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Montag, 28. Juli 2014

Bald ist das nächste Kochtreffen und mir fällt nichts ein als Kohlrabispagetti…

…seit Tagen wälze ich hier Bücher und Hefte, ich suche nach etwas richtig tollem womit ich mein Kochfreunde, die gefräßige Bande, verwöhnen kann. Im August ist wieder ein Kochtreffen angesagt und mir will einfach nichts Richtiges einfallen. Ich glaub ja das liegt an den warmen Temperaturen, man hat zwar hier und da ein Hüngerchen, aber eigentlich isst man nur Kleinigkeiten. Ich kann doch unmöglich mit Kleinigkeiten bei denen aufkreuzen und wer weiß wie das Wetter im August ist, vielleicht sollte ich mir bis dahin doch besser ein schmackhaftes Schmorgericht überlegen. Doch noch genialer wäre es, ich hätte für jede Wetterlage etwas im Ärmel Kochtopf.
Gestern war es ja auch so warm, obwohl eigentlich Gewitter angesagt waren die Abkühlung bringen sollten. Aber nix da, hier ging noch nicht einmal ein leichtes Lüftchen. Also habe ich die Ochsenbäckchen, die ich durch Zufall am Samstag ergattern konnte, in Rotwein und Madeira eingelegt und die Garnelen, die eigentlich für heute vorgesehen waren, wurden hemmungslos gedämpft. Es waren schon recht hübsche Tierchen die ich da gekauft hatte.
Mit Haut und Haaren, oder doch eher mit Kopf und Darm. Und genau das ist ja so mein Problem. Eine ganz liebe Kochfreundin macht die kleinen Flutschis ja ruck zuck sauber, entfernt Kopf und Darm und stört sich nicht im Geringsten an dieser, na sagen wir mal, unangenehmen Arbeit. Ich muss mich da schon etwas mehr überwinden, doch wer genießen will muss auch mal so die eine oder andere Hürde nehmen und die Freundin wohnt eh am gefühlten Ende der Welt, die kommt nicht mal eben vorbei und hilft. Nachdem ich die Garnelen aufgehübscht hatte kamen sie noch schnell für 5 Minuten in den Dampf. So fertig, jetzt waren die Kohlrabis dran.
Kohlraben haben selbstverständlich keinen Darm und das macht sie mir auch so sympathisch. Schälen ging schnell und dann wurden sie in den Lurchi eingespannt und zu Spagetti gedreht.
Heißes Wasser stand schon bereit und die Spagetti wurden mal eben schnell 5 Minuten ins heiße Wasser geschmissen. Ich sag doch, schnelle leichte Kost.

Eine Sauce wurde noch so ganz nebenbei schnell aus etwas Gemüsebrühe (bitte koche Dir Gemüseschalen aus und verwende nicht das Fertigzeugs), Weißwein, Noilly Prat, einer Schalotte, und einem Bund gehacktem Basilikum geklöppelt. Aufmontiert mit eiskalter Butter und mit Salz abgeschmeckt.
Die Kohlrabispagetti zusammen mit den gedämpften Garnelen auf Teller anrichten, etwas Sauce darüber und servieren, ach ja ein Basilikumblättchen als Deko macht sich auch noch ganz gut…

Dienstag, 20. August 2013

Gefüllte Kohlrabis, aber diesmal mit Bulgur…

…gefühlt war es erst so knapp vor fünf oder sechs Wochen, aber es ist tatsächlich über ein Jahr her, dass ich Kohlrabis gefüllt habe. Es muss mächtig lecker gewesen sein. Woher ich diese unglaubliche Weisheit nehme? Muss ja wohl so sein, sonst hätte ich mich nach so langer Zeit garantiert nicht erinnern können. Okay, ich konnte mich jetzt nicht so genau an die Füllung erinnern, aber ich wusste mit Sicherheit, es war kein Bulgur im Spiel. Rein theoretisch hätte es auch Couscous sein können, aber war es auch nicht. Wo wir gerade beim Thema sind, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Couscous und Bulgur? Auf beiden Packungen steht Hartweizengrieß. Wikipedia will mir weismachen dass Bulgur Hartweizengrütze ist. Jetzt sach mal, wer von beiden will mich denn da jetzt täuschen, Wiki oder der Hersteller? Hast Du eine Erklärung? Bitte lass mich nicht dumm sterben, ich hab auch ein schönes Rezept für Dich…
Kohlrabi mit Bulgur gefüllt für zwei:
100 g Bulgur, trocken
200 ml Wasser, kochend
2 Knollen Kohlrabi
Salz, Pfeffer
2-3 Frühlingszwiebeln
250 g Tatar
100 g Erbsen, frisch oder TK
100 g Ajvar
80 ml Cidre
Bulgur in einer kleinen Schüssel mit dem kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten quellen lassen. Kohlrabi putzen, schälen und in kochendem Salzwasser ca. 30-40 Minuten bissfest garen. Hängt natürlich von der Größe ab. Zum prüfen, mal mit dem Messer einstechen. Abgießen, abschrecken und auskühlen lassen.
Bei TK-Erbsen die Erbsen auftauen. Frühlingszwiebeln waschen und in sehr feine Ringe schneiden. Tatar, Bulgur, Erbsen und Frühlingszwiebeln zusammen verkneten und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Kohlrabi mit einem Kugelausstecher großzügig aushöhlen. Das Bulgurtatargemisch hineinfüllen. Ausgelöstes Kohlrabifleisch mit Ajvar und Cidre pürieren. Das Püree (es ist saucenartig) in eine Auflaufform geben und gefüllte Kohlrabi draufsetzen.
Die Kohlraben im vorgeheizten Backofen bei 180° C (Umluft: 160° C) auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten goldbraun garen.
Sollte etwas von der Füllung übrigbleiben, so kann man sie mit in die Sauce geben, oder kleine Bällchen formen und diese in etwas Öl zu kleinen Buletten braten.



Freitag, 1. Juni 2012

Jetzt sag mal, hätten die Kohlraben nicht auch Äpfel sein können?

Spargel, Spargel, Spargel, gibt es eigentlich auch noch ein anderes Gemüse? Spargel als Vorspeise, im Hauptgang und nicht zu vergessen, neuerdings auch unbedingt noch als Dessert. Als Mousse, Sorbet, Creme oder Eis. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Obwohl mein Schatz ja auch hier und da jetzt Spargel isst, ich hatte berichtet, ist die Zeit bis zum 24.Juni für ihn doch etwas erschreckend und sie zeichnet sich für ihn als unendlich ab. Erzählt man im Freundeskreis von einem neueroberten Restaurant wird gleich gefragt ob es Spargel gab. Kein Restaurant das der guten Landhausküche frönt kommt derzeit ohne eine chic aufgepeppte Spargelkarte aus. Wie, Du findest das jetzt etwas übertrieben? Na dann frag mal jemanden der keinen Spargel mag.
Der nichtspargelessende Genießer fühlt sich bedrängt als wäre ein Stalker hinter ihm her und irgendwie ist da ja auch etwas dran. Herr GB will von keinen Spargelstalker verfolgt werden und er steht kurz vor der Spargelverweigerung. Kaum habe ich ihm das Zeug näher bringen können, schon zeigen sich wieder die ersten Abwehrreaktionen.
Also habe ich mir etwas einfallen lassen und ihn mit eins seiner Lieblingsgemüse verwöhnt. Na? Na? Wisst Ihr welches Gemüse ich meine? Möhren? Nein diesmal nicht, diesmal gab es mal wieder Kohlraben. Erst sollte es ja dazu die klassische "Spargelsauce", auch Hollandaise genannt, geben, aber dann habe ich mich mal richtig ins Zeug gelegt und das Kugelgemüse, das aussieht wie knackig grüne Äpfel, mit einer super tollen Gemüsefüllung vollgestopft. Mein Schatz war von den genialen Kohlrabiapfelkugeln so sehr begeistert, dass sie jetzt auf die Wiederholungsliste gelandet sind und das ist eine Premiumauszeichnung, denn eigentlich wird im Büdchen nichts doppelt gekocht…
Gefüllter Kohlrabi:
4 Kohlraben
1 Möhre
5 kleine Kartoffeln
1 rote Paprikaschote
250 g Champignons
1 Esslöffel Butter
300 ml Gemüsebrühe
200 ml Creme fraiche
2 Esslöffel Petersilie gehackt
2 Esslöffel Schnittlauchröllchen
1 confierte Knoblauchzehe
Die Kohlraben schälen, am Boden glatt schneiden damit sie stehen bleiben. Am Oberteil der Kohlraben je einen Deckel abschneiden und die Deckel zur Seite legen. Die Kohlraben mit einem Kugelausstecher aushöhlen.
Die ausgehöhlten Kohlraben und die Deckel in wenig Salzwasser mittelfest garen, oder im Dampfgarer bei 100° knappe 8 Minuten garen. Das komplette Gemüse in kleine Würfel schneiden und mit den Kohlrabiabschnitte  in der Butter anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und garen. Sobald die Gemüsebrühe auf knapp die Hälfte reduziert ist, Creme fraiche und die Petersilie unterrühren.
Die Gemüsemasse in die gegarten Kohlraben füllen mit je einem Kohlrabendeckel abdecken und zusammen mit Sauce anrichten. Mit Schnittlauchröllchen betreuen und servieren.


Freitag, 13. April 2012

Radieschenblättercremesuppe, kein Aprilscherz…

April, der macht was er will! Der April ist eindeutig mein Lieblingsmonat. Er ist eigenwillig und das Einzige auf das man sich im April verlassen kann, es kommt garantiert anders als man denkt, sich erhofft oder gar plant.So war es auch Ostern. Die Wetterfrösche in den Medien wollten wissen, dass der Freitag der schönste Tag des Osterwochenendes sein sollte. Naja, hinterher ist man ja immer schlauer. Auf jedem Fall konnten wir am Ostersamstag das Osterfeuer ohne Regenschirm betrachten und die Ostereier am Ostersonntag unter blauem Himmel suchen. Okay, auf die Winterjacken konnten wir jetzt noch nicht wirklich verzichten, aber die dicken Stiefel sind bereits verpackt und werden erst wieder beim nächsten Schnee ausgegraben. Hoffentlich nicht noch in diesem Monat, Ihr wisst schon –der April macht was er will!
Auf jedem Fall haben wir schon einmal Ostern ohne Schnee überlebt und die bunten Eier im Trockenen nach Hause gebracht. Und jetzt eiern sie hier in der Küche herum, werden von einer Ecke in die andere gestellt und warten auf ihr buntes Ende.
Wie in jedem Jahr sind einige der gekochten Eier übrig und jetzt heißt es wieder improvisieren. Einen Eiersalat gibt es auf keinen Fall, Eier in Senfsoße würden mir schon eher gefallen, gefüllte Eier werden auch gerne gegessen. Doch wie wäre es mit Radieschenblättersuppe? Die Blätter von den Radieschen habe ich aufgehoben und rein zufällig noch zwei Bund Radieschenblätter (da waren allerdings noch die Radieschen dran) im Kühlschrank entdeckt. Das nenn ich doch mal einen Glücksfall. Also gab es ein grünes Süppchen mit einem gelb/weißen Eierhälften und zarten Radieschenscheiben. Ein Ende das sich bestimmt einige übrig gebliebene Ostereier vorstellen können.
Radieschenblättercremesuppe:
1 große, milde Zwiebel
1 Esslöffel Butter
200 g Kartoffeln
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
500 ml Gemüsebrühe
250 ml Milch
1 Lorbeerblatt
1 Prise Cayennepfeffer
1 Esslöffel Creme double
Salz, Pfeffer
Die zarten Blätter von 2 Bund Radieschen
Einige Radieschen
Etwas Zitronensaft und geriebene Zitronenschale
Ein gekochtes Ei
Die Zwiebel fein würfeln und in der Butter weich dünsten. Die Kartoffeln ebenfalls würfeln zu den Zwiebeln geben und genauso die Knoblauchwürfel. Gemüsebrühe und Milch angießen, Lorbeer und Cayennepfeffer zufügen und zugedeckt 20 Minuten leise köcheln, bis die Kartoffelwürfel zerfallen. Mit Salz, Pfeffer sowie geriebener Zitronenschale und -saft würzen. Das Lorbeerblatt anschließend wieder herausfischen. Die gewaschenen Radieschenblätter in den Suppenansatz rühren und zusammenfallen lassen. Die Suppe mit dem Mixstab glatt pürieren, nochmals kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe auf Teller verteilen und als Einlage jeweils in jeden Suppenteller ein halbiertes Ei geben. Noch einige Scheiben Radieschen zufügen und servieren.
Ach übrigens, heute sagte die Wetterfroschfrau im Radio, im Laufe des Tages kann es immer mal wieder „gewitteln“! Herrlich dieser Versprecher, ein richtiges Aprilwort.


Donnerstag, 12. April 2012

Kohlrabicarpaccio mit Radieschen und Pinienkerne

An den letzten Rezepten hat man ja schon gemerkt, der Frühling hat mich voll im Griff. Die ganzen fantastischen Kräuter und Gemüsesorten. Endlich ist die Zeit vorbei wo mir mein Gemüsekalender lediglich als regionale Saisonware Topinambur und rote Bete vorgeschlagen hat. Die Bete liegt noch immer gehäutet, abgekocht und vakuumiert versteckt im Kalten. Ihr wisst schon, Herr GB zickt bei Rote Bete rum. Er hat sie schon so oft gegessen, aber will ich sie auf den Teller bringen, bittet er um Aufschub. Ähnlich war es früher auch mit Radieschen. Also so pur aus der Hand überzeugen sie ihn nicht, vielleicht mal so als kleinen Snack eine oder zwei, mehr aber auf keinem Fall. Bereite ich Radieschen als Suppe, Gemüsebeilage oder als Salat sieht das Ganz schon etwas anders aus. Dann isst Herr GB die kleinen scharfen Dinger ohne mit der Wimper zu zucken und verlangt sogar Nachschub.Radieschen sind das passende Gegenstück zu Kohlrabi.
Diese beiden Wurzeln als Carpaccio mit einem frischen Dressing sind unschlagbar. Na wenn das kein Frühling ist…
Kohlrabicarpaccio mit Radieschen und Pinienkerne
2 Kohlrabis
5 große Radieschen
40 ml Gemüsebrühe
1 Esslöffel Apfelsaft
2 Esslöffel Balsamicoessig, weiß
Salz und Pfeffer
Prise Zucker
1 Esslöffel Pinienkerne in eine Pfanne ohne Öl geröstet.
2 Esslöffel Basilikum feingehackt
Kohlrabi schälen, Radieschen waschen und beides in hauchdünne Scheiben schneiden, idealerweise mit einem Hobel. Brühe mit Apfelsaft und Essig verquirlen, salzen und pfeffern und mit einer Prise Zucker abschmecken.
Die Kohlrabi- und Radieschenscheiben ziegelartig auf einem Teller verteilen und mit Dressing beträufeln. Das Kohlrabi-Radieschencarpaccio mit dem gehacktem Basilikum und den gerösteten Pinienkernen bestreuen und servieren.
Das ist doch ein schöner Einstieg zu einem Frühlingsmenü, oder?


Freitag, 13. Mai 2011

Versteckte Gehacktesbällchen, oder Kohlrabi für den Schatz...

Ihr kennt ja das Dilemma hier im Büdchen, der Kampf fleischlos oder nicht.
Stolz wie Oskar gab es neulich einen richtig leckeren Salat hier bei uns Büdchen. Rucola, Frühlingszwiebeln, Radieschen, Gurke, Käse und Ei, darüber ein Dressing aus Rapsöl und vorzüglichem Weißweinessig, mit Gewürzen abgeschmeckt. Rundum ein richtig schönes Vorsommeressen. Hübsch angerichtet stehen die Teller auf dem Tisch, Herr GB wird zum Essen gerufen und blitzartig steht er auch schon in der Küche. *Er hatte eindeutig Hunger* Mit kurzen Augenblicken fixiert er die Teller, sein prüfender Blick erfasst sekundenschnell den Salat mit Käse und Ei.
Seine Frage lässt mich zur Salzsäule erstarren "Willst Du auch eins, zwei Schinkenröllchen?"
Mit meiner Antwort habe ich ihn in die Knie gezwungen. "Nein, ich dachte da wir ja gestern und auch vorgestern einiges fleischige auf dem Teller hatten, machen wir heute mal einen auf vegetarisch!" (1:1)
In Zeitlupe ließ er den Kühlschranktürgriff wieder los. Ich merkte schon, es war etwas widerwillig, also musste ich Nachdruck ausüben.
"Schmeckt Dir der Salat so ganz ohne Fleischgedöns nicht?"
Das Nicht habe ich so betont, das ließ kein Bloßstellen zu. (1:2 für mich) Aber der Kühlschrank war noch in Reichweite, also noch eben einen draufsetzen!
"Schatz, das haben wir gestern noch beim Björn Freitag gesehen wie ungesund dieser permanente Fleischkonsum ist, denk doch an deinen Blutdruck und an den ganzen Organismus der geschädigt wird." (1:3 ha, wieder für mich)
Das hat es gebracht, ohne zögern mit total freundlichem Gesicht hat er seinen Salat in Angriff genommen. Ja, ja, so sind die Männer, erst wenn man signalisiert wie besorgt man um das Schätzken ist, kapieren Sie was ihnen gut tut. Und ich bin sehr um ihn besorgt, aber dass ich immer wieder diese Liebesbeweise antreten muss, ich dachte das wäre nur Frauenmanie.
Aber heute ist wieder so ein Liebesbeweis dran, ich überrasche ihn mit Fleisch. Frei nach dem Motto versteckte Gehacktesbällchen, oder Kohlrabi für den Schatz...

Für 2 Personen reichen 2 Kohlrabi, aber das wusste ich vorher nicht, außerdem hatte ich drei eingekauft.
Also 3 mittelgroße Kohlrabis schälen und halbieren. Mit einem Melonenausstecher die halbierten Kohlrabis aushöhlen.
Die Kohlmasse aus den Kohlrabis in einen Kochtopf geben und zur Seite stellen.
Die ausgehöhlten Kohlrabis knappe 5 Minuten in etwas Salzwasser vorkochen. 500 g Mett, mit bunten Pfeffer, Salz, Muskatnuss und einen Hauch Kümmel würzen. 1 Ei untermischen und das Mett kräftig durchmischen.
Die ausgehöhlten Kohlrabis mit der Mettmasse füllen und in eine Auflaufschale geben. 150 ml Gemüsebrühe mit 200 ml Sahne mischen und in die Schale zu den gefüllten Kohlrabi geben.
Die Schale in den vorgeheizten Backofen geben und bei 180°C ca. 45 Minuten garen und bräunen.
Zwischenzeitlich noch 3 mehlige mittelgroße Kartoffeln schälen, in kleinere Stücke schneiden und zu der Kohlmasse ebenfalls in den Topf geben. Mit Salzwasser auffüllen und in ca. 20-25 Minuten gar kochen.
Das Wasser abgießen, 100 ml warme Milch zugeben und einen Esslöffel Butter.
Alles mit dem Pürierstab pürieren bis eine geschmeidige Masse (Püree) entstanden ist. Die Milch evtl. nur nach und nach zufügen, nicht das das Püree zu dünn wird. Noch mit Salz und Muskatnuss würzen.
Püree auf angewärmten Tellern anrichten und darauf jeweils eine halbe Kohlrabi setzen. Sollte was übrigbleiben, lässt es sich hervorragend einfrieren, dann hat man auch mal was im Haus wenn der Gatte z.B. mal nicht auf vegetarisch aus ist…