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Donnerstag, 7. August 2014

Ich schleppe es schon seit Monaten mit mir herum, Schokomousse…

….haha, Du denkst ich hätte mal so richtig zugeschlagen und seit Monaten werde ich die Schokosünde nicht los und die Mousse hängt mir auf den Hüften? Falsch!!! Ich habe sie, die Mousse, lediglich probiert. Das richtige Naschen habe ich Herrn GB überlassen. Kannst Du Dir ja denken, der ließ sich nicht lange bitten.
Was ich seit Monaten mit herumschleppe ist ein ganz reizendes Buch aus dem Kosmos Verlag. Wie hätte es auch anderes sein können, zumal ich hier ja schon häufig bekundet habe, dass mir die Bücher als praktische, mal schnell nachlesende, Ratgeber aus dem Kosmos Verlag sehr gefallen. An dieser Stelle möchte ich mich für die Verfügungstellung des Buches bedanken. Gleichzeitig versichere ich frei in meiner Meinung und unbeeinflusst zu sein.
Diesmal geht es um Fingerfood und die Autorin ist Christina Kempe. Ich weiß das Buch ist bereits Anfang des Jahres auf den Markt gekommen, aber verschiedene Umstände verhinderten bis heute die Vorstellung. Doch muss ich gestehen, es ist aktueller denn je, denn Fingerfood ist immer im Trend. Immer wieder habe ich mir Anregungen für diverse Kleinigkeiten geholt und ich werde nicht müde dieses Buch zu lesen.
Es startet mit einem Inhaltsverzeichnis mit der Bezeichnung Häppchen, Tapas & Fingerfood. Die einzelnen Rubriken unterteilen sich in Handlich, Aromatisch, Knusprig, Edel, wie auch Süß und fruchtig. Also für jeden etwas. Im Bereich Handlich findest Du Fingerfood & kleine Snacks, bunte Salate, Blitz Häppchen mit Dips & Co.
Cracker, Grissini, Brot und marinierte Häppchen ist im Fach für Aromatisch eingeteilt. Ja und so setzt sich das ganze Buch fort. Jede Sparte Ideenreich und spannend. Leichte Anleitungen, mit kreativen Rezepten. Die Zutaten gekonnt zusammen gestellt und teilweise sehr raffiniert gewürzt. Aber auch die einfache, schlichte Version ist vertreten.
Du weißt wie ich zum Salat Caprese stehe, aber wenn es sich dann doch einmal nicht umgehen lässt Tomaten mit Mozzarella zu servieren, dann ist die Idee Caprese-Spießchen zu basteln nicht wirklich die Schlechteste. Dort werden sie obendrein noch in Gläser serviert und das sieht noch sehr ansprechend aus.
Die Vielzahl und die Variationen der Ideen ist so umfangreich, da werden noch einige Anregungen von umgesetzt. Auch wenn im ersten Moment der Eindruck entsteht, es sind alles bekannte Speisen erkennt man gleich beim zweiten Blick, dass selbst die klassischen Häppchen modernisiert und aufgepeppt sind.
Herr GB erfreute sich ganz besonders an der süßen Rubrik. Mohn-Panna-Cotta, Beeren-Pavlova und Kirsch-Rahm-Ecken mit Marzipan ließen sein Herz höher schlagen. Für den Anfang habe ich ihm ein weißes Schokomousse mit Macadamia-Krokant gemacht. Aber eh ich dir jetzt von dem Rezept erzähle, schreibe ich dir mal vorher noch die ISBN und die nötigen Infos auf, damit Du die schon einmal hast. Wenn Du dann demnächst in die Buchhandlung Deines Vertrauens gehst, um dir dieses nette Buch zu besorgen, bist Du bestens ausgerüstet.
Das Buch ist als gebundene Ausgabe mit 144 Seiten im Kosmos Verlag erschienen. Es hat einen Integralband und die ISBN lautet 978-3440130056. Wie Du schon weiß ist die Autorin Christina Kempe. Christina Kempe ist erfolgreiche Kochbuchautorin, gestaltet und lektoriert Bücher und macht als Foodstylistin vom kleinen Häppchen bis zur großen Torte die verschiedensten Gerichte schick für ihren Auftritt vor der Kamera. Die Bilder in dieser Lektüre sind richtig hübsch und anregend. Mal klassisch modern, dann wieder stilvoll und edel, aber auch frühlingshaft und frisch.
So jetzt komme ich endlich zum Schokomousse.
Ein kleines Dessert das nicht zu schwer ist und doch einen schönen Abschluss bildet und den süßen Zahn auch noch schnell stillt.
Weisse Schokomousse mit Macadamia-Krokant:
Mark einer Vanillestange
200g weiße Schokolade
200g Creme fraîche
2 Esslöffel weißer Portwein oder Sherry (ersatzweise Birnensaft)
100 ml Sahne
50 g geröstete und gesalzene Macadamia
50 g Zucker
Creme fraîche mit dem Portwein, dem Vanillemark und der Schokolade erwärmen. Während des Erwärmens ständig rühren sodass sich die Schokolade langsam auflösen kann. Auf keinem Fall zu stark erhitzen, damit die Schokolade nicht klumpt. Die Schokocreme in eine Metallschüssel füllen und diese in ein eiskaltes Wasserbad stellen und kalt rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Schokocreme heben.
Die Mousse in kleine Portionsförmchen füllen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Die Macadamia grob hacken. Den Zucker in einer beschichteten Pfanne karamellisieren lassen und die Nüsse hineingeben.
Zusammen verrühren und sofort auf Backpapier verteilen. Erkalten lassen und den harten Krokant grob hacken. Kurz vor dem Servieren der Schokomousse den Krokant aufstreuen.


Mittwoch, 29. Januar 2014

Matte Mohrenköpfe zum Kaffee…

…ein Wochenende ohne Gebäck wäre ja kein richtiges Wochenende meinte neulich Herr GB. Nur jetzt habe ich das Problem nicht ständig mit hervorragenden Ideen für kleine spontane Gebäckteilchen gesegnet zu sein. Rezepte gibt es wie Sand am Meer, aber die ganz große Bäckerin bin ich ja nun wirklich nicht. Das bestätigen auch übrigens die heutigen Gebäckstückchen die ich präsentiere. Ich brauche Backanleitungen die kurz und bündig sind. Die Zutaten überschaubar und nach Möglichkeit sollen sie auch vorrätig sein. Die Mohrenköpfe die ich für Herrn GB gebastelt habe gingen eigentlich recht einfach, nur diese Schmiererei mit der Schokolade, oh man, ich kann Dir was erzählen. Erst musste ich die Halbkugeln noch etwas zurechtschnitzen damit sie in meine Rosetten passten und anschließend auch noch mit Schokoladenglasur aufhübschen. Wegen der Buttercreme mussten sie in den Kühlschrank, in den sie eigentlich wegen dem Glanz der Schoki gar nicht hätten hinein gedurft. Aber beides geht eben nicht. Die Gefahr dass die Buttercreme schlecht würde war mir dann doch zu hoch, also opferte ich den Glanz.
Die Halbkugeln wurden aus einem Biskuitteig gebacken und die Hauptzutaten der leichten Buttercreme waren Pudding und Nussnougat. Nur für den Stand brauchte ich die Butter.
Herr GB war von den Mohrenköpfen ganz begeistert und ich befürchte ich werde sie wegen besagtem Mangel an Ideen wiederholen müssen.
Ich gebe Dir mal das Rezept, vielleicht brauchst Du ja auch mal einen Joker für Kleingebäck.
Mohrenköpfe:
3 Eiweiß
Zucker
Prise Salz
3 Eigelbe
80 g Mehl
30 g Speisestärke
Messerspitze Backpulver
Als Zubehör benötigst Du eine Mohrenkopfbackform
Die Eiweiße mit der Prise Salz zu steifen Schnee schlagen. Nach und nach den Zucker einrühren. Die Eigelbe einzeln unter den festen Eischnee rühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver auf die Eiercreme sieben und gründlich unterheben. Es dürfen sich keine Mehlnester bilden. Jeweils einen Esslöffel Teig in die gut gebutterte Mohrenkopfform füllen und 12 bis 15 Minuten bei 180° C Heißluft im vorgeheizten Backofen backen. Diesen Vorgang so oft wiederholen bis der Teig verbraucht ist.
Von den Halbkugeln einen Boden von ca. 0,5 cm Dicke abschneiden und in Rosetten setzen.
Die obere Halbkugel in flüssige Kuvertüre tauchen. Auf einem Gitter abtropfen lassen.
Füllung:
200 g Schokoladenpudding
100 g Haselnussnougat
125 g Butter
Einen Schokoladenpudding kochen und ihn ständig rühren damit er keine Haut bildet. In dem warmen Pudding den Nougat auflösen. Den Nougatpudding kalt rühren.
Die Butter auf Zimmertemperatur bringen und schaumig schlagen. Nach und nach den Pudding in die Butter geben und alles zusammen gründlich verrühren. Ganz wichtig!!! Die Butter und der Pudding sollten die gleiche Temperatur haben.
Die Creme auf die unteren Hälften der Mohrenköpfe streichen und die schokoladenüberzogene Oberhälfte aufsetzen.
Noch mit kleinen Schokoröllchen verzieren und auskühlen lassen.

Für die spontane Kaffeetafel eine garantierte Bereicherung.


Mittwoch, 13. November 2013

Ich mag durchaus Schokolade und ein schönes Buch dazu...

Gleich vorweg, dieses Buch ist sicher nicht nur etwas für Schokoholiker sondern ich würde eher sagen es ist "das" Schokobuch für den Genießer.
Alle Rechte: Ariane Bille
Eine gelungene Kooperation einer Chefredakteurin, eines Spitzenkochs und einer Starfotografin. Da haben die Drei schon was Tolles gezaubert, jeder auf seinem Gebiet, und alles unter dem Dach eines ganz exzellenten Verlags. Du überlegst von wem die Rede ist? In diesem Fall haben Elisabeth Ruckser, Oliver Hoffinger und Luzia Ellert mit Hilfe des Collection Rolf Heyne Verlags gezaubert.
Für die Einführung hat Frau Elisabeth Ruckser gesorgt. Sie erzählt die Geschichte des Kakaos, wie die Schokolade Einzug in Europa gehalten hat, erklärt die vier wichtigsten Kakaosorten. Gibt ihr Statement zur Warenkunde, geht auf "moderne" Schokoladenherstellung ein und gibt dem Leser Tipps was er beim Kauf berücksichtigen sollte, erklärt wichtig Unterschiede und nicht zuletzt gibt sie natürlich auch Tipps zur Verwendung in der Küche. Nur schon die Einleitung ist so interessant geschrieben, man kann es kaum glauben dass hier die Rede von einem Produkt die Rede ist die Kiloweise verzehrt wird. Und genau da sind wir auch schon an dem besagten Knackpunkt. Wer sich darüber nicht im Klaren ist welch ein besonders edles Produkt Schokolade ist, wird spätestens jetzt aufgeklärt. Gute Schokolade ist ähnlich zu betrachten wie guter Wein. Die Vielseitigkeit des Geschmacks kommt beim der Verkostung. Nach der Theorie kommt die Praxis.
Genau dafür sorgt Oliver Hoffinger mit tollen Rezepten. Es geht pikant, scharf, süß, cremig, schaumig und flüssig weiter. Jetzt heißt es kochen mit der süßen Verführung.
Die Rezepte sind für 4 Personen gedacht und zu jedem Rezept gibt es die Angabe der Zubereitungszeit. Die Zutaten sind überwiegend im gängigen Handel zu bekommen, was die Rezepte sehr sympathisch machen. Viele Rezepte sind wunderschön bebildert, hier sorgte Luzia Ellert mit ihrem Einsatz für das I-Tüpfelchen. Wieder einmal wurden die Speisen so toll in Szene gesetzt, dass man gleich mit dem Einsatz von Messer und Gaben beginnen möchte.
Die Rubrik pikant wartet mit herzhaften Rezepten auf. Penne mit Radicchio, Pignoli und Schoko-Rotwein-Sauce, oder Kapaun mit weißem Bohnen-Schokoladen-Püree und rotem Zwiebelconfit.
Scharf: Geeiste Joghurt-Schoko-Cayenne-Suppe mit Rinderfilet, oder Karamellisierte Orangen mit Wasabi und Schokoschaum
Süß: Pumpernickel-Schokoladen-Tarte, oder Weiße Schokoladen-Panna-cotta mit Grapefruit
Cremig: Ingwer-Schokoladen-Creme mit Hasenpfeffer, oder Himbeer-Brownie-Creme
Schaumig: Crème-fraîche-Schaum mit Schoko-Kalbsbackerln, oder Schokoschaum mit Tarte von der Lachsforelle
Die Rubrik flüssig ist genau das Richtige für die genussreiche Winterzeit: Heiße Azteken-Schokolade, Pralinentraum oder Kiss in the Dark
Aus allen Rubriken ein Menü zusammengestellt wäre sicher etwas für ein ganz großes Galamenü. Nach soviel Inspiration folgt das Glossar in dem Begriffe wie Grand Cru oder Kakaonibs ihre Erklärung finden. Das Register ist wiederum sehr aufschlussreich zumal es mit eigenen Gruppierungen aufwartet.
Wer jetzt neugierig geworden ist, dem möchte ich die ISBN nicht vorenthalten.   
Das Buch gehört zu den Bändern „Die andere kulinarische Bibliothek“
Es hat 223 Seiten, 100 Abbildungen, 80 illustrierte Rezepte und ist im handlichen Format von 16x24 cm. Das Flexcover mit Leinenstruktur wirkt stabil und fein
Erhältlich unter der ISBN-13: 978-389910577-3 
Logisch das ich es mir nicht hab nehmen lassen etwas nachzubasteln, oder? Im Büdchen gab es Steinbeißer mit Orangen und Schokoladen-Polenta.
4 unbehandelte Orangen
1 Esslöffel Olivenöl
4 Steinbeißerfilets (ca. 600 g)
Salz
Schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
250 ml trockener Weißwein
250 ml Gemüsebrühe
250 ml Milch
120 g Instand-Polentagrieß
50 g weiße Kuvertüre
20 g frisch geriebener Parmesankäse
3 Esslöffel Butter
10 Basilikumblätter
Die Orangen schale abreiben und zur Seite stellen. Die Orangen anschließend schälen und filetieren. In eine gefettete Auflaufform die Steinbeißerfilet legen, darauf die Orangenfilets und die abgeriebene Orangenschale geben. Den Weißwein angießen und 10-12 Minuten im vorgeheizten Backofen auf 190°C garen.
Die Gemüsebrühe mit der Milch mischen und aufkochen. Unter ständigem Rühren den Polentagrieß einrieseln lassen. Die Polenta aufkochen, vom Herd nehmen und im geschlossenen Topf 5-10 Minuten ziehen lassen.
Die Kuvertüre fein hacken mit dem Parmesan und der Butter in die Polenta rühren. In eine mit Öl ausgepinselte Form streichen, auskühlen lassen, in Stücke schneiden und in Butter anbraten.

Die Steinbeißerfilets zusammen mit der Schokoladenpolenta anrichten und mit Basilikumblätter bestreut servieren.

Montag, 8. April 2013

Schokoladen-Karamell-Tarte mit Walnüssen für den süßen Zahn…


…von Herrn GB. Von dem schönen Kochbuch "Grüner Kochen" habe ich Dir ja erzählt und ich habe Dir ja auch vorgeschwärmt wie schön ich es finde. Die Rezepte die ich bisher nachgebastelt habe sind bei uns sehr gut angekommen. Wunderbar einfache Anleitungen mit schmackhaftem Ergebnis. Doch eine ganz bestimmte Besonderheit möchte ich Dir auf keinem Fall vorenthalten, eine himmlische Verführung. Es ist schon eine gewaltige Portion Hüftgold und auch nicht im Handumdrehen gemacht, doch die Arbeit lohnt. Ich verspreche Dir, solltest Du für einen besonderen Anlass eine Köstlichkeit benötigen, dann ist diese Tarte genau das Richtige. Also probiere diesen Leckerbissen und sag mir ob ich recht hatte.
Schokoladen-Karamell-Tarte mit Walnüssen
Für den Teig:
100 g Mehl
20 g gemahlene Walnüsse
15 g Puderzucker
75 g kalte Butter in kleine Würfel
1 kleines verquirltes Ei
Einige Tropfen kaltes Wasser
Aus allen Zutaten einen Mürbeteig kneten, dabei beachten, dass die Butter ganz zum Schluss unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie geben und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten kühlen. Anschließend in einer eckigen Form, die mit Backpapier ausgelegt ist, ausrollen. Seitenlänge der Form ca. 22 Zentimeter. Nochmals 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
Den Teigboden mehrmals mit einer Gaben einstechen und gute 15 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 175°C blindbacken. (Blindbacken: Den ausgerollten Teig mit Backpapier abdecken und mit Hülsenfrüchten, wie Erbsen oder Bohnen, beschweren und backen.)

Nach 15 Minuten das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen und den Teig weitere 15 bis 20 Minuten fertigbacken. Für den Belag:
400 g gesüßte Kondensmilch, die gibt es in der Dose fertig zu kaufen.
150 g dunkle gehackte Schokolade
115 ml Schlagsahne
100 g grob gehackte Walnüsse
In einem kleinen Topf gibst zu Wasser und bringst es zum Kochen. Die Dose mit der gesüßten Kondensmilch stellst Du ungeöffnete in das heiße Wasser. Das Wasser lässt Du jetzt nur noch leise köcheln, allerdings gute 3 ½ Stunden. Dann lässt Du die Dose abkühlen. In der Dose hast Du jetzt eine wunderbare Karamellcreme. Aber Vorsicht, diese Creme hat Suchtfaktor.
Diese Karamellcreme streichst Du auf den gebackenen Boden.
Jetzt musst Du die Sahne aufkochen und die Schokolade löst Du in der Sahne auf. Lass die Sahne etwas abkühlen und verteile die Schokosahne löffelweise auf der Karamellcremeschicht. Die gehackten Walnüsse streust Du oben auf die Schokoladenschicht. Jetzt stellst Du die Schokoladentarte zum durchkühlen in den Kühlschrank, dort sollte sie auch bis zum Verzehr bleiben. Leicht gekühlt serviert ist die Tarte ein wundervoller Hochgenuss, mit einer Tasse Kaffee eine vollendete Köstlichkeit.

Montag, 26. März 2012

Dem Whiskey auf der Spur, Schokoladentorte mit Käsecreme...

Was man mit Whiskey so alles machen kann ist ja unglaublich und fragt man die Insider hast Du eine Idee für ein Rezept mit Whiskey, leuchten die Augen.Alt bekannt ist es ja, dass man beim Fotografieren Cheese sagen soll, also der Fotografierte soll das sagen. Würde der Fotograf das sagen hätte man ja nicht den gewünschten Effekt. Also den Effekt dass das Wort Cheese die Zähne blitzen lässt und man unwillkürlich aussieht, als würde man lächeln, ob man will oder nicht. Möchte Mann – ich schreibe ausdrücklich Mann- erreichen dass bei seinem Objekt der Fotobegierte –Frau- auch die Augen glänzen, sollte er sie 750ger Gold sagen lassen. Glaubt mir, das gesagt, zaubert spätestens beim Word Gold so ein bezauberndes Lächeln und ein Glanz in die Augen wie Mann es mit Käse nieee erreichen würde. Es sei denn es wäre Käsecreme, aber dazu später mehr.
Möchte der oder die Fotografin einen ähnlichen Erfolg bei einem männlichen Fotomotiv erreichen, sollte er Bier, Wein oder Whiskey sagen, natürlich ganz nach Vorliebe. Okay es wird evtl. ein verhaltenes Lächeln sein, aber die Augen werden glänzen wie bei 750ger Gold. Ich hätte da jetzt etwas vorzuschlagen, allerdings wird man den Glanz in den Augen wohl kaum sehen. Jeder der sie isst, ist geneigt genussvoll die Augen zu schließen und nur noch schmecken zu wollen. Eine schokoladige Torte in der ich Whiskey versteckt habe und dazu eine ausgleichende sahnige Käsecreme.
Schokoladentorte mit Käsecreme
175 g Zartbitter Schokolade
6 Esslöffel starker Espresso
4 Esslöffel irischer Whiskey (Ihr wisst noch, der mit dem "e“)
75 g Zucker
125 g Süßrahm Butter
3 Eier, trennen
Prise Salz
50 g Mandeln mit Schale, gemahlen
1 Teelöffel Vanillesirup
Mark einer Vanilleschote
50 g Mehl
Schokolade, Espresso, Vanillesirup mit Vanillemark und Whiskey in eine Schüssel geben und über einem warmen Wasserbad die Schokolade schmelzen, dabei alles gut verrühren. Wenn alles aufgelöst und vermischt ist, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
1 Esslöffel Zucker abmessen und zur Seite stellen. Den restlichen Zucker mit der Butter schaumig schlagen. Wirklich recht lange schlagen, sie wird richtig toll schaumig. Nach und nach die Eigelbe unterrühren. Eiweiß mit der Prise Salz kräftig zu Schnee schlagen und den restlichen Zucker langsam hinzufügen und dabei weiter schlagen.
Schokoladenmasse mit dem Butter-Eierschaum vermengen. Nun die Mandeln mit dem Mehl zum Schokoschaum geben und verrühren. Den Eischnee löffelweise unter den Schokoteig heben.
Den Teig in eine 18ner Backform geben und 30 Minuten im vorgeheiztem Backofen bei 180°C backen. Wenn man eine Silikonform benutzt, den Kuchen vollständig in der Form auskühlen lassen.
Schokocreme:
125 g zartbitter Kuvertüre
2 Esslöffel starker Espresso
125 g Süßrahm Butter in Würfel und Zimmertemperatur
100 g Puderzucker
Schokolade und Kaffe in eine Schüssel geben und über einem warmen Wasserbad schmelzen lassen. Zur Seite nehmen und nach und nach die Butter unterrühren. Den gesiebten Puderzucker hinzufügen und so lange aufschlagen die alles abgekühlt und dicklich geworden ist.
Wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist und die Buttercreme etwas angezogen hat, den Kuchen vollständig damit bestreichen und noch mindestens 2 Stunden bis zum Verzehr im Kühlschrank kühlen.
Käsecreme:
1 Esslöffel Zucker
125 g Frischkäse, vollfett
150 g Sahne, geschlagen
Zerstoßene karamellisierte Kaffeebohnen (die hatte ich noch von neulich)
Zucker zum Frischkäse geben und unter Rühren den Zucker auflösen. Die steif geschlagene Sahne unterheben und im Kühlschrank noch einige Zeit nachkühlen.
Je kühler sie ist umso besser harmoniert sie mit der Schokotorte.
Die Torte in Stücke schneiden, einzelne Stücke mit der Käsecreme anrichten und zur Dekoration die zerstoßenen Kaffeebohnen aufkrümeln.


Dienstag, 28. Februar 2012

Traumhafte genussvolle Traumtorte...

Versprochen ist versprochen! Gestern habe ich Euch ja eine wundervolle Traumtorte angekündigt und heute werde ich mein Versprechen mit dem Rezept natürlich einhalten.Eine Schokoladen-Passionsfrucht-Torte aus dem tollen Buch der Damen Geisler und Sitzwohl. Das Restaurant das die Damen führen, hat selbigen Namen einer Köchin. Frau Sitzwohl.
Ja, Sitzwohl ist so vielversprechend da mussten die Damen mit außergewöhnlich schmackhaften Rezepten auftrumpfen. Ich kann nur sagen, das ist ihnen gelungen. Selten ein Kochbuch in dieser Kategorie das tatsächlich als Anleitung verwendet werden kann. Hier ist es anders. Ein super Buch für den Hobbykoch, aber das habe ich Euch ja gestern schon alles erzählt.
Heute ist ein weiteres Rezept dran. Erst das Rezept für die Garnelen und jetzt eine Torte. Na ich trau mich was. Ausgerechnet wo ich doch eher der Backbanause bin, traue ich mich an die professionelle Anleitung und dann gleich auch noch mehrschichtig.
Aber ich kann nur sagen, selbst für Backdilettanten wie mich, ist das Rezept leicht zu verstehen und das Ergebnis war keine Torte, es war eine Komposition für Zunge und Gaumen.
Zartschmelzender Schokoladengenuss des Bodens kombiniert mit der leichten fruchtigen Säure der Passionsfrucht, unterstrichen vom cremigen softigen Geschmack der verschiedenen Mousseschichten und als i-Tüpfelchen der knusprig, nussige Kick durch die Passionsfruchtkerne.
Kennt Ihr das Gefühl wie sich ein Happs im ganzen Mund verteilt und quasi eine Wolke von Geschmack hinterlässt? Man möchte nicht aufhören zu essen und nur der Gedanke, es wolle womöglich jemand etwas von EURER Torte abhaben, versetzt Euch in pure Geizlage. Verstehen könnt ihr das Ganze eigentlich überhaupt nicht, da Ihr sonst eher zur Kategorie herzhaft gehört? Euch sonst nach einem Stück Kuchen noch unbedingt etwas Handfestes essen müsst, um den Süßgeschmack aus dem Mund zu bekommen?
Ihr wisst was ich meine? Dann ist diese Torte garantiert etwas für Euch. Nie wieder möchtest Du auf diesen Geschmack verzichten und solltest du dieses beschriebene Erlebnis noch nie gemacht haben, ist es an der Zeit dich in die Küche zu begeben, zu backen und dieses Genusserlebnis wahrzunehmen.
Schokoladen-Passionsfruchttorte:
Schokoladenbiskuit:
2 Eier
25 g Zucker
70 g Kuvertüre
50 g Butter
Die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen. Kuvertüre mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Überkühlt (so steht es im Rezept) zum Eiweiß geben und mit dem Dotter vorsichtig unterheben. Den luftigen Teig in eine vorbereitete Backform geben und 10 Minuten im Vorgeheizten Backofen auf 170°C backen.

Schokoladenmousse braun
125 g dunkle Kuvertüre (min 70% Kakaogehalt)
1 Dotter
1 Ei
280 g Schlagsahne
Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Dotter und Ei im Wasserbad dickschaumig aufschlagen. Die Sahne halbfest schlagen. Die geschmolzene Kuvertüre mit den dickschaumig geschlagenen Eiern mischen und die Sahne unterheben.
Die Mousse auf den ausgekühlten Schokobiskuit streichen und im Kühlschrank auskühlen lassen.

Weiße Passionsfruchtmousse
125 g weiße Kuvertüre (keine weiße Schokolade!!!)
2 Blatt weiße Gelatine
1 Dotter
1 Ei
100 ml Passionsfruchtsaft
280 g Schlagsahne
Die Kuvertüre auch hier wieder schmelzen, Dotter und Ei im Wasserbad dickschaumig aufschlagen. Die Gelatine zum quellen einweichen, anschließend ausdrücken und im Passionssaft erwärmen und auflösen. Die Sahne halbfest schlagen. Die geschmolzene Kuvertüre mit den dickschaumig geschlagenen Eiern mischen, die Sahne unterheben und vorsichtig den Passionsfuchtsaft mit der aufgelösten Gelatine einrühren.
Die Mousse auf die ausgekühlten Schokoladenmousse streichen und wieder im Kühlschrank auskühlen lassen.

Passionsfruchtgelee:
1 frische Passionsfrucht
200 ml Passionsfruchtsaft
2 Blatt weiße Gelatine
Die Passionsfrucht halbieren. Saft und Kerne auslösen und kurz erwärmen. So löst sich die Haut um den Kern. Den Passionsfruchtsaft dazugeben und das ganze leicht erwärmen. Die eingeweichte und ausgedrückte Gelatine zum Saft geben und auflösen. Das Gelee auskühlen lassen und auf die Passionsfruchtmousseschicht geben. Wieder kaltstellen. Im Rezept stehen 30 Minuten, aber ich habe Sie nochmals einige Stunden gekühlt.
Als Tipp steht außerdem, man soll zwischen den Schichten leicht Kakao aufstäuben. Das macht die Torte besonders hübsch. Okay, den Tipp habe ich erst nach Fertigstellung meiner Torte gelesen.
Als Zusatz steht noch unter dem Rezept „Das Geschmackserlebnis ist sensationell“ Das kann ich nur bestätigen.
Zitat eines Kollegen der die Torte probiert hat: Darf ich meiner Frau ein Stück zum Probieren mitnehmen? Die Torte schmeckt so klasse, die kann man nicht beschreiben, die muss man
gegessen haben!


Dienstag, 21. Februar 2012

Heute gibt es AKS...

Ihr wisst nicht was AKS ist? Ananas, Kokosnuss, Schokolade. Im Moment wird einem ja die Ananas regelrecht hinterher geschmissen, also sinnbildlich, alles Andere wäre gemein, wenn nicht gar unverschämt. Was ich damit meine, diese köstliche exotische Frucht ist derzeit recht preiswert zu bekommen. Außerdem, Ihr könnt es Euch schon denken, Sie ist gesund! Ach was! Jahaa, sie hat Vitamine, entzündungshemmende Enzyme und kurbelt eine träge Verdauung an. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sie auch enorme Säure hat und wenn man etwas mimosenhaft und empfindlich ist, ist ruckizucki das Zahnfleisch angegriffen. Jetzt ist es aber so, das wir hier im Büdchen die Ananas sehr gerne mögen, also kombiniere ich sie mit Kokosnuss und Schokolade um sie etwas „milde“ zu stimmen. Herausgekommen ist ein exotisches Dessert das man Kübelweise essen könnte, aber ob es dann noch gesund ist?AKS oder besser Ananassalat auf Kokosnusscreme mit Schokoladen-Espuma
Kokosnusscreme:
400 ml Kokosnussmilch
100 ml Sahne
200 g Sahnequark
4 cl Kokosnusslikör
2 Esslöffel Zucker
6 Blatt Gelatine
Sahne und Quark mit dem Likör und dem Zucker verrühren. Gelatine in der Kokosmilch quellen lassen, erwärmen (dabei die Gelatine auflösen) und löffelweise mit der Quarkcreme vermischen. Die Creme in Gläser füllen und im Kühlschrank auskühlen lassen.
Ananassalat:
1 frische Ananas
2 Esslöffel Puderzucker
Etwas Chilipulver
Die Ananas schälen, den Strunk aus der Mitter entfernen und in kleine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben mit Puderzucker mischen und ganz leicht mit Chilipulver bestäuben. Zum ziehen zur Seite stellen.
Schokoladen-Espuma:
150g Schlagsahne
200 g Zartbitterschokolade (ich hatte 90% die extrem bitter war)
3 Eiweiß
1 Blatt Gelatine
Gelatine in Wasser einweichen und quellen lassen. Schokolade in der Sahne auflösen und anschließend abkühlen lassen. Die Gelatine ausdrücken und leicht erwärmen bis sie flüssig ist. Die flüssige Gelatine in die Schokosahne rühren. Wenn die Schokosahne gut abgekühlt ist (Zimmertemperatur) die Eiweiße schnell mit einem Schneebesen in die Schokosahne rühren. Die Masse sofort in einen vorgekühlten Sahnesiphon füllen. 2 Patronen einschrauben, kräftig schütteln und bis zum servieren, den Siphon kopfüber im Kühlschrank kühlen.
Zum servieren den Ananassalat auf die Kokosnusscreme geben und obenauf das Espuma spritzen.



Dienstag, 16. August 2011

Ein total abgehobener Schokoladenkuchen, klein aber oho...

Wieder ist das Wochenende anderes verlauf als es ursprünglich geplant war, aber das kennt Ihr ja bereits von Herrn und Frau GB. Ich kündige unsere Aktivitäten schon gar nicht mehr an, weil dauern irgendetwas dazwischen kommt. So war es auch am letzten Samstag, ursprünglich wollten wir eine Tour zum Niederrhein machen, doch daraus ist nichts geworden. Geplant war es früh loszufahren, sich noch das eine oder andere nette Örtchen auf dem Weg anzusehen und dann pünktlich zum Kaffeetrinken bei unserer Verabredung einzutreffen. Im Gepäck einen Schokikuchen. Aber wie schon gesagt, daraus wurde nichts. Also kurzerhand umdisponiert, die Sterne standen gut für "kulinarisches Bochum“. Lag es jetzt an der Sternschnuppennacht die von Freitag auf Samstag einen Sternschnuppenregen bringen sollte, oder einfach an unserer bescheidenen Planung, wir werden es nie erfahren, aber von den Sternschnuppenregen habe ich nichts gesehen, dafür aber am Samstag Dauerregen ohne Schnuppen. Bochum kulinarisch fiel sprichwörtlich ins Wasser. Also, was machten wir??? Einer unserer leichtesten Übungen, wir disponierten um.Im Büdchen lagerten ja noch die Zutaten für den schokoladenen Schokokuchen den ich ja eh backen wollte. Also flugs alle Zutaten zusammengestellt und Rezept lesen. Eine Springform parat und Teig nach Anleitung basteln. Nun noch die Springform fetten. Was steht da??? Eine Springform mit 18 cm Ø soll gefettet werden!!! Hab ich ein Glück, in den Tiefen der Küchenschublade vegetiert eine Form der angegebenen Größe vor sich hin. Ich versetze sie in die Realität des Lebens, fette sie und fülle den leckeren Teig (lt. Herrn GB hätte man von dem Teig mehr machen können, ist zuwenig zum schleckern übrig geblieben) in die Form.

Dann wurde er in den muckelig warmen Ofen geschoben. Da konnte er nun backen. In die Breite konnte er ja nicht, also wurde er höher und höher. Natürlich nicht überall, nein, er platzte an einer Seite auf und mir schwante nichts Gutes.

Keiner und Niemand ist hier im Büdchen abgehoben und jetzt auch noch der Schokoladenkuchen, na klasse. Nach der angegebenen Zeit habe ich ihn erstmal zum abkühlen zur Seite gestellt. Na hübsch ist was anderes. Aber er muss es sich wohl doch noch mal anders überlegt haben, denn die Drohung, mit so einem Aussehen wird er seinen Auftritt im Büdchen nicht feiern können, muss scheinbar gewirkt haben. Ein wenig in sich gezogen ließ er sich noch dick mit Schokoladenglasur einstreichen, mit etwas Puderzucker bestäuben und auf eine Tortenplatte setzen. So fix und fertig sah er richtig chic aus und lecker war er auch. Super schokoladen! Klein aber oho...
Schokoladenkuchen mit Schokoglasur
120g Butter
100g Zucker
3 Eier
50g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
30 g gemahlene Mandeln
2 Esslöffel Amaretto
200 g Zartbitterkuvertüre
Etwas Puderzucker zum bestäuben
Backpapier und Butter für die Form
Butter mit Zucker schaumig schlagen. Nun nach und nach die Eier dazugeben und kräftig weiter schlagen. Mehl mit Backpulver sieben und unter die Eiermasse rühren. Jetzt noch die gemahlenen Mandeln untermischen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die flüssige Schokolade zusammen mit dem Amaretto zur Eier-Mehlmischung geben. Alles gut verrühren. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, den Boden einer Springform mit Backpapier bedecke und die Ränder der Form gut mit Butter einfetten. Den Teig in die Form geben und bei 180°C ca. 45 bis 50 Minuten backen.
Den Kuchen in der Form etwas auskühlen lassen, anschließend aus der Form nehmen.


Für die Glasur
150g Puderzucker
4 Esslöffel Kakaopulver
1 Esslöffel Butter
2-3 Esslöffel heißes Wasser

Alle Zutaten miteinander vermengen bis eine cremige streichfähige Glasur entstanden ist.

Den Kuchen damit rundherum einstreichen und die Glasur trocknen lassen.

Kurz vor dem Anschneiden mit etwas Puderzucker bestäuben.