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Freitag, 13. März 2015

Bananentorte mit Knusperboden unter Kirschen versteckt…

…eine ähnliche Kombination kennst Du sicher aus dem alkoholfreien Cocktailresort als KiBa.
Genau, gut gekühlter Kirsch- und Bananensaft in ein Glas geschüttet, aber weder gerührt noch geschüttelt.
Erst gibt man Bananensaft in ein Glas und dann lässt man über den Rücken eines Barlöffels den Kirschsaft ganz langsam ebenfalls in das Glas laufen.
Wenn Du jetzt hier ein Bild von dieser Komposition erwartest, hast Du leider Pech. Mir ist es bisher vielleicht so zwei oder drei Mal geglückt, ohne dass sich die Säfte gemischt haben und dann war natürlich keine Kamera zur Hand.
Mit meiner Torte ist das einfacher.
Du machst einen Boden, Du machst eine Creme und zum guten Schluss kommen noch die Kirschen drauf, fertig! Da läuft nichts zusammen, aber Du musst es richtig machen.
Also starten wir mal:
100 g Zartbitterkuvertüre
100 g Cornflakes
120 g Butter
50 g gehackte Mandeln
Die Kuvertüre zusammen mit der Butter schmelzen. Alle weiteren Zutaten in das Butter-Schokoladengemisch geben und verrühren. Eine Springform mit Backpapier auskleiden und die Schokoladenmasse auf dem Boden gleichmäßig verteilen.
Im Kühlschrank gut eine Stunde aushärten lassen.
Die Bananencreme:
250 g geschlagene Sahne
3 sehr reife Bananen
500 g Mascarpone
500 g Magerquark
4 Esslöffel Mineralwasser mit Kohlensäure
110 g Zucker
Mark einer ½ Vanillestange
Saft einer ½ Zitrone
9 Blätter Gelatine
Die Gelatine in kaltem Wasser ca. 10 Minuten quellen lassen.
Die Bananen fein pürieren. Mascarpone, Quark, Mineralwasser, Zucker Zitronensaft und Mark der Vanillestange zu dem Bananenpüree geben und alles gut vermengen. Die Gelatine ausdrücken und bei geringer Wärme auf dem Herd oder in der Mikrowelle auflösen. Erst etwas von der Bananencreme in die Gelatine geben, verrühren und anschließend zusammen zum Rest der Bananencreme geben.
Gut vermischen. Nun noch die geschlagene Sahne unterheben und die Creme auf den Schokoladenboden geben. Die Torte gute 2 Stunden im Kühlschrank erstarren lassen.
Der Kirschdeckel:
300 g Kirschen (gefrorene gut auftauen lassen)
Das gebildete Kirschwasser mit Wasser auf 250 ml auffüllen.
3 Blätter Gelatine.
Die Gelatine in kaltem Wasser ca. 10 Minuten quellen lassen. Den Kirschsaft zusammen mit den Kirschen aufkochen. Die Gelatine ausdrücken und in den warmen Kirschsaft geben. Die Kirschen bei Zimmertemperatur gut abkühlen lassen. Sie müssen gut abgekühlt sein, aber noch nicht gelieren. Nun die Kirschen mit dem Kirschsaft auf die gekühlte Torte geben. Die Torte wieder in den Kühlschrank stellen. Nochmals gut 1 Stunde kühlen. Idealerweise, wird die Torte einen Tag vor dem Verzehr gemacht.
Tipp: wenn Du die Torte mit mehr Kirschen abdecken möchtest, solltest Du die doppelte Menge an Kirschen nehmen, allerdings nicht mehr als 250 ml Kirschsaft.

Sonntag, 22. Februar 2015

Am Wochenende gibt es Kuchen, magst Du Mohnkuchen?

Kennst Du das, Du möchtest zum Wochenende backen und Dir fällt einfach nichts Vernünftiges ein? Eine Torte ist zu üppig, ein Rührkuchen zu trocken. Waffeln hattest Du erst neulich und die Berliner sind zu fett. Jetzt komm mir nicht mit Fastenzeit, das ist ein anderes Thema und wird hier und heute nicht thematisiert.
Also egal zu welcher Zeit, im Büdchen gibt es am Wochenende entweder Kuchen, oder ein Dessert und manchmal, aber wirklich nur ganz selten (Finger hinterm Rücken über Kreuz) auch schon mal beides.
So, nun sollte es aber Kuchen geben und jetzt frag mich welche Backbücher in nicht alle geblättert habe und nirgends DAS Rezept gefunden. Dann habe ich in verschiedenen Rezeptdatenbanken gesucht und natürlich auch bei einigen Bloggerkollegen, ob es was zu klauen gab.
Zum guten Schluss hab ich etwas gemopst und ein bisschen gebastelt, ein wenig probiert und nochmals eine Nuance verändert.
Herausgekommen ist ein üppiger, aber köstlicher Mohnkuchen. Saftig und cremig zugleich. Ich gebe Dir einen Tipp, probiere um Himmelswillen und auf gar keinem Fall die Füllung vor dem Backen. Sie ist süß und sahnig, ja, sehr sahnig und sehr, sehr, sehr lecker süß. Wer will das schon im rohen Zustand essen. Herr GB war zum Glück mit anderen Dingen beschäftigt, ich bin mir ziemlich sicher, dass er es sich sonst in einer stillen Ecke mit dem Topf gemütlich gemacht hätte.
Eins solltest Du aber beachten, für die Zubereitung benötigst Du etwas Zeit, Zeit die sich aber wirklich lohnt. Oh man, ich preise den Mohnkuchen an, wie faule Butter, aber das ist er nun wirklich nicht. Ach was erzähle ich hier, jetzt kommt das Rezept:
Als erstes machst Du die Mohnfüllung, für die benötigst Du die meiste Zeit.Mohnfüllung:
200 ml Sahne
1 Liter Milch
500 ml Wasser
200 g Zucker
1 Prise Salz
2 Esslöffel Honig
Alle Zutaten vermischen, 4 Esslöffel von dem Gemisch zur Seite stellen und den Rest des Gemischs einmal aufkochen, dabei den Zucker auflösen.

4 Esslöffel Milchmischung von oben
60 g Speisestärke
Mark einer Vanillestange
Alle Zutaten verrühren und in die Milchmischung geben.

150 g Grieß (Weichweizen)
500 g gemahlenen Mohn
Grieß und Mohn mischen und ebenfalls in die heiße Milchmischung geben.

250 g zimmerwarme Butter
3 Esslöffel Amaretto
Den Amaretto in die Masse gießen und die Butter Stückchenweise in die warme Mohnmasse rühren.
Die Mohncreme in dem warmen Topf belassen und mit geschlossenem Deckel auf dem warmen Ofen stehen lassen. Den Herd evtl. auf kleinste Stufe schalten und die Mohncreme noch gute 15 Minuten quellen lassen. Gelegentlich umrühren, nicht das die Masse anhängt.
Nach der angegebenen Zeit die Creme abkühlen lassen. Sie sollte gut abkühlen!

3 Eier
Wenn die Masse gut abgekühlt ist, verschlägst Du 3 Eier. Die Eiercreme rührst Du unter die Mohnmasse.

Mürbeteigboden:
100 g Zucker
200 g kalte Butter
300 g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Die Teigkugel in Frischhaltefolie verpacken und gute 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Die Bratenpfanne des Backofens mit Backpapier auslegen und den Mürbeteig auf die Größe der Pfanne ausrollen. Das geht übrigens sehr gut wenn Du auf den Teig die Klarsichtfolie legst und dann ausrollst, denn mit dieser Methode klebt nichts.
Den ausgerollten Mürbeteig stellst Du wieder kalt und schaltest den Backofen auf 180°C zum vorheizen ein.
Streusel:
200 g Butter
200 g Zucker
350 g Mehl
1 Prise Salz
Butter, Zucker und Salz gut miteinander zu einer schön cremigen Masse vermengen. Jetzt das Mehl zugeben und vermengen bis der Teig eine streuselige Struktur hat.
Sollten Dir die Streusel nicht gleichmäßig genug sein, gebe sie durch ein Sieb, dann werden sie ganz fein und wunderbar streufähig.
Nun gibst Du die Mohnmasse auf den ausgerollten Mürbeteig und streichst ihn glatt. Auf die Mohnmasse streust Du die Streusel.
Die Bratenpfanne mit dem Mohngedöns schiebst Du in den vorgeheizten Backofen und backst ihn auf 160°C Umluft gute 60 bis 65 Minuten. Mach auf jedem Fall die Stäbchenprobe, Du weißt schon, mit einem Holzstäbchen in den Kuchen stechen und sollte Teig am Stäbchen kleben, den Kuchen weiterbacken und nach einigen Minuten wieder probieren. Ggf. solange testen bis nichts mehr an dem Hölzchen kleben bleibt.
Dann den Backofen herunterschalten und den Kuchen im geöffneten Backofen abkühlen lassen. Kleiner Tipp: der Kuchen ist sehr köstlich wenn er noch lauwarm ist.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ein schönes Buch und Schokolade, oder New-York-Cheese-Cake with Chocolate…

…Pünktlich zur kalten Jahreszeit ist im Kosmos-Verlag ein Buch erschienen das uns die dunklen Monate im Jahr nicht nur erhellen will, sondern auch kräftig versüßen möchte. Womit könnte das Versüßen besser gelingen wie mit Schokolade.
Als Autor steht Rafael Pranschke dahinter. Herr Pranschke ist mir bereits aus anderen Büchern bekannt und konnte mit seinen Bücher schon in der Vergangenheit kräftig punkten.
Wie aus anderen Büchern aus dem Kosmos-Verlag gewohnt, gibt es auch in dieser Lektüre ersteinmal etwas Wissen über das Buch Thema. In diesem Fall über die Schokolade. Woher sie stammt, wie sie nach Europa gekommen ist und aus was sie hergestellt wird. Es werden die unterschiedlichen Sorten erklärt, praktische Helfer, die man in der Schokoladenküche gut gebrauchen kann, vorgestellt und natürlich wie man mit ihr richtig umgeht. Das Buch ist voller hübscher Geschenke und Leckereien die man gerne anbietet, verschenkt und auch selber gerne verzehrt.
Für diese Menge an Ideen ist eine Winterzeit definitiv viel zu kurz. Das ganze Buch ist Hüftgold pur. Cupcakes, Getränke, Dekorationen, Kleingebäck, Desserts & Eis, Trüffel, Pralinen & Konfekt, Torten & Tartes, Sossen und Kuchen, Süßigkeiten und Tafelschokoladen, wie man sieht, alles ist dabei. Was ich an den Büchern von Herrn Pranschke mag, er hält einige Joker im Ärmel und gibt richtig gute Küchentechniken preis.
Du merkst schon, ich bin begeistert.
Aber wer hier im Büdchen die eine oder andere Rezension schon gelesen hat der weiß auch, dass ich mir erst eine Meinung erlaube, sobald ich verschiedene Rezepte selber ausprobiert habe.
Vorher gebe ich Dir aber eben noch schnell von diesem kleinen handlichen Buch die ISBN und die Maße durch. Ach ja, dieses Schokoladenwerk hat ein 144 Seiten und 85 wunderschöne Farbfotos. Es ist in der 1. Auflage im Oktober 2014 erschienen. Es ist 221 mm lang und 195 mm breit.
So und nun gibt es einen ganz fantastischen New-York-Cheese-Cake. Der ist wirklich super toll und wird fest ins Büdchenprogramm aufgenommen.
Zutaten:
1 kg Quark
125 g weiche Butter
300 g Zucker
3 Eier
3 Esslöffel Hartweizengrieß
1 Päckchen Backpulver
60 g Kakaopulver
3 – 5 Esslöffel Milch
Etwas Butter zum Einfetten
Der Quark in einer Schüssel glatt rühren. Butter, Zucker und Eier in einer weiteren Schüssel ganz besonders cremig rühren und nun den Quark unterheben. Hartweizengrieß und das Backpulver untermischen.
Den Backofen auf 180°C (Umluft160°C) vorheizen. Eine Springform gut fetten, oder mit Backpapier auskleiden und 2/3 der Käsekuchenmasse in die Form geben.
Die restliche Käsekuchenmasse mit dem Kakaopulver und der Milch vermischen. Die dunkle Teigmasse auf die helle Kuchenmasse geben und mit einer Gabel beide Teige musterartig miteinander vermischen.
Den Kuchen 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Er ist herrlich cremig und wunderbar fluffig.

Anmerkung: ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und erkläre dass meine Meinung davon komplett unbeeinflusst ist und ich hier mit eigenen Worten meine freie Meinung veröffentliche.

Mittwoch, 13. August 2014

Gugelchen hüpf, oder auch Spring ins Schnütchen genannt…

…ich habe gebacken, keinen großen Kuchen, nein viele kleine, um genau zu sagen viele kleine Gugelhüpfchen. So winzig kleine die Herrn GB förmlich wie von Zauberhand nach und nach ins Mäulchen hüpften. Keine original Gugelhupfen, sondern Fälschungen. Die Echten sollen eigentlich aus Hefeteig sein.
Bei Wikipedia kannst Du folgende Erklärung lesen:
Der Gugelhupf (abgeleitet von Gugel „Kapuze“) ist ein Kuchen aus Hefeteig, oft mit Rosinen. Ursprünglich wohl in einem rundlichen Napf oder kleinen Kessel zubereitet, wird er in einer typischen, hohen Kranzform aus Metall oder Keramik mit einer kaminartigen Öffnung in der Mitte gebacken, die klassischen Puddingformen ähnelt und den Teig gleichmäßiger garen lässt. Besonders in Österreich ist Gugelhupf allerdings keine Bezeichnung für einen bestimmten Teig, sondern für die charakteristische Form.
Gugelhupf ist eine süddeutsch-österreichisch-schweizerische Bezeichnung. In der Schweiz ist die Variante Gugelhopf üblich. Im niederdeutschen und mitteldeutschen Raum spricht man von Napfkuchen oder Topfkuchen, bezogen auf die Backform. Im Rheinland und in der Pfalz spricht man auch von Bundkuchen, in Südwestdeutschland von Bäbe. Im Raum zwischen Thüringen und Schlesien ist die Bezeichnung Aschkuchen üblich, in Nordwestdeutschland auch Rodonkuchen.
Also Varianten ohne Ende nur eins haben sie gemeinsam, wie schon erwähnt haben sie die Form eines Kamins. Da ist es auch pipegal ob mit Hefe oder ohne. Die Idee für meine Gugelhüpfchen kam mir ganz spontan in den Sinn, als mir mein abgetropfter Quark in die Hände fiel. Dann habe ich in den Weiten des Internets nach Rezepten gesucht, verschiedene gefunden, hier und da etwas geklaut, gemischt, abgewandelt und gebastelt und zu guter Letzt ihnen den Namen „Spring ins Schnütchen“ gegeben. 
Spring ins Schnütchen:
2 Eier
40 g Zucker
160 g abgetropfter Quark
(Magerstufe, ich lasse den Quark über Nacht in einem Sieb abtropfen)
1 Esslöffel Vanillezucker (ca. 20 g)
30 g Speisestärke
50 g weiße Kuvertüre
Eier zusammen mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Den abgetropften Quark gut unterrühren.
Die Kuvertüre fein raspeln und unter die Quarkmasse ziehen.
Die Speisestärke auf den Teig sieben und vorsichtig unterheben.
Den Backofen hast Du hoffentlich schon auf 160°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
Den Teig in die einzelnen Gugelhüpfchen verteilen und im Backofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.
Die Gugelhüpfchen gut auskühlen lassen und im Anschluss vorsichtig aus der Form lösen. Holst Du sie zu früh aus der Form sehen sie so aus:
Für meine Form benötigt man 250 g Teig, dieses Rezept ergibt ca. 420 g Teig. Deshalb ist die Ausbeute etwas größer und ich bin gut auf die Anzahl von ca. 24 Stück gekommen.


Donnerstag, 27. März 2014

Moccabuttercremtörtchen wie früher…

…aber ganz anders als beim Bäcker. Hast Du schon einmal beim Bäcker ein Stück Buttercremetorte gekauft? Also mein Geschmack ist das ja nicht, wobei das ja sicher auch auf dem Bäcker ankommt. Aber jetzt mal ehrlich, eine gute Buttercreme mal eben herzustellen ist ja jetzt so auch nicht gerade Teufelswerk, das einzige Problem was wir im Büdchen haben, wer soll die ganze Torte nur essen? Außerdem hatte ich mal irgendwann so einen hübschen Törtchenausstecher gekauft und der musst doch endlich mal zum Einsatz kommen. Ein wunderschöner Ausstecher in Blütenform. Ganz einfach hatte ich mir das vorgestellt.
Teig backen, einzelne Böden ausstechen, Buttercreme rühren, Böden zusammen mit der Creme stapeln und noch mal eben schnell rundherum mit Creme einschmieren, fertig ist der Blümchenkuchen.
Haste aber nur gedacht.
Den Teig backen – einfach
Die Böden ausstechen – einfach
Die Creme herstellen – einfach
Die Böden mit Creme bestreichen – einfach
Die Böden mit Creme stapeln – einfach
Die gestapelten Böden von außen bestreichen – einfach
Dabei die Form der Blüte einhalten – nix für mich.
Man war das fummelig, mal war die Creme zu dick aufgetragen, mal zu dünn. Irgendwann war es mir egal und ich habe einfach kleine runde Törtchen gehabt.
Okay, schön ist anders, aber lecker waren sie. Optisch konnte ich sie dann doch noch mit den Mokkabohnen und mit der Tortenspitze rausreißen.
Mokkabuttercremetörtchen:
Biskuitteig
4 Eier mit 4 Esslöffeln heißes Wasser schaumig schlagen. 150 g Zucker und einen Esslöffel Vanillezucker hinein rieseln lassen und weiter schaumig schlagen.
100 g Mehl mit 100g Speisestärke und 3 gestrichenen Teelöffeln Backpulver mischen und auf die Eierschaummasse sieben. Das Mehlgemisch sorgfältig unterheben.
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober- Unterhitze ca. 20 Minuten goldgelb backen.
Nach der angegebenen Backzeit aus dem Ofen holen und direkt kleine Tortenböden ausstechen.
Während der Boden auskühlt die Buttercreme anfertigen.
Hierzu einen Schokoladenpudding aus einem halben Liter Milch und einem Beutel Puddingpulver mit zwei Esslöffel Zucker kochen. In den warmen Pudding 100 g Schokolade mit ca. 70 % schmelzen und gut unterrühren. In den Schokoladenpudding einen gehäuften Esslöffel Instandkaffee rühren und den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Dabei immer mal wieder umrühren damit sich keine Haut bilden kann. 250 g zimmerwarme Butter schaumig rühren und nach und nach löffelweise den Pudding unterrühren.
Pro Törtchen jeweils 3 Biskuitböden mit der Creme einstreichen und aufeinander stapeln. Nun noch rundherum die Seitenränder mit Creme einstreichen und mit Mokkabohnen dekorieren. Die kleinen Torten im Kühlschrank gute 3 Stunden auskühlen bzw. festwerden lassen.
Das Gebäck auf kleine Tortenspitzen setzen und servieren, aber vorher noch den Kaffee kochen!

Dienstag, 25. Februar 2014

Birnentarte für die Kuchenesser unter uns…

…eine Birnentarte ist nicht irgendein Birnenkuchen, oder gar mit einer Apfeltarte zu verwechseln. Wie heißt es doch so schön, man soll nicht Äppel mit Birnen vergleichen.
Also kein Kuchen, sondern eine Tarte.
Als Tarte wird ein Kuchen bezeichnet, der aus einer besonderen Art Mürbeteig hergestellt wird. Der Teig beinhaltet weder Salz noch Zucker und sollte geschmacksneutral sein. Diese Tatsache kannst Du bei meiner Tarte heute getrost vergessen.
Tarten gibt es süß belegt, aber auch in der herzhaften Variante. Ein weiteres Merkmal, die Tarte wird in einer speziellen flachen Form gebacken die mit einem geriffelten Rand ausgestattet ist. Okay, wer keine Tarteform hat kann natürlich auch eine Springform nehmen, aber es ist dann doch eben keine original Tarte mehr. Aber ist meine ja auch nicht.
Wie bereits erwähnt, gibt es unzählige Varianten von würzig mit Fisch, Fleisch oder Gemüse, übergossen mit einer Mischung aus Eiern, Milch oder Sahne, aber auch manchmal mit geriebenen Käse in der Eiermischung, bis hin zu den Süßen die mit Obst, Cremes, Puddings oder sonstigen Pasten gefüllt sind. Herzhafte Tartes werden durchaus als richtige Hauptmahlzeit serviert, sind sie doch oft üppig. Was nicht heißt, dass eine Süße nicht satt macht, ganz im Gegenteil. Oft sind sie so reichhaltig, da ist man froh vorher nichts gegessen zu haben. Ich erinnere da an diesen und jenen Gaumenkitzel.
Doch heute gibt es nichts pompöses, nur eine schlichte einfache Birnentarte, Du weißt schon, für den süßen Zahn von Herrn GB.
Der Countdown läuft, in etwa einer Wochen ist Aschermittwoch und dann geht der Run auf die Fastenzeit wieder los, der Süßkonsum wird in den Keller gefahren. Der Alkohol wird bis Ostern verteufelt, Fleisch steht eh auf der roten Liste und am besten wird das Essen ganz eingestellt.
Ob es am kommenden Frühling liegt, dass es Leute gibt die sich von innen und von außen reinigen möchten und dabei auch gleich alle Welt verändern wollen? Auch wenn Frühling ist wird es im Büdchen auch dann nicht anders zugehen. Sicherlich halten wir hier nicht an alten Zöpfen fest, aber das Rad wird auch nicht neu erfunden. Sollte es dem Chef oder der Chefin vom Büdchen auf etwas Besonderem gelüsten, ist es total egal welche Zeit gerade angesagt ist. Generell denke ich, ist es nicht verkehrt mal etwas kürzer zu treten, wobei ich das nur für mich persönlich entscheiden kann. Ich muss auch nicht etwas veranstalten, nur weil es auf dem Kalender steht, irgendeinen Zweig in der Industrie förderlich ist oder gar von Gutmenschen inszenierte Kampagnen unterstützt.
Was mich allerdings immer wieder amüsiert, sind Mitmenschen die etwas verändern wollen weil es Trend ist, aber sobald sie merken sie müssen einen gewissen Aufwand betreiben, genau diesen Kurs, wenn sie nicht mehr wollen, verteufeln.
Aber lassen wir das, mir geht es schlicht und einfach nur um eine schlichte einfache Birnentarte mit Birnen aus der Region. Da ich den Markt nur samstags besuche musste ich mitten in der Woche zum Supermarkt in meinem Dorf. Sag ich doch, Birnentarte mit Birnen aus der Region und das im herannahenden Frühling…
Frei nach dem Motto von Udo Lindenberg: "und ich mach mein Ding, egal was die Andren sagen…"
Birnentarte und dann auch noch mit gekauftem Blätterteig:
300 g Blätterteig aus der Kühltheke
40 g Butter
125 g Mascarpone
3 Esslöffel Zucker
Schale einer kleinen Bio-Orange
75 g gemahlene Mandeln
1 Eigelb der Größe L
4 reife Birnen, ohne Kerngehäuse und in schmale Spalten geschnitten (ich habe die Sorte Abate genommen)
4 Esslöffel Aprikosenkonfitüre
4 Esslöffel Mandelblätter trocken in der Pfanne geröstet 
Eine Tarteform mit Backpapier auslegen und anschließend mit den Blätterteigblättern auskleiden.
Mascarpone,  Zucker, Schale der Orange, die gemahlenen Mandeln und das Eigelb zu einer glatten Creme vermischen. Die Creme auf den Blätterteig geben.
Die Birnenspalten auf der Mascarponecreme drapieren und die überstehenden Teigränder umklappen.
Die Butter schmälzen und die ganze Tarte, inkl. der  Teigränder, mit der Butter bepinseln. Noch mit etwas Zucker bestreuen, dann werden die Ränder auch schön knusprig.
Nun im vorgeheizten Backofen bei 220°C  ca. 25 – 30 Minuten goldgelb und knusprig backen.
Die Tarte auf einem Rost legen, die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen und die Birnenspalten damit bestreichen. Nun noch die Mandelblätter aufstreuen und auskühlen lassen. 

Dienstag, 19. November 2013

Törtchen wie im Schwarzwald…

…kennst Du das, Du hast Appetit auf Gebäck aber einen ganzen Kuchen backen willst Du nicht? Es soll so einfach wie möglich sein, und Du hast einfach keine Lust auf pompöses Gedöns?
Ich habe kleine Törtchen ausgegraben, ich dachte was in groß lecker ist kann in klein nicht schlechter schmecken und ich hatte mit meiner Theorie tatsächlich recht.
Magst Du auch Kleingebäck das Du mal eben so mit einem oder zwei Habs wegputzen kannst? Dann habe ich für Dich genau das Richtige. Ich hatte die kleinen Gaumenkitzler schon mal irgendwann im März gemacht und jetzt kamen sie mir genau richtig als es mal wieder schnelles Naschwerk geben musste.
Du musst auch nicht viel machen, Du backst einen Boden, Du machst eine Creme, eine Schokoglasur und bastelst alles zusammen, fertig.
Du brauchst einen Bastelplan? Okay, fangen wir mal langsam an, am besten mit den Zutaten:
185 g Süßrahmbutter
330 g Feinster Zucker
6 getrennte Eier
2 Esslöffel Milch
Prise Salz
110 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
70 g Kakao
125 ml Kirschwasser oder noch besser Kirschlikör
320 g Schwarzkirschkonfitüre
300 g geschlagene Schlagsahne
200 g entsteinte Sauerkirschen abgetropft
Butter mit dem Zucker, der Milch und den Eigelben schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen und zu dem Eigelbschaum geben. In zwei Portionen das Mehlgemisch unterrühren. Nun das Eiweiß mit der Prise Salz zu Eischnee schlagen und unter den Teig heben.
Eine rechteckige Backform in der Größe 20 x 30 cm fetten und den Teig in die Form füllen. Die Backform in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 160°C ca. 35 Minuten backen.
Nach der Backzeit den Kuchen auskühlen lassen und einmal quer durchschneiden.
Beide Kuchenplatten mit dem Likör tränken und in 40 kleine Würfel schneiden. Die untere mit der Konfitüre einstreichen und Sahne aufstreichen. Nun den oberen Würfel aufsetzen.
Für die Schokoglasur 220 g dunkle Schokolade (halbbitter) in 125 ml warmer Sahne auflösen. Die Schokolade muss komplett aufgelöst sein. Die Ganache abkühlen lassen, aber sie muss noch gut streichfähig sein. Die Oberseite der Kuchenwürfel mit der Ganache bestreichen, jeweils ein Kirsche aufsetzen, in kleine Papierförmchen geben und bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

Für ein schnelles Kaffeegebäck doch echt keine schlechte Idee, oder!?

Montag, 2. September 2013

Schwarzplententorte, ein Stück Südtirol…

…nach süßsauren Gurken wird es jetzt nussigsüß. Weiß Du was Schwarzplenten ist? Was glaubst Du ist es ein Gemüse? Sind es Früchte, oder gar eine Art Nüsse? Alles falsch! Ich kannte das Zeugs auch nicht und hatte nicht den leisesten Schimmer was es sein könnte, aber als ich das Kleingedruckte auf der Packung las, war wieder alles klar. Schwarzplenten ist nichts anderes wie Buchweizen. Sicherlich hast Du schon einmal etwas von Buchweizenpfannkuchen gehört, denn die gibt es nicht nur in Südtirol. Aber wenn Du glaubst Buchweizen ist eine Art Getreide, dann bist Du jetzt auf dem Holzweg. Es ist ein Knöterichgewächs und verwandt mit Sauerampfer. Jetzt bist Du platt, wie? Außerdem ist er eine super Alternative für Leute die eine Glutenunverträglichkeit haben. Buchweizenmehl kann man verarbeiten wie Weizenmehl, allerdings ist er intensiver im Geschmack. Den Ursprung findet man in Ostasien und nicht in Südtirol. Ich habe gelesen, das eine Kur mit Buchweizentee sich zur Bekämpfung von Durchblutungsstörungen eignen soll und so eine Kur soll Krampfadern verhindern, vielleicht ein Tipp für Menschen, die viel stehen müssen. Tee hab ich jetzt nicht gekocht, dafür aber eine Torte gebacken. Wobei ich ja unter Torte etwas anderes verstehe. In meinen Augen ist eine Torte gefüllt mit Creme oder Sahne, also eher ein üppiges Gebäck. In Österreich und in Südtirol versteht man auch unter Festgebackenem durchaus eine Torte. Das musste ich erst einmal lernen. Was ich auch noch lernen muss, wie und wo ich Preiselbeeren finde. Klar habe ich welche gefunden, im Supermarkt, denn die brauchte ich für meine Torte, aber ich würde sie ja auch gerne mal richtig aus der Natur verarbeiten. Na ja, in meinem Fall war der Supermarkt eine ganz gute Alternative und nachdem Herr GB sich opferte und nochmal eben schnell losflitze um sie zu besorgen, klappe alles wie am Schnürchen, aber schau selber…
Schwarzplententorte:
250 g Butter
250 g Zucker
6 Eier, getrennt
250 g Mandeln, gerieben
250 g Buchweizenmehl
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
1 ½ Esslöffel Vanillezucker
Prise Salz
Butter für die Form
2 Esslöffel Rum
Preiselbeeren
Puderzucker
Sahne oder Schlagoberst wie es so schön in Österreich heißt
Butter mit 100g Zucker und Eigelbe schaumig schlagen. Buchweizenmehl, Mandeln, Vanillezucker und Backpulver mit der schaumigen Butter/Eiercreme verrühren.
Das Eiweiß steif schlagen, dabei den restlichen Zucker und die Prise Salz zufügen. Den steifen Schnee unter die Masse heben, in eine gebutterte Springform füllen und bei 180°C 45 bis 50 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Erkalten lassen und einmal quer durchschneiden. Den unteren Boden mit dem Rum beträufeln und mit Preiselbeeren bestreichen.
Das Oberteil des Kuchens wieder aufsetzen und mit Puderzucker bestäuben. Mit einem Häubchen Sahne servieren
Kuchen kann sooooo gesund sein…