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Freitag, 5. September 2014

Geflügellebercreme brûlée war gestern, heute gibt es die Gewürzbirnen dazu…

…von unserem Kochtreffen im Saarland hast Du ja bereits gestern schon gelesen. Dass ich so einiges in der Gefriertruhe und im Kühlschrank an Zutaten zuhause habe stehen lassen, weißt Du auch. Der Plan sah so aus, dass alles was vorbereitet werden kann, auch vorbereitet wird. Wie gesagt, das war der Plan. Warst Du schon einmal auf bei einem Kochtreffen auf dessen sich die Teilnehmer das letzte Mal vor Monaten gesehen haben, oder überhaupt erstmals treffen. Sich bisher nur vom Austausch über dieses Frazebook kennen und sich jetzt live gegenüberstehen?!
Ein Hühnerhof ist, gemildert ausgedrückt, ein Scheiß *hüstel* dagegen.
Da wird gequarkt und geschnattert, geherzt und gebusserlt und das Letzte an das Du denkst sind Vorbereitungen für den nächsten Tag. Ich hätte viel vorzubereiten gehabt, aber die Gemütlichkeit war definitiv wichtiger und es gab nichts was nicht auch hätte noch am nächsten Tag geregelt werden können.
Und soll ich Dir was sagen, als hätte es so sein sollen, war es die beste Entscheidung die ich treffen konnte, denn meine Gewürzbirnen haben es mir gedankt. Ich nahm an, Gewürzbirnen können ruhig gut durchziehen, deshalb wurden sie auch gleich vormittags als erstes von ihrer Haut und vom Gehäuse befreit. Wie sie zubereitet wurden kannst Du unten im Rezept lesen. Aber jetzt kommt der ultimative Tipp!!! Bereite sie auf den letzten Drücker zu, oder verwende Birnen mit einer *nicht braun werde Garantie* denn wenn sie zulange geschält in der Küche herumlungern, werden sie unansehnlich. Jetzt komm mir nicht mit dem Säuretrick, der funktioniert nicht bei jeder Birne. Diese Birnen lagen im Essig und wollten sich trotzdem braun färben. Doch gut dass wir reichlich hatten, so konnten wir beim Anrichten die schönsten Birnenstückchen herausfischen und die hässlich gewordenen Braunen ignorieren.
Dank einer lieben Kochfreundin, die sich ganz schälend rührend um die Birnen kümmerte, waren zum Glück auch genügend da und wir konnten wirklich jeden Teller ansprechend und appetitlich anrichten.
Um die ganze Vorspeise entsprechend nachzubasteln, brauchst Du jetzt noch das Rezept der Brioche, aber da musst Du dich bis morgen gedulden. Hier erst einmal das schnelle
Rezept der Gewürzbirnen:
3-4 feste Birnen (Vereinsdechant)
1/2 Teelöffel schwarze Pfefferkörner fein gemahlen
20 g Butter
2 Esslöffel Zucker, ggf. etwas mehr
1 Esslöffel würzigen Honig
120 ml weißer Aceto Balsamico
2 Nelken
2 Lorbeerblätter
Birnen schälen, achteln und nochmals die Länge durchschneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und die groben Birnenstücke darin schwenken. Den Honig hinzugeben, mit dem Zucker bestreuen und leicht karamellisieren. Mit dem Balsamico ablöschen. Nelken und Lorbeerblätter zufügen und einige Minuten köcheln lassen bis die Birnenstücke etwas weicher sind. In eine Porzellan- oder Glasschüssel umfüllen und auskühlen lassen bis sie für´s Anrichten gebraucht werden.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Die Scheune kocht...

Heute muss ich doch mal über ein Event quatschen, dass bereits zum dritten Mal veranstaltet wird. Eins meiner Lieblingsrestaurant, die Burgstuben Kemnade in Bochum/Hattingen am Kemnader Stausee veranstaltet wieder ein Kochspektakel in ihrer Scheune. Ich kann gar nicht beschreiben wie sehr ich mich darauf freue. Es ist eine Veranstaltung zum Mitkochen und Zuschauen. Untereinander befreundete Köche kochen und brutzeln an vier Kochstationen und versprechen viel Abwechslung. Das Angebot ist so vielseitig, da findet garantiert jeder das Passende für seinen Geschmack. Ein Winzer und ein Bier-Sommelier kredenzen die begleitenden Getränke. Wer möchte kann den Profis zur Hand gehen, sich Tipps und Tricks holen oder sich einfach nur bekochen lassen und genießen. Ein Spaß der pro Person für 49,00 € inkl. Verkostung und Getränke zuhaben ist.

Hier tauscht sich der Hobbykoch mit dem Profi aus, hier knüpft der Experte Kontakt zum Gast. Ich bin schon so gespannt und freue mich schon jetzt auf das, was diesmal an zukunftsweisenden Speisen gekocht wird. Es ist ein idealer Treffpunkt für Hobbyköche sich auszutauschen. Eine Genießerrunde in der man gute Bezugsquellen aus der näheren oder besser gesagt, aus der regionalen Umgebung wechselt. Wer Spaß an geselligem Kochen hat, sollte sich den Abend von dem 24.03., 25.03. oder 26.03.2011 vormerken.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung einfach mal hier weiter lesen.

So, aber jetzt muss ich in die Küche, vor lauter Freude hätte ich fast unser Mittagessen vergessen, aber das geht heute schnell. Der Rest der Steckrübe von neulich muss weg. Dabei fällt mir gerade ein, ob früher in der Scheune an der Burg auch Steckrüben gelagert wurden?
Bei mir lagerte sie jedenfalls im Kühlschrank im Frischefach und ist noch topp okay.
Mein Süppchen habe ich wie folgt gemacht:


Steckrübensuppe, für fleischfressende Pflanzen mit Hähnchenspieß
Zutaten:
400 g Hähnchenfilet
Pfeffer, Salz, etwas Currypulver
Bratenfett
500 g Steckrübe
300 g mehlige Kartoffeln
1 großer säuerlicher Apfel
5 mittelgroße Möhren
3 Esslöffel gehackte Sellerieblätter
1 Zwiebel
½ Stange Lauch
2 Esslöffel Olivenöl
250 ml Apfelsaft
2 Lorbeerblätter
1 Esslöffel getrockneter Thymian
Pfeffer, Salz
2 Esslöffel Gemüsebrühepulver selbstgemacht
50 ml Sahne
4 Teelöffel Schmand
Einige Knoblauchcroutons


Steckrübe, Kartoffeln, Apfel, Möhren, Lauch und Zwiebel säubern, ggf. schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Olivenöl erhitzen, die Gemüsewürfel und die Sellerieblätter zugeben und alles kurz anschwitzen. Immer wieder rühren da es gerne schnell anbrennt. Mit dem Apfelsaft ablöschen und mit Wasser auffüllen bis das ganze Gemüse bedeckt ist. Mit Lorbeerblätter, Thymian, Pfeffer und Salz würzen. Das Brühpulver einrühren und die Suppe gute 40 Minuten köcheln lassen.
Nachdem das Gemüse weich gegart wurde, bitte die Lorbeerblätter entfernen und mit einem Pürierstab die Suppe mixen. Die Sahne unterziehen.
Zwischenzeitlich das Hähnchenfilet in kleine Stücke schneiden, auf Spieße stecken und mit Salz, Pfeffer und Currypulver würzen. Das Bratfett erhitzen und die Spieße von allen Seiten anbraten.
Die Suppe in Tassen füllen, jeweils mit einem Teelöffel Schmand und Croutons verzieren und mit Hähnchenspieß servieren.