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Mittwoch, 13. August 2014

Seems it never rains in Southern California...

…Seems I've often heard that kind of talk before…. *träller* ja so oder so ähnlich geht’s mir ja auch, der Albert Hammond sang es eins 1972 und mir geht dieser Ohrwurm seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf. Immer wenn ich an Walnüsse denke, und im Moment denke ich verdammt oft an diese Dinger, summe ich das Lied vor mich hin. Du glaubst das Klärchen verträgt die Sommerhitze nicht, ich müsste mich mal dringend etwas mehr im Schatten aufhalten? Nein es wird bei mir nicht schlimmer, ich erzähle es Dir mal ganz genau, also mache es Dir bequem.
Du kennst doch die Zorra und ihren Kochtopf, also ihren Blog, und in diesem Kochtopf wird in diesem Jahr gefeiert bis die Herdplatte glüht. Die Zorra hat ein Event nach dem Anderen und ein Höhepunkt in diesem Jahr ist ihre Pressereise mit dem Thema Kalifornische Walnussernte. Zu dieser Pressereise ist Zorra zusammen mit Sandra und Simone von Kalifornische Walnüsse eingeladen und zwar genau wie schon vor zwei Jahren, allerdings war damals Zorra alleine dort.
Und jetzt halt Dich fest, die Verantwortlichen von Kalifornische Walnüsse haben der Zorra noch einen weiteren Platz für einen Teilnehmer zur Verfügung gestellt und den hat die Zorra als Gewinn ausgeschrieben. Dafür muss man aber an zwei Runden teilnehmen. Man muss die erste Runde bestehen um in die Zweite zu kommen. Die erste Runde ist gelaufen.
Ich hoffe Du hältst Dich immer noch gut fest! Denn jetzt pass auf, ich, das Klärchen, habe die erste Runde geschafft und bin mit 14 weiteren tollen Blogschreibern für die zweite Runde nominiert. Was sagst Du jetzt? Du bist platt? Ging mir genauso!
Ich sag Dir, das musst ich erst einmal verdauen. War das eine Freude.
Kaum sind zwei Tage vergangen, klingelt der Paketmann und überreicht Dir ein Überraschungspaket, das hat man sich mit dem Einzug in Runde 2 erobert.
Ein ganz reizendes Päckchen überreicht von Kalifornische Walnüsse mit dem Hinweis, dass sie dich mit diesen hübschen Geschenken in kalifornische Stimmung versetzen möchten, das ist ihnen gelungen. Jetzt trällere ich nicht nur den Albert nach, sondern schmettere auch noch sämtliche Songs von den Beach Boys rauf und runter. Ganz herzlichen Dank an Kalifornische Walnüsse.
Nun muss ich meine Kalifornische Mission erfüllen. Die ganze Sonne Kaliforniens soll möchte ich auf den Teller bringen, der Geschmack muss so bleibend sein, wie die Eindrücke die Zorra vor zwei Jahren aus Kalifornien mitnehmen konnte.
Ich bastle ein nussiggefülltes Kalbsfilet, mit Walnuss-Topfenknödel an Samt(iger)sauce und Saisongemüse
Meine Zutaten:
1 Portion Leichtigkeit des kalifornischen Strandlebens
1 Fläschchen Eleganz der kalifornischen Weinregion
1 Handvoll Bodenständigkeit des Landlebens
1 großen Löffel mit dem Mut der Einwanderer und
1 kleine Prise Klärchens-Geheimnis
Alles zusammen gut verrührt und genussvoll angerichtet kann es kalt und warm gegessen werden und zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Solltest Du jetzt auf den Geschmack gekommen sein und möchtest mein Rezept nachkochen, dann verwende vielleicht doch besser folgende Zutaten:
500 g Kalbsfilet
1 Ei
50 g grob gehackte Walnüsse
3 Esslöffel verschiedene Kräuter (Majoran, Thymian, Petersilie usw.) fein gehackt
50 g fein geriebener Parmesan
Butterschmalz zum Braten
Pfeffer und wenig Salz (der Parmesan bringt schon Salz mit)
In das Kalbsfilet eine Tasche schneiden und gut pfeffern.
Die restlichen Zutaten gründlich zu einer Paste vermischen und das Kalbsfilet damit bestreichen bzw. füllen. Das Filet wieder schließen und mit Rouladennadeln zusammen stecken.
Butterschmalz in einer Pfanne auslassen (hier bietet sich eine Gusseiserne an) und das Filet rundherum kurz anbraten. In Alufolie geben, die geöffnet lassen und im vorgeheizten Backofen bei 100° C gute 30 Minuten gar ziehen lassen.
Hier kommt es wirklich auf die Dicke des Filets an und ein Bratenthermometer wäre sehr hilfreich. Das Filet soll zart rosa bleiben aber die Füllung trotzdem gar!
Walnuss-Topfenknödel:
250 g abgetropfter Magerquark (24 Stunden in einem Sieb abtropfen lassen)
50 g Butter, zimmerwarm
1 Ei, Raumtemperatur
Prise Salz
125 g Mehl
Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten und diesen gut 2 Stunden im Kühlschrank abbinden lassen.
Wenn Du hast, mit einem Eisportionierer kleine Bällchen formen, ansonsten wie gewohnt mit den Händen.
Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, die Knödel hineingeben und gar ziehen lassen. Kannst Du gut vorbereiten.
Kurz vor dem Servieren röstest Du 100 g feingemahlene Walnusskerne in 100 g ausgelassener Butter an. Diese Walnussbutter würzt Du mit Salz und Pfeffer. Nun  gibst Du die Topfenknödel dazu und schwenkst sie hin und her, bis sie rundherum mit den Walnussbröseln überzogen sind.
Außerdem werden sie dabei wieder gut warm. Gut zu wissen für den Fall, solltest Du vorgearbeitet haben.
Samt(ige)sauce:
500 ml Rinderfond (ich hatte das große Glück noch einen Fond von Ochsenbäckchen im Vorrat gehabt zu haben)
50 ml Madeira
150 ml kräftigen Rotwein
125 g eiskalte Butter (sie kann ruhig angefroren sein)
Pfeffer, Salz
Fond, Madeira und Rotwein in einen Topf geben und bis auf 150 ml einkochen. Die eiskalte Butter in kleine Stücke schneiden und nach und nach in den eingekochten Fond geben und aufmontieren. Aber bitte aufpassen, nicht zu viel Butter auf einmal hineingeben, nicht dass sie vor lauter Fett *absäuft*
Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kleine Anmerkung: aus meiner ursprünglich geplanten Samtsauce ist die samtige Sauce geworden. Eine Samtsauce hat als Grundlage eine Mehlschwitze und eine Sahnebindung, das wollte ich den Walnüssen aber nicht zumuten und der schmackhafte Ochsenbäckchenfond hatte es auch nicht verdient verpfuscht zu werden, Du verstehst sicher was ich meine ;-)
Saisongemüse:
250 g Dicke Bohnen (ohne Hülsen)
50 g magere Speckwürfel, ganz fein in kleine Würfel geschnitten
1 Esslöffel Rapsöl
Bohnenkraut, aber nur ganz wenig und Pfeffer
Die Dicke Bohnen gut 3 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Herausnehmen, mit kaltem Wasser abschrecken und die Haut jeder einzelnen Bohne entfernen. Wir nehmen nur die Bohnenkerne ohne Haut!!!
Das Rapsöl erwärmen, die Speckwürfel und die Bohnenkerne im Öl schwenken und erhitzen. Mit einem Hauch von Bohnenkraut und Pfeffer würzen. Kein Salz! Salzige Würze bringt schon der Speck mit.
Kalbsfilet mit Walnusstopfenknödel, Samt(iger)sauce und Saisongemüse anrichten und servieren.
…und jetzt wo alles fertig ist werde ich mich gemütlich in die Ecke setzen, die restlichen Walnüsse knabbern und so ganz nebenbei über Herrn GB schmunzeln, der immer mal wieder an den Kühlschrank geht und nach Resten vom nussiggefülltem Kalbsfilet sucht.

Gugelchen hüpf, oder auch Spring ins Schnütchen genannt…

…ich habe gebacken, keinen großen Kuchen, nein viele kleine, um genau zu sagen viele kleine Gugelhüpfchen. So winzig kleine die Herrn GB förmlich wie von Zauberhand nach und nach ins Mäulchen hüpften. Keine original Gugelhupfen, sondern Fälschungen. Die Echten sollen eigentlich aus Hefeteig sein.
Bei Wikipedia kannst Du folgende Erklärung lesen:
Der Gugelhupf (abgeleitet von Gugel „Kapuze“) ist ein Kuchen aus Hefeteig, oft mit Rosinen. Ursprünglich wohl in einem rundlichen Napf oder kleinen Kessel zubereitet, wird er in einer typischen, hohen Kranzform aus Metall oder Keramik mit einer kaminartigen Öffnung in der Mitte gebacken, die klassischen Puddingformen ähnelt und den Teig gleichmäßiger garen lässt. Besonders in Österreich ist Gugelhupf allerdings keine Bezeichnung für einen bestimmten Teig, sondern für die charakteristische Form.
Gugelhupf ist eine süddeutsch-österreichisch-schweizerische Bezeichnung. In der Schweiz ist die Variante Gugelhopf üblich. Im niederdeutschen und mitteldeutschen Raum spricht man von Napfkuchen oder Topfkuchen, bezogen auf die Backform. Im Rheinland und in der Pfalz spricht man auch von Bundkuchen, in Südwestdeutschland von Bäbe. Im Raum zwischen Thüringen und Schlesien ist die Bezeichnung Aschkuchen üblich, in Nordwestdeutschland auch Rodonkuchen.
Also Varianten ohne Ende nur eins haben sie gemeinsam, wie schon erwähnt haben sie die Form eines Kamins. Da ist es auch pipegal ob mit Hefe oder ohne. Die Idee für meine Gugelhüpfchen kam mir ganz spontan in den Sinn, als mir mein abgetropfter Quark in die Hände fiel. Dann habe ich in den Weiten des Internets nach Rezepten gesucht, verschiedene gefunden, hier und da etwas geklaut, gemischt, abgewandelt und gebastelt und zu guter Letzt ihnen den Namen „Spring ins Schnütchen“ gegeben. 
Spring ins Schnütchen:
2 Eier
40 g Zucker
160 g abgetropfter Quark
(Magerstufe, ich lasse den Quark über Nacht in einem Sieb abtropfen)
1 Esslöffel Vanillezucker (ca. 20 g)
30 g Speisestärke
50 g weiße Kuvertüre
Eier zusammen mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Den abgetropften Quark gut unterrühren.
Die Kuvertüre fein raspeln und unter die Quarkmasse ziehen.
Die Speisestärke auf den Teig sieben und vorsichtig unterheben.
Den Backofen hast Du hoffentlich schon auf 160°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
Den Teig in die einzelnen Gugelhüpfchen verteilen und im Backofen ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.
Die Gugelhüpfchen gut auskühlen lassen und im Anschluss vorsichtig aus der Form lösen. Holst Du sie zu früh aus der Form sehen sie so aus:
Für meine Form benötigt man 250 g Teig, dieses Rezept ergibt ca. 420 g Teig. Deshalb ist die Ausbeute etwas größer und ich bin gut auf die Anzahl von ca. 24 Stück gekommen.


Freitag, 8. Februar 2013

Limettensorbet, etwas Erfrischendes für die heißen Faschingstage…

demnächst bin ich zum Kochen unterwegs und ich habe groß angekündigt mich für das Dessert verantwortlich zu zeigen. Seit Wochen überlege ich was ich für ein Dessert wohl machen könnte. Die meisten Teilnehmer wünschten sich ein Crème Brûlée. Okay, dann gibt es ein Orangen Crème Brûlée hab ich mir gedacht. Dazu noch ein Baumkuchenmarzipantörtchen und ein Klecks Parfait, Sorbet oder Eis. Nur welch kühle Erfrischung sollte dazu passen? Vielleicht ein Zimtparfait, oder ein Granatapfelparfait? Ein Torroneparfait, oder doch besser ein Walnusseis? In den nächsten Tagen bzw. Wochen werde ich Dir noch das eine oder andere kühle Gedöns präsentieren, denn ich habe ausprobiert wie bekloppt. Ich werde das Törtchen und die Crème mit einem Kürbiskernparfait mit karamellisierten Kürbiskernen ergänzen. Ich glaube das wird eine richtig schöne Kombination und heute starte ich meine kalte Session mit einem Limettensorbet. Jetzt wo es in die heiße Phase der tollen Tage geht, ist es bestimmt eine erfrischende Angelegenheit.
Limettensorbet
Schale einer unbehandelten Limette
Saft von zwei Limetten
250 g Sahnequark
250 g Sahnejoghurt
150 ml Milch
80 g Puderzucker
1 Esslöffel Akazienhonig
Alle Zutaten in einem Mixer glatt pürieren.
Die Sorbetmischung in eine Metallschüssel geben und in der Gefriertruhe ca. 4 Stunden tiefkühlen. Dabei gelegentlich immer mal wieder kräftig durchrühren.
Übrigens: Das Sorbet ist auch toll mit Magerquark und fettreduziertem Joghurt
 

Freitag, 6. Juli 2012

Zucchini-Häppchen gehen immer…

Neulich als wir grillten konnte ich es malwieder nicht abwarten. Grillen ist ja nichts für Hungrige bis da mal die Kohle durchgeglüht ist und das Würstken endlich gar ist, bin ich fast verhungert. Ich muss es ja schließlich wissen, wer kommt von uns denn nun aus der Hochburg der Kohle, Du oder ich? Na wie gesagt, neulich war es mal wieder soweit, ich hatte Hunger und die Kohle wollte einfach nicht glühen. Klar ich hätte mich jetzt an Brot, Soßen und Salat satt essen können, aber das war jetzt auch nicht so das was mir vorschwebte. Außerdem wollte ich ja nur eine winzige Kleinigkeit.
Nachdem ich den Kühlschrank und alle anderen Vorratsschränke inspiziert hatte, blitzte es wieder und meine Ideen überschlugen sich.
Als kleinen Snack vorweg gab es Zucchiniröllchen mit Grissini in Schinken eingehüllt. Jetzt sag doch mal selbst mit so kleinen Leckereien kann man doch gut die Wartezeit überbrücken, oder?
Zucchini in dünne Streifen schneiden und leicht salzen. Frischkäse mit etwas Quark und Sahne glattrühren.
Minze fein gehackt unterheben und mit Pfeffer, Salz und Sumach abschmecken. Die Zucchinistreifen aufrollen und mit einen Zahnstocher feststecken.
Die Käsemasse einfüllen und auf Teller anrichten. Grissinistangen mit gekochten Schinken umhüllen und zu den Zucchinihäppchen legen.
Ein kleiner Snack der noch Platz für Grillgut lässt…


Freitag, 24. Februar 2012

Apfelquarkschnitten...

Kennt Ihr dieses Knack und Backzeugs? Nein, ich habe nicht den Beipackzettel gelesen und meinen Apotheker habe ich auch nicht gefragt. Ich will auch gar nicht wissen welche Stabilisatoren oder was weiß ich nicht alles in dem Teig sind. Diese Teigrohlinge stellen für mich auch nur so ein “Erste Hilfe Notprogramm“ dar, falls mal wieder kein Bäcker am Sonntag geöffnet hat, wir von irgendeinem Trip zurückgekommen sind und keine Möglichkeit hatten etwas “Besseres“ zu besorgen. Aber klasse sind die kleinen Dinger ja schon und das Beste man kann diese Teigrohlinge auch anderweitig einsetzen.
Ausgerollt und herzhaft belegt sind sie ein leckerer kleiner, aber vor allem schneller Snack. Mit Obst belegt kann ich Herrn GB damit immer eine Freude zum Nachmittagskaffee machen. Den darf es dann auch durchaus schon morgens zum Frühstück geben oder zu später Stunde kurz vor dem zu Bett gehen. So ein kleines geschmackiges Teilchen rutscht doch immer, selbst sogar ohne Kaffee.
Apfelquarkschnitten:
2 Rohlinge Knack und Back Sonntagsbrötchen
Apfelspalten von einem Boskop
100 g Quark
2 Teelöffel Speisestärke
1 Esslöffel Zimtzucker
Saft einer halben Zitrone
1 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
Die Teigrohlinge auf Backpapier ausrollen, die Apfelspalten auf den ausgerollten Teig setzten. Aus den restlichen Zutaten eine Quarkcreme rühren und auf die Apfelspalten streichen.
Bei 180° C im vorgeheizten Backofen 25 bis 30 Minuten backen. Wenn möglich warm servieren.
Selbstverständlich kann man diese Schnitten auch mit selbstgemachtem Teig herstellen.


Dienstag, 30. August 2011

Fango, Mango,Tango...

Ich konnte einfach nicht widerstehen und Herr GB auch nicht. Folglich ist nicht eine in den Einkaufskorb gewandert, sondern gleich zwei. Die Rede ist von Mango. Morgens Mango, abends Tango, zwischendurch noch eine Fango. Na wenn es dann nichts wird mit der Verjüngungskur. Also nicht etwa dass Herr GB und ich das nötig hätten, nieeee im Leben, aber in Indien schreibt man der Mango positives für Herz und Hirn zu. Wen ich Euch jetzt erzähle, dass sie sehr gesund ist, wundert Euch das sicher nicht. Aber jetzt mal ganz ohne Scherz, sie hat mehr Vitamin A als Aprikosen und Vitamin A ist unverzichtbar für Haut und Augen. Und den hohen Anteil an Vitamin C will ich Euch auch nicht verschweigen. Aber was mir an diesem Obst sehr entgegenkommt, es reift nach. Bisher dachte ich immer die Besten sind die Flugmangos, die widersprechen allerdings eindeutig meinem Umweltbewusstsein. Ja, ich weiß, eigentlich sollte man in unserer Region komplett auf Mangos verzichten zumal sie hier nicht hingehören. Da sprechen wir dann ein anderes Mal drüber, weil ich habe hier nämlich noch etwas nicht regionales was in meinem Rezept steht, es ist die Tonkabohne. Ich habe Herrn GB mit Tonkabohnenquarkmousse an Mangogelee überrascht, allerdings nach dem Essen waren wir so satt, da war dann nichts mehr mit Mango-Tango. Ich denke die Reihenfolge sollte anders sein, Fango, Tango, Mango...
Tonkabohnenquark
250 g Quark
250 g Schmand
200 ml Sahne
1 kleine Tonkabohne fein gerieben
2 Esslöffel Zucker
6 Blatt Gelatine
Mangomus
2 Mangos
50 ml weißen Süßwein
1 gehäuften Teelöffel Speisestärke
50 ml Mango- oder Pfirsichsaft
Einige Pistazien gehackt und Minzblätter
Den Quark mit dem Schmand, Zucker und der geriebenen Tonkabohne gut verrühren.
Sahne schlagen und zur Seite stellen. Gelatine einweichen und nach angegebener Quellzeit erwärmen damit sie flüssig wird. Etwas Quarkmasse mit Gelatine verrühren und anschließend komplett mit dem Quarkgemisch verrühren. Nun noch die Sahne unterheben.
Die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Mit dem Süßwein und dem Saft mischen, anschließend etwas ziehen lassen. Einige Würfel der Mango zur Seite stellen und den Rest pürieren. Das Mangomus nun erwärmen und mit etwas Speisestärke andicken. Es sollte eine puddingartige Konsistenz bekommen.
Den Quark und das Mangomus abwechselnd in ein Glas schickten. Mit gehackten Pistazien und Minzblätter dekorieren.


Freitag, 15. Juli 2011

Folgen eines australischen Käsekuchen, Crêpes mit Mangofuellung...

Na das war ja mal so ein richtiges Fiasko, ich meine das neulich mit meinem australischen Käsekuchen. Klar höre ich jetzt wieder diverse Stimmen im Hintergrund die rum moppern und tönen „ohhh hat die das noch immer nicht vergessen“ Neeeeeee, hat se nich!!!! Ich kann auch ganz genau sagen warum, weil mir ein Teil von dem Zeug noch einige Tage hinterher gelaufen ist. Um ganz genau zu sagen, es waren die 12 Eier die ich geschrottet hatte. Also sie sind jetzt nicht richtig gelaufen, so schlecht waren sie jetzt auch wieder nicht, aber erst standen sie aufgeschlagen und gut verpackt im Kühlschrank und anschließend zu Crepes verarbeitet in der Warteschleife liegend auf einem Teller in der Küche herum. Hat irgendjemand eine Ahnung wie viele Crepes man aus 12 Eiern backt??? Naaaa??? Mutige vor!!!
Ich kann es Euch sagen, es sind so viele, dass selbst wenn sich 2 Personen an 10 Tagen, täglich für 2 Crepes opfern, ein Ende noch nicht in Sicht ist. Damit Crepes nicht das Unwort des Büdchens wird, ist ein Teil erst einmal in die Gefriertruhe gewandert.
Als Erstes wurden Crepes gefüllt, dann Crepes überbacken und für Crepes-Suzette liegen, wie bereits erwähnt, jetzt noch welche im Gefrierfach und warten auf die Verarbeitung für die Geliebte. Das mit der Geliebten erkläre ich ein anderes Mal.
Um Crepes zu füllen muss man sie erstmal backen, das habe ich genau nach diesem Rezept gemacht.
Irgendwo habe ich mal gelesen Crepes sollte man, wenn es original sein soll, mit Buchweizenmehl backen. Das habe ich mir geschenkt, bei mir kam ganz schlichtes Weizenmehl zum Einsatz, denn ich wollte nicht das nächste Gebäck versemmeln.
Also, wie gesagt, mit diesem Rezept klappen die Crepes.
Für die Füllung habe ich eine süße Mango in kleine Würfel geschnitten. Diese mit einem Esslöffel Rohrzucker, den ich in 2 Esslöffel Pfirsichlikör aufgelöst habe, mariniert. 250 g Sahnequark mit 2 Esslöffel Schmand cremig gerührt und die marinierte Mango untergehoben.
Mit Vanillezucker abgeschmeckt und die einzelnen Crepes mit der Mangomasse gefüllt.
Die Crepes aufrollen und einmal durchschneiden. Mit einen kleinen Klecks Quark auf Teller angerichtet und mit Minze dekoriert. Schwups hat man ein schönes Dessert.
Ob Ihr es jetzt glaubt, oder nicht, der Käsekuchen wird mir langsam sympatisch...

Montag, 11. April 2011

Grüner Monat…

Es ist immer noch Frühling und der Appetit auf leichte Küche wird nicht weniger, ganz im Gegenteil. Auch wenn die Tage gerade immer länger werden, bin ich wie immer etwas eilig. Die letzte Woche war gar keine richtige Woche, also ich meine jetzt eine richtige Arbeitswoche, denn gelegentlich muss man auch mal an einer Tagung teilnehmen. Bildung, Informationen, Teamarbeit belebt zwar den Alltag, aber die eigentliche Arbeit wird dadurch nicht weniger und wenn man sich im Hotel herumdrückt, hungert das Büdchen aus und der Gatte im Büdchen auch. Also gibt´s wieder mal was Gesundes. Gesund sind z.B. Omega 3 Fettsäuren. Die Omega 6 Fettsäuren soll man besser von seinem Speisezettel streichen, weil sie eben nicht ganz so gesund sind. Omega 6 Fettsäuren behindern die Produktion wichtiger Gewebehormone und Gewebehormone beeinflussen chronische Krankheiten. So steht es auf jedem Fall in einem der Kochbücher von Herrn Dieter Müller.
Ganz oben auf der Liste der gesunden Öle steht Leinöl. Ich kannte es eigentlich nur aus Erzählungen der etwas älteren Leute die es wohl in der Nachkriegszeit aßen. In verschiedenen Medien wurde immer wieder auf die wertvollen Bestandteile und dem Gesundheitsgrad hingewiesen. Ja und dann haben wir es einfach mal probiert und es ist einfach super lecker. Ich kann gar nicht beschreiben nach was es schmeckt, es schmeckt einfach wie Leinöl und etwas vergleichbares kenn ich eben nicht. Seitdem steht Leinöl öfter auf unserem Speisezettel, allerdings immer in folgender Version: Pellkartoffeln, Quark mit Schnittlauch, Champignons mit Frühlingszwiebeln und Leinöl. Gesund und schön grün, passend zum sonnigen April, der grüne Monat…

Freitag, 12. November 2010

Zusatzstoffe, will ich nicht...

In letzter Zeit wird der Verbraucher ja immer häufiger darauf aufmerksam gemacht, was er so alles zu sich nimmt und welchen Schaden er sich und der Umwelt damit verabreicht. Das ist genau mein Ding und ich meine, aufgeklärte Verbraucher grenzen fahrlässige unüberlegte Profitgier von Herstellern auch etwas mehr ein.
Aber ich denke auch, es wird dem Konsumenten nicht wirklich leicht gemacht. Tagtäglich erlebe ich es selbst wie ich oftmals scheitere mit noch so guten Vorsätzen.
Ich hatte da mal neulich so einen Fall. Wir im Büdchen hatten von der Scholadenschwester und ihrem Schatz Besuch.
War ja klar, dass ich auch etwas wirklich Leckeres zu essen servieren wollte. Da hatte ich z.B. zum Aperitif Lachsröllchen (der Lachs war BIO) mit Jakobsmuscheln gefüllt, Feldsalat (BIO) mit Sherrygelee und gebratenen Pilzen, als Hauptspeise Geflügel (BIO) und zum guten Schluss eine Schokocreme, denn es war ja, wie schon erwähnt, die Schokoladenschwester zu Besuch.
Für die Schokocreme brauchte ich Sahne. Im ganzen Pott keine Sahne aufzutreiben die laktosefrei (muss sein) und ohne Carrageen war. Entweder das eine oder das andere. Nach der Europäischen Öko Verordnung ist das umstrittene Carrageen sogar für Bio-Produkte zugelassen, jaha, da bekommt man große Augen, gell? Verbraucher mutieren ungewollt zu zweibeinigen Versuchskaninchen.
Eigentlich wollte ich meinen Dessertplan umschmeißen, aber ging ja nicht, die Schokoladenschwester kam doch...
Ich habe dann die Schokocreme laktosefrei gemacht, man muss sich ja entscheiden. Heute habe ich wieder ein Dessert ausprobiert, diesmal mit Nougat. Damit will ich die Schokoladenschwester und ihren Schatz das nächste Mal ins Büdchen locken.
Aber laktosefreie Sahne ohne Carrageen habe ich immer noch nicht gefunden...


Rezept Nougatgefüllte Quarkklöße mit echter Vanillerahmsoße
350 g Speisequark
2 Brötchen altbacken
45 g weiche Butter
2 Esslöffel Vanillezucker
Mark einer Vanillestange
½ Teelöffel Zitronenabrieb einer unbehandelten Zitrone
1 Prise Salz
1 Eigelb
1 Ei
100 g Nougatmasse

Ein Sieb mit einem nassen Küchentuch auslegen und den Speisequark zum abtropfen hineinfüllen. Ideal über Nacht. Anschließend noch gut ausdrücken. Von den 350 g sollten 200 g übrig bleiben.
Die Brötchen zu Brösel zerkleinern.
Die Butter mit dem Vanillezucker und dem Vanillemark, dem Zitronenabrieb und der Prise Salz cremig rühren. Das Eigelb und das Ei unterrühren. Den ausgepressten Quark und die Brösel untermischen und zu einer glatten Masse verarbeiten.
Gut eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Aus der Nougatmasse 8 kleine Kugeln formen und auch im Kühlschrank kühlen. Die Nougatkugeln sollten so feste wie möglich sein, dann lassen sie sich am Besten weiterverarbeiten.
Wenn alles gut gekühlt wurde aus dem Quarkteig 8 gleichgroße Klöße formen und jeweils in die Mitte jedes Kloßes eine Nougatkugel geben und gut schließen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Herrn GB, er hat die fantastisch schönen Klöße geformt.


Für den Kochsud:
80 g Zucker
1 ausgekratzte Vanilleschote
2-3 Streifen Zitronenschale einer unbehandelten Zitrone


Die Zutaten für den Kochsud in einen Topf geben und mit ca. 2 Liter Wasser auffüllen. Das Gemisch aufkochen und die Klöße in den Sud geben. Sie sollten ca. 10 bis 12 Minuten leicht unter dem Siedepunkt garen.


Vanillerahmsoße:
250 ml Milch
250 ml Sahne
90 g Zucker
3 Eigelb
2 Eier
Prise Salz
Mark einer Vanillestange

Die Milch mit der Sahne in einen Topf geben. Das Mark aus der Vanillestange kratzen und in die Milch-Sahne geben, ebenfalls die Hälfte des Zuckers und die Prise Salz. Alles gut verrühren und aufkochen.

Zwischenzeitlich die Eigelbe und die Eier mit dem restlichen Zucker schaumig aufschlagen.
Nach und nach die heiße Milch zu dem Eierschaum geben und dabei gut rühren.
Anschließend im heißen Wasserbad die Eiersahnemilch auf max. 80°C erhitzen und dabei ständig rühren.
Abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen. Vanillesoße schmeckt super eiskalt.
Die warmen Klöße mit der kalten Vanillesoße anrichten und mit etwas Kakaopulver bestreuen.