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Mittwoch, 19. Juni 2013

Fischbänke in Bozen, kein Pfirsichsalat mit Mozzarella und rosa Pfefferbeeren...

Na was sagt Ihr zu den Temperaturen? Sommer, toll, oder!? Diese Woche erreichen wir im Schnitt 30°C und der Appetit will sich nicht so wirklich einstellen. Bei Hitze fällt mir lediglich Salat ein. Eine Zeit war in aller Munde der Tomaten-Mozzarella-Salat. Sicher ist das sehr lecker, aber nicht wenn er bei jeder Feier und jedem Grillabend serviert wird. Vor einigen Jahren gab es mal in irgendeinem Blog einen Aufruf zum Tomaten-Mozzarella-Boykott. Also nicht das Tomaten und Mozzarella verpönt waren, sondern nur in deren Kombination. Und recht hatte Initiator. Warum werden Kombinationen, die eigentlich hervorragend zusammenpassen, bis zum Sankt Nimmerleinstag ausgereizt? Eine der ganz großen Enttäuschungen bezogen auf diese Zutaten erlebten wir neulich in Bozen.
Aber ich erzähl Dir mal alles. Bozen ist ja jetzt nicht ganz so klein wir Glurns und man kann auch locker zwei bis drei Tage dort verbringen. Wirklich wunderschön ist der Markt und so verführerisch, aber ich hatte Urlaub und selber kochen war nicht vorgesehen.
Außerdem wollte ich die regionalen Speisen probieren und ich wäre ja schön blöd gewesen, hätte ich mir die Leckereien entgehen lassen. Irgendwann nach unserer Lauferei machte sich natürlich der kleine Hunger bemerkbar und laut meinen kulinarischen Reiseführern musste ich unbedingt in Bozen zu den Fischbänken. Kein richtiges Restaurant, sondern wohl eher eine bekannte Institution für Touristen. Mein Fazit heute, hübsch für eine kleine Pause und ein kühles Getränk. Essen sollte man woanders.
Die Speisekarte bestand aus verschiedenen Salaten und Bruschetta. Die Salatvariationen ließen uns schmunzeln. Ruccola mit Parmesan und Tomaten, Ruccola mit Mozzarella und Tomaten, Ruccola mit Zwiebeln und Tomaten usw., es gab bestimmt 10 bis 15 verschiedene Varianten. Diese Salatvielfalt war ja fast unglaublich. Egal, wir hatten Hunger und bestellten. Die Brotbeilage hat super gut geschmeckt, der Salat war frisch und die Getränke gut gekühlt, ach ja und die Stühle waren bequem. Wie schon gesagt, ich war enttäuscht. Bei so einer Werbung hatte Ich mit etwas anderem gerechnet.
Ja und jetzt sind wir hier zuhause, haben Sommer aber keinen Urlaub, kochen wieder selbst, erinnern uns an unseren kleinen Ausrutscher und genießen Salat. Salat mit Mozzarella.
Pfirsichsalat mit Mozzarella und rosa Pfefferbeeren
4 Pfirsiche
160 g bunten Salat
2 Kugeln Mozzarella
40 g Pinienkerne
1 Teelöffel Akazienhonig
Saft einer ½ Zitrone
Pfeffer, Salz
5 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel rosa Pfefferbeeren
Pfirsiche häuten, entkernen und in Spalten schneiden. Den Salat putzen und auf Teller verteilen. Den Mozzarella in Scheiben schneiden. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett bräunen. Den Zitronensaft mit dem Honig, Salz und Pfeffer verrühren. Das Öl zufügen und zum Dressing vermischen. Die Pfirsichspalten und die Mozzarellascheiben ebenfalls auf die Teller geben. Das Dressing aufträufeln.
Die roten Pfefferbeeren im Mörser leicht quetschen und zusammen mit den gerösteten Pinienkernen auf den Salat streuen.



Mittwoch, 24. August 2011

Ich backe mal wieder...

Ist ja schon lustig, alle Welt redet vom Abnehmen, von gesunder Ernährung, Ernährungsumstellung mit und ohne Kohlehydrate. Mit und ohne Eiweiß. Mit und ohne Fett. Mit und ohne Kalorien. Mit und ohne Essen und Trinken, aber vitaminreich und nährstoffhaltig sollte es sein. Je mehr ich hier im Büdchen diese Themen auseinander nehme, umso weniger Leser hängen hier herum. Aber sobald ich auf meine Speisekarte etwas von Kuchen schreibe, ist es hier rappelvoll.Leute, auch wenn die ersten Freibäder bereits wieder geschlossen haben, es gibt auch noch Hallenbäder und diverse Meere, Seen und Ozeane.

Ja bin ich denn die Einzige die auch noch im Badeanzug eine gute Figur machen will? Ich versuche hier ernste Themen anzusprechen und was ist? Nein, es werden sich hier nicht nur die Rosinen aus dem Kuchen gemopst, hier besteht man nur wenn man gleich ein ganzes Kuchenbuffet auffährt. Na ja, ich will jetzt nicht alle über einen Kamm scheren und ich weiß dass es hier auch Leser gibt die sich über figurfreundliche Rezepte freuen, weil evtl. ein Rock zu platzen droht oder ein Bikini etwas stramm sitzt. Wobei ich mir sicher bin, bei dem Bikini waren diese Schokokekse schuld.
Mein Leid mit den lesenden Kuchenessern habe ich Herrn GB geklagt. Na das war ja Wasser auf seinen Mühlen. Ich habe schon die Überlegung angestellt, ob er vielleicht hinterrücks mit meinen Lesern in Verbindung steht und den ganzen Boykott anzettelt?! Okay, Ihr habt es nicht anderes gewollt, ich backe mal wieder...

Herzhafte Blätterteigtörtchen mit Auberginen, Tomaten und Oliven:
4 Quadratische Blätterteigplatten (ca. 150 g, ggf. TK-Ware)
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Aubergine
Olivenöl
50 g Oliven ohne Steine
50 g getrocknete Tomaten
2 Teelöffel Kapern
30 g Pinienkerne
Pfeffer und Salz
200 g Mozzarella
1 Teelöffel Kräuter der Provence
½ Bund Basilikum, fein gehackt
Etwas Öl zum bestreichen

Schalotten und Knoblauchzehe schälen und würfeln. Aubergine waschen, putzen, trocknen und in Stücke schneiden. Nun noch die Oliven und die Tomaten klein hacken. Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben, erwärmen und die Schalotte-Knoblauchwürfel kurz andünsten. Die Auberginenwürfel dazugeben und alles zusammen etwas weich garen. Nun die Tomaten und Olivenwürfen zu den Auberginenstücken geben und mit dünsten. Jetzt alles mit Pfeffer, Salz, Kräuter der Provence und dem gehackten Basilikum kräftig abschmecken. Die Pinienkerne und Kapern untermischen und zum Abkühlen zur Seite stellen.

Den Mozzarella in kleine Würfel schneiden und ebenfalls unter die Auberginenmasse mischen. Den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen (TK-Ware ggf. auftauen), die Auberginenfüllung jeweils in die Mitte auf den Quadraten gleichmäßig verteilen. Die Ränder des Blätterteigs wie zu einer kleinen Schale/Schüssel hochklappen.

Der Backofen sollte bereits auf 180°C vorgeheizt sein. Die Blätterteigtörtchen 20 Minuten bei 180°C goldbraun backen.

Übrigens, ich habe das Rezept aus dem Buch, Donnerstag ist Veggitag, allerdings habe ich es leicht abgewandelt.