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Freitag, 25. Januar 2013

Brokkoli-Hähnchen mit Cashewnüssen aus DEM Asiabuch…

…das ist mir ja noch nie passiert, vor Monaten ist hier ins Büdchen ein Buch aus dem Kosmos-Verlag eingezogen und ich habe es vergessen. Wobei ich es gar nicht vergessen habe, wie sollte ich auch denn es ist eins der besten Asiakochbücher die ich kenne. Hier, hier und hier habe ich schon jeweils daraus gekocht und wenn Du mal den Blog durchkämmst, wirst Du noch mehr Speisen finden die ihre Anlehnung in diesem Buch finden. Wie Ihr wisst, stehe ich Kochbüchern mit dem Begriff asiatisch im Titel sehr kritisch gegenüber. Was ist mit asiatisch gemeint? Ich denke diese Küchen kann man genauso wenig in einen „Topf“ schmeißen, wie man von einer europäischen Küche sprechen kann. Du verstehst was ich mein!? In meinen Augen ein mutiges Projekt. Bei diesem wirklich schönen Buch das vor mir liegt verhält es sich etwas anderes.
Das Kochbuch mit dem Titel „asiatisch gut gekocht“ ist als Grundkochbuch für die verschiedenen Küchen Asiens gedacht. Die Idee ist gelungen. Elf Länder Asiens wurden kulinarisch, mal mehr  und mal weniger, durchreist und den örtlichen Gaumenfreuden entsprechend porträtiert. Sicher sind es nur kleine Einblicke, doch Du wirst weder die üblichen Küchenwerkzeuge, Küchentechniken, noch Erklärungen zu ortsüblichen Obst- und Gemüsesorten, oder gar die Erläuterungen zu den regionstypischen Aromen, Pasten und Gewürzen, vermissen. Du wirst über verschiedene Reissorten informiert und lernst die Vielseitigkeit der asiatischen Nudeln kennen.
Das Buch startet mit einer Länderübersicht und einem Vorwort, und setzt sich nach den bereits erwähnten Erläuterungen zu Werkzeuge und Techniken mit Rezepten der elf verschiedenen Länder fort. Jedem Land wurde ein Bild ihrer Länderkarte zugewiesen. Bei jedem augenscheinlich realen Rezept ist ein entsprechendes Bild des Landes abgedruckt, zu dessen Land das Rezept gehört. So kannst Du gleich sehen, ob es aus Thailand, Indonesien, China, oder, oder, oder stammt. Mein Kompliment hat Frau Szwillus. Der Autorin, MalisaSzwillus, ist ein sehr ansprechendes Buch gelungen. Mit interessanten Länderreportagen und eindrucksvollen Fotos. Die Fotografien stammen aus der Hand von Herrn Alexander Walter. Du wirst mitgenommen auf eine kleine Reise in unterschiedliche Kulturen. In den Berichten, wie auch in den Rezepten verdeutlicht die Autorin Asiens kulinarische Traditionen und versucht Überlieferungen zu veranschaulichen.
Das Buch „Asiatisch gut gekocht“ ist garantiert eine Bereicherung, gerade wenn Du frisch in die Thematik einsteigen willst.
Erschienen ist das Buch mit dem Titel: „Asiatisch gut gekocht“ im Kosmos-Verlag.
Autor: Malisa Szwillus
ISBN: 978-3-440-13271-5
Diese Kochlektüre hat einen flexiblen Einband und kommt mit 224 Seiten daher. Mein geliebtes Lesebändchen hat es übrigens auch. Im vorderen Teil gibt es ein Inhaltsverzeichnis nach Gruppierungen der Menüspeisen und im hinteren Teil ist das Register nach Alphabet zu finden. Wie üblich habe ich wieder Gedächniszettelchen in das Buch geklebt, damit ich nicht vergesse was ich noch alles nachkochen will.
Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)
Bei dem Gedanken ans Nachkochen musste ich gleich an Zorra´s Kochtopf denken. In diesem Monat steht der Kochevent auf ihrem Blog unter dem Motto Wok. Ausrichter des Wok-Events ist Sandra von from-snuggs-kitchen. Sie hätte gerne ein Gericht das im Wok gegart wird. Nichts leichter als das. Gleich das erste tolle Rezept in dem vorgestellten Buch wird im Wok gemacht. Wie immer habe ich es abgewandelt, aber die Grundzüge bildeten das Gerüst. Außerdem ist es für Sandra vielleicht ein guter Tipp sich das Buch zu besorgen, dann hat ihr Wok vielleicht die Option aus dem Hinterzimmerdarsein hervorzutreten und der Star der Küche zu werden.
Mit Brokkoli-Hähnchen an Cashewnüssen müsste das doch eigentlich gelingen.
400 g Hähnchenbrustfilet, in Streifen geschnitten
500 g Brokkoli in kleine Röschen zerteilt
3 Schalotten grob gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Stück Ingwer, daumendick und ca. 2 cm lang, geschält und auch in feine Würfel geschnitten
100 ml Hühnerbrühe
3 Esslöffel Sojasauce
2 Esslöffel Reiswein
100 g Cashewnüssen
2 Esslöffel Erdnussöl, es ist für hohe Temperaturen ideal
Salz, Pfeffer, Schnittknoblauch (wenn Du keinen Schnittknoblauch bekommst, könntest Du den Anteil an Knoblauch etwas erhöhen und dir mit gängigem Schnittlauch aushelfen)
Alle Zutaten hast Du hoffentlich wie angegeben vorbereitet. Das Einzige was beim Wokken dauert, ist das vorbereiten der Zutaten. Du solltest auch schon mal den Reis kochen, der kann ruhig auf das Hähnchen warten, umgekehrt ist eher schlecht.
Du heizt Deinem Wok ein und gibst das Erdnussöl hinein. Jetzt in das heiße Öl die Cashewnüsse von allen Seiten dünsten, herausheben, Öl in den Wok tropfen lassen und die Nüsse auf einem Teller zur Seite stellen.
Im verbliebenem Öl die Hähnchenstreifen anbraten, sobald sich das Fleisch vom Boden gelöst hat, wirbelst Du die Streifen durch den Wok bis sie von allen Seiten Farbe bekommen haben. Die Fleischstreifen schiebst Du an die Seitenwände des Woks hoch. Nun Brokkoli, Schalotten, Knoblauch und den Ingwer in den Wok. Mit schnellen Handbewegungen schubst Du auch diese Zutaten im Wok hin und her, ob den das jetzt passt oder nicht. Die Hühnerbrühe hast Du bereits mit der Sojasauce und dem Reiswein gemischt und gießt die Mischung jetzt in den Wok.
Du vermischt alles gründlich und gibst die wartenden Cashewnüsse dazu. Du lässt alles aufkochen und eine Minute garen. Diese Minute nutzt du indem Du Reis auf angewärmte Teller gibst und den Schnittknoblauch, den Du in feine Ringe geschnitten hast, großzügig auf und neben dem Reis verteilst. Jetzt noch das Brokkoli-Hähnchen zum Reis geben und servieren, fertig.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Es waren Trauben, keine Laus…

die Herr GB auf seinem Teller hatte als ich ihm neulich die Leber servierte. Ohhhh, hmmmm das musst Du nochmal machen, das ist sooo lecker, waren seine Worte. Doch ich wäre kein Foodblogger wenn ich Zeit hätte irgendetwas doppel zu kochen, aber das Thema hatten wir hier im Blog bereits und wie die Kommentare zeigen stehe ich mit dieser Meinung nicht alleine da.
Es gibt ja eine Menge Leute die die Nase verziehen, wenn sie Leber nur hören, doch ich sage immer das ist eine Sache der Zubereitung.
Solltest Du auch zu den gehören dessen Nase sich bei Wort Leber  in krause Falten legen sollte, dann versuch doch einfach mal die Kombination Leber und Weintrauben. Außerdem ist dieses Rezept total simpel und Alltagstauglich. Du musst wirklich nicht vielmachen einfach nur Putenleben in Mehl wenden. In einer beschichteten Pfanne Butter auslassen und die Leberstücke von beiden Seiten kurz, aber kräftig in ca. 2-3 Minuten anbraten.
Die Leber aus der Pfanne heben und zur Seite stellen. Den Bratensatz mit Gemüsebrühe, etwas Portwein und eins bis zwei Esslöffeln Sherry-Essig ablöschen. Alles etwas einkochen. Mit Pfeffer, Salz, einem Teelöffel Lavendelhonig und, ganz wichtig, frischen Thymian kräftig würzen. Die Leber zurück in die Sauce legen, eine gute Handvoll kleine kernlose rote Weintrauben zugeben und alles zusammen noch gute 10 Minuten ziehen lassen.
Auch wenn es auf den Fotos nicht so aussieht, aber Herrn GB musste ich die Leber mit reichlich Reis servieren. Er hätte im Leben nicht einen Tropfen der Sauce umkommen lassen. Gut dass ich genügend Reis gekocht hatte, sonst hätte er den Rest der Sauce womöglich noch mit dem Löffel essen müssen.


Montag, 16. Juli 2012

Jasminreis oder Kuchen?

Am Wochenende ist im Büdchen fast immer backen angesagt. Wäre ja auch ein echt doofer Sonntag so ganz ohne eine süße Leckerei. Auf jedem Fall für Herrn GB. Außerdem steht im August in der Familie ein etwas größeres Fest an für das ich einen Kuchen backen werde. Nein, nein, nicht wie Jutta gleich eine ganze Hochzeitstorte. Ich hab da Glück ich werde nur zwei Kuchen backen, die ich hoffentlich gut zum entfernten Festlichkeitsort transportiert bekomme.
Aber eh es soweit ist, muss ich erstmal noch einiges ausprobieren und testen welcher Kuchen/Torte die beste Wahl ist und den anderen Gästen auch schmecken könnte.
Ich habe schon eine ellenlange Liste mit einigen verschiedenen Kuchen die ich unbedingt ausprobieren muss, eh ich mich entscheide.
Ich kann euch erzählen, das sind Probleme bei denen Entscheidungen getroffen werden müssen. Da haben es die Festausrichterin und der Festausrichter wirklich einfacher, die müssen zu ihrer Entscheidung fürs Leben nur noch ja sagen, mehr auch nicht.
Na könnt Ihr Euch denken um welch ein Fest es sich handelt?
An einem der letzten Wochenenden habe ich mein Herz mal wieder mit Kuchen erobert. Weil Herr GB ausgesprochen gerne Milchreis mag, habe ich einen Milchreiskuchen gebacken. Aber nicht einfach Milchreis wie man ihn kennt, sondern mit duftendem Jasminreis.
Ich denke Milchreisfans werden ausgesprochen begeistert sein und es ist ein sehr schmackhafter Sommerkuchen, der auch durchaus auf einem Dessertbuffet Platz finden könnte und manch einem Nachtisch den Stammplatz abspenstig machen dürfte. Aber ob er es auf die Festtagstortenliste schafft muss ich mir nochmals überlegen.
Als Zutaten benötigt man folgendes:
Gebackene Jasminmilchreistorte
200g duftenden Jasminreis
750 ml Milch
250 ml Sahne
100 g Zucker
Schale einer abgeriebenen unbehandelten Zitrone
300 ml Schlagsahne
Ein Esslöffel Vanillezucker
6 Eigelbe
6 Eiweiße
(Obst, Minzeblätter und kleine Blüten für die Dekoration)
Einen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Den Jasminreis in das kochende Wasser geben und 2 Minuten kochen. Den Reis abgießen.
Während der Reis im Wasser kocht, die Milch mit 250 ml Sahne, dem Zucker, dem Vanillezucker und der Zitronenschale vermischen und den abgegossenen Reis zufügen. Alles zusammen unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen. Auf kleiner Temperatur solange köcheln lassen bis die Milch komplett aufgezogen ist. Das Umrühren sollte wirklich nicht vergessen werden, denn je weniger Milch im Topf ist, umso mehr neigt der Reis zum anhängen bzw. anbrennen.
Nun den Backofen auf 170°C vorheizen und den Reis lauwarm abkühlen lassen. Die 300 ml Schlagsahne zusammen mit dem Vanillezucker unter den Reis mischen. Die Eigelbe nach und nach unter den Reis ziehen. Die Eiweiße mit einem Teelöffel Zucker und einer Prise Salz zu Schnee schlagen und löffelweise unter die Masse heben.
Die Reismassen in eine viereckige Backform geben und glattstreichen.
Bei 170° gute 50 Minuten backen. Sollte der Kuchen oben zu dunkel werden, die Form besser mit Alufolie abdecken.
Nach dem Backen den Kuchen vollständig über mehrere Stunden auskühlen lassen und kurz vor dem servieren den Tortenrand entfernen und in rechteckige Stücke schneiden.
Die Stücke einzeln mit Obst, Blüten und Blätter dekorieren und hübsch anrichten.


Montag, 16. April 2012

Spinatgarnelen auf Wildreis...

Sind die Osterferien tatsächlich schon wieder vorbei? Kaum zu glauben, aber spätestens auf dem Weg zur Arbeit ist es hundertprozentig sicher. Die Schulbusse sind wieder unterwegs und die Mamaprivattaxis, die die Straßen rund um Schulen blockieren, auch. Jetzt freue ich mich auf die Sommerferien und das heißt dann sechs Wochen an einem Streifen keine überfüllten Straßen und locker eine viertel Stunde weniger morgens unterwegs. Aber es heißt auch Sommerzeit und Badezeit. Tja und selbst das Klärchen hat dann auch irgendwann Urlaub und will in ihre Bademode wieder hineinwachsen, eigentlich wie jedes Jahr. Also wird der Speiseplan wieder bunt gestaltet. Dafür gibt’s wieder jede menge Gemüse und das ganze wird unterstützt mit Eiweiß.Na, schon gespannt was es gibt?
Spinatgarnelen auf Wildreis
200 g Wildreis
6 Tomaten
2 Blutorangen
2 Schalotten
1 Esslöffel geriebenen Ingwer
300 g feinen Blattspinat
1 Esslöffel Sonnenblumenöl
Salz und Pfeffer
Pro Person 4-6 küchenfertige Garnelen
Reis mit doppelter Menge gesalzenes Wasser garen.
Die Tomaten häuten, entkernen und in Stücke schneiden. Orangen schälen und filetieren, dabei den Saft auffangen. Schalotten fein Würfeln.
Das Öl erhitzen die Schalottenwürfel kurz anschwitzen, Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Tomatenwürfel, Orangenfilets mit Saft und Ingwer unterheben. Die Garnelen auflegen, mit einem Deckel schließen und bei geringer Temperatur 5 bis 10 Minuten garen. Den Reis auf Teller zusammen mit den Spinatgarnelen arrangieren.
Jetzt im Frühling mögen wir gerne einen spritzigen Weißwein dazu. So macht die Vorfreude auf den Sommer doch richtig Spaß…


Dienstag, 27. März 2012

Hühnchen mit Gemüse und Cashewnüsse aus dem Wok…

Kaum scheint die Sonne schon macht sich der Hunger auf leichte Gerichte bemerkbar, was der Frühling so alles mit sich bringt ist schon erstaunlich. Erstaunlich ist auch mit welchem Durchhaltevermögen in Deutschland seit Jahren im Frühling die Uhr umgestellt wird. Untersuchungen haben ergeben, dass die erhoffte Stromersparnis nicht eingetreten ist. Doch was erwiesen ist, dass die Umstellung so manch einem Zeitgenossen zu schaffen macht. Kinder sind abends zur angesagten Uhrzeit noch nicht müde und morgens, wenn sie raus müssen, weil Kindergarten und Schule rufen, hundekaputt und nörgelig, Ja, und in der Tierwelt ist es auch nichts anderes, der Hund einer Arbeitskollegin wusste am Montagmorgen gar nicht was Frauchen von ihm wollte, eigentlich weckt er doch sie und nicht umgekehrt. Außerdem war ich gestern Morgen auch verstimmt, wo bitte waren die Rehe die ich letzte Woche noch täglich auf dem Weg zur Arbeit gesehen habe? Unbedingt wollte ich ein Bild von ihnen machen sobald die Sonne richtig schön scheint. Jetzt scheint die Sonne wie Bolle nur leider eine Stunde später und die Rehe sind noch im Wald. Also kümmere ich mich jetzt um unseren frühlingshaften Appetit, mache weiter Bilder von meinen Kochmisserfolgen und warte bis sich die Rehe wieder blicken lassen und die Küchenknipse zweckentfremdet wird…
Hühnchen mit Gemüse und Cashewnüsse aus dem Wok
Zutaten für 2 Personen:
2 Teelöffel Pflanzenöl
1 Teelöffel Sesamöl
1 cm Ingwer, fein gerieben
1 Zehe Knoblauch, gehackt, oder eine confierte Zehe
2 Stangen Frühlingszwiebeln
300 g Hähnchenfilet
1 rote Paprika, in kleine Stücke
500 g Broccoli, in kleinen Röschen
2 EL Sojasauce
1 Esslöffel Cashewnüsse
Reis gekocht
Das Pflanzenöl in einem vorgeheizten Wok geben, Ingwer und Knoblauch zufügen und kurz anbraten. Das Hühnchen in Würfel schneiden und mit anbraten. Es sollte leicht bräunen. Anschließend aus dem Wok heben und zur Seite stellen.
Nun Paprika und Brokkoli in den Wok geben und mit dem Sesamöl beträufeln. Etwa 3 min. anbraten. Jetzt das Hühnchen wieder zugeben und ebenfalls die Sojasauce. Unter vorsichtigem Rühren garen.
Zum Schluss die Cashewnüsse zusammen mit den, in Röllchen geschnittenen, Frühlingszwiebeln auch in den Wok geben, Wenige Minuten unter rühren garen. Alles zusammen mit Reis auf angewärmten Tellern anrichten und servieren.


Montag, 9. Januar 2012

Kürbis und Kokosnuss, alles andere sind Notlösungen…

Zur Freude von Herrn GB gab es Kürbis wie er ihn mag. Also vom Kürbis schmeckt man eher nichts, dafür kommen der Kokosnussgeschmack und die zarte Schärfe der Chili gut rüber. Sag ich doch, genauso wie es mein Schatz es gerne mag. Je weniger man vom Kürbis schmeckt umso besser. Ich glaube ja er ist kindheitsgeprägt und lehnt deshalb das eine oder andere altbekannte Gemüse ab. Wer kennt sie nicht die Kürbiswürfel süß-sauer eingelegt. Mich kann so etwas ja nicht schocken, ganz im Gegenteil, mir schmecken solche alten Traditionsspeisen, dafür bin ich etwas empfindlicher bei neumodischen Speisen. Dazu gehörte früher auch die Kokosnussmilch. Nach häufigem üben und immer wieder testen, wurde sie mir immer sympathischer. Bahnbrechende Wirkung hat Pina Colada hinterlassen. Nein, nicht wegen erhöhtem Konsum, sondern die Wirkung des Genusses. Auf diversen Urlaubsreisen kam ich an ihr einfach nicht vorbei und ich kam auf den Geschmack. Ich musste erleben, dass es Länder auf diesem Planeten gibt, da geht ohne dieses Zeugs nichts. Keine Speise in dem es fehlen durfte. Und schwupp, drei, vier, fünf Wochen reichen um den eigenen Geschmack umzupolen. Dann kam der Tag X an dem ich das erste Kochrezept mit Kokosnuss selber ausprobierte, seit dem ist die Kokosnussmilch aus dem Büdchen nicht mehr wegzudenken. Das KK-Paar, also Kürbis und Kokosnussmilch, ist so genial, sämtliches „fremdgehen“ mit anderen Zutaten ist nur eine Notlösung…
Kürbis in Kokosnuss:
750 g Kürbiswürfel
1 rote Paprika
¼ Stange Porree
1 rote Chilischote, sehr fein gehackt
3 Esslöffel Cashew-Kerne, trocken in der Pfanne geröstet
400 ml Kokosnussmilch
1 Esslöffel Zitronensaft
Ein kleines Stück ½ cm daumendick Ingwer fein gehackt
½ Knoblauchzehe, fein gehackt
Etwas Pfefferminze, ggf. getrocknet
Salz, Koriander, Chili, Kreuzkümmel, Kümmel gemahlen
Alle Zutaten, Gemüse, wie auch die Gewürze mischen und in eine Auflaufschale geben. Mit der Kokosnussmilch übergießen und im Backofen bei 160°C gute 40 bis 45 Minuten garen.
Diesen Eintopf mit Reis servieren, sollte er zu flüssig sein, kann man den Reis auch direkt zum Kürbis geben und ihn auf diese Art etwas „binden“.


Mittwoch, 31. August 2011

Herr GB ist wech…

Jau, das ist doch wohl echt scharf, Kevin Klärchen allein Zuhaus. Ich kann Euch was erzählen, hier tanzt die Maus auffem Tisch (wohl gemerkt auf dem Neuen). Neee, keine Panik, Herr GB hat das Klärchen nicht in den Tabak geschossen und ich ihn auch nicht, er war nur recht blass im Gesicht und die Gemüsekur trieb ihm auch nicht die gesunde Frische in die Backen wie eigentlich erwartet. Also was liegt da näher als ab inne Berge und Luftveränderung tanken. Er hat gleich den Pilzschwager, den Gatten der Schokischwester und noch einen guten Freund eingepackt und jetzt machen die Vier eine Wandertour. Ich glaube ja eher es wird eine Hüttentour, also sie flitzen von Hütte zu Hütte und küren am Ende der Woche die beste Hüttenspeisekarte. Neulich als Herr GB mal wieder ein Lebenszeichen von sich gab musste er ganz plötzlich das Gespräch beenden, der Schokischwager hatte eine Flasche mit Brombeer-Holunderlikör ausgepackt, der sollte wohl vernichtet werden, also der Likör!
Tja, ich wasche meine Hände ja in Unschuld, ich war für den Kuchen und für die Lufttrockne verantwortlich, mit dem Schnappes hab ich nix zu tun. Sollen sie sich ruhig mal ungesund ernähren, ich päppel sie schon wieder auf ;-)
Eigentlich könnte ich ja jetzt Chips und ungesunden Zeugs in mich rein stopfen, ist ja keiner da den ich zur gesunden Ernährung bekehren müsste, außerdem bin ich ja von Haus aus etwas faul wenn es um die eigene Versorgung geht. Doch eh Herr GB sich auf die Socken machte, hatten wir noch Rinderhüfte eingekauft und frische Bohnen lagen hier auch noch rum. Ja soll es das denn Tatsächlich geben??? Jetzt muss ich nur für mich Gemüsepflanze ein Fleischgericht kochen???
Okay, also gab es Chili-Rindfleisch mit Bohnen-Reis und Cashewkernen, erzählt das nur nicht Herrn GB…
40 g Reis
400 ml Gemüsebrühe
½ Teelöffel Currypulver
1 rote Chilischote
125 g Rindfleisch (Hüfte)
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
300 g grüne Bohnen
1 Esslöffel Cashewkerne
Saft einer ½ Limone
Den Reis in 200 ml Gemüsebrühe garen. Die Chilischote waschen, in feine Ringe schneiden und dabei die Kerne entfernen. Rindfleisch in Streifen schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, Chiliringe mit Rindfleisch darin anbraten. Mit Salz, Pfeffer, und Paprika würzen. Restliche Brühe angießen. Bohnen waschen, in Stücke brechen und in Salzwasser 5 Minuten garen. Die Bohnen abgießen und zu dem Rindfleisch geben. Alles zusammen ca. 10 bis 15 Minuten auf kleiner Hitze garen. Die Cashewkerne hacken und zusammen mit dem gegarten Reis in die Fleischbohnenmischung geben. Mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.


Freitag, 26. August 2011

Blumen(kohl) soweit das Auge reicht...

Bei uns am Haus haben wir ein Spalier mit einer Clematis die ein kleines bisschen als Sichtschutz dienen soll. Sie steht jetzt im 5 Jahr dort und lt. Aussage unseres Gärtners wächst sie nicht, nein, sie wuchert – angeblich! Blühen, ja blühen würde sie auch! Mindestens zweimal im Jahr, mit Blüten von Handtellergröße. Triebe in alle Himmelsrichtungen vor denen wir uns kaum retten können. Ach was!!!Ganz begeistert war ich von dem guten Stück. Im ersten Jahr hatte sie 5 bis 10 Blüten, die waren auch handtellergroß. Im zweiten Jahr wurden es mehr Blüten, die Handteller kleiner. Im dritten Jahr hatte sie Triebe, gibt es mehr als vier Himmelsrichtungen? Im vierten Jahr pflanzten wir ihr einen Gesellen dazu, vielleicht war sie einsam?! In diesem Jahr hatten wir die Faxen dick und haben ihr offiziell mitgeteilt, dass sie Platz machen muss für eine Kletterrose und siehe da, es geht doch...
Dem Blumenkohl, den ich auf dem Markt gekauft habe, habe ich vorsichtshalber nichts angedroht. Wer weiß was sonnst vielleicht passiert wäre. Eh wir unter Blumenkohlröschen ersticken habe ich die Röschen mal schnell zu einem leckeren Mittagessen verarbeitet.
Chicken-Curry zum hier essen:
250g Hähnchenbrust
2 Zwiebeln
6 Karotten
2 Teelöffel Pflanzenöl
Salz
2 gestrichene Esslöffel Currypulver
400 g Blumenkohlröschen
250 ml Milch
150 ml Gemüsebrühe
1 Esslöffel Kokosnussraspeln in der Pfanne leicht gebräunt
Evtl. etwas Cayennepfeffer
1 Stange Zitronengras

Dazu Duftreis
Hähnchenbrust in Streifen schneiden. Zwiebeln in Würfel und die Karotten putzen und in Scheiben schneiden. Öl erhitzen Fleisch mit Zwiebeln anbraten. Karotten und Blumenkohl zugeben und 5 bis 10 Minuten andünsten. Mit Milch und Brühe ablöschen, mit Salz und Currypulver würzen, Zitronengras zugeben und bei geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten garen.
Nun die Kokosnussraspeln untermischen und ggf. nochmals mit Salz, Curry und etwas Cayennepfeffer abschmecken.
Das Chicken-Curry mit Duftreis servieren.
Tipp: Zitronengras mit dem Fleischklopfer kräftig klopfen, dann gibt das Zitronengras mehr Geschmack



Mittwoch, 27. Juli 2011

Filetpfanne

Ich habe es Euch ja angedroht, hier kommt die Fortsetzung vom Lügenbaron und seinen Attacken. Unverändert schlage ich mich mit meinen kneifenden Hosen herum. Herr GB hat ja Lieblingshosen, ich nicht, bei mir kneifen sie und wie sage ich immer so schön: wenn was kneift, dann kneift es und es ist egal in welcher Größe es kneift, es ist einfach unangenehm und vom Wohlfühlgefühl weit entfernt. Punkt!!!
Herr GB schmunzelt über meine Emsigkeit Gewicht zu verlieren, aber er macht mit. Auch er hat Hosen die kneifen, doch er macht sich da keinen Stress, zieht er eben die an, die gut sitzen. Lässt die auf Taille gearbeiteten Hemden al a Jogi Löw im Schrank und widmet sich der locker leichten Kleidung, die jedes Pölsterchen ggf. umspielt.
Ganz so entspannt bin ich nicht, ich habe noch eine Schlacht zu gewinnen. Um genau zu sagen, ein Duell zwischen dem Baron und mir. Täglich holt er mich auf den Boden der Tatsachen zurück und reibt mir mal wieder unter die Nase wie mühselig es ist 2-3 kg zu verlieren. Er erinnert mich an diese Zeitgenossen, die es immer nur gut mit einem meinen und nur das Beste wollen, sich aber mit ihrer Art wie die Axt im Walde benehmen und ihren Mitmenschen mit ihrer Wichtigtuerei gehörig auf die Nerven gehen. Fast hätte ich gesagt er ist ein „Tatsachenmensch“. Er sieht misst nur das was er will, aber manchmal muss man auch mal fünfe gerade sein lassen, oder zwischen den Zeilen lesen. Doch der Lügenbaron ist ja nur so ein Digitaldingen, der kann das nicht und lernen erst recht nicht....
Also ich habe schon etwas gelernt, will man sich mit dem Lügenbaron anfreunden, muss man nach seiner Nase tanzen sich nach seinen Vorgaben richten, deshalb serviere ich weiter leichte Kost...
Filetpfanne
250 g Rinderfilet
1 Esslöffel Senf
4 rote Paprika
2 Zwiebeln
2 Teelöffel Olivenöl
4 Esslöffel mildsüßen Orangenessig
Salz, Pfeffer, getrockneter Thymian;
Frische Thymianzweige
Rinderfilet und Paprika in Streifen schneiden, Zwiebel in halbe Ringe. Öl erhitzen und erst das Fleisch mit dem Senf kurz anbraten und dann noch das Gemüse zugeben und alles zusammen ca. 5 Minuten anbraten. Mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Thymian kräftig würzen. Mit dem Essig ablöschen und noch 2 Minuten dünsten.
Die Filetpfanne mit dem Reis zusammen anrichten und mit frischen Thymianzweigen garnieren.

Montag, 25. Juli 2011

Der Lügenbaron und die leichte Küche

Man ich kann Euch was erzählen, im Büdchen ist große Panik ausgebrochen. Obwohl wir allem Genießerischen frönen achten wir trotzdem so ein ganzkleines winziges Bisschen auf unsere Figur. Aber echt nur aus Gesundheitsgründen. Wirklich jetzt! Ja und dann war da letzte Woche dieser Tag. Jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen geht Herr GB und auch ich auf die Waage. Nacheinander natürlich! Es ist so ein neumodisches Digitaldingen dieser Gewichtmesser. Die Gewichtsanzeige relativ zuverlässig und im Großen und Ganzen kaum Veränderungen. Nichts abgenommen, aber auch nicht draufgelegt. Gut jetzt muss ich zugeben wir sind keine Kostverächter und schnell ist da mal ein Pfündchen mehr auf den Hüften, aber um das im Auge zu behalten haben wir ja diesen Lügenbaron. Der zeigt immer ein Gewicht an, das unmöglich stimmen kann, aber daran haben wir uns ja bereits gewöhnt. Ich bin überzeugt, der Lügenbaron haut jedem von uns mal eben schlappe gefühlte 10 kg mehr drauf, sicher nur um uns zu ärgern und uns alles Köstliche zu vermiesen. Aber nicht mit uns, wir ignorieren das einfach. Aber jetzt an diesem besagten Tag, da hat er es einfach übertrieben. Ich denke mal das war die Quittung dafür, dass ich ihn neulich bei meiner grandiosen Putzaktion mit einem triefendnassen Lappen gesäubert habe. Das er wasserscheu ist der Lügenknilch wusste ich ja von Anfang an, stand ja in seiner Beschreibung, aber ich wusste auch , irgendwann kommt der Tag X und ich zerdeppere seine hübsche Glasplatte oder ich überprüfe in andere Richtung seine Haltbarkeit. Die Sache mit dem nassen Lappen hat ihn eindeutig in die Knie gezwungen, ihm seine Grenzen aufgezeigt und uns zu einer Neuanschaffung gezwungen.
Herrn GB hatte der Lügenbaron ja mal als allerersten geschockt. Nichtsahnen stieg mein Schatz auf die Waage und der Lügenbaron zeigt ihm mal kurz und knapp locker 36 kg mehr als üblich an! Ich kann Euch sagen, mein Schatz ist gesprungen wie ein Känguru! Vorsichtig probierte er das Ganze noch mal. Jetzt waren es knappe 40 kg mehr! Ein leichtes Kichern konnte ich nicht wirklich unterdrücken! Zu mir war der Lügenbaron da noch nett, dachte ich. Er zeigte mir 2 kg weniger an als sonst. Nanu, eigentlich kneift der Hosenbund, aber wenn der Lügenbaron 2 kg weniger anzeigt wird das schon stimmen, ganz so unsympathisch ist er ja doch nicht.
Der nächste Tag war dann mal richtig nett. Bei Herrn GB zeigte die Anzeige noch ganze 16,8 kg an. Hilfe große Panik, über Nacht hat er Magersucht bekommen, sah man meinem Schatz gar nicht an. Mit mir spielte der Baron auch sein Spiel, in den folgenden Tagen nahm er mir täglich ein Kg meines Gewichtes ab, fast hatte ich mein Traumgewicht erreicht. Nur der Spiegel und meine Hosen gingen mit dem Lügenbaron nicht konform und spielten deshalb das Spiel nicht mit. Nun war klar, ich habe den Lügenbaron geschafft. Mein Schatz hatte die gewinnbringende Idee, wir lassen einen neuen Lügenbaron ins Büdchen einziehen. Einen jungen dynamischen der Alles kann. Den Gedanken haben wir in die Tat umgesetzt und jetzt haben wir das Dilemma, der neue Zeitgenosse ist schlimmer wie der Alte. Behauptet ich hätte zugenommen! Reibt mir den Fett-, Wasser-, Muskelanteil meines Körpers unter die Nase und erklärt mir wie hoch mein Kalorienverbrauch ist.
Ja klasse, wirklich höchst interessant und sehr sympathisch das neue Gerät in unserem Hause, aber ich sag Euch gleich, der findet hier keine Freunde und ich gehe jetzt mal was Leichtes kochen...
Hähnchenpfanne mit Mango und Broccoli
500g Broccoli
Salz
250 g Hähnchenfilet
1 Mango
1 Chilischote
2 Teelöffel Pflanzenöl
Pfeffer
400 ml Wasser
2 Esslöffel Gemüsebrühe (die Eigene)
2 Esslöffel Creme fraiche
2 Esslöffel Cashewkerne gehackt
Gekochter Reis
Broccoli in Röschen teilen und bissfest garen. Hähnchenfilet in Würfel und die Mango in Spalten schneiden. Aus der Chilischote die Kerne und die Trennwände entfernen und die Schote fein hacken.
Öl in einer Pfanne erhitzen Fleischwürfel darin anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, die Brühe angießen und 10 Minuten garen. Pro Person 3 Spalten von den Mangos auf Teller anrichten und den Rest der Mango pürieren. Das Püree mit dem Creme fraiche mischen und die Sauce damit binden. Nun noch die Broccoliröschen und die gehackten Kerne in die Sauce geben. Reis zu den Mangospalten auf die Teller geben und noch die Hähnchenpfanne anrichten.
Die Angaben reichen für 2 Personen und wer es auch lieber etwas leichter mag, nimmt einfach Creme legere und weniger Cashewkerne.