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Montag, 9. Juli 2012

Büdchentortilla…

Hast Du schon einmal Champignons zusammen mit Spinat gegessen? Wir auch noch nicht, deshalb musste ich das mal unbedingt ausprobieren. Irgendwo hatte ich mal von dieser Kombination gelesen und fand es sehr interessant. Da ich mir aber nicht aufgeschrieben hatte wo ich von dieser Zusammensetzung gelesen hatte, stellte es sich jetzt schwierig da, die passenden weiteren Zutaten hinzuzufügen.
Ich habe mich für Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Krabben, Eier und Höhlenkäse entschieden. Höhlenkäse, weil dieser Käse ganz offiziell von Herrn GB akzeptiert wird. Herausgekommen ist eine Art Tortilla.
Gestartet habe ich mit den Champignons die die geputzt und gewürfelt habe. Eine Zwiebel geschält und ebenfalls in Würfel geschnitten. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Champignons, Frühlingszwiebeln  und Zwiebelwürfel in etwas Öl andünsten.
Feinen geputzten Babyspinat zufügen und zusammen fallen lassen. Alles zusammen in eine gefettete, oder mit Backpapier ausgelegte, Auflaufform geben. Einige Pellkartoffeln häuten und in feine Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben auf die Spinat-Champignons-Kombi legen und Nordseekrabben nach Geschmack auf den Kartoffelscheiben verteilen.
Eier mit etwas Sahne, Pfeffer, Salz, Muskatnuss und geraspelten Höhlenkäse vermischen und über die Krabben gießen. Die Tortilla bei 180°C im vorgeheizten Backofen 30 bis 40 Minuten stocken lassen.
Die Tortilla entweder Warm als Hauptmahlzeit servieren, oder abkühlen lassen und in kleine Häppchen schneiden. Zu einem Glas Wein ist das ein wirklich schöner kleiner Snack an einem lauen Sommerabend. Ob man diese Zusammenstellung in Spanien auch kennt, ist mir jetzt nicht bekannt und glaube ich auch nicht wirklich, denn Nordseekrabben sind sicher im Süden von Europa sicher eher eine Seltenheit.

Dienstag, 15. Mai 2012

Schnecken ohne Schnecken und süß sind sie auch nicht…

Ich müsste ja eigentlich mal wieder backen, doch irgendwie schreckt mich alles was süß ist ab. Im Moment ist mir alles was frisch und herzhaft ist sehr willkommen. Ganz begeistert bin ich derzeit vom frischen Spinat. Klar esse ich auch gerne Spargel, aber da Herr GB ja kein Spargelfan ist, gibt es den hier im Büdchen weniger. Spinat mag er gerne. Neulich habe ich mal durch einige Kochbücher nach Spinatrezepten geschnüffelt. Mensch was war ich erstaunt wie vielseitig Spinat daher kommt. Als Kind gab es bei uns Rahmspinat von Iglo, nein meine Mutter war kein Speziallist für Fertigprodukte, ganz im Gegenteil, sie konnte hervorragend kochen nur wir Kinder waren nicht anders wie die Kinder heute auch, in gewisser Weise, Werbunggeschädigt. Alle Welt hatte Rahmspinat mit dem Blubb auf dem Teller, also wollten wir den auch. Den frischen Selbstgekochten lehnten wir ab, wobei heute weiß ich ganz genau, er hätte garantiert den Vergleich mit Abstand gehalten.Viele Jahre gab es auch im Büdchen den Spinat in Blöcke und nicht als Blätter. Ich hätte gar nicht gewusst wie man einen echten Blubbspinat selber kocht. Irgendwann holte ich mir dann doch mal Nachhilfe bei meiner Mutter und siehe da, heute muss ich den Blockblubbspinat nicht mehr haben und Herr GB putzt den Frischen auch bis zum letzten Krümel weg.
Letztens musste ich mir für Gäste etwas einfallen lassen und ich wollte unbedingt Farbe auf die Teller bringen. Da lag es nahe, dass ich Spinat verwenden musste. Doch Büdchenblubbspinat wollte ich jetzt nicht gerade servieren, außerdem sollte es eine kleine Vorspeise sein. Eine Spinatrolle hatte ich vor Augen, nur in welchem Buch stand denn das Rezept noch gleich. Die Rollenanleitung habe ich nicht gefunden, deshalb musste ich jetzt aus meinem Gedächtnis basteln.
Meine Gäste waren begeistert, Herr GB schwärmte ähnlich wie die Gäste und ich war mit meiner Spinatschnecke, mit dem Schwärmen von Herrn GB und der Begeisterung von den Gästen rundum zufrieden. Ich wusste es, Schnecken mag doch jeder gerne.
500 g Babyspinat
2 würzige Zwiebeln, in feine Würfel geschnitten
2 Esslöffel Rapsöl
7 Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
300 g Frischkäse
Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone
100 g Radieschen, fein gehackt
Die Zwiebelwürfel im Rapsöl glasig dünsten. Den Spinat zugeben und zusammen fallen lassen. Spinat und Zwiebeln etwas weich dünsten. Den gegarten Spinat abkühlen lassen.
Die Eier in einen Mixer geben, mit Salz, Pfeffer und frischer Muskatnuss würzen. Den abgekühlten Spinat zugeben und alles zusammen auf höchster Stufe pürieren.
Die Spinat-Eiermasse auf ein, mit Backpapier ausgelegtem Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C 15 bis 20 Minuten backen.
Ein Auskühlgitter mit einem Geschirrtuch auslegen, die Spinatmatte darauf stürzen und ca. 20 Minuten abkühlen lassen.
Zwischenzeitlich den Frischkäse mit Zitronensaft und Zitronenschale und den feingehackten Radieschen gründlich vermischen.
Es sollte eine glatte gleichmäßige Creme ergeben. Mit einer Prise Zucker und Salz abschmecken. Die Frischkäsemasse auf die Eier-Spinatmatte streichen und fest aufrollen.
Die Spinatrolle ganz stramm in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank, idealerweise über Nacht, kühlen.
Kurz vor dem Servieren in Scheiben schneiden und die hübschen Spinatschnecken z.B. mit Radieschenblüten, anrichten.


Montag, 16. April 2012

Spinatgarnelen auf Wildreis...

Sind die Osterferien tatsächlich schon wieder vorbei? Kaum zu glauben, aber spätestens auf dem Weg zur Arbeit ist es hundertprozentig sicher. Die Schulbusse sind wieder unterwegs und die Mamaprivattaxis, die die Straßen rund um Schulen blockieren, auch. Jetzt freue ich mich auf die Sommerferien und das heißt dann sechs Wochen an einem Streifen keine überfüllten Straßen und locker eine viertel Stunde weniger morgens unterwegs. Aber es heißt auch Sommerzeit und Badezeit. Tja und selbst das Klärchen hat dann auch irgendwann Urlaub und will in ihre Bademode wieder hineinwachsen, eigentlich wie jedes Jahr. Also wird der Speiseplan wieder bunt gestaltet. Dafür gibt’s wieder jede menge Gemüse und das ganze wird unterstützt mit Eiweiß.Na, schon gespannt was es gibt?
Spinatgarnelen auf Wildreis
200 g Wildreis
6 Tomaten
2 Blutorangen
2 Schalotten
1 Esslöffel geriebenen Ingwer
300 g feinen Blattspinat
1 Esslöffel Sonnenblumenöl
Salz und Pfeffer
Pro Person 4-6 küchenfertige Garnelen
Reis mit doppelter Menge gesalzenes Wasser garen.
Die Tomaten häuten, entkernen und in Stücke schneiden. Orangen schälen und filetieren, dabei den Saft auffangen. Schalotten fein Würfeln.
Das Öl erhitzen die Schalottenwürfel kurz anschwitzen, Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Tomatenwürfel, Orangenfilets mit Saft und Ingwer unterheben. Die Garnelen auflegen, mit einem Deckel schließen und bei geringer Temperatur 5 bis 10 Minuten garen. Den Reis auf Teller zusammen mit den Spinatgarnelen arrangieren.
Jetzt im Frühling mögen wir gerne einen spritzigen Weißwein dazu. So macht die Vorfreude auf den Sommer doch richtig Spaß…


Freitag, 23. März 2012

Italienische Spinattorte nicht nur zu Ostern....

Wer keine Arbeit hat macht sich welche. Dieser Spruch ist ja so verrückt, aber auch so wahr. Welcher Esel hatte mich geritten in einer auf Hochglanz gebrachten Küche eine Spinattorte backen zu wollen und zwar mit frischem, sandigem Spinat? Ich kann es Euch sagen, ins Büdchen ist mal wieder ein neues Buch eingezogen und da ist dieses Rezepte drin, das sicher jeden Hobbykoch zum werkeln animiert. Ein nettes Buch mit Gerichten zu verschiedenen Anlässen im Jahr. Unter dem Motto Maibowle und Martinsgans werden Rezepte präsentiert mit dem Untertitel „Kulinarische Bräuche neu entdeckt. Das Buch ist im Thorbecke Verlag erschienen und die Autorin ist Ira König.Die Autorin wartet mit Traditionsrezepte auf, die zu altbekannten Festen oder auch Jahreszeiten verköstigt wurden. Ein genaues Schema wonach die Rezepte zusammengestellt wurden konnte ich leider nicht feststellen. Zwar ist auch das eine oder andere Mal etwas zur Herkunft geschrieben worden, doch auch hier habe ich etwas den roten Faden vermisst. Die Rezepte sind mir etwas wahllos zusammengestellt, Sie reichen von Neujahr, da fehlt mir eindeutig das Neujahrshörnchen, über die Fastnacht mit anschließender Fastenzeit. Mal finden die Rezepte ihre Grundlage in den christlichen Kalendern, mal in Lebensabschnittsfesten. Das die Maibowle ihren Ursprung darin findet, weil man damit den Frühling willkommen heißt, ist leider nicht ganz treffend. Nur zur kurzen Erläuterung, die Maibowle wurde von dem Mönch Wandalbert im Kloster Prüm zur Stärkung der Leber und des Herzens verabreicht. Angeboten wurde dieser Trank natürlich Ende April bzw. Mai, weil in diesen Monaten der Waldmeister seinen besten Geschmack entwickelt hat. Aber das ist nur bitte am Rande erwähnt, denn es ist ja ein Kochbuch und kein Geschichtsbuch. Gerade weil es ein Kochbuch ist musste ich selbstverständlich die Handhabe der Rezepte ausprobieren und unterm Strich kommt es ja auch nur darauf an. Ich habe mich mal nicht von den hübschen Bildern inspirieren lassen, sondern mir ein Rezept ausgesucht das ganz ohne Foto daherkam und mir gänzlich unbekannt war.Da bald Ostern vor der Tür steht, ist das jetzt mein ganz heißer vorösterlicher Rezepte - Tipp:
Italienische Ostertorte mit Spinat. Das Rezept findet ihr unten.

Fazit:
Ein handliches Buch im Hardcover mit teilweise hübschen Fotos, aber etwas sehr nostalgisch. Wenige Rezepte die unbekannt sind, vieles bereits in Grundkochbüchern zu finden. Zwar sind es Anleitungen zu „Traditionsgerichten“ aber auch die könnte man nach dem heutigen Anspruch etwas aufpeppen.
Ein Dankeschön an den Verlag der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat und ich somit das sehr schöne Rezept der italienischen Spinattorte machen konnte. Die hat übrigens ausgezeichnet geschmeckt und wird garantiert in die Liste der Osterspeisen aufgenommen. Dafür möchte ich an die Autorin ein herzliches Danke richten und auch dass die Anleitungen recht plausibel und Anfängertauglich gestaltet sind.
Und der Verlag hat auch etwas dazu geschrieben:
Format 16 x 21 cm
88 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover, 2012
ISBN: 978-3-7995-0721-9
€ 14,90* (Angaben lt. Verlag)

Maibowle und Martinsgans
„Kulinarische Bräuche neu entdeckt“
Auch heute feiern wir am liebsten in Gesellschaft und genießen dabei gutes Essen und Trinken.
Früher wurden Feiern und die dazugehörigen Festtagsrezepte noch stark durch Traditionen, die Jahreszeiten, das Kirchenjahr oder alte überlieferte Bräuche bestimmt. In diesem Buch werden einige dieser kulinarischen Bräuche vorgestellt.
Es klären sich Fragen wie: Warum wird am 6. Januar ein Kuchen gebacken, in dem eine Mandel versteckt ist? Was hat das Lamm mit Ostern zu tun oder wer gab dem knusprigen Spekulatius seinen Namen?
Natürlich gibt es die passenden Rezepte zum Ausprobieren, die auch heute noch so lecker wie in der guten alten Zeit schmecken.
Warum also nicht einmal eine Fastensuppe probieren oder die Familie mit einer traditionellen Martinsgans verwöhnen?
Lassen Sie sich von den traditionellen Bräuchen inspirieren.

=> Altes Brauchtum neu entdeckt
=> Mit leckeren Rezepten von früher
=> Mit wunderschönen Fotos und herrlich nostalgischer Gestaltung

Italienische Ostertorte mit Spinat:
Teig:
400 g Mehl
1 Teelöffel Salz
200 g Butter
1 Ei
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Evtl. 2-3 Esslöffel kaltes Wasser zugeben. Den Zeig abgedeckt gut 1 Stunde stehen lassen.
Füllung:
1,5 kg Spinat
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Zwiebel, fein gehackt
3 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer
200 g gemischte Kräuter (Dill, Petersilie, Schnittlauch, Estragon, Kerbel), fein gehackt
200 g Fontinakäse
250 g Ricotta
6 Eier
1 Eigelb
2 Esslöffel Schlagsahne
Fett für die Form
Mehl zum bestäuben
Spinat putzen und sehr gründlich waschen, abtropfen lassen und fein hacken. Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin andünsten. Den Spinat zufügen, zusammen fallen lassen und alles zusammen leicht dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen. Die Kräuter, ein Ei, den Fortina und den Ricotta unter den Spinat mischen. Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte zu zwei großen Platten und einen breiten Streifen ausrollen. Von den Resten für eine Ostertorte Ostermotive ausstechen.
Eine Backform ausfetten. Die Form mit dem Streifen und einer Teigplatte auskleiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Die Spinatmasse einfüllen, fünf Mulden in den Spinat drücken und jeweils ein Ei hineingeben.
In die verbleibende Teigplatte in die Mitte ein Loch stanzen und auf die Form legen. Den überstehenden Rand nach innen einklappen und zu einer Rolle formen. Mit einer Gabel ein Muster in die Rolle drücken.
Das Ei mit der Sahne verquirlen und die Teigoberfläche damit bestreichen. Die Ostermotive auflegen und ebenfalls bepinseln.
Die Torte im vorgeheizten Backofen auf unterster Schiene 1 Stunde backen.
Im Buch steht lauwarm schmeckt sie am besten, das kann ich nur bestätigen


Dienstag, 6. März 2012

Spinatravioli mit Blumen...

Nein ich habe nicht diese pestizidbelasteten Rosen gekauft oder geschenkt bekommen, vor denen schon zum Valentinstag gewarnt wurde. Man(n) sollte Bio- oder Fairtradeblumen kaufen! Meine Frage warum diese Nachricht ausgerechnet zum Valentinstag kam wäre, sollte dieses eine Werbeaktion für oder gegen den Blumenhandel sein, oder tatsächlich Informationen über die Missstände in unserer Welt? Ich bin erschüttert, bringt Herr GB doch häufig Blumen mit ins Büdchen um es aufzuhübschen. Sehen immer klasse aus, aber was drin steckt ist unbekannt.
Diesmal hat sich Frau um die Blumen gekümmert, zumindest um die, die auf dem Teller liegen. Wachteleierblumen!!! Sieht aus wie eine Blume, ist aber keine! Die habe ich auf Ravioliblumen drapiert! Logisch, beides gibt es nicht in der Natur. Die Zutaten für die Ravioliblumen habe ich sehr fürsorglich ausgesucht und hoffe mal dass sie pestizidfrei sind, wobei wissen werde ich es wohl nie. Ja so ist das Geschäft mit den Blumen, ganz schön mies vor allem für die, die sie lieben...
Wachteleier auf Spinatravioli mit Minitomaten
150 g Mehl
75 g Eiweiß
Salz
Aus Mehl, Eiweiß und Salz einen geschmeidigen Teig herstellen. Sollte der Teig zu trocken sein, noch einige Tropfen Wasser unterkneten. Bei zuviel Feuchtigkeit bitte Mehl einkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und ihn gut 60 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Füllung herstellen. Zwei Schalotten würfeln und in Olivenöl glasig dünsten. Zwei Zehen confierten Knoblauch zu den Zwiebelwürfeln geben und mit dünsten. Nun eine gute Handvoll geputzten Spinat zu dem Knoblauch und den Zwiebelwürfeln geben und kurz dünsten.
In einen hohen Becher füllen, salzen, pfeffern und 2-3 Esslöffel Ricotta untermischen. Nun noch 1 Eiweiß dazugeben und alles zusammen mit dem Mixstab pürieren.
Den Nudelteig auswalzen, auf die einzelnen Nudelplatten kleine Spinathäufchen geben, die Ränder mit Ei bepinseln (ich habe auch das mit Eiweiß gemacht) und mit Blumenform ausstechen.
Salzwasser zum Kochen gebracht und die Ravioli einzeln in das kochende Wasser gegeben. Wenn sie oben schwimmen sind sie übrigens gar!
In einer Pfanne Olivenöl geben Cherrytomatenrispen in das heiße Öl geben die Tomaten mit Zitronensalz und frischen Pfeffer würzen. Bei geschlossenem Deckel bissfest dünsten. Tomaten in eine vorgewärmte Schale geben und warm halten. Das Öl und die Tomatenflüssigkeit die sich in der Pfanne gesammelt haben mit zwei Esslöffeln eiskalter Butter binden.
Während die Ravioli im Salzwasser ziehen, und die Tomaten vor sich hin dünsten eine weitere kleinere Pfanne erhitzen, wenig Butter zum schmelzen bringen und pro Person 3 Wachteleier auf geringer Hitze darin braten. Da die Schale der Wachteleier recht hart ist, eignet sich zum öffnen ein Sägemesser.
Die Ravioli auf vorgewärmte Teller geben, die Wachteleier mit einer Blümchenform ausstechen und auf die Ravioli setzen. Den Butter/Tomatensud auf die Ravioli geben und ggf. alles och mit wenig maldon salt bestreuen.


Freitag, 2. März 2012

Fischröllchen auf Möhren-Ingwer-Püree...

Also nicht jedes Fischröllchen ist gleich ein Rollmops, wobei beim Gedanken an so einem herzhaften säuerlichen kleinen gerollten Fisch mir das Wasser im Mund zusammen läuft. Rollmöpse haben bei mir immer die Wirkung, wie sie auch Zitronen haben. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Habt Ihr schon mal vor einem Blasinstrumentenspieler gestanden und eine Zitronenscheibe ausgelutscht? Ha, das solltet ihr mal machen, aber nur wenn ihr mindestens über dem Rekord eines Mittelklassesprinters liegt, denn der Musikus findet das sicher nicht lustig. Ich kann Euch verraten Schnelligkeit ist angesagt. Fast genauso wie bei meinem heutigen Rezept. Nur hierbei müsst Ihr nicht schnell sein, sondern dieses Gericht ist blitzschnell fertig und weil es so lecker war auch blitzschnell aufgegessen. Außerdem hatte es die Leichtigkeit eines spurtenden Sprinters...

Fischröllchen auf Karotten-Ingwer-Püree...
Pro Person zwei Seezungenfilets
Spinatblätter
Sahnemeerrettich
Sahne
Gebeizte Lachsscheiben
Frischhaltefolie
Frischhaltefolie so groß auslegen, dass die Seezugenfilets großzügig damit eingerollt werden können.
Den Spinat nur Sekunden blanchieren, trocknen und auf der Folie so breit auslegen, dass die Seezungenfilets darauf gebettet werden können. Als nächste Lage wieder Spinatblätter, als letzte Lage Lachsscheiben auflegen.
Meerrettich mit etwas Sahne glatt rühren und die Lachsscheiben damit einstreichen. Mit Hilfe der Folie die Lagen zu einem Röllchen aufrollen. Die Folie fest um das Röllchen spannen und gut verschließen.
Ich habe die Rollen im Dampfgarer bei 75°C 10 Minuten gegart.
Für das Karotten-Ingwerpüree ca.750g Karotten in kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit knappen 200 ml Karottensaft, Saft einer Zitrone und einem Stück Butter (ca. 1 Esslöffel) weich garen. Zwei Teelöffel geriebenen Ingwer zugeben und alles gut durchmischen. Mit dem Mixstab Pürieren und mit Salz und frischem Pfeffer abschmecken.
Püree mit einem Fischröllchen und kleinen Schnittlauchröllchen anrichten und servieren.


Mittwoch, 6. April 2011

Ostern auf Probe, ein Ei im Nest...

Ostern ist wie Weihnachten, Geburtstag oder sonstige lang bekannte, meist wiederkehrende Feste, die mit einem Mal ganz plötzlich vor der Tür stehen.
Aber in diesem Jahr überrascht mich Ostern nicht, auch nicht der Karfreitag. Ich habe nämlich schon mal das Mittagessen zur Probe gekocht. ;-)
Ist nix Aufwändiges sonder einfach, lecker und ruck zuck fertig und wenn man mit der Portionsgröße nicht über die Stränge schlägt, hat man sogar noch Platz für Kuchen am Nachmittag. Außerdem sind es leichte Zutaten.
Einige Drillinge, Spinat, Frischkäse, etwas Milch, Spagetti, Eier und natürlich noch etwas Öl oder Butter und Gewürze wie Salz, Pfeffer und Muskat. Es werden noch Portionsauflaufschalen benötigt und ein Pürierstab würde das Equipment perfektionieren.
Tja und da es auch noch gut vorzubereiten ist, ist noch jede Menge Zeit fürs Eierfärben übrig. Und nun verrate ich Euch was ich mit den Zutaten zusammengekocht habe.
Drillinge in der Schale kochen, pellen, abkühlen lassen und in feine Scheiben schneiden. Die Auflaufschalen mit Öl oder Butter ausfetten und den Boden fächerartig mit den Kartoffelscheiben belegen.
Spinat kurz blanchieren und grob hacken. In einem Topf etwas Butter auslassen und den Spinat dazugeben. Mit etwas Milch ablöschen und Frischkäse darin auflösen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Zwischenzeitlich Spagetti kochen und die gekochten Nudeln mit etwas Öl mischen, damit sie nicht zusammenkleben. Aus den Nudeln mit einer Zweizinkengabel (z.B. Fleischgabel) Nudelnester drehen. Den Spinat nun ebenfalls in die Auflaufschalen geben und die Nudelnester oben aufsetzen.
In die Mitte jedes Nestes vorsichtig ein rohes Ei geben. Etwas salzen, dabei aber das Eigelb aussparen damit es nicht fleckig wird.
Die Auflaufschalen in den auf 160°C Vorgeheizten Backofen geben und sobald das Ei gestockt hat servieren.
Noch ein kleiner Tipp: Mit dem Spinatwasser kann man auch gut die Eier färben.