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Freitag, 21. Oktober 2011

Käferbohnen in Aspik…

Die Buchmesse in Frankfurt ist beendet und ins Büdchen sind schon einige neue schicke Bücher eingezogen. Ich verspreche Euch, ich werde berichten und ich bin überzeugt, Ihr habt genauso Spaß an einigen Rezepten wie ich sie habe. Denn so ganz unter uns, ich bastel schon fleißig nach. Allerdings muss ich auch gestehen, in diesem Monat habe ich kaum Gelegenheit mich in die Küche verdrücken zu können. Wir haben zwar Anlässe fast ohne Ende, aber alles außer Haus. Tja, und wenn man dann mal im eigenen Heim ist, ist man vom Vortag noch so voll und hat keine Lust auf Essen. Auf Kochen schon, aber es mangelt dann einfach an Esser mit Appetit. Das ist doch das grausamste was einem passieren kann, wenn man so gerne kocht wie ich. Für Kleinigkeiten und leichte Dinge bleit zwar noch Spielraum, doch sind meine Kostproben nicht so hitverdächtig, dass ich Euch davon erzählen müsste. Aber jetzt gab es Käferbohnen in Aspik. Sicher könnt Ihr Euch noch an meinen Käferbohnensalat erinnern, der war mal echt megalecker und die Bohnen in Aspik waren nicht weniger gut.Als kleiner Vorspeisengang kommt er sicher auch bei Euch gut an.
200 g Käferbohnen über Nacht in Wasser einweichen und am nächsten Tag mit dem Einweichwasser in ca. 60 Minuten auf kleiner Hitze gar kochen. Die Bohnen sollten komplett mit Wasser bedeckt sein, ggf. mit Wasser auffüllen. In den Topf noch ein Lorbeerblatt, eine Knoblauchzehe, eine Zwiebel, Pfeffer und Salz geben. Nachdem Kochen die Bohnen abgießen und kurz abspülen. In eine eckige Form füllen.
Für das Aspik benötigt man 1 Liter Gemüsebrühe und 10 Blatt Gelatine
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und quellen lassen. Anschließend in der erwärmten Gemüsebrühe auflösen. Die Brühe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lauwarm über die Bohnen geben. Die Form mit dem Bohnenaspik für mindestens 6 Stunden kalt stellen.
Vinaigrette:
30 g Himbeeren
1 Esslöffel Rotweinessig
2 Esslöffel Weißweinessig
1 Teelöffel Zucker
½ Teelöffel Senf
2 Esslöffel Gemüsebrühe
3 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Traubenkernöl
Salz und Pfeffer
Für die Vinaigrette die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen.
Das Himbeerpüree mit allen anderen Zutaten vermischen und gut verschlagen.
Das Käferbohnenaspik mit der Himbeer-Vinaigrette, einigen Walnusskernen und Kresseblättchen anrichten. Mit Weißbrot servieren.

Freitag, 28. Januar 2011

Sicher kein Ungeziefer, Käfer-Bohnen im Gepäck…

Ich kann es einfach nicht lassen, selbst im Urlaub schleiche ich durch Genussläden, aber auch durch ganz normale ortsansässige Supermärkte, weil man gerade dort die Dinge findet, die in der Region typische sind. So ist es mir auch in Österreich gegangen. Das steirische Kürbiskernöl ist im Gourmet-Büdchen schon Standardprodukt, aber was ich auf meiner Shoppingtour noch fand, waren Käferbohnen. Die kommen zwar auch aus der Steiermark, aber der Name Käferbohnen ist jetzt nicht wirklich appetitlich, oder!? Eigentlich ist doch jeder froh nichts käferartiges, oder gar insektenähnliches und schon gar nichts in Richtung Ungeziefer, in seinem Haus zu haben, natürlich auch nicht im Gepäck, aber ich habe sie eigens extra gekauft.


Ich will Euch ja nicht auf die falsche Fährte locken, denn Käferbohnen haben nichts, aber auch gar nichts mit dem beschriebenen Getier zutun. Sie sind zwar so groß wie, na ich sag mal, Maikäfer, haben eine wunderschöne Zeichnung und durch ihr lebhaftes Aussehen sah der Salat, den ich gemacht habe, richtig dekorativ aus. Die Käferbohne heißt auch Feuerbohne und ist eine Steirische Dickebohne die ihren Ursprung in Amerika findet. Aber das alles war mir eigentlich erst einmal egal, mir kam es auf den Geschmack an, er ist etwas maronig. Tja was soll ich sagen, der Salat war mal richtig lecker, ich habe in der Pipeline noch ein weiteres Rezept für die Dicken, mal sehen wann ich es ausprobiere. Aber eins weiß ich, im nächsten Urlaub in Österreich werde ich wieder Käferbohnen kaufen und wie werde ich sie transportieren? Natürlich im Gepäck…


Außerdem habe ich mir gedacht mein Rezept könnte ein schöner Beitrag für den Lorbeer-Event, der von Sus aus dem Gärtnerblog arrangiert wurde, sein.Vielleicht sogar ein Anreiz für den einen oder anderen, mal die Käferbohnen im eigenen Garten zu setzen.

Garten-Koch-Event Januar 2011: Lorbeer [31.01.2011]

Eventuell gibt es auch mal ein Event zu Käferbohnen, wenn es so einen nicht schon gab. Vermutlich gibt es mehr Rezepte als die Zwei die ich kenne.


Käferbohnensalat:
250 g Käferbohnen
1 Teelöffel Kümmel,
2 Knoblauchzehen
3 Lorbeerblätter
Salz
1 Zwiebel
2 Esslöffel Weißweinessig
3 Esslöffel Kürbiskernöl (wirklich gutes Öl aus der Steiermark)
2 Esslöffel gehackte Petersilie


Die Käferbohnen 12 Stunden im lauwarmen Wasser einweichen.
In frischem Wasser mit Kümmel, Knoblauch, Lorbeerblätter und Salz ca. 1 Stunde gar kochen. Die Bohnen abgießen, Knoblauch und Lorbeer entfernen. Die Bohnen in eine Schüssel geben. Die Zwiebel in kleine Würfel hacken. Aus Zwiebelwürfel, Essig, Öl, Pfeffer, Salz und der Petersilie ein Dressing herstellen. Das Dressing mit den Käferbohnen vermischen und etwas ziehen lassen.
Dazu schmeckt Weißbrot und etwas Gegrilltes.