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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Spritzgebäck, ohne geht gar nicht…

Ist doch jedes Jahr das Gleiche, im Oktober überlege ich welches Wochenende ich im November fürs Plätzchen backen opfere und im Dezember fällt mir dann siedend heiß ein, dass ich ja Plätzchen backen wollte. War in diesem Jahr natürlich nicht anders.Am Nikolaustag spendiert die Gattin eines Arbeitskollegen immer selbstgebackene Weihnachtsplätzchen. Jeder in unserer Abteilung bekommt ein großes Tütchen mit dieser leckeren Beute. Meine Tüte schafft es immer bis auf den Küchentisch im Büdchen und da ist dann aber leider auch Endstation. Ich neige ja eher zu dem Typ der sich Leckereien einteilt, davon hält Herr GB gar nichts. Was auf den Tisch kommt wird gegessen und zwar frisch und solange es am besten schmeckt. So ist es auch mit diesen wundervollen Keksen. Die letzten Kekse haben genau von Montag bis Mittwoch überlebt. Es ist schon ein Erlebnis wie Herr GB über diese Kekse brütet, mir alle 15 Minuten etwas von den Plätzchen anbietet und erleichtet in die Tüte greift, wenn ich ablehne, aber ihn ermuntere doch welche zu essen. Ja mein Schatz weiß diese Kekse sehr zu schätzen. Nicht das jetzt jemand glaubt er futtert mir die Kekse weg, nö, ich bin gar nicht so der Keksesser und ich freue mich wenn sie ihm schmecken. Tja wie gesagt, raptizapti waren die Plätzchen aufgegessen, und dann ging das Gequengel los. Bis zum letzten Samstag ließ er dann keine Stunde aus um nicht mal eben zu bemerken, dass wir noch gar nicht gebacken haben und im ganzen Büdchen aber auch nicht ein Weihnachtsplätzchen zu finden ist. Soweit so gut, also habe ich das Rezept vom Spritzgebäck ausgegraben und die ersten Kekse gebacken.
Es ist nicht nur einfach irgendein Spritzgebäckrezept, nein es ist das Rezept das ich seit Kindertagen kenne, das meine Mutter früher schon gebacken hat. Himmlisches Butterspritzgebäck, das so traumhaft butterig schmeckt. Für den tollen Buttergeschmack habe ich einen Geheimtipp. Ich koche die Butter, eh ich sie für den Teig verwende, zur Nussbutter. Die Butter wird auf kleiner Temperatur so lange gekocht, bis sie bräunlich wird und nach Nüssen riecht. Dann filtere ich sie durch ein Sieb und lasse die Butter wieder erkalten.
Butterspritzgebäck:
250 g Butter
250 g Zucker
Mark einer Vanillestange
2 Eier
Prise Salz
500 g Weizenmehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
Butter mit Zucker schaumig rühren, das Mark einer Vanillestange zum Butter-Zuckergemisch geben und unterrühren. Nacheinander die Eier unterschlagen und eine Prise Salz zufügen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und löffelweise unterschlagen.
Den Teig in einen Spritzbeutel geben, in eine Gebäckpresse oder in einen Fleischwolf. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech Plätzchen z.B. in S-Form spritzen und bei 160°C im vorgeheiztem Backofen ca. 20 Minuten goldgelb backen.
Die Plätzchen gut auskühlen, 50 g Zartbitterschokolade temperieren und ein Ende der Plätzchen in die Schokolade tauchen. Die Schokolade aushärten lassen und das Weihnachtsgebäck in Keksdosen, oder zum Verschenken in Klarsichttüten, verpacken.