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Mittwoch, 1. April 2015

Ananas aus Caracas, oder so ähnlich…

…gibt es im Büdchen Ananas fällt mir gleich Vico Torriani ein. Wie den kennst Du nicht!? Einer der Schlagerstars in den 50er Jahren. Weiß ich aber auch nur von Erzählungen. Von meiner Familie wurde ich schon im Kinderbettchen mit flotten Schlagern bespaßt, also ist der Vico mit seinem Ananassong auch nicht an mir vorbeigekommen. Tja und jetzt muss ich mit den Folgen leben. Also wie gesagt, im Büdchen gibt es Ananas immer in Kombi mit einem Ohrwurm.
Vor zwei Wochen war es dann wieder soweit, als Dauerschleife spukte mir nur noch Olé, olé, kauft Ananas, Olé, olé, aus Caracas, durch den Kopf. Es war Sonntag und Sonntag ist Herrn GB´s Tag, Kuchentag, um genau zu sagen. Ob meine Ananas aus Caracas stammte weiß ich nicht, nur als ich sie verarbeiten wollte fiel mir ein, Ananas mit Gelatine geht ja gar nicht. Auf jeden Fall nicht als frische Frucht. Dabei wollte ich doch wieder mit frischen Zutaten basteln. Okay, also musste ich einen Arbeitsschritt für meine Ananasmascarponetörtchen mehr einplanen. Hübsche kleine aber feine und vor allem gehaltvolle Törtchen. Sehr schön für die Kaffeetafel, aber auch als Dessert sehr gut geeignet. Gut vorzubereiten und folglich auch eine schöne Idee für das bevorstehende Osterfest. Ach schau einfach selbst.
Ananas-Mascarpone-Törtchen
Biskuit:
3 Eier
3 Esslöffel heißes Wasser
150 g Zucker
1 Esslöffel Vanillezucker
100 g Mehl Typ 405
100 g Kartoffelmehl
3 Teelöffel Backpulver
Eier mit dem Wasser sehr schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker zugeben und weiterschlagen. Mehlsorten mit Backpulver mischen und auf die Eiermasse sieben. Das Mehl unterarbeiten bis eine fluffige homogene Masse entstanden ist.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig aufstreichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.
Nach der Backzeit aus dem Backofen heben, erkalten lassen und mit Dessertringen kleine Tortenböden ausstechen. 
250 g. fein gehackte Ananas (entweder als Konserve, oder frische Ananas gekocht)
100 ml Ananassaft
100 ml Marsala
1 Päckchen gemahlene Gelatine mit etwas Wasser quellen lassen
Ananassaft mit Marsala mischen und aufkochen. Die gequollene Gelatine in das Ananasgemisch rühren und auflösen. Die fein gehackte Ananas zu geben und alles gut verrühren. Kühl stellen und sobald das Gelee anzieht, in jeweils einen Dessertring einen Biskuitboden legen und darauf etwas von dem Gelee geben.
500 g Mascarpone
Etwas Ananassaft
1 Esslöffel Zucker
20 g Vanillezucker
300 ml Schlagsahne, steif schlagen
3 Blätter Gelatine, mit etwas Wasser quellen lassen.
Mascarpone mit Zucker und Vanillezucker mischen. Ggf. etwas Ananassaft zufügen damit es sich leichter verrühren lässt. Die gequollene Gelatine ausdrücken und erwärmen damit sie flüssig wird. Aber nicht kochen! Ach was sag ich da, das weißt Du ja eh!
Die flüssige Gelatine mischt Du löffelweise mit der Mascarponecreme bist Du die Gelatine komplett in die Creme gibst. Nun hebst Du die geschlagene Sahne noch unter die Creme. Jetzt verteilst Du die Marcarponecreme auf die Törtchen die sich in den Dessertringen befinden.
Die Törtchen müssen jetzt zum auskühlen/aushärten in den Kühlschrank.

Zum guten Schluss: Auf jedes Törtchen jeweils eine Scheibe Ananas auflegen und mit gehackten Pistazien bestreuen.

Dienstag, 17. März 2015

Daheim und unterwegs, oder der Kuchen des Monats, letztens Marcels Marmorkuchen...

…es passiert mir ja nicht oft, dass ich schon am Nachmittag Fernsehen schaue, aber wenn dann schalte ich sehr gerne die dritten Programme ein. Nachmittags ist mein Favorit eindeutig die Sendung im WDR *Daheim und unterwegs* und ganz besonders die kochende und backende Fraktion. Durch Zufall bin ich auf den Kuchen des Monats aufmerksam geworden und als neulich dort ein Marmorkuchen vorgestellt wurde und die Moderatoren in den höchsten Tönen schwärmten, war es um mich geschehen. Nun, ich bin ja jetzt keine Süße, ach ja das weißt Du ja, aber ich habe ein Herz für meinen Kuchenliebhaber. Am Wochenende bekommt er doch immer einen Kuchen und weil die dort im Fernsehen so schwärmten, habe ich nachgebacken.
Das Rezept habe ich also bei denen vom Fernsehen geklaut, allerdings habe ich es nach meinen Bedürfnissen zurechtgeschraubt. Ich weiß, der Herr Backprofi kann sicher besser backen als das Klärchen hier im Büdchen, aber mit seinen Backzeiten hätten wir den rohen Teig löffeln müssen. Also solltest Du auch einen haushaltsüblichen Backofen haben, versuch es mal lieber mit meinen Backofeneinstellungen und den angegebenen Zeiten.
Viel Spaß beim nachbacken.
Marcels Marmorkuchen aus dem WDR *Daheim und unterwegs*
Zutaten:
150 ml Sahne
250 g Zucker
250 g Butter, Zimmertemperatur
100 g Marzipanrohmasse
5 Eier
Mark einer Vanillestange
1 Prise Salz
etwas frischer Zitronensaft
300 g Weizenmehl
10 g Backpulver
100 g zartbitter Kuvertüre (70% Kakaogehalt)
100 g zartbitter Kuvertüre Drops
etwas Puderzucker
Die Sahne schlagen und kühl stellen. Die Kuvertüre schmelzen. Zucker, Butter, Marzipanrohmasse, Mark der Vanillestange, Salz und Zitronensaft in ein Schüssel geben und schaumig schlagen. Nach und nach die Eier zugeben und weiterschlagen. Die Eiermasse richtig gut schaumig schlagen. Nun die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Das Mehl zusammen mit dem Backpulver auf den Eierschaum sieben und vorsichtig unterheben. Ein Drittel von dem Teig abnehmen und in diesen Teig die flüssige Kuvertüre rühren.
In eine mit Backpapier ausgelegte Springform die Hälfte der weißen Teigmasse geben, einige Kuvertüredrops darauf verteilen, nun klecksförmig den dunklen Teig einfüllen, jetzt wieder Drops, dann den Rest des weißen Teiges obenauf füllen, jetzt wieder Drops. Alles mit einer Gabel kreisförmig grob unterziehen und die restlichen Drops darauf verteilen.

Ich habe den Kuchen im vorgeheizten Backofen auf Umluft bei 160°C gute 50 Minuten gebacken 

Freitag, 13. März 2015

Bananentorte mit Knusperboden unter Kirschen versteckt…

…eine ähnliche Kombination kennst Du sicher aus dem alkoholfreien Cocktailresort als KiBa.
Genau, gut gekühlter Kirsch- und Bananensaft in ein Glas geschüttet, aber weder gerührt noch geschüttelt.
Erst gibt man Bananensaft in ein Glas und dann lässt man über den Rücken eines Barlöffels den Kirschsaft ganz langsam ebenfalls in das Glas laufen.
Wenn Du jetzt hier ein Bild von dieser Komposition erwartest, hast Du leider Pech. Mir ist es bisher vielleicht so zwei oder drei Mal geglückt, ohne dass sich die Säfte gemischt haben und dann war natürlich keine Kamera zur Hand.
Mit meiner Torte ist das einfacher.
Du machst einen Boden, Du machst eine Creme und zum guten Schluss kommen noch die Kirschen drauf, fertig! Da läuft nichts zusammen, aber Du musst es richtig machen.
Also starten wir mal:
100 g Zartbitterkuvertüre
100 g Cornflakes
120 g Butter
50 g gehackte Mandeln
Die Kuvertüre zusammen mit der Butter schmelzen. Alle weiteren Zutaten in das Butter-Schokoladengemisch geben und verrühren. Eine Springform mit Backpapier auskleiden und die Schokoladenmasse auf dem Boden gleichmäßig verteilen.
Im Kühlschrank gut eine Stunde aushärten lassen.
Die Bananencreme:
250 g geschlagene Sahne
3 sehr reife Bananen
500 g Mascarpone
500 g Magerquark
4 Esslöffel Mineralwasser mit Kohlensäure
110 g Zucker
Mark einer ½ Vanillestange
Saft einer ½ Zitrone
9 Blätter Gelatine
Die Gelatine in kaltem Wasser ca. 10 Minuten quellen lassen.
Die Bananen fein pürieren. Mascarpone, Quark, Mineralwasser, Zucker Zitronensaft und Mark der Vanillestange zu dem Bananenpüree geben und alles gut vermengen. Die Gelatine ausdrücken und bei geringer Wärme auf dem Herd oder in der Mikrowelle auflösen. Erst etwas von der Bananencreme in die Gelatine geben, verrühren und anschließend zusammen zum Rest der Bananencreme geben.
Gut vermischen. Nun noch die geschlagene Sahne unterheben und die Creme auf den Schokoladenboden geben. Die Torte gute 2 Stunden im Kühlschrank erstarren lassen.
Der Kirschdeckel:
300 g Kirschen (gefrorene gut auftauen lassen)
Das gebildete Kirschwasser mit Wasser auf 250 ml auffüllen.
3 Blätter Gelatine.
Die Gelatine in kaltem Wasser ca. 10 Minuten quellen lassen. Den Kirschsaft zusammen mit den Kirschen aufkochen. Die Gelatine ausdrücken und in den warmen Kirschsaft geben. Die Kirschen bei Zimmertemperatur gut abkühlen lassen. Sie müssen gut abgekühlt sein, aber noch nicht gelieren. Nun die Kirschen mit dem Kirschsaft auf die gekühlte Torte geben. Die Torte wieder in den Kühlschrank stellen. Nochmals gut 1 Stunde kühlen. Idealerweise, wird die Torte einen Tag vor dem Verzehr gemacht.
Tipp: wenn Du die Torte mit mehr Kirschen abdecken möchtest, solltest Du die doppelte Menge an Kirschen nehmen, allerdings nicht mehr als 250 ml Kirschsaft.

Sonntag, 1. März 2015

Die ersten Blumen kommen, nach Schneeglöckchen und Krokusse die Nutella-Blume…

Irgendwann im Januar tauchte bei Frazebuck ein Video auf das mich ganz verrück machte. In dem Video wurde gezeigt wie eine Nutella-Blume gebacken wurde.
Ach schau mal selbst:
Ausgerechnet als ich mir vorgenommen hatte dem Süßen etwas abzusprechen. Nun ich bin jetzt ja keine Süße, ach das weißt Du ja, tja und diese Schokonussschmiere ist jetzt auch nicht wirklich mein Frühstückfavorit und genau aus diesem Grund stand ein Glas von der Schokocreme ungeachtet im Keller und wartete auf ihren Einsatz. Als hätte es so sein sollen, jetzt hatte sie ihren großen Auftritt. Das Rezept ganz einfach, Du musst einfach nur einen Hefeteig herstellen. Dieser wird geviertelt und dünn ausgerollt.
Jede einzelne Teigplatte bestreichst Du mit Nutella und legst sie anschließend aufeinander.
Du stellst in die Mitte ein Glas oder einen Becher und schneidest den Teig wie auf den Bildern bzw. auf dem Video ein.
Verdrehst den Teig nach Vorschrift und presst die Enden zusammen.
Wenn Du alle eingeschnittenen Teigstränge verdreht und zusammengepresst hast, ist eine wunderschöne Blüte entstanden.
Jetzt noch mit einem verschlagenen Ei oder mit ausgelassener Butter bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen.
Rezept Hefeteig:
220 ml Milch, lauwarm
1 Würfel Hefe (42g)
80 g Zucker
80 g Butter
1 Ei (mittelgroß)
500 g Mehl
½ Teelöffel Salz
Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischen, in das Mehl eine Mulde drücken und die Hefe hinein bröseln. Die warme Milch aufgießen, 5 Minuten stehen lassen und die Hefe etwas arbeiten lassen. Alle restlichen Zutaten zugeben und solange kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst und ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
Den Teig abgedeckt und ruhen lassen, er soll sich verdoppeln.
Anschließend gehst Du so vor, wie bereits beschrieben.

Sonntag, 22. Februar 2015

Am Wochenende gibt es Kuchen, magst Du Mohnkuchen?

Kennst Du das, Du möchtest zum Wochenende backen und Dir fällt einfach nichts Vernünftiges ein? Eine Torte ist zu üppig, ein Rührkuchen zu trocken. Waffeln hattest Du erst neulich und die Berliner sind zu fett. Jetzt komm mir nicht mit Fastenzeit, das ist ein anderes Thema und wird hier und heute nicht thematisiert.
Also egal zu welcher Zeit, im Büdchen gibt es am Wochenende entweder Kuchen, oder ein Dessert und manchmal, aber wirklich nur ganz selten (Finger hinterm Rücken über Kreuz) auch schon mal beides.
So, nun sollte es aber Kuchen geben und jetzt frag mich welche Backbücher in nicht alle geblättert habe und nirgends DAS Rezept gefunden. Dann habe ich in verschiedenen Rezeptdatenbanken gesucht und natürlich auch bei einigen Bloggerkollegen, ob es was zu klauen gab.
Zum guten Schluss hab ich etwas gemopst und ein bisschen gebastelt, ein wenig probiert und nochmals eine Nuance verändert.
Herausgekommen ist ein üppiger, aber köstlicher Mohnkuchen. Saftig und cremig zugleich. Ich gebe Dir einen Tipp, probiere um Himmelswillen und auf gar keinem Fall die Füllung vor dem Backen. Sie ist süß und sahnig, ja, sehr sahnig und sehr, sehr, sehr lecker süß. Wer will das schon im rohen Zustand essen. Herr GB war zum Glück mit anderen Dingen beschäftigt, ich bin mir ziemlich sicher, dass er es sich sonst in einer stillen Ecke mit dem Topf gemütlich gemacht hätte.
Eins solltest Du aber beachten, für die Zubereitung benötigst Du etwas Zeit, Zeit die sich aber wirklich lohnt. Oh man, ich preise den Mohnkuchen an, wie faule Butter, aber das ist er nun wirklich nicht. Ach was erzähle ich hier, jetzt kommt das Rezept:
Als erstes machst Du die Mohnfüllung, für die benötigst Du die meiste Zeit.Mohnfüllung:
200 ml Sahne
1 Liter Milch
500 ml Wasser
200 g Zucker
1 Prise Salz
2 Esslöffel Honig
Alle Zutaten vermischen, 4 Esslöffel von dem Gemisch zur Seite stellen und den Rest des Gemischs einmal aufkochen, dabei den Zucker auflösen.

4 Esslöffel Milchmischung von oben
60 g Speisestärke
Mark einer Vanillestange
Alle Zutaten verrühren und in die Milchmischung geben.

150 g Grieß (Weichweizen)
500 g gemahlenen Mohn
Grieß und Mohn mischen und ebenfalls in die heiße Milchmischung geben.

250 g zimmerwarme Butter
3 Esslöffel Amaretto
Den Amaretto in die Masse gießen und die Butter Stückchenweise in die warme Mohnmasse rühren.
Die Mohncreme in dem warmen Topf belassen und mit geschlossenem Deckel auf dem warmen Ofen stehen lassen. Den Herd evtl. auf kleinste Stufe schalten und die Mohncreme noch gute 15 Minuten quellen lassen. Gelegentlich umrühren, nicht das die Masse anhängt.
Nach der angegebenen Zeit die Creme abkühlen lassen. Sie sollte gut abkühlen!

3 Eier
Wenn die Masse gut abgekühlt ist, verschlägst Du 3 Eier. Die Eiercreme rührst Du unter die Mohnmasse.

Mürbeteigboden:
100 g Zucker
200 g kalte Butter
300 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Die Teigkugel in Frischhaltefolie verpacken und gute 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Die Bratenpfanne des Backofens mit Backpapier auslegen und den Mürbeteig auf die Größe der Pfanne ausrollen. Das geht übrigens sehr gut wenn Du auf den Teig die Klarsichtfolie legst und dann ausrollst, denn mit dieser Methode klebt nichts.
Den ausgerollten Mürbeteig stellst Du wieder kalt und schaltest den Backofen auf 180°C zum vorheizen ein.
Streusel:
200 g Butter
200 g Zucker
350 g Mehl
1 Prise Salz
Butter, Zucker und Salz gut miteinander zu einer schön cremigen Masse vermengen. Jetzt das Mehl zugeben und vermengen bis der Teig eine streuselige Struktur hat.
Sollten Dir die Streusel nicht gleichmäßig genug sein, gebe sie durch ein Sieb, dann werden sie ganz fein und wunderbar streufähig.
Nun gibst Du die Mohnmasse auf den ausgerollten Mürbeteig und streichst ihn glatt. Auf die Mohnmasse streust Du die Streusel.
Die Bratenpfanne mit dem Mohngedöns schiebst Du in den vorgeheizten Backofen und backst ihn auf 160°C Umluft gute 60 bis 65 Minuten. Mach auf jedem Fall die Stäbchenprobe, Du weißt schon, mit einem Holzstäbchen in den Kuchen stechen und sollte Teig am Stäbchen kleben, den Kuchen weiterbacken und nach einigen Minuten wieder probieren. Ggf. solange testen bis nichts mehr an dem Hölzchen kleben bleibt.
Dann den Backofen herunterschalten und den Kuchen im geöffneten Backofen abkühlen lassen. Kleiner Tipp: der Kuchen ist sehr köstlich wenn er noch lauwarm ist.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ein schönes Buch und Schokolade, oder New-York-Cheese-Cake with Chocolate…

…Pünktlich zur kalten Jahreszeit ist im Kosmos-Verlag ein Buch erschienen das uns die dunklen Monate im Jahr nicht nur erhellen will, sondern auch kräftig versüßen möchte. Womit könnte das Versüßen besser gelingen wie mit Schokolade.
Als Autor steht Rafael Pranschke dahinter. Herr Pranschke ist mir bereits aus anderen Büchern bekannt und konnte mit seinen Bücher schon in der Vergangenheit kräftig punkten.
Wie aus anderen Büchern aus dem Kosmos-Verlag gewohnt, gibt es auch in dieser Lektüre ersteinmal etwas Wissen über das Buch Thema. In diesem Fall über die Schokolade. Woher sie stammt, wie sie nach Europa gekommen ist und aus was sie hergestellt wird. Es werden die unterschiedlichen Sorten erklärt, praktische Helfer, die man in der Schokoladenküche gut gebrauchen kann, vorgestellt und natürlich wie man mit ihr richtig umgeht. Das Buch ist voller hübscher Geschenke und Leckereien die man gerne anbietet, verschenkt und auch selber gerne verzehrt.
Für diese Menge an Ideen ist eine Winterzeit definitiv viel zu kurz. Das ganze Buch ist Hüftgold pur. Cupcakes, Getränke, Dekorationen, Kleingebäck, Desserts & Eis, Trüffel, Pralinen & Konfekt, Torten & Tartes, Sossen und Kuchen, Süßigkeiten und Tafelschokoladen, wie man sieht, alles ist dabei. Was ich an den Büchern von Herrn Pranschke mag, er hält einige Joker im Ärmel und gibt richtig gute Küchentechniken preis.
Du merkst schon, ich bin begeistert.
Aber wer hier im Büdchen die eine oder andere Rezension schon gelesen hat der weiß auch, dass ich mir erst eine Meinung erlaube, sobald ich verschiedene Rezepte selber ausprobiert habe.
Vorher gebe ich Dir aber eben noch schnell von diesem kleinen handlichen Buch die ISBN und die Maße durch. Ach ja, dieses Schokoladenwerk hat ein 144 Seiten und 85 wunderschöne Farbfotos. Es ist in der 1. Auflage im Oktober 2014 erschienen. Es ist 221 mm lang und 195 mm breit.
So und nun gibt es einen ganz fantastischen New-York-Cheese-Cake. Der ist wirklich super toll und wird fest ins Büdchenprogramm aufgenommen.
Zutaten:
1 kg Quark
125 g weiche Butter
300 g Zucker
3 Eier
3 Esslöffel Hartweizengrieß
1 Päckchen Backpulver
60 g Kakaopulver
3 – 5 Esslöffel Milch
Etwas Butter zum Einfetten
Der Quark in einer Schüssel glatt rühren. Butter, Zucker und Eier in einer weiteren Schüssel ganz besonders cremig rühren und nun den Quark unterheben. Hartweizengrieß und das Backpulver untermischen.
Den Backofen auf 180°C (Umluft160°C) vorheizen. Eine Springform gut fetten, oder mit Backpapier auskleiden und 2/3 der Käsekuchenmasse in die Form geben.
Die restliche Käsekuchenmasse mit dem Kakaopulver und der Milch vermischen. Die dunkle Teigmasse auf die helle Kuchenmasse geben und mit einer Gabel beide Teige musterartig miteinander vermischen.
Den Kuchen 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Er ist herrlich cremig und wunderbar fluffig.

Anmerkung: ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und erkläre dass meine Meinung davon komplett unbeeinflusst ist und ich hier mit eigenen Worten meine freie Meinung veröffentliche.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Neue Taschen zum Fest, Apfeltaschen…

…neee, neee, ich schreibe noch keinen Wunschzettel für das Christkind, obwohl wenn ich es mir so recht überlege……., neee komm, lassen wir das. Erstmal wollen wir den goldenen Oktober genießen und im Oktober gibt es immer das eine oder andere im Büdchen und Umgebung zu feiern. Allen Aktivitäten voran und überhaupt eins der wichtigsten Ereignisse ist der Geburtstag von Herrn GB. Selten feiern wir den ganzen Tag zuhause, lieber sind wir auswärts und können so besser den eigentlichen Tag genießen. Wo es an diesem Tag hingeht dürfen sich prinzipiell immer die Geburtstagskinder aussuchen. Geburtstagskinder sind an ihrem Tag die Bestimmer und das ist mit Sicherheit nicht nur im Büdchen so.
Jetzt ist es ja mit dem eigentlichen Geburtstag meistens nicht abgetan. Dahinter stehen ja auch noch immer so einige Gratulanten und die lieben Kollegen, die will man ja auch nicht einfach links liegen lassen. Schließlich geht man Seite an Seite, Tag für Tag zusammen durch das Berufsleben, da werden natürlich die Gelegenheiten wahrgenommen, um an solchen Tagen auch die Kollegen zu bespaßen.
Herr GB als Bestimmer weiß immer ganz genau was er sich für die Kollegen wünscht, bis ich daher komme. Ja, ich mit meinen tollen Ideen. Herr GB lässt sich immer ganz geduldig alles aufzählen was mir so einfällt, früher endete das dann immer bei einem Topf Gulasch und einer Philadelphiatorte. Beides in den Achtzigern sehr gerne genommen. Mittlerweile sind wir moderner geworden und der Topf Gulasch wurde gegen Pulled Pork Burger ausgetauscht. Tja und die Philadelphiatorte schafft es auch leider nicht mehr in die Büdchenhitliste. Außerdem werden lieber kleine Gebäckstücke, mal so auf die Hand, gegessen. Also hier im Büdchen ist das so. Keine mächtigen Torten und schon mal gar nicht diese überwältigenden Cremeteilchen. Nööö, die Büdchengesellschaft greift lieber zu Kleingebäck. Ich erinnere da ja gerne an die Schwarzwälderkirschtörtchen oder die fluffigen Bierteilchen. Sowieso sind kleine Taschen in denen etwas Versteckt ist der Renner. Ja überhaupt, wie wäre es denn mal mit kleinen gefüllten Taschen zum Fest? Eine Idee war geboren! Probeweise habe ich mal welche gebacken, so halt zum Testen, ob sie Herrn GB schmecken und ob die geburtstagkollegentauglich sind. Sie sind!!! Allerdings nur unter einer Bedingung, hat Herr GB gesagt, nur wenn ich ihm auch noch den Marzipankuchen von neulich backe.
Okay, so ist das, Herr GB ist das Geburtstagskind, er ist der Bestimmer und der Trend geht eh zum Zweitkuchen…
Apfeltaschen:
Teig:
400 g Mehl
40 g Zucker
20 g frische Hefe
200 ml lauwarme Milch
1 Ei
1 Prise Salz
40 g Butter
3 gehäufte Esslöffel Magerquark
Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischen, in das Mehl eine Mulde drücken und die Hefe hinein bröseln. Die warme Milch aufgießen, 5 Minuten stehen lassen und die Hefe etwas arbeiten lassen. Alle restlichen Zutaten zugeben und solange kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst und ein geschmeidiger Teig entstanden ist.
Den Teig abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen, er sollte sich vergrößern.
Füllung:
3 Esslöffel Rum
400 g aromatische Äpfel (ich verwende gerne die Sorte Elster)
1 Esslöffel Zitronensaft
1 Esslöffel Zucker
Eine gute Prise Zimt
1 Esslöffel Butter
Butter in einer Pfanne zerlassen, Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Den Zucker zugeben und die Apfelstücke in der Butter kurz andünsten. Mit Zitronensaft und Zimt würzen und in einer Schüssel abkühlen lassen.
Den Teig ausrollen und in etwa 10x10 cm große Vierecke schneiden. In die Mitte der Vierecke jeweils etwas von den Äpfeln geben und zu Dreiecken zusammenklappen.
Die Ränder gut zusammen drücken.
Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und innerhalb von 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.

Mittwoch, 13. August 2014

Gugelchen hüpf, oder auch Spring ins Schnütchen genannt…

…ich habe gebacken, keinen großen Kuchen, nein viele kleine, um genau zu sagen viele kleine Gugelhüpfchen. So winzig kleine die Herrn GB förmlich wie von Zauberhand nach und nach ins Mäulchen hüpften. Keine original Gugelhupfen, sondern Fälschungen. Die Echten sollen eigentlich aus Hefeteig sein.
Bei Wikipedia kannst Du folgende Erklärung lesen:
Der Gugelhupf (abgeleitet von Gugel „Kapuze“) ist ein Kuchen aus Hefeteig, oft mit Rosinen. Ursprünglich wohl in einem rundlichen Napf oder kleinen Kessel zubereitet, wird er in einer typischen, hohen Kranzform aus Metall oder Keramik mit einer kaminartigen Öffnung in der Mitte gebacken, die klassischen Puddingformen ähnelt und den Teig gleichmäßiger garen lässt. Besonders in Österreich ist Gugelhupf allerdings keine Bezeichnung für einen bestimmten Teig, sondern für die charakteristische Form.
Gugelhupf ist eine süddeutsch-österreichisch-schweizerische Bezeichnung. In der Schweiz ist die Variante Gugelhopf üblich. Im niederdeutschen und mitteldeutschen Raum spricht man von Napfkuchen oder Topfkuchen, bezogen auf die Backform. Im Rheinland und in der Pfalz spricht man auch von Bundkuchen, in Südwestdeutschland von Bäbe. Im Raum zwischen Thüringen und Schlesien ist die Bezeichnung Aschkuchen üblich, in Nordwestdeutschland auch Rodonkuchen.
Also Varianten ohne Ende nur eins haben sie gemeinsam, wie schon erwähnt haben sie die Form eines Kamins. Da ist es auch pipegal ob mit Hefe oder ohne. Die Idee für meine Gugelhüpfchen kam mir ganz spontan in den Sinn, als mir mein abgetropfter Quark in die Hände fiel. Dann habe ich in den Weiten des Internets nach Rezepten gesucht, verschiedene gefunden, hier und da etwas geklaut, gemischt, abgewandelt und gebastelt und zu guter Letzt ihnen den Namen „Spring ins Schnütchen“ gegeben. 
Spring ins Schnütchen:
2 Eier
40 g Zucker
160 g abgetropfter Quark
(Magerstufe, ich lasse den Quark über Nacht in einem Sieb abtropfen)
1 Esslöffel Vanillezucker (ca. 20 g)
30 g Speisestärke
50 g weiße Kuvertüre
Eier zusammen mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Den abgetropften Quark gut unterrühren.
Die Kuvertüre fein raspeln und unter die Quarkmasse ziehen.
Die Speisestärke auf den Teig sieben und vorsichtig unterheben.
Den Backofen hast Du hoffentlich schon auf 160°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
Den Teig in die einzelnen Gugelhüpfchen verteilen und im Backofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.
Die Gugelhüpfchen gut auskühlen lassen und im Anschluss vorsichtig aus der Form lösen. Holst Du sie zu früh aus der Form sehen sie so aus:
Für meine Form benötigt man 250 g Teig, dieses Rezept ergibt ca. 420 g Teig. Deshalb ist die Ausbeute etwas größer und ich bin gut auf die Anzahl von ca. 24 Stück gekommen.