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Montag, 28. Januar 2013

Avocadosalat mit Limettensauce für Herrn GB und Sus…

… Baumkuchen mit Marzipan und Orangen habe ich gebacken. Dann kleine, angebliche, Liebestörtchen, dazu werde ich demnächst mehr erzählen und zum guten Schluss für Herrn GB noch ein Dessert aus Orangen-Vanillecreme mit Blaubeeren. Doch das wollte er schon nicht mehr. Nach Baumkuchen und Liebestörtchen ist selbst ihm das süße Zeugs fast aus den Ohren gekommen. Ja so sind Männer, erst kann es nicht süß genug sein und dann doch lieber ein Steak. Steaks lagen in der Tiefkühltruhe und ich sag Dir, Du kannst noch so super Hightech Geräte haben, aber Steaks brauchen Zeit zum auftauen, die machste nicht mal eben zack und dann sind die fertig. Das kannste knicken.
Ich musste also den Kühlschrank durchforsten, ach welch ein Wunder, ich hatte Gemüse griffbereit, frisches Gemüse darunter Avocado. Da wurde nix aufgetaut, da habe ich lediglich nach einem geeigneten Rezept gesucht. Dann bin ich in einem älteren Kochbuch fündig geworden und war echt überrascht wie modern es schmeckte. Das Kochbuch ist von einem Koch dessen Name ich garantiert nicht erwähnen werde da ich seine Selbstvermarktung einfach nur bäääh finde. Also werde ich keine Werbung machen und das Rezept habe ich eh abgeändert. Also ich ab in die Küche und mal eben Pi mal Daumen was Frisches nachbasteln. Ich sag Dir was, in null komma nix war der Salat fertig, sah hübsch aus und war mega erfrischend nach dem ganzen Süßkram. Herrn GB kam der Salat gerade recht, denn nach solch einer erfrischenden Kleinigkeit rutsch auch wieder das Dessert und schwupp war das dann auch weg.
Garten-Koch-Event Januar: Avocado [31.0.12013]
So ganz nebenbei habe ich Bilder gestern bei Facebook eingestellt, Ihr wisst schon diese Soziale-Plattform *hüstel* und der Barbara von Barbaras Spielwiese gefiel mein Teller. Und jetzt frag mich nicht, aber irgendwie hatte ich im Hinterkopf, dass Barbara auf ihrer Spielwiese ein Event anbot. Ein Avocado-Event!!! Da wäre mein Rezept doch bombig aufgehoben, oder!? Ja und dann kam die Ernüchterung, fast hätte ich mir einen Wolf gesucht, aber den Event habe ich nicht gefunden. Nach Brille putzen und tief durchatmen sprang mir plötzlich ein Bild vom Avocado-Event förmlich in die Augen. Meine Stimmung stieg wieder. Aber es ist nicht die Wiese von der Barbara auf der der Event spielt, das Spektakel findet im Gärtnerblog bei Sus statt!
So Sus, dann musst Du Dir den Speisengang mit Herrn GB teilen. Also Du bekommst das Rezept und er durfte essen, ist doch okay so, oder!?
Avocadosalat mit Limettensauce…
Das Dressing aus folgenden Zutaten herstellen
Abrieb einer ganzen Limette
175 g Frischkäse
Saft einer Limette
2 Esslöffel Olivenöl
90 ml Gemüsebrühe
1 Teelöffel feinen braunen Zucker
Salz, Cayennepfeffer
Alle Zutaten gut verrühren, idealerweise mit einem Pürierstab

2 Avocados, pro Person 1/2 Avocado in schmale Spalten schneiden.
1 Salatgurke vierteln und in dünne Scheiben hobeln
1 Mango schälen und auch in feine Scheiben schneiden
8 Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden
Diese Zutaten hübsch auf Teller anrichten und die Sauce in einem separatem kleinen Glas reichen.
Ein knuspriges Weißbrot vervollständigt den Genuss…



Freitag, 6. Juli 2012

Zucchini-Häppchen gehen immer…

Neulich als wir grillten konnte ich es malwieder nicht abwarten. Grillen ist ja nichts für Hungrige bis da mal die Kohle durchgeglüht ist und das Würstken endlich gar ist, bin ich fast verhungert. Ich muss es ja schließlich wissen, wer kommt von uns denn nun aus der Hochburg der Kohle, Du oder ich? Na wie gesagt, neulich war es mal wieder soweit, ich hatte Hunger und die Kohle wollte einfach nicht glühen. Klar ich hätte mich jetzt an Brot, Soßen und Salat satt essen können, aber das war jetzt auch nicht so das was mir vorschwebte. Außerdem wollte ich ja nur eine winzige Kleinigkeit.
Nachdem ich den Kühlschrank und alle anderen Vorratsschränke inspiziert hatte, blitzte es wieder und meine Ideen überschlugen sich.
Als kleinen Snack vorweg gab es Zucchiniröllchen mit Grissini in Schinken eingehüllt. Jetzt sag doch mal selbst mit so kleinen Leckereien kann man doch gut die Wartezeit überbrücken, oder?
Zucchini in dünne Streifen schneiden und leicht salzen. Frischkäse mit etwas Quark und Sahne glattrühren.
Minze fein gehackt unterheben und mit Pfeffer, Salz und Sumach abschmecken. Die Zucchinistreifen aufrollen und mit einen Zahnstocher feststecken.
Die Käsemasse einfüllen und auf Teller anrichten. Grissinistangen mit gekochten Schinken umhüllen und zu den Zucchinihäppchen legen.
Ein kleiner Snack der noch Platz für Grillgut lässt…


Dienstag, 15. Mai 2012

Schnecken ohne Schnecken und süß sind sie auch nicht…

Ich müsste ja eigentlich mal wieder backen, doch irgendwie schreckt mich alles was süß ist ab. Im Moment ist mir alles was frisch und herzhaft ist sehr willkommen. Ganz begeistert bin ich derzeit vom frischen Spinat. Klar esse ich auch gerne Spargel, aber da Herr GB ja kein Spargelfan ist, gibt es den hier im Büdchen weniger. Spinat mag er gerne. Neulich habe ich mal durch einige Kochbücher nach Spinatrezepten geschnüffelt. Mensch was war ich erstaunt wie vielseitig Spinat daher kommt. Als Kind gab es bei uns Rahmspinat von Iglo, nein meine Mutter war kein Speziallist für Fertigprodukte, ganz im Gegenteil, sie konnte hervorragend kochen nur wir Kinder waren nicht anders wie die Kinder heute auch, in gewisser Weise, Werbunggeschädigt. Alle Welt hatte Rahmspinat mit dem Blubb auf dem Teller, also wollten wir den auch. Den frischen Selbstgekochten lehnten wir ab, wobei heute weiß ich ganz genau, er hätte garantiert den Vergleich mit Abstand gehalten.Viele Jahre gab es auch im Büdchen den Spinat in Blöcke und nicht als Blätter. Ich hätte gar nicht gewusst wie man einen echten Blubbspinat selber kocht. Irgendwann holte ich mir dann doch mal Nachhilfe bei meiner Mutter und siehe da, heute muss ich den Blockblubbspinat nicht mehr haben und Herr GB putzt den Frischen auch bis zum letzten Krümel weg.
Letztens musste ich mir für Gäste etwas einfallen lassen und ich wollte unbedingt Farbe auf die Teller bringen. Da lag es nahe, dass ich Spinat verwenden musste. Doch Büdchenblubbspinat wollte ich jetzt nicht gerade servieren, außerdem sollte es eine kleine Vorspeise sein. Eine Spinatrolle hatte ich vor Augen, nur in welchem Buch stand denn das Rezept noch gleich. Die Rollenanleitung habe ich nicht gefunden, deshalb musste ich jetzt aus meinem Gedächtnis basteln.
Meine Gäste waren begeistert, Herr GB schwärmte ähnlich wie die Gäste und ich war mit meiner Spinatschnecke, mit dem Schwärmen von Herrn GB und der Begeisterung von den Gästen rundum zufrieden. Ich wusste es, Schnecken mag doch jeder gerne.
500 g Babyspinat
2 würzige Zwiebeln, in feine Würfel geschnitten
2 Esslöffel Rapsöl
7 Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
300 g Frischkäse
Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone
100 g Radieschen, fein gehackt
Die Zwiebelwürfel im Rapsöl glasig dünsten. Den Spinat zugeben und zusammen fallen lassen. Spinat und Zwiebeln etwas weich dünsten. Den gegarten Spinat abkühlen lassen.
Die Eier in einen Mixer geben, mit Salz, Pfeffer und frischer Muskatnuss würzen. Den abgekühlten Spinat zugeben und alles zusammen auf höchster Stufe pürieren.
Die Spinat-Eiermasse auf ein, mit Backpapier ausgelegtem Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C 15 bis 20 Minuten backen.
Ein Auskühlgitter mit einem Geschirrtuch auslegen, die Spinatmatte darauf stürzen und ca. 20 Minuten abkühlen lassen.
Zwischenzeitlich den Frischkäse mit Zitronensaft und Zitronenschale und den feingehackten Radieschen gründlich vermischen.
Es sollte eine glatte gleichmäßige Creme ergeben. Mit einer Prise Zucker und Salz abschmecken. Die Frischkäsemasse auf die Eier-Spinatmatte streichen und fest aufrollen.
Die Spinatrolle ganz stramm in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank, idealerweise über Nacht, kühlen.
Kurz vor dem Servieren in Scheiben schneiden und die hübschen Spinatschnecken z.B. mit Radieschenblüten, anrichten.


Donnerstag, 21. April 2011

Kapern-Event verpasst...

Im März hatte der Gärtnerblog zum Kapern-Event aufgerufen. Nein es wollte und sollte keiner einen Event kapern, sondern diese kleinen schmackhaften eingelegten Perlen, die man entweder mag oder hasst, sollten in einem leckeren Essen untergebracht werden.
Mensch Meier, habe ich überlegt, im Internet geschnüffelt und Bücher geblättert. Ergebnis, Vitello Tonnato war bereits hier schon in meinem Blog vertreten und Königsberger Klopse wollte ich den überlassen, die sich evtl. etwas besser mit der geschichtlichen Vergangenheit der Klopse auskennen. Okay, nicht etwa dass ich ihnen gleich ein Denkmal setzten will, aber Ehre wem Ehre gebührt und lecker sind diese kleinen (oder manchmal auch etwas sehr großen, wenn Herr GB geholfen hat Klopse zu formen) Dinger allemal. Sie schmecken auch hier im Pott der zweifelsohne verdammt weit von Königsberg entfernt ist. Aber wen die Geschichte interessieren sollte, kann hier etwas finden.
So nun aber wieder zurück in die Gegenwart, also Klopse gibt’s dann eben auch nicht. Jetzt Tage später serviere ich meinem Schatz herrliche Käse-Zwiebel-Törtchen mit einem Fenchelsalat und während wir so essen schaue ich auf, na was? Richtig, Kapern die im Fenchelsalat herumliegen. Boah, so ein Pech, das hätte ich mal letzten Monat machen sollen. Schade, aber nun ist es vorbei und ich habe den Kapern-Event verpasst...
6 Käse-Zwiebel-Törtchen mit Fenchelsalat
3 Blätter Blätterteig ca. 150 g
Füllung:
200 g rote Zwiebeln
150 g Zucchini
1 Esslöffel Olivenöl
Pfeffer, Salz, Zucker
Guss:
2 Esslöffel Frischkäse
1 Ei
3 Esslöffel Milch
Pfeffer, Salz, gemahlener Kümmel
Salat:
1 Fenchel
2 Orangen
½ rote Zwiebel
1 Esslöffel Kapern
2 Teelöffel Kapernlake
Pfeffer, Salz, Akazienhonig
Zubehör: 6 Muffinförmchen
Die Blätterteigplatten so groß ausrollen, bis eine Platte für zwei Muffinvertiefungen reicht. Die Sechs Formen mit dem Teig auskleiden.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel in schmale Streifen schneiden und die Zucchini halbieren und in schmale Scheiben schneiden. Zwiebelstreifen mit Zucchinischeiben im erhitzen Öl 3 bis 4 Minuten dünsten. Mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken. Abkühlen lassen und in die Muffinformen verteilen.
Für den Guss den Frischkäse, das Ei mit der Milch verschlagen bis eine recht cremige Masse entsteht. Mit Pfeffer, Salz und Kümmel gut abschmecken, es kann ruhig etwas würziger sein.
Die Käsecreme über das Zwiebel-Zucchinigemisch geben und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180° Heißluft 25 bis 30 Minuten backen.
Zwischenzeitlich eine Orange filetieren und die andere Orange auspressen. Den Saft mit der Kapernlake mischen und mit Pfeffer, Salz und etwas Akazienhonig würzen. Den Fenchel in kleine Stücke schneiden, mit den Orangenfilets und den Kapern mischen. Das Orangendressing zum Fenchel geben, alles gut durchmischen und etwas ziehen lassen.
Den Salat mit den Törtchen auf Teller anrichten und servieren.

Mittwoch, 6. April 2011

Ostern auf Probe, ein Ei im Nest...

Ostern ist wie Weihnachten, Geburtstag oder sonstige lang bekannte, meist wiederkehrende Feste, die mit einem Mal ganz plötzlich vor der Tür stehen.
Aber in diesem Jahr überrascht mich Ostern nicht, auch nicht der Karfreitag. Ich habe nämlich schon mal das Mittagessen zur Probe gekocht. ;-)
Ist nix Aufwändiges sonder einfach, lecker und ruck zuck fertig und wenn man mit der Portionsgröße nicht über die Stränge schlägt, hat man sogar noch Platz für Kuchen am Nachmittag. Außerdem sind es leichte Zutaten.
Einige Drillinge, Spinat, Frischkäse, etwas Milch, Spagetti, Eier und natürlich noch etwas Öl oder Butter und Gewürze wie Salz, Pfeffer und Muskat. Es werden noch Portionsauflaufschalen benötigt und ein Pürierstab würde das Equipment perfektionieren.
Tja und da es auch noch gut vorzubereiten ist, ist noch jede Menge Zeit fürs Eierfärben übrig. Und nun verrate ich Euch was ich mit den Zutaten zusammengekocht habe.
Drillinge in der Schale kochen, pellen, abkühlen lassen und in feine Scheiben schneiden. Die Auflaufschalen mit Öl oder Butter ausfetten und den Boden fächerartig mit den Kartoffelscheiben belegen.
Spinat kurz blanchieren und grob hacken. In einem Topf etwas Butter auslassen und den Spinat dazugeben. Mit etwas Milch ablöschen und Frischkäse darin auflösen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Zwischenzeitlich Spagetti kochen und die gekochten Nudeln mit etwas Öl mischen, damit sie nicht zusammenkleben. Aus den Nudeln mit einer Zweizinkengabel (z.B. Fleischgabel) Nudelnester drehen. Den Spinat nun ebenfalls in die Auflaufschalen geben und die Nudelnester oben aufsetzen.
In die Mitte jedes Nestes vorsichtig ein rohes Ei geben. Etwas salzen, dabei aber das Eigelb aussparen damit es nicht fleckig wird.
Die Auflaufschalen in den auf 160°C Vorgeheizten Backofen geben und sobald das Ei gestockt hat servieren.
Noch ein kleiner Tipp: Mit dem Spinatwasser kann man auch gut die Eier färben.