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Mittwoch, 6. November 2013

Walnüsse und ein Überraschungsgewürz, na das soll mir was geben...

…ich grabe mal wieder in den Tiefen meines Blog und erinnere an das Safranhuhn im Juni. Das hat natürlich mal wieder einen ganz bestimmten Grund, denn mit meinem persischen Huhnrezept habe ich ein Kalenderblatt im Jahreskalender 2014 bei "kalifornische Walnüsse" gewonnen. Das Ganze wurde natürlich von keiner geringeren Bloggerin inszeniert als der ideenreichen Zorra und ich war durch Zufall dabei. Aber dass ich dann auch noch gewinne, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet und umso mehr hat es mich gefreut. Für mein Huhn hatte ich die Zutaten selber besorgt und die Walnüsse die Verwendung fanden waren schon sehr lecker, aber soll ich Dir was sagen!? Jetzt habe ich welche probiert, die waren megaklasse. Ich wurde gefragt ob ich Lust hätte einen Snack mit Walnüssen zu entwerfen. Na und ob ich Lust hatte. Mir wurden Walnüsse und ein Überraschungsgewürz zugeschickt. Ja und jetzt kam mein Moment. Das Überraschungsgewürz war Anis. Mal so ganz unter uns, das war mir etwas langweilig und deshalb habe ich mit Anis und anderen Zutaten ein Printengewürz gemischt.
Die Idee für Printenwalnusschnecken war geboren.
Okay, ein Snack ist es jetzt nicht geworden, aber da ich ja eh für die Snackwochen etwas zu spät bin, wäre das doch jetzt ein gutes Rezept für die Gebäckwochen, oder was meint Ihr?
Printenwalnussschnecken:
1 Rolle Blätterteig
Ca. 100 g kalifornische Walnüsse, grob gehackt
Printengewürz bestehend aus (Anis, Ceylonzimt, Kardamon, Koriandersamen, Pimentkörner, Muskatnuss, Gewürznelken) alle Gewürze zu gleichen Teilen mischen und fein mahlen bzw. mörsern.
Butter
Muscovadozucker
Einzelne Teigblätter dünn mit kalter Butter bestreichen. Die Platten aufeinander legen und zu einer großen Platte ausrollen. Die zusätzliche Butter lässt den Blätterteig noch luftiger aufgehen.
Das Gewürz mit 2 Esslöffeln flüssiger Butter vermischen und die Oberseite der Teigplatte mit der Gewürzbutter bestreichen. Die Walnüsse ebenfalls auf der Teigplatte verteilen und mit Muscovadozucker bestreuen.
Die Teigplatte vorsichtig aufrollen und ausgehend von der Seite in schmale Scheiben schneiden. Die einzelnen Scheiben (Schnecken) auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Heißluft gute 20 Minuten goldgelb backen.
Sicher sehr willkommen als Kleingebäck jetzt in der kommenden Winterzeit oder als kleiner süßer Snack der immer geht.

Übrigens, Walnüsse sind super gesund, das wusste schon die Hildegard, die von Bingen…

Montag, 25. Februar 2013

Ententerrine mit Geschnatter…

hier hatte ich Dir ja schon erzählt, dass ich auf Reisen war und eine Ententerrine geklöppelt hatte. Nein, die habe ich nicht auf dem Kochevent gezaubert, dafür habe ich mir drei Tage vor Abreise Zeit genommen. Besser wäre eine knappe Woche, dann hätte sie herrlich durchziehen können, aber so konnte sie vor den kritischen Zungen und Augen auch Stand halten. Unter den verrückten kochbegeisterten Teilnehmern war auch der Gastrojournalisten Rolf Klöckner ein Unikat dessen Meinung ich sehr zu schätzen weis. Nicht überheblich, nicht abschätzend, kein besserwisserischer Koch-Junkie, nein, einfach bodenständig, humorvoll, sympathisch, liebenswert. Ebenso wie die ganze Crew von Käptn´s Dinner, Du weißt schon eine Food begeisterte, genusssüchtige, verfressene Gruppe bei Facebook. Für die hatte ich mir schließlich die Arbeit gemacht, wobei große Arbeit war es nicht wirklich. Ratz Fatz war sie fertig. Das einzig Wichtige ist lediglich, Du brauchst einen Fleischwolf. Einen Guten!!! Mit Plastikspielkram brauchst Du erst gar nicht anfangen, da bekommst Du keine Ente durchgejagt. Mir hat die Kitty mit ihrem Fleischwolfaufsatz geholfen. Endlich ist der Fleischwolf mal so richtig in Aktion getreten. Bisher gab es für ihn meistens nur Gemüse zu verarbeiten, aber warum heißt er wohl Fleischwolf?!
Also erst einmal habe ich mir die Zutaten besorgt, ich hab mir eine Ente geschossen.
Natürlich nicht, selbstverständlich habe ich die Entenbrüste auf dem Markt gekauft. Dafür habe ich mir extra frei genommen und meine elenden Überstunden abgebaut, die kamen mir genau richtig.
Das Klöppelrezept für die Terrine hatte ich mal eben locker verdoppelt. Schließlich waren wir 21 Personen. Das Rezept das Du jetzt von mir bekommst ist für ca. 6 Personen.

1 ½ Entenbrustfilets mit Haut (waren so knappe 500 g)
5 Esslöffel Milch
1 Esslöffel frisch gehackten Salbei
1 Teelöffel frisch gehackten Majoran
2 Teelöffel frisch gehackten Thymian
1 Stück Ingwer ca. 2 cm lang und daumendick, fein gerieben
3 Esslöffel gesalzene Pistazien
3 Teelöffel Salz
7 Pimentkörner
½ Teelöffel Pfefferkörner
Pistazien, Salz, Piment- und Pfefferkörner ganz fein gemörsert oder in einer Mühle gemahlen.
30 ml Portwein
1 Esslöffel Cognac oder Weinbrand
1 Ei (Größe L)
150 g Crème Fraîche

Knapp 150 g geklärte Butter
Salbeiblätter zur Dekoration

Die Entenbrustfilets lässt Du Dir häuten, oder machst es selber. Aber nicht vergessen, Du brauchst das Fleisch UND die Haut. Die Haut verpackst Du in Frischhaltefolie und legst sie für gut 90 Minuten in den Tiefkühler. Sie soll angefroren, aber nicht durchgefroren sein. Das Filet schneidest Du in feine Würfel. Die jagst Du durch Deinen Fleischwolf und die angefrorene Entenhaut gleich hinterher. Jetzt hast Du eine schöne Hackmasse. Sollte sie Dir zu grob sein, schick das Hackfleisch nochmals durch. Hoffentlich hast Du auch die kleine Wolfscheibe genommen.
Jetzt gibst Du alle anderen Zutaten, bis auf die geklärte Butter und die Salbeiblätter, zu Deiner Entenhackmasse. Vermische es zu einem gleichmäßigen Fleischteig. Jetzt füllst Du die Masse in eine feuerfeste Terrinenform und stellst sie abgedeckt in den Kühlschrank. Idealerweise lässt Du sie über Nacht durchziehen. Am nächsten Tag holst Du sie aus dem Kühlschrank und lässt sie Zimmerwärme annehmen. Du heizt den Backofen auf 125° C auf und lässt die Terrine gute 2 Stunden garen. Je nach dem wie groß die Terrinenform ist, oder vielleicht hast Du auch mehrere kleine genommen, kann die Garzeit auch kürzer sein. Auf jedem Fall solltest Du mit einem Messer testen und wenn sie sich fest anfühlt ist sie gar. Du hattest 2 Stunden Zeit in dem Du die Butter klären konntest. Das geht ganz einfach. Du erwärmst die Butter in einem Topf bis sie flüssig ist und sich das Fett von der Molke trennt. Die Molke brauchst Du nicht, deshalb gießt Du das Butterfett vorsichtig in einen anderen Topf ab und die Molke kannst Du entsorgen. (Sollte jemand ein Rezept für übriggebliebene Molke haben, bitte ich darum) Das Butterfett erwärmst Du und die Salbeiblätter frittierst Du in dem Fett.
Die Salbeiblätter legst Du als Dekoration oben auf die Ententerrine und mit dem Butterfett wird die Terrine bis zum Rand aufgefüllt.
Sobald die Butter abgekühlt ist deckst Du die Terrine wieder ab und bewarst sie bis zum Verzehr im Kühlschrank auf.
Irgendwo habe ich neulich mal gelesen, dass solche Terrinen gut vier Wochen haltbar sind, aber ich denke nur solange sie nicht angeschnitten sind.
Also wir haben die Terrine angeschnitten und die Schnatterenten Teilnehmer haben sie super gelobt. Mein nächstes Projekt wird sein, sie in Schraub- oder Weckgläser einzukochen, mal sehen, wenn es klappt werde ich sicher den einen oder anderen Abnehmer finden.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Herzliche Pilztörtchen…

Im Moment kreist hier noch der Federweiße und gelegentlich muss er auch mal Platz für den Apfelcidre machen. Beide sind süffig und in den Flaschen stecken kleine Teufelchen die beim Einschenken ins Glas springen. Während des Trinkens lassen sie sich aufschlürfen und dann ist ihr Weg vom Mund in den Kopf auch nicht mehr weit. Je mehr man von diesem Teufelszeug trinkt, umso mehr nimmt man von diesen kleinen Teufelchen zu sich und umso größer wird der Klamauk den sie im Kopf veranstalten. Sie klopfen und hämmern, sie schlagen und pochen und verstecken sich gerne hinter der Bezeichnung Kopfschmerzen.
Aber ich habe jetzt ein Gegenmittel. Du musst nur ausreichend von diesen kleinen herzigen Pilztörtchen essen und die Chance der kleinen Teufel minimiert sich locker auf die Hälfte dich ärgern zu können. Ich vermute mal dass sie auf den saftigen gehaltvollen Törtchen ausrutschen und es deshalb nicht in den Kopf schaffe. Ich meine ganz genau kann ich es jetzt nicht sagen, aber ich bleibe an dem Thema dran, opfere mich noch einige Male für einen Selbstversuch und sobald ich zu neuen Erkenntnissen gekommen bin, werde ich wieder von den Teufelchen berichten.
Solltest Du auch den Versuch machen wollen, dann backe Dir die Törtchen und besorge Dir Federweiße oder Apfelcidre. Ach ja, ich würde mich freuen mal zu hören, ob in Deinen Getränken auch diese komischen Teufelchen waren und Du sie in Schach halten konntest.
Herzige Pilztörtchen
375 g Mehl
½ Hefewürfel
½ Teelöffel Zucker
200 ml Wasser, lauwarm
1 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Speiseöl
Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und die Hefe hinein krümeln. Den Zucker zugeben und mit etwas Wasser angießen. Gehen lassen bis die Hefe leicht aufschäumt. Dann alle weiteren Zutaten zufügen und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Gehen lassen bis er sich um das Doppelte vergrößert hat. Nochmals kräftig durchkneten und in 12 Portionen teilen. In kleine Herzformen, oder Torteletts, die mit Backpapier ausgelegt sind, jeweils eine Portion Teig geben und glatt hinein drücken. Nochmals gehen lassen.
Für die Füllung 3 würzige Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und 750 g braune Champignons in Blätter.
Beides in etwas Öl ca. 15 Minuten bei geringer Wärme dünsten.
In einer Schüssel drei Eier mit 200 g Creme fraiche, Salz, Pfeffer, Thymianblättchen und Muskatnuss verschlagen. Das Pilz-Zwiebelgemisch und 100 g geriebener Parmesan in die Eiercreme mischen.
Die Mischung auf die, mit Teig ausgelegten, Formen verteilen.
Bei 180°C im vorgeheizten Backofen 35 bis 40 Minuten backen. Sie sollen goldbraun sein.


Dienstag, 17. Juli 2012

Brezeln in Lauge versenkt…

Das war mal so richtig cool. In der Küche stehen, herum experimentieren und nicht wissen ob es nicht ein winziges kleines Bisschen gefährlich ist. Nein, ich habe meine Küche nicht zur neuesten Raketenabschussbahn umfunktioniert, ich habe lediglich ein paar Laugenbrezeln gebacken. Das Herzhafte liegt mir eh viel mehr, als diese süßen Törtchen.
Noch nie habe ich in meiner Küche etwas mit Lauge gemacht und auf der Packungsanleitung des Kaiser-Natrons wurde auch ausdrücklich hingewiesen, dass es sich um LAUGE handelt und man mit ihr bedächtig umgehen sollte.
Wie Ihr lesen könnt, das Büdchen steht noch, Herrn GB geht es gut und mir ist auch nichts passiert, allerdings habe ich jetzt wieder einen weiteren Auftrag bekommen. Zukünftig werden Laugenbretzeln nicht mehr gekauft, sondern nur noch selber gebacken.
Ich finde es ja langsam echt lustig, ich entwickle mich in Sachen Backen immer mehr und es gelingt auch immer besser.

Gez hat die Tochter vom Atthur (mecker nich, so sachse eben im Pott wennse vom Atthur, oder auch vom Atthur seine Tochter sprichs.)
Also nochma, Atthur seine Tochter macht ma widda sonn Event, jetzt hätte se gerne ein Geschenk und zwar ne 3. Ich hätte gez das Lied singen können, wähle drei, drei, drei auffem Telefon, wähle drei, drei, drei und Du hast mich schon…..lalalalala… und dann glaube mir, ich bin ein, zwei, drei schon bei Dir…usw.

Und gez bin ich hier mit meinem Geschenk, ich hab ihr nämlich ne 3 gebacken!!! Genau, aus Hefeteig, dann kunstvoll eine drei geformt und zur Krönung noch in Lauge aufgekocht. Der Abschluss war dann das Backen im Backofen und gez siehsse se hier auffem Foto, die Drei nich die Tochter...
Na, Tochter, freusse Dich?
Für süßes Gebäck bisse ja nich so, abber vielleicht willse ja auch mal was Herzhaftes backen und damitte nich lange nachem Rezept suchen muss, schreibbich das mal gez hier gleich auf. Ach ja, und zu Deinen 3 Anlässen, auch hier aussem Büdchen alle lieben Wünsche und natürlich herzliche Glückwünsche...

Also Laugendreienbrezeln machse so:
1 Würfel Hefe
300 ml Milch
1 Teelöffel Zucker
500 g Weizenmehl
1 Teelöffel Salz
40 g Schmalz oder Butter

1 Liter Wasser
3 Esslöffel Kaiser-Natron

Die Hefe in etwas Milch auflösen und den Zucker unterrühren. Diesen Vorteig gut 15 Minuten ziehen lassen bis er etwas schäumt.
Nun die restliche Milch mit dem Mehl, dem Salz und der Butter vermischen und den Hefeansatz zufügen. Alles zu einem weichen elastischen Teig verkneten, diesen mit einem feuchten Tuch abdecken und gute 30 bis 40 Minuten gehen lassen bis er sich gut verdoppelt hat. Dann noch mal auf einer bemehlten Unterlagen den Teig kräftig durchkneten.
Den Teig in 15 gleichgroße Stücke teilen und jedes einzelne Stück zu einem langen Strang rollen. Dieser Strang sollte sich zu den Enden hin verjüngen.
Aus den Strängen 15 gleiche Brezeln oder Dreien formen und diese weitere 20 Minuten, auch wieder abgedeckt unter einem feuchten Tuch, gehen lassen.
Zwischenzeitlich das Wasser in einem hohen Topf zum Kochen bringen und 3 Esslöffel Kaiser-Natron darin auflösen. Aber Vorsicht!!! Wenn das Natron in das Wasser kommt braust es zunächst gewaltig auf. Dann jeweils eine Brezel oder Drei auf einen Schaumlöffel legen und jede Brezel oder Drei 30 Sekunden ins kochende Natronwasser geben und abkochen.
Die Brezeln oder Dreien nach dem Natronwasserbad abtropfen lassen, auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech geben und mit groben Salz betreuen.
Wenn alle Brezeln oder Dreien auf dem Backblech liegen, dieses in den kalten Backofen schieben und bei 220 °C eine gute Viertelstunde schön goldbraun backen.
Ich hatte noch eingefrorene Bärlauchbutter die ganz hervorragend dazu passt, aber Dir fällt doch sicher auch etwas ein.


Freitag, 6. Juli 2012

Zucchini-Häppchen gehen immer…

Neulich als wir grillten konnte ich es malwieder nicht abwarten. Grillen ist ja nichts für Hungrige bis da mal die Kohle durchgeglüht ist und das Würstken endlich gar ist, bin ich fast verhungert. Ich muss es ja schließlich wissen, wer kommt von uns denn nun aus der Hochburg der Kohle, Du oder ich? Na wie gesagt, neulich war es mal wieder soweit, ich hatte Hunger und die Kohle wollte einfach nicht glühen. Klar ich hätte mich jetzt an Brot, Soßen und Salat satt essen können, aber das war jetzt auch nicht so das was mir vorschwebte. Außerdem wollte ich ja nur eine winzige Kleinigkeit.
Nachdem ich den Kühlschrank und alle anderen Vorratsschränke inspiziert hatte, blitzte es wieder und meine Ideen überschlugen sich.
Als kleinen Snack vorweg gab es Zucchiniröllchen mit Grissini in Schinken eingehüllt. Jetzt sag doch mal selbst mit so kleinen Leckereien kann man doch gut die Wartezeit überbrücken, oder?
Zucchini in dünne Streifen schneiden und leicht salzen. Frischkäse mit etwas Quark und Sahne glattrühren.
Minze fein gehackt unterheben und mit Pfeffer, Salz und Sumach abschmecken. Die Zucchinistreifen aufrollen und mit einen Zahnstocher feststecken.
Die Käsemasse einfüllen und auf Teller anrichten. Grissinistangen mit gekochten Schinken umhüllen und zu den Zucchinihäppchen legen.
Ein kleiner Snack der noch Platz für Grillgut lässt…


Montag, 2. Januar 2012

Die waren übrig, Blätterteigbällchen…

Für viele total unverständlich, für uns ein wunderschöner Silvesterabend, wir zwei alleine! Ach war das ein schöner genussvoller Abend. Seit Jahren mal wieder ein Silvester ohne Party, ohne Candle Light Dinner, einfach ohne Hally Gally. So hatte es sich Herr GB für 2011 gewünscht! Erst war ich etwas irritiert! Wie jetzt? Es sollte kein tolles Galamenü mit mehreren Gängen geben. Mit Aperitif, Wein, Sekt abgestimmt auf jeden Gang genauso wie in den vergangenen Jahren?! Anschließend ab 23 Uhr zur Silvesterparty mit Lifemusik und Tanz?! Also Genuss bis in den Morgenstunden?!Okay, dann eben mal anders, aber wie?
Mein Schatz hatte noch einen weiteren Wunsch, er wollte "meinen“ Kartoffelsalat. Na gut, also machte ich ein kleines Büfett für uns, natürlich mit Kartoffelsalat, aber auch mit anderen köstlichen Kleinigkeiten. Darunter waren kleine Blätterteigbällchen, nur davon hatte ich so viele gemacht, die Menge hätte gut für einen weiteren Silvesterabend gereicht. Doch ich finde sie so klasse, die werde ich garantiert mal öfters als kleinen Snack machen
Blätterteigröllchen:
2 gefrorene quadratische Blätterteigscheiben auftauen
200 g Gehacktes
1 Esslöffel Quark
1 Teelöffel Sambal Olek
1 Esslöffel Honig
1 Chilischote fein gehackt
Salz
Etwas Eiweiß
Gehacktes mit Quark, Sambal Olek, Honig und der feingehackten Chilischote zu einem Fleischteig vermengen. Mit Salz würzen. Jede Blätterteigscheibe auf einer Größe von 18 x 18 cm ausrollen. Auf den Rand jeder Blätterteigscheibe Gehacktesteig geben und zu einer Rolle aufrollen.
Den Rand mit etwas Eiweiß fixieren damit die Rollen sich nicht öffnen. Jede Rolle in 6 kleine Stücke á 3 cm schneiden, auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, legen und bei 200°C im vorgeheizten Backofen in 15 Minuten backen.