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Montag, 13. Januar 2014

Der Sommer der ein Winter war und nun das…

…genau umgekehrt, der Winter der ein Sommer ist. Ich weiß, im Moment rechnest Du nicht mehr mit einem richtigen Winter, genauso wenig wie Du hier und heute mit meinem Safran-Mandel-Kulfi gerechnet hast. Aber glaub mir, nicht nur mit mir musst Du immer rechnen, nein auch dass es jetzt in den nächsten Tagen kälter wird. Nee, bei mir ist weder ein Frosch mit Leiter eingezogen, noch ist mir zwischenzeitlich ein Hühnerauge gewachsen und im Wetterinstitut hab ich auch nicht angefangen.
Aber früher sagte man, das Wetter von USA ist 14 Tage bis 3 Wochen später bei uns. Na hoffentlich weiß das Wetter das auch und hat es im kommenden Sommer nicht vergessen, ich möchte dann bitte die Temperaturen von Florida haben.
Du glaubst ich spinne und will nur mal eben schnell mit Dir einen kleinen Smalltalk halten? Wochenlang melde ich mich nicht und jetzt plausche ich Dir die Ohren vom Wetter voll. Es ist ein ganz kleines bisschen anders, ich glaub ich brauche einen Ghostwriter. Ich denke ich stehe zu viel in der Küche. Die schönsten Dinge habe ich ausprobiert, Herrn GB habe ich verwöhnt mit Keksen, Kuchen, Süppchen, Salaten und was weiß ich nicht noch und ich komme einfach nicht zum Schreiben. Kaum habe ich Zeit mich an mein Schreibdingens zu setzen, schon kann ich mich nicht erinnern was ich da zusammengekocht hatte. Hübsche Bilder hab ich ja gemacht, aber was ist mit den Rezepten? Das war doch der Grund warum ich meinen Blog angefangen hatte zu schreiben. Ich wollte hier meine Rezepte sammeln! Gut dass ich mich daran erinnert habe sonst hätte ich jetzt mit Sicherheit auch dieses schöne Rezept von dem Safran-Mandel-Kulfi vergessen und das wäre wirklich eine Schande gewesen. Übrigens wenn Du nicht weißt was Kulfi ist, kann ich es Dir mal eben schnell noch erklären. Kulfi ist ein Milchdessert das gefroren und in Indien sehr verbreitet ist. Es ist eigentlich nichts anderes als ein milchhaltiges Parfait. Du brauchst keine Eismaschine und es ist einfach herzustellen.
Aber was mir aufgefallen ist, es wird überwiegend mit Kondensmilch gemacht. Natürlich kannst Du jetzt das Gesicht verziehen und dich schütteln, aber ob Du es glaubst oder nicht, es nicht auszuprobieren wäre echt schade, denn Du würdest wirklich etwas verpassen.
Safran-Mandel-Kulfi mit gerösteten Nüssen und marinierten Orangenfilets:
2 g Safranfäden
75 ml frische Milch
1 Esslöffel Reismehl (zur absoluten Not geht auch Speisestärke)
½ Esslöffel fein gemahlene Mandeln
225 g Kondensmilch (10%)
250 g Crème double
2 Esslöffel Zucker
2 Esslöffel gehackte Mandeln/Haselnüsse
2 Orangen
4 Esslöffel Orangenlikör
2 Teelöffel Honig
Die Safranfäden in einer Pfanne ohne Fett auf hoher Hitze anrösten, bis sie ihren Duft entfalten. Die Fäden sofort aus der Pfanne nehmen. Die Hitze reduzieren und in die Pfanne die frische Milch geben, den Safran wieder zufügen und erwärmen, bis sich am Rand kleine Bläschen bilden. 
Die Safranmilch gute 15 Minuten abkühlen lassen. Zwischenzeitlich die Kondensmilch unter Rühren erhitzen. Das Reismehl mit dem Zucker und den gemahlenen Mandeln vermischen, die Safranmilch durch ein Sieb in die Mandelmischung gießen und gut verrühren. Darauf achten dass keine Klümpchen in der Mischung zurückbleiben. Nun die Mehlmischung in die heiße Kondensmilch einrühren. Alles etwas abkühlen lassen und nun Crème double unterrühren. Die Mandelcreme auf kleine Formen verteilen und einige Stunden gefrieren lassen.
Die gehackten Mandeln oder Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht goldgelb rösten und zur Seite stellen.
Die Orangen filetieren. Den Honig in dem Orangenlikör auflösen und über die Orangenfilets geben. Die Orangen gut durchziehen lassen.Das Kulfi mit den Orangenfilets auf Teller geben, mit den gerösteten Nüssen bestreuen, einen Hauch Zimtzucker auf die Orangen und solltest Du noch irgendwo ein Minzeblättchen haben, würde sich das auch noch sehr gut als Farbenspiel einbringen können.

Mittwoch, 14. August 2013

Ein beeriges Dessert, Himbeeren und nochmals Himbeeren…

…eigentlich mag ich keine Himbeeren, wobei mögen mag ich sie schon. Nur die blöden Kerne, die in den süßen Dingern stecken, brauch ich nicht. Herr GB liebt Himbeeren, ihn stören auch keine Kerne die angeblich gar nicht drin sind. Tja, und genau aus diesem Grund muss ich für den Herrn mindestens einmal während der Beerensaison ein Dessert, das förmlich von Himbeeren überquillt, zubereiten.
Kannst Du Dir denken was auf die Sommerdessertkarte kommt?
Himbeeren machen Arbeit, also sie machen Arbeit wenn sie auch mir schmecken sollen. Dann müssen sie nämlich Kernsaniert werden. Jetzt denkst Du Dir sicher dass Himbeeren ohne Kerne so ganz alleine auf einem weißen Teller einer zweitbesseren Baustelle nachkommen? Also müssen noch weitere Bausteine eingebaut werden. Pfirsiche passen immer zu Himbeeren und Holunder. Ja, Holunder! Nein, nicht die Beeren, sondern der Sirup aus den Blüten. Daraus mach ich was. Hippen bieten sich an und Vanilleeis wäre jetzt nicht die schlechteste Beigabe. Noch ein Sorbet. Zur Krönung einige Himbeeren wie noch ein Minzblättchen und fertig ist die Laube das Dessert. Wenn Du willst, kannst Du es nachbasteln.
Himbeersorbet in der Hippe mit gedünstetem Vanilleeispfirsich gepaart mit Himbeersauce und Holunderblütengelee

Himbeersorbet

Hippe

Gedünstete Pfirsiche:
4 Pfirsiche (wenn es geht, bitte welche mit einer zarten roten Haut)
300 ml Wasser
2 Esslöffel Zucker
4 Teelöffel Pfirsichlikör
Die Pfirsiche waschen und oben eine „Hut“ abschneiden. (2/3 Pfirsich, 1/3 Hut). Das Wasser mit dem Zucker mischen und zum Kochen bringen. Die Pfirsiche in die Zuckerlösung setzen und auf kleiner Hitze ca. 15 bis 20 Minuten garen. Die Garzeit ist abhängig von der Reife der Pfirsiche.

Vanilleeis
Himbeersauce:
250 g Himbeeren
2 Esslöffel Zucker
Himbeeren mit Zucker mischen und pürieren. Das Püree durch ein Sieb streichen.

Holunderblütengelee:
100 ml kaltes Wasser
100 ml HolunderblütengeleeSIRUP!!!
3 Blatt Gelatine
Die Gelatine in dem kalten Wasser quellen lassen. Nach der Quellzeit den Sirup zufügen und alles zusammen erwärmen und die Gelatine auflösen.
Wenn möglich in eine eckige Silikonform gießen (aus Silikon bekommt man das Gelee besonders leicht heraus) und im Kühlschrank erstarren lassen.

Jetzt heißt es nur noch die einzelnen Komponenten hübsch zu arrangieren:
Eine Nocke Himbeersorbet richtest Du in einer Hippe an. In bzw. auf den Pfirsich gibst Du eine Kugel Vanilleeis. Das Holunderblütengelee wird gestürzt und in kleine Würfel geschnitten. Die werden auf dem Teller verteilt. Dazwischen setzt du noch einzelne frische Himbeeren. Nun noch die Himbeersauce auf den Teller klecksen und schon ist das Sommerdessert fertig, wenn da nicht noch das Minzeblättchen wäre. Also noch schnell das Minzeblättchen drauf und alles ist klar. Ach ja, ein Hauch von Puderzucker drüberstäuben kann auch nicht schaden.


Mittwoch, 24. Juli 2013

Ingwer nicht nur für den Magen gut…

…wusstest Du dass Ingwer das Mittel für Reisekrankheit ist? Gerade jetzt wo doch alle in den Urlaub aufbrechen ist es doch die ultimative Hilfe die Anreise gut zu überstehen. Aber jetzt sag mal ehrlich, kennst Du jemanden der gerne an einem Stück Ingwerwurzel nagt? Schon als Kind möchte ich Ingwerstäbchen in Zartbitterschokolade, oder auch kandierte Ingwerstäbchen. In unserer Familie mussten sich lediglich meine Mutter und ich mir die ungewöhnliche Leckerei teilen, alle anderen machten gleich Reißaus, boten wir diese Süßigkeit an. Ingwer als Gewürz bzw. als frische Wurzel ist in meiner Küche erst in den letzten 10-15 Jahren eingezogen. Mit dem Appetit auf asiatische Küche war auch der Ingwer immer präsenter. Die pikante Schärfe lässt sich auch fantastisch in Süßspeisen einbinden, man sieht es ja schon an der Kombination von Ingwer und Schokolade. Auch in Ginger Ale ist das Aroma des Ingwers. Heute zeige ich Dir ein Eis, das meine Ingwergerichteliste erweitert hat. Es ist süß, aber nicht widerlich. Es ist scharf, aber nicht schmerzhaft. Es ist eine Leckerei, aber erfrischend.
Ingwereistörtchen:
200 g Puffreiskekse mit Vollmilchschokolade
50 g Zartbitterschokolade 85%
2 Esslöffel Sahne
Alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und im warmen Wasser schmelzen bzw. erwärmen. Alles gut miteinander verrühren bis es eine einheitliche Masse ergibt. Diese Schokopuffreiscreme in eine Quadratische Form geben und im Kühlschrank erhärten lassen.
150 ml Milch
½ Vanilleschote aufgeschlitzt
10 g geriebene Ingwerwurzel
Milch mit Vanilleschote und Ingwer vermischen und aufkochen. Die Milch durch ein Sieb geben und abkühlen lassen.
3 Eier getrennt
100 g Zucker
1 Prise Salz
300 ml Sahne
100 g kandierten Ingwer gehackt
Eigelbe mit 50 g Zucker auf einem warmen Wasserbad aufschlagen Nach und nach die Milch zugeben und die Eiercreme zu einer Rose abziehen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Die Sahne ebenfalls aufschlagen. Erst die Sahne in die Eigelbcreme geben und anschließend den Eischnee unter heben.
Zum Schluss noch die Ingwerstückchen in die Eiscreme geben. Die Eismasse auf den Puffreisboden geben und im Eisschrank gefrieren lassen.



Dienstag, 5. März 2013

Mit Avocado-Eis den Frühling locken…

der letzte Samstag glänze mit Sonnenschein und machte so richtig Lust auf Frühling, allerdings brachte er auch diverse Nebenerscheinungen mit. Die Frühlingssonne ist eine ganz Gemeine, jedes Staubkrümelchen lässt sie erscheinen, als hättest du den ganzen Winter nicht einmal auch nur einen Putzlappen angesehen. Herr GB opferte sich und brachte die Autos in die Wagenwaschanlage. Wer mag schon mit Winterdreck auf dem Auto durch die Sonne fahren!? Den einzigen Vorteil den die Frühlingstage mit sich bringen, der Abend ist schneller da, eh Du Deinen Hausputz beendet hast und sobald die Sonne untergegangen ist, ist auch der Staubspuck vorbei und Du kannst Dich wieder ganz gelassen Deinen Hobby zu wenden. Ach Dein Hobby ist putzen? Dann komm doch mal vorbei, das Büdchen ist noch lange nicht frühlingsfein und während Du mit meinem Staub in den Krieg ziehst, zieh ich in die Küche und mach Dir ein super Avocado-Eis. Das hatte ich neulich für Herrn GB gemacht und er war von der Cremigkeit so begeistert, dass er das Avocado-Eis am liebsten als Standarteis im Büdchen einführen würde. Solltest Du jetzt keine Lust auf einen Frühlingshausputz im Büdchen haben, dann kannst Dir auch Dein Eis selber machen….
Avokadoeis:
450 g Avocadofruchtfleisch
100 ml Limetten und Zitronensaft
200 ml Sahne
6 Esslöffel Puderzucker
2 Esslöffel Läuterzucker
Das Avocadofruchtfleisch mit dem Saft und allen anderen Zutaten vermischen und mit einem Mixstab pürieren. Wer es besonders cremig haben will, der streicht die Masse durch ein feines Sieb. Die Creme entweder in eine Eismaschine geben und bis zur gewünschten Festigkeit gefrieren, oder die Masse in eine Metallschüssel geben,
eine Stunde gefrieren und dann halbstündlich gründlich durchrühren. Nach einer Gefrierzeit von 3 bis 4 Stunden ist das Eis verzehrfertig.

Freitag, 8. Februar 2013

Limettensorbet, etwas Erfrischendes für die heißen Faschingstage…

demnächst bin ich zum Kochen unterwegs und ich habe groß angekündigt mich für das Dessert verantwortlich zu zeigen. Seit Wochen überlege ich was ich für ein Dessert wohl machen könnte. Die meisten Teilnehmer wünschten sich ein Crème Brûlée. Okay, dann gibt es ein Orangen Crème Brûlée hab ich mir gedacht. Dazu noch ein Baumkuchenmarzipantörtchen und ein Klecks Parfait, Sorbet oder Eis. Nur welch kühle Erfrischung sollte dazu passen? Vielleicht ein Zimtparfait, oder ein Granatapfelparfait? Ein Torroneparfait, oder doch besser ein Walnusseis? In den nächsten Tagen bzw. Wochen werde ich Dir noch das eine oder andere kühle Gedöns präsentieren, denn ich habe ausprobiert wie bekloppt. Ich werde das Törtchen und die Crème mit einem Kürbiskernparfait mit karamellisierten Kürbiskernen ergänzen. Ich glaube das wird eine richtig schöne Kombination und heute starte ich meine kalte Session mit einem Limettensorbet. Jetzt wo es in die heiße Phase der tollen Tage geht, ist es bestimmt eine erfrischende Angelegenheit.
Limettensorbet
Schale einer unbehandelten Limette
Saft von zwei Limetten
250 g Sahnequark
250 g Sahnejoghurt
150 ml Milch
80 g Puderzucker
1 Esslöffel Akazienhonig
Alle Zutaten in einem Mixer glatt pürieren.
Die Sorbetmischung in eine Metallschüssel geben und in der Gefriertruhe ca. 4 Stunden tiefkühlen. Dabei gelegentlich immer mal wieder kräftig durchrühren.
Übrigens: Das Sorbet ist auch toll mit Magerquark und fettreduziertem Joghurt
 

Mittwoch, 18. Juli 2012

Wenn jetzt Sommer wäre…Fru(s)chtbecher mit Bananeneis

Laut Wetterfrosch im Radio ist in dieser Woche am heutigen Tag Sommer! Meine Planung sah also wie folgt aus:
Leichte Hose, Shirt mit kurzen Ärmeln, Sandalen, ist ja heute Sommer!
Mit geöffnetem Dach zur Arbeit fahren, ist ja heute Sommer!
Im Büro alle Fenster aufreißen, ist ja heute Sommer!
Die Heizung komplett auf Null schalten, ist ja heute Sommer!
Das Wasser ausnahmsweise mal in den Kühlschrank stellen, ist ja heute Sommer!
Den Arbeitstag recht früh beenden, ist ja heute Sommer!
Eben kurz beim Metzger schnell noch Würstchen und Kotelett besorgen, ist ja heute Sommer!
Grill anschmeißen ----- lassen, ist ja heute Sommer!
Salat anrichten, ist ja heute Sommer!
Gut gekühlten Weißwein süppeln, ist ja heute Sommer!
Eine kühle Überraschung servieren, ist ja heute Sommer!

Die Realität sah dann so aus:
Hose, dicke Strickjacke, feste Schuhe mit Socken, ich warte auf den Sommer!
Klimaanlage im Auto aus, dafür Heizung an, ich warte auf den Sommer!
Fenster nur kurz zum Lüften geöffnet, dann schnell wieder zu, ich warte auf den Sommer!
Die Heizung auf mittlere Stufe, aber dafür auch noch die beheizbare Fußmatte unterm Schreibtisch angeschaltet, ich warte auf den Sommer!
Mehrere Kannen heißen Tee verkonsumiert, ich warte auf den Sommer!
Einiges vom Schreibtisch abgearbeitet, wegen der Kälte nicht nach draußen getraut, ich warte auf den Sommer!
Beim Metzger Gehacktes besorgt um gefüllte Paprikaschoten zu kochen, etwas Warmes braucht der Mensch, ich warte auf den Sommer!
Auf Salat verzichtet, gab ja Paprika, ich warte auf den Sommer!
Vom Glühwein abstand genommen, dafür einen wärmebringenden Roten getrunken, ich warte auf den Sommer!
Eine kühle Überraschung serviert, jawohl! Das habe ich mir nicht nehmen lassen. Außerdem schmeckt so ein toller Fruchtbecher auch klasse, ist man selbst eingerollt in einer warmen Decke, ist mir doch egal was mit dem Sommer ist.

Fruchtbecher mit Bananeneis
500 g Bananen
300 ml Sahne
200 ml Milch
150 ml Joghurt
100 ml Eissirup =Invertzucker
50 ml Löwenzahnhonig
Alle Zutaten in eine hohe Schüssel geben und mit einem Mixstab pürieren bis eine cremige Masse entstanden ist. Die Eismasse in die Eismaschine geben und nach Angaben des Herstellers der Eismaschine das Eis gefrieren.
Verschiedene Obstsorten der Jahreszeit waschen, ggf. in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Mit Erdbeersirup und Bananenlikör marinieren.
Abgedeckt gute 30 bis 60 Minuten ziehen lassen.
Bananeneis zusammen mit dem marinierten Obst anrichten und servieren.


Donnerstag, 5. Juli 2012

Zitronenbasilikum, zuckersüß und eisgekühlt…

So, endlich kann ich jammern dass mir total warm ist, mir die drückende Schwüle nicht gefällt und wir den langersehnten Sommer haben, dem wir seit Wochen entgegengefiebert haben. Auf dem Markt habe ich ein dickes Bund Zitronenbasilikum ergattert, das ist natürlich viel zu schade für ein Basilikumpesto oder einen schnöden Tomaten-Mozzarella-Salat.
Diesen wunderbaren Duft von dem Zitronenbasilikum konnte ich mir herrlich in Form von Eis vorstellen. Ein ähnliches Dessert hatte ich vor einigen Jahren mal gegessen und nun war der Tag gekommen an dem ich mal wieder Eis basteln musste.
Für diese frischen Törtchen durfte Gina, die Eismaschine, faulenzen, dafür musst die Kitty ran und auch noch der bezaubernde Mixstab, auch Zauberlehrling genannt.
Uns hat dieses Eisdessert so sehr gefallen, dass ich jetzt Zitronenbasilikum selbst ausgesät habe. Zitronenbasilikum ist in unserer Region relativ schwierig zu bekommen
Basilikumeistörtchen:
1 Bund Zitronenbasilikum
2 Esslöffel Zucker
Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone
4 Eigelbe
3 Esslöffel Akazienhonig
200 g Mascarpone
200 ml Sahne
Himbeeren und Honig für die Dekoration
Zitronenbasilikum, Zitronenschalenabrieb, Zitronensaft und den Zucker vermischen und mit dem Mixstab pürieren. Mascarpone in das Basilikumpüree rühren und gut vermischen.
Eigelbe mit dem Akazienhonig über einem warmen Wasserbad kräftig schaumig schlagen. Sahne steifschlagen. Das Basilikumpüree mit der aufgeschlagenen Eiercreme vermischen.
Vorsichtig die geschlagene Sahne unterheben und die Creme in kleine Förmchen oder Tassen füllen.
Jede einzelne Form mit Frischhaltefolie abdecken und gute 5 Stunden gefrieren.
Zum Servieren jeweils ein Törtchen stürzen mit je einem kleinen Teelöffel Honig beträufeln und mit Himbeeren dekorieren.