reicht für 3 Gläser á 400ml)
200 g fein geraspelte Möhren
50 g Walnüsse, fein gemahlen
175 g Rohrzucker
2 Eier
150 ml Rapsöl
60 g Kürbiskerne, fein gemahlen
½ Teelöffel Zimt
2 Prisen Muskatnuss
1 Prise Salz
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Natron
200 g Mehl
Butter zum ausfetten der Gläser
Mehl zum bemehlen der Gläser
Zucker und Eier schaumig schlagen bis eine weiße cremige Masse entstanden ist. Das Öl langsam unter die Eiermasse schlagen das es sich gut mit der Eiercreme verbindet. Möhrenraspel, Kürbiskerne und Walnüsse in die Masse geben und unterrühren. Zimt, Muskatnuss und Salz zufügen. Backpulver, Natron und Backpulver vermischen und ebenfalls zur Eiermasse geben. Alles gut untermischen.
Einkochgläser mit der Butter kräftig einfetten und mit Mehl gut bestäuben, damit nichts kleben bleibt. Wer möchte, kann statt Mehl auch gemahlene Kürbiskerne, gemahlene Nüsse oder Panierbrösel verwenden.
Die Gläser maximal mit 2/3 Teig füllen. (in meinen Gläsern waren das jeweils 270 g)
Die Gläser in den vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten bei 160°C Umluft backen.
Mit einem Holzstäbchen eine Probe machen und wenn kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben bleibt ist der Kuchen fertig. Die Gläser aus dem Backofen nehmen, leicht abkühlen lassen und den Rand ggf. fein säuberlich reinigen.
Ein Einmachgummi auf den Rand auflegen, darauf einen Deckel und mit Einmachklemmen festklemmen. Bei 100°C im Einkochkessel 30 Minuten einkochen, oder wie ich es gemacht habe im Dampfgarer die Gläser bei 100°C 30 Minuten einkochen.
Der Glaskuchen funktioniert übrigens auch mit Twist-off-Gläsern, nur dann bitte die Gläser nach dem Backen umgehend aus dem Backofen nehmen und sofort mit dem Twist-off-Deckel verschließen.
Die Gläser abkühlen lassen und am nächsten Tag kontrollieren, ob sich die Deckel nach innen gezogen haben und ein Vakuum bilden konnten. Nur mit dem Vakuum sind die Kuchen festverschlossen und gut 6 Monate haltbar.
Ganz wichtig! Bitte nur Sturzgläser verwenden, sonst bekommt man den Kuchen nicht einwandfrei aus den Gläsern. Die Gläser müssen eine gerade Form haben und einen glatten Rand.