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Montag, 5. August 2013

Man sind die dick, die Dicke Bohnen, Ackerbohnen…

…aber auch Saubohnen genannt sind fast in Vergessenheit geraten, aber nicht hier bei uns im Büdchen. Wir essen sie ja auch sehr gerne ganz klassisch mit Specksoße, aber jetzt wo in ganz Deutschland mediterranes Klima herrscht tritt die deftige Küche doch eher in den Hintergrund. Weiß Du eigentlich wieso die Dicke Bohne auch Saubohne heiß?
Erstens weil sie sauteuer ist.
Zweitens weil sie sauviel Arbeit macht.
Drittens weil sie saulecker sind.
Du meinst der Name rührt eher davon, dass die leckeren Bohnen an Schweine bzw. an Vieh verfüttert werden? Ich glaube du könntest recht haben.
Du fragst Dich wie ich zu meinen Erkenntnissen gekommen bin?

1. Sauteuer? Auf den Punkt gebracht habe ich für ein knappes essbares Kilo 6 Euro bezahlt, das ist ja nicht gerade wenig, oder? Aber ich will es Dir mal genau erklären. Für 3 Kilo frische Bohnen in Hülsen habe ich 6 Euro bezahlt.
Nachdem pahlen (also Bohnen aus der Hülse lösen) werden die Bohnen 5 Minuten gekocht. Abgießen und in kaltem Wasser abschrecken.
2. sauviel Arbeit? Weil es für mein heutiges Rezept etwas feiner zugehen soll, müssen die zarten Bohnenkerne noch aus ihrer Schale geschält werden. Das ist zwar etwas mühsam, aber es lohnt sich. Übrig bleibt von den ursprünglichen 3 Kilos noch knapp ein Kilo übrig. Der ganze Aufwand lohnt sich, glaub mir, du wirst es nicht bereuen.
3. Saulecker? Und somit erklärt sich Punkt drei von ganz alleine, es bleibt nur der feine grüne Bohnenkern übrig. Ein unglaublich feiner Geschmack, saulecker eben. Nichtmehr vergleichbar mit dem Geschmack der derben Dicke Bohne wie man sie eigentlich kennt.
So, nun willst Du sicher noch wissen wie ich die Sau Dicke Bohnen zubereitet habe!? Okay, hier kommt jetzt das Rezept zu meinen mediterranen Bohnen.
Dicke Bohnen mit Schinken:
1 kg ausgelöste Bohnenkerne wie oben beschrieben.
150 g Zwiebeln, feingehackt
100 ml Weißwein, trocken
4 Esslöffel Olivenöl
50 g geräucherte Schinkenwürfel
1 Knoblauchzehe, feingehackt
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 hartgekochte Eier, feingehackt
50 g glatte Petersilie, gehackt
4 kleine Tomaten, gehäutet, entkernt und in Würfel geschnitten
Öl erhitzen, die Schinkenwürfel kurz anbräunen und die Zwiebelwürfel zufügen. Die Temperatur herunterschalten und die Zwiebelwürfel glasig dünsten. Die Bohnenkerne zufügen, mit dem Weißwein ablöschen alles zusammen erhitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Tomatenwürfel und die Petersilie unterrühren. Die gehackten Eier mit dem Bohnengemisch vermengen und die SauBohnen auf Teller anrichten.


Montag, 29. Juli 2013

Eine Überraschung nach der Anderen, Spaghettisalat...

…ich habe mal wieder alte gesammelte Rezepte durchstöbert und was da zum Vorschein kam löste eine Lawine von Erinnerungen und Überraschungen aus. Als erstes viel mir eine Sonderbeilage aus dem Jahr 1993 einer bekannten Frauenzeitschrift in die Finger. Ganze 20 Jahre war die Zeitschrift dem Trend *Köstlich Essen ohne Fleisch* voraus. Das überraschte mich jetzt nicht wirklich, denn ich kenn die Zeitschrift ja und weiß dass sie durchaus das Näschen für Trends hat, auch wenn die erst 20 Jahre später richtig zum Ausbruch kommen. Aber weder ist eine Frauenzeitschrift heute mein Thema noch soll es hier heute fleischlos zugehen. Doch ich verspreche Dir, dass es demnächst hier im Büdchen etwas Leckeres aus diesem kleinen Extra geben wird. Aber wie gesagt, ich habe in alten Rezepten geschnüffelt und dabei ist mir nicht nur diese besagte Extrabeilage in die Finger gefallen, sondern auch ein Rezept von einem Spaghettisalat. Dieser Spaghettisalat war einer der Salate der schnell mal eben gemacht wurde, wenn wir von unerwartetem Besuch überrascht wurden. Der Salat wurde sehr gerne gegessen, wer mag nicht gerne mal einen Nudelsalat?! Warum er im Büdchen ausgestorben ist hat Herr GB zu verantworten. Herr GB verabscheut kalte Dosenchampignons. Die verabscheue ich zwar heutzutage auch, aber vor 25 oder 30 Jahren waren frische Champignons eine Seltenheit und selbst Champignons aus der Dose waren nun nicht wirklich die preiswertesten Zutaten, vorausgesetzt man nahm die erste Wahl und ganze Köpfe. Außerdem war es sehr praktisch so ein Döschen im Vorratsregal zu haben. Und wenn nur schon alleine für diesen geliebten Spaghettisalat und um den Überraschungsbesuch mit einem Überraschungssalat zu überraschen. Um das dieser Salat in die heutige Zeit passt musst Du nur zwei Dinge beachten.
Erstens frische Champignons und zweitens den Salat in einem Glas servieren und schon hast Du fast ein Festmahl.
Heutzutage wo es schon in jedem Supermarkt täglich frische Champignons aus der Zucht gibt und Dosenchampignons, ob man sie mag oder auch nicht, eh verpönt sind, ist es schon besser sich die Mühe zu machen die Champignons frisch zu verarbeiten.
Der Salat schmeckt natürlich aus Gläsern nicht anderes wie von einem Teller, aber das Auge ist mit und die Präsentation ist alles. Übrigens der Rest schmeckt überraschender weise sogar aus der Schüssel.
Ich will Dich nicht länger auf die Folter spannen, hier kommt jetzt das Rezept:
Spaghettisalat:
250 g Spaghetti
500 g Champignons
5 Eier, hart gekocht
3 Gewürzgurken
120 g gekochten Schinken
250 g Mayonnaise
2 Esslöffel Remoulade
1 Esslöffel Tomatenmark
Champignons putzen und blättrig schneiden. In etwas Salzwasser gar kochen. Abgießen und abkühlen Lassen. Die Spaghetti in 3-5 cm lange Stücke brechen und in Salzwasser bissfest kochen. Die Eier, Schinken und die Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden. Aus Mayonnaise, Remoulade und Tomatenmark ein Dressing rühren. Mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken.
Spaghetti, Champignons, Eier, Schinken und Gurken in eine Schüssel geben und mit dem Dressing vermischen.
In Gläser füllen und mit einem Fleischspießchen oder Gehacktesbällchen servieren.
Übrigens für die Gehacktesbällchen habe ich auch einen Tipp. Ich brate immer gleich die Bällchen aus einem ganzen Kilo. Die Frikadellen forme ich extra als kleine Bällchen, weil ich dann gleich mehr in ein Einkochglas bekomme. Ja, Du hast richtig gelesen! Ich fülle die übriggebliebenen Bällchen in ein Einkochglas und koche sie für den Vorrat ein. Ist doch total praktisch und genauso genial wie damals die Dosenchampignons, nur dass die Fleischbällchen einfach total fantastisch schmecken und auch Herr GB sie nicht verschmäht.


Montag, 22. Juli 2013

Jetzt was kühles helles, Safran-Orangen-Drink…

…der Appetit auf Nahrungsaufnahme beschränkt sich bei 30°C Sommertemperaturen hier bei uns im Büdchen meistens auf flüssige Nahrung. So eine richtige Esslust kommt nicht auf, aber man kann sich ja auch nicht den ganzen Tag nur von Wasser ernähren. Auch wenn jede Tätigkeiten der Nahrungszubereitung immense Anstrengungen erfordern, etwas Einsatz muss man schon bringen. Wie heißt es doch so schön: Ohne Fleiß kein Preis.
Ich bin ja noch immer mit dem (Ge)Würze Buch beschäftigt, da sind so tolle Anregungen drin, ich glaube es wird sich zu meiner „Gewürzanregungsbibel“ entwickeln. Na, mal sehen. Aber der Orangendrink den ich heute vorstelle, wird es garantiert auf die Sommergetränkeliste schaffen. Wenn Du Lust hast probiere ihn doch einfach mal!
Safran-Orangen-Drink:
2 Messerspitzen Safranfäden
500 ml frisch gepresster Orangensaft
1 unbehandelte Orange
2 Esslöffel Ahornsirup
300 g Naturjoghurt
1 Esslöffelfrisch gepresster Limettensaft
1-2 Prisen Cayenne
1 Prise Salz
einige Eiswürfel
4 kleine Zweige Minze
Safranfäden im Mörser zerreiben, mit etwas Orangensaft vermischen und ziehen lassen. Orange heiß abwaschen, Schale in dünnen Streifen abschälen, Saft auspressen und zu dem anderen Orangensaft geben.
250 ml Orangensaft abmessen, mit dem Ahornsirup und der Orangenschale aufkochen und zu einem Sirup einkochen.Abkühlen lassen, Schale entfernen. Den Sirup mit Saft, Safranmischung, Eiswürfel und Joghurt zusammen in einen Blender (Standmixer) geben und kräftig mixen.
Mit Limettensaft, Cayenne und Salz abschmecken. Den Drink auf Gläser verteilen, die Minze gründlich reinigen und die Drinks mit der Minze verzieren.



Dienstag, 16. Juli 2013

Fruchtig, frisches Sommerdessert, Melonenkugeln unter Erdbeersauce…

...für diese Woche ist Sommer angesagt, Temperaturen bis 27°C da geht nur leichte Küche. Vielleicht ein Stückchen Fleisch auf dem Grill oder ein Salat mit fruchtigem Dressing. Ein leichter Pudding oder eine Kaltschale. Seit Tagen suche ich mein Rezept von einer Kirschkaltschale mit kleinen Mehlklößchen, ich mache jede Wette, das Rezept taucht wieder auf, wenn wir Winter haben und die Zeit der Kaltschalen und natürlich der frischen Kirschen vorbei ist. Am letzten Wochenende hat sich Herr GB auf dem Kirschbaum eines Freundes getummelt. Ich hatte mich so auf zwei oder drei Kilo Kirschen gefreut, angeschleppt kam er locker mit der vierfachen Menge.
Jetzt habe ich zwar Unmengen an Kirschkompott und Kirschkonfitüre, einen tollen Quarkauflauf mit Kirschen gab es auch noch, aber die Kirschkaltschale wartet noch, wie gesagt, das Rezept ist noch nicht aufzufinden. Das derzeitige Wetter tut nicht nur den Kirschen gut, auch die Erdbeeren schießen wie Pilze aus dem Boden. Ich komme täglich an einem Erdbeerfeld vorbei und da ist es doch naheliegend mal das eine oder andere Körbchen mit nach Hause zu schleppen fahren.
Herr GB liebt Erdbeersirup für seinen Quark oder Joghurt, aber er schmeckt auch wunderbar über Pudding oder Eis. Aber jetzt habe ich den leckeren Sirup über eisgekühlte Melonenkugeln gegossen, das Ganze noch mit Minze dekoriert und schon hatte ich eine fantastische Sommerspeise fertig. Genau das Richtige für heiße Sommertage. Du benötigst lediglich eine Honig-oder Galiamelone (oder eine Melone Deiner Wahl) und den Erdbeersirup.
Als Alternative für den Erdbeersirup kannst Du aber auch aus 500 g Erdbeeren eine Erdbeersauce herstellen. Die Erdbeeren pürierst Du mit dem Saft einer Zitrone und 100 g Zucker. Wir mögen die Erdbeersauce am liebsten ohne diese feinen Kerne (Nüsschen) darum streiche ich die pürierten Erdbeeren immer durch ein Sieb. Aus dem Melonenfleisch stichst Du mit einem Melonenausstecher kleine Kugeln ab. Diese Kugeln füllst Du in die ausgehölte Melone und nicht vergessen, wie ich schon schrieb, nun die Erdbeersauce noch über die Kugeln gießen. Fertig! Jetzt hast Du Zeit für ein Stündchen Sonne, so kann es von mir aus weitergehen…


Mittwoch, 22. August 2012

Heiße Tage, scharfe Suppe…

Ich weiß, Du wartest seit Tagen auf einen Bericht von mir und willst ein Lebenszeichen haben, aber auch im Pott ist es warm und die Menschen hier leben nicht unterirdisch und hausen im kühlen Stollen, sondern quälen sich bei über 30° zur Arbeit und der Lorenz brennt vom Himmel als hätte er etwas gut zu machen.
Mir ist es ja schon etwas zu heiß, ich würde gerne mal wieder etwas Gutes schmoren, oder einen leckeren Eintopf essen, doch bei dieser Wärme finde ich keine Mitesser die sich für derartige Eskapaden opfern würden. Frag mal in die Runde ob jemand ein Eis essen möchte, oder gekühlten Obstsalat. Da findest Du Esser, soviel hast Du gar nicht an Eis- oder Obstvorrat.
In solchen fällen hole ich mir Rat bei Herrn Klink, Du weißt schon, der Vince der immer so tolle Ideen, oder besser gesagt tolle Rezepte in seinen Büchern hat.
Außerdem kann ich auf diese Art wieder etwas zu dem Jahresevent, der bei foodfreak läuft, beisteuern. 
Eine scharfe Joghurt-Pfirsich-Suppe mit warmen Garnelen. Mit diesem Süppchen kam jeder auf seine Kosten. Herr GB weil es schön kühl war und ich hatte eine warme Komponente. Jetzt sag mal, hättest Du auch zugelangt oder weiterhin auf Eis und Obstsalat bestanden?
Joghurt-Pfirsich-Suppe:
1 rote Chilischote
1 große Fleischtomate
½ Bund Schnittlauch
6 Blätter Zitronenmelisse
2 saftige reife Pfirsiche
½ Zitrone
4 Garnelen
Salz, Pfeffer
Olivenöl ca. 2 Esslöffel
500 g Joghurt 10%
250 ml Gemüsebrühe abgekühlt
1 TL Ahornsirup
Chilischote putzen und fein hacken. Tomaten und Pfirsiche häuten und entkernen. Das jeweilige Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und die Melissenblättchen fein hacken. Alle gehackten und geputzten Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Salat vermischen. Mit Zitronensaft und einem Esslöffel Olivenöl würzen und zur Seite stellen.
Joghurt mit Gemüsebrühe und Ahornsirup vermischen und mit Salz, wie auch mit Pfeffer würzen.
In dem restlichen Öl die Garnelen von beiden Seiten knappe 3 bis 4 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
In Suppentassen den Pfirsich-Tomatensalat geben, mit der Joghurtbrühe aufgießen und jeweils mit einer gebratenen Garnele anrichten.



Montag, 13. August 2012

Sole, Sole, Sole….Solero!

Der Wetterfrosch im Radio hat gesagt der Juli wäre der wärmste Juli seit Wetteraufzeichnung. Das heißt nicht gleichzeitig trocken oder gar schön. Heute fängt in NRW die letzte Woche der Sommerferien an. Die Vorhersagen sehen so schlecht nicht aus, es soll sich zwar gelegentlich bewölken, aber auch trocken bleiben und mit Temperaturen bis 27 soll obendrein zu rechnen sein. Soweit der Wetterbericht für nächste Woche rund ums Büdchen.
Also nein, ich bin jetzt nicht der Sommerersatz für Kachelmann und Konsorten, ich brauchte einfach mal eine Einleitung für Euch um Euch einen Drink andrehen zu können. Wobei wenn Du ihn erst einmal getrunken hast wirst Du ihn sicher auch zu Deinem Sommercocktail wählen. Das Schlimme, der ist trotz Alkohol so mild und lecker, dass Du schnell von einem Schwips eingeholt werden kannst. Also Du solltest Dir wirklich nicht zu viel auf einmal gönnen, es könnte ein kurze Abend für Dich werden. Doch eins ist hundertprozentig gewiss, mit diesem Gesöff fängst Du die Sonne ein…

Solero:
500 ml Maracujasaft
500 ml Orangensaft
4 Esslöffel feiner Zucker
1 Vanilleschote
150 ml Wodka
100 ml Sahne
Vanillestange aufschneiden und das Mark zusammen mit der Schote und allen anderen Zutaten in einem großen Gefäß (Krug) mischen, abdecken und über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen. Kleiner Tipp, den Saft evtl. vorher einfrieren und dann zusammen mit den anderen Zutaten auftauen lassen. Je kälter der Drink umso leckerer. Ich wünsche ein genießerisches Summerfeeling…


Dienstag, 31. Juli 2012

Sommer, Sonne, Tomatenzeit…

Du glaubst ich hätte in der letzten Woche auf der faulen Haut gelegen und mich in der Sommerfrische geaalt? Ich sag Dir Du bist komplett auf dem Holzweg. Sommergerichte habe ich ausprobiert. Wir im Büdchen sind ja solche Gelegenheitsgriller, oder besser gesagt ich. Herr GB grillt ja ganz gerne. Doch nach zweimal hintereinander Grillen benötige ich eine Auszeit. Nicht dass ich bei 30°C am liebsten nur kalte Gerichte esse, nöö, eher nicht. Einmal am Tag muss ich etwas Warmes haben. Damit meine ich jetzt nicht Kaffee oder Tee. Es muss mir jetzt auch nicht gleich die Zunge verbrennen, aber es sollte mir das Gefühl von warmen Mittagessen verleihen.
Im Kochbuch bei Vincent Klink in „Meine Küche“ bin ich auch direkt fündig geworden, warmer Tomatensalat mit gebackenen Eiern.
Ich kann Dir was erzählen! So schmackhaft mit so wenig Arbeitseinsatz. Das Rezept war für 4 Personen ausgerichtet, doch ich denke es war als Vorspeise gedacht. Ich habe es mit angegebenen Mengen zubereitet und kurzerhand zur Hauptspeise für 2 Personen umfunktioniert.
Kommende Woche soll es wieder Sommer mit 30°C geben, versuch doch mal ob es Dir auch schmeckt.
Warmer Tomatensalat mit gebackenen Eiern (nach Vincent Klink)
½ Bund Schnittlauch
½ Bund Basilikum
4 Fleischtomaten
1 Teelöffel Ingwerpulver (ich habe frischen Ingwer gerieben genommen)
1-2 Teelöffel Zitronensaft (Saft einer ½ Limette ist auch total lecker)
2-3 Esslöffel Olivenöl (Olivenöl für die Tomaten und Rapsöl zum ausbacken der Eier)
Salz und Pfeffer
5 Eier
2 Esslöffel Mehl
4 Esslöffel Semmelbrösel (Pankomehl wäre sicher auch eine gute Alternative)
Tomaten waschen und den Stielansatz entfernen. In feine Scheiben schneiden und jeweils die Scheiben von zwei Fleischtomaten auf einen großen Teller anrichten.
Den Backofen auf 150°C vorheizen.
Ein Dressing aus einem Esslöffel Öl, Zitronensaft, Schnittlauch in Röllchen geschnitten, fein gehacktem Basilikum, Pfeffer, Salz und Ingwer herstellen.
Vier Eier wie Frühstückseier innerhalb von 5 bis 6 Minuten kochen, sofort kalt abschrecken und vorsichtig pellen. Das Mehl in ein Schüsselchen* geben. Das letzte Ei ebenfalls in eine Schüssel* geben, verschlagen und mit Pfeffer und Salz kräftig würzen. Zu guter Letzt das Paniermehl auch ab in eine Schüssel*. Die gekochten Eier erst im Mehl wälzen, dann in dem verschlagenen Ei und zum Abschluss im Paniermehl. Zwischenzeitlich das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen und die panierten Eier auf geringer Temperatur goldbraun braten. Währen der Eierzubereitung können die Tomaten im vorgeheiztem Backofen bei 150°C innerhalb von 10 Minuten warm werden. Die Tomaten aus dem Backofen befreien, mit dem Dressing beträufeln und die Eier auf den Tomaten anrichten.

* ich verwende kleine Schüsseln weil man die Eier darin besser hin und her schwenken kann, ohne dass sie kaputt gehen. Auf Tellern muss man sie in die Hand nehmen um sie von allen Seiten zu panieren. Das ist recht schwierig bei den kleinen glitschigen Dingern.
 
Wieder mal ein Rezept ganz nach Vinzent Klink und damit darf ich sicher bei Petra und ihrem Ganzjahresevent mitmachen. Der Petra gehört der interessante Blog "foodfreak" und bei ihr findet man noch viele weitere Rezepte vom Vinz.


Freitag, 12. August 2011

Spagetti-Tunfisch-Auflauf, Sommerrezepte gefunden und kein Sommer da...

Jetzt habe ich soooo viele Bücher und Zeitungen durch geblättert, dabei leichte Sommerrezepte gefunden und was fehlt? Der Sommer! Ach das ist doch doof. Mein gemütlicher Grillabend in geselliger voluminöser Runde wurde aus Ermangelung eines überdachten Gartens restlos gestrichen. Na ja, restlos kann man jetzt auch nicht sagen. Gemütlich war es, gesellig auch, nur die Runde minimierte sich auf ein Duo und gegrillt wurde nicht unter freiem Himmel, sondern im Backofen. Na klasse da kommt so richtig Lagerfeuerromanzenstimmung auf. Na ist egal, lecker war es ja und das Wetter hat ja auch was für sich, so komme ich jedenfalls dazu auch mal wieder den großen Stapel ungelesener Kochbücher zu studieren und mit Merkzettelchen zu versehen. Eine riesige Ausbeute an Sommerrezepten habe ich zusammen getragen. Soll ich Euch was sagen, soviel Zeit habe ich gar nicht und Hunger auch nicht. Ich glaube irgendwann werde ich es auch mal so machen wie Frau Stich, die Autorin von Delicius day und dem Geschenkedingensbuch, sie verteilt ihre Köstlichkeiten aus ihrer Küche in der Nachbarschaft. Dadurch hat sie erstens keine Reste die dringend gegessen werden müssen und zweitens kann sie Rezepte nachbasteln, abändern, neu erfinden wie sie den lieben langen Tag lustig ist. Und damit nicht genug. Ihre Bilder können immer mit Tageslicht gefertigt werden und anschließend kann sie bloggen wie sie will. Na das müsste mir mal passieren. Zur besten Zeit sitze ich im Büro, komme ich dann endlich zum Kochen treibt mich der Hunger oder der Hunger von Herrn GB und es gibt nur FIX-Fotos. Das Essen ist trotzdem meistens nur noch warm. Na ja, kann man es schneller essen, wir haben ja eh Hunger. Doch heute habe ich ein schönes Sommeressen das ist verdammt heiß gewesen. Gut dass ich hier schreibe und nicht spreche.

Spagetti-Tunfisch-Auflauf:
500g Broccoliröschen
1 Prise Natron
250 g gegarte Spaghetti
1 Glas Tunfisch im eigenen Saft
4 Tomaten in Würfel geschnitten
60 g Schafskäse
2 confierte Knoblauchzehen
80 ml Creme legere
80 g Frischkäse
1 Zweig Thymian, einige zweige Oregano, 1 Zweig Rosmarin, einige Blätter Basilikum, einige Blätter Salbei
Pfeffer und Salz
einige rosa Pfefferbeeren
Etwas Olivenöl

Broccoliröschen mit einer Prise Natron in Salzwasser ca. 5 Minuten vorkochen. Mit etwas Olivenöl eine Auflaufschale ausfetten und die gegarten Spaghetti darin verteilen. Die Broccoliröschen auf die Spaghetti geben, darauf den Tunfisch und die in Würfel geschnittenen Tomaten. Die Kräuter fein hacken. Den Schafskäse, die confierten Knoblauchzehen, die Creme legere und den Frischkäse zu einer glatten Creme verrühren. Die gehackten Kräuter untermischen und die Creme nun mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Creme auf dem Auflauf verteilen und nun die Schale in dem Vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 25 Minuten backen. Die rosa Pfefferbeeren leist zerdrücken und kurz vor dem servieren über den Auflauf streuen.


Montag, 1. August 2011

Ich mecker nicht über das Wetter ich serviere lieber Souvlaki mit Bauernsalat und Pellkartoffeln…

Na toll, wir haben bereits August und ich frage mich nun ernsthaft wo der Juli geblieben ist. Nein, nein, nein ich will nicht über das Wetter meckern, denn nur weil es so kalt und nass war, sind Herr GB und ich nicht ganz so oft wie üblich vor die Tür gekommen. Entgegen unserer sonstigen gewöhnlichen Unternehmungslust haben wir es uns im letzten Monat oft im Büdchen gemütlich gemacht. Gemütlichkeit macht träge? Ha, das habt Ihr Euch so gedacht wie? Neee, von Trägheit ist hier nichts zu spüren. Herr GB und auch ich, wir können uns auch durchaus im Büdchen beschäftigen, ohne dass auch nur annähernd eine Minute Langeweile aufkommt. Als Kind war Stubenarrest für mich schon keine Strafe. Natürlich stromerte ich auch lieber mit meinen Freundinnen durch unser Dorf, oder wir spielten Verstecken mit mindestens 10 Kindern aus der direkten Umgebung, aber wenn Regenwetter angesagt war, habe ich mich halt anders vergnügt. Zu meiner Kinderzeit gab es im Fernsehen noch die Kinderstunde, aber die begann irgendwann am Nachmittag und bis dahin spielten wir mit Puppen, malten schöne Bilder, spielten die Hitparade nach und arbeiteten an unserer Zukunft als Schlagerstar.
Also nicht das Ihr etwas missversteht, ich bin kein Star und ich will hier auch nicht raus, nööö ganz klar nicht. Ich möchte einfach nur das nasskalte Wetter nutzen und mich mal wieder ums leibliche Wohl im Büdchen kümmern. Wegen der Pölsterchen auf den Hüften fällt das leibliche Wohl auch heute wieder in die Kategorie “Leicht“. Was wir uns einmal vorgenommen habe ziehen wir erbarmungslos durch. Im Moment sind wir so etwas von geizig, da ist der Ausdruck leichte Küche schon was schamlos untertrieben. Also, letzte Warnung, stellt Euch auf Kaloriensparen ein. Auch wenn mein Vorhaben noch so klasse ist, unveränderter Dinge will hier im Büdchen aber auch die fleischfressende Pflanze, Ihr wisst schon, Herr GB, abgefüttert werden. Und ich möchte meinem Schatz ja nicht den Sommer vermiesen, eh der überhaupt richtig gestartet hat. Ja ja, ist ja schon okay, ich mecker nicht über das Wetter ich serviere lieber Souvlaki mit Bauernsalat und Pellkartoffeln…
Souvlaki mit Bauernsalat und Pellkartoffeln
500 g mageres Schweineschnitzelfleich
1 confierte Knoblauchzehe
2 Teelöffel Olivenöl
Saft 1 Zitrone
Salz, Pfeffer
Oregano, wenn möglich frisch
Paprikapulver, edelsüß
je 2 rote, grüne und gelbe Paprika
1 rote Zwiebel
1 kg gekochte Pellkartoffeln
Für den Salat:
8 Tomaten
2 Schlangengurken
1 Zwiebel
120 g Schafskäse unter 25% Fett
10 grüne Oliven ohne Kern
2 Esslöffel Weißwein
60 ml Gemüsebrühe
1 Esslöffel gehackte glatte Petersilie
Schweinefleisch in Würfel schneiden. Knoblauchzehe zerdrücken, mit einem Teelöffel Olivenöl und dem Zitronensaft mischen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprikapulver würzen. Die Fleischwürfel in die Marinade legen und mindestens 30 Minuten marinieren.
Paprika und Zwiebel in große Stücke schneiden und abwechseln mit den marinierten Fleischwürfeln auf 8 Spieße stecken. Die Spieße rundherum innerhalb von 15 Minuten schön braun grillen.
Für den Salat die Tomaten und Gurken in Stücke, die Zwiebel in halbe Ringe, den Schafskäse in kleinere Würfel und die Oliven in Scheiben schneiden. Essig mit dem restlichen Öl, Brühe und Petersilie verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und mit allen Salatzutaten vermischen.
Souvlaki Spieße mit Pellkartoffeln und dem Salat servieren.