Posts mit dem Label Königsberger Klopse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Königsberger Klopse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 6. Februar 2012

Königsberger Klopse fürs soziale Netzwerk...

Kollektives Kochen auch wenn man sich nicht kennt und schon mal gar nicht in ein und derselben Küche steht. Das soll gehen??? Wie?Ganz einfach, ich sach gez nur SozialesNetzwok. Neeee, das hat gez nix mit dem Wokken zutun watt die Chinesen machen, das iss watt ganz anderes. Dieses Netzwok iss sonne Plattform, das musse Dir so vorstellen als wenze in Köln vorm Dom auffe Platte stehst und Dich labert einer an. Nächsten Tach stehsse widda da, kommt der Selbe und quatscht Dich widda an und genauso issdatt mit dem sozialenNetwok im Internet, nur dasse bei den Temperaturen schön bei Dir zuhause inne muckellige Bude sitzt und nich zwei tage hinternnander nach Köln auffe Platte fahrn muss.Dieses kollektive Brutzeln hat echt gez watt für sich, einer hat die Idee, dann sprechense sich alle ab und in der oder der Woche kochen alle datt Gleiche nach anderen Rezepten und jeder ganz nach seinem Geschmack. Allet schmeckt anders und trotzdem isset datt Gleiche im Pott. Das iss so wie früher inne Nachbarschaft. Da kannte noch jeder jeden inne Straße, da hättesse bei „Wetten dass“ auftreten könn. Jeden in der Straße von Hausnumma 1 bis Hundert konntesse mit Vornamen und Nachnamen benennen. Manche wussten jeden Geburtstach aussem Kopp, wer wo arbeitete, wann der ging, wann der kahm, ach und watt weiß ich nich noch alles. Gez machense ja nen riesen Geschiss um den Datenschutz und so. Soll ich Euch watt sagen. Das war früher kein Deut anders nur eins hat sich abber gez echt verändert. Früher sachte man immer besser nich inne Pötte kucken lassen, das iss gez echt anders. Neulich hattense im sozialen Netwok alle dieses Boeuf bourguidingenskirchen gemacht, kannsse bei der Kampi nachlesen, datt iss sowatt wie Gullasch, aber datt darf ich hier nich laut sagen. Also da hattense sich alle abgesprochen dasse Fleisch auffe Gabel haben wollten. Die einzigen die sich gez nich ganz so wohl beide Sache fühlten waren die Vegetaria, datt sind die die kein Fleisch essen. Also die hatten gez echt nich so richtich Spass anne Sache, deswegen hat sicher auch keiner von den mitgemacht. Abber watt soll ich sagen, ich hatte bei dem Klamauk keine Zeit und bei uns gab es ebben watt anderes. Abber disma bin ich dabei, Klopse sind angesacht! Königsberger Klopse! Datt iss watt, watt wir als Blagen schon immer gerne gegessen ham. Selbst soggar mit Kapern. An Sardellen kann ich mich gez nich erinnern, aber die mit Eigelbgebundene Soße, die iss mir noch wie gestern im Gedächniss.
Ich mach gez ma eben schnell die Klopse und dann könn wir ja später nomma Quatschen, hier oder im sozialenNetwok, auffe Platte fahr ich bei der Kälte nich hin...
Königsberger Klopse:
1 altbackenes Brötchen
1 mittelgroße Zwiebel in sehr feine Würfel geschnitten
500 g Gehacktes (halb und halb)
1 Eiweiß
2 gestrichene Teelöffel Senf
Salz und Pfeffer
1 Esslöffel Kapern fein gehackt
Aus allen Zutaten einen Fleischteig herstellen und mit feuchten Händen zu kleinen Klopsen formen.
In 750 ml kochendes Salzwasser gar ziehen lassen. Die Klopse aus dem Wasser nehmen und warm stellen. Das Kochwasser durch ein Sieb gießen.
30 g Butter zusammen mit 30 g Mehl anschwitzen. Mit 500 ml von der Kochflüssigkeit ablöschen und leicht köcheln lassen. Ein Eigelb mit zwei Esslöffeln Milch verquirlen. Den Topf mit dem Saucenansatz von der Hitzequelle ziehen und die Eiermilch in die Sauce rühren. Jetzt nicht mehr kochen lassen sondern nur noch gut wärmen. Das Eigelb könnte sonst gerinnen. Da wir Kapern lieben gebe ich immer ein Esslöffel des Kapernwassers in die Sauce und gut zwei Esslöffel Kapern.
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Wer Biozitronen benutzt kann wegen der Frische noch etwas abgeriebene Schale unterrühren. Einige Zweige Dill fein hacken und ebenfalls in die Sauce geben. Die Klopse in die Sauce legen und etwas ziehen lassen. Die Klopse mit Salzkartoffeln und wer mag, mit Roter Beete servieren.