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Montag, 15. August 2011

Montagmorgen und die Woche fängt gut an, die Gewinner der Verlosung

Meine Güte jetzt wäre es mir fast untergegangen, ich musste doch noch die Gewinner zur Marmite-Verlosung ziehen. Ich hatte Euch ja 4 mal an der Zahl in jeweils einem Post von der Marmite erzählt und auch etwas vorgeschwärmt. Unveränderter Dinge bin ich ja begeistert von dieser schönen Zeitung und was mir auch sehr gut gefällt, diese kleinen Rezeptheftchen, von denen ich Euch erzählt habe, werden auf der Internetseite von Marmite veröffentlich.
Aber jetzt genug der Quasselei, jetzt komme ich mal zur Verlosung. Die Frage lautete: Welches Rezept habe ich als erstes aus der Marmite in einem Post veröffentlich? Es waren die marokkanischen Karotten. Das Rezept kann ich nur empfehlen.
Aber ich hoffe wir werden demnächst bei den Gewinnern auch noch des einen oder anderen Rezepts gewahr werden und ich die Gewinner sind genauso begeistert wie ich.
Die Gewinner habe ich über Classtools.net ziehen lassen. Das ging relativ flott und ich brauchte keine Loszettelchen schreiben, mischen und ziehen. Außerdem ist das Tool völlig neutral.
Gezogen wurden:


Ich bitte die Gewinner mir Ihre Adressen per Mail zuzusenden, damit ich diese an den Marmite-Verlag weitergeben darf.
Die Mail bitte an gourmet-buedchen@gmx.de senden.
Den Gewinnern spreche ich meine allerherzlichsten Glückwünsche aus und freue mich, ich kann weiterhin auf sie als Leser des Gourmet-Büdchens zählen.


Dienstag, 2. August 2011

Marmite, Verlosung einer Kochzeitschrift oder doch lieber einen schnellen Dip...

Ich habe gelesen, gekocht, geschrieben und wieder gelesen, gekocht, geschrieben, ich kann was erzählen, aber das kennt Ihr ja vom Büdchen bereits. Was sollte ich hier auch sonst machen? Ich hatte es ja erzählt, es waren einige Exemplare der Marmite ins Büdchen gezogen und die wollten durchforstet werden. Hier, hier und hier habe ich berichtet. Viele interessante Artikel habe ich gelesen und auch sehr schöne Rezepte zum nachbasteln gefunden. Der marokkanische Karottensalat, das teuflische Filet und auch das Balsamicoeis sind keine alltäglichen Gerichte, aber durchaus täglich vom Zeitaufwand machbar und warum sollte man sich nicht jeden Tag einen Sonntag gönnen? Vorausgesetzt man achtet nur auf Genuss und lässt alles andere links liegen. Kleine Speisen habe ich gefunden die mit wenigen, aber exzellenten ausgewählten Zutaten schnell auf den Teller gezaubert sind. Sicher merkt Ihr bei meiner Ausführung noch meine Begeisterung.Juliane hatte mich in einem Kommentar gefragt, ob diese Zeitschrift wirklich so toll ist. Meine Berichte würden fast in die PR-Richtung gehen. Liebe Juliane, liebe Leser, nein und nochmals nein, alles was ich hier von mir gebe ist meine tatsächliche Meinung und Ihr könnt sicher sein, für Werbezwecke bieten sich doch eher die ganz Großen unter den Bloggern an.
Aber nichtsdestotrotz, hat mir der Marmite-Verlag drei Auslandsabonnements für eine Verlosung zur Verfügung gestellt und Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie sehr ich mich darüber freue. Drei meiner Leser haben die Gelegenheit ein Abonnement zu gewinnen und ein Jahr lang die Marmite kostenlos zu beziehen
Ich kann meine Freude gar nicht beschreiben, dass ich drei Gourmet-Büdchen-Leser mit einem Jahres-Abo beglücken darf. So kann ich auf nette Art ein Dankeschön für ihre Lesertreue aussprechen. Super wäre es, die Teilnehmer sind an nicht alltäglichen Themen interessiert und bringen eine gewisse Begeisterung fürs Kochen mit.
Marmite beschreibt sich selbst als unabhängige Schweizer Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur.
Laut der Neuen Zürcher Zeitung ist Sie «die Referenz für Genussmenschen». Sie richtet sich an ein gut situiertes Segment von informierten Genießerinnen und Genießern, die in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne kochen und mehr darüber wissen wollen, sowie an Koch- und Weinprofis, die sich stetig auf dem Laufenden halten möchten.
Die Redaktion von Marmite untermauert, einen guten Ruf seit fünfzig Jahren in der stark medialisierten Genusslandschaft zu haben. Sie charakterisiert sich mit fundierter Recherche, Erfahrung und unkonventioneller Themensetzung im Genussbereich, gepaart mit Rezepten für Anspruchsvolle sowie Reportagen, Hintergrundberichte, Meinungen, Neuheiten, Persönlichkeiten, Trends, Wissen und noch vieles mehr, elegant verpackt eine geballte und unvergleichliche kulinarische Ladung auf dem Schweizer Zeitschriften-Markt.
Die Zeitschrift wurde 1959 gegründet und hat als eine der ältesten Gourmetzeitschriften der Schweiz die Esskultur des Landes mitgeprägt und dokumentiert. Titelgeschichten werden mit entsprechenden Rezepten kulinarisch abgerundet. Der Blick in fremde Küchen passionierter Hobbyköche und dazugehörige Portraitgeschichte gehören genauso in diese Zeitschrift wie die Kochschule, Kolumnen wie „Mein bestes Stück“ oder die frisch entdeckten Neuigkeiten.
In der Rubrik Tisch geht es um Restauranttipps auf der ganzen Welt. Sie wurden von Mitgliedern der Redaktion getestet und bewertet. Interviews, Reisereportagen und Literaturtipps gehören ebenfalls dazu.
Im bereich Trinken ist laut Marmite Wein ein Kulturgut, das Menschen und Länder verbindet. Daher gehört Wein zum Essen und wird in dieser Rubrik ausführlich thematisiert. Allerdings kommen andere Getränke auch nicht zu kurz.
In der Hintergrundrubrik befassen sich Profis u. a. mit einem Produkt und beleuchten es. Resultat: Meinungen Informationen und umfangreiche Berichte und Reportagen.
Fazit von mir, eine empfehlenswerte Zeitung mit tollen, oft ganz einfachen Rezepten. Mit Marmite kommt der Hobbykoch, der einen hohem Anspruch an Geschmack stellt, genauso auf seine Kosten, wie der Profi, für den es mal einfach in der Zubereitung sein soll, aber die Qualität eine Selbstverständlichkeit bleibt.
Soweit so gut, aber wie könnt Ihr gewinnen?
Ganz einfach indem Ihr ab jetzt bis zum 05.08.2011 Mitternacht
1. mir per Mail die Lösung mitteilt, welches Rezept ich als Erstes aus der Marmite verbloggt habe. Bitte die Lösung wirklich nur per Mail, sonst kann ja jeder gleich im Kommentar die Lösung lesen. Die Mail sendet Ihr bitte an gourmet-buedchen@gmx.de im Betreff Stichwort ’’Verlosung’’
2. zu diesem Post einen Kommentar einstellt mit dem Hinweis, dass ein Mail unterwegs ist.
Also nur Mail und Kommentar zusammen zählt! Unter allen Einsendungen werden in der 32. Kalenderwoche drei Gewinner ausgelost und hier bekannt gegeben. Jetzt wünsche ich Euch viel Glück und für alle die, die lieber ein Rezept gehabt hätten statt einer Verlosung, habe ich einen Dip mitgebracht. Nach soviel Theorie muss es ja auch etwas auf die Gabel geben...

Kürbiskernöldip:
125 g Frischkäse
50 g Creme fraiche
4 Esslöffel Kürbiskernöl
1 kleine confierte Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
3 Esslöffel gehackte Kürbiskerne
Frischkäse mit Creme fraiche zu einer Creme verrühren. Tröpfchenweise das Kürbiskernöl untermischen. Die confierte Knoblauchzehe zerdrücken und ebenfalls untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In eine hübsche Schale füllen und mit den gehackten Kürbiskernen betreuen. Dieser Dip ist in knappen 10 Minuten fertig und wer ihn mit fettreduzierten Milchprodukten fertigt, hat auch gleich ein Herz für die schlanke Linie. Ein toller Dip für rohes Gemüse oder zu kleinem Brotkonfekt, so heißen bei unserem Bäcker die Minibrötchen.


Montag, 18. Juli 2011

Marmite und der marokkanische Karottensalat...

Hat jemand von Euch so eine schöne Tajine? Das sind diese wunderschönen Keramikteile, die z.B. aus Marokko kommen. Dort gehört in jede Küche so ein Kochgerät. Gerne würde ich so ein Teil ja mal in Aktion sehen oder gar selbst ausprobieren. Man kann sie wohl sogar auf Ceranfeldern benutzen, im Backofen oder auf dem Grill. Nur auf dem Induktionsfeld wird dieser "Kochtopf" dann wohl endgültig an seine Grenzen kommen. Herrn GB brauche ich erst mal nicht mit so einem modernen, uralten, fremdländischen Schnickschnack kommen, bei meinem Schatz muss ich schon durchschlagende Argumente liefern. Ach Ihr denkt jetzt er hält mich an der kurzen Leine und ich muss erst einmal fragen ob ich so was anschaffen darf? Na da liegt Ihr aber total falsch. Herrn GB geht es eher darum, wenn er etwas nicht kennt sieht er dem, was da im Anschluss auf ihn zukommen könnte, skeptisch entgegen. Wenn ich ihm erkläre mein sehnlichster Wunsch ist es so ein Teil für Dekorationszwecke, um Blumen rein zu pflanzen, anzuschaffen, würde er eher für mich ein Wellness-Entspannungswochenende buchen, aber mir sicher nicht vorschreiben es nicht zu kaufen. Erkläre ich ihm aber, darin werden zukünftig unsere Eintöpfe gekocht, sieht er Bedrohlichem entgegen. Also muss ich es wieder taktisch klug anstellen. Ich muss ihm meine Wünsche suggerieren, bis er auch der Meinung ist, dass ein Leben ohne Tajine schon fast nicht mehr möglich ist. Aber ich weiß auch, dass die Marokkanische Küche sehr gewürzhaltig ist. Vor allem Gewürze die für uns nicht unbedingt alltäglich sind. Da ich meinen Schatz ja nicht verärgern möchte, serviere ich heute erst mal einen marokkanischen Karottensalat und mit dem können wir schon mal geschmacklich üben.
Diesen tollen Salat habe ich aus der legendären Kochzeitschrift Marmite. Eine Kochzeitschrift die mir bisher nicht bekannt war, da sie in Deutschland nur über ein Abo erhältlich ist. Seit über 50 Jahren hat sie einen festen Platz in den schweizerischen Küchen und spricht die etwas außer der Norm kochenden Hobbyköche an.
Der Hobbykoch mit einem gewissen Anspruch wird bei den vielen interessanten Rezepten garantiert fündig. Sehr interessant fand ich wie diese Zeitschrift aufgebaut ist. Zu jedem Hochglanzexemplar gehört ein kleines Rezeptheftchen.
Das Cover ist minimalistisch aufgebaut und es erschlägt einen nicht gleich mit zig Highlight Überschriften, bei denen man oft mehr erwartet wie hinterher im eigentlichen Artikel preisgegeben wird. Reportagen über Regionen und ihre Produkte, wie sie hergestellt bzw. angebaut werden, bis hin zu Rezepten erstklassiger Köche die mit etwas Kochverständnis nachgearbeitet werden können. Sehr interessant kamen die Weinempfehlungen zu den einzelnen Gerichten an. Inwieweit diese Weine auch in anderen Ländern erhältlich sind, kann ich nicht beurteilen. Zu meinem heutigen marokkanischen Karottensalat gab es einen kühlen Weißwein, ich habe mich für einen Riesling entschieden. Der Salat war als Vorspeise für vier Personen gedacht, aber wir haben ihn als Hauptgericht mit 2 Personen geschafft. Da ich mir noch jede Menge Rezepte aus den kleinen und großen Heften gesucht habe, werde ich Euch noch Einiges vorstellen, Ihr könnt gespannt sein....
Marokkanischer Karottensalat:
1 kg Karotten schälen, halbieren und in kleine Scheiben oder Halbmonde schneiden. Diese 10 Minuten in Salzwasser langsam gar kochen aber mit Biss.
1 Zwiebel in kleine Würfel schneiden.
4 Esslöffel Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin bei schwacher Wärme dünsten.
3 confierte Knoblauchzehen zugeben und zerdrücken.
1 Teelöffel Zucker zugeben
2 grüne Chilischoten entkernen, Trennwände entfernen und in kleine Würfel schneiden
1 Bund Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, das Grüne zur Seite stellen, das Weiße mit in die Pfanne geben.
Nun mit ¼ Teelöffel Ingwer gemahlen, 1/8 Teelöffel Nelken gemahlen, ½ Teelöffel Koriander gemahlen, ¼ Teelöffel Zimt gemahlen, 1 Teelöffel Paprika edelsüß, 1 Teelöffel Kreuzkümmelpulver und einem Esslöffel Weißweinessig würzen. Evtl. noch einen kleinen fein gehackten Schnitzer von einer Salzzitrone und etwas Salz zugeben.
Dazu gab es bei uns Joghurt verrührt mit etwas Zitronensaft, Olivenöl und eine Handvoll gehackter Minzblätter.
Ein wirklicher Genuss und Herr GB war auch ganz begeistert, ich würde sagen die Schienen sind gestellt Richtung Tajine....