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Mittwoch, 24. Juli 2013

Ingwer nicht nur für den Magen gut…

…wusstest Du dass Ingwer das Mittel für Reisekrankheit ist? Gerade jetzt wo doch alle in den Urlaub aufbrechen ist es doch die ultimative Hilfe die Anreise gut zu überstehen. Aber jetzt sag mal ehrlich, kennst Du jemanden der gerne an einem Stück Ingwerwurzel nagt? Schon als Kind möchte ich Ingwerstäbchen in Zartbitterschokolade, oder auch kandierte Ingwerstäbchen. In unserer Familie mussten sich lediglich meine Mutter und ich mir die ungewöhnliche Leckerei teilen, alle anderen machten gleich Reißaus, boten wir diese Süßigkeit an. Ingwer als Gewürz bzw. als frische Wurzel ist in meiner Küche erst in den letzten 10-15 Jahren eingezogen. Mit dem Appetit auf asiatische Küche war auch der Ingwer immer präsenter. Die pikante Schärfe lässt sich auch fantastisch in Süßspeisen einbinden, man sieht es ja schon an der Kombination von Ingwer und Schokolade. Auch in Ginger Ale ist das Aroma des Ingwers. Heute zeige ich Dir ein Eis, das meine Ingwergerichteliste erweitert hat. Es ist süß, aber nicht widerlich. Es ist scharf, aber nicht schmerzhaft. Es ist eine Leckerei, aber erfrischend.
Ingwereistörtchen:
200 g Puffreiskekse mit Vollmilchschokolade
50 g Zartbitterschokolade 85%
2 Esslöffel Sahne
Alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und im warmen Wasser schmelzen bzw. erwärmen. Alles gut miteinander verrühren bis es eine einheitliche Masse ergibt. Diese Schokopuffreiscreme in eine Quadratische Form geben und im Kühlschrank erhärten lassen.
150 ml Milch
½ Vanilleschote aufgeschlitzt
10 g geriebene Ingwerwurzel
Milch mit Vanilleschote und Ingwer vermischen und aufkochen. Die Milch durch ein Sieb geben und abkühlen lassen.
3 Eier getrennt
100 g Zucker
1 Prise Salz
300 ml Sahne
100 g kandierten Ingwer gehackt
Eigelbe mit 50 g Zucker auf einem warmen Wasserbad aufschlagen Nach und nach die Milch zugeben und die Eiercreme zu einer Rose abziehen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Die Sahne ebenfalls aufschlagen. Erst die Sahne in die Eigelbcreme geben und anschließend den Eischnee unter heben.
Zum Schluss noch die Ingwerstückchen in die Eiscreme geben. Die Eismasse auf den Puffreisboden geben und im Eisschrank gefrieren lassen.



Mittwoch, 10. Juli 2013

Alle guten Dinge sind Drei, "Zum Dahinschmelzen“, oder "Kleine Kuchen mit flüssigem Kern“

…ja richtig, heute ist Tag DREI von der Buchwoche „jeden Tag ein Buch“ Du weißt doch, die Aktion von Arthurs Tochter, hab ich doch hier schon erzählt!
Heute ist ein ganz entzückendes Buch dran und der Titel „Zum Dahinschmelzen“ Ja, ist schon richtig, der Titel ist Programm. Kleine Kuchen, ähnlich wie Muffins, aber viel besser. Zwar auch so klein, aber Du kannst bedenkenlos wunderbar Deine Muffinförmchen verwenden. Die Kuchen die Du nach den Rezepten aus diesem Büchlein zauberst sind einfach genial. Ich schreibe extra zauberst, weil alles andere würde dem kleinen Gebäck nicht gerecht werden. Auf dem Hardcover steht folgendes:
Man isst sie am besten warm, wenn sie aus dem Ofen kommen. Wenn der Löffel die äußere Kruste durchbricht, quillt die duftende warme Creme aus dem Kuchen hervor: Kuchen mit flüssigem Kern sind eine ganz besondere Leckerei aus Frankreich, wo sie «moelleux» oder  «fondants» genannt werden. Die Kreationen sind schier unglaublich, aber eben alle flüssig und warm. Sie waren in Frankreich schon ewig als ein besonderes Dessert bekannt und der Unterschied zu Muffins ist wohl klar. In irgendeiner Fernsehsendung erzählte mal ein Fernsehkoch wie er jedes Mal die Augen verdreht, wenn wieder ein Gast in seinem Restaurant diese Törtchen bestellt und sie reklamiert weil der Kuchen nicht durchgebacken ist. Mal so ganz unter uns, das würde doch jeden Kochverrückten in den Wahnsinn treiben, oder?
Aber ich wollte Dir ja etwas von dem zauberhaften Buch erzählen. Also, es ist im Jan Thorbecke-Verlag erschienen und der Autor Paul Simon hat sich alle Mühe mit dem Buch gegeben und ihm ist es gelungen bei mir eine „kleine-Kuchen-Euphorie“ auszulösen.
Die Grundlage seines Gebäcks ist in etwa immer der gleiche Teig, aber mit wenig Aufwand köstlich abgewandelt. Der Höhepunkt ist dann natürlich wieder der flüssige Kern.
Herr Simon wartet mit Variationen wie: Karamell, Nougat, Kirschen auf. Okay, ich stimme Dir zu, das ist jetzt nicht gerade ungewöhnlich, aber was denkst Du über Pistazienküchlein mit einem Kern aus Mandelkonfekt? Nicht ganz so schlecht hört sich doch auch ein Gebäck mit Maronenfüllung an. Na mach ich Dir schon Appetit? Nicht? Dann vielleicht mit einer Marzipan, Sahne, weißer Schokoladen-Füllung? Bitterschokoladenküchlein mit Orangenfüllung vielleicht? Wenn Dir jetzt auch schon das Wasser im Mund zusammen läuft, hätte ich noch das i-Tüpfelchen: Ein Schokoladenküchlein mit Vanillefüllung, und glaub mir die Vanillefüllung ist so was von cremig, Du möchtest nicht aufhören zu essen. Sicher könnte ich Dir jetzt sämtliche Füllungen aufzählen, aber damit ist Dir ja auch nicht geholfen. Mensch ich schweife schon wieder ab, ich wollte Dir doch etwas über das Buch erzählen.
Direkt am Anfang des Buches ist eine kleine Erklärung zu dieser Art von Gebäck. Es geht gleich mit dem Hinweis auf unterschiedliche Backöfen und deren individuellen Backtemperaturen weiter und das es ratsam ist das Gebäck genau im Auge zu behalten damit es nicht versehentlich durchgebacken wird. Gleich im Anschluss folgt das Inhaltsverzeichnis. Diese Rubrik gibt Aufschluss darüber, dass Dich in diesem Buch vier Bereiche erwarten. Die Klassiker, Kuchen mit Ganachefüllung, mit Fruchtfüllung und das letzte Kapitel zeichnet sich durch englische Cremes, Schlagsahnecremes und Fruchtpürees aus. Nach dem Inhaltsverzeichnis gibt Herr Simon noch Auskünfte zu Backutensilien bzw. über das benötigte Material das man haben sollte. Utensilien die sicher in irgendeiner Art in jedem Haushalt zu finden sind, also nichts Außergewöhnliches. Dann kommen Rezepte über Rezepte. Das Buch schließt mit einem Bezugsquellennachweis. Na das nenne ich mal Service. Übrigens, zu jedem Rezept gibt es ein Bild und eh Du jetzt los läufst um Dir das Buch zu besorgen schreib Dir vorher die ISBN auf:
1. Auflage
Format 19 x 19 cm
64 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-0231-3
Erschienen 2013
€ 12,99
Kleiner Tipp von mir, schaue Dir das Buch nur an, wenn Du absolut satt bist, ansonsten schaffst Du es sicher noch nicht einmal bis zur Buchmitte. Ich verspreche Dir, Du bist schneller in der Küche als Du denkst.
Ein Rezept hat es mir ganz besonders angetan und wenn Du Ingwer magst solltest Du es unbedingt ausprobieren.
Ingwerküchlein mit Mangofüllung:
30 g geriebenen Ingwer
100 g geschmolzene Butter
110 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
2 Eier
110 g Zucker
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zu dem Eierschaum geben. Die Butter und den Ingwer ebenfalls untermischen und alles zu einem einheitlichen Teig verrühren.
Für die Mangofüllung 50 g Fruchtfleisch mit einem Teelöffel Honig und 50 g weißer geschmolzener Schokolade vermischen. Die Creme in eine Halbkugelform (Herzform) füllen und ca. 1 Stunde gefrieren.
Dessertringe mit Backpapier auskleiden (oder Muffinförmchen verwenden), den Teig 2/3 in die Formen einfüllen, dann in die Mitte zwei Halbkugeln Mangofüllung geben und die Förmchen mit Teig auffüllen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C gute 10 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und erst lauwarm aus der Form nehmen.



Dienstag, 12. März 2013

Es geht auch ohne Fleisch, wie wäre es mit Kartoffel-Blumenkohl-Curry?

Im Moment ist hier im Büdchen grüne Küche angesagt, was das genau heißt werde ich Dir noch in den nächsten Tagen genauer erzählen. Hier ist ein Buch eingezogen das ich aber nicht mal eben im Vorrübergehen erklären kann. Nee, das ist so toll, dafür benötige ich etwas mehr Zeit und weil ich es so schön finde, habe ich auch schon einiges daraus gekocht. Ich spanne Dich gerade auf die Folter? Ja, Du kannst auch mächtig gespannt sein. Es ist kein reines vegetarisches Kochbuch, sondern es animiert lediglich zu weniger Fleisch. Es geht nicht so dogmatisch vor wie reine vegetarische Kochbücher, aber es macht neugierig. So, mehr werde ich Dir heute aber nicht erzählen, dafür habe ich aber schon einmal ein richtig schönes Rezept für Dich. Vielleicht macht es Dich ja wissbegierig und Du freust Dich schon auf die nächsten Rezepte aus dem Buch. Den Reigen eröffne ich mit Kartoffel-Blumenkohl-Curry. Ein Rezept das absolut alltagstauglich und äußerst schmackhaft ist. Tja und so ganz nebenbei ist es auch noch total schnell gemacht. Das die Zutaten frisch sein sollen brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen, oder?
Kartoffel-Blumenkohl-Curry
2 rote Zwiebeln, geviertelt und in Scheiben geschnitten
600 g festkochende Kartoffeln geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten
1 kleiner Blumenkohl in kleine gleichmäßige Röschen geteilt
2 Esslöffel Sonnenblumenöl
2 Teelöffel Currypulver, mittelscharf
100 g ausgelöste Erbsen (hier habe ich geschummelt und TK-Erbsen gekauft)
70 g Ingwerwurzel
Salz
100 g Creme Fraiche, mein Töpfchen hatte 125 g und ich habe die komplette Creme verarbeitet.
In einem Topf mit schwerem Boden das Öl erhitzen. (ich habe einen Gusseisenbräter, der ist genial für dieses Gericht). Die Zwiebelscheiben in dem heißen Öl anbraten. Das Currypulver drüberstreuen und alles kräftig durchrühren, bis das Currypulver anfängt zu duften. Die Kartoffelwürfel und die Blumenkohlröschen zufügen, kurz mitbraten und mit Wasser ablöschen.
Das Curry mit Wasser soweit angießen, bis das Gemüse halb davon bedeckt ist. Auf kleiner Stufe knapp 35 Minuten köcheln lassen. Die Erbsen zufügen und gar ziehen lassen.
Den Ingwer reiben und gut ausdrücken. Wir benötigen nur den Ingwersaft. Den Ingwersaft zum Curry geben und das Curry mit Salz abschmecken. Evtl. noch mit etwas Currypulver nachwürzen. Die Creme frâiche untermischen und vielleicht einige Kartoffeln zerdrücken um eine Bindung zu erzielen. Bei Bedarf das Curry nochmals erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen.


Dienstag, 22. Januar 2013

Thailändische Küche mitten im Ruhrgebiet, Hühnchenbrust in Ingwersauce…

…hättest Du mir vor 10 Jahren gesagt ich würde sämtliche Zutaten für ein thailändisches Gericht in meinem kleinen Dörfchen bekommen, ich hätte Dich für verrück erklärt. Abseits der Ruhrgebietsmetropolen und ihren vielseitigen ausländischen Geschäften war das undenkbar. Schon alleine durch die Nationen Vielschichtigkeiten gibt es eine Vielzahl kulinarischer Unterschiede und es ist eine Bereicherung für das ganze Ruhrgebiet. Die Ruhrgebietler sind ein Volk das kulinarischen Erweiterungen von jeher immer offen gegenüberstand. Gerade Menschen aus östlichen Gegenden fühlten sich seit Menschgedenken vom Ruhrgebiet angezogen und ließen sich hier nieder. Der Grund war früher das Überangebot von Arbeitsplätzen. Generationen aus allen Herrenländern prägten die Ruhrgebietsküche und die sah in Duisburg schon ganz anders aus als in Dortmund, Essen, oder Bochum. Das Überangebot von Arbeitsplätzen ist schon längst Geschichte, aber dass sich die Zutaten in den Kochtöpfen mal wieder weiterentwickeln sieht man ja an meinem "Dorfsupermarkt" bei dem bekomme ich Zitronengras, Chilischoten, Limettenblätter, Ingwer und auf Bestellung sogar Korianderwurzeln. Das sind genau die Zutaten die ich für mein thailändisches Huhn benötige. Sojasauce, Fischsauce und Reisessig steht im Regal bei den asiatischen Zutaten. Das Regal ist im Dorfladen so eine Selbstverständlichkeit wie das Regal mit Fertigprodukten.
Dieses Hühnchengericht ist genial wenn Du keine Zeit hast, oder Du Dich bei Schweinebäckchen und Co. verausgabt hast. Ich erkläre Dir mal eben schnell wie Du es zubereitest.
Hühnchenbrust in Ingwersauce…
2 Zitronengrasstängel

1/2 Chilischote, rot
2 Limettenblätter (frisch im Asialaden oder aus dem Glas)
2 Thai-Schalotten (zur Not gehen 2 uns gebräuchliche Schalotten)
1 Knoblauchzehe
500 ml Hühnerbrühe (die habe ich immer im Keller in Twist-off Gläsern eingekocht)
500 g Hühnchenbrustfilet
Alle Zutaten mit der Brühe vermischen und aufkochen. Das Hühnchenfilet in die Brühe legen und auf kleiner Hitze 20 Minuten garziehen lassen.
In der Zwischenzeit machst Du die Ingwersauce
2 Frühlingszwiebeln, in Ringe
50 bis 60 g Ingwer in feine Würfel geschnitten
die andere Hälfte der roten Chilischote in schmale feine Streifen schneiden.
Eine Korianderwurzel fein gehackt.

2 Esslöffel Erdnussöl
Das Öl erhitzen und die Frühlingszwiebelröllchen, wie auch die Würfel des Ingwers, die Chilistreifen und die feingehackte Korianderwurzel darin anschwitzen.
Mit 5 Esslöffel heller Sojasauce, 3 Esslöffel Reisessig und 2 Esslöffel Fischsauce ablöschen. Noch 2 Teelöffel Palmzucker (ersatzweise Rohrzucker) zugeben und in der Sauce auflösen.

Die Hühnchenbrust aus der Hühnerbrühe heben und warm stellen. Die Brühe gut auf die Hälfte reduzieren. Die Reduktion zur Ingwersauce geben und nochmals aufkochen lassen.
Die Hühnchenbrust in Scheiben schneiden und zusammen mit Reis und Ingwersauce servieren.


Dienstag, 3. April 2012

Kompott geht immer, Apfel sowieso...

Ich als Klärchen Kompott muss das ja wohl wissen. Wenn nichts mehr geht, geht ein Kompott das ist von jeher so. Es rutscht förmlich hinein wie die Dessertexperten zusagen pflegen. Ich kann das nicht bestätigen, aber ich bin ja auch kein Experte. Also manche Desserts flutschen schon, doch müssen sie schön kalt und cremig sein. Aber Kompott ist nicht immer so geschmeidig wie z.B. ein Mus. Der Unterschied zwischen Kompott und Mus liegt schon darin, dass im Kompott noch Stücke liegen, im Mus ist da nichts. Werden die Stücke die im Kompott liegen püriert, ist es ratze fatze Mus. Oder besser gesagt, das Obst wird solange gekocht bis es durch einfaches Rühren schon zu Brei zerfällt. Doch das Wort Brei hört sich für mich nur nach „nicht lecker“ an. Würdet Ihr Euch Pflaumenbrei auf die frischen, knusprigen, mit eiskalter Butter bestrichenen Sonntagsbrötchen schmieren, oder Euren Gästen einen Brei als Dessert servieren wollen? Wie wohlwollender klingen da die Begriffe Pflaumenmus und Apfelmus. Trotzdem verbinde ich diese Bezeichnungen nicht wirklich mit Nachtisch, denn wer isst Pflaumenmus pur als Nachspeise? Da hinterlässt das Apfelmus schon eher den Gedanken an Dessert. Mit Kompott hat man da natürlich einen ganz anderen Auftritt. Birnenkompott, Pflaumenkompott und nicht zuletzt das Apfelkompott verfolgen mich ja schon seit meiner Kindheit. Am Wochenende gab es Pudding oder Götterspeis, zu besonderen Gelegenheiten manchmal Eis, aber in der Woche Pflaumen- oder Apfelkompott. Die Birnen wurden auch gerne verschmäht die waren immer so krisselig. Aber heute habe ich ein Kompott für Euch, das würde es sogar in ein Ostermenü schaffen.
Ingwer-Apfel-Kompott unter einer Zimt-Joghurt-Haube...
1 kg Äpfel (z.B. Elstar)
2 Bio Zitronen
2 Teelöffel Ingwer gerieben
250 g Joghurt
50 g Crème Fraîche
Ahornsirup
Kurkuma
Zimt
Die Schale einer Zitrone abreiben und beide Zitronen auspressen. Zitronenschale und -saft zur Seite stellen. Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und in einen Topf geben. Die Äpfel sofort mit dem Zitronensaftbeträufeln und die Zitronenschale ebenfalls zugeben. Mit etwas Ahornsirup abschmecken. Zwei Esslöffel Wasser zugeben und den Topf mit den Apfelstücken erhitzen. Bei geringer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Die Apfelstücke grob mit einem Löffel umrühren, sodass noch einige ganze Apfelstücke übrig bleiben. Das mussartige Kompott im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.
Zwischenzeitlich den Joghurt mit dem Crème Fraîche vermischen und mit Kurkuma, Zimt und Ahornsirup abschmecken.
Das Apfelkompott auf vier Gläser verteilen und darauf den Joghurt aufteilen. Mit einem Minzblättchen dekorieren und fertig.
Ach übrigens, nicht den langen Löffel vergessen, damit man auch noch den letzten Rest aus dem Glas bekommt...


Freitag, 2. März 2012

Fischröllchen auf Möhren-Ingwer-Püree...

Also nicht jedes Fischröllchen ist gleich ein Rollmops, wobei beim Gedanken an so einem herzhaften säuerlichen kleinen gerollten Fisch mir das Wasser im Mund zusammen läuft. Rollmöpse haben bei mir immer die Wirkung, wie sie auch Zitronen haben. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Habt Ihr schon mal vor einem Blasinstrumentenspieler gestanden und eine Zitronenscheibe ausgelutscht? Ha, das solltet ihr mal machen, aber nur wenn ihr mindestens über dem Rekord eines Mittelklassesprinters liegt, denn der Musikus findet das sicher nicht lustig. Ich kann Euch verraten Schnelligkeit ist angesagt. Fast genauso wie bei meinem heutigen Rezept. Nur hierbei müsst Ihr nicht schnell sein, sondern dieses Gericht ist blitzschnell fertig und weil es so lecker war auch blitzschnell aufgegessen. Außerdem hatte es die Leichtigkeit eines spurtenden Sprinters...

Fischröllchen auf Karotten-Ingwer-Püree...
Pro Person zwei Seezungenfilets
Spinatblätter
Sahnemeerrettich
Sahne
Gebeizte Lachsscheiben
Frischhaltefolie
Frischhaltefolie so groß auslegen, dass die Seezugenfilets großzügig damit eingerollt werden können.
Den Spinat nur Sekunden blanchieren, trocknen und auf der Folie so breit auslegen, dass die Seezungenfilets darauf gebettet werden können. Als nächste Lage wieder Spinatblätter, als letzte Lage Lachsscheiben auflegen.
Meerrettich mit etwas Sahne glatt rühren und die Lachsscheiben damit einstreichen. Mit Hilfe der Folie die Lagen zu einem Röllchen aufrollen. Die Folie fest um das Röllchen spannen und gut verschließen.
Ich habe die Rollen im Dampfgarer bei 75°C 10 Minuten gegart.
Für das Karotten-Ingwerpüree ca.750g Karotten in kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit knappen 200 ml Karottensaft, Saft einer Zitrone und einem Stück Butter (ca. 1 Esslöffel) weich garen. Zwei Teelöffel geriebenen Ingwer zugeben und alles gut durchmischen. Mit dem Mixstab Pürieren und mit Salz und frischem Pfeffer abschmecken.
Püree mit einem Fischröllchen und kleinen Schnittlauchröllchen anrichten und servieren.


Montag, 8. August 2011

Ingwerknoblauchpaste für Asiagerichte…

Letzte Woche war ich ja in Bochum in meinem Lieblingsasialaden und habe mich mal wieder mit einigen Produkten, die ich eben nicht in jedem Supermarkt bekomme, eingedeckt. In diesem Laden bekomme ich aber auch wirklich alles Denkbare aus fernen Ländern die ganz neue Kochmöglichkeiten eröffnen. Eigentlich ist im Büdchen Regionale Kost angesagt, aber meinen Reis muss ich schon hier im Laden kaufe, denn so sehr ich mich regional orientiere, so sehr kann ich hier im Ruhrgebiet nach Reisterrassen suchen, bis ich schwarz werde und finden werde ich wohl keine. Also hat der Asialaden seine volle Berechtigung. Beim letzten Asiaschoppingtag hatte ich ja die Schokischwester im Schlepptau und Herrn GB ist es gleich aufgefallen, die Schwestern sind ziemlich gleich. Unsere Ausdauer durch die Regale zu schleichen ähnelt eineiigen Zwillingen. Bin ich mit Herrn GB alleine unterwegs im Asialaden versucht er meinen Einkauf immer damit zu beschleunigen, indem er nach ca. 30 Minuten schauen und schnüffeln einen leichten Schwächeanfall vortäuscht und diesen damit begründet, dass diese fremden Gerüche der Gewürze ihm Kopfschmerzen bis zum Schwindel unterbreiten. Ganz entspannt biete ich ihm dann immer schnell an ruhig draußen zu warten. Dann steht wenigstens keiner hinter mir mit dem „das kaufst Du eh nicht Blick“. Naja, beim letzten Asiashopping war es dann ganz ähnlich, nur diesmal hatte Herr GB einen Verbündeten, den Gatten der Schokischwester. Nach wenigen Minuten flüchteten der Gatte und der Schwager aus dem Laden und das richtige Regaleschnüffeln konnte beginnen. Da sind so viele Köstlichkeiten in den Einkaufskorb gewandert und was soll ich sagen, zum guten Schluss sogar noch ein Asiakochbuch das Rezepte aus ganz verschiedenen Regionen beherbergt. Wunderschöne Rezepte. Tja und jetzt habe ich hier dieses wirklich schöne Buch und schon einige Rezepte ausgesucht die ich Euch hier demnächst vorstellen werde. Alles schmackhafte und leichte Rezepte die genau in mein Konzept passen. Aber in den Rezepten steht oft als Zutat Ingwerknoblauchpaste und wie sollte es anders sein, natürlich gleich am Anfang gibt es schon ein Rezept für diese besagte Paste. Also was liegt da näher als das ich mir erst einmal die Pasten zusammenrühre die ich demnächst für meine Rezepte brauche. Ich habe mit der Ingwerknoblauchpaste angefangen.
Für die Paste benötigt man genau 2 Zutaten, Ingwerwurzel und Knoblauchzehen zu gleichen Teilen. Die Ingwerwurzel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Knoblauchzehen schälen und zusammen mit den Ingwerwürfeln mit einem Mixstab fein pürieren. Anschließend die Paste in Gläser füllen und verschließen. Da ich mir nicht sicher war, ob die Paste so länger haltbar ist habe ich sie vorsichtshalber 30 Minuten bei 100°C eingekocht.
Aus 200 g Ingwerwurzel und 200g Knoblauchzehen habe ich 2 Gläser á 125 g und ein Glas mit 50 g bekommen.