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Freitag, 11. Januar 2013

Honigwalnusstörtchen, Melomakárona in klein…

…ob Ihr wollt oder nicht, aber jetzt gibt es erst einmal noch den einen oder anderen Rückblick auf die Büdchenküche im Dezember. Ich habe noch so viele schöne Rezepte auf Lager, die muss ich Euch mitteilen. Außerdem ist einiges dabei das auch gut im Januar schmeckt. Januar ist ein Wintermonat und Dezember auch und das alleine schon verbündet diese beiden Monate. In der Adventszeit habe ich wunderschöne Honigwalnusstörtchen gebacken und als ich jetzt den Vorratsschrank inspizierte fielen mir Walnüsse in die Hände. Ich könnte die jetzt an die Eichhörnchen, die uns regelmäßig besuchen, verfüttern, oder aber nochmals diese leckeren Honigwalnusstörtchen backen. Ich habe mich fürs Backen entschieden. Ein fein gewürztes Küchlein dessen Rezept auf den kleinen griechischen Honigkuchen Melomakárona basiert. Das Gebäck das ich aus Griechenland kenne ist eigentlich immer recht süß, jetzt glaub nicht das ist bei diesen Törtchen anders. Nein, ist es nicht, aber in diesem Fall wird die Süße bei den Gebäckstückchen von einer fruchtigen Orangennote unterstützt. Für jede Süssschnute wird es ein Fest der Sinne werden, denn Zimt und Nelken geben sein Übriges hinzu. Ach was erzähl ich Euch, ich hab eh keine Zeit für lange Reden, ich muss backen. Ihr wisst doch Herr GB hat immer einen süßen Zahn.
Honigwalnusstörtchen
85 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
¼ Teelöffel Zimt gemahlen
1 kräftige Prise Nelken
1 kräftige Prise Muskatnuss frisch gerieben
85 g weiche Butter
85 g feiner Zucker
1 Esslöffel aromatischer flüssiger Honig
Schale einer abgeriebenen unbehandelten Orange
2 Eier, etwas verschlagen
4 Esslöffel fein gehackte Walnüsse
Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Orangenschale und den Honig zu der Butter geben und untermischen. Nach und nach die Eier unterschlagen. Mehl, Backpulver und die Gewürze vermischen. Die Mehlmischung unter die Eier-Buttercreme rühren. Die Walnüsse einrühren und den Teig auf Papierförmchen verteilen.
Der Teig reicht locker für 12 Muffinförmchen wenn nicht, ja, wenn nicht ein Schleckermäulchen den Rest aus der Rührschüssel schleckern will.
Die Törtchen werden im Backofen 20 Minuten bei 190° C gebacken. Den Backofen solltest Du vorheizen.
Sind die Törtchen fertig gebacken, solltest Du sie auskühlen lassen.
Zwischenzeitlich kannst Du eine Art Guss herstellen, womit die Törtchen getränkt werden.
Dafür mischt Du den Saft einer Orange mit zwei Esslöffel flüssigen Honig und ¼ Teelöffel gemahlenen Zimt. Jetzt noch 1 ½ Esslöffel gehackte Walnüsse dazu und dann auf geringer Temperatur erwärmen. Die Oberfläche der Törtchen mit einer Gabel einstechen und mit der warmen Honigmischung tränken.
Die Törtchen kann man lauwarm oder kalt servieren.


Freitag, 18. November 2011

Geburtstag, fast hätte ich ihn vergessen…

Na klasse, da mache ich nichts anderes als dass ich mich mit dem Party-Event von Alice zu ihrem Geburtstag beschäftige und dann verpasse ich den eigentlichen Geburtstag. Also nicht dass ich ihn jetzt ganz vergessen hätte, aber ich wollte der Alice doch noch einen Geburtstagskuchen spendieren. Das habe ich jetzt deutlich vermasselt.
Eigentlich sollte ein kleiner Kuchen per Post Richtung Süden geschickt werden, aber verpasst ist verpasst. Also muss sie ihn doch essen, wenn sie das Ruhrgebiet mal besuchen kommt.
Neulich hatte meine Schokoladenschwester Geburtstag, da war ich nicht so trottelig. Einen Geburtstagskuchen habe ich gebacken und der ist auch pünktlich eingetroffen. Sie hatte Luftveränderung vom Doc verordnet bekommen. Fünf Wochen musste sie auf eine Insel im Norden und dann auch noch über ihren Geburtstag, das ist doch doof, oder!? Na okay, sie hatte Besuch und den habe ich gleich als Boten benutzt. Das war eine Überraschung die ins Schwarze traf. Gefreut hat sie sich und den Kuchen hat sie ganz alleine gegessen, allerdings war er auch nur gerademal so groß, dass eine Kerze drauf passte.

Geburtstagskuchen:
100 g Schokotröpfchen
240 g Mehl
1 Prise Salz
1 gehäuften Teelöffel Backpulver
¼ Teelöffel Natron
2 Eier
100 g flüssige warme Butter
70 g Zucker
200 ml Buttermilch
Alle Zutaten bis auf die Schokotröpfchen in einen Rührtopf geben und zu einem Teig verarbeiten. Anschließend noch die Schokotropfen untermischen und den Teig in Förmchen gießen. Die Formen in den auf 180°C vorgeheizten Backofen schieben und 20 bis 25 Minuten backen.
Die kleinen Kuchen in den Formen auskühlen lassen. Die Kuvertüre temperieren und auf die Kuchen streichen. Mit kleinen Dekoherzen oder bunten Zuckerstreuseln bestreuen. Als Geburtstagskuchen kommt er gut mit einer Kerze daher.

Dienstag, 13. September 2011

Arthurs Tochter kocht, die Erste…

Wer kennt se nich, die Tochter vom Attur (so sacht man im Pott) die kocht!? Dass die nur kocht kann mir keiner erzählen, neee, die hat es faustdick hinter de Ohrn. Ständig ist die doch auf Achse und nicht nur das, jetzt schickt se ¾ der Foodblogger mit nem Löffelken durch die Gegend. Ich Dussel war auch ganz scharf auf dieset Dingens und soll ich mal erzähln warum?! Auf diesem Löffelken ist die Adresse von der ihrem schönen Webblog mit nem Brennpeter eingraviert, echt chic. Ma gez so ganz unter uns, wenne sowatt schon hast, dann bisse ne ganz Große! Ich weiß gez nich ob die Astrid, so heist die Tochter vom Attur, die einzige Tochter ist und wenn es jetzt noch ne Schwester gibt, ob datt gez die Große ist und die Astrid eigendlich die Kleine, abba inne Bloggerszene, um genau zu sagen, inne Foodbloggerszene, da isse ne ganz Große, ob mit oder ohne Schwester. Ne Mutter hat se ja auch, abba die hat wohl keinen Namen, warum auch, ist doch auch dem Attur seine Frau und des Astrids ihre Mutta, da weiß doch gleich jeder bescheid. Also die Mutter vonne Astrid zusein, datt reicht nicht nur, das iss ne Auszeichnung. Wer hat schon sonne Tochter ausse Szene? Und ich bin gez auch irgendwie ganz stolz, weil ich auch schonma Beachtung vonne Tochter erlebe und ihr Löffelken hab ich auch und nett isse sowieso und total locker, nich verbissen odda irgendwie abgehoben. Aber gez hab ich auch ein Problem.


Ein Löffel geht auf die Reise. Verrückt. Weltbekannt. Prominent.
Eigentlich wollte ich datt Löffelken inne Glasvitrine legen, abber gez hat se sonne Art Fotowettbewerb ins Leben gerufen. Gez will ich se auch nich im Stich lassen. Kannze Dir vorstelln dieser Wettbewerb iss mit bestimmten Auflagen versehen. Nach Möglichkeit sollze 3 Bilder machen, abber gez kommts! Nich nur Löffelken im Suppenteller, Löffelken im Gemüsebett, oder Löffelken im Spülwasser! Neeee, nix mit Essen und Trinken!!! Bilder sollze machen, ihn in einer völlig untypischen verrückten Situation, losgelöst von allem was mit Essen zu tun hat, fotografieren. Also raus aus der eigentlichen Verwendungsszene. Als wenn die Foodbloggerszene nich schon bekloppt genuch wär. Tja und nich nur das, datt Löffelken muss an einem weltbekannten Ort fotografiert werden. Das wäre ja jetzt vielleicht noch irgendwie machbar gewesen nur auffem dritten Bildken soll datt Löffelken mit einer prominenten Person positionieren. Ich dachte sofort an Micky Mouse, für de Tochter wäre ich glatt mit Löffelken und der Küchenknipse mal eben kurz übern Teich gehüppt, abber sowatt gildet nich, die Prominenz soll leben und real sein, keine Figur ausse Phantasie. Jetzt frag ich mich nur, darf die auch nix mit kochen im Sinn haben, also ich mein gez die Prominente Person? Verdammt, warum drück ich mich nur mit den kochenden verfressenen Promis rum? Ich geh gez ma inne Küche, nehm datt Löffelken im Schlepptau und lass mir nochma alles durchen Kopp gehn. Himmel datt Löffelken an und wünsch mir einma im Leben auch sonn Löffelken haben zu können, abba dann mit dem Brennpeter den Namen vom Büdchen druff, ach watt wär datt schön….

Eh ich gez hier in Träumereien verfall, mach ich ma lieber watt auffe Gabel, um genau zu sagen, auffe Kuchengabel… und alles andere kommt dann schon von selbst, 3 Fottos will se ja noch ham…

Das mit dem Kuchen ist Absicht, sie backt genauso gerne wie ich, das machtse mir obendrein auch noch so sympathisch.
Rotweinmuffin mit Moskaukirsche, wenne Pech hast beiste Dir die Zähne aus…
50 g gehackte Mandeln
100 g zimmerwarme Butter
80 g Zucker
½ Teelöffel gemahlener Zimt
Prise Salz
2 Eier
100 g Mehl
1 Teelöffel Kakao
1 ½ Teelöffel Backpulver
50 ml Kirschlikör
50 ml Rotwein
50 g Zartbitter-Schokoladentropfen
12 Kirschen mit Stein in Likör eingelegt

Den Backofen auf Umluft 160° C vorheizen. Butter mit Eier und Zucker schaumig rühren. Salz, Zimt und Kakao zugeben und gut untermischen. Mehl mit Backpulver mischen und zu den anderen Zutaten geben. Rotwein und Kirschlikör in den Teig rühren. Nun noch die Schokotropfen unterrühren.

Den Teig in eine Silikonmuffinform geben auf jeden Muffin oben eine Kirsche geben. Hier evtl. den Stein entfernen oder jeden Esser bei Verzehr auf den Stein hinweisen, soll sich ja keiner die Zähne ausbeißen.

Die Muffins bei 160° C ca. 20 Minuten backen. Anschließend die Form aus dem Backofen nehmen, ca. 5 Minuten ruhen lassen und aus den Formen nehmen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Und jetzt kümmer ich mich wieder um meine Kreativität und um datt Löffelken, hab ja noch vieles vor...

Sonntag, 24. April 2011

Hasenzeit…

Ostern kam ja dann auch wieder so plötzlich wie Weihnachten und was weiß ich für Feste die in jedem Jahr wiederkehren.
Wir waren am Samstag ja im Sauerland und sind gleich bis zum Osterhasentag geblieben. Osterhasentag ist immer Ostersonntag und weil das Büdchen geschlossen war, konnte ich meinen Gästen leider keine Grüße schicken und den Zettel für den Eingang, auf dem darauf hingewiesen wurde, dass Herr und Frau GB mal wieder auf einem Ausflug sind, habe ich auf dem Tisch vergessen.
Wenn auch verspätet, aber wir hier im Büdchen wünschen allen unseren Lese-Gästen ein schönes Restosterfest und wünschen, dass alle ein so schönes Osterfest haben wie wir es bisher hier im Büdchen hatten.


Zu unserer Osterfeuereinladung haben wir natürlich die Soleier, die ich am Montag gemacht habe, mitgenommen. Doch wie auf jedem Treffen, jeder Gesellschaft und jeder Feier, mischen sich auch immer die Süßschnuten unter und für die hatten wir zum Glück auch noch eine Überraschung. Ein Osterhäschen und Toffeemuffins sind auch noch ins Schleckergepäck gewandert. Wir hatten ein wunderschönes Osterfeuer und die Osterfeier war genauso schön.
Ich schreib Euch einfach mal auf wie ich alles gemacht habe, vielleicht gefällt es Euch, noch ist ja Hasenzeit…
Toffeemuffins
60 g weiche Toffeebonbons (ca. 7 Stck.)
60 g Zartbitterkuvertüre
240 g Mehl
1 ½ Teelöffel Backpulver
¼ Teelöffel Kaiser Natron
1 Prise Salz
100 g Butter, flüssig und lauwarm
2 Eier
90 g brauner Zucker
220 g griechischer Joghurt

Evtl. Papierförmchen und für die Dekoration 12 Marzipanmöhren
Die Bonbons in kleine Würfel schneden, die Schokolade in kleine Stücke hacken und in eine Schüssel geben.
Das Mehl, Backpulver, Natron und Salz mit den Toffeewürfeln und der Schokolade mischen.
Zucker Eier schaumig schlagen, langsam die flüssige Butter zugeben und weiter schlagen. Den Jogurt mit der Eiermasse verrühren und nun in die Schüssel mit dem Mehl geben und alles gleichmäßig mit einem Kochlöffel verrühren.
Auf Muffinformen verteilen und 20 bis 25 Minuten im vorgeheizten Backofen auf 180°C Umluft backen.
Evtl. Marzipanmöhren mit etwas Puderzuckerglasur oder Zuckerschrift ankleben.


Häschenkuchen:
60 g Butter
60 g Zucker
2 Esslöffel Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 Teelöffel Rum
40 g gemahlene Mandeln
40 g Mehl
40 g Speisestärke
1 Teelöffel Backpulver
Puderzucker zum Bestäuben und eine Schleife
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Rührteig vermischen. Eine Hasenform gut fetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig hineinfüllen und im unteren Bereich des Backofens auf ein Backblech stellen und bei 160°C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten backen.
Das Häschen aus der Form nehmen, abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und ein Schleifchen um den Hals binden.
So, nun aber super schöne Ostern!