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Montag, 21. April 2014

Vorfreude auf die Grillzeit…


…auch wenn wir vom Sommer noch weit entfernt sind und das Osterfest auf Hochtouren in vollem Gange ist, werfe ich schon mal den einen oder anderen Blick auf Grillrezepte die ich schon ewig ausprobieren will.
Eins dieser Rezepte sind glasierte Orangenspareribs. Mit Schweinerippchen brauch ich Herrn GB eigentlich nicht kommen, viel zu fett und nix dran, meint er. Aber jetzt mal ehrlich, der richtige Geschmack kommt doch erst durch das Fett das so ganz langsam verbrutzelt. Wie gesagt, langsam muss das geschehen, da darf nichts verbrennen sondern wirklich nur ganz langsam ausbraten, deshalb gelingt das auch nicht mit jedem Grill. Und vor allem kann das auch nicht jeder. Ich weiß, es gibt so Überflieger die glauben sie können alles, die hauen zwei Eier in die Pfanne und behaupten sie können kochen. So ähnlich ist das auch mit dem Grillen, es gibt da Helden, die sind gerade dazu in der Lage eine Grillzange zu halten und schon sind es Weltmeister.
Die echten Meister schmunzeln meistens darüber. Aber jetzt mal ein Geheimtipp hier aus dem Büdchen an alle Grillzangenhalter, schaut doch einfach mal bei Silvia und Thomas vorbei, die haben die Anleitung um Euch aus Eurem Dilemma zu befreien. Oder einfach für den Anfang mein Rezept nachbasteln und erst einmal mit langsamen garen im Backofen anfangen. Übrigens, Herr GB der absolut kein fettes Fleisch mag, liebt die fettfreien Rippchen.
Glasierte Orangenspareribs
Zutaten Marinade:
8 Esslöffel Orangenmarmelade
2 Esslöffel flüssigen Akazienhonig
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
8 Esslöffel Sojasauce
300 ml Cidre (Apfelwein)
3 Esslöffel Limettensaft frisch gepresst
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zutaten zu einer Marinade verrühren. Evtl. kurz aufkochen lassen, damit sich alles besser auflöst bzw. verbindet. Mischung abkühlen lassen

1,8 kg Schweinerippchen (Spare Ribs) in kleinere Segmente teilen und überschüssiges Fett abtrennen. Die Rippchen in eine Schale geben und mit der Mariniermischung übergießen. Gut 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Gelegentlich wenden damit sie von allen Seiten mariniert werden.
Den Backofen auf 160°C vorheizen, die Rippchen zusammen mit der Marinade in einen Bräter geben. Den Bräter mit einem Deckel oder Alufolie abdecken. Die Rippchen eine Stunde garen. Den Bräter öffnen und eine weitere Stunde garen. Die Rippchen müssen solange gegart werden bis beim Einstich mit dem Messer nur klarer Bratensaft austritt.
Den Bräter auf die Herdplatte stellen und die Rippchen unter Rühren und Wenden bei starker Hitze garen, bis sie mit der dickflüssigen Marinade umzogen, und appetitlich gebräunt sind.
Wenn Dir das Rezept im Backofen wie aus dem Eff-Eff gelingt kannst Du es ja mal in einer Aluschale auf dem Grill versuchen. Aber denk dran, langsam, wirklich ganz langsam. Holzkohle solltest Du kaufen, nicht selbst herstellen.
Wenn Du hast, servierst Du die Rippchen mit Limettenscheiben.
Übrigens, auch wenn die Rippchen auf dem Bild sehr dunkel aussehen, waren sie aber nicht, ehrlich...

Montag, 22. Juli 2013

Jetzt was kühles helles, Safran-Orangen-Drink…

…der Appetit auf Nahrungsaufnahme beschränkt sich bei 30°C Sommertemperaturen hier bei uns im Büdchen meistens auf flüssige Nahrung. So eine richtige Esslust kommt nicht auf, aber man kann sich ja auch nicht den ganzen Tag nur von Wasser ernähren. Auch wenn jede Tätigkeiten der Nahrungszubereitung immense Anstrengungen erfordern, etwas Einsatz muss man schon bringen. Wie heißt es doch so schön: Ohne Fleiß kein Preis.
Ich bin ja noch immer mit dem (Ge)Würze Buch beschäftigt, da sind so tolle Anregungen drin, ich glaube es wird sich zu meiner „Gewürzanregungsbibel“ entwickeln. Na, mal sehen. Aber der Orangendrink den ich heute vorstelle, wird es garantiert auf die Sommergetränkeliste schaffen. Wenn Du Lust hast probiere ihn doch einfach mal!
Safran-Orangen-Drink:
2 Messerspitzen Safranfäden
500 ml frisch gepresster Orangensaft
1 unbehandelte Orange
2 Esslöffel Ahornsirup
300 g Naturjoghurt
1 Esslöffelfrisch gepresster Limettensaft
1-2 Prisen Cayenne
1 Prise Salz
einige Eiswürfel
4 kleine Zweige Minze
Safranfäden im Mörser zerreiben, mit etwas Orangensaft vermischen und ziehen lassen. Orange heiß abwaschen, Schale in dünnen Streifen abschälen, Saft auspressen und zu dem anderen Orangensaft geben.
250 ml Orangensaft abmessen, mit dem Ahornsirup und der Orangenschale aufkochen und zu einem Sirup einkochen.Abkühlen lassen, Schale entfernen. Den Sirup mit Saft, Safranmischung, Eiswürfel und Joghurt zusammen in einen Blender (Standmixer) geben und kräftig mixen.
Mit Limettensaft, Cayenne und Salz abschmecken. Den Drink auf Gläser verteilen, die Minze gründlich reinigen und die Drinks mit der Minze verzieren.



Donnerstag, 11. Juli 2013

Genussmoment der Stille fällt aus, Sauer macht lustig „Citrus“ Buch Nummer vier…

Du glaubst Du bist hier bei mir im Büdchen in der Erlebnisschleife, wie einst Bill Murray im Film „…und täglich grüßt das Murmeltier“, gelandet. Jeden Tag ein Buch! Nein ich kann Dich beruhigen, du bist hier bei mir genau richtig. Es grüßt zwar in dieser Woche täglich ein Buch, aber natürlich ist es nicht immer das Selbe. Du weißt doch, die Aktion die in dieser Woche läuft, Lesewoche, jeden Tag ein Buch. Animiert von Arthurs Tochter. Schöne Sache diese Aktion. Und soll ich Dir was sagen, heute stelle ich ein Buch aus ihrem Lieblingsverlag vor. Sind schon tolle Bücher die der Verlag herausgibt. Die beim Collection Rolf Heyne Verlag haben es aber auch echt drauf. Diesmal ist denen wieder so ein klasse Werk gelungen. Citrus heißt die Lektüre. Ist wohl schon irgendwie klar, dass der Name eindeutig den Inhalt des Buches vorgibt, oder? Du glaubst es geht ausschließlich um Zitronen, und über Zitronen und deren Geschwister weiß Du eh schon alles? Ha, da hast Du aber bei deiner Vorstellung mit Zitronen gehandelt. Mit diesem Buch bekommst Du erst einmal Nachhilfeunterricht in Sachen Zitrusfrüchte. Nicht nur wie Du sie verarbeiten kannst, oder gar dass Dir lediglich die unterschiedlichsten Früchte vorgestellt werden, nein!!! Du bekommst eine Schulung über ihre Entstehung, Herkunft, Geschmacksrichtungen und nicht zuletzt in geschmacklichen Hochgenüssen, wenn Du sie gekonnt in Deinen Speisen einsetzt. Den drei Damen Luzia Ellert als Spitzenfotografin, Gabriele Halper als Foodstylistin und Katharina Seiser als Gourmet-Schreiberin ist mit diesem Werk ein Rundumschlag gelungen. Die Bilder erinnern mich an die 50.ger Jahre. Halt! Moment! Da hab ich ja noch gar nicht gelebt. Na is egal, also Bilder mit vornehmer Klasse und mit Motiven aus einem Jahrzehnt das verdammt lange her ist, aber deshalb nicht weniger stillvoll. Dann wieder der bildliche Sprung in das Hier und Jetzt. Frau Halpert hat es verstanden die Speisen, oder auch Zutaten so zu arrangieren, dass Frau Ellert „nur noch“ mit ihrer Knipse kommen musste, man verzeihe mir meine lockere Beschreibung, aber die beiden Mädels hätten sich noch so sehr ins Zeug legen können, wenn da nicht Frau Seiser mit ihrer spitzen Feder und dem Sachverstand für gute Rezepte gewesen wäre. Sie hat alles so genial zu Papier gebracht, dass wir, die unerkannten Kochgenies, mit den Rezepten auch etwas anfangen können. Also kurzum, die Bilder sind klasse und die Rezepte auch. Wobei mir es vor allem immer wichtig ist, dass auch die Zutaten einfach zu bekommen sind. Auch daran wurde scheinbar gedacht. Nicht eine Bastelanleitung für das ich das halbe Ruhrgebiet bereisen musste ist mir untergekommen. Dafür aber Rezepte deren Ergebnis der reinste Gaumenkitzel war.
Marinierter Senfschweinebraten mit geschmorten Orangen, oder Brandteigkrapferl mit Limoncellocreme (okay, die habe ich leicht abgewandelt) und heute habe ich für Dich Marshmallowcreme mit Orangen-Lavendel-Kompott.
LUZIA ELLERT
GABRIELE HALPER
KATHARINA SEISER
CITRUS
DIE ANDERE KULINARISCHE BIBLIOTHEK
192 Seiten
16,5 x 24,5 cm
100 Abbildungen
Flexcover, Überzug bedrucktes Leinen, Leseband meins hat keins, durchgehend vierfarbig
Erscheinungstermin: 28.03.2013
ISBN-13: 978-389910574-2
€(D) 16,90 / €(A) 17,40 / sFr 24,50

Marshmallowcreme mit Orangen-Lavendel-Kompott
125 ml Vollmilch
1 Prise Salz
1 Vanilleschote
250 g weiße Marshmallows in kleine Würfel geschnitten
200 g Magerquark
200 g geschlagene Sahne
Die Vanilleschote aufschlitzen und in die Milch geben. Die Milch mit einer Prise Salz erhitzen. Die Vanillestange in der Milch 5 Minuten ziehen lassen. Die Schote entfernen. Die Milch nochmals erwärmen.
Nun die Marshmallowswürfel in die Milch geben und in der Vanillemilch unter rühren auflösen.
Die Marshmallowmilch in eine Schüssel geben und den Quark unterrühren. Die Quarkcreme etwas stehen lassen bis die Creme anfängt zu gelieren (in den Marshmallows ist Gelatine) Jetzt die geschlagene Sahne unterrühren und im Kühlschrank erstarren lassen.
Nun kommt das Orangen-Lavendel-Kompott an die Reihe.
5 Orangen
2 Esslöffel brauner Zucker
½ Teelöffel getrocknete Lavendelblüten
2-3 Esslöffel Orangenlikör
Die Orangen filetieren und dabei auch den Saft auffangen. Den Zucker in einen Topf karamellisieren und mit dem aufgefangenen Orangensaft ablöschen und aufkochen. Die Orangenfilets zusammen mit den Lavendelblüten zu dem Orangenkaramell geben Den Topf vom Herd nehmen, den Orangenlikör hineinrühren und das Kompott abkühlen lassen. Das Orangenkompott zusammen mit der Marshmallowcreme anrichten.


Samstag, 22. Juni 2013

Orangengratin, irgendwo ist jetzt Orangenzeit…

Ich habe in dieser Woche ja noch gar nichts Süßes fabriziert. Das muss ich schnellstens nachholen, nicht das uns der Zuckerspiegel in den Keller fährt und wir den Boden unter den Füssen verlieren. Es reicht schon wenn der Schwindel durch die hohen Außentemperaturen gefördert wird. Ja, ja, ist ja schon gut. Ich freue mich auch über den Sommer und hab auch nichts gegen sommerliche Temperaturen. Das Einzige was mich stört, dass ich wenig Lust zum kochen habe. Nur so kleine Kleinigkeiten, schnell gemacht und schnell gegessen.
Ich hatte ja mal eine Liste, sortiert nach Jahreszeiten, auf der sämtliche Dinge zu finden waren, die ich unbedingt mal, zu passenden Anlässen, ausprobieren wollte.
Dann ereilte mich mein Festplattenabsturz!!!
Manche Gegebenheiten machen es einem total einfach sich mal wieder neu zu strukturieren, oder etwas auszuprobieren.
So ging es mir nicht nur mit meinen verlorenen Daten, so geht es mir auch gelegentlich wenn ich meine Vorräte betrachte.
So erst neulich, mit den zu viel gekauften Orangen. Eigentlich brauchte ich nur eine Orange, aber wie der Teufel Supermarkt es so will, musste ich ein Netz mit fünf Orangen kaufen. Normal kaufe ich mein Obst auf dem Markt einzeln, aber manchmal geht es nicht anders. Soviel zu meiner Verteidigung.
Also ich hatte genau vier Orangen übrig und ein Rezept für das ich vier Orangen benötigte. Es passt zwar nicht direkt jetzt in die Jahreszeit, aber irgendwo auf der Welt ist gerade Orangenzeit und da passt es dann wieder.
Orangengratin mit Eierschaum
4 Orangen
2 Esslöffel Orangenlikör
Butter für die Förmchen
3 Eier
Salz
50 g Zucker
3 Esslöffel Speisestärke
150 g Crème fraìche
1 zusätzlichen Esslöffel Orangenlikör
Die Orangen komplett abschälen, inkl. der weißen Haut und einzelne Filets heraustrennen. Den Saft dabei auffangen und auch den Saft aus den Orangenhäuten mit der Hand kräftig ausdrücken. Den aufgefangenen Saft mit dem Likör mischen und über die Orangenfilets geben. Ruhig einige Zeit marinieren.
Die Filets mit Saft auf vier gefettete Förmchen verteilen. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Die Eier trennen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Die Eigelbe zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Speisestärke über den Eigelbschaum sieben und unterheben. Die Crème fraìche und den Löffel Orangenlikör untermischen. Den Eischnee auf die Eigelbcreme geben und vorsichtig unterheben.
Die Eierschaummasse auf die Orangenfilets geben und im Backofen in der Mitte auf einem Rost 15 Minuten goldbraun gratinieren. Heiß servieren.
Als Alternative bieten sich reife, weiche Früchte der Saison an und Beeren sowieso.



Freitag, 11. Januar 2013

Honigwalnusstörtchen, Melomakárona in klein…

…ob Ihr wollt oder nicht, aber jetzt gibt es erst einmal noch den einen oder anderen Rückblick auf die Büdchenküche im Dezember. Ich habe noch so viele schöne Rezepte auf Lager, die muss ich Euch mitteilen. Außerdem ist einiges dabei das auch gut im Januar schmeckt. Januar ist ein Wintermonat und Dezember auch und das alleine schon verbündet diese beiden Monate. In der Adventszeit habe ich wunderschöne Honigwalnusstörtchen gebacken und als ich jetzt den Vorratsschrank inspizierte fielen mir Walnüsse in die Hände. Ich könnte die jetzt an die Eichhörnchen, die uns regelmäßig besuchen, verfüttern, oder aber nochmals diese leckeren Honigwalnusstörtchen backen. Ich habe mich fürs Backen entschieden. Ein fein gewürztes Küchlein dessen Rezept auf den kleinen griechischen Honigkuchen Melomakárona basiert. Das Gebäck das ich aus Griechenland kenne ist eigentlich immer recht süß, jetzt glaub nicht das ist bei diesen Törtchen anders. Nein, ist es nicht, aber in diesem Fall wird die Süße bei den Gebäckstückchen von einer fruchtigen Orangennote unterstützt. Für jede Süssschnute wird es ein Fest der Sinne werden, denn Zimt und Nelken geben sein Übriges hinzu. Ach was erzähl ich Euch, ich hab eh keine Zeit für lange Reden, ich muss backen. Ihr wisst doch Herr GB hat immer einen süßen Zahn.
Honigwalnusstörtchen
85 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
¼ Teelöffel Zimt gemahlen
1 kräftige Prise Nelken
1 kräftige Prise Muskatnuss frisch gerieben
85 g weiche Butter
85 g feiner Zucker
1 Esslöffel aromatischer flüssiger Honig
Schale einer abgeriebenen unbehandelten Orange
2 Eier, etwas verschlagen
4 Esslöffel fein gehackte Walnüsse
Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Orangenschale und den Honig zu der Butter geben und untermischen. Nach und nach die Eier unterschlagen. Mehl, Backpulver und die Gewürze vermischen. Die Mehlmischung unter die Eier-Buttercreme rühren. Die Walnüsse einrühren und den Teig auf Papierförmchen verteilen.
Der Teig reicht locker für 12 Muffinförmchen wenn nicht, ja, wenn nicht ein Schleckermäulchen den Rest aus der Rührschüssel schleckern will.
Die Törtchen werden im Backofen 20 Minuten bei 190° C gebacken. Den Backofen solltest Du vorheizen.
Sind die Törtchen fertig gebacken, solltest Du sie auskühlen lassen.
Zwischenzeitlich kannst Du eine Art Guss herstellen, womit die Törtchen getränkt werden.
Dafür mischt Du den Saft einer Orange mit zwei Esslöffel flüssigen Honig und ¼ Teelöffel gemahlenen Zimt. Jetzt noch 1 ½ Esslöffel gehackte Walnüsse dazu und dann auf geringer Temperatur erwärmen. Die Oberfläche der Törtchen mit einer Gabel einstechen und mit der warmen Honigmischung tränken.
Die Törtchen kann man lauwarm oder kalt servieren.


Mittwoch, 7. November 2012

Das Immunsystem mit Zitrusfrüchten im Gewürzsirup aufpeppen…

Wir stecken mittendrin!!! Ich hatte es geahnt, eigentlich neulich schon. Wo Menschenmengen auftauchen, da tummeln sich die Erkältungsviren, ja und wir mittendrin. Du hast jetzt genau drei Möglichkeiten diesen Viren den Kampf anzusagen. Du schmeißt Dich ins Menschengetümmel auf Kappesmärkten, Herbstfesten oder sonstige Herbstgroßveranstaltungen und hoffst auf Dein Immunsystem, Du bleibst mit Kind, Kegel und Gesundheit in Deinen vier Wänden und wendest Dich den Plätzen wo das Leben tobt ab, oder Du verkonsumierst nichtregionales Obst und labst Dich an Vitamin C reichen Früchten aus den Tropen. Ach ja die Tropen, wer würde in unserem schangeliggen November nicht gerne in den Tropen abtauchen und die Früchte regional essen. Aber in den Tropen brauchst Du nicht wirklich den massiven Vitamin C Aufbau den Du hier bei uns zur Abwehr benötigst. Also ist diese Idee auch irgendwie nicht so perfekt.
Herr GB und ich vegetieren jetzt eher weniger als Einsiedler im Büdchen vor uns hin und weil wir auch an die Plätze der Welt wollten wo eben dieses besagte Leben tobt, haben wir uns für die Immunsystem-Aufbaukur mit Zitrusfrüchten entschieden. Zitrusfrüchte im Gewürzsirup, sag ich doch, Gesundheit geht auch lecker…
Zitrusfrüchte im Gewürzsirup
Den Gewürzsirup fabrizierst Du in dem Du vier Kardamonkapseln mit einem Messer kräftig andrückst bis sie aufspringen. Die angequetschten Kapseln kochst Du dann mit vier Esslöffel Limettensaft, 150 ml Wasser und einem Esslöffel Palmzucker auf. Du fügst noch ½ Teelöffel Vanillemark, zwei Sternanis, eine Zimtstange und zwei Gewürznelken hinzu. Alles gut verrühren. Den Sirup lässt Du gute 10 Minuten einkochen.
Zwischenzeitlich filetierst Du ca. 800 g gemischte Zitrusfrüchte, eine Mischung aus Orangen, Grapefruit und Pomelos schmecken besonders gut.
Die Zitrusfilets verteilst Du samt aufgefangenen Saft auf Portionsgläser und übergießt die Filets dann mit dem Gewürzsirup. Kurz vor dem Servieren streust Du einige Chilifäden als Dekoration auf.


Freitag, 19. Oktober 2012

Vitamine für den Winter…

Letztens hatten wir im Büdchen noch die letzten Nachwirkungen von unserem Tomatenanbau. Erst blühten die Pflanzen wie verrückt und ich befürchtete schon ich müsste auf dem Markt einen Verkaufsstand anmieten, dann kam ein leichter Kälteeinbruch und die Blüten verkümmerten.
Acht Tomaten und eine kleine, aber die Kleine ist noch immer nicht rot. Ich habe sie schon in eine dunkle Schublade eingeschlossen und sie mit totaler Finsternis bestraft, doch die schert sich einen feuchten Kehricht darum. Jetzt mach mir bitte nicht den Vorschlag und biete mir ein Rezept für Grüne Tomaten an, es geht tatsächlich nur um eine Grüne.
Mit den anderen Tomaten habe ich frisches Brot belegt und eine köstliche Tomatensuppe war auch noch drin.
Der einzige Vorteil an den verfrühten Weihnachtsauslagen in den Geschäften, dass darunter auch richtig frische saftige Orangen zu finden sind. Genau die richtige Zutat die ich für meine Tomatensuppe brauche.
So sehr viel mehr brauchte ich fast schon gar nicht. Okay, Zwiebeln, Gemüsebrühe und für das Häubchen noch Schlagsahne und da das Auge ja bekanntlich mit isst noch etwas Schnittlauch.
So und jetzt die Bastelanleitung mal ganz von vorne und nach Plan.
Orangen-Tomaten-Suppe
200 g Zwiebeln würfeln und in Öl glasig dünsten. Von einer unbehandelten Orange die Schale in Zesten abschälen und den Saft ausdrücken.
Die Hälfte der Zesten sehr fein hacken. Orangensaft und Orangenschale zur Seite stellen. Ca. 800 g Tomaten schälen und in kleine Würfel schneiden.
Die Tomatenwürfel zusammen mit ca. 300 ml Gemüsebrühe und mit der Hälfte des Orangensaftes zu den Zwiebeln geben. Zwei Teelöffel Zucker und die gehackte Schale zugeben und alles gründlich umrühren.
Nun die Suppe gut 15 Minuten auf kleiner Temperatur garen. Die Suppe pürieren, den restlichen Saft angießen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Sahne schlagen. Die Suppe auf Tassen verteilen ein Sahnehäubchen aufsetzen mit Schnittlauchröllchen und Orangenzesten bestreuen.
Schade dass meine Tomatenausbeute so gering war, von dieser leckeren Suppe hätte ich mich auch gut über den Winter bringen lassen.