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Mittwoch, 25. Mai 2011

Der Kopf ist leer und die Backen voll Roastbeef...

Ist es nicht grausig, ich sitze hier und mein Kopf ist leer. Die Zeit zu unserem Arbeitsurlaub rückt immer näher und ich merke so langsam geht mir der Zustand, tagsüber arbeiten, nach der Arbeit im Chaos Ordnung zu schaffen, auf die Nerven. Irgendwann hat man echt keine Lust mehr diese blöden Kartons, die im Weg stehen, von links nach rechts zu schieben.Außerdem wird mein Essensplan langweilig wenn ich wenig Zeit habe, allerdings Herr GB freut sich.
Ganz spontan gab es gestern nochmals dieses leckere Roastbeef aber nicht als Frühlingsgedöns, nööö, also etwas Abwechslung muss schon sein, ich habe zwar einen Salat dazu gemacht, aber Herr GB wollte auch eine Sauce dazu haben, Aber da es schnell gehen musste, gab es eine kalte Meerrettichsauce auf Mayonnaisebasis, schnell aber lecker.
Ein Ei mit 3 Teelöffeln Sahnemeerrettich in einen hohen Mixtopf geben. Salz und Pfeffer zugeben, 2 Esslöffel frisch geriebenen Meerrettich ebenfalls dazu. Mit ca. 150 ml Rapsöl auffüllen.
Mit dem Pürierstab alles zu einer Art Mayonnaise aufmixen.
Das Fleisch in feine Scheiben schneiden mit der Sauce anrichten und servieren.
Ich kann Euch sagen, da kann der Kopf ruhig mal leer sein, aber Hauptsache die Backen sind voll...


Freitag, 15. April 2011

Lachsterrinenherz auf marinierten Bärlauchblättern...

Ich weiß, einige Bloger-Kollegen und –kolleginnen boykottieren in diesem Jahr den Bärlauch und verweigern sich ihm. Macht mir aber nichts, dann bleibt eben fürs Büdchen mehr übrig. Erst war der Bärlauch ja komplett von jeder Speisekarte verschwunden, selbst in Kräuterbüchern wurde man nicht einmal mehr fündig und von Kochbüchern will ich erst gar nicht reden. Na evtl. bei Henriette Davidis (http://de.wikipedia.org/wiki/Henriette_Davidis) allerdings gebe ich zu, dass mir die eher etwas gehaltvollere Küche des 19. bzw. 20. Jahrhunderts nicht ganz so zusagt, da mir dort etwas der mediterrane Geist fehlt. Es ist auch ganz seltsam mit dem Bärlauch, bin ich z. B. am Wochenende unterwegs oder habe ich keine Zeit mich um den Bärlauch zu kümmern, sehe ich ganze Felder. Habe ich die schönsten Rezepte für ihn, ist er verschwunden, die bekannten Stellen sind abgeerntet und die Unbekannten kenn ich ja nicht. Ich sehe es schon kommen, ich gehöre irgendwann zu denen, die auf dem Markt nach Giersch fragen, oder dort Gänseblümchen kaufen.
Den letzten Bärlauch habe ich auf dem Markt gekauft, eigentlich ist es eine Schande, wo ich doch so ländlich wohne und mit der Natur per du bin.
Ja klar, ich könnte jetzt den Bärlauch auspflanzen, aber bei meinem Glück vereint er sich mit den zig Meter entfernten Maiglöckchen und die sollen ja doch nicht ganz so bekömmlich sein, bzw. nur zum einmaligen Verzehr und den sollte man wohl nicht überleben. Also Finger aus dem Blumenbeet!!!
Also alles selbst gekauft und daraus habe ich eine kleine Vorspeise gemacht. Eine Lachsterrine auf marinierten Bärlauchblättern:
150g Bio-Lachs ohne Haut und Gräten
150ml Sahne
Salz, Pfeffer
1 Teelöffel geriebenen Meerrettich
3-5 Bärlauchblätter pro Person
Je Person ein Teelöffel Holunderblütenessig
Frischer Pfeffer und einige Salzchips
Je Person ein Teelöffel Arganöl
Einige Röllchen Schnittlauch zur Deko
Den Lachs in kleine Würfel schneiden und für ca. 30 Minuten einfrieren. In einem hohen Gefäß den angefrorenen Lachs mit der Sahne und dem Meerrettich vermischen und mit einem Schneidstab gut pürieren, dass es eine geschmeidige Face wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Face in Silikonförmchen füllen und im Dampfgarer bei 85°C ca. 15 Minuten stocken lassen.
Die Bärlauchblätter säubern und auf Teller ausbreiten. Mit Holunderblütenessig und Arganöl beträufeln. Mit Pfeffer und Salz würzen. Jeweils in Lachsterrinenstück ebenfalls auf die Teller geben und servieren.