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Mittwoch, 1. April 2015

Ananas aus Caracas, oder so ähnlich…

…gibt es im Büdchen Ananas fällt mir gleich Vico Torriani ein. Wie den kennst Du nicht!? Einer der Schlagerstars in den 50er Jahren. Weiß ich aber auch nur von Erzählungen. Von meiner Familie wurde ich schon im Kinderbettchen mit flotten Schlagern bespaßt, also ist der Vico mit seinem Ananassong auch nicht an mir vorbeigekommen. Tja und jetzt muss ich mit den Folgen leben. Also wie gesagt, im Büdchen gibt es Ananas immer in Kombi mit einem Ohrwurm.
Vor zwei Wochen war es dann wieder soweit, als Dauerschleife spukte mir nur noch Olé, olé, kauft Ananas, Olé, olé, aus Caracas, durch den Kopf. Es war Sonntag und Sonntag ist Herrn GB´s Tag, Kuchentag, um genau zu sagen. Ob meine Ananas aus Caracas stammte weiß ich nicht, nur als ich sie verarbeiten wollte fiel mir ein, Ananas mit Gelatine geht ja gar nicht. Auf jeden Fall nicht als frische Frucht. Dabei wollte ich doch wieder mit frischen Zutaten basteln. Okay, also musste ich einen Arbeitsschritt für meine Ananasmascarponetörtchen mehr einplanen. Hübsche kleine aber feine und vor allem gehaltvolle Törtchen. Sehr schön für die Kaffeetafel, aber auch als Dessert sehr gut geeignet. Gut vorzubereiten und folglich auch eine schöne Idee für das bevorstehende Osterfest. Ach schau einfach selbst.
Ananas-Mascarpone-Törtchen
Biskuit:
3 Eier
3 Esslöffel heißes Wasser
150 g Zucker
1 Esslöffel Vanillezucker
100 g Mehl Typ 405
100 g Kartoffelmehl
3 Teelöffel Backpulver
Eier mit dem Wasser sehr schaumig schlagen. Zucker und Vanillezucker zugeben und weiterschlagen. Mehlsorten mit Backpulver mischen und auf die Eiermasse sieben. Das Mehl unterarbeiten bis eine fluffige homogene Masse entstanden ist.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig aufstreichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.
Nach der Backzeit aus dem Backofen heben, erkalten lassen und mit Dessertringen kleine Tortenböden ausstechen. 
250 g. fein gehackte Ananas (entweder als Konserve, oder frische Ananas gekocht)
100 ml Ananassaft
100 ml Marsala
1 Päckchen gemahlene Gelatine mit etwas Wasser quellen lassen
Ananassaft mit Marsala mischen und aufkochen. Die gequollene Gelatine in das Ananasgemisch rühren und auflösen. Die fein gehackte Ananas zu geben und alles gut verrühren. Kühl stellen und sobald das Gelee anzieht, in jeweils einen Dessertring einen Biskuitboden legen und darauf etwas von dem Gelee geben.
500 g Mascarpone
Etwas Ananassaft
1 Esslöffel Zucker
20 g Vanillezucker
300 ml Schlagsahne, steif schlagen
3 Blätter Gelatine, mit etwas Wasser quellen lassen.
Mascarpone mit Zucker und Vanillezucker mischen. Ggf. etwas Ananassaft zufügen damit es sich leichter verrühren lässt. Die gequollene Gelatine ausdrücken und erwärmen damit sie flüssig wird. Aber nicht kochen! Ach was sag ich da, das weißt Du ja eh!
Die flüssige Gelatine mischt Du löffelweise mit der Mascarponecreme bist Du die Gelatine komplett in die Creme gibst. Nun hebst Du die geschlagene Sahne noch unter die Creme. Jetzt verteilst Du die Marcarponecreme auf die Törtchen die sich in den Dessertringen befinden.
Die Törtchen müssen jetzt zum auskühlen/aushärten in den Kühlschrank.

Zum guten Schluss: Auf jedes Törtchen jeweils eine Scheibe Ananas auflegen und mit gehackten Pistazien bestreuen.

Dienstag, 25. Februar 2014

Birnentarte für die Kuchenesser unter uns…

…eine Birnentarte ist nicht irgendein Birnenkuchen, oder gar mit einer Apfeltarte zu verwechseln. Wie heißt es doch so schön, man soll nicht Äppel mit Birnen vergleichen.
Also kein Kuchen, sondern eine Tarte.
Als Tarte wird ein Kuchen bezeichnet, der aus einer besonderen Art Mürbeteig hergestellt wird. Der Teig beinhaltet weder Salz noch Zucker und sollte geschmacksneutral sein. Diese Tatsache kannst Du bei meiner Tarte heute getrost vergessen.
Tarten gibt es süß belegt, aber auch in der herzhaften Variante. Ein weiteres Merkmal, die Tarte wird in einer speziellen flachen Form gebacken die mit einem geriffelten Rand ausgestattet ist. Okay, wer keine Tarteform hat kann natürlich auch eine Springform nehmen, aber es ist dann doch eben keine original Tarte mehr. Aber ist meine ja auch nicht.
Wie bereits erwähnt, gibt es unzählige Varianten von würzig mit Fisch, Fleisch oder Gemüse, übergossen mit einer Mischung aus Eiern, Milch oder Sahne, aber auch manchmal mit geriebenen Käse in der Eiermischung, bis hin zu den Süßen die mit Obst, Cremes, Puddings oder sonstigen Pasten gefüllt sind. Herzhafte Tartes werden durchaus als richtige Hauptmahlzeit serviert, sind sie doch oft üppig. Was nicht heißt, dass eine Süße nicht satt macht, ganz im Gegenteil. Oft sind sie so reichhaltig, da ist man froh vorher nichts gegessen zu haben. Ich erinnere da an diesen und jenen Gaumenkitzel.
Doch heute gibt es nichts pompöses, nur eine schlichte einfache Birnentarte, Du weißt schon, für den süßen Zahn von Herrn GB.
Der Countdown läuft, in etwa einer Wochen ist Aschermittwoch und dann geht der Run auf die Fastenzeit wieder los, der Süßkonsum wird in den Keller gefahren. Der Alkohol wird bis Ostern verteufelt, Fleisch steht eh auf der roten Liste und am besten wird das Essen ganz eingestellt.
Ob es am kommenden Frühling liegt, dass es Leute gibt die sich von innen und von außen reinigen möchten und dabei auch gleich alle Welt verändern wollen? Auch wenn Frühling ist wird es im Büdchen auch dann nicht anders zugehen. Sicherlich halten wir hier nicht an alten Zöpfen fest, aber das Rad wird auch nicht neu erfunden. Sollte es dem Chef oder der Chefin vom Büdchen auf etwas Besonderem gelüsten, ist es total egal welche Zeit gerade angesagt ist. Generell denke ich, ist es nicht verkehrt mal etwas kürzer zu treten, wobei ich das nur für mich persönlich entscheiden kann. Ich muss auch nicht etwas veranstalten, nur weil es auf dem Kalender steht, irgendeinen Zweig in der Industrie förderlich ist oder gar von Gutmenschen inszenierte Kampagnen unterstützt.
Was mich allerdings immer wieder amüsiert, sind Mitmenschen die etwas verändern wollen weil es Trend ist, aber sobald sie merken sie müssen einen gewissen Aufwand betreiben, genau diesen Kurs, wenn sie nicht mehr wollen, verteufeln.
Aber lassen wir das, mir geht es schlicht und einfach nur um eine schlichte einfache Birnentarte mit Birnen aus der Region. Da ich den Markt nur samstags besuche musste ich mitten in der Woche zum Supermarkt in meinem Dorf. Sag ich doch, Birnentarte mit Birnen aus der Region und das im herannahenden Frühling…
Frei nach dem Motto von Udo Lindenberg: "und ich mach mein Ding, egal was die Andren sagen…"
Birnentarte und dann auch noch mit gekauftem Blätterteig:
300 g Blätterteig aus der Kühltheke
40 g Butter
125 g Mascarpone
3 Esslöffel Zucker
Schale einer kleinen Bio-Orange
75 g gemahlene Mandeln
1 Eigelb der Größe L
4 reife Birnen, ohne Kerngehäuse und in schmale Spalten geschnitten (ich habe die Sorte Abate genommen)
4 Esslöffel Aprikosenkonfitüre
4 Esslöffel Mandelblätter trocken in der Pfanne geröstet 
Eine Tarteform mit Backpapier auslegen und anschließend mit den Blätterteigblättern auskleiden.
Mascarpone,  Zucker, Schale der Orange, die gemahlenen Mandeln und das Eigelb zu einer glatten Creme vermischen. Die Creme auf den Blätterteig geben.
Die Birnenspalten auf der Mascarponecreme drapieren und die überstehenden Teigränder umklappen.
Die Butter schmälzen und die ganze Tarte, inkl. der  Teigränder, mit der Butter bepinseln. Noch mit etwas Zucker bestreuen, dann werden die Ränder auch schön knusprig.
Nun im vorgeheizten Backofen bei 220°C  ca. 25 – 30 Minuten goldgelb und knusprig backen.
Die Tarte auf einem Rost legen, die Aprikosenkonfitüre in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmen und die Birnenspalten damit bestreichen. Nun noch die Mandelblätter aufstreuen und auskühlen lassen. 

Dienstag, 13. August 2013

Wo man auch hinschaut, eine wahre Blütenpracht, gefüllte Zucchiniblüten…

…der Gemüsehändler ist der Schuldige, er hatte sie da herumliegen. Ja was hätte ich denn da machen sollen? Vielleicht ohne Blumen meinen Marktbesuch beenden? Hätte ich, hab ich aber nicht. Der einzige Nachteil an diesen Blumen, Du hast wirklich nur einen Tag etwas von ihnen. Mit Frischblumendingenszeuchs brauchste erst gar nicht anfangen und über Nacht komplett in Wasser legen?! Vergiss es! Bringt alles nichts, aber Du kannst sie essen! Jawohl, und sie sind wirklich sehr schmackhaft und obendrein auch noch eine Schau fürs Auge. Ist doch immer mein Reden, lasst Blumen sprechen.
Im Büdchen plapperten gefüllte Zucchiniblüten….
Gefüllte Zucchiniblüten als Vorspeise (4 Pers.)
Pro Person 2 Zucchiniblüten mit Miniaturzucchini
Olivenöl
250 g Cremechampignons
1 Schalotte, fein gehackt
50-100 ml spritzigen Weißwein
½ Bund glatte Petersilie, fein gehackt
250 g Mascarpone
2 Esslöffel geriebenen Parmesan
1 Ei
Pfeffer, Salz
Etwas Öl für die Auflaufform
Champignons reinigen und in feine Würfel schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die feingehackte Schalotte kurz andünsten bis sie glasig ist. Die Champignonwürfel dazugeben und auf kleiner Temperatur garen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Den Weißwein angießen und die Champignons damit ablöschen. Den Wein einkochen. Die Hälfte der Pilze abkühlen lassen. Die anderen warmhalten.
Mascarpone mit dem Ei und dem geriebenen Parmesan verschlagen und die abgekühlten Champignons zur Mascarpone geben. Großzügig einen Teil der gehackten Petersilie untermischen.
Die Zucchiniblüten vorsichtig säubern und den Blütenstempel aus der Blüte herausbrechen. Das sollte wirklich ganz behutsam geschehen, nicht das die Minizucchini abbricht. In jeweils eine Blüte 1-2 Esslöffel Pilzmasse geben und die Blütenblätter an der Spitze leicht zusammendrehen, damit die Masse nicht herausfließt. Eine Auflaufschale mit etwas Öl einfetten und die gefüllten Zucchini hineinlegen.
Die Blüten 15-20 Minuten bei 160°C Umluft im vorgeheizten Backofen garen. Die restliche Petersilie unter die warmgestellten Champignons mischen. Die gegarten Blüten zusammen mit den Champignons anrichten.


Donnerstag, 5. Juli 2012

Zitronenbasilikum, zuckersüß und eisgekühlt…

So, endlich kann ich jammern dass mir total warm ist, mir die drückende Schwüle nicht gefällt und wir den langersehnten Sommer haben, dem wir seit Wochen entgegengefiebert haben. Auf dem Markt habe ich ein dickes Bund Zitronenbasilikum ergattert, das ist natürlich viel zu schade für ein Basilikumpesto oder einen schnöden Tomaten-Mozzarella-Salat.
Diesen wunderbaren Duft von dem Zitronenbasilikum konnte ich mir herrlich in Form von Eis vorstellen. Ein ähnliches Dessert hatte ich vor einigen Jahren mal gegessen und nun war der Tag gekommen an dem ich mal wieder Eis basteln musste.
Für diese frischen Törtchen durfte Gina, die Eismaschine, faulenzen, dafür musst die Kitty ran und auch noch der bezaubernde Mixstab, auch Zauberlehrling genannt.
Uns hat dieses Eisdessert so sehr gefallen, dass ich jetzt Zitronenbasilikum selbst ausgesät habe. Zitronenbasilikum ist in unserer Region relativ schwierig zu bekommen
Basilikumeistörtchen:
1 Bund Zitronenbasilikum
2 Esslöffel Zucker
Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone
4 Eigelbe
3 Esslöffel Akazienhonig
200 g Mascarpone
200 ml Sahne
Himbeeren und Honig für die Dekoration
Zitronenbasilikum, Zitronenschalenabrieb, Zitronensaft und den Zucker vermischen und mit dem Mixstab pürieren. Mascarpone in das Basilikumpüree rühren und gut vermischen.
Eigelbe mit dem Akazienhonig über einem warmen Wasserbad kräftig schaumig schlagen. Sahne steifschlagen. Das Basilikumpüree mit der aufgeschlagenen Eiercreme vermischen.
Vorsichtig die geschlagene Sahne unterheben und die Creme in kleine Förmchen oder Tassen füllen.
Jede einzelne Form mit Frischhaltefolie abdecken und gute 5 Stunden gefrieren.
Zum Servieren jeweils ein Törtchen stürzen mit je einem kleinen Teelöffel Honig beträufeln und mit Himbeeren dekorieren.