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Freitag, 12. September 2014

Es wird würzig, Schweinefilet im Kräutermantel, Blumenkohlcurrypüree usw. usw….würzig halt...

…eigentlich habe ich im Moment gar keine Zeit hier rumzuschreiben, ich habe noch soooo viel auf meiner Nachkochliste, aber dieses Event kann ich mir nun wirklich nicht entgehen lassen. Es geht ums Würzen und ich schwärme geradezu für Gewürze, also verstehst Du meine Freude.
Frau P. von Oberst trifft Sahne hatte mit der Königin Doc Eva auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Kochtreffen ein richtig tolles Erlebnis, sie waren bei active cooking und sie schwärmten das ganze Wochenende, wenn sie nicht gerade selbst kochten, von diesen zwei jungen Männern die eine richtig tolle Idee in die Tat umgesetzt haben. Von der Idee hat Frau P. hier erzählt und Du kannst ja mal bei Gelegenheit zu ihr rüber springen und Dich informieren. Aber erst einmal bleib mal noch hier, das eine oder andere könnte Dich nämlich durchaus noch interessieren.
Also zurück zu den Reisemädels. Du kannst Dir vorstellen wenn zwei Mädels so begeistert sind dass sie kaum ein anderes Thema haben, dann haben sie auch das Shoppen nicht ausgelassen. Ich gehörte zu den Glücklichen die auch eine großzügige Kostprobe einige Tropfen probieren durfte und ich kann nur sagen, KÖSTLICH! Dass die Kostprobe recht mickrig ausgefallen ist, konnte ich durchaus verstehen, ich hätte auch nicht mehr abgegeben von den vortrefflichen Delikatessen. Diese wenigen Tropfen der Kostprobe sind es mir wert beim Event, zu dem Frau P. aufgerufen hat, mitzumachen.
Frau P. will wissen ob ich nur mit Pfeffer und Salz würze, oder ob ich auch noch andere Gewürze verwende. Ja Frau P., ich habe tatsächlich Unmengen von Gewürzen im Gebrauch. Sie will nicht nur wissen wie ich würze, sie möchte auch noch gerne in meinen Gewürzschrank schauen, neugieriges Weib. Okay Frau P., Du hast es so gewollt!
Aber auch Salze sind mir äußerst wichtig, und Gewürzmühlen hätte ich sicherlich im Dutzend hier stehen, hätte ich nur mehr Platz. Zum Würzen gehören für mich auch Essige und Öle.
Nicht dass Du jetzt denkst mein Essen ist komplett überwürzt. Frau P. weiß dass ich gut dosiert würze. Das Wichtigste ist für mich das Produkt, egal ob Fleisch, Fisch, Gemüse oder sonstiges, das Produkt selbst steht absolut auf Platz eins und das Letzte was ich möchte, den eigentlichen Geschmack mit Gewürzen übertünchen. Ganz schlimm wenn Speisen nur noch nach Gewürzen schmecken und der eigentliche Geschmack ganz verloren geht. Mit Gewürzen spielen, das Eigentliche damit unterstreichen, oder auch den Ursprungsgeschmack verstärken. Zum Glück ist der Wahn des Überwürzens wieder in seine Schranken zurück gedrängt und der Genuss steht wieder im Vordergrund.
Genuss soll Spaß machen und uns bespaßte ein Schweinefilet im Kräutermantel auf Blumenkohlcurrypüree an würzigem Knuspergemüse mit brauner Sauce. Ja Frau P. jetzt staunst Du nicht schlecht, da hättest Du jetzt sicher auch gerne etwas von gehabt. Heute müssen Bilder reichen, aber wenn ich Dich mal wieder treffe, dann lass ich mir etwas einfallen, so wie Du es auch für uns mich immer machst, aromatisch-genussvoll-feinwürzig, eben mit Gewürzen gespielt. So, Frau P. jetzt bekommst Du noch ein Rezept zum Event und dann muss ich aber wieder in die Küche.
Schweinefilet im Kräutermantel auf Blumenkohlcurrypüree an würzigem Knuspergemüse mit brauner Sauce
Schweinefilet im Kräutermantel
Zutaten:
Schweinefilet pro Person ca. 150 g
1 Esslöffel Butter
2 Scheiben Toastbrot ohne Rinde gerieben
50 g geriebenen Parmesankäse
2 Esslöffel Naturjoghurt
Eine Handvoll gehackte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill, Kerbel, Liebstöckel)
Pfeffer und Salz
Das Schweinefilet in der Butter von allen Seiten anbraten und leicht bräunen.
Aus dem geriebenen Toastbrot, dem Parmesankäse, den Kräutern und dem Joghurt eine Creme herstellen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Ruhig etwas kräftiger, denn der Joghurt braucht Salz und Pfeffer.
Das angebratene Schweinefilet in eine Auflaufform geben und die Joghurtmasse auf das Filet streichen. Das Filet soll komplett rundherum bedeckt sein. Den Backofen auf 180°C vorheizen und das umhüllte Filet gute 30 bis 35 Minuten im Backofen garen.
Nach der Garzeit aus dem Backofen holen und ca. 5 Minuten ruhen lassen eh es angeschnitten wird.
Blumenkohlcurrypüree
Zutaten:
Blumenkohl
Kartoffeln
Creme frâiché
Milch
Salz und englische Currypulver
Blumenkohl in kleine Röschen geteilt und in Salzwasser kochen. Gewichtsmäßig den gleichen Anteil Kartoffeln schälen und ebenfalls kochen. Die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse geben und den Blumenkohl mit einem Mixstab pürieren. Beides miteinander vermengen, mit etwas Milch und Creme frâiché glatt rühren. Mit Salz und Currypulver würzen.
Würziges Knuspergemüse
Zutaten:
Pro Person je eine große Möhre, ein Viertel einer großen Kohlrabe, ein großes Blumenkohlröschen in kleine Röschen geteilt.
Etwas Zucker
Etwas Salz
Butter und Paniermehl
Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Ingwerpulver, Nelkenpulver, schwarzer Kardamom, Senfkörner, Muskatnuss, Muskatblüte und langer Pfeffer jeweils nur ein Prise
Die Möhren und die Kohlrabe in kleine Würfel schneiden, anschließend zusammen mit den kleinen Blumenkohlröschen in einen Topf geben. Mit Salz und Zucker bestäuben. Gut eine 1/4 Stunde stehen lassen damit das Gemüse Wasser ziehen kann. Jetzt das Gemüse aufkochen und auf kleiner Hitze gar ziehen lassen. Die Butter erwärmen und das Paniermehl zufügen. Das Paniermehl anbräunen. Die Gewürze zusammen in einen Mörser geben und zu feinen Gewürzstaub mahlen. Das Gewürzmehl zur Paniermehlbutter geben und verrühren.
Die Paniermehlbutter beim Anrichten tropfenweise auf dem Gemüse verteilen.
Braune Sauce:
Zutaten:
1 Schalotte
1 Teelöffel Butter
250 ml Rinderfond (ich hatte noch einen Fond von Ochsenbäckchen)
50 ml Madeira
100 ml kräftigen Rotwein
100 g eiskalte Butterflöckchen
Pfeffer und Salz
Die Schalotte in feine Würfelchen hacken. Die Butter erwärmen und die Schalottenwürfel glasig dünsten. Mit Madeira und Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Den Fond hinzufügen und alles zusammen auf gute 175 ml einkochen. Mit den Butterflöckchen aufschlagen bis eine gute Bindung erreicht ist. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Bis zum Servieren warmhalten.
Alle Einzelkomponenten zusammen anrichten.

Montag, 11. November 2013

Ich glaub es geht schon wieder los, Buch eins…


Alle Rechte: Ariane Bille
Eigentlich war sie doch erst neulich, die Lesewoche "jeden Tag ein Buch" Du kannst Dich erinnern!? Im Juli hatten die Tochter vom Arthur  und Steph vom kleinen Kuriositätenladen die Idee jeden Tag ein Buch zu rezensieren. Wie sich das für einen Foodblog gehört, werden hier im Büdchen natürlich Kochbücher gelesen, rezensiert und gebloggt.
Wir stecken mitten im November uns so langsam gehen die Temperaturen Richtung Nullpunkt auf dem Thermometer. Genau die richtige Zeit für die Winterwohlfühlküche.
Da hatte der Thorbecke Verlag das richtige Näschen für die Vorlieben der kochenden Bevölkerung bewiesen. Wärmendes für kalte Tage und wenn ich an das derzeitige Sturm- und Regenwetter denke, möchte ich mich mit Wolldecke und diesem hübschen Kochbuch auf das Sofa verziehen. Mal so unter uns, ich hab es auch gemacht und viele Markierungsfähnchen in das Buch geklebt.
Nach der Einführung geht es auch gleichhier in diesem reizenden Buch mit Kleinigkeiten für Schneetage los. Weiter mit Trostspender für kalte Tage und Schlemmereien am Kamin die sicher auch ohne Kamin schmecken. Einen Vitaminstoß gibt es mit Wintersalate und mit der süßen Verführung wird auch der süße Zahn gestillt. Und sollte das Alles nicht über die dunklere Jahreszeit hinweghelfen gibt es noch die Rubrik Ein Becher Glück. Zum Schluss kannst du im alphabetischen Register alle Rezepte wiederfinden.
Ein Buch mit Hardcover und zahlreiche gemütlich wirkende Fotos, die aus dem kalten Zeitabschnitt des Jahres stammen. Es ist ein Buch mit über 150 Rezepten.  Schwierigkeitsgrade der Rezepte sind sehr vielseitig und finden sicher jeweils seinen Könner.
Es ist ein reines Rezeptbuch. Doch was ich unbedingt erwähnen möchte ist, dass die Speisenergebnisse wunderbar und liebevoll in Szene gesetzt wurden und damit ist ein warmes „Bilderbuch“ entstanden das ich immer wieder gerne zur Hand nehme. Was mir auch sehr gut gefällt, dass der Herbst jenseits von Halloween und Spukgeschichten sehr stimmungsvoll dargestellt wird. Es erinnert mich an die Jahreszeit wie sie in unserer Gegend eher angetreten wird. Sie steigert die Spannung auf die Adventzeit und erinnert etwas mehr an Erntedank und die Zeit in der man sich auf den Winter vorbereitet.
ISBN: 978-3-7995-0376-1

Ich habe mich an verschiedenen Rezepten in diesem Buch versucht und würde jedes Rezept als gut nachzuarbeiten bewerten.
Heute gibt es Linsensalat mit Schweinefilet:
200 g Puy-Linsen
1 Teelöffel Dijonsenf
2 Esslöffel Balsamicoessig
½ Teelöffel Meersalz
½ Teelöffel schwarzer Pfeffer
4 Esslöffel extra natives Olivenöl
250 g Champignons (ich habe Cremechampignons genommen)
1 Esslöffel Olivenöl
Schale einer abgeriebenen Zitrone (unbehandelt versteht sich wohl von selbst)
2 zerdrückte Knoblauchzehen
2 Esslöffel fein gehackte Rosmarinnadeln
350 g Schweinefilet (kann auch etwas mehr sein)
100 ml Rotwein
100 g junge Spinatblätter (weil sie aus waren mussten bei mir Rucolablätter herhalten)
16 Kirschtomaten, halbiert
Linsen mit reichlich kaltem Wasser in einem Topf aufkochen und bei reduzierter Hitze ca. 20 Minuten gar kochen. Abgießen und abkühlen lassen.
Aus Essig, Senf, je einem ¼ Teelöffel Salz und Pfeffer und zum Schluss das native Olivenöl ein Dressing rühren. Pilze in feine Scheiben schneiden, mit den Linsen mischen und dem Dressing marinieren.
Zitronenschale, Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin, restliches Salz und restlichen Pfeffer mischen. Das Schweinefilet mit dem Gewürzöl einreiben.
Das Filet in einer erwärmten Pfanne bei mittlerer Temperatur von allen Seiten gute 5 Minuten braten. Zur Seite stellen und in der warmen Pfanne gut weitere 5 Minuten ziehen lassen. Das Filet aus der Pfanne nehmen und warmstellen.
Den Bratensatz mit dem Rotwein ablöschen und aufkochen. Sollte etwas von dem Gewürzöl übrig sein, den Rest einfach mit zu dem Rotwein geben.
Das Rotweingemisch zu den Linsen geben.

Linsen mit Salatblättern und Tomatenstücken auf einem Teller arrangieren, die Schweinefiletscheiben auf dem Salat anrichten und mit etwas Brot servieren.

Dienstag, 12. Februar 2013

Hast Du Lust auf BBC Schweinefilet mit Birnenbohnenragout…

…jahrelang war ich ein Gegner von Birnen und Bohnen, doch frag mich nicht warum. Heute kann ich mir es beim besten Willen nicht erklären, weil ich die Kombination total lecker finde. Sicher kennst Du das bekannte Rezept Birnen, Bohnen undSpeck. Tja und genau mit diesem Gericht bin ich auf den Trichter gekommen und habe mich regelrecht in diese Geschmackszusammensetzung verguckt. Bei dem bekannten Bohnengericht kommt die Raffinesse noch obendrein von dem Speck. Das ist schon etwas ganz Besonderes, diese dreier Kombi ist unglaublich geschmackvoll. Doch jetzt habe ich für den Speck einen Ersatz gefunden. So ein richtiger Speckfreund bin ich ja nun auch nicht wirklich, deshalb kommt mir das Schweinefilet gerade recht. Ja richtig, Schweinefilet! Aber nicht etwa nur einfach rundum braun gebraten und fertig. Nöö, also rundum wird es schon braun gebraten, aber nur leicht angebraten das es etwas Farbe bekommt und dann wird es mariniert. Du machst eine köstliche Sauce und ich erzähl Dir wie.
Die Sauce:
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Zwiebel und Knoblauch dünstest Du in etwas Öl an. Du löschst mit 50 ml Orangensaft ab. 300 ml Ketchup und 125 g Rübensirup wird untergerührt. 1 Esslöffel Senf, 1 Teelöffel Chilisauce, 2 Esslöffel Worcestershiresauce, 1 Zimtstange, 2 Sternanis und 1 Prise Cayennepfeffer verfeinern das ganz noch. Du vermischt alles gut miteinander und lässt die Sauce gute 30 Minuten leicht köcheln. Du entfernst Zimtstange und Sternanis. Die angebratenen Schweinefilets verteilst Du entweder zusammen in eine Auflaufschale, oder wenn Du hast, gibst Du jeweils ein großes Stück angebratenes Schweinefilet in eine Mini-Cocottes.
Die Sauce verteilst Du auf den Filets und eh Du es weitergarst lässt Du es aber mindestens 30 Minuten marinieren. Du kannst es auch für den nächsten Tag vorbereiten und über Nacht marinieren.
Wenn Du einen Dampfgarer hast, garst Du die Cocottes 25 Minuten auf 90 °Grad. Willst Du im Backofen garen, würde ich 25 Minuten auf 160° Grad garen. Es soll noch schön rosa sein.
Das Birnenbohnenragout machst Du ganz einfach. Etwas Fett in eine Pfanne und darin einen Teelöffel Zucker karamellisieren. Pro Person eine geschälte, entkernte und geachtelte Birne im Zucker-Fett andünsten.
Gekochte Bohnen dazugeben und alles zusammen kurz durch schwenken. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Das Birnenbohnenragout zusammen mit dem BBC Schweinefilet anrichten und wenn Du noch Spätzle dazu serviert, ist es eine perfekte Speise.


Mittwoch, 30. Januar 2013

Chilitopf mit Schweinefilet, wenn Du eine gute Unterlage brauchst…

…ist das genau das Richtige. Zum Jahreswechsel hatten wir im Büdchen ein kleines Buffet mit verschiedenen Leckereien. Es war alles vertreten. Von leicht bis kräftig, von salzig bis süß, kalt und warm, wir haben nichts vermisst. Die kalten Speisen wie Salat, Chiliknoblauch-Schnitzel, Glückskekse oder gar die verschiedenen Saucen waren schnell gemacht.
Mir fehlte noch eine geeignete warme Variante und zwar musste das etwas herzhaftes sein. Etwas das nicht gleich unappetitlich wirkt, nur weil es im großen Topf gekocht wurde. Eventuell etwas das man auch mal warmhalten kann. Ich weiß, dass bei solchen Gelegenheiten gerne Chilitöpfe gegessen werden, also lag etwas mit Bohnen und Schärfe nahe. Schärfe und Fülle bieten eine geniale Unterlage für ein Gläschen Wein und ein Glas Sekt. Eine Unterlage brauchst Du, wenn Du nicht sofort beim ersten Schluck aus den Pantinen kippen willst. Obendrein sollte das neue Jahr für Herrn GB auch richtig klasse anfangen und so gab es dann auch noch gleich die dritte Variante Fleisch. Schweinefilet im Chilitopf oder Chilitopf mit Schweinefilet.
Uns hat es gefallen und da ich gleich etwas mehr gemacht hatte, startete für mich das neue Jahr auch klasse, ich brauchte nicht kochen und konnte mich von Herrn GB verwöhnen lassen. Denn aufwärmen kann Herr GB, das macht er mit aller Ruhe und Bedächtigkeit, nicht einfach zack in die Mikro! Nee, wenn er für mich „kocht“ dann nur mit aller Liebe ;-)
Chilitopf mit Schweinefilet:
Öl zum anbraten
Ca. 600 g Schweinefilet in feine Streifen geschnitten
2 Zwiebeln in Würfel geschnitten
1 Knoblauchzehe fein gerieben
1 kleine rote Chilischote
250 g gekochte Kidneybohnen
150 g gekochte Maiskörner
3 Esslöffel Tomatenmark
250 g passierte Tomaten
1 Esslöffel gehackter Oregano
½ Teelöffel Kreuzkümmel
2 Teelöffel Rosenpaprika
Schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
1 Teelöffel Majoran
¼ Gemüsebrühe
Salz
Das Öl erhitzen und die Filetstreifen leicht braun anbraten. Das Gemüse und das Tomatenmark zugeben und auch kurz andünsten. Mit Gemüsebrühe und den passierten Tomaten ablöschen. Die Gewürze zufügen und alles gut vermischen. Gute 15 Minuten garen und ggf. mit Salz nochmals abschmecken.


Montag, 14. Januar 2013

Schaschlik herrlich leicht und doch gemütlich…

...so zwischendurch muss man ja auch mal wieder was Frischeres essen. Also ich meine jetzt nicht was Frisches, frisch ist ja alles was es im Büdchen gibt, ich meine etwas Frisches das auch gleich erfrischt. Natürlich soll es auch satt machen, aber eben frisch satt machen. Nicht so satt machen ohne erfrischt zu sein. Wisst Ihr jetzt was ich meine? Ich rede mich gerade um Kopf und Kragen, dabei versteht Ihr mich womöglich gar nicht. In der Weihnachtszeit füllt man sich ja gerne mit warmen molligen Speisen, die dieses gemütliche, heimelige Gefühl in uns wach rufen. Man neigt zur Völlerei weil es so wohlig macht. Warme Gewürze in den Speisen vertiefen den Geschmack des Wohlgefühls.
Doch jetzt so frisch im neuen Jahr angekommen, will man nicht nur den Muff der letzten Weihnachtszeit aus den Räumen haben, so schön die Zeit auch war, jetzt will man auch Frische in die Kochtöpfe einziehen lassen.
Einen kleinen Start habe ich mit Schaschlik auf Couscousgemüse in die frische Richtung getan, aber ich könnte mir vorstellen bis der richtige frische Frühling Einzug hält, verfalle ich sicher noch das eine oder andere Mal in die warme Winterzeit.
Schaschlik auf Couscousgemüse für 2 Personen
250 g Schweinefilet
Je eine rote und gelbe Paprika
1 Zucchini
4 kleine Schalotten
Das Schweinefilet in Würfel schneiden, die Paprika und die Zucchini in gleich große Stücke schneiden und die Schalotten schälen. Alles abwechselnd auf Holzstäbchen spießen.
In einer Pfanne mit Öl rundherum braun braten.
In eine Schale geben und im Backofen warm halten.
Für das Couscousgemüse ca. 100 g Couscous mit 250 ml Gemüsebrühe aufgießen und quellen lassen.Hier solltest Du Dich an der Anleitung auf Deiner Couscous-Packung orientieren.
Das Gemüse das von den Spießen übrig geblieben ist in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.
Hier bietet sich die Pfanne natürlich an in der Du vorher die Spieße gebraten hast. Die Gemüsewürfel nach dem anbraten gar dünsten und anschließend den Couscous unter das Gemüse mischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Couscousgemüse mit Spieße anrichten und einen Knoblauchquark wie Zaziki dazu reichen.


Mittwoch, 28. November 2012

Kohlsaison und Herr GB ohne Stampfauftrag…

Der Winter hat ja gerade erst angefangen und mit ihm die Kohlsaison. Der Weißkohl ist im Steintopf, aber wir hatten ja nicht nur Weißkohl besorgt. Herr GB schleppte sich auch mit Rotkohl ab und der wollte jetzt auch verarbeitet werden. Also der Rotkohl nicht Herr GB! Bis wir das Sauerkraut essen können dauert es ja noch einige Wochen, aber zwischendurch müssen wir ja auch gelegentlich mal etwas essen und da drängt sich der Rotkohl geradezu auf. Gibt es eigentlich rotes Sauerkraut? Ich kenne ja nur das Weiße. Rotkohl kenne ich nur als Beilage, Salat oder, das ist aber schon etwas gewagt, als Rouladen. Eh ich mich jetzt an die Rouladen traue gibt es aber den Rotkohl erst einmal wieder als Beilage.
Pate für meinen Rotkohl stand wieder einmal Vinzent Klink. Aber wer den Vince kennt weiß vorher schon dass es nicht nur Rotkohl gab. Nöö, es gab auch noch Schweinefilet gefüllt mit Kastanien. Ich glaube ich habe wieder ein Rezept das ich bei Petra loswerde. Ihr Jahresevent zum Thema Koch den Vinz geht ja so langsam dem Ende zu, aber wenn Du Lust hast kannst Du auf ihrem Blog foodfreak einige Rezepte nachlesen.
Schweinefilet mit Kastanien gefüllt und Rotkohl:
300 g Rotkohl
250 ml Rotwein
2 Esslöffel Rotweinessig
250 ml Apfelsaft
2Esslöffel Johannisbeergelee
2 Esslöffel Cranberrygelee (im Original nimmt man Preiselbeeren)
1 Messerspitze Piment gemahlen
1 Messerspitze Koriander gemahlen
1 Messerspitze Zimt gemahlen
Salz, Pfeffer
1 Schweinefilet
125 g Sahne
1 Eiswürfel
1 Ei
60 g gekochte und geschälte Maronen (Esskastanien)
1 Esslöffel Butterschmalz
Rotkohl in feine Streifen hobeln. Die Rotkohlstreifen mit Rotwein, Rotweinessig, Apfelsaft, Johannisbeer- und Cranberrygelee vermischen. Piment, Koriander und Zimt zufügen, aufkochen und auf kleiner Hitze 40 Minuten garen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Schweinefilet in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Filetspitzen die übrigbleiben zur Seite stellen. Die Filetscheiben in einem Frischhaltebeutel flach klopfen. Die Filetspitzen zusammen mit der Sahne, dem Eiswürfel, dem Ei und den gekochten Maronen im Mixer pürieren.
Die flachen Filetscheiben mit Salz und Pfeffer würzen und das Maronenpüree auf die Hälfte der Scheiben verteilen. Die restlichen Filetscheiben auf die mit Maronenpüree bestrichenen Scheiben legen und mit kleinen Holzspießchen zusammenstecken.
Im Butterschmalz die gefüllten Filetscheiben von beiden Seiten langsam braun braten und garen.
Selbstgemachte Klöße machen dieses Gericht perfekt.
Herr GB war total begeistert, dass er nicht schonwieder Kraut stampfen musste und das Filet mit Maronenfüllung und Rotkohl, inklusiv der Klöße ließ sein Genießerherz ganz besonders hochschlagen.



Dienstag, 28. August 2012

Verboten gute Geschenke, oder Schweinefilets räkeln sich in Honigpfeffer.

Vor kurzem trudelte hier im Büdchen ganz unverhofft ein Päckchen ein. Also eigentlich vergeht keine Woche in der nicht ein Päckchen hier bei uns abgegeben wird, doch in 99,9% der Sendungen handelt es sich um erwartete bzw. bestellte Waren. In aller Regel sind es Bücher, doch diesmal war es alles ganz anders. Das Päckchen hatte die Größe einer Armbanduhrenbox. Also eher kein Buchformat. Außerdem hatte es einen wunderschönen Duft, es roch etwas nach Weihnachten. Hallo, wir haben Sommer! Meine Geruchsnerven spinnen. Herr GB drängelte, was ist es denn, erwartest Du ein Wichtelpaket? Nein Schatz, im Winter wird gewichtelt. Außerdem steht in aller Regel kein Absender auf Wichtelpaketen, doch auf dieser Sendung war ein Absender und zwar von "Verboten gut"
Also nicht jetzt die Adresse des Blogs, sondern von der Kerstin, der Autorin von "Verboten gut"
In Windeseile habe ich das Päckchen geöffnet und was zum Vorschein kam seht ihr hier:
Da war nicht nur der leckere Tannenspitzenhonig drin auf dem ich im letzten Jahr schon so scharf war, eine liebevoll geschriebene Karte und kleine Tütchen gefüllt mit verschiedenen Zucker und Gewürzen kamen noch zum Vorschein.
Ein X-mas-Zucker löste das Rätsel des Weihnachtsduftes und das Tütchen mit Waldmeisterzucker ist gleich in die Kiste für meine Pralinenherstellung gewandert. Zitronentrüffel in Waldmeisterzucker gewälzt wird bestimmt köstlich.
Das dicke fette Glas mit dem Tannenspitzenhonig war kaum zu übersehen und ein innerer Zwang drängte mich es zu öffnen. Ich kann gar nicht beschreiben welch prachtvoller Duft mir entgegen kam. Eins stand fest, diesen Honig musste ich umgehend vor Herrn GB verstecken.
Ganz unten im Kästchen lag noch ein kleines Beutelchen. Honigpfeffer!!! Also darunter konnte ich mir nun wirklich nichts vorstellen.
Gleich als ich mich bei Kerstin bedankte habe ich bei ihr um Aufklärung gebeten und um ein Rezept wie ich den Honigpfeffer am Besten verwende.
Schweinefilet in Champignonrahmsoße sollte ich damit zubereiten. Es ist Jahre her wann im Büdchen Schweinefilet in Sahne eingelegt wurde um es am nächsten Tag zu garen, doch ich habe es genau nach Kerstins Anleitung gemacht und es war schweineoberlecker. Hat schon was so ein Sahnesößchen.
Obendrein musste ich eine neue Bratpfanne einweihen und da kam mir das Schweinefilet gerade recht.
Die Kerstin hat gesagt ich darf Euch das Rezept geben, allerdings wie der Honigpfeffer gemacht wird muss sie erklären vorausgesetzt er ist nicht selbstgekauft und solange wie Du diesen Honigpfeffer nicht hast, brauchst Du das Nachkochen gar nicht erst starten.
So liebe Kerstin, rück das Honigpfeffer-Rezept raus oder verrate uns Deine Bezugsquelle, ich steh auf heißen Kohlen, Herr GB will es noch mal essen ;-)

Für alle die nachbasteln wollen:
Schweinefilet mit etwas Öl einreiben und mit dem Gewürz von allen Seiten ordentlich würzen.
Anschließend in einer Pfanne kross anbraten, heraus nehmen und zum Parken auf einen Teller geben, oder wie Kerstin rät, in eine Auflaufform legen. Frische Pilze und 2 Schalotten in die Pfanne geben, weich dünsten und Sahne angießen.
Zu einem Sahnesößchen einkochen und wieder mit dem guten Honigpfeffer würzen. Die heiße Soße abkühlen lassen und über das Filet geben, oder das Filet in die abgekühlte Soße legen. Nun über Nacht durchziehen lassen und am nächsten Tag bei 160°C im Backofen fertig garen. Den Tipp von Kerstin dazu Spätzle zu essen haben wir direkt in die Tat umgesetzt und ich muss sagen, auf Anhieb würde mir nichts einfallen was besser passen könnte.
Nochmals herzlichen Dank an Kerstin.