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Dienstag, 16. Oktober 2012

Wer hat die Kokosnuss, wer hat die Kokosnuss, wer hat die Kokosnuss…

geklaut…? Also ich war es nicht!!! Wenn es im Büdchen tatsächlich mal Kokosnuss gibt, wurde sie höchstpersönlich von Herrn GB oder von mir gekauft und ehrlich bezahlt, Word!!!
Ja, Ihr habt richtig gelesen "wenn es im Büdchen tatsächlich mal Kokosnuss gibt"! Kokosnuss ist im Büdchen nun wirklich keine alltägliche Zutat. Denn das Büdchen steht im Ruhrpott und nicht in der Karibik.
Aber nichts destotrotz, jetzt habe ich demnächst einen Kaffeeklatsch auf dem Programm stehen und zum Kaffeeklatschgedöns gehört auf jedem Fall ein Likörchen. In dem gestern vorgestelltem Buch sind so schöne Rezepte da kam ich an den Likörrezepten unmöglich vorbei.
Wird ein Kaffeklatsch mal eben so im Handumdrehen geplant, muss es schnell und unproblematisch zugehen. Also ist ein "Zauberrezept" genau das Richtige.
Frau Reichel, die Autorin des Buches, hat mich mit dem Karamell-Kokoslikör eingefangen. Ein Likör der mir für spontane Überraschungsgeschenke auch sehr willkommen ist. Die Zubereitung ist fix und simpel, dagegen das Ergebnis einfach genial und mit Suchtfaktor.
Als erstes werden 120 g Zucker in einem Topf hellbraun karamellisiert. Vorsichtig 300 ml Kokosnussmilch, 6 Esslöffel Kokosflocken und ein Teelöffel Meersalz hinzugeben und die Mischung 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln. Dann gute 20 Minuten bei ausgeschalteter Hitzequelle ziehen lassen. Das Gemisch durch ein Sieb filtern und mit 200 ml weißem oder braunem Rum auffüllen. Alles gut vermischen, in eine sterile Flasche füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Aber glaub mir, der wird sicher nicht alt.


Montag, 7. März 2011

Baumkuchenmantel, da mach ich mir ins Hemd…

So, ich habe es dann doch gemacht. Nee, das ging ja gar nicht, boa was war ich von diesem Mantel enttäuscht. Von welchem Mantel ich spreche, nein nicht von meinem Wintermantel, der wird mich wohl auch noch im April warmhalten, wenn die Temperaturen nicht mal langsam ansteigen, ich rede von dem Dessertmantel den ich hier neulich in Form eines Biskuits gebastelt hatte. In diesem Fall passt das Wort "Basteln“ besser denn je. Ich war ja eigentlich zu faul den Baumkuchen zu backen, dafür habe ich Biskuit gemacht, aber eben mit ganz anderem Ergebnis. Trotz ganz lieber tröstender Worte von anderen Bloggerinnen war ich nicht zufrieden und wäre es nicht so lecker gewesen, hätten die Bilder es auch nicht ins Büdchen geschafft.
Bei meiner Ravioliaktion sprach Schnuppschnuess von Forscherdrang. Ja, den habe ich wirklich und er hat nun auch wieder unerbittlich zugeschlagen.
Ich musste doch unbedingt ein Dessert ausprobieren, wozu ich diesen Baumkuchen brauchte. Aber erst mal ganz langsam, heute habe ich Euch vorerst nur den Baumkuchen mitgebracht, das komplette Dessert gibt´s erst die Tage.

Baumkuchen nach Lafer:
220 g warme Butter
100 g Puderzucker
Mark einer Vanillestange
1 Esslöffel Rum
1 Prise Salz
6 Eigelb
150 g Marzipanrohmasse
50 ml Milch (lauwarm)
6 Eiweiß
120 g Zucker
90 g Mehl
80 g Speisestärke

Butter, Puderzucker, Vanillemark, Rum und Salz schaumig schlagen. Nach und nach die Eigelbe unterrühren. Marzipanrohmasse in der warmen Milch auflösen und unter die Butter-Eigelbmasse rühren.
Eiweiße mit dem Zucker steifschlagen. 1/3 unter den Teig heben. Speisestärke mit dem Mehl mischen und sieben. Die Hälfte unter den Teig rühren. Den restlichen Eischnee, wie auch das Mehlgemisch vorsichtig unter den Teig heben.
Eine dünne Schicht Teig gleichmäßig auf ein Backblech mit Backrahmen (Größe 25x20) streichen und in dem 250°C vorgeheizten Backofen mit Grill in 2 bis 3 Minuten goldgelb abbacken.

Nun die nächste dünne Schicht auftragen und wieder in 2-3 Minuten goldbraun backen. So vorgehen bis der gesamte Teig verbraucht ist.

Übrigens, das war viel einfacher und schneller als ich je gedacht habe, also vor Baumkuchen oder auch vor Baumkuchenmantel mach ich mir nicht mehr ins Hemd…