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Dienstag, 22. April 2014

Die Mango hat mich noch voll im Griff, Kokos-Crumble mit Mango…

…ich weiß, ich weiß, die Mango ist nicht regional und die Kokosnuss auch nicht, aber lecker und in Kombination einfach genial. Und außerdem ist sie im Moment DIE Frucht der Exoten, die Saison hat.
Wie mittlerweile jeder Besucher des Büdchen wissen dürfte, brauche ich für meinen Schatz am Wochenende immer eine süße Überraschung und einen Crumble mal eben zu backen ist ja nun auch kein Hexenwerk. Naja und Walpurgisnacht ist ja auch erst in einigen Tagen.
Aber nicht nur Herr GB hat Freude an so einem Crumble, nur schon alleine die Herstellung ist Genuss. Du fragst Dich was mir an Arbeit genussvoll erscheint? Einfach das Abschalten während ich so eine Mango schäle. Sich mal keine Gedanken machen zu müssen und auch nicht zu überlegen was noch alles erledigt werden muss. Beim Mango schälen konzentriere ich mich schlicht und einfach nur auf die Mango, allerdings schweifen auch mal die Gedanken ab und ich überlege wo ich erstmals eine Mango gegessen habe. Viele exotische Früchte haben wir zum ersten Mal auf unseren Reisen probiert, so auch die Mango und ich kann mich noch ziemlich genau erinnern wie ich von dieser leckeren Frucht fasziniert war. Ich hatte sie allerdings in Kombination mit Fisch gegessen und der Fisch war in Kokosnussmilch gegart. Nicht die Milch die wir aus der Dose, oder dem Tetrapack kennen, sondern die Milch, die direkt aus der Kokosnuss getrunken werden kann. Eine köstliche Erfrischung die es so in keinem Supermarkt gibt.
So ein Crumble findet seinen Ursprung zwar in der englischen Küche, aber im Rahmen der Seefahrt und der Eroberungen weltweit wurde der Crumble überall hingeschleppt und je nach Region verändert. Der Kokos-Crumble mit Mango ist eine Abänderung der klassischen Variante die ihre Wurzeln auf den kleinen Antillen findet. In das Ursprungsrezept wurden einfach andere Zutaten gemischt und schon gab es einen neuen Crumble.
Der Crumble ist für mich ein Beispiel für weltweite Akzeptanz und Weiterentwicklung von Esskultur. Die Kokos-Mango-Variante erinnert mich an wunderschöne Urlaubsmomente und animiert zur Reiseplanung. Na mal sehen wo wir in den nächsten Ferien landen und sicher gibt es wieder etwas, das ich noch nicht kannte. Aber um Kokos-Crumble mit Mango zu probieren muss nicht mehr in die Karibik, dafür geh ich einfach in meine Küche ;-)
Kokos-Crumble mit Mangos:
1 kg Mango in geschält und in Würfel geschnitten
Saft einer Limette (die Schale nicht wegschmeißen, die brauchst Du noch)
Mark einer Vanilleschote
½ Teelöffel Kardamon-Körner (die Körner stecken in einer Kardamon-Kapsel)
Mangowürfel, Limettensaft, Mark der Vanilleschote und die Kardamonkörner vermischen und gute 30 Minuten ziehen lassen.
In der Zwischenzeit kannst Du den Streuselteig machen.
Du vermischt 150 g Mehl mit 100 g eiskalte Butterwürfel, streust noch 70 g Kokosnussraspel und 120 g Rohrzucker hinzu und nicht zu vergessen die geriebene Schale der schon erwähnten Limette. Alle Zutaten zu einem krümeligen Teig verkneten.
Die Mangowürfel auf hitzebeständige Formen verteilen, wie Würfel mit dem Streuselteig bedecken und im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca. 25 Minuten backen. Aus dem Backofen holen und etwas abkühlen lassen. Genial schmeckt der Crumble lauwarm mit etwas Vanillesahne serviert.

Mittwoch, 19. März 2014

Mangosorbet, etwas für zwischendurch…

...kennst Du das, Du bist in einem schicken Restaurant, bestellst ein Mehrgangmenü und zwischen den Gängen bekommst Du zum neutralisieren ein Sorbet. Wie jetzt zum neutralisieren? Einfach ausgedrückt, Deine Geschmacksknospen werden durch die Kälte beruhigt und der Magen herunter gekühlt. Also wenn ich von einem Mehrgangmenü rede, sind jetzt keine drei Gänge gemeint, sondern eher so ab fünf aufwärts. Bei einer Speisefolge von drei gibt es eher nichts zum neutralisieren, sondern eher etwas zum sättigen wenn die Portionen zu klein waren. Ich muss immer lächeln wenn die Aussage getätigt wird, in Gourmetrestaurants würde man wegen der kleinen Portionen nicht satt. Erst einmal muss man wissen dass der Durchschnittsesser nicht mehr als 500 g bei einer Mahlzeit schafft. Das weiß auch der Koch und deshalb wirst Du in einem Imbiss genauso satt mit einer Schale Pommes-Currywurst und Mayo, wie in einem tollen Restaurant in dem Du locker sieben Gänge verputzt. Und dabei kann dann auch mal ein Sorbet einen Gang darstellen. Und jetzt mal ehrlich, Sorbet ist ja eigentlich nichts anderes als Wassereis nur eben doch etwas komfortabler zubereitet. Außerdem ist es auch für Veganer geeignet, sofern es nicht mit Eiweiß zubereitet wurde. Also mein Mangosorbet kannst Du bedenkenlos essen, ob als Veganer oder Vielesser. Mein Rezept reicht für gute 10 Sorbetkugeln. Mit ein bisschen Champagner oder auch einem leckeren Sekt kann es auch den Dessertverweigerern als Dessertgang angeboten werden.
Schön wäre es auch, Du hättest so eine Schlecknase wie ich. Denn das Sorbet muss häufig gerührt werden. Das Rühren übernehmen die Schleckermäulchen super gerne, glaub mir, allerdings solltest Du dann evtl. die Zutaten von vorneherein erhöhen, sonst gibt es keine 10 Kugeln.
Mangosorbet im Schaumweinbad:
Schale einer ½ Bio-Orange
Saft einer ½ Bio-Orange
150 g Zucker
1/8 Liter Wasser
500 g Mangofruchtfleisch (vollrei)
Zum aufgießen Champagner, Sekt, Crémant, Prosecco, Cava (die Reihenfolge ist wahllos)
Orangenschale mit Zucker und Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Auf kleiner Hitze langsam köcheln lassen, bis die Lösung zu einem feinen Sirup eingekocht ist. Zu Seite stellen und abkühlen lassen.
Das Mangofruchtfleisch in Würfel schneiden und mit dem Orangensaft pürieren. Hier bitte wirklich ganz gründlich arbeiten, es ist unangenehm wenn im Sorbet Fruchtstücken stecken die womöglich hinterher im Sektglas schwimmen.
Aus dem Sirup fischt Du die Orangenschale und gibst ihn zu dem feinpürierten Fruchtfleisch. Gut unterrühren. Wenn Du hast, schüttest Du den Sorbetansatz in eine Metallschüssel, Du weißt schon, Metall leitet.
So und nun kommt Die Schlecknase zum Einsatz, den setzt Du am besten mit einer Gabel vor das Gefrierfach. Er soll jetzt halbstündlich das Sorbet rühren. RÜHREN, nicht essen! Versprech ihm eine Belohnung, z.B. zwei Portionen, oder dass ihm der Rest nach Deinem Menü gehört. Sollte Dir diese Aktion zu heikel sein und Du besitzt eine Eismaschine, greife auf das Maschinchen zurück, sicher ist sicher.
Zum Menü gibst Du jeweils zwei eine Kugeln in ein hübsches Glas und übergießt sie mit einem der genannten Prickelwässer.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Alle guten Dinge sind Drei, "Zum Dahinschmelzen“, oder "Kleine Kuchen mit flüssigem Kern“

…ja richtig, heute ist Tag DREI von der Buchwoche „jeden Tag ein Buch“ Du weißt doch, die Aktion von Arthurs Tochter, hab ich doch hier schon erzählt!
Heute ist ein ganz entzückendes Buch dran und der Titel „Zum Dahinschmelzen“ Ja, ist schon richtig, der Titel ist Programm. Kleine Kuchen, ähnlich wie Muffins, aber viel besser. Zwar auch so klein, aber Du kannst bedenkenlos wunderbar Deine Muffinförmchen verwenden. Die Kuchen die Du nach den Rezepten aus diesem Büchlein zauberst sind einfach genial. Ich schreibe extra zauberst, weil alles andere würde dem kleinen Gebäck nicht gerecht werden. Auf dem Hardcover steht folgendes:
Man isst sie am besten warm, wenn sie aus dem Ofen kommen. Wenn der Löffel die äußere Kruste durchbricht, quillt die duftende warme Creme aus dem Kuchen hervor: Kuchen mit flüssigem Kern sind eine ganz besondere Leckerei aus Frankreich, wo sie «moelleux» oder  «fondants» genannt werden. Die Kreationen sind schier unglaublich, aber eben alle flüssig und warm. Sie waren in Frankreich schon ewig als ein besonderes Dessert bekannt und der Unterschied zu Muffins ist wohl klar. In irgendeiner Fernsehsendung erzählte mal ein Fernsehkoch wie er jedes Mal die Augen verdreht, wenn wieder ein Gast in seinem Restaurant diese Törtchen bestellt und sie reklamiert weil der Kuchen nicht durchgebacken ist. Mal so ganz unter uns, das würde doch jeden Kochverrückten in den Wahnsinn treiben, oder?
Aber ich wollte Dir ja etwas von dem zauberhaften Buch erzählen. Also, es ist im Jan Thorbecke-Verlag erschienen und der Autor Paul Simon hat sich alle Mühe mit dem Buch gegeben und ihm ist es gelungen bei mir eine „kleine-Kuchen-Euphorie“ auszulösen.
Die Grundlage seines Gebäcks ist in etwa immer der gleiche Teig, aber mit wenig Aufwand köstlich abgewandelt. Der Höhepunkt ist dann natürlich wieder der flüssige Kern.
Herr Simon wartet mit Variationen wie: Karamell, Nougat, Kirschen auf. Okay, ich stimme Dir zu, das ist jetzt nicht gerade ungewöhnlich, aber was denkst Du über Pistazienküchlein mit einem Kern aus Mandelkonfekt? Nicht ganz so schlecht hört sich doch auch ein Gebäck mit Maronenfüllung an. Na mach ich Dir schon Appetit? Nicht? Dann vielleicht mit einer Marzipan, Sahne, weißer Schokoladen-Füllung? Bitterschokoladenküchlein mit Orangenfüllung vielleicht? Wenn Dir jetzt auch schon das Wasser im Mund zusammen läuft, hätte ich noch das i-Tüpfelchen: Ein Schokoladenküchlein mit Vanillefüllung, und glaub mir die Vanillefüllung ist so was von cremig, Du möchtest nicht aufhören zu essen. Sicher könnte ich Dir jetzt sämtliche Füllungen aufzählen, aber damit ist Dir ja auch nicht geholfen. Mensch ich schweife schon wieder ab, ich wollte Dir doch etwas über das Buch erzählen.
Direkt am Anfang des Buches ist eine kleine Erklärung zu dieser Art von Gebäck. Es geht gleich mit dem Hinweis auf unterschiedliche Backöfen und deren individuellen Backtemperaturen weiter und das es ratsam ist das Gebäck genau im Auge zu behalten damit es nicht versehentlich durchgebacken wird. Gleich im Anschluss folgt das Inhaltsverzeichnis. Diese Rubrik gibt Aufschluss darüber, dass Dich in diesem Buch vier Bereiche erwarten. Die Klassiker, Kuchen mit Ganachefüllung, mit Fruchtfüllung und das letzte Kapitel zeichnet sich durch englische Cremes, Schlagsahnecremes und Fruchtpürees aus. Nach dem Inhaltsverzeichnis gibt Herr Simon noch Auskünfte zu Backutensilien bzw. über das benötigte Material das man haben sollte. Utensilien die sicher in irgendeiner Art in jedem Haushalt zu finden sind, also nichts Außergewöhnliches. Dann kommen Rezepte über Rezepte. Das Buch schließt mit einem Bezugsquellennachweis. Na das nenne ich mal Service. Übrigens, zu jedem Rezept gibt es ein Bild und eh Du jetzt los läufst um Dir das Buch zu besorgen schreib Dir vorher die ISBN auf:
1. Auflage
Format 19 x 19 cm
64 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7995-0231-3
Erschienen 2013
€ 12,99
Kleiner Tipp von mir, schaue Dir das Buch nur an, wenn Du absolut satt bist, ansonsten schaffst Du es sicher noch nicht einmal bis zur Buchmitte. Ich verspreche Dir, Du bist schneller in der Küche als Du denkst.
Ein Rezept hat es mir ganz besonders angetan und wenn Du Ingwer magst solltest Du es unbedingt ausprobieren.
Ingwerküchlein mit Mangofüllung:
30 g geriebenen Ingwer
100 g geschmolzene Butter
110 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
2 Eier
110 g Zucker
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zu dem Eierschaum geben. Die Butter und den Ingwer ebenfalls untermischen und alles zu einem einheitlichen Teig verrühren.
Für die Mangofüllung 50 g Fruchtfleisch mit einem Teelöffel Honig und 50 g weißer geschmolzener Schokolade vermischen. Die Creme in eine Halbkugelform (Herzform) füllen und ca. 1 Stunde gefrieren.
Dessertringe mit Backpapier auskleiden (oder Muffinförmchen verwenden), den Teig 2/3 in die Formen einfüllen, dann in die Mitte zwei Halbkugeln Mangofüllung geben und die Förmchen mit Teig auffüllen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C gute 10 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und erst lauwarm aus der Form nehmen.



Dienstag, 5. Februar 2013

Liebes Backbuch oder Liebesbackbuch…

Was stellst Du Dir unter einem Liebesbackbuch vor? Genau, Alles!!!
Aber irgendwie sollte es auf jedem Fall mit Backen zutun haben, ich weiß wovon ich spreche ;-)
Ist es nur einfach ein liebes Backbuch, ist es unbrauchbar, ich weiß wovon ich spreche ;-)
Auch sollte es keine Anleitung sein, wie man sich den Partner fürs Leben backt, das klappt nie, ich weiß wovon ich spreche ;-)
Wobei sind die richtigen Rezepte im Buch, könntest Du es durchaus mal probieren, zumindest mal das Formen und stellst Du dich dann auch noch etwas geschickt und diplomatisch an, könnte es tatsächlich gelingen, ich weiß wovon ich spreche ;-)
Du verstehst gerade nicht wovon ich eigentlich rede? Okay, also mal ganz langsam.
Ins Büdchen ist ein Backbuch eingezogen mit dem Buchtitel „Zuckersüß“. Auf dem pinkfarbigen Cover steht „Das Liebesbackbuch“ Die leicht bekleideten Damen, die durchaus einer Torte entsprungen sein können, könnten auf verheißungsvolle Sünden hinweisen. Das ganze Buch ist voll mit mal mehr, mal weniger witzigen, appetitlichen, einladenden, humoristischen, neckischen, verführerischen Bildern. Die Backrezepte sind nicht ganz so verheißungsvoll. Für eine Apfeltarte aus 3 Zutaten, Äpfeln, fertig Blätterteig und Aprikosenkonfitüre braucht es doch eher kein Rezept. Die Ausbeute von 21 Rezepten ist eher etwas mager für ein Buch mit dem stolzen Preis von 20:- €. Gelegentlich ist es gespickt mit „weisen“ Sprüchen, oder die zumindest weise sein sollen. Zum Anschauen eine nette Idee, kreativ sehr wertvoll, bunt und farbenfroh.
Das eine oder andere Liebesrezept gefällt mir, mit den Backrezepten konnte ich mich nicht richtig anfreunden. Und um die frische Liebe über die erste Verliebtheitsphase zu retten, wirst Du wohl mit anderen Süßigkeiten auftrumpfen müssen, mit diesen Rezepten wird dir der Ofen auf halber Strecke ausgehen. Aber wenn Du Bücher sammelst die hübsch anzuschauen sind, solltest Du schon einmal ein Plätzchen frei machen.
Das Buch ist im 99 pagen Verlag erschienen mit der
ISBN 978-3942518048
zum Preis von 20;00 €

Für die Rezepte und das Foodstyling zeigt die Autorin Christine Bergmayer Verantwortung, unterstützt beim Text durch Rainer Schilling, von Ansgar Pudenz in Sachen Food-Fotos und bei den Fotokompositionen Manuel Jacob.
Einige Bücher aus dem 99 pagen Verlag wurden ausgezeichnet und auch dieses Buch wir sicher durch seine Gestaltung in die nähere Auswahl kommen und Preisverdächtig sein.
Trotz der 104 Seiten und der 62 Farbfotos ist es kein zweckmäßiges Backbuch. Leider musste jedes interessante Rezepte nachgearbeitet werden.
Diese Lektüre kommt mit 190 x 257 mm Größe daher und präsentiert sich mit Hardcover und Schutzumschlag.
Zu meinem Proberezept habe ich die Liebestörtchen "Freche Früchtchen" von Seite 20 ausgewählt.
Mürbeteigtörtchen die mit Pudding aus der Tüte befüllt wurden und mit Beerenobst verziert. Die Mürbeteigtörtchen waren schnell gebacken und der Teig war auch wirklich schmackhaft. Dem Pudding aus der Tüte habe ich mich verweigert und selbst einen Vanillepudding mit Speisestärke, Eier und echter Vanillestange gekocht.
Obwohl wir Winter haben, ließ ich mich zu frischen Blaubeeren hinreißen, mit denen ich die Törtchen verzierte. Allerdings mussten sich die Blaubeeren den Platz auf dem Puddingbett mit kleinen runden Mangotalern teilen.
Die Mangotaler kannst Du super mit einem Apfelausstecher herstellen. Schau Dir einfach die Bilder an, dann verstehst Du schon die Herstellung. Für die Mürbeteig-Torteletts benötigst Du 300 g Butter, 150 g Zucker, 60 g gemahlene Mandeln, 1 Ei, 420 g Mehl, 1 Prise Salz und 1 Teelöffel Backpulver. Diese Zutaten verknetest Du zu einem Mürbeteig. Diesen Teig verpackst Du in Klarsichtfolie und kühlst ihn im Kühlschrank mindestens 1 Stunde.
Den Teig backst Du in gebutterten Torteletts aus. Nach 12 bis 15 Minuten bei 180° C backen. Die Füllung machst Du dann wie ich, ganz nach Wahl.


Montag, 28. Januar 2013

Avocadosalat mit Limettensauce für Herrn GB und Sus…

… Baumkuchen mit Marzipan und Orangen habe ich gebacken. Dann kleine, angebliche, Liebestörtchen, dazu werde ich demnächst mehr erzählen und zum guten Schluss für Herrn GB noch ein Dessert aus Orangen-Vanillecreme mit Blaubeeren. Doch das wollte er schon nicht mehr. Nach Baumkuchen und Liebestörtchen ist selbst ihm das süße Zeugs fast aus den Ohren gekommen. Ja so sind Männer, erst kann es nicht süß genug sein und dann doch lieber ein Steak. Steaks lagen in der Tiefkühltruhe und ich sag Dir, Du kannst noch so super Hightech Geräte haben, aber Steaks brauchen Zeit zum auftauen, die machste nicht mal eben zack und dann sind die fertig. Das kannste knicken.
Ich musste also den Kühlschrank durchforsten, ach welch ein Wunder, ich hatte Gemüse griffbereit, frisches Gemüse darunter Avocado. Da wurde nix aufgetaut, da habe ich lediglich nach einem geeigneten Rezept gesucht. Dann bin ich in einem älteren Kochbuch fündig geworden und war echt überrascht wie modern es schmeckte. Das Kochbuch ist von einem Koch dessen Name ich garantiert nicht erwähnen werde da ich seine Selbstvermarktung einfach nur bäääh finde. Also werde ich keine Werbung machen und das Rezept habe ich eh abgeändert. Also ich ab in die Küche und mal eben Pi mal Daumen was Frisches nachbasteln. Ich sag Dir was, in null komma nix war der Salat fertig, sah hübsch aus und war mega erfrischend nach dem ganzen Süßkram. Herrn GB kam der Salat gerade recht, denn nach solch einer erfrischenden Kleinigkeit rutsch auch wieder das Dessert und schwupp war das dann auch weg.
Garten-Koch-Event Januar: Avocado [31.0.12013]
So ganz nebenbei habe ich Bilder gestern bei Facebook eingestellt, Ihr wisst schon diese Soziale-Plattform *hüstel* und der Barbara von Barbaras Spielwiese gefiel mein Teller. Und jetzt frag mich nicht, aber irgendwie hatte ich im Hinterkopf, dass Barbara auf ihrer Spielwiese ein Event anbot. Ein Avocado-Event!!! Da wäre mein Rezept doch bombig aufgehoben, oder!? Ja und dann kam die Ernüchterung, fast hätte ich mir einen Wolf gesucht, aber den Event habe ich nicht gefunden. Nach Brille putzen und tief durchatmen sprang mir plötzlich ein Bild vom Avocado-Event förmlich in die Augen. Meine Stimmung stieg wieder. Aber es ist nicht die Wiese von der Barbara auf der der Event spielt, das Spektakel findet im Gärtnerblog bei Sus statt!
So Sus, dann musst Du Dir den Speisengang mit Herrn GB teilen. Also Du bekommst das Rezept und er durfte essen, ist doch okay so, oder!?
Avocadosalat mit Limettensauce…
Das Dressing aus folgenden Zutaten herstellen
Abrieb einer ganzen Limette
175 g Frischkäse
Saft einer Limette
2 Esslöffel Olivenöl
90 ml Gemüsebrühe
1 Teelöffel feinen braunen Zucker
Salz, Cayennepfeffer
Alle Zutaten gut verrühren, idealerweise mit einem Pürierstab

2 Avocados, pro Person 1/2 Avocado in schmale Spalten schneiden.
1 Salatgurke vierteln und in dünne Scheiben hobeln
1 Mango schälen und auch in feine Scheiben schneiden
8 Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden
Diese Zutaten hübsch auf Teller anrichten und die Sauce in einem separatem kleinen Glas reichen.
Ein knuspriges Weißbrot vervollständigt den Genuss…



Montag, 2. April 2012

Purple Curry…

Hier türmen sich die Rezepte und Bilder meiner Kochergebnisse, aber ich komme einfach nicht dazu alles zu posten. Meine Speisekarte müsste auch wieder ergänzt werden, denn die Aktualität lässt sehr zu wünschen übrig. Ich habe einfach noch nicht den richtigen Dreh gefunden. Einige Blogger machen gerade eine Bildertour durch ihre Küchen und zeigen ihre Tatorte. Nur keine Vorfreude, bis ich dazu komme meine Küche zu fotografieren und davon zu berichten, ist diese Aktion wieder beendet, also versuche ich es erst gar nicht. Ich konnte ja noch nicht einmal von meinem letzten Kochkurs, den ich besuchte, ausgiebige erzählen. Das ist ja jetzt auch schon wieder solange her und ich müsste mich da erst einmal in meine Unterlagen einlesen. Ich habe bestimmt die Hälfte davon schon vergessen. Doch eins konnte ich unmöglich vergessen und zwar das super tolle Gewürz das für das Geflügel zum Einsatz kam. Purpel Curry, es schmeckt sagenhaft fruchtig/würzig!
Eine Kombination von Hibiskusblüten, Bockhornkleesaat, schwarzer Pfeffer, Knoblauch, Koriander, Senfsaat, Kreuzkümmel, Macis, Ingwer, Nelke, Fenchelsaat, Kardamom und Anissamen hinterlassen das schöne Genussvergnügen. Da ja jetzt bald die große Grillzeit einsetzt, wir hoffen doch alle auf einen schönen Sommer, habe ich schon mal geübt. Figurfreundlich natürlich, wir haben doch Frühling…
Hähnchenspieße Purple Curry
2 Hähnchenfilets
2 Teelöffel Purple Curry
2 Teelöffel Öl
2 Teelöffel Wasser
Salz und Pfeffer
Hähnchenfilets in schmale Streifen schneiden. Curry, Öl, Wasser, Salz und Pfeffer vermischen und die Filetsstreifen darin marinieren. Die Fleischstreifen auf Spieße schieben und von beiden Seiten jeweils 7 Minuten grillen.
Salat:
1 Kopf Eichblattsalat
Pro Person 5 Cocktailtomaten
1 Avocado
2 kleine Mangos
2 Esslöffel Vejus (oder Balsamessig)
1 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Petersilie gehackt
80 ml Wasser
Pfeffer, Salz, Zucker
Eichblattsalat waschen, trocken schleudern und zerteilen. Tomaten waschen und halbieren. Avocado halbieren, den Stein entfernen, Avocado schälen und Fruchtfleisch in Spalten schneiden. Die Mangos schälen, eine der Mangos in kleine Würfel schneiden. Die zweite Mango ebenfalls in Stücke schneiden in ein hohes Gefäß geben. Vejus Olivenöl, Wasser und Petersilie zufügen und mit einem Mixstab pürieren. Mit Pfeffer, Salz und Zucker abschmecken.
Den Salat auf Teller anrichten, Avocadoscheiben, Tomatenhälften und Mangowürfel auf dem Salat verteilen. Mit dem Dressing beträufeln und mit Hähnchenspießen servieren.


Mittwoch, 30. November 2011

Manchmal ist es besser das Licht ist aus...

Also eins ist ja auch mal klar, da gibt man sich alle Mühe die wunschlosen Blogleser für tolle Bücher zu animieren und was ist? Nix ist, nicht mit einem Wort hat irgendjemand aber auch nur annährend daran gedacht mir eine kurze Rückmeldung zugeben, ob das Buch von gestern nun gefällt oder nicht? Stündlich habe ich in meine Kommentare geschaut, aber never ever nix! Kein, klasse Klärchen tolles Buch schreib ich auf meinen Wunschzettel! Oder, Mensch Klärchen, was soll ich damit, ich bin wunschlos glücklich! Ich bin’s auch, denn ich habe den Schinken ja. Kommt mir nur keiner nach Weihnachten an und jammert, der Nachtisch war so blass, ewig später haben wir erst festgestellt, dass er schon Stunden auf dem Tisch stand, wir ihn aber von der weißen Tischdecke nicht unterscheiden konnten. Oder, die Nachspeise war so gruselig, die hätte ihren Starauftritt besser zu Halloween gehabt. Mein Dessert war so farblos, wir haben es lieber im Dunklen gegessen, wäre dann die dritte Variante.
Aber wo wir gerade bei dem Thema sind, wie ist das in diesen dunklen Restaurants, ihr wisst doch, diese Läden die diese Events veranstalten "Essen im Dunkeln“. Werden dort eigentlich die Speisen verziert, werden sie genauso schick angerichtet wie in den Sterneläden. Ich gebe ja zu, ich hab noch nie im Dunkeln gegessen. Also im fast Dunkeln schon, Chips auffe Couch, oder Nutella nur mit der Kühlschrankbeleuchtung, okay, lassen wir das. Aber was ich meine, sind diese Lokale in denen es stockfinster ist, nicht ein LED leuchtet, geschweige denn eine Kerze auf dem Tisch, oder gar Weihnachtsglimmerschimmer leuchtet und blinkt. Um es noch präziser auszudrücken, es ist noch düsterer als beim candel light dinner. mit einem Teelicht
Ich muss sagen, der Herr Pranschke setzt in mir mit seinem Buch ja ungeahnte Ideen frei, aber das war auch sein Ziel. Ideenmaximierung, er gibt den Funke und schon brennt die ganze Küche. Sicher denkt Ihr jetzt, nun isset soweit, jetzt ist das Klärchen durchgenallt. Erst erzählt sie von Dekorieren über alles und dann will sie ein candel light dinner ohne Kerzen und LED´s. Ganz so ist es jetzt nun nicht, nur ich hatte gerade die Megavision, sollte es bei meiner nächsten Kalorienbombe mal wieder mit der Deko nicht so richtig klappen, obwohl ich das Buch von Herrn Pransche habe, gibt es einfach ein Event im Büdchen. Wie wäre es mit "Sündigen im Dunkeln“ ups, oder vielleicht dann doch besser "Essen im Dunkeln“. Mein heutiger süßer Gaumenkitzel geht gerade noch so bei Kerzenschein durch...
Mangoparfait im Knusperkörbchen:
2 Eigelb
70 g Zucker
3 Blatt Gelatine in Wasser einweichen
100 g Mangopüree
200 g Sahne schlagen
Eigelbe mit Zucker über dem Wasserbad aufschlagen bis es weiß-cremig ist vom Wasserbad herunter nehmen und weiter schlagen. Gelatine ausdrücken, in der noch warmen Creme auflösen und das Fruchtpüree untermischen. Die geschlagene Sahne unterheben und die Parfaitmasse in Timbaleförmchen füllen. Ca. 6 Stunden gefrieren lassen.

Für die Knusperkörbchen benötigt man 12 Blätter Filoteig. Jeweils 3 Blätter versetzt in die Mulden einer Muffinform drücken, dass sie ein körbchen bilden. Die Körbchen bei 180°C im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.

Für die Himbeersoße 150 g gefrorene Himbeeren auftauen, pürieren und durch ein Sieb streichen. Das feine Himbeerpüree mit 2 Esslöffel Zucker verrühren und in feine Spritzflachen füllen.

Einen Teller mit der Himbeersoße im Gitterlook ausdekorieren. In jeweils ein Knusperkörbchen ein Mangoparfait setzen und auf dem Gitternetz setzen. Mit Himbeeren und Schokoraspeln verzieren und servieren.


Dienstag, 29. November 2011

Ein Tipp für den Weihnachtswunschzettel...

Ja ich weiß, ich wiederhole mich wenn ich jetzt zum x-ten Mal auf die Bücher von Herrn Rafael Pranschke aus dem Becker Joest Volk Verlag hinweise. Doch dieses Buch habe ich Euch noch nicht vorgestellt. Diesmal geht es ums Dessert. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit wird doch geschlemmt und schnabuliert. Ein Menü ohne Dessert ist kein Menü. Ein Dessert sollte der krönende Abschluss einer unvergessenen Speisefolge sein und mit Unterstützung von Herrn Pranschke gelingt es auch. Also Herr Pranschke kommt jetzt nicht persönlich vorbei und zaubert Euch mal eben das Weihnachtsdessert, nööö, wenn ich von Unterstützung rede meine ich natürlich dieses Dessertbuch. Wieder so ein Schmöker den man einfach nicht aus der Hand legen will. Mit leichten Handgriffen demonstriert er wunderbar, wie einfach essbare Dekoration herzustellen ist. Nachvollziehbare Megatipps zur Vorbereitung, damit es am "Feiertag“ schnell geht.Auch dieses Buch ist kein Kochbuch im eigentlichen Sinne, sondern auch wieder ein Ratgeber.
Der gut kochende Freundeskreis von Herr Pranschke hat ihn zu seinen Büchern animiert. Ich erwische mich auch häufig dabei lecker zubereitete Speisen etwas trist zu servieren, so war es wohl auch bei den Freunden. Mit Liebe gekochtes Essen, köstlich aber ohne Antlitz. Geschmackvolle Gerichte haben eine schöne Anrichte verdient, okay Herr Pranschke, ich habe es kapiert. Und stelle es auch gerne unter Beweis, aber dazu später.
Jetzt erzähle ich erstmal noch etwas über das informative Buch:
Aufgebaut ist es wie die drei anderen Bücher von ihm. Kalte..., warme..., Party...
Schon das Cover macht Appetit und beweist wie simpel kochen sein kann. Einfach kleine Krokantkekse backen, eine Mouse herstellen, die Mouse zwischen die Kekse spritzen, alles zu kleinen Türmchen stapeln, ausdekorieren und fertig.
So könnte ich jetzt ellenlang die Beschreibung seiner Anleitungen fortsetzen. Natürlich beschreibt Herr Pranschke seine Erläuterungen professioneller und präziser, nur wollte ich Euch demonstrieren mit welcher Leichtigkeit seine Ausführungen umzusetzen sind.
Er startet mit Dekoideen, präsentiert Mehlspeisen, rührt Cremes und Mousse, kocht Pudding, Flammeri und Götterspeise, demonstriert wie Parfaits, Sorbets und Eis gelingen, backt Cupcakes. Tarte und Törtchen, Pralinen und Knopfkekse nicht aus. Zum guten Ende gibt es noch Tipps wie Gelatine aufgelöst wird, man Schokolade richtig temperiert, Eier richtig behandelt und, und, und… Damit auch alles gut wiedergefunden wird gibt es einen übersichtlichen Index. Genauso perfekt wie ich es von seinen anderen Büchern gewohnt bin.
Mein Fazit:
Ich hoffe Herr Pranschke hat jetzt so richtig Spaß am Bücher schreiben gefunden und er wird mich, uns noch mit einigen Ratgebern überschütten, ich bin überzeugt, er hat noch so einiges auf Lager.
Und das sagt der Verlag:
schöner kochen – Desserts
Die Kunst der perfekten Zubereitung – Rezepte und Tipps für Desserts
Süße Kreationen perfekt in Schale – mit den notwendigen Tricks und Handgriffen vom Meister des Foodstylings
„Nur kochen“ war gestern. Wer wirklich ambitioniert den Kochlöffel schwingt, will auch mit grandioser Optik auf dem Teller überzeugen. Und genau da machen herkömmliche Kochbücher Schluss.
Wie der Foodstylist die Sachen so schön auf dem Foto umgesetzt hat, blieb bisher als Geheimnis im Fotostudio.
Wie man Süßes so auf den Tisch zaubert, dass selbst mancher Profi staunt, zeigt Meisterkoch und Fooddesigner Rafael Pranschke in seiner „Hexenküche“. Ob lockere Mousses, verführerische Parfaits und Sorbets, liebevoll dekorierte Cupcakes, klassische Mehlspeisen oder Puddingvariationen:
Rafael Pranschke lädt Sie ein, mit Aromen und Texturen zu spielen und dabei immer neue Geschmackserlebnisse zu komponieren.

ISBN 978-3-938100-68-4
24, 95 EUR (D), 39,90 CHF, 25,70 EUR (A)
192 Seiten, Großformat 24,5 x 24,5 cm,

Auf 200 Seiten zeigt Ihnen der erfolgreiche Foodstylist und Koch alle Facetten seiner süßen Koch- und Dekokunst: Er erklärt, wie Sie aus Grundrezepten durch Abwandlungen und unterschiedliche Anrichteweisen Spitzendesserts kreieren, und verrät seine Berufsgeheimnisse, die auch Sie zum Dessertkünstler erheben werden.
Das Sahnehäubchen: mehr als 30 kreative Deko-Ideen aus Zucker, Früchten und Schokolade mit viel Aha-Effekt, die wirklich auch zu Hause gelingen. Hubertus Schüler hat die süßen Kompositionen wieder eindrucksvoll in Szene gesetzt. Praktische Step-by-Step-Fotos zeigen die Tricks, mit denen Rafael Pranschke seine Gäste verblüfft.

Autor Rafael Pranschke
Text Doreen Köstler
Fotografie Hubertus Schüler
Mich hat der Mangopudding mit Kokossoße angesprochen und das Rezept hat mich nicht enttäuscht.
300 g reife Mango
100 g Zucker
350 ml Wasser
7 Blatt eingeweichte Gelatine
Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Stein lösen. Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden mit Zucker und Wasser 5 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Mit dem Mixstab sehr fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Die gequollene Gelatine ausdrücken und in dem Fruchtmus auflösen. Die Mangomasse in eine Puddingform geben und mindestens 6 Stunden kühlen bis der Pudding fest ist.
Für die Kokossoße
500ml Kokosmilch mit Mark einer Vanilleschote und 125 g Zucker aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. auf die Hälfte einkochen 50 ml Kokoslikör angießen und die Soße auskühlen lassen.
Der Pudding auf eine Platte stürzen, mit Mangospalten dekorieren und mit Kokossoße servieren.


Montag, 21. November 2011

Wer heiratet schon im November?

vor zehn Tagen am 11.11 fand der reinste Heiratsboom statt, nein das ist jetzt kein Karnevalsjoke sondern tatsächlich wahr. Die Standesämter öffneten bereits morgens um 7:00 Uhr und dann, ich glaube es war in Dortmund, wurde im 20 Minutentakt getraut. In Köln sogar im Karnevalskostüm, also jetzt nicht der Beamte sondern die Brautleute. Anschließend ging es zur Karnevalseröffnungsparty. Am 11.11 ist Karnevalsauftakt und es beginnt die närrische Zeit. Nur wenn man am 11.11 heiratet, beginnt dann die närrische Zeit für ein ganzes Leben?Nun ich kann da ja nicht mitreden, nicht weil Herr GB und ich nicht geheiratet hätten, sondern weil wir nicht am 11.11 getraut wurden. Wir haben unseren eigenen Hochzeitstag und das Schöne, auch wenn er vielleicht nicht so markant ist wie der 11.11, wir können ihn uns trotzdem merken und deshalb gehe ich jetzt feiern. Euch lasse ich zur Feier des Tages ein Mangotörtchen hier…

Schokobiskuit:
120 g Zucker
5 Eigelbe
50 g Kakaopulver
70 g Mehl
5 Eiweiße
Prise Salz
Zucker mit den Eigelben schaumig schlagen, Kakao mit Mehl mischen und unterrühren. Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen und unter die Eigelbmasse heben. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech streichen (ca. 1 cm dick) und 20 Minuten im vorgeheizten Backofen, bei Ober- und Unterhitze backen. Schokobiskuit auskühlen lassen und mit Dessertringen runde Taler ausstechen.
Mangokäsecreme:
200 g Mangopüree
200 g Mascapone
200 g Schmand
200 g Sahne
Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone
2 Esslöffel Zucker
7 Blätter Gelatine
Mangopüree mit Mascapone und Schmand verrühren. Zucker, Zitronenschale und Zitronensaft untermischen. Sahne steif schlagen. Die Gelatine in etwas Wasser einweichen, quellen lassen und aufgelöst unter die Mascaponecreme geben. Anschließend die geschlagene Sahne unterziehen.

Mangogelee:
150 g Mangopüree
150 ml Wasser
50 g Zucker
3,5 Blätter Gelatine
Mangopüree mit Wasser und Zucker aufkochen. Gelatine auch hier wieder in etwas Wasser einweichen, quellen lassen und auflösen. Unter die Mangomasse geben.
Etwas Pfirsichlikör
Jeweils um einen Schokobiskuittaler einen Dessertring legen, auf jeden Taler einen Teelöffel Pfirsichlikör träufeln und als erste Schicht die Mangokäsecreme einfüllen. Die Törtchen in den Kühlschrank stellen und die Creme anziehen lassen. Als nächste Schicht Mangogelee einfüllen, wieder in den Kühlschrank stellen und leicht fest werden lassen. Als dritte Schicht wieder die Mangokäsecreme einfüllen. Die Törtchen gut 6 Stunden im Kühlschrank auskühlen lassen.
Mit Himbeeren und Puderzucker kurz vor dem Servieren dekorieren.