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Montag, 11. Februar 2013

Für heute Chips auf die Schnelle, ist doch Rosenmontag…

Ja sag mal, hast du das schon mal erlebt, Du hast Besuch eingeladen, willst Dir mit ihm einen schönen Abend machen und Du hast nichts zum knabbern im Haus? Du kannst mir jetzt nicht erzählen, Du wärst jetzt so ganz cool und lässt Dir einfach mal nichts anmerken. Ich gebe ja zu, ich habe auch nicht immer die große Lust auf Käsefüße oder Gissini und die sind ja auch nicht innerhalb einer halben Stunde fertig. Aber so gar nichts hinstellen ist auch doof, oder? Aber jetzt habe ich für Dich die Lösung. Nein, ich schick Dich jetzt nicht zur Tanke, wo denkst Du hin. Also bitte! Etwas Einsatz musst Du schon bringen. Was hältst Du von selbstgemachten Kartoffelchips? Kaufen kann doch jeder, aber diese sind so genial und der Hammer, mit den Fettigen aus der Tüte nicht zu vergleichen. Aber ich gebe Dir einen Tipp, mach dir die doppelte Menge von der Menge, von der Du glaubst Du benötigst sie. Du wirst sehen, es wird nicht reichen, bei mir war es bisher immer Zuwenig. Aber probier es einfach aus.
Du schälst 5-7 festkochende, große Kartoffeln. Mit einem Hobel auf ganz dünner Stufe hobelst Du die Kartoffeln in Scheiben. In kaltem Wasser wäschst Du die Kartoffelscheiben, bis die Stärke gut abgewaschen ist, dann legst Du die Kartoffelscheiben auf Küchenrolle und trocknest sie gut ab.
Ein bis zwei Teelöffel vermengst Du mit Salz. Die Kartoffelscheiben gibst Du in eine Schüssel und vermischt sie mit dem Salz-Öl-Gemisch. Backbleche mit Backpapier auskleiden. Die Kartoffelscheiben auf den ausgekleideten Backblechen auslegen. Die Kartoffelscheiben sollten sich nicht berühren.
Du backst die Kartoffelscheiben im Backofen auf 180° C den Du vorher aufgeheizt hast. Nach 25 Minuten solltest Du ein waches Auge auf Deine Chips haben, jetzt geht es eigentlich wirklich nur um Sekunden bzw. Minuten, aber spätestens nach 30 Minuten sind sie garantiert goldbraun gebacken und knusprig.
Du holst sie aus dem Backofen und lässt sie kurz auskühlen, sie lösen sich wie von selbst vom Backpapier. Einfach in eine Schüssel geben und servieren.
Sollten sie ihre Knackigkeit verlieren, kannst Du sie wieder aufpeppen indem Du sie für 10 Sekunden bei 600 Watt in die Mikrowelle gibst, wieder abkühlen lassen und weiter knuspern. So, und jetzt kannst Dich auf Deinen Rosenmontagbesuch freuen.


Montag, 27. Juni 2011

Also ja, ich habe es wieder getan und auch noch Erdbeersirup gemacht!!!

Ich wollte es ja nicht, aber Herr GB hatte mich mehrmals darauf hingewiesen, dass im Moment Erdbeerzeit ist und dann konnte ich nicht mehr anders. Ich habe damit argumentiert nicht genügend Zucker im Hause zu haben, diese Hürde war schnell überbrückt, mein Schatz zauberte wie aus dem Nichts Zucker aus dem Ärmel. Mein Einwand dass die Vorratsregale im Keller eigentlich schon überlaufen, zog nicht wirklich. Eh ich mich versah war ein Stück im Regal freigeräumt. Ich äußerte meine Bedenken nicht genügend Flaschen zu haben. Schwupps standen leere feingesäuberte Flaschen in der Küche. David Copperfield könnte sich Tipps holen. Ich weiß zwar nicht was den David veranlasst zu zaubern, aber Herr GB´s Antrieb sind die Erdbeeren. Hab ich ja schon erzählt, mein Schatz ist ein Erdbeerbärjunkie und deshalb kann ich ihm auch einfach keinen Erdbeerwunsch abschlagen. Letzte Woche leerte er die letzte Flasche Erdbeersirup vom letzten Jahr, natürlich nicht ohne diese Tatsache laut bekanntzugeben. “Ach, sieh an, hat der Sirup so lange gehalten, hat wohl nicht geschmeckt?“ Diese Aussage von mir wurde natürlich sofort vehement abgestritten. “Nein, ich war mit der letzten Flasche nur besonders sparsam“ Okay, das glaube ich ihm sogar, da sind wir beide ähnlich. Wenn ich etwas ganz besonders gerne mag und ich weiß es geht zur neige, hebe ich mir auch den Rest lieber auf bis ich Nachschub besorgen konnte. Was den Sirupnachschub angeht, da ist Herr GB eindeutig auf mich angewiesen. Also ich gebe es zu, ich habe mich erweichen lassen.
Wem der Sirup bereits aus den Ohren kommt, der sollte spätestens jetzt den Büdchenblog verlassen und zu einem späteren Zeitpunkt zurückkommen.
Also ja, ich habe es wieder getan und auch noch Erdbeersirup gemacht!!! Aber nur auf Wunsch einen einzelnen Herrn! Ehrlich gez!
Aber den Erdbeesirup mache ich ganz anderes als Rhabarber-, Holunderblüten-, oder Waldmeistersirup. Ist also jetzt wirklich mal was ganz Neues, oder man kann auch sagen etwas ganz Anderes.
Ich erklär mal wie ich den Erdbeersirup mache.
Man braucht nicht viel, lediglich 2 KG Erdbeeren, 500 g Gelierzucker 1:1 und 500 g Haushaltszucker.
2 kg Erdbeeren reinigen und von den Blättchen entfernen. Die Erdbeeren entsaften. Das habe ich mit einem elektrischen Entsafter gemacht.
Man kann sie auch pürieren und durch ein Sieb streichen. Auf diese Art entkernt man die Beeren. Durchs Sieb streichen ist allerdings sehr mühsam. Also wie gesagt die Erdbeeren durch den Entsafter, übrigbleibt knapp 1,5 Liter Erdbeersaft.
Den Saft mit 500 g Gelierzucker und 500 g Zucker mischen. Die Zucker-Saftmischung ziehen lassen und immer wieder umrühren bis der Zucker aufgelöst ist. Nun das Gemisch langsam aufkochen. Während des Aufkochens immer wieder rühren.
Vorsicht, nicht das es überschäumt. Nun den Zucker-Erdbeersaft auf kleiner Temperatur 30 Minuten köcheln lassen, bis er etwas eingekocht ist. Jetzt in gut gesäuberte Flaschen füllen und sofort verschließen.
Herr GB mag den Erdbeersirup gerne im Quark, Joghurt oder in Milch, der Sirup ist super geschmacksintensiv. So intensiv, dass meinem Schatz selbst das Erdbeereis das ich mit diesem Sirup mache besser schmeckt, wie in seiner Lieblingseisdiele. Das Erdbeereis gibt es dann demnächst, versprochen.

Samstag, 21. Mai 2011

Geschenke, Geschenke, Blogeintrag geschenkt…

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche
Kenn Ihr jemanden der keine Geschenke mag? Ich auch nicht. Wobei ich gehöre auch zu denen, die sehr berührt sind, wenn sie mir nichts, dir nichts, aus heiterem Himmel ein Geschenk bekommen. Ich erwische mich dabei, wie ich sage: "das war doch nicht nötig“ oder "ach Mensch, das sollst Du doch nicht“. Was ist schon nötig und soll ich Euch was sagen, innerlich freue ich mich wie ein Schneekönig.Mir liegen die Geschenke sehr am Herzen, die einen ideellen Wert darstellen, es kommt nicht auf den materiellen Wert an. Auf die Geste kommt es an, der Gedanke der dahinter steckt.
Neulich habe ich von der Schokoladenschwester und ihrem Schatz ein wunderschönes Körbchen geschenkt bekommen.
Vollgestopft mit leckeren Trauben, aber eigentlich für meine Schalotten gedacht und so ganz nebenbei auch fürs Büdchen. Es ist aber auch sehr fotogen.
Ja und dann hab ich noch ein Geschenk bekommen, einen Blogeintrag oder besser Platz für einen Blogeintrag. Die Zorra hat mich mit einem super schönen Geschenk überfallen, ich durfte bei ihr im Blog ein Event als Gastgeberin für Juni 2011 gestalten. Boah eh, ich bin stolz wie Bolle, das hätte ich mir nie träumen lassen.
Ein Thema zu finden, war zwar nicht ganz so einfach, aber wenn die Zorra mir Platz in Ihrem Blog schenkt, schenke ich ihr mein Geschreibsel, etwas Zeit und sicher auch ein Rezept oder einige Beispiele wie man Geschenke aus der eigenen Küche hübsch verpackt. Ja genau, ihr habt richtig gelesen, im Event geht es um Geschenke aus der eigenen Küche. Die eine oder andere Anregung habe ich hier in meinem Blog ja schon veröffentlicht, wie mein Ketchup, oder die Sirups hier und hier, ja oder erst neulich die Käsefüße. Ist schon erstaunlich was da der eine oder andere von mir gedacht hat.
Ich bin für jede Anregung empfänglich, wehe ich schleiche auf irgendwelchen Märkten rum oder gar durch Haushaltswarengeschäfte, prompt landen Ausstecher,

Muffinförmchen, Zackenscheren,
Servierten oder sonstiges Gedöns in die Einkaufstasche und ziehen ins Büdchen ein. Irgendwann platzt das Büdchen aus allen Nähten.
Erst neulich ist hier ein wunderschönes neues Buch zum Thema Geschenke eingezogen, aber dazu gibt es demnächst erst mehr. Wer hier öfters liest weiß, erst werden die Rezepte ausprobiert und dann schreibe ich Euch, ob es auch in Eure Kochbuch-Bibliothek einziehen sollte.
So, jetzt müsst Ihr aber wirklich mal drüben bei der Zorra vorbeischauen, die Zorra wartet doch genauso wie ich auf Eure Rezeptgeschenke und wie es genau abläuft erfahrt Ihr natürlich auch bei ihr.
Also, wir sehen uns dann drüben bei den Geschenken.
Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche