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Mittwoch, 1. Februar 2012

Ein Suppenhuhn im Topf erspart den Weg zum Arzt…

Da ist ja jetzt der Oberhammer. Einer meiner beständigsten Leserinnen und Kommentarschreiberin hat es erwischt. Die arme Maraike hat Schnupfen. Also hier muss jetzt keiner böse in meine Richtung schauen, denn ich bin unschuldig. Auch wenn sie hier im Büdchen auch schon fast zum Inventar gehört, kann sie sich unmöglich bei mir angesteckt haben. Außerdem habe ich erfahren dass im Moment ein Virus kursiert der vor keinem halt macht und jeder der auch nur annähernd seine Nase in Virusrichtung steckt, den erwischt es. Ich hatte mir den Schnupfen ja aus Österreich mitgebracht und der erste Gedanke war, ich muss eine Hühnersuppe koche. Wie aufs Stichwort wurde dann im Fernsehen der Bericht über das antibiotikaverseuchte Geflügel gesendet. Nee, ich hatte nur einen Schnupfen, Antibiotika brauchte ich dafür nicht. Ich weiß was garantiert hilft. Hühnersuppe, aber ohne Chemie! Eine Erkältung braucht keine Antibiotika. Also Maraike heute gibt es den ultimativen Gesundheitstipp, koch Dir einen Topf Hühnersuppe. Aber kaufe das Huhn bei dem Bauern Deines Vertrauens, idealerweise dort, wo das Gefieder frei herumlaufen darf, nicht eingepfercht ist und mit Pillen gefüttert wird.
Das Huhn muss aber richtig lange kochen, gute 3 Stunden auf ganz kleiner Hitze, denn die guten Wirkstoffe sitzen in den Knochen und die müssen gründlich ausgekocht werden.
Mein Huhn hatte knappe 1800 g obwohl es nur ein Halbes war. Ich habe es mit kaltem Wasser aufgesetzt und zum Kochen gebracht. Möhren, Petersilienwurzel, Sellerieknolle, Zwiebel und Lauchstange in Stücke geschnitten zum Huhn geben. Nicht zu vergessen die Gewürze. Salz, weiße Pfefferkörner, schwarzen Pfeffer, ein Stück Ingwer, Pimentkörner, eins-zwei Nelken und ein Lorbeerblatt ebenfalls in den Topf geben. Nach den 3 Stunden Garzeit das Huhn aus der Brühe heben.
Das Fleisch von den Knochen und der Haut entfernen und in Stücke schneiden.
Die Brühe filtern und entfetten. Zwischenzeitlich koche ich in Salzwasser Julienne-Gemüse von Lauch, Sellerie und Karotte. Natürlich gehören für meinen Schatz auch einige Suppennudeln in die Brühe, also habe ich auch noch kleine Nudeln als Einlage gekocht.
Herausgekommen ist eine super leckere Suppe an der wir uns satt und gesund gegessen haben. Sag ich doch, wer einen fürsorglichen Bauern kennt, dem geht der Schnupfen an der Nase vorbei…
Ich wünsche allen Schnupfennasen gute Besserung, viel Spaß beim Suppe kochen und guten Appetit.